Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    nachdem das Thema "OH" offenbar nicht mehr genug Stoff her gab, wechselte es zu "TG".

    Wenn man die gesammelten Einlassungen ohne Ausschliesslichkeitsklausel bündeln könnte, wären wir unschlagbar und ein Segen für die Menschheit


    Wer lesen und verstehen kann, ist in der Lage, das Beiwerk Beiwerk sein zu lassen. Diese Kunst muss man als Leser von Zeugnissen, Testberichten und Zeitungsartikeln, insbesondere dann, wenn Politiker oder Wirtschaftsfunktionäre gesprochen haben, beherrschen, sonst kann man es gleich lassen und zu Bilderbüchern und -zeitungen übergehen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Welchen Griff nehme ich am besten, um meine RotoToms zu spielen (matched, traditional, double-traditional, german, french, american, chinese, english, open feet, ...)?
    Was mache ich, wenn ich erst das Ride links und dann das Ride rechts spiele (double-cross, inverted open, ...)?
    Und wenn ich mit links den Recorder einschalte, während rechts Ghost Notes auf der Snare erfolgen, schalte ich dann links matched german und rechts traditional upside down oder links griechisch-römisch und rechts Frei-(Besen-)Stiel?

    Hallo,


    meine Noten beziehe ich von http://www.stretta-music.com/, aus der DrumHeads, der Sticks, dem Internet und aus eigenen Aufzeichnungen.
    Am Zuverlässigsten erwiesen sich die Werke von renommierten Fachverlagen, DrumHeads enthält immer mal Fehler und Sticks sind sowieso nicht vollständig. Eigene Aufzeichnungen schwanken nach Tagesform und Qualität der Aufnahme (auf den alten Cassetten hört man einfach nicht alles, analog halt).


    "Supergirl" z. B. wurde in der DrumHeads behandelt, es ist aber auch in mehreren Werken (Reamonn-Sammlung bzw. Pop/Rock-Sammlung) vorhanden. Nebenbei ist das mal eine gute Übung zum Heraushören.
    Ich hatte das zuvor teilweise gemacht und der Vergleich war ganz interessant.


    @crudpats: "We will rock you" hatte ich mal komplett herausgehört, als meine Schülerkapelle das spielte. Ich rate Dir, das auch mal zu machen.
    Wenn man dann wirklich gut hört, wird das Ergebnis umso interessanter.


    "Da da da" ist auch eine schöne Übung. Das ist auch von Einsteigern zu bewerkstelligen.


    Ich hänge mich dennoch mal an:
    meine Hobbykapelle will von Extreme "Hole Hearted" spielen. Derzeit spiele ich da was ganz anderes. Meine Kapelle meinte (mitleidig oder aus Selbstschutz?), das müsse man nicht original nachspielen. Dennoch würde mich das Original mal interessieren. Würde es jemand für mich heraus hören?


    Zitat

    9. Pink Floyd / Another Brick in the wall


    Auch da vielen Dank für den Hinweis. Da beiße ich mir seit Jahren die Zähne dran aus. Das werde ich dann unbedingt mal ansehen ...


    Bei dem Franzosen hatte ich mir "Sunday, Bloody Sunday" angesehen, nachdem ich irgendwann keinen Bock mehr hatte, jede Variation in dem verdammten Ding abzupinseln. Bei der Überprüfung habe ich dann aber doch drei Fehler entdeckt, von den nicht notierten Phrasierungen der Hi-Hat mal abgesehen. Was lernt man daraus. Traue nur Deinen eigenen Ohren.


    Grüße
    Jürgen

    diese Rechnungen gehen ja an der Praxis vorbei


    Hallo,


    alle diese Rechnungen gehen an der Praxis vorbei.
    In der Praxis gibt es nicht die Wahrscheinlichkeit von x %, dass ein Ereignis eintritt. In der Praxis gibt es bei eindeutigen Ereignissen (Bahn kommt um 11.11 Uhr oder nicht/es fällt Rot oder nicht/der Postbote war gestern da oder nicht) genau zwei Möglichkeiten: 1 und 0. Alles dazwischen ist Wahrscheinlichkeit, die in der Praxis aber praktisch niemals vorkommt. Ähnlich mit Kleidergrößen: niemand hat die Mustergröße, aber sie kommt immer so ungefähr hin.


    Wär mein Vater Millionär hätte ich es nicht so schwer.


    Glücksspiel ist im besten Falle Freizeitspaß, wo man quasi kontrolliert Geld verbrennt.
    Aus Anbietersicht sieht das natürlich immer etwas anders aus, so viel ist - sicher.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die 8-Zöller gehen prima auf jeden stabilen Trommelständer.
    Wem es dann zu hoch ist, der sitzt zu tief.


    Bei mir ist das Ding auf einem 400er Ständer, einem Tama Mercury oder dem 3000er.
    Den Signature-Ständer hatte ich noch nicht in der Hand.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich kenne allerdings nur die Varianten Holz und Stahl, das Ding aus der Glocke ist noch ein bisschen schwerer, sagt man.

    Hallo,


    wenn es Methoden gäbe, das Glücksspiel wissenschaftlich zu kontrollieren, dann wäre es kein Glücksspiel.


    Die Statistik nutzt dem hochgegangenen AKW nichts (egal, ob es statistisch erst in 10, 100, 1000 oder 100000000000000000 Jahren hätte hoch gehen dürfen), es nutzt dem Kapitän der Titanic nichts (die war sogar 100 % unsinkbar) und es nutzt dem Kevin nichts, wenn seine Schwester Maria sechs Mal hintereinander eine "6" würfelt. Alles schon vorgekommen und kommt auch alles vor. Ist nur eine Frage der Zeit.


    Und wer dann kein Geld mehr hat, der hat auch keine Zeit mehr.


    Grüße
    Jürgen

    ps. ich denke diese kinderscheisse von two und jürgen sollte mal schnellstens hier beendet werden. das sind doch nur großmäuler die nichts anderes im leben zutun haben, als morgens verbittert und im arsch aufzustehen und dann anderen an diesem glück teilhaben zulassen!! jürgen ist sogar anwalt... kein wunder also bei ihm. die werden mit diesen eigenschaften ja quasi geboren


    Hallo,


    auch diese Impertinenz möchte ich nicht unbetont lassen.


    Bislang ist mir das Mitglied noch nicht aufgefallen, vielleicht wollte er einfach mal seinen Bei- oder Abfall bekunden.
    Werdet glücklich mit Eurem Guru.


    Grüße
    Jürgen

    Weil man mit der linken Hand anderes macht.


    Hallo,


    das Dogma des Tages.


    Ich spreche nicht nur für mich als Hobbymusikant, sondern ich habe es auch bei Professionellen schon gesehen: die machen es sowohl mit R als auch mit L.
    Was ist daran falsch?
    Weil "man" es nicht macht. Es gehört sich nicht oder was?


    Ich werde dann demnächst mal anständig trommeln lernen mit traditionellem Griff und traditioneller Musik, ohne das neumodische Zeug.


    Grüße
    Jürgen

    Jürgen, du stänkerst immer. Zurückargumentieren macht gar keinen Sinn, wer sich mit Dummen anlegt, wird nie schlau wirken.


    Hallo,


    ich halte diese Impertinenz mal fest.
    Wobei man die Aussage natürlich auch als Selbsterkenntnis auffassen kann, so ganz eindeutig ist sie ja - wie Vieles, was der Herr so hier von sich gibt - nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    irgendwie ist das ja schon alles ein wenig merkwürdig.


    1.
    "Hab ich dir was getan?"
    Was ist denn das für eine Antwort?
    Wir sind hier angeblich in einem Fachforum und nicht im Pussy-Club, hier geht es angeblich hart aber herzlich zu. Wenn eine Frage gestellt wird, dann wird sie beantwortet. Wer keine Antworten hat, ist arm an Worten.


    2.
    "Nur so zur Info: es gibt sicher ein paar dutzende Disziplinen im Schnellspielen"
    Und ganz sicher: ich beherrsche eine davon. Nur zur Info.
    Große Sprüche kann jeder reißen. Belege bringen kann nicht jeder. Solch allgemeines Vernebeln klingt ja schon wie das unsägliche Geschwätz von unseren Politikern. Was dahinter steckt, kann sich jeder selbst denken.


    3.
    "Dass du keine Belege findest, heisst nicht, dass es nicht stimmt"
    Hurra! Der Glaube versetzt Berge.
    Glauben wir einfach dem Wort des Propheten!
    Es wird schon stimmen, was seine Stimme uns verkündigt.


    4.
    "ob Peza wirklich 9 Weltrekorde hält bzw. hielt (weiss nicht, ob er tagesaktuell noch alle inne hat), von dem Firmenforum fern zu halten"
    So geht das nicht.
    Erst Behauptungen aufstellen (einführen) und dann im Fernhaltung bitten? Entweder es stimmt, dann gehört es hierher oder es stimmt nicht, dann gehört es eben nicht hier her.
    Aber Behauptungen aufstellen dürfen, jedoch Zweifel nicht anbringen dürfen sollen, dass ist derart fragwürdig, dass ich mich hier manchmal frage, ob das ein Forum oder ein Verkündigungsportal ist.
    Da sind ja die Katholiken im Vatikan lockerer drauf!


    5.
    "Deine Links z.b. belegen nichts"
    Wie auch?
    Wer sich mal mit Beweisführung beschäftigt hat, hat als erstes gelernt, dass man nur Tatsachen, die vorhanden sind, beweisen kann. Tatsachen, die nicht vorhanden sind, sind nicht oder nur schwer beweisbar.
    Daraus hat die Lehre gefolgert, wie die Beweislast normalerweise verteilt ist: wer behauptet, hat zu beweisen. Das fängt dann mit der Behauptung der Tatsache, dass ein Rekord vorliege, an. Solange diese Behauptung nicht bewiesen ist, darf man dank der substantiierten Nachfrage, worauf sich die Behauptung denn konkret beziehe (neun Rekorde, da sollte es neun Belege geben), davon ausgehen, dass Beweisnot herrscht. Wie beim non liquet zu verfahren ist, sollte klar sein.
    Unser Marketing-Meister geht aber von einer Beweislastumkehr zu seinen Gunsten aus. Warum?
    Woher nimmt er sich diese Erhebung gegenüber dem Normalsterblichen?


    6.
    "Wir halten übrigens auch einen Weltrekord, was wir allerdings auch nicht belegen können: Adoro hatte in Trier den Guinness Rekord mit 1680 Trommlern gebrochen - wir haben die 1500 Snare zur Verfügung gestellt, und Nils Schröder und ich haben fleissig selber mitgetrommelt. Auf der Urkunde sind wir aber nicht zu finden, guckstu hier..."
    So ein Pech aber auch.
    Erste Frage: wer ist "wir"?
    Gehören die 1680 Menschen allesamt der Firma Adoro Musical Instruments Ltd. aus London an?
    Oder handelt es sich bei "Adoro" um etwas ganz anderes?


    Es ist unglaublich, was hier für ein Unfug zelebriert wird.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Hier der Text, bevor der Editor zuschlägt:

    Hallo,


    nebend den schon abgehakten Haken sitzt der Betreiber auf einer Insel, irgendwo im Meer, wo immer die Sonne scheint und ganz sicher kein deutsches Amtsgericht seinen Sitz hat oder seinen Gerichtsvollzieher hin schickt und auch nicht die Polizei oder wen auch immer.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    damals in den 1980er Jahren hatten Becken noch verschiedene Preise.
    Dann kam Sabian und hat gesagt: gleiche Größe - gleicher Preis und die anderen sind gefolgt.
    Dass ein dickes Becken aber mehr Material (Kosten!) und China mehr Arbeit (Kosten!) verursacht, das geht dabei unter.


    Ich kaufe nur noch Heavy Rides, da hat man mehr Bronze für den Kaufpreis.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist alles nicht so einfach, deshalb hier die Norm:


    OH-RR: Spieler, die Rechtshänder sind, ihr Ride-Becken auch rechts spielen, aber die Hi-Hat links.
    OH-RL: Spieler, die Rechtshänder sind, Hi-Hat und Ride aber mit links spielen (z. B. Billy Cobham, Simon Phillips)
    OH-LL: Spieler, die Linkshänder sind, aber an einem Rechtshänder-Aufbau spielen und mit der linken Hand auf der Hi-Hat spielen und ihr Ride nach links verfrachtet haben
    OH-LR: Spieler, die Linkshänder sind, aber an einem Rechtshänder-Aufbau spielen und mit der linken Hand auf der Hi-Hat spielen, aber ihr Ride dennoch rechts stehen haben und dieses mit rechts spielen
    OH-(R oder L)- EGAL: Spieler, die rechts und links jeweils komplette Hi-Hat und Ride haben und mal so und mal so spielen (z. B. Mike Mangini).
    Es gibt natürlich noch andere, aber wir wollen es ja nicht übertreiben.


    Ich vermute mal, Claus Hessler und Dom Famularo dürften zu OH-R-EGAL gehören, bin mir da aber nicht sicher. Letzterer ist wohl eines der bekanntesten Beispiele dafür, dass man nach langjähriger Tradition immer noch wechseln kann.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    oder man nimmt ne x-hat


    Hallo,


    super: linker Fuß öffnet die Hi-Hat und rechts passiert nichts.
    Aber ich vergaß: die Jugend von heute braucht ja kein Pedal mehr an der Hi-Hat-Maschine, die spielen sowieso 90 Minuten durchgehend auf dem Doppelpedal herum.


    Zu meinen Zeiten gab es noch keine Videos und Bücher, da hat man es einfach gemacht. Man kann doch alles einfach mit links spielen, wo ist das Problem?
    Das Einzige, was man dann bemerken wird, ist, dass die Becken gerne etwas tiefer sein dürfen, aber dafür hat die Industrie ja diese Schraube in der Mitte der Maschine angebracht, die hilft.


    Ob man dann die Toms mit rechts, den Füßen oder dem Kopf spielt, ist ja wieder ein ganz anderes Thema.


    Vorteile: mehr Platz für die Wampe zum Atmen
    Nachteile: üben und üben und gelegentlich mal das Hirn einschalten müssen


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe das gestern mal ausprobiert:
    wenn ich den Fuß so auf dem Pedal stehen lasse, dass der Schlegel immer im Fell hängt, dann habe ich Angst.
    Angst, um das Fell, den Schlegelschaft, die Feder der Fußmaschine und um meinen Bewegungsapparat.
    Wenn ich die Ferse hebe und trete, bleibt bei mir - und schon gar nicht automatisch - der Schlegel nicht im Fell hängen. Jedenfalls meistens nicht.
    Irgendwie erscheint mir das nicht logisch.


    Und zum Papier, das ja bekanntlich geduldig ist:
    von oben kann es schneller oder lauter werden als wie von unten.
    Von unten ist es zunächst schwieriger und ich wage zu behaupten, dass es daran liegt, dass diese Variante weniger üblich ist, aber dabei lernt man, dass der Fuß ein Gelenk hat, das merkt man als Autodidakt nicht, wenn man von Anfang an von oben kommt und praktisch mit dem Bein spielt. Da könnte man auch ein Holzbein spielen lassen. Ich sage mal so: solange man keins hat, muss man sich ja nicht selbst behindern.


    Wenn Stefan S. spricht, dann sprechen die Thomasse (L. und I.) dagegen: die meinen doch glatt, man solle beides können.


    Praktisches Beispiel: in der Schul-Big-Band habe ich meist von unten getreten (gespielt nenne ich das jetzt mal vorsichtshalber nicht), gelegentlich aber auch von oben.
    In der Schülerkapelle war es umgekehrt. Und das als Hobbymusikant und (damals noch ausschließlich) Autodidakt. Wo ist das Problem?


    Grüße
    Jürgen