Beiträge von Jürgen K

    Isolations-, Platz- und Faulheitsgründen


    Hallo,


    Isolation:
    leuchtet mir nicht ein.
    Es ist zwar bei dieser Mikrofonierung mit der stärksten Isolation zu rechnen, doch warum braucht man eine so starke Isolation?


    Platz:
    leuchtet mir noch weniger ein.
    Wenn ich an moderne Klemmmikrofone denke (Opus 87, e604 etc.), dann frage ich mich, wo die denn Platz ernsthaft wegnehmen sollen.


    Faulheit:
    jetzt ist bei mir sogar die Notbeleuchtung ausgefallen.
    Was soll bei dieser Mikrofonierung einfacher und schneller sein, außer man hat das ein Mal in einem langen Wochenende fertig gezimmert und geht danach auf Europa-Tournee?
    Wir können es oben lesen, was es für ein Stress ist, das halbwegs ordentlich zu basteln.


    Wenn es gar nicht anders gehen soll (Dogma), dann wird das nur mit Fleiß und wahrscheinlich auch Geldeinsatz (kostet ja doch eher mehr als weniger gegenüber "normaler" Positionierung) funktionieren.
    Und klanglich dürften die Wenigsten davon überzeugt sein: neben Drumstudio1 hat sich ja auch schon Simon Phillips seit langem davon verabschiedet und bei Ian Paice ist der Klang wohl keinesfalls das ausschlaggebende Kriterium, sondern es geht da wohl eher um aufgeräumte Optik und leichtes Auf- und Abbauen auf langen Tourneen mit kurz bemessenem Zeitplan.
    Der einzige echte Befürworter dieser Anwendung nutzt sie auch nur zu 10 %, wenn ich richtig nachgezählt habe.
    Das und viele andere Details würden mir stark zu denken geben.


    Wenn es natürlich darum geht, dass keine Mikrofone zu sehen sind und alles andere zweit-, dritt- und n-rangig ist, dann habe ich nichts gesagt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    da will man mal ein Gerücht in die Welt setzen und dann kommt der Illusionist.
    Schon klar, die Pearl-Hardware passt ja auch nicht so richtig.


    Mangini wäre für so einen Job zweifelsfrei gut geeignet.


    Ich gehe dann mal üben, für das nächste Casting will man ja gerüstet sein.*


    Grüße
    Jürgen


    *) Disclaimer: wenn das jemand ernst nimmt, kann ich auch nichts dafür.

    Hallo,


    gut, dann kein Kaffee mit Johnny B. Goode und es gibt zwischenzeitlich tatsächlich ein Platte mit einem anderen und Tama hat dann zu Weihnachten oder nächste Ostern das neue Welcome-Back-Monster fertig gezimmert.


    Ich sage mal, der Peter Wildoer wird das machen. Der kann ja dann noch eins der alten Sets auftragen.


    Lustig, die drei dw-Jungs machen es nicht.
    Da fragt man sich dann doch, mit was der Porntoy da im Studio hat stehen gelassen oder ist das die Bude vom Studio-Betreiber (könnte natürlich sein).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Australier mit der Medusa-Frisur kann es auch nicht sein, der hat Perle,
    der Ami, der sich nicht links und rechts entscheiden kann, ist auch bei Perle,
    der Südamerikaner ist bei Pattex,
    und wer war noch der Siebte?


    Nun ja, ich bleibe dabei, Portnoy trinkt gerade mit Good Kaffee und das passende Set steht ja schon im Studio.


    Falls noch nicht, dann wird es der mit dem milchkaffeebraunen dw und zu Weihnachten ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich bin es auch nicht geworden. Kannst mich auf die Liste der Nots setzen.


    PPS
    Und vergiss nicht, Dich selbst darauf zu setzen oder ...

    Hallo,


    ich habe den Beyerdynamic DT-100, der hat 400 Ohm.


    Den Rest kenne ich nicht.


    Grüße
    Jürgen


    Equipment: professionell
    Personal: Blutige Armatur, Ohren sind aber für das Alter noch ganz o. k.

    Hallo,


    super Werbung.


    Charlie Watts wäre in der Tat mal progressiv, der Rest ist ja eher das, was man erwartet, aber:
    von denen rotzt keiner rum und keiner hat zwei Schlagzeuge dabei, was soll das?
    Bestenfalls könnte da noch Bozzio mithalten, der ist aber zu intellektuell.


    Was bei der Diskussion tatsächlich zu oft vergessen wird, ist, dass man Charaktere nicht ersetzen kann, das trifft in hohem Maße auf den Portnoy zu.
    Es gibt daher ohnehin zwei Möglichkeiten:
    entweder der Laden wird anders, dann ist praktisch jeder geeignet, denn anders wird es dann sowieso und entscheiden tut der Werbemanager.
    Oder es passiert das, was sowieso passieren wird.


    Seien wir mal nüchtern.


    Was macht denn Portnoy gerade?


    Autogramme schreiben.


    Aha.


    Ich nenne das Osterurlaub.


    Zu Weihnachten ist der wieder da.
    Abgekartet.
    Schön die Spannung halten, zeigen, dass alle Weltklasse-Superstars ihm nicht das Wasser reichen können und dann - Scheinwerfer an - kommt der Held in den Ring, die Fans werden weinen und keine Platte mehr versäumen, denn der Warnschuss hat gesessen, es könnte ja die letzte sein. Nebenbei bekommt Mike etwas mehr toy in seine porn-Kasse, der Marktwert ist ja schließlich höher geworden.
    Wer bei denen das Marketing macht, der hat a) ein ordentliches Budget und b) ordentliche Mitarbeiter.
    Großes Tennis.


    Grüße
    Jürgen

    Braucht Ihr Donnerhall und seid tolerant im Hinblick auf die Obertöne, die von straff gespannten Fellen erzeugt werden


    Hallo,


    man muss große Trommeln nicht hoch und kleine nicht tief stimmen. Das scheint auch so eine Mode zu sein.
    Wenn ich mit meiner Donnerhall-Trommel auftreten will, dann stelle ich ein Mikrofon davor (sofern die zarte Gemeinde das süße kleine Ding nicht hört), wo ist das Problem?
    Haben die früher auch so gemacht. Und die alten Platten klingen so schlecht nicht.


    Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für das neumodische Zeug.


    Bei mir reicht meine Einbildungskraft


    Ok, das leuchtet mir ein.
    Ich bilde mir immer alles Mögliche ein, und wenn ich dann den Blindtest mache, dann ist es plötzlich nicht mehr da. Wahrscheinlich ergeht es auch dem Publikum so: manche bilden sich dann einfach ein, dass der mulmige Brei ein tiefer Ton sein soll.
    Wenn man mal ein Orchester hört, dann merkt man, dass eine richtige Große Trommel viel tiefer klingt, auch wenn sie Obertöne hat. Genauso bei den Kontrabässen.
    Dort käme auch niemand auf die Idee, eine 20er und ein Mikrofon zu nehmen. Wahrscheinlich haben die im Orchester viel zu kompensieren. So eine Tuba ist ja auch unpraktisch groß, eine Trompete täte es doch auch mit dem richtigen Mikrofon und der richtigen Anlage ...


    und statt dem Bariton nehmen wir den Mezzosopran, der sieht einfach besser aus.
    Mit ein bisschen Geschraube am Pult klingt der auch schön fett.


    Grüße
    Jürgen

    Meine 20er fühlt sich an wie eine 26er, wenn ich entsprechend drauf bin


    Hallo,


    da fragt man sich doch gleich, was man da nehmen muss, um so drauf zu kommen.


    Ganz nüchtern betrachtet, merkt man den Unterschied nicht nur, man hört ihn auch. Und - wenn das Klärwerk nicht totale Dienste geleistet hat -, dann hört man es auch hinterher noch, wenn man sich von den breit getretenen Frequenzen nicht breit schlagen lässt.
    Tiefer wird es nicht, nur breiter.




    Was machen aber die armen Kellerkinder, die proben, proben und proben und das ganz ohne Mikrofone?
    Dürfen die dann wenigstens akustisch geeignete Instrumente kaufen oder müssen die heutzutage modischerweise auf Vollmikrofonierung umstellen?




    Ansonsten: Metal ist nicht gleich Metal, das ist ein Schuhschrank voller Paare, die recht unterschiedlich ausfallen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich spiele und höre (an verschiedenen Sets) Bass Drums in 20", 22", 24" und Snare Drums in 10", 12" und 14", Toms in 8", 10", 12", 14", 15", 16" (18").
    Ich bilde mir fest ein, da Unterschiede zu hören und zu fühlen.


    PPS
    Die Holzarten kann ich komischerweise nicht unterscheiden.


    PPPS
    Besser oder schlechter klingt da nichts, es ist eben Alt oder Tenor oder Bass, wenn man etwas davon nicht mag, lässt man es eben weg. Kann ja nicht jeder die Königin der Nacht gut finden.

    Hallo,


    wer die die VF kaputt bekommt, bekommt auch die 3D kaputt. Ich würde bei dem Verschleiß mal ein ernstes Wort mit meinem Händler reden.
    Früher habe ich immer einmal im Jahr so einen Karton geordert. Da gab es schon Rabatt, das sollte dann bei einer Palette noch viel besser aussehen.
    Ratenzahlungsvereinbarung ist wahrscheinlich auch möglich.


    Ansonsten könnte man mal über die Minimierung des Verbrauchs nachdenken, wenn man beim Strom ein AKW wegsparen kann, dann sollte bei den Stöcken doch ein unschuldiges Bäumchen drin sein.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint gerade: (wenn es sowieso nach oben geht:) Promark 3S Eiche.

    Hallo,


    ich kann mit langen und glatten Pedalen nichts anfangen.
    Andere stehen da drauf.
    Die Klöppelform ist in der Tat etwas merkwürdig, aber das muss alles jeder für sich selbst selber wissen.


    Ich würde mal die Produkte der Mitbewerber im Laden in den Selbsttest einbeziehen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde mich auf Tästs an Harfen nicht verlassen.
    Bei mir wird erst mal alles abgeduscht, nachdem ich in meinen schicken Tyvek-Anzug geschlüpft bin.
    Dann gibt es eine Packung Chlorbleiche dazu und schließlich wird mit Sagrotan und Febréze der Rest besorgt.
    Da die Japaner ja sowieso im Freien lagern, sind die Teile ja wind-, staub- und wasserfest.


    Das abgewaschene Uran fange ich im Keller auf, wo ich dann zusammen mit dem getrennt aufgefangenen Plutonium meinen kleinen DIY-Reaktor versorge.
    So bin ich seit Jahren schon unabhängig vom öffentlichen Stromnetz.
    Nach getaner Arbeit rauche ich dann draußen auf der Straße ein paar Roth-Händle ohne Filter und begrüße die Müllentsorgung, die meine Röhrenbildschirme und die verschimmelten Speisen aus der Restmülltonne entfernt.
    Anschließend gönne ich mir einen guten Selbstgebrannten vom Opa und genieße das günstige Steak vom Discounter.


    Ups, da klingelt auch schon der Postbote.
    Ich ziehe zunächst meine Einweg-Handschuhe an, den Stift, den er mir reicht hat bestimmt schon der kranke Nachbar, der pilzige Typ von zwei Straßen weiter und auch der, der sich nie wäscht von sechs Straßen um die Ecke in der Hand gehabt. Nebenbei hat die Tante gegenüber Schnupfen und die Tusse drei Häuser weiter gerade in der Nase oder wo auch immer gepuhlt.
    Sodann ziehe ich meinen Mundschutz auf, der Postbote hat da so eine Dame im Auto, da weiß man nicht, was die dem alles schon oral verabreicht hat und der Mann atmet ja in meine Richtung, während er mit mir spricht.
    Das Paket kommt dann erst mal sechs Wochen in Quarantäne (da können dann die Phtalate ausdünsten). Dabei wird es schon mal vorsorglich mit dem Anti-Mykotikum eingerieben, man will sich ja nicht jeden Dreck ins Haus holen.
    Wenn die Zeit reif ist, werfe ich die Mikrowelle an, das beseitigt dann noch ein paar Viren und Bakterien, schließlich kommt noch der Backofen dran für die harten Fälle.
    Wenn das alles vorbei ist, dann setze ich mich auf die neue Kunststofftoilette (die wird aus hygienischen Gründen jeden Tag erneuert) und überlasse eine farblose chemisch reine Substanz dem destillierten Wasser meiner Entsorgungseinrichtung.


    Grüße
    Jürgen


    PS

    Trotzdem möchte ich dir von einem Kauf eines solchen Sets abraten. Nicht wegen eines Gesundheitsrisikos, sondern weil du immer ein ungutes Gefühl haben wirst. Du wirst das Set nie von der Angst vor Strahlung trennen können.


    Wahre und deutliche Worte.

    Hallo,


    Charlie Watts spielt heute "Satisfaction" auch nicht mehr so wie damals auf der Platte.
    So viel zum Thema original nachspielen.


    Auch bei den Eagles (für die etwas weiter Fortgeschrittenen) habe ich neulich mal eine Version gehört, die klang ganz anders als wie damals.
    Also das mit dem Hotel.


    Und wer "We will rock you" original wie auf der Aufnahme spielt, dessen Füße und Hände will ich sehen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also ich finde meine Version von "Jumping Jack Flash" heute noch besser als das, was im Original da passiert.
    Und da gibt es noch die ein oder andere Nummer mehr.
    Manchmal (?) ist es einfach Geschmackssache.
    Man muss ja nicht alles abkupfern.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    "Durch den Monsun" spiele ich aber original.
    So ungefähr jedenfalls.

    Hallo,


    es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: entweder der Laden ist pleite oder er ist es nicht. Sollte man ja herausfinden können, wenn man es will.
    Im ersten Fall sehen die Aussichten düster aus (auch die Wildwest-Methoden im Übrigen, die allerdings nachteilige Nebenwirkungen entfalten), im zweiten rosig, wenn man das durchzieht.
    Muss man dann aber auch machen. Nur das Taschentuch durch die Nase ziehen reicht da nicht.


    Vorbeugend muss man sagen, dass man bei Vorauszahlung, Internet und unbekannten Personen immer vorsichtig sein sollte.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    neben den geschilderten Möglichkeiten bieten die Playalongs der Sticks den Gesang mit an, dafür sind dann die Noten etwas rudimentär, was aber, wenn man sowieso anders spielen will, nicht so schlimm sein dürfte.


    Original ist allerdings nichts. Das sind alles Dinge, die von Profis nachgespielt wurden.
    Original ist schwer zu bekommen, da müsste man Kontakte zum Plattenverlag knüpfen. Aufwendig und regelmäßig wenig erfolgversprechend.
    Mixen ist sinnlos, beim Schlagzeug ist ja praktisch jede Frequenz dabei, das bekommt man einfach nicht richtig weg.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich mir so die Erträge betrachte, dann werde ich mir demnächst die Rede von Frau Pauli zu eigen machen (notfalls noch die vom Kollegen Stoiber über die umweltfreundliche Bahn dazu) und ein Gewerbe Import/Export "Yür-Gen Hang-Consultance Ltd." anmelden, um die Dinger zu be- und entsorgen und dann ein neues Velociped zu kaufen, nebenbei vielleicht auch noch ein dezentes Schlagzeug, eine bescheidene Villa und ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also Beten hilft definitiv.
    Wenn man es nicht ausprobiert, dann kann man ja schlecht behaupten, es stimme nicht, gell?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und nichts tun hilft auch, aber der deutsche Mann ohne Ahnung greift immer zum Bohrer, das ist männlich, das macht Krach und es gibt Bronzestaub, das ist befriedigend.