Isolations-, Platz- und Faulheitsgründen
Hallo,
Isolation:
leuchtet mir nicht ein.
Es ist zwar bei dieser Mikrofonierung mit der stärksten Isolation zu rechnen, doch warum braucht man eine so starke Isolation?
Platz:
leuchtet mir noch weniger ein.
Wenn ich an moderne Klemmmikrofone denke (Opus 87, e604 etc.), dann frage ich mich, wo die denn Platz ernsthaft wegnehmen sollen.
Faulheit:
jetzt ist bei mir sogar die Notbeleuchtung ausgefallen.
Was soll bei dieser Mikrofonierung einfacher und schneller sein, außer man hat das ein Mal in einem langen Wochenende fertig gezimmert und geht danach auf Europa-Tournee?
Wir können es oben lesen, was es für ein Stress ist, das halbwegs ordentlich zu basteln.
Wenn es gar nicht anders gehen soll (Dogma), dann wird das nur mit Fleiß und wahrscheinlich auch Geldeinsatz (kostet ja doch eher mehr als weniger gegenüber "normaler" Positionierung) funktionieren.
Und klanglich dürften die Wenigsten davon überzeugt sein: neben Drumstudio1 hat sich ja auch schon Simon Phillips seit langem davon verabschiedet und bei Ian Paice ist der Klang wohl keinesfalls das ausschlaggebende Kriterium, sondern es geht da wohl eher um aufgeräumte Optik und leichtes Auf- und Abbauen auf langen Tourneen mit kurz bemessenem Zeitplan.
Der einzige echte Befürworter dieser Anwendung nutzt sie auch nur zu 10 %, wenn ich richtig nachgezählt habe.
Das und viele andere Details würden mir stark zu denken geben.
Wenn es natürlich darum geht, dass keine Mikrofone zu sehen sind und alles andere zweit-, dritt- und n-rangig ist, dann habe ich nichts gesagt.
Grüße
Jürgen