Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    nachdem ich gesehen habe, dass die Jim Beam trinken (und dass auch noch aus der Flasche), muss ich sagen, dass mir diese kulturlosen Gesellen als Führer unseres Vater- und Mutterlandes doch etwas ungeeignet erscheinen. Aber das geht mir mit anderen Parteien genauso, die trinken ja teilweise auch übles Zeug, wenn auch nicht so offensichtlich.


    Slainthe
    Jürgen


    Viel Billigsprit = schnell erbärmlich tot, wenig Luxussprit = langes und erfülltes Leben

    Auf was für Ideen man im digitalen Zeitalter kommt...


    Analmic des Drummer


    Hallo,


    bei aller Offenheit gegenüber neuen Methoden und Kenntnis der minimalinvasiven Chirurgie (D 112 war gestern, Herr Schlumpf) muss ich dennoch sagen, dass ich da doch etwas konservativ bin und es bevorzuge, wenn nicht jedes Verdauungsorgan akustisch überwacht wird.


    irgendwelche ... 2-3 Mic Methoden fast immer wesentlich räumlicher und "besser" klingen


    Weniger ist mehr.
    Wenn das der Rest der Kapelle auch einsieht, dann klingt die Amateurkapelle am Ende besser als die Profi-Truppe.
    Das war früher anders.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Redorderman ist eine Krücke, um mit zwei Mikrofonen ein komplettes Schlagzeug aufnehmen zu können.
    Die Lösung hat Vor- und Nachteile. Einer der Nachteile ist, dass wir damit ein schiefes Stereobild erhalten, das nicht nur rechts und links (aus Spieler- oder Publikumssicht), sondern auch die Horizontale nicht korrekt abbildet. Mir wird schon von dem Gedanken schwindelig. Im Übrigen ist bei mir die Kleine Trommel in der Mitte und die eine Große rechts und die andere links. Alleine schon mit der zweiten Großen Trommel wird die Methode á la Recorderman sinnfrei. Sie taugt nur für kleine Sets. Und für mich gibt es auch da Alternativen, vor allem die Positionierung vor dem Set in so angemessener Höhe, dass eine natürliche Stereoabbildung stattfindet und die Große Trommel(n) ebenfalls mit hinein kommen. Das wäre dann allerdings nicht mehr over head, sondern ambient, um es auf Deutsch zu sagen.


    Extrem-Panorama vs. Mini-Panorama:
    Bei einer Kapelle, die man sich auf einer großen Bühne vorstellt oder sieht, kommt es tatsächlich etwas merkwürdig, wenn dann das eine Tom von links, das andere von rechts etc. kommt.
    Für die Selbstbefriedigungsvideos, wo es eben nur das Schlagzeug gibt, sieht das schon wieder anders aus und auf Platten ist ja sowieso alles erlaubt. Da sieht man mal wieder: es kommt darauf an.
    Wenn die Bühne 6 m breit ist, dann wäre wohl bei 2 m Schlagzeug ein Panorama von ungefähr ein Drittel nach links bzw. rechts logisch. Zumindest mathematisch.


    Kleine Trommel: Mitte oder nicht?
    Das Problem löse ich mit meinem Aufbau (Zeichnung links). Meistens sind Schlagzeuge aber anders aufgebaut (Zeichung rechts). Letzteres hat den Vorteil, dass die Bass Drum (wenn es nur eine ist) als Werbefläche schön gerade in das Auditorium strahlt, dafür aber alles andere irgendwie schief ist. Bei mir und den üblichen Aufbauten mit zwei Bass Drums ist die Sache etwas symmetrischer, wobei dann allerdings aufgrund oft freier Fläche links (aus Spielersicht bei Rechtshändern) und zwei Standtoms rechts (aus Spielersicht bei Rechtshändern) das Tom-Panorama doch wieder leidet, jedenfalls dann, wenn es etwas deutlicher (extremer) gefahren wird.


    Bass Drum: Mitte oder nicht?
    Da man die tieferen Töne ohnehin nicht so richtig orten kann, ist es für mich ein besserer Kompromiss, die Große etwas schräg klingen zu lassen. Aber auch das kann man diskutieren und die Optik auf der Bühne ist immer ein gutes Gegenargument, denn es geht ja um Unterhaltung und show.
    Eine interessante Lösung, die allerdings aus Kostengründen bzw. traditioneller Gewohnheit kaum vorkommt: Bass Drum und Snare Drum hintereinander auf einer Linie, Doppelpedal ist dann Pflicht und Giant Step Triple oder Sleishman wären dann wohl das Mittel der Wahl. Außer bei Calhoun und Grey habe ich das aber noch nirgends gesehen.


    Toms: von Links nach Rechts oder von Mitte nach einer Seite?
    Tja, beim kleinen Besteck vielleicht nicht so wichtig, bei zwei Toms auf der Bass Drum und zwei daneben, die auch häufig gerne von oben nach unten durchgenudelt werden, wird die Frage schon relevant. Da ist dann wieder die Frage: wo liegt die Priorität und was muss dieser dann weichen?


    Bei der eigentlichen Frage rechts oder links bleibe ich dabei: zur Selbstbefriedigung (also Übekontrolle oder Aufzeichnung für andere Trommler) Spielersicht, zur Publikumsbelustigung: Publikumssicht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei der Frage nach der Position von Stützmikrofonen, die ich geflissentlich ignoriert habe, stimme ich meinem Vorredner zu. Genau deshalb schiebe ich die Stütze für die Große auch etwas aus der Mitte heraus. Wie weit genau, weiß ich aber auch noch nicht, da bin ich noch am Probieren. Das hängt natürlich von der Overhead-Position ab und inwieweit durch die Aufstellung die Bass Drum mit aufgezeichnet wird.

    Hallo,


    wenn das Sitzteil nicht so arschbreit wäre, wäre es auch noch in den Koffer gegangen. Dies als Optimierungsvorschlag.


    Für mich ist der Anschlag auf einer Holzfläche einfach nicht angenehm und hinsichtlich der Standfestigkeit habe ich auch so meine Probleme, mir fehlen aber auch ein paar Tom Toms und ein paar Becken, die zweite Kiste, usw. usf., deshalb bin ich schon wieder ganz still.


    Holzklöppel wäre suboptimal, damit haut man sich nämlich dann blöde Flecken.


    Die Industrie war ja nicht untätig, dank des Preises haben sich Hip Gig (Yamaha: Hardware im Hocker, Trommeln in der Großen, Becken dann extra = drei Taschen und viel Gewicht und noch mehr Preis) und Gig Pig (da irgendwo aus dem Norden: eine Kiste, Becken extra, sieht scheiße aus, aber ultra kompakt und den Flightcasedeckel gibt es gleich dazu) wohl nicht durchgesetzt oder lag es doch daran, dass so ein Kasten vielleicht doch nicht gegen eine runde Sache mit ordentlich Hubraum ankommen kann? Ich weiß es auch nicht.


    Noch weniger weiß ich, warum "cajon" inzwischen die Mode schlechthin ist, da bekommt man nur einen krummen Rücken davon und der Ohren-, äh, Orhto-Arzt (oder doch ortho?) freuen sich.


    Grüße
    Jürgen

    Habe mir ein Gaspedal von Porsche in meinen Lada gebaut. Er fährt jetzt nicht schneller - aber das Gefühl.....


    Hallo,


    so witzig wie das ist, es ist auch wahr.
    Wenn ich mein Gerät kritisch betrachte, dann bräuchte ich Vieles nicht.
    Dass eine Trommel meine Lieblingsfarbe hat und eben nicht kackbraun, popelgrün oder eitergelb aussieht, beschert mir ein besseres Gefühl. Ob ich damit besser spiele oder nicht, ist eigentlich egal.
    Ich bilde mir aber fest ein, dass ich ein bisschen besser spiele, wenn mir die Bude optisch und haptisch gefällt.


    Im Blindtest habe ich mir selbst allerdings das Gegenteil bewiesen. ;(


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ist aber nicht repräsentativ und schon gar nicht wissenschaftlich.

    Hallo,


    die alte Streitfrage.
    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Solotrommler das gerne aus der Fahrerposition machten und für normale Veranstaltungen eben aus Sicht des Publikums.
    Mir erscheint das logisch, für public address aus Sicht des Publikums ist ja wohl das einzig Sinnvolle.
    Der Rest ist Selbstbefriedigung.


    Viel interessanter finde ich aber die hier anhand der Überschrift naheliegende, jedoch tatsächlich nicht gestellte Frage, wie überhaupt die Verteilung im Panorama stattfindet.
    Zur Kleinen Trommel: die steht bei mir in der Mitte und da ist es dann sogar egal, ob man das von hinten oder von vorne sieht.
    Zu den Overheads: mal von den mannigfaltigen Aufstellungsmethoden abgesehen (ich gehe mal von den traditionell gängigen aus, die auch tatsächlich professionell im Einsatz sind: AB, XY, ORTF): links nach ganz links oder halb links oder dreiviertel links oder? Und rechts natürlich dann genauso, so viel ist schon klar. Außer, was ja auch nicht ganz selten vorkommt, die Bude ist nicht symmetrisch aufgestellt, die meisten Trommler arbeiten ja schwer rechtslastig und manche Abnehmer folgen ihnen. Deshalb ist dann die Kleine Trommel oft links. Für mich gruselig, aber es kommt mir fast so vor, als wäre es die Mehrheit. Interessantes Thema.



    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    danke für den Hinweis.


    Nein, weder von Alfred noch von Zeppelin kenne ich ein Buch mit Playalongs, ich hätte höchstens etwas zu Hal Leonard und Faber sagen können, von denen gibt es aber wohl kein Zep.
    Die Qualität bei den mir bekannten Verlagen ist jedenfalls etwas höher als bei Sticks und DrumHeads. Sticks hat noch Gesang dabei, dafür Noten nur rudimentär, DrumHeads ohne Gesang, dafür mit Noten. Sticks kommt mir fachlich noch ein wenig besser vor als DrumHeads, warum die die Noten nicht komplett schreiben, ist mir ein Rätsel.


    Es gibt wohl noch andere, zu denen habe ich aber auch keine Informationen.
    Leider kann ich nicht helfen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Weder Amazon noch der Forenbetreiber hier dürften etwas gegen die Verknüpfung haben. Keine Panik!

    Hallo,


    früher habe ich mir auch alle möglichen Gedanken hinsichtlich Gefühl da und dort gemacht.
    Seit ich mal geübt habe, trete ich einfach nur noch drauf, egal, was drauf steht, egal, wie die Feder gedreht und egal, ob Teppich drin, Aufkleber drauf und was weiß ich.


    Und wenn der Tritt mal wieder nicht stimmt, weiß ich inzwischen, dass es nicht an der Schraube am Pedal, sondern an der Schraube in meinem Hirn liegt.
    Und das Zaubermittel hat vier Buchstaben.


    Alles andere sind Versuche, die Ausreden wissenschaftlich erscheinen zu lassen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    so zeigt man der Jugend, wie man es macht. :thumbup:


    Die ganze Obstkisten-, pardon: cajon-, Mode ist ja auch nichts anderes. ;)
    Ich selbst bin da allerdings davon abgekommen, meine ersten Bass Drums waren ein Aktenkoffer und ein Kunststoffhocker, da bin ich versaut und wenn man den Krieg erlebt hat, will man ihn nicht mehr sehen. Den Rückprall eines weichen Felles schätze ich so sehr, dass ich auch zum Üben inzwischen (statt 8"-Scheibe mit Pedalkonstruktion, im Handel erhältlich) auch nur noch eine echte Bass Drum in 24" verwende. In die könnte man natürlich auch die Kleine Trommel packen ...


    Was kommt demnächst als Ersatz für die Kleine Trommel?


    Grüße
    Jürgen

    Also dulden muss er das wohl in jedem Fall


    Hallo,


    diese Aussage ist eindeutig falsch.


    Niemand muss jede Aussage über sein Produkt dulden. Da gibt es Grenzen.
    Und der Verrissene wird da ziemlich sicher eine ganz andere Sicht darüber haben, wo die Grenze ist.


    Wie sind denn die Rezensenten abgesichert?
    Eine Kritik ist nur so gut, wie die Kriegskasse und Rechtsabteilung des Unternehmens, in dessem Rahmen sie erfolgt.


    Grüße
    Jürgen

    Dann schauen nämlich nicht mehr so viele zu.


    Hallo,


    das glaube ich nicht, Dschungelcamp hatte dieses Jahr gute Quoten und die Leute dort kannte auch kaum jemand, bis mir dann auffiel, dass ich eine Person sogar möglicherweise schon mal gesehen habe, mit Sicherheit aber einen nahen Verwandten, hust. Klein ist die Welt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    probieren geht über studieren.


    Ich würde den Eimer zweifellig einsetzen. Soll ja nicht nach Pauke klingen, gell?


    Probier's aus: Fell rauf und runter ist ja dank vorhandener Teile leicht möglich. Was besser klingt (nach eigenem Geschmack), wird genommen. Schluss.
    Ist doch egal, was "man" macht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das 2001 hat schon eine Kunststoffscheibe im Böckchen, die bremst - wenn auch nicht so erfolgreich wie andere Systeme - die Schraube durchaus merkbar, gegen Unterlegscheiben aus Kunststoff ist jedoch nichts einzuwenden. Die Böckchen innen auskleiden halte ich für vernachlässigenswert. Auch die Unterlagen zum Schutz oder zur Isolation gegenüber dem Kessel halte ich für nicht nötig. Wenn man aber Spaß an der Bastelei hat, es schadet auch nicht.


    Ich würde sogar eher die Resonanzfelle als die Schlagfelle tauschen. Wenn es am Geld nicht mangelt, dann wird die Vollerneuerung klanglich zunächst (bis sie sich wieder verstimmt haben und schließlich abgespielt sind) erhebliche Vorteile haben. Die genannten Felle sind geeignet für viele Stile, sozusagen der Universalstandard.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die singenden Federn gab es früher in Pearl-Böckchen, da hat die Dämpfung Sinn gemacht, bei Sonor und Tama war das auch damals schon nicht nötig, erstere waren vom Werk gedämpft und letztere hatten auch ein Kunststoffscheibe (ich rede von Top-Produkten der 1980er Jahre, z. B. Sonor Signature, Tama Superstar, Pearl BLX).

    Hallo,


    wenn es nicht gongig oder bongig klingen soll, dann hat die Gong-Tom-Bauweise keine Vorteile. Nebenbei bräuchte man dafür andere Böckchen, wie man an dem Bild von dem Originalsystem (Tama) sieht.


    Wenn es nur für böse Rocker sein soll, kann man den Eimer so nehmen, wie sonst auch: zwei Felle, bisschen nachdämpfen, wenn es zu sehr scheppert und eben aufgehängt. Dann ordentlich aber mit Verstand dagegen geklopft und schon kann man mit Füßen und Händen die Quadro Bass üben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    da kommt ganz darauf an, wie es nachher klingen soll.


    Remo selbst hatte das Original meistens mit CS Black Dot ausgestattet, teilweise auch mit Clear Pinstripe.


    Man kann auch Felle von Evans oder Aquarian oder RMV oder sonst wem drauf machen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich finde der Themenstarter hat ein ganz anderes Problem, nämlich ein physisches: da ist ein bisschen schnuckeliger Hüftspeck, der muss noch weggeblastet werden. :thumbup:



    Wer hier in das Forum geht, kann im Oberstübchen ohnehin nicht ganz gesund sein. Von daher erscheint mir das alles so, wie wenn sich die Geschlossene mal wieder unterhält.


    Patient P auf den Flur des Krankenhauses K in der Stadt S einen Handfeger an der Schnur hinter sich herziehend trifft den Oberarzt O.
    O: hallo P, na, führen sie wieder ihren Hund Gassi?
    P (kopfschüttelnd): Aber Herr Doktor, das sieht doch jeder, dass das ein Handfeger ist.
    Man trennt sich und geht weiter.
    O denkt für sich: Toll! Die Behandlung wirkt.
    P sagt hinter der nächsten Ecke zum Handfeger: Na, Fiffi, den blöden O haben wir aber ganz schön reingelegt, wa?



    Ich mache mal eine Umfrage: wer hat hier ein Alkoholproblem?
    Genau. Niemand. Den Alko hol t der Azubi. Und nur ohne gibt es ein Problem.


    Nächste Frage: Nikotinabusus?


    Immer noch nix?
    Schokolade?
    Kaffee?
    Fingernägel kauen?
    Fußball?
    Mari Hua Na? Ja, ja, nicht gezogen ...


    Und Ihr wollt gesund sein?


    Wer zu allem "nein" sagen kann: Askese ist auch krank.


    Grüße
    Jürgen
    kerngesund

    Hallo,


    in der Tat:
    eine Gong Tom hat einen anderen Sinn als eine aufgehängte Bass Drum - eigentlich.
    In der Anwendung des gemeinen Rockers allerdings schwimmt da einiges.


    Wenn es nur darum geht, die Bass Drum aufzuhängen und welches Fell da jetzt drauf soll:
    viel Ton = wenig Dämpfung, wenig Oberton = viel Dämpfung, das übliche Spiel.
    Wenn das mit dem heavy hitting stimmt, würde ich CS nehmen, daraus kann man (durch Entfernen des Punktes) immer noch ein klares Ambassador machen, wenn es so sein soll.
    Und zur Not kann man es auch durch selbst angebrachte weitere Aufkleber dämpfen.


    Grüße
    Jürgen