Hallo,
abgesehen davon, dass die Vier Viertel auch und gerade gerne durchgeklatscht werden, ist es nunmal so, dass die frühe Musikerziehung (aktiv und passiv) eher auf traditionellem Liedgut beruht und das ist im zivilisierten Europa komplett anders als weit weg über dem Teich.
"All my duckies", "Fox, you has stolen the goose" und "A small man stands in the forest" sind nun mal nicht so sehr von der afrikanischen Negermusik geprägt. Da hat die Sklaverei ganze Dienste geleistet (bei den Abnehmern des Personals).
Wer sich im Leben nicht mit Musik beschäftigt, bleibt eben auf dem infantilen Stand. Ist in der Kunst genauso. Viel mehr als Kopffüßler kann ich auch nicht malen.
"Rhytmuslegasteniker": man kann eben nicht alles können. Der eine kann Klatschen, der andere schreiben.
Nebenbei: bei manch moderner Musik (core und so) frage ich mich, wie da ein Klatschen auf 2 und 4 so käme. Wäre lustig.
Grüße
Jürgen
PS
Thema gab es schon, aber noch nicht in diesem Jahr.
Edith:
"Es gibt aber auch Ausnahmen"
O ja! Ich war mal auf einem Konzert einer damals relativ populären Kapelle (sie hieß so ähnlich wie ein Buch von diesem Dichter, der auch das mit den Ringen gedichtet hat), da klatschten die Leute nicht auf 1 und 3 und auch nicht auf 2 und 4. War ganz komisch, was die da zusammenklatschten.