Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    nein, das kann man so nicht sagen, lediglich Größe, Preis und Qualität sind ähnlich.
    Das Opus 83 ist allerdings nicht so gängig am Markt.
    Das Opus 53 wirkt für mich auch immer etwas kratzig, was bei allen Billigkondensatoren der Fall ist, angenehm werden die eben auch erst bei NT-5 oder Oktava-012, wobei bei letzteren diverse Modelle und Modifikationen im Umlauf sein sollen. Ich habe mich seinerzeit auch für dynamische Mikrofone entschieden, weil ich die bösen schreienden Höhen nicht brauche und lieber ein kuscheliges Klangbild habe. Außerdem mag ich kein Plastik und lege Wert auf Produkte, die reparabel sind, was beim M 201 TG nachweislich der Fall ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe zwei M 201 TG als Overhead.
    Bei Probe-Aufnahmen nehme ich noch eine Stütze für die Bass Drum hinzu.
    Meine Hi-Hats höre ich deutlich, allerdings habe ich dazu auch eine praktische Positionierung: hinter dem Set (hinter mir), etwa auf 1,60 m Höhe mittig nach rechts und links (Hi-Hat/Ride) ähnlich ORTF/NOS ausgerichtet.


    Zum Charakter der Mikrofone: sie übertragen sehr fein, für moderne Ohren wirken sie sehr warm und sind in den Höhen eher schwächer als man das von modernen Kondensatoren her gewohnt ist.
    Aufnahmen gibt es auf Myspace.
    Das Mikrofon ist dank unauffälliger Bauweise auch in komplexen Aufbauten praktisch fast überall leicht zu positionieren und ist auch für fast alles geeignet, wie gesagt, aber nichts für Höhenfetischisten. Und für Bass Drum ist es in den Tiefen auch zu schwach, wenn man nicht Bebopper ist und da sowieso eher ein Tom flachgelegt hat, dann geht sogar das ganz ordentlich. Auch Gesang oder Gitarre geht.


    Da Du Opus 88 besitzt, würde ich das mal an der Hi-Hat ausprobieren. Nur zum Test, ob es gefällt oder nicht. In ersterem Fall könnte man danach über ein Opus 53 nachdenken.
    Opus 83, das hier besprochene und auch das M 160 (Bändchen!) sind aber besser und noch besser ist das MC 930, aber da sind wir schon wieder in der nächsten Preisklasse gelandet.


    Wenn die Hi-Hats etwas grobkörnig und schmutziger klingen dürfen, kann man auch Gesangsmikrofone ausprobieren, manche Rocker stehen z. B. auf SM 57.


    Grüße
    Jürgen

    auch wenn AMC draufsteht


    Zitat

    AMC ist der weltweite Marktführer für Edelstahl-Kochgeschirr


    Hallo,


    ansonsten Nachtrag: ein 12 x 8 Tom ist nichts für Rock.
    Auch an meiner Bude wird das nur für Fusion, Jazz, Schlager und dergleichen eingesetzt. Rock fängt bei 13 an, der Historiker wird mir zustimmen. Ist wie beim Punk: die modernen Möchtegerns sind aufpolierte Popper.
    Wer sich jetzt beleidigt fühlt, darf gerne hier oder im Keller dort mal vorbei kommen für eine Vorführung mit Anfassen.


    Grüße
    Jürgen
    Ich find Schlager toll.


    PS
    Na ja, nicht alle.

    also an meinen fähigkeiten zweifel ich nicht


    Hallo,


    man soll es mit dem Zweifeln nicht übertreiben, aber eine gesunde Selbstkritik hat noch niemandem geschadet.
    Ich selbst kann von dem, was mir so einfällt, ganz wenig spielen.
    Ob das daran liegt, dass mir einfach viel einfällt, wenn der Tag lang ist oder daran, dass ich ein miserabler Spieler bin, das weiß ich nicht so genau.
    Bei anderen Subjekten kann das auch mal anders herum sein. In jedem Falle ist letztere Variante für das Selbstwertgefühl günstiger.
    Steht schon in der heiligen Schrift.


    Als Schüler gebe ich den Rat, Herrn Mangini zu folgen: der baut einfach alles rechts wie links auf und spielt es dann auch so.
    Lehrer bin ich nicht (außer für mich selbst) und werde ich wohl auch nicht mehr, auch wenn mir viele Übungen für beide Seiten einfallen.


    Zum Thema Grundbeat: das ist in der Tat eine Religion der Neuzeit.
    Wenn ich daran denke, dass meine erste Kapelle die Big Band der Schule war, da frage ich mich, was ich mit diesem "Grundbeat" dort hätte anfangen sollen?
    Das wäre schwer lustig geworden.


    Bei einer ordentlichen Blaskapelle kommt man mit so einem Achtel-Hi-Hat-Uff-Tschak auch schnell an die Grenzen.


    Und wenn ich zur nächsten Probe mal diesen "Grundbeat" zelebrieren wollte, da gäbe es bestimmt ein "Hallo?"
    Sogar bei Pop und Rock.


    Ganz nebenbei: drauf haben und drauf haben ist auch nicht dasselbe. Wenn das Kevin seit gestern und der Trommler Deiner Lieblingskapelle aus Funk und Fernsehen seit anno tobak spielt, dann klingt dasselbe doch irgendwie anders.


    Grüße
    Jürgen

    Stimmt es das die 602er immer Probleme mit Rissen hatten? Die sind wohl nicht für die härtere Gangart ausgelegt!?


    Hallo,


    nein, für echte Rocker waren und sind die FO602 nichts.
    Glücklicherweise, sonst hätte sich mein Finanzminister sofort in den Main gestürzt.


    Das ist ja das Schöne: wenn man lautere Musik macht, braucht man klanglich etwas schlechtere Becken, das feine Zeug geht nur für gesittete Musik.
    Da werden jetzt wieder viele widersprechen, allerdings gibt mir Paiste selbst Recht und das ist mir der verlässlichere Rat.


    Die Idee mit den Twentys als Alternative zu dem Türkenmarkt war auch nicht schlecht. Die Schweizer haben gut gedacht und gemacht.
    Auch die Übernahme der Emmentaler-Modelle für die moderne Jugend ist marketingmäßig super.
    So hat der Verein nun für jeden, der verlässliche Ware will, etwas im Angebot.
    Nur die Schatzsucher müssen weiter auf die Konkurrenz setzen.


    Wenn der Preis auf Signature-Niveau werden sollte, wobei dann die Frage ist, Normal-Signature oder Traditional oder gar dunkle Energie, dann ist das einfach nur realistisch und angemessen.


    Falls ich mal im Lotto gewinne und mir eine Big Band einkaufe, dann lege ich mir die Dinger auch zu.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich glaube kaum, dass hier die Mehrheit Concert-Toms und RotoToms klanglich im Blindtest auseinander halten kann.
    Meine RotoToms sind keinesfalls bassarm und man kann auch 18er oder 16er als Kick benutzen, ohne dass das vielen Leuten unangenehm auffallen würde.


    Der Stimmumfang hat nichts mit der Tiefe des Kessels zu tun.
    Die Tonhöhe hat ebenfalls nichts mit der Tiefe des Kessels zu tun.
    Meine Snare Drum ist - wenn man das Teppich-Bett vergisst, die Spiralen wegwirft und ein anderes Fell unten hin schraubt - nichts anderes als ein short stack tom in 14". Und ein Timbale ist nichts anderes, außer dass unten das Fell fehlt. Ein RotoTom ist ein extreme short stack tom und sonst nichts anderes. Ich weiß nicht, was an den Vergleichen albern sein soll, ein Timbale kann man auch mit einem dickeren Fell versehen, mit dickeren Stäben bearbeiten und meinetwegen auch als bassige Fußtrommel missbrauchen. Das geht alles. Vielleicht sieht es albern aus, aber man kann das ganz ernsthaft machen.


    Wenn ich auf eine Standtom klopfe und da einen Tonnenklang möchte, dann geht das mit short stack nicht. Das geht eben nur mit Tonnenform.
    Ist bei der Großen auch nicht anders. Eine scotch bass drum kann ordentlich Krach machen, aber wie ein 20" tiefes Ofenrohr klingt sie nicht und umgekehrt.
    Warum die scotch bass drums so flach sind, dürfte ja bekannt sein. Sind ja alles Experten hier.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat von »Jürgen K«
    Ich wollte so einen Mist nicht haben.


    Ich schon.


    Dann verleihe ich Dir den Titel Mister Mister.


    Ich kann nur hoffen, dass das eine neue Form von Humor ist...


    Nein, die Form ist nicht neu. Aber mit Humor liegst Du bei mir selten ganz falsch.


    Mich wundert ja vor allem, dass Du so ein Ding schon mal gehört hast.


    RotoToms: flacher geht nicht.
    Nebenbei: 16 x 14, 16 x 16, 16 x 17. Je tiefer desto mehr Dunkelheit im Klang. Als Effekt oder abgenommen und technisch aufgemotzt mag so eine Flachschale ja interessant sein, für laute Musik, die ordentlich Volumen und dunklen Klang benötigt, ungeeignet.

    albernen Softrock-Band


    Yep. :thumbup:

    Alleine der Name ist ja schon schwul wie sonst was, "Machine Head"


    Stimmt, klingt wie ein Spezialgerät für spezielle Anwendungen im homo-home-chrome-studio.


    Mal im Ernst: ich überreiche einen Karton Humor komprimiert. Das hilft.


    12x8 und 16x11


    12 x 8 habe ich auch, das ist aber nicht meine Lieblingsgröße, wie gesagt, klingt heller und daher eher nichts für Rock.


    Die sehen ja aus wie Timbales...


    ... und klingen auch so, deshalb: für Lateiner, Percussionisten, Orchestertrommler, ...

    Und das klang nett - aber ... etwas flach! Kicher


    Eben.


    warum wird sowas nicht per Stange angeboten?


    Wie oben schon gesagt wurde: das will keiner (kaum einer) und es klingt nicht nach Schlagzeug, sondern nach Percussiongruppe und es sieht eben für unsere abendländische Augen eben auch etwas komisch aus.


    So isses.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Dabbelju baut auch so etwas und wenn es wirklich flach sein soll: RotoToms! ;)


    Ich wollte so einen Mist nicht haben. Diese ganze Hyper-Nummer geht mir eh auf den Sack. Ist sowieso unlogisch, weil ja dann die Berta als Ofenrohr ausgelegt ist. Dass das disharmonisch ist, verwundert nicht.
    Für einen echten Rocker ist das nichts.


    Grüße
    Jürgen

    So wie Hannibal Lecter den Schlüssel seiner Handschellen unterbringt: Unter der Zunge. Ist reine Trainingssache!


    :thumbup:


    Kommt das jetzt superschwul rüber, wenn ich schreibe, dass ich den Stimmschlüssel (für Outdoor) an einem neon-pinkfarbenen Schlüsselband (50 cm) habe?


    Ja, aber 50 cm sind schon beeindruckend, da wird es keine Beanstandungen geben, ob aus Angst oder aus Respekt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der eine ist konservativ, der andere progressiv.
    Was besser ist, weiß ich auch nicht.


    Ich bin schon etwas altersstarrsinnig und interessiere mich nur für Produkte, die mich auch noch in die Rente begleiten.
    Andere kaufen gerne jedes Jahr etwas Neues.
    Die Wege der Welt sind verschieden.


    Geht es nur darum, dass es neu ist oder steht eine virulente generelle Kaufabsicht dahinter?
    Falls ja: warum ein Koffer für unter 300 Eier? Das empfiehlt niemand (außer der Händler, der es verkaufen will).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bevor man Erfahrungen macht, schaut man auf den Preis.
    Manche wollen dann gar keine Erfahrungen mehr machen.


    AKG fährt in letzter Zeit einen merkwürdigen Kurs. Für mich tödlich.
    Da ich ein großer Freund des Subsidiaritätsprinzips bin (warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah), konzentriere ich mich mehr auf Beyerdynamic und Sennheiser.


    Wenn das Budget nicht mehr her gibt: 2 Opus 53 und ein D 112. Gebraucht.
    Schminkkoffer aus dem Badezimmer klauen, fertig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe hinter dem Set eine Garderobe, da hängen links und rechts jeweils ein Schlüsselbändchen mit einem Stimmschlüssel dran (Set II).
    Dann habe ich in der Außendienststocktasche zwei drin (Set III) und dann noch an der Fußmaschine und der Hi-Hat-Maschine und in der Schublade (Set I).


    Ansonsten behalte ich die Dinger im Auge.


    Bei K & M/Sonor gibt es im Zubehörhandel einen Halter, den man unter dem Sitz (oder vielleicht auch sonstwo) anschrauben kann.


    Auf Fotos von Leuten, die öfter mal unterwegs sind (*räusper*) habe ich schon Spiralkabel gesehen.
    Gleich auf die Schraube gesetzt, ist auch sehr beliebt (das Klappern stört bei Auftritten dank genügend Lärm wohl nicht).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    De Maddin spricht hart aber gerecht. :thumbup:


    PPS
    Die Frau soll sich mal Hot Rods ausleien, dann gibt es für jeden verlorenen Schlüssel ein paar Rudiments, dann klappt das auch.

    Geht es jetzt um punktierte Achtel oder, wie von Jürgen verwendet, punktierte Viertel?


    Hallo,


    ups, da war wohl der Kaffee schon wieder kalt. :whistling:
    Offenbar habe ich die Geschichte ein wenig auf eine spielbare Variante reduziert. ?(



    Also, 16tel könnte ich auch noch aufschreiben, nur spielen, das macht bitte jemand anderes.


    Mal im Ernst: wofür braucht man so einen Scheiß?
    Oder habe ich wieder zu viel AC/DC geübt?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Kunststoffkante macht den Klang etwas gemäßigter, aber nur etwas.
    Gegen brutal gekerbte Trommelstöcke hilft der Rand enorm. Ich würde mir das im Laden einfach mal ansehen, alles andere ist Theorie.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    1. Wo sollte ich die Kuhglocke befestigen - auf der Bassdrum oder in der Nähe des Ridebecken?
    2. Halten die Bassdrumhalterungen? Früher hatte ich schon mal eine sehr wackelige Halterung, die nach einem halben Song fast runterfiel.
    3. Würdet Ihr mir zu einem Cowbell oder zu einem Jamblock raten?
    4. Habt Ihr Empfehlungen für gute und gleichzeitig auch preiswerte Halterungen und Cowbells/Jamblocks?


    Hallo,


    zu 1) Dort, wo sie benutzt werden soll. Alles andere macht wenig Sinn.
    zu 2) Diejenigen, die ich kenne: ja.
    zu 3) Zu keines von Beidem, denn es wird ja offenbar nicht wirklich gebraucht. Hilfsweise zur Kuhglocke. Jam Block ist eine Modekrankheit. Außer Salonorchester und Lateiner braucht das kaum jemand, ich eingeschlossen.
    zu 4) Wenn ich heute eine kaufen würde, dann wahrscheinlich die von Tama. Das Zeug kostet zwar Geld, funktioniert dafür aber auch. Ich nenne diese Kombination "preis-wert".
    Zusätzlich würde ich allerdings noch etwas zwischen die Halterung und den Reifen klemmen (z. B. alter Fahrradschlauch, natürlich passend geschnitten), sonst gibt es unschöne Markierungen, so nur matt polierten Lack.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eine in der Tat überfällige Nachricht.
    Natürlich wird es erst einmal vorsichtig angegangen und wenn es läuft, wird dann immer weiter ausgebaut werden.
    Wie das jetzt mit der angeblich verloren gegangenen Formel gewesen sein soll, das wäre mal eine Geschichte.
    Im Moment gibt es nichts wirklich Neues auf dem Markt, daher ist das Setzen auf Bewährtes eine kluge Entscheidung.


    Grüße
    Jürgen