Beiträge von Jürgen K

    Viele Studenten leben schlimmer... und schaffens auch.


    Hallo,


    ich war mal Student und ich bin Berufsbetreuer.
    Mir ist daher so ungefähr bekannt, wie Studenten und "Hartz-IVler" so überleben. Ich muss daher sagen, dass die oben getroffene Aussage nicht der Lebenswirklichkeit entspricht.


    Irgendwie war es ja auch klar, dass es nicht lange dauern würde, bis die Sozialneid-Debatte los geht.
    Schade.


    Ansonsten:
    es macht tatsächlich wenig Sinn, in diesem Forum Ratschläge für Bezieher von Sozialleistungen zu erteilen. Wer sich die Regelsätze angesehen hat, wird huhu stgt wohl oder übel zustimmen müssen, zumal ja aktuell Alkohol und Zigaretten nicht dazu gehören sollen und jedenfalls 5 Euro beim Haushaltsvorstand ebenfalls fehlen sollen, so weit herrscht in der politischen Diskussion wohl Einigkeit.
    Nur so viel: die Sachlage entspricht zweifelsfrei nicht der Rechtslage. Nach unserer Verfassung hat jeder Mensch - egal ob er 50 Bewerbungen monatlich schreibt, besoffen in der Ecke liegt, den ganzen Tag die Straße fegt oder auf dem Designer-Sessel seinen dritten Rolls Royce bestellt - einen Anspruch auf das soziokulturelle Existenzminimum. Dazu gehört auch - und auch das ist von der Regierungsseite dem Grunde nach unbestritten - Musik. Wie das dann im Einzelnen aussieht, das führt zu weit.


    Ganz ansonsten:
    nachhaltige Produkte sparen langfristig Geld. Dazu ist allerdings derjenige besser in der Lage, der Geld zum Investieren hat als derjenige, der es nicht hat.
    Weiterhin gibt es durchaus unglaubliche Qualitätsunterschiede, welche man auf dem matten Bildschirm nicht erkennen kann. Das fängt mit sinnvoller Konstruktion an - da ist der berühmte Hocker in der Tat nicht weit gekommen -, es geht mit guten Rohstoffen und guter Verarbeitung weiter und hat auch nach der Endkontrolle (heutzutage macht das der Endkunde, auch Beta-Tester genannt) noch Dienstleistungen im Angebot, ob beworben oder bekannt oder weitgehend unbekannt und vergessen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nachdem die Fraktion "nur ein Tom vorne" sich bereits gemeldet hat, warte ich jetzt noch auf die Kinderschlagzeug-Fraktion (nimm' eine 20er, die ist viel fetter ...blabla).
    Unter 1,85 m sollte man sowieso kein Schlagzeug spielen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wegen der Masse würde ich mir mal keine Gedanken machen. Meine Toms hatten oben Emperor und unten Pinstripe drauf als ich sie gekauft habe.
    Und ja, die habe ich dann auch erst mal so gespielt.


    Was der Bob so zu sich führt, frage ich mich schon länger.


    Sein Dreiecksgerüst ist ja ganz lustig, wenn auch eher für die Festinstallation, aber ansonsten ist mir da noch nicht viel aufgefallen, was ich nachahmen wollte.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    am meisten Resonanz bekommt man, wenn Schlag- und Resonanzfell gleich gestimmt sind.
    Wenn die Felle dann noch gleich sind, wird es noch einen Ticken leichter.
    Evans Felle sind ein Eckchen komprimierter, jedenfalls höre ich das so. Um maximale Resonanz zu erzeugen, würde ich auf Remo setzen.
    Aquarian kommt mir auch ein bisschen komprimiert vor.


    Ich würde nicht auf Dinge hören, die irgendwer im Internet erzählt.
    Da gibt es viele Bobs und jeder erzählt etwas anderes.
    Sapere aude!


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es handelt sich um eine äußerst beliebte Form des Betrugs(-Versuchs).
    Das sind also keine "unseriösen Interessenten", sondern schlichtweg gewerbsmäßige Betrüger.
    Ob die Namen der Personen stimmen, darf bezweifelt werden. Ich würde das nicht so personalisieren.


    Die Masche ist daran erkennbar (für Verkäufer im privaten Bereich), dass es sich immer um Textbausteine handelt, die praktisch keinen Bezug zum Produkt haben.
    Wenn man bedenkt, dass Verschiffung, Verzollung und solche Dinge anstünden, sollte man schon erstaunt werden, wenn man zuvor gutgläubig war.


    Die Masche gibt es auch in ausgefeilterer Form z. B. auch als Mandatsanbahnung bei Anwälten.
    Der Ablauf ist hingegen immer das gleiche Schema: es wird eine Zahlung per (Schüttel-!)scheck ausgeführt, die deutlich überhöht ist.
    Der Zahlungsempfänger soll das überschüssige Geld dann schnell überweisen.
    Was der unbedarfte Laie dann vergisst, ist, dass die Überweisung eine nicht rückgängig zu machende Veranstaltung ist, während beim Verrechnungsscheck für eine gewisse Zeit der "Eingang vorbehalten" ist. Eine Zahlung per Verrechnungsscheck ist somit zwar zunächst sichtbar, aber schwebend. Solange die Bank den endgültigen Eingang nicht bestätigt hat, kann der Scheck sich jederzeit als ungedeckt heraus stellen. Dann verschwindet der Betrag einfach wieder und wer zuvor etwas überwiesen hat, hat dann das entsprechende Soll.
    Deshalb: bei Verrechnungsschecks gilt immer: Augen und Ohren auf: erst über den Betrag verfügen, wenn der Eingang endgültig erfolgt ist, dazu die Bank befragen. Jeder Verrechnungsscheck kann platzen und dann schüttelt der Bankier den Kopf, wenn man das Geld will.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Geschmack ist Geschmackssache.
    An manches gewöhnt man sich, manches lernt man gar lieben,
    andere Dinge bleiben zeitlebens fremd oder gar abstößig.


    Niemand muss sich an etwas gewöhnen.
    Ich finde es meistens ganz schön, dass nicht jeder das hat, was mir gut gefällt, das belebt.
    Und man hat ein Diskussionsthema, auch wenn es sonst nichts zu sagen gäbe oder gerade Ferien sind.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Leute, die kein Glitzer mögen, sind langweilige Eintöner.
    Ist eine Erkenntnis aus der Farbenpsychologie.

    An ein Stick endorsment kommt man am einfachsten ran. Qualitav hochwertige Stöcke gibts kostenfrei unter der Rufnummer 110. Das sollte nicht schwer sein wenn man etwas menschliches feingefühl besitzt und den richtigen ton trifft. Noch leichter gehts wenn man sich mit ein paar Freunden zusammentut und ein Gruppenendorsement beantragt.


    :thumbup:


    Hallo,


    wenn ich zu meiner Bank gehe und frage, was ich tun muss, damit die mich sponsern, dann reden die von Zinsen und Sicherheiten. Dabei kann ich doch so prima Geld ausgeben!
    Gehe ich zum Supermarkt und frage, ob ich den Kasten Wasser umsonst haben kann, ich wäre ein super Säufer, dann gucken die ganz böse. Dabei stimmt es. Ich kann massenweise Wasser saufen. Und das ganz prima.
    Dann war ich im Musikgeschäft, da wollte ich das schöne Schlagzeug da hinten und fragte, ob ich es (umsonst oder wenigstens billiger - man ist ja verhandlungsbereit - bekomme, wenn ich ihnen etwas Schönes vorspiele und eine selbst gebrannte DVD schenke). Ich könnte die Worte jetzt widergeben, aber sie waren hessisch und FSK 18.
    Neulich fragte ich meinen Büroausstatter, ob ich den Füller nicht umsonst bekommen könnte, ich würde so schön schreiben und es gäbe auch ein Video davon. Der will jetzt nicht mehr mit mir reden.


    Was mache ich nur falsch?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das soll mal der erklären, der das aufgemalt hat.


    Ein Handsatz von RLLRLLRLLRLLRLL für 12 Achtel würde ja bis Takt 11 stimmen (wenn man praktisch die Pausen handsatzmäßig weiter denkt, so wie Agostini z. B. das macht), warum dann aber in 12 doch wieder anders und 13 und 14 dann wieder ganz anders ...
    nein, das verstehe ich auch nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich hatte mal ein Einzelpedal von Sonor (Fernost, 400er Serie) und war nicht zufrieden.
    Gehört habe ich darüber sowohl Gutes wie Schlechtes.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das, was im Video möglicherweise zu sehen ist, ist ein Becken, das angeschlagen wird und die Energie dank freier Entfaltung weitergeben kann. Bodybuildingmäßiges Biegen mit immanentem Festhalten verbunden, ist Körperverletzung. Die Metallstruktur wird gebrochen. Ist aber auch egal, wer das mit meinen Becken macht, dem mache ich das anschließend mit seinen Knochen.
    Und wenn mein Becken einen Riss hat, dann sehe ich das, weil dort schon vorher so komische Erscheinungen zu sehen waren. Erstaunlicherweise ist mir das bislang nur bei eindeutig vom Vorbesitzer nicht sachgemäß behandelten Becken passiert.


    Bei mir scheppert alles Mögliche, wenn ich irgendwo drauf haue. Wenn ich das alles eliminieren wollte, dann hätte ich viel Arbeit (Teppich ab, Schellenring ab, Felle ab, Becken ab ...)


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Ich weis inzwischen welche ich kaufen will (die SONOR DP 472 R)


    Hallo,


    die hätte ich erst recht nicht genommen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein Bass-Drum-Mikrofon an den Toms halte ich für logischer und vielversprechender als ein Tom-Mikrofon an der Großen.
    Das D 112 kann man auch für die Snare Drum oder Gesang nehmen. Geht alles. Sieht nur komisch aus.


    Im Studio nimmt man natürlich Schoeps.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Seven (of how many?) hat es ja auf den Punkt genagelt.


    Ich gehöre eher zur Harmonie-Fraktion und würde, wenn ich denn die Verfügbarkeit hätte, möglichst wenig Unterschiede haben wollen.
    In der Praxis dürfte das allerdings am Häufigsten aus der Not geboren sein, wenn eben nicht genug da ist, nimmt man das, was da ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es ist völlig normal, dass, wenn man Lärm erzeugt, irgendwo etwas mitscheppert.
    Das hatte ich schon mit knarzenden Schränken, die berühmte Fußmaschine mit Nebengeräusch, Schrauben vom Beckenständer, diverse Felle, ...
    Bevor man da durch intensive Maßnahmen ein neuwertiges Instrument beschädigt (Biegen und Einfärben sind keine guten Ratschläge, man findet vielleicht einen Schaden, wenn man keinen findet, erzeugt man wenigstens einen, das halte ich nicht für ratsam), sollte man die Umgebung ermitteln. Ansonsten hilft auch ein guter Gehörschutz, da wird das ein oder andere Nebengeräusch als Nebenwirkung gleich miteliminiert.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Konkret: dann hänge es eben an den anderen Ständer.
    (Es kann auch im Ständer etwas lose sein, sogar abgeblätterter Chrom).

    Hallo,


    nein, es ist umgekehrt: im ersten halben Jahr gilt eine Beweislastumkehr zugunsten des Käufers.
    Der Händler muss beweisen, dass die Ware zum Zeitpunkt des Kaufs in Ordung war.
    Bei Garantieversprechen und bei der Gewährleistung nach sechs Monaten gelten die normalen Beweislastregeln, d. h. jeder muss seine für ihn günstigen Behauptungen beweisen, also der Käufer, dass ein Mangel vorhanden war/ist.
    Es geht aber immer nur um anfängliche Mängel, also solche, die bereits vorhanden waren (quasi Zeitbombe). Mängel, die durch den Gebrauch entstehen, interessieren weder bei der einen noch der anderen Variante.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Angaben ohne Gewähr, ich degustiere gerade Glenfiddich, das ist eine gruselige Plörre. Na ja, besser wie Bier. Unglaublich, dass das Zeug Marktführer ist.