Viele Studenten leben schlimmer... und schaffens auch.
Hallo,
ich war mal Student und ich bin Berufsbetreuer.
Mir ist daher so ungefähr bekannt, wie Studenten und "Hartz-IVler" so überleben. Ich muss daher sagen, dass die oben getroffene Aussage nicht der Lebenswirklichkeit entspricht.
Irgendwie war es ja auch klar, dass es nicht lange dauern würde, bis die Sozialneid-Debatte los geht.
Schade.
Ansonsten:
es macht tatsächlich wenig Sinn, in diesem Forum Ratschläge für Bezieher von Sozialleistungen zu erteilen. Wer sich die Regelsätze angesehen hat, wird huhu stgt wohl oder übel zustimmen müssen, zumal ja aktuell Alkohol und Zigaretten nicht dazu gehören sollen und jedenfalls 5 Euro beim Haushaltsvorstand ebenfalls fehlen sollen, so weit herrscht in der politischen Diskussion wohl Einigkeit.
Nur so viel: die Sachlage entspricht zweifelsfrei nicht der Rechtslage. Nach unserer Verfassung hat jeder Mensch - egal ob er 50 Bewerbungen monatlich schreibt, besoffen in der Ecke liegt, den ganzen Tag die Straße fegt oder auf dem Designer-Sessel seinen dritten Rolls Royce bestellt - einen Anspruch auf das soziokulturelle Existenzminimum. Dazu gehört auch - und auch das ist von der Regierungsseite dem Grunde nach unbestritten - Musik. Wie das dann im Einzelnen aussieht, das führt zu weit.
Ganz ansonsten:
nachhaltige Produkte sparen langfristig Geld. Dazu ist allerdings derjenige besser in der Lage, der Geld zum Investieren hat als derjenige, der es nicht hat.
Weiterhin gibt es durchaus unglaubliche Qualitätsunterschiede, welche man auf dem matten Bildschirm nicht erkennen kann. Das fängt mit sinnvoller Konstruktion an - da ist der berühmte Hocker in der Tat nicht weit gekommen -, es geht mit guten Rohstoffen und guter Verarbeitung weiter und hat auch nach der Endkontrolle (heutzutage macht das der Endkunde, auch Beta-Tester genannt) noch Dienstleistungen im Angebot, ob beworben oder bekannt oder weitgehend unbekannt und vergessen.
Grüße
Jürgen