Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    und welche sind es dann geworden?
    Die vom Ava oder die vom Bild?
    Überall andere ... ts, wie soll der geneigte Laie da noch durchblicken?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Böse Zungen behaupten ja, ich würde sogar dynamische Mikrofone als Overhead verwenden.
    Vollkommen verboten laut Musikerpolizei, aber ein bisschen Delinquenz macht das Leben spannender.

    Guten Morgen, ;)


    und schon geht die Diskussion los: von Billigkondensatoren würde ich dann aber doch lieber Abstand nehmen, die klingen nämlich ihrem Preis entsprechend.
    Ich habe dann liebe ein bisschen warmen Mumpf, aber natürlich von einem anständigen Kolben nach alter Sitte.
    In der Tat: beim Geschmack ist es wie der alte Imperialist schon sagte.
    Auf ein U 87 würde ich mich aber einlassen. Nur nicht mit tief fliegenden Becken, obwohl, das wäre dann auch egal.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    da wird die Nachbarin wohl eine Kfz-Dingensversicherung haben und dann gibt es neuen Lack und der Handwerker ist glücklich.


    Wenn das wirklich ein Goldschatz sein sollte, dann würde ich den in die Garage stellen und diese ordentlich abschließen und mit dem Smart fahren (geht auch kein Schlagzeug rein, aber ein Kasten Bier mehr bestimmt).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Sei froh, dass ich nicht daran vorbei gefahren bin.

    Hallo,


    wie der Kollege schon gesagt hat, ist die Frage nicht Kondensator oder dynamisch, sondern was fängt am wenigsten von drumherum ein. :huh:


    Wenn die Becken tief hängen, gäbe es da schon mal die Frage, ob das Wetter so schlecht ist oder warum sie so tief hängen. :S
    Sollte es daran liegen, dass der Bediener sich nicht so gerne bewegt, dann wird es so oder so Probleme geben. :(
    Es gibt zwar Mikrofone mit guter Auslöschung nach hinten, aber so gut, dass sie ein lärmendes Becken darüber nicht mitbekommen, sind auch diese nicht. Ob Niere, Hyperniere oder Superniere muss man auch am konkreten Beispiel überlegen. Sicher ist nur, dass Kugel wohl nicht so optimal ist. Achter vielleicht lieber auch nicht. 8|


    Wenn es um Aufnahmen geht, könnte man auch auf die Idee kommen, die Becken nachher aufzunehmen. :thumbup:
    Worum es geht, weiß aber keiner, deshalb lustiges Raten. ?(


    Grüße
    Jürgen :sleeping:


    PS

    Zitat

    Endgeld


    :thumbup:
    Aber der Mann hat ansonsten vollkommen Recht. Probieren hilft.

    Hallo,


    von der Optik her fallen schon mal einige Kandidaten aus, vom Klang ebenfalls.
    Ich tippe auf K Custom Dark China in 17 oder 19 (das aus Spielersicht hinten rechts; links scheint das Gleiche zu sein, das Gestackte ist aus einer anderen Serie, möglicherweise A, aber das war ja nicht die Frage).


    Nicht schlecht, der Bursche und die Veranstaltung hat einen nicht geringen Unterhaltungswert. Großes Tennis.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ja, die Sache mit der Kunst ist einem Banausen schwer beizubringen.
    Was mich aber am meisten wahnsinnig machen würde, ist eben:
    wenn ich ein Bild nicht mehr sehen kann, hänge ich es ab. Gefällt mir das T-Shirt nicht mehr, ziehe ich es aus. Passt mir das Fell der Trommel nicht mehr ...
    Das Tattoo bleibt aber, egal ob ich morgen noch trommle. Dann kommt hinzu, dass sich der Körper und auch die Farben verändern. Wie sieht das erst mal aus, wenn ich 70 oder 80 bin?
    Aber wenn man da addicted ist, dann ist Hopfen und Malz verloren.
    Ich verstehe auch, dass man irgendeinen Dachschaden haben muss und ich bin ja auch nicht ganz frei davon.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Snares habe ich aber nur drei richtige und ein Baby, die kann ich mit vier Extremitäten noch gleichzeitig anschlagen - uff, Glück gehabt.

    Hallo,


    die Resonanzfelle beim Superstar (neu) sind nicht baugleich mit Remo (USA) oder Evans (USA), da wurde definitiv gespart. Ob die Felle von einem Fernostableger der beiden Großen kommen, weiß ich nicht, wenn sie es tun sollten, so sind sie aber mit den Originalen nicht vergleichbar. Echte Markenfell (auch mit Logo-Aufdrucken) gibt es nur bei den Top-Serien der Hersteller.


    Die Geschichten um Beschichtungen kenne ich, woran das liegt, ist mir bislang nicht klar,* bei mir lösen sich auch Beschichtungen von Evans und Aquarian und die von Remo lassen sich damit auch ein bisschen Zeit. Nebenbei klingen die Felle dann immer noch beschichteter als klare Felle.


    Langlebigkeit von Fellen hängt sehr von der Behandlung ab. Durch das Spielen klingen sie allerdings schnell nicht mehr so schön wie zuvor und halten tun sie dann aber noch sehr lange, wenn man sie nicht übermäßig beansprucht.


    Ich habe einen ausgeschnittenen Ring aus einem alten Fell. Wenn ich aus meinem Fell ein "extra dry" machen will, dann lege ich den auf. Wenn mir der Klang nicht gefällt, werfe ich nicht das Fell, sondern nur den Ring weg. Ist billiger und irgendwann hängt der Ring sowieso nur noch in der Ecke.


    Grüße
    Jürgen


    *) Aktuell vermute ich, dass es an Überdehnung liegen könnte, aber morgen habe ich bestimmt wieder eine andere Erklärung.

    Hallo,


    Solo ist ja nicht gleich Solo.


    In der Tat gibt es Heurigenveranstaltungen, da ist sowohl die Musik als auch eine Solodarbietung Unterhaltung für einfache Gemüter (nach drei Maß ist jedes Gemüt einfach, bevor sich jemand beschwert).
    Dann gibt es so Intellektuellentreffs, wo man mit kritischem Blick sich an wirrem Zeugs erfreut, da geht es dann schon mal ruhiger zu, so in Richtung Meditation, Stöcke werfen und so.
    Natürlich gibt es auch Geschwindigkeitsrekordler und Rudimentvorführer, es gibt aber auch ...


    ... Musiker.




    Und wer nicht nur tutti-Schwein sein will, der darf auch auf dem Schlagzeug Musik machen. Es ist - jedenfalls in einigen Stilrichtungen - durchaus erlaubt und es gibt sogar Leute, die das gut finden.
    Wenn man es eben nicht kann, dann muss man es lassen oder mit dem Unvermögen möglichst sinnvoll umgehen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alles ist relativ.


    In einer Jazzcombo mit Flügel und Kontrabass hätte ich keine Bedenken, dass sich ein 8er Accent geviertelt durchsetzt.
    In einer Hard-Rock-Combo mit so einer Heizung auf vier 12er Membranen und so einem gehörgeschädigten langhaarigen Kreissägeimitator mit Axt würde ich das mit dem Accent mal schön für die Balladen aufheben und dort im Übrigen auch weder geviertelt noch geachtelt.


    Der "ping" ist wohl mit kaum einem Ride-Becken zu vergleichen, schon gar nicht mit einer anständigen Glocke. Das sind Effektbecken für dezente Akzente in mittellauter Musik.
    Für den Ersatz von irgendetwas anderem (Splash, Ride, etc.) sind sie ungeeignet.
    Im virtuellen "Soundroom" hört man auch, dass das einfache Zimbeln sind, weshalb der Preis ja auch recht einfach gehalten ist.
    Ich werde mir die Dinger auch irgendwann mal zulegen, aber eben deshalb, weil ich schon (fast) alles habe, was ich an Becken vernünftig und unvernünftig einsetzen kann und dann eben für lustige Effekte, um Pausen zu stören und nicht um andauerndes Getöse zu erzeugen (dafür gibt es größere Becken, die entsprechend lauter sind).


    Als Ersatz für die Kuppe des Rhythmusbeckens würde ich so ein Ding nicht einsetzen, das wird definitiv nichts, um mal Klartext zu reden.


    Grüße
    Jürgen

    also ich liebe mein großes Set, wo alles da ist, was ich brauche


    da gibt es sowas wie feine Ghost Notes einfach nichtmehr. Da wird nurnoch gehämmert!


    Hallo,


    ob man große Sets mag oder nicht, ist reine Geschmackssache.
    Wo man kreativ sein will, ebenfalls.


    Behauptungen dahingehend, dass ein bestimmtes Set zu mehr oder weniger Kreativität führt, halte ich nur ansatzweise für richtig.
    Richtig ist, dass man sich leicht von beeindruckenden Burgen beeindrucken lässt und dann doof da sitzt. Für dieses Problem hilft schnell: die Verkleinerung. Mittelfristig hilft aber die Beschäftigung mit den Möglichkeiten und wenn man mal so weit ist, sich nicht mehr beeindrucken zu lassen, dann kann man auch sehen, wo die Trommel hängt. Dass da nur noch gehämmert würde und ghost notes nicht gingen, halte ich für Unfug.
    Es mag Beispiele geben, die solchen Erkenntnissen Vorschub leisten, es gibt aber auch Gegenbeispiele und wir wollen uns ja eher an die Könner als an die Möchtegerns halten, oder?


    Und was "sexy" ist und auf was man am ehesten verzichten kann, sollte vielleicht doch eher an der Musik festgemacht werden als an Dogmen wie "braucht kein Mensch" oder "ohne geht nicht".
    Wenn ich mit meiner Kapelle morgen einen Auftritt hätte, würde ich überlegen, was ich dafür in der konkreten Situation für mein und der anderen Seelenglück einsetzen wollte und könnte. Es ist nicht auszuschließen, dass dabei dann das ein oder andere Poser-Teil hingestellt würde, aber dogmatisch auf x zu verzichten, weil das bäh ist oder y unbedingt hinzustellen, weil man das so macht, das ist für mich der falsche Ansatz.


    Im Proberaum, wo meine Spaßburg steht, muss ich ja nicht die Triangel und den Jam Block oder die Fahhradklingel in jedem Lied einsetzen. Ich kann es aber und das gibt mir letztendlich mehr Freiheit als bei Bedarf notgedrungen auf dem vorhandenen Zeug das nachahmen zu wollen, was durchaus zu Übezwecken Sinn machen kann, aber nicht muss, denn manche Dinge kann man ersetzen, andere nicht und da kommt es wieder auf die Musik an.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein schönes Beispiel dafür, dass Material und eigene Fähigkeiten gerne überschätzt werden.


    Ich kann da leider auch nicht helfen, denn ich kann mit meinem Set in meinem Raum nur meinen Sound suchen und finden.
    Die Übertragung auf anderer Leute Vorstellungen ist mir bislang noch nicht gelungen, ansonsten kann man mit fast jedem Set und fast jedem Fell einen akzeptablen Klang erzeugen.
    1. würde ich meine Klangvorstellungen überprüfen: viele Menschen meinen, ein Schlagzeug klänge wie das, was man in den Medien hört.
    2. würde ich mir mal den Raum genauer ansehen, es gibt Kellergewölbe da wachsen zwar den Kartoffeln schöne Augen, aber für Musik sind die nicht immer optimal.
    3. würde ich dann mal überlegen, was man so mit diesen Schrauben, welche die Felle festzurren, so anrichten kann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Die Caudia L. (...) hat doch glatt auf ihren Fingern rlrr lrll RLRR LRLL tätowiert, ich würds nicht machen, finds aber trotzdem lässig.


    Ich habe mir dann überlegt, ob sie sich das sonst nicht merken konnte, aber aus ihrer Sicht ist es ja dann auch noch falsch herum. :wacko:


    Zitat

    Kessel sind "out of round"


    Böse Zungen werden sagen, das kommt davon, wenn der Kandidat sich vor Schmerzen windet.
    Gibt es ein Video davon? Ist ja modern heutzutage.


    Zitat

    Und was, wenn du irgendwann mal Racks cool findest oder dir der aufbau nicht mehr gefällt?


    Für mich der Hauptgrund, auf solche Verzierungen grundsätzlich zu verzichten, da wäre der Körper nach 30 Tagen vom Laser zu Staub liquidiert,
    heute Weiße Schokolade mit Mandel, morgen mit Haselnuss, übermorgen zartschmelzend ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn die - relativ dünnen - vorhandenen Felle zu hell klingen, dann würde ich aus klanglichen Aspekten zuerst die Resonanzfelle wechseln.
    Das habe ich damals bei meinem Force 3001 auch so gemacht.
    Bei Evans-Fellen habe ich den Eindruck, dass die etwas heller und stumpfer klingen als die von Remo.


    Wenn der helle Klang vor allem das Anschlagsgeräusch ist, würde ich auch eher zu beschichteten Fellen greifen.
    Wenn die Obertöne stören, würde ich auch eher doppellagige Felle wählen.
    Was aber individuell die optimale Lösung ist, kann das Individuum nur selbst entscheiden, was dem einen zu hell ist, ist dem anderen schon zu dunkel etc. pp.
    Auf jeden Fall klingt ein Clear Ambassador im Vergleich zum Werksfell etwas dunkler, voller und insgesamt schöner.


    Wenn das Kostenargument konsequent ist, dann würde ich über den Verzicht auf Resonanzfelle nachdenken.
    Ansonsten sehe ich dort das Sparen am falschen Ende angesetzt. Während die geschlagenen Felle schnell von neu auf gebraucht um-gehauen werden, schwingen die Resonanzfelle viel länger nahezu neuwertig daher. Ein Austausch der Schlagfelle ist schon deshalb klanglich effektiv von wesentlich kürzerer Dauer.


    Ob man den Punkt auf der Kleinen Trommel mag oder nicht, ist Geschmackssache. Für die meisten Anwendungen kann ich auf ihn verzichten (auch Rock und Hard Rock), erst wenn Prügelorgien anstehen, dann mag ich so einen Punkt wirklich, ansonsten eher zur Beruhigung oder der Optik wegen.


    Auf der Bass (kommt vom Register) Drum macht sich ein (oder besser zwei) Powerstroke 3 meist auch besser als ein Werksfell.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was unterscheidet denn den "Hersteller" "Magnum" vom "Basix Custom"?
    "Gut" ist ja immer relativ. Wenn man hochwertige Produkte ausklammert, kann man schnell mit "gut" bewerten.
    Wenn man Fernost-Standard-Ware kritisch betrachtet und hohe Ansprüche hat, wird man schnell zum Urteil "Müll" kommen.


    Dass man früher das Basix Custom allgemein als gut und günstig ansah, mag für gewisse Kreise durchaus gestimmt haben, ältere und umtriebigere Kreise waren aber auch früher (also neulich) nicht so monotheistisch geprägt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Warum macht ihr Musik?


    Ich mache keine Musik, ich mache Lärm.


    Zitat

    Macht euch Musik Glücklich?


    Nein.
    Musik macht nichts, Musik vertieft. Das kann neben Glück auch alles andere sein.
    Es gibt Musik, die mir hilft und es gibt welche, die mir schadet.
    Im Falle des Glücks kann Musik dieses bestärken oder dämpfen,
    im Falle des Unglücks kann sie trösten oder niederschlagen oder wahnsinnig machen.
    Mir ist dieser Ansatz zu einfach. Die Frage könnte in jedem popularwissenschaftlichen Magazin mit sinnlosem Bericht zur Überbrückung der Wartezeit in der Arztpraxis oder beim Friseur stehen.


    Der Rest ist evident.


    Gute Nacht
    Jürgen