ich selbst habe die alte Rhythmuswache, die hat so ein Rad und die neue auch, ebenfalls das Boss-Ding, was ich noch lieber haben würde.
Ich meine, meine ... (Moment, muss mal nachsehen ...) ja, die Seiko SQ-100-77 hat auch ein Rad.
Ein (Mobil-)Telefon hat kein Rad.
Aber morderne Menschen haben ja geschmeidige Finger für sowas.
Bei der alten wie der neueren Tama kann man tatsächlich auch das Zeug einspeichern und dann der Reihe nach abrufen, habe ich einmal für einen Auftritt gemacht. Die alte konnte 20 Programme, die neuere - glaube ich - macht 30.
Das Boss-Ding hat ein gelbes Rad, das finde ich schön, sieht aus wie die Sonne und für alte sichtbehinderte Menschen findet man den Weg zum Licht - äh: zum Tempo - so leichter.
Tatsächlich streiten wir uns um die albernen sechs Zöllchen (6"), welche uns die gemeinen Drum-Set-Hersteller üblicherweise in der (Kessel-) Tiefe zugestehen. Wie armselig ist das, wenn es doch von quasi Null (RotoTom, Arbiter) bis Nordstream XtraDry theoretisch alles geben könnte?
Grüße
Jürgen
PS
Was bedeutet ππ?
PPS
Genau: 9,87
Und 18" x 17,5" sind ... 315 Quadratzoll, das wiederum zum Quadrat gibt (992, also fast 987) zwei Fußhupen, die Jazzer (18" Durchmesser) und Rocker (17,5" Tiefe) gleichermaßen begeistern werden und die nach griechischer Mathematik dem PiPi entsprechen. Da bekommt jeder PiPi in die Augen. Ganz sicher.
ich verstehe nicht, warum man versucht, der Sache pseudowissenschaftlich auf den Grund zu gehen.
Habt Ihr alle keine Ohren?
Eine Bass Drum ist nichts anderes als ein großes Tom-Tom.
Man kann ein Tom-Tom genauso tot und punchy dämpfen wie eine Bass Drum, manche glauben ja dann sogar, es wäre eine. Die Definition wankelt ohnehin, weil ja manche zwar Bass schreiben können, aber dann doch die Trethupe meinen, egal wie groß und tief (klingend) die wirklich ist.
Auch eine Snare Drum ist eigentlich nichts anderes, wenn man da die typischen Schnarrsaiten mal entfernt und vielleicht auch das allzu dünne Fell da unten, dann ist das nichts anderes als ein flaches (Concert) Tom. Wenn man dann vielleicht sogar zwei davon hat in unterschiedlichen Größen (also untenrum), dann kann man da ja schon mal die Ohren auf machen.
Das Ergebnis wird immer das gleiche sein: ist die Röhre lang, werden die dunkleren/tieferen Töne stärker wahrgenommen, ist sie kurz, klingt es perkussiver, weil Anschlagsgeräusche und Obertöne stärker wahrgenommen werden. Und das wurde auch schon gesagt. Dazu braucht man keine Mathematik, Dazu braucht man zwei unterschiedlich lange Trommeln (optimalerweise mit gleichem Durchmesser und ähnlicher Güte) und Ohren.
Ich glaube, das wurde auch schon gesagt, aber das ist bestimmt schon wieder lange her.
Warum das so ist, ist für den Anwender egal.
Der kauft sowieso nach Mode und behauptet im Zweifel, das wäre das Beste, was es gibt.
Grüße
Jürgen
PS
Als ich letzte Woche meine Hupe gewechselt habe, hat es eine bemerkt und eine gewusst. Der Rest hat nix gesagt. Gehört hat niemand einen Unterschied, sogar ich hörte ihn nur, weil ich es wusste.
2" Tiefe, anderes Material, andere Farbe, andere Beschläge und andere Befellung.
Aber: ähnliche - um nicht zu sagen: gleiche - Stimmung.
PPS
Es klingt schon anders, man kann das auch hören, aber es interessiert niemanden, weil die Aufgabe ("Bass Drum") erfüllt wird.
meiner Meinung nach ist das eindeutig die Handschrift vom Simon Phillips, sowohl Spielweise als auch Equipment und teilweise auch der Klang, der natürlich ein bisschen an die anderen billig klingenden Instrumente angepasst wurde. Dafür kann er ja nichts.
würde man hier Deutsch sprechen, würde man es auch verstehen.
Leider wird hier viel zu viel pseudofremsprachlich gelabert und das kommt der Marketing-Division zugute: der Customer liked es einfach, wenn man ihn mit Scheiß-Denglisch zumüllt, er believed dann ganz hard und heavy, dass der Dreck irgendwie geil ist.
Trommelkraft ist einfach ein Versuch, jetzt in der Wiederholung, etwas Pseudodeutsches aus China zu verkaufen, dabei lässt man den potentiellen Kunden noch an das genauso moderne und bescheuerte craft beer denken und schon ist er beheft. Ein Mann mag es einfach, wenn seine Trommel Kraft ausstrahlt und dennoch einen Hauch Schwerelosigkeit impliziert.
Wenn ich die Wahl habe zwischen "Jazz", "Studio", "Standard" und "2up 2down", dann wird das wieder ein fauler Kompromiss. Mit den Farben sieht es genauso aus, da kann man nicht glücklich werden.
Und Walnuss ist halt für Doom-Metallisten das Richtige. Dafür braucht man dann aber auch die richtige Optik: mattschwarzer Lack mit blutroten Streifen und gammelfleischfarbenen Beschlagteilen, giftgrünem Stativmaterial und Fußmaschinen (!) mit leuchtendem Schlägel in Totenkopfform.
es geht schon damit los, dass Aufrauen heutzutage die falsche Übersetzung ist.
Früher, als es noch keine aufgerauten Fellen gab, da musste der handwerklich begabte Jazzer die Kunststofffolie eigenhändig aufrauen, damit seine Kehrgeräte eine Angriffsfläche hatten. Später wurden Felle dann industriell beschichtet, um rau zu sein. Auch die Texturierung kam dann noch.
Aufrauen bedeutet etwas rau machen durch Reiben (z. B. Schmirgeln).
Die Raute hat damit nichts zu tun. Die ist eine geometrische Form und als solche keineswegs rau.
Wie die Beine von Standtoms, also the legs of the floor toms (Floortombeine ist Denglisch) entstehen, weiß ich nicht, aber ich glaube fest daran, dass sie nicht aufgeraut werden, sondern bereits rau zur Welt kommen, ich vermute mal ganz stark durch Guss oder Pressung, also nicht durch Aufrauen.
Und mit der deutschen Sprache wird nicht die Menschheit gequält. Umgekehrt ist es so, dass wenn jemand nicht deut(li)sch spricht, man ihn nicht versteht.
Deshalb lohnt es sich immer, mit der Sprache Frieden zu schließen. Nur Trommeln oder Rauchzeichen geben ist auf Dauer ganz schön anstrengend - vor allem für Zuhörer und -seher.
ich kenne auch noch die alte Sitte, dass nach der Veranstaltung das Geld auf die Kralle kommt.
Konkret wackelt dann der angetrunkene Veranstaltungsleiter auf den Kapellmeister zu, hat einen Umschlag und einen Quittungsblock dabei.
Damit kann hinterher der Kassenwart buchen.
Wer unbedingt eine Rechnung braucht, wird das ja in der Regel bei den Vertragsverhandlungen erwähnen. Und die Zahlungsmodalitäten handelt man ja vorher auch aus, sofern man sich nicht bereits kennt. (Bei diesen Rechnungsfetischisten gibt es dann ganz schnell auch blöde Nachfragen wegen Umsatzsteuer, das sind dann wieder Fallstricke für die nicht ganz so professionellen Musikanten).
Wenn man eine Rechnung nach der Veranstaltung erstellt, dann ist die Zahlungsfrist 30 Tage, näheres steht im Gesetz. Danach erinnert man freundlich, dann mahnt man höflich und schließlich klagt man beim zuständigen Gericht.
Gründsätzlich ist eine Zahlung per Überweisung im professionellen Geschäftsbetrieb blitzschnell, wenn die Buchhaltung Langeweile hat und direkt den Auftrag erteilt (eher unüblich), schnell, wenn die Knete binnen einer Woche bis 10 Tage auf dem Konto ist (geiler Laden), normal wenn es so rund zwei Wochen dauert (voll befriedigend), ein bisschen lahm, wenn die Frist näher rückt (ausreichend). Alles andere ist Verzögerungstaktik wegen Geld- oder Personalmangel, mangelnde Wertschätzung oder Unprofessionalität in verschiedener Weise. Es gibt natürlich Branchen, wo das Hinterherlaufen üblich ist. Wenn man an diese gerät, sollte man tatsächlich mal über Vorschuss nachdenken.
Ich persönlich habe es gerne direkt. Wer weiß, was morgen ist. Hätten Johnson/Truss mit ihrem Besuch noch ein paar Tage gewartet, hätten sie nicht die Queen, sondern den King getroffen. Wenn ich heute Geld in der Tasche habe, kann ich Pommes essen, wenn ich auf morgen warten muss, besteht Hungergefahr. Als Musiker sollte man das Timing immer im Blick haben.
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Am meisten diskutieren diejenigen, die nix können.
Deshalb übe ich mich jetzt lieber in silentium, sonst könnte man da sonst noch Schlüsse ziehen.
Grüße
Jürgen
PS
Tights - sind das nicht diese Gymnastikhosen?
PPS
Jetzt habe ich es: Zähne zusammenbeißen (tight) und durchhalten, egal, welche Töne und wann sie kommen.
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Ansonsten: ja, je nach Budget und Sicherheitsbedürfnis des Kapellmeisters kann man alles Mögliche doppelt und dreifach absichern, so manche Gestalten sind ja auch nicht mehr ganz taufrisch, wenn dann versehentlich einer aus den Latschen kippt, kann man den Double direkt auf die Bühne lassen, während nebenan die Herzmassage läuft.
früher dachte ich, ein Schlagzeug ist eine Bass Drum, auf der zwei Hängetoms schweben, nebendran ein Standtom mit dem Rhythmus-Becken und auf der anderen Seite die Kleine, die Charley und das Akzent-Becken. So oder so ähnlich sah das in den Prospekten der 1980er Jahre meistens aus.
Wenn man mal dahinter sitzt, merkt man, dass man dann halt so ein bisschen linkslastig guckt, weil das Set ja rechtslastig aufgebaut ist.
Konkret, wenn man die Kleine zwischen den Beinen mal als Mitte definiert, sind ja alle drei Tom-Toms und das Ride-Becken rechts, die Hi-Hat und das Crash-Becken ist links, also durchgezählt, vier rechts, zwei links. Symmetrisch ist das nicht.
Wenn man dann mit seinen kurzen Armen mal nachforscht, fällt einem auf, dass ja die alten Römer etwas andere Aufbauten hatten:drummerforum.de/attachment/33295/
Da haben wir dann das Hängetom schon ein bisschen mehr in der Mitte und das Ride hängt nicht mehr so weit rechts außen, für die Kurzarmigen eine Erholung. Dummer weise ist das dann ein Tom weniger, also ein Tom weniger Spaß und weniger Rock'n'Roll.
Deshalb ist die wahre Weisheit die der volle Wohlklang, aus transporttechnischen Gründen leider nur die Essenz:
Nur für die Freunde, für die die Bass Drum nach vorne gucken muss, von der rechten Seite abgelichtet.
Ach ja, das berühmte Lied, was uns sagen will, man möge nicht aufhören zu glauben, ist eher molto moderato so bei rund 120 das Viertele (könnten auch 126 oder so ähnlich sein), also wenn man OPH/OHP/OH bei BPM/MPH 160 kann, dann reicht das ganz locker, um mal die Frage aller Fragen zu beantworten.
Grüße
Jürgen
PS
Ooooo... je ...
wenn man dann doch unbekannte Raps-Musik von unbekannten Künstlern machen will, aua ...
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(Obacht, das könnte ein Schäufelchen sein - was ein Schaff(el))
es ist hier allzu oft wie in einer orthodoxen Religionsgemeinschaft.
Darf man am Sabbat trommeln? Sind die Pommes halal? Ist es erlaubt, am Heiligabend "Hell's Bells" zu hören?
Oder: sind 130 km/h auf der A5 zwischen Frankfurt und Gießen ok oder bin ich da schon Verkehrshindernis auf der Mittelspur?
Kann man ein grünes Hemd zu einer blauen Jeans tragen?
Jeder kann so trommeln, wie er es möchte, Art. 2 Abs. 1 GG.
Nun ja, gegen das Sittengesetz darf man natürlich nicht verstoßen.
Die guten Sitten sind: trommle so, wie dein Uropa es getan hat, dann ist es auf jeden Fall ok.
Stelle niemals in Frage, dass in Foren stets behauptet wird, bei OHP müsse das RC L stehen.
Komme nicht auf den Gedanken, dass das Dogma der Führhand (Führende Hand, deute den rechten Weg wie man über die Chinatrommeln ordnungs- und verfassungsgemäß sowie satzungs- und sittentreu hinwegfegt!) in Frage zu stellen.
Denke immer in Singles, alles andere ist Jazz und der ist krumm und nicht koscher.
Paradiddle ist esoterischer Scheiß am Drum-Set, man braucht den nur, um sich beim Lehrer vier Jahre lang auf dem Übebrett zu langweilen.
reicht es denn nicht in 9 von 10 Fällen völlig aus 160 BPM mit links spielen zu können?
Bei mir hat es damals in der Schülerband ca. 1986 nicht wirklich ausgereicht, wenn ich bei dem Stück, was wie die Kapelle hieß, mit Viertele auf 160 anfing, das Tempo zu forcieren, bis es das wurde, was im Kapellennamen hinten stand und was der erste Teil des Namens einer Kapelle ist, die mal im Universum gespielt haben soll.
Dummerweise ging das mit Rechts auch nicht so richtig gut.
Seitdem spiele ich meist andere Tempi.
Mal ausreichend, mal mangelhaft, auch mal befriedigend.
alle bekannten Drummer spielen ganz normal über Kreuz
Ja, das ist richtig, den Simon, der mal bei Lotto war, kennt keine Sau, was sicher an seinem unscheinbaren Drum-Set liegt. Auch den alten Panamaner, der auf dem Prospekt abgebildet ist, wo mein Schlagzeug auch abgebildet ist, kennt ja keiner.
Der Stefan von dieser Reise-Kapelle soll ja mal einen Hit gelandet haben, als ihm langweilig war und er mal wieder gemeint hat, der Gemeinde zeigen zu müssen, dass er das mit Links kann, aber den kennt man heute auch nicht mehr. Nun gut, der spielt ja auch mit Rechts und mit den Füßen und manchmal rappt er auch noch so komisches Zeug.
Irgendwann war ich mal auf der Musikmesse, da war so ein kleiner Italiener, jedenfalls hieß der so ähnlich wie einer und der wollte sich einfach nicht entscheiden, ob er nun R oder L macht. Der soll mal vor einiger Zeit in so einer Kapelle eingestiegen sein, wo der Sänger irgendwo überm Teich bei so einer Casting-Show in der Jury ist. Na ja, muss man nicht kennen.
Kennt eigentlich wer diesen lustigen Typen aus Aschaffenburg? Nee, gell, der soll mal ein Buch geschrieben haben und mit diesem Dom Dingsda was zu schaffen haben, der 39 Jahre lang Traditional gespielt hat, ja richtig Traditional. Danach hat er umgelernt. Aber kennt auch keiner, oder?
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Wenn das aus Gründen, die mir null einleuchten, nicht in Frage kommt, auf jeden Fall das Champion, das bringt Geld und die Optik braucht man im Keller nicht (nach draußen kommt ja das andere).
Das Force 3000 ist meiner Meinung nach die am besten klingende Bude von den Dreien.
Das würde ich verkaufen, weil mir die Farbe nicht gefällt.
Und von den ganze Einnahmen würde ich mir dann ein richtiges Set kaufen.
So viel dazu: jeder hat eine andere Meinung und andere Vorlieben, manches ist objektiv, vieles aber subjektiv und oftmals ist letzteres wichtiger.
Grüße
Jürgen
PS
Irgendwo muss da der ein oder andere Lächelkreis eingefügt werden. Der verständige Leser wird es bemerkt haben.
bei allem Marketing-Gefasel heißt das konkret: der Markt ist zu klein, als das jeder Zuschussbetrieb lebensfähig ist.
Ich verwette meinen Allerwertesten, dass in dw schon zuvor ordentlich hineininvestiert wurde.
Und Thomann investiert auch.
Monopoly heißt das bekannte Spiel.
Und Synergieeffekte heißt: ich habe jetzt einen billigen Kesselzulieferer für meine Designer-Elektroburgen, kann die Metallkäfige von pdp billig dazu stellen und kann das dann alles von einer Marketingabteilung verwursten lassen, ein paar Leute, die auf Unternehmenskosten zuvor noch Lohn bekommen haben, gehen halt nicht mehr ihrem bisherigen Erwerb nach.
Praktischerweise bekommt noch jeder Endorser ein Elektroteil und darf dafür einen schönen Satz sagen wie: "dank dem neuen Pätt kann ich nun ganz einfach endlich viel schöner meinen Kaffee abstellen".
man muss dem alten Mann ja zugute halten, dass er da Übungsheftchen geschrieben hat, wo so Feinheiten oft nicht auftauchen.
Und in der Literatur, wo man solche ernsthaften oder auch mal esoterischen Hinweise findet, stehen dafür niemals Handsätze, also alles gut.
Grundsätzlich klingen die Instrumente des Drum-Sets eher kurz, jedenfalls dann, wenn man sie gemäß den Richtlinien der Musikerpolizei verstimmt (oder gar schändlich dauergedämpft) hat (insbesondere Tom-Toms und Bass Drums) und keine Becken offen spielt.
Aber die Diskussion lohnt sich nicht, in der Popularliteratur geht man stillschweigend davon aus, dass es sich um ein "normales" Drum-Set handelt. Alles andere ist ungewöhnlich oder Klassik oder Jazz.
Leider ist es jedoch so, dass eine Person (der anderen Band) sich immer wieder maximal unkooperativ verhält. Meist ging es nicht um die Sache an sich sondern lediglich ums Ego, darum sich durchzusetzen, ohne dass etwas sinnvolles dabei rauskommt. Sachliche Diskussionsversuche wurden ins Lächerliche gezogen, persönliche Angriffe inklusive. Forderungen gestellt bzw Wünsche geäussert die andere dann hätten umsetzen sollen. Ansprüche gestellt die man aber selbst nicht zu erfüllen bereit war bzw ist.
Mir stellt sich nun die Frage ob da die solidarische Mietteilung immer noch richtig ist. Ich bin zwar grundsätzlich dafür, bekomme aber mehr und mehr Zweifel. Das Ganze ist schliesslich keine Einbahnstrasse.
Da stellt man sich dann die Frage, ob man da auf kommunikativem Wege etwas erreichen kann, ob es überhaupt lohnt, sich darüber aufzuregen oder es zu diskutieren und ob man nicht einfach die Reissleine zieht. Das kann man nur konkret und individuell ermitteln.
Vereine kann man gründen, früher brauchte man dazu sieben Leute.
Wenn man Gemeinnützig sein will, kann man das. Eine normale Kapelle ist das aber nicht. Musikvereine sind das deshalb, weil sie Kulturgut fördern und auch den Nachwuchs und auch neue Mitglieder aufnehmen. So ganz grob, der Teufel steckt im Detail, nennt sich auch Satzung.
ich würde mir überlegen, ob eher die Tiefen oder die Höhen verstärkt werden müssen.
Eine Kiste hat naturgemäß wenig Höhen, allerdings verschwinden auf einer Bühne naturgemäß die Tiefen am schnellsten irgendwo in der Luft und im Zweifel dort, wo kein Publikum ist.
Letztendlich könnte man auf die Schnapsidee kommen, das vor Ort auszuprobieren, das zweite Mikrofon passt ja beinahe in die Westentasche.
Meine Erfahrung ist, dass das SM57 überschätzt (weil es jeder meint zu kennen, faktisch aber nur an Snare Drum und Gitarrenbox) und das D112 unterschätzt (kennt man ja auch nur unten an Bass Drum oder Bassbox) wird. In der Corona-Videokonferenz-Zeit hatte ich das D112 im Einsatz - für Sprache.
Letztendlich wird der Klang mit beiden Mikrofonen und dem Instrument ohnehin nicht so geil sein, dass sich ein Wissenschaftsstreit lohnt. Beides wird funktionieren.
Grüße
Jürgen
PS
Ob Schalloch oder Front hängt meiner Meinung davon ab, ob man mehr dumpfbassigen oder anschlagsstarken Klang übertragen will. Hängt vielleicht auch von der Kapelle oder gar der Musik ab. Vielleicht auch von der Örtlichkeit. Beide Mikrofone können auf (professionell-) mittelmäßigem Niveau beides grundsätzlich abbilden.
Die Frequenzbereiche von beiden Mikrofonen sind relativ stark eingeschränkt, 20 bis 17k/Anhebung bei ca. 100 und 3/4k vs. 40 bis 15k/Anhebung bei ca. 6k.
der Agostini war Linkshänder und seine Werke wurden nicht nur in Französisch (D/G), sondern auch Englisch (R/L) verkauft.
Deshalb hat er das mit den Buchstaben gelassen und stattdessen diese Symbole erfunden.
Für weitergehende Literatur sind die dann handschriftlich ggf. missverständlich, weil ja ein dezenter Punkt über der Note üblicherweise staccato bedeutet.
ich halte es am Schlauesten, wenn man simpel und effektiv vorgeht.
Bevor ich anfange zu zählen, welche Kapelle gerade wieder ein Mitglied mehr oder weniger hat, würde ich einfach bei zwei Bands hälftig teilen, wenn dagegen keine guten Argumente vorliegen, etwa dreiköpfiges Blockflötenensemble akustisch gegen achtköpfige Dark-Metal-Combo mit Röhrenverstärkerburgen und altmodischer Lichtshow.
Ich meine auch, dass wir das in der Vergangenheit jeweils so gemacht haben.
Kann aber jeder machen, wie er will.
Man kann auch eine Zugangserfassung machen und hinterher ausrechnen, wer wie lange und dann noch mit wie viel Strom usw. ...
Wenn es nicht wirklich anders nötig ist, würde ich es einfach halten.
Grüße
Jürgen
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