Beiträge von Jürgen K

    Guten Nachmittag,


    ich bin kein Taye-Fan.

    Mir wäre es wichtig, dass ich das Ding auch wieder verkaufen kann und mir ist es immer wichtiger, dass die Bude steht, unfallfrei auf- und abgebaut werden kann und es Ersatzteile gibt.

    Bei Yamaha ist das ganz nett. Stage Custom durfte ich neulich mal wieder spielen, für mich war das erträglich. Allerdings durfte ich auch ein Sonor Performer spielen, sogar in weiß wie oben Beitrag #53. Das macht richtig Spaß.

    Was die Becken betrifft: man kann die auch verkaufen und man kann auch Becken spielen (vorübergehend), die von der herrschenden Meinung der Trommlerpolizei kategorisch abgelehnt werden. Ich habe schon öfter in diversen Proberäumen immer mal wieder Messingbleche spielen müssen und es war immer weniger schlimm, als man hier so gemeinhin liest. Anders herum frage ich mich wieder, wie man exotische Namen verkauft, wenn man dann irgendwann doch mal Geschmack entwickelt hat.

    Die Snare Drum vom Stage Custom gefällt mir nicht, sie ist spielbar, aber nicht das, was ich erwarte. Aber meine erste Snare Drum (und auch meine zweite) war schlechter, viel schlechter.

    Ich würde ohnehin überlegen, einzeln zu kaufen, aber dazu gehört Vorbereitung, mindestens theoretisch, besser noch praktisch. Und man hat dann eben nicht alles gleichzeitig. Das ist auch die Frage: was brauche ich eigentlich?

    Es ist so eine Mode, dass man "das Schlagzeug" als so eine festgelegte Zusammenstellung sieht. Auch das stelle ich in Frage, auch wenn ich immer mal wieder - insbesondere in Orchestern - auf gewisse Standards zurückkomme. Dennoch: ob man Tom-Toms hat oder nicht, merkt man akustisch meistens nicht. Und auch ein Multifunktionsbecken kann mehr, wenn es gut ist als zwei bescheidene Bleche.


    Und ganz konkret: für Metal braucht man doch dringend ein Doppelpedal und alles andere ist egal, oder?


    Vielleicht ist auch alles ganz anders.

    Es soll ja auch Gitarren mit fünf oder acht Saiten geben.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also eigentlich ist es ganz einfach.

    Wenn ich wissen will, ob der Platz unter meinem Tom-Tom reicht, um eine x-große Hupe darunter zu stellen, und ich bereits eine (x-5 cm) große Hupe darunter stehen habe, dann nehme ich meinen Zollstock (Gliedermaßstab) oder - falls nicht vorhanden (ist ja nicht jeder Handwerker) - mein Lineal vom Schreibtisch oder auch das Geodreieck aus dem Federmäppchen und messe da mal nach und zwar die Luft.


    Wie man da auf die Idee kommen kann, das Fell von x gemessen haben zu wollen, ist eher umständlich.


    Wenn man tatsächlich neu verwinkeln oder herumschieben will, kommt es tatsächlich auf den Gesamtzusammenhang an, der im Einzelfall kompliziert sein kann.


    Zum Thema flacher Winkel: Leute mit eher kürzeren Armen oder eher deutschen Spielweise werden mit flach aufgebauten Tom-Toms vor der Kleinen Trommel ihren Spaß haben: vorbeugen heißt da die Devise. Ich halte davon genau nichts.

    Meiner Meinung nach werden die Tom-Tom-Positionen ohnehin im Aufbau überbewertet: wer klopft denn die ganze Zeit darauf herum? Es macht mehr Sinn, sich um die Teile zu kümmern, die auch ständig genutzt werden: Kleine, Große, Charley, Rhythmus-Becken. Der Rest ist Deko.

    Tatsächlich spiele ich auf meinem Aufbau am besten. Das wollen viele Aufbau-Diktatoren und Musikpolizisten aber nicht einsehen und mir stets was anderes verkaufen. Deshalb muss ich üben wie ein Blöder, damit ich auch auf diesen Tanzmusikantenaufbauten noch halbwegs spielen kann.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ach ja: alles unter 23" ist für Heranwachsende

    Guten Abend,


    wegen diesem Bild bin ich jetzt zum Kühlschrank gelaufen.

    So geht das nicht. Ich muss mich beschweren.

    Dabei bin ich doch schon schwer genug.


    Was ich mal fragen wollte: wenn man so ein Tom-Tom mit diesem Geschwür für die Halterung in

    einen Koffer tun will, ist es da sinnvoll, den Koffer aufzubohren?

    Und bei der Hupe, sofern mit Berg (avec Rosi) dito?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ja, es gibt diverse Trommeln einzeln, ich habe jetzt mal versucht, meine Konfiguration zusammenzustellen:

    das klappt nicht, 24" Bass Drums gibt es gar nicht, 18" Floor Toms sind nur in BRF und BVB lieferbar, das 2up2down-Set ebenfalls. Bei der Lage würde ich einfach Yamaha Stage Custom kaufen, das klappt besser, hat halt keine weihnachtlichen Walnüsse, dafür aber erträgliche Farben, die ich mir auch hinstellen würde, ohne mir die Augen vorher auszustechen.

    Ich bin aber tatsächlich sehr froh, dass ich nichts kaufen muss, der Markt ist ja gruselig, wenn man nicht sein Haus verkaufen will.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    das Sondermodell hat seinen Preis schon nicht zu unrecht, da ist immerhin ein Hartschalenkoffer in Sonderfarbe (Kackbraun gibt es da serienmäßig gar nicht) und echte Felle vom Gitarren(darm?)saitenlieferanten, so ein Tier ist ja heute auch nicht mehr so billig, und die Verarbeitung ganz schön anstrengend.

    Die Walnüsse kauft man dann in einem echt britischen Supermarkt und dann lässt man das vom Trommelbauern, den man sowieso noch kennt, eben mal zusammenschrauben. Der leimt dann auch mal die Buchenringe rein, damit die Nuss nicht knackt oder bricht. Beschlagteile hat der wahrscheinlich auch noch im Lager, die Bogenschützentrommel hat doch die gleichen Reifen.


    Ich denke mal, das ist ein Marketing-Gag, um die Marke ins Licht zu rücken, so dass man sie sieht und ein sich traditionell fühlender Brite da Gelüste entwickelt.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    erst tun die so, als gäbe es wieder den Einzeltrommelservice und jetzt gibt es schon wieder nur noch Konfigurationen:

    Jazz ohne Bums, Kindergartenstudio, Standard ohne 14 und 2u2d nur mit Beinchen beim hohen Tenor. Kastrierte Kessel und keine richtige Hupe.

    Es ist sonnenklar: da wird überall gespart.


    Bei den 6er Sets haben die Thomänner in allen alten Finishes die Konfigurationen zusammengestrichen, die die es noch gibt, haben ewig Lieferzeit. Nur die Limited Editions gibt es sofort, wenn man sie will. Muss man das verstehen?

    Ich hatte gleich den Verdacht, dass es das alles gar nicht geben kann. Wahrscheinlich ist jetzt ein bisschen was verkauft worden und was weg ist, ist halt weg.

    Da kam der Container mit der falschen Farbe gerade richtig, um wieder was da zu haben.


    Ich liebe Trommelkraft. Da gibt es immer etwas zu diskutieren.


    Grüße

    Jürgen

    Die Musik spielt woanders

    Guten Abend,

    ... wie Profis alles für alles verwenden können. Wahrscheinlich, weil sie halt Profis sind

    ich bin kein Profi und verwende im Zweifel auch alles für alles, aber meistens, weil nichts anderes da ist.

    Es ist dann schon erstaunlich, wie wenig Beschwerden es gibt, wo hier schon ganze Demonstrationszüge gestartet wären.

    Ich musste/durfte schon jede Menge Messingteller spielen und auch mal das ein oder andere Amboss-Ride.


    Tatsächlich kommt es bei akustischer Musik aber neben dem Spielenden auch auf dessen Werkzeuge (Zahnstocher oder Baumstämme?) an,

    aber auch auf den Raum: was im Übelokal noch scheiße klingt, kann im Konzertsaal genau richtig sein.

    Vieles, was die eingefleischten Leichtmusikanten für die Gralsbecken schlechthin halten, geht bei allzu viel Kubikmeter Luft gerne mal klanglich

    verloren.

    Wie gesagt: für deftigen Funk finde ich meine Lieblings-Hi-Hats zu dezent. Praktischerweise hatte ich bei der Funk- und Soul-Kapelle, wo ich mal war, und auch bei der Metallkapelle davor, teilweise eine andere in Benutzung. Und das war gut so. Die Rude hätte da auch gut gepasst.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Um beim Thema zu bleiben:

    Hier eine hervorragende Interpretation eines Liedes eines Nobelpreisträgers mit ... der 15er Rude und einem 22er Ride/Crash für die ganz Harten ...:

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    Guten Abend,


    ich hatte auch mal ein 20er Ride/Crash und hatte auch schon mal auf der 14er Hi-Hat gespielt.

    Tatsächlich können die Becken mehr als man denkt, für leise Musik sind sie aber zu schwer.

    Für Funk ist die Hi-Hat insofern interessant, dass sie eine gewisse punktuelle Schärfe, die man

    dort gerne hat, besitzt. Darin ist sie meinen Lieblings-Hi-Hat-Becken tatsächlich überlegen.

    Für leichten Jazz wäre ich aber auch skeptisch.

    Das Ride-Becken hat eigentlich einen old-school-Klang, aber eben erst bei mittellaut bis laut,

    darunter wirkt es wieder zu schwer(fällig). Meins hatte ich verkauft, weil ich die Devise fuhr, dass

    ich nur zwei Ride-Becken brauche und dafür diejenigen ausgewählt habe, die zueinander optimal

    harmonieren und möglichst vielseitig sind. Faktisch benutzte ich inzwischen noch andere Becken

    als Ride. Aber die sind dünner, von daher war der Verkauf wohl richtig (jedenfalls aus jetziger Sicht).


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    eine Fragestellung, zu der man eine regalfüllende Buchreihe veröffentlichen könnte.


    Zu den Variationen der Großen Trommel:


    # 1 Immer ein Gewinner.

    Wenn ich "Rosanna" spielen müsste und nur die Varianten 1 bis 6 zur Verfügung hätte, würde ich im Zweifel diese

    wählen. Var. 6 wäre mein zweiter Favorit, der könnte aber komisch werden wenn irgendwer sonst in der Kapelle

    den Shuffle für sich entdeckt hätte.

    Bei allem, wo man unauffällig bleibend den Takt halten will, damit etwas anderes hervortreten kann, ist das Ding

    das Mittel der Wahl.


    # 2 Hektik

    Durch die stetigen zwei Schläge mit der Großen entsteht eine gewisse Nervosität.

    Der gemeine Punker nimmt das auch gerne mal in der Variation mit offenen Vierteln auf der Charley und einem Affentempo.


    # 3 Pop

    Ich mag den gerne, obwohl er eigentlich in lauter Musik selten vorkommt. Es hat so etwas Verbindendes, wenn die Zwei zur Drei geleitet

    wird. Und ein bisschen Herzschlag ist darin auch versteckt.


    # 4 Stadion-Rock

    Für große Ereignisse, große Gesten, laute Akzente. I love it loud. Klar und deutlich.


    # 5 Dampfhammer

    Durch die beiden Achtel auf der Eins (für die Strengen: Eins und Einsund) beginnt der Takt hektisch, nimmt dann auf der Drei die Hektik

    wieder heraus. Die Rocklast bleibt, ist aber weniger entspannt, sondern fordernder.


    # 6 Prog-Pop

    Durch die vielen Synkopen wird es ein bisschen unübersichtlich, eine Harmonie entsteht nicht wegen der vielen Brüche, eine Schwere

    gelingt auch nicht wegen der Hektik, dennoch treibt es nicht wegen der ungleich verteilten Noten. Wenn die Musik gleichzeitig leicht und

    kompliziert ist, dann kommt das schon mal vor.


    Zu den Fill Ins auf der Vier:

    # 1

    Hier wird einerseits die Vier betont und die Eins des nächsten Takts eingeleitet, die Vier ist sozusagen der Warnhinweis.


    # 2

    Hier bleibt es bei dem Hinweis auf der Vier, eine echte Überleitung findet nicht statt.


    # 3

    Da bleibt alles im Fluss und es gibt einen kleinen Schwung.


    # 4

    Auch hier bleibt es im Fluss, wirkt aber fast schon bremsend.


    Zu den Fill Ins auf der Drei und der Vier:

    # 1

    Irgendwie abgehackt. Keine Überleitung, eher eine Warnung, dass jetzt, was anderes kommt.


    # 2

    Auch hier wird unterbrochen, "break" bekommt eine Bedeutung. Auf die Eins wird dann aber doch noch übergeleitet.


    # 3

    Scheinbar im Fluss, dann aber doch Abbruch. Eine merkwürdige Sache. Auch hier würde ich die Bedeutung von "break"

    verwirklicht sehen.


    # 4

    Die besoffene Einleitung auf die Eins. Wenn man schon einen Doppelten intus hat, sozusagen Überleitung mit Vorwarnung.


    # 5

    Ein langer Fluss, macht sich gerne gut mit Dynamik (leise-laut), dann wirkt es.


    # 6

    Der lahme Fluss, da wird der nächste Takt quasi eingezählt. Einerseits abgehackt, Warnung, aber auch den Fluss erhaltend.


    Fazit

    Alles geht, alles gibt es und manchmal sogar im gleichen Lied an der gleichen Stelle (z. B. Überleitung mal 1. Strophe-Refrain,

    mal 2. Strophe-Refrain).


    Wenn ich mir ansehe, was so manche Arrangeure für diverse Orchester so aus Klassikern von Pop und Rock machen, da darf

    man sich durchaus fragen, was die sich dabei gedacht haben. Mir liegt hier "Rauch auf dem Gewässer" vor, da geht es schon in

    der Introduktion (jeder kennt die Sechzehntel-Charley des Meisters) los, dass der Arrangeur Öffnungen auf den off beats reingepinselt

    hat. Und schon wird aus Rock Tanzmusik. Nachher hat er das in den Strophen so gemacht, dass die Große auf 1, 3 und 4+ spielt (statt

    auf 1, 3, 3+). Es kommt schon darauf an. Einfach mal ausprobieren und spüren, wie es wirkt, Will man Pogo tanzen, Samba, Wiener Walzer

    oder doch lieber speien?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also die Penelope hat garantiert noch nicht auf Roger gespielt und dass der Roger in Alicante war, glaube ich persönlich nicht, da laufen eigentlich nicht so die Oldies herum.


    Dass der Frank den Norbert kennt und die Laura dann mal was davon verkauft, nun ja, so ist das halt in der arbeitsteiligen Welt.


    Und die Welt ist schlecht.

    Da macht sich mal einer die Mühe und dann sowas. Wo sind wir nur gelandet?


    Eigentlich dachte ich, im Verkaufsforum, aber es ist anscheinend doch das Forensikforum.


    Und warum steht das Thema dann in "Allgemein"?


    Ich glaube, der Nebel hat einen Grund.


    Es ist doch sonnenklar: es ist der Abgrund.


    Mensch, Norbert-Oliver-Frank-Laura, wir sind doch alle ein bisschen non-binär und multi und gehen natürlich gerne mal zur Penelope in die Scheune. Ist doch kein Ding.


    Ich fange mal an:

    "Ei gude wie, isch bin der Jür-, äh, isch habe einen Kumpa-, äh, Kumpähl, der Jü-, äh, Judith heißt und dem sein Gerät bestimmt mal im "Mau Mau" gestanden hat, jedenfalls ist auf der mittleren Trommel von links hinten ein Aufkleber mit der Mietze "Muschi" drauf ..."


    Hm, vielleicht fange ich einfach nochmal an ...


    Prosit

    Jürgen

    hütet seine Schätze auf der Bühne - Rock 'n' Roll

    Gude Morsche,


    ja, ich habe hier auch nur noch einen kläglichen Rest und keine Ahnung, wann der liebe Gott uns mit der edlen Milch wieder beglücken will.


    Aktuell beginne ich mich mit dem traurigen Gedanken zu beschäftigen, demnächst nur noch mit Geschirrspülmittel arbeiten zu können. Immerhin: neulich lief das ganz gut, ein paar Schweißflecken vom Vereinsbecken habe ich da ganz gut wegbekommen mit viel Geduld und Sp-

    ... -ülmittel.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    Lexikon75

    also Fünf-Schlag-Wirbel heißt nichts anderes als Five-Stroke-Roll.

    In der internationalen Literatur sollte man neben Russisch, Tcheschisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Französisch und Englisch auch ein bisschen Deutsch beherrschen, nicht dass wir bei der ein oder anderen Partitur ins Straucheln geraten.


    Ansonsten sieht man hier mal wieder, was der Wahrheitsgehalt im Internet so bietet.

    Ich habe ja mal in einer Cover-Kapelle das Wirbeln in der Tiefe spielen dürfen.

    Tatsächlich hat in der Notation eines "dan brigstock" (onlinedrummer.com/drumscore.com)

    in Takt 68 dieser das als Sechzehnteltriole notiert, das wäre dann (für unsere internationalen Freunde) ein Four-Stroke-Roll. Der hat es übrigens als Ride-Becken notiert.


    Ich höre da eher einen verschlampten Doppelvorschlag (pardon: Ruff oder Double Drag) mit zwei Achtelen und etwa einer Halben auf der Eins, die aber eigentlich gar nicht richtig angeschlagen wird, sondern eher so von der Vier-Und gehalten. Die Vier klingt für mich leicht angecrasht, was bei so verwaschenen Becken natürlich schnell passiert.


    In der Praxis des Amateur-Trommlers würde ich das wie folgt lösen:

    1. Analyse: was kann ich?

    2. Was kann ich damit anfangen?

    Wenn ich nix kann, würde ich einfach ba-ba-ba spielen: 3+, 4, 4+, jeweils ein Achtele, dynamisch aufsteigend und hintenraus ausklingen lassend, so dass die 1 im nächsten Takt auch noch was davon hat.

    Wenn ich den Doppelvorschlag schon kann ... man ahnt es ...


    Und wer Musik im Zusammenhang erfasst, wird es bemerkt haben:

    das Adelsche singt da doch glatt vorher: "... nau Eim gonne WISCH". Wenn das mal keine Arbeitsanweisung ist.


    Morgen kaufe ich ein Swish. Das braucht man.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also ich würde so anfangen:


    1 M88TG für die Hupe, 1 M201TG für Obenrum (über der Kleinen gehängt), ca. 400

    2 Kabel, ca. 40, OH-Ständer, ca. 70, BD-Ständer, ca. 50

    Budget ist bereits überschritten, also dann doch:


    1 D112 gebraucht, 1 C1000 gebraucht,

    2 Kabel, gebraucht, 1 Ständer vom Sänger geklaut, 1 Tischstativ vom PC-Tisch entliehen,

    dann klappt's.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Letztendlich muss man einfach mal anfangen, meistens merkt man dann selbst, was man brauchen kann und was nicht.

    Mein erstes "professionelles" Mikrofonkabel von einem Elektromarkt war eine prima Empfangsantenne. Seitdem ist für mich das Thema preisgünstige Kabel erledigt, und es kommt nicht nur auf den Stecker an die Schelme hatten da tatsächlich Neutrik draufgemacht, aber eben an der Abschirmung ihres Billigdrahts gespart, ich war also der verarschte Kunde. Das bin ich sehr ungern und deshalb lerne ich daraus.

    Gude Morsche,


    gestern habe ich das Stöffche wieder geschleppt, das ist gar nicht so leicht und ich bin auf der Bühne nicht gefallen und nicht gestolpert.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Da es ja um Neuheiten geht: ich habe mir gestern neue Triangelschlägel bestellt.

    Die alten waren gestern zu ... leise ... 8|

    Guten Morgen,


    je nachdem, wer der Komponist oder Arrangeur ist oder war, kann das Wirbelchen auch mehr so heißen wie: Hauptsache, es rauscht.

    Natürlich wäre die korrekte Herangehensweise der Fünf-Schlag-Wirbel, wenn es wirklich so streng gemeint sein sollte. Ob das bei Beckenwirbeln immer der Fall ist, würde ich aus Erfahrung heraus extrem stark bezweifeln wollen, zumal man diese ja gerne wie bei Pauken mit Einzelschlägen bedient.


    Auf den Noten sind keine Akzent-Zeichen. Ich gehe ohne weitere Kenntnis des ganzen Zettels mal vom Üblichen aus, dass auf der ersten Hilfslinie ein Crash-Becken notiert sein will (das ist aber längst nicht überall und bei jedem so, man sieht so einiges im Laufe des Orchesterlebens). Dann frage ich mich, ob es angecrasht sein soll oder nicht. Ich würde es so nur notieren, wenn es nicht angecrasht werden soll, sondern mit Stockspitze auf der Beckenschulter. Aber auch da gibt es alles.

    Letztendlich sind solche Diskussionen ohne das musikalische Werk zu kennen, eher grau bis kunterbunt, selten aber konkret zielführend.


    Grüße

    Jürgen

    Gruezi,


    ja, sowohl Gaffa (in verschiedenen Ausführungen) also auch Tesa Gewebeband (überall erhältlich in verschiedenen Farben) hält grundsätzlich. Mit der Zeit muss man mal erneuern, aber nur vereinzelt.

    Die Markierungen hier sind teilweise Jahre alt.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich unterstütze die These "weniger ist mehr", was die Quantität betrifft dann, wenn es um Klassik, Jazz und old school geht.

    Wenn es modern sein soll, kommt man um einen größeren Aufwand nicht herum. Es sei denn, man ist ganz modern, weil

    das ist dann ja wieder retro.


    Aufnahme und Bühne erfordern andere Prioritäten.

    Daheim im Wohnzimmer kann man hochwertige, aber empfindliche Geräte einsetzen, auf der Bühne zählt nicht der Klang,

    sondern die Überlebensfähigkeit. Nebenbei braucht man dort auch noch eine potente Beschallungsanlage, sonst nutzt ja

    das Mikrofon, das den schönsten Tiefbass oder die kristallklarsten Höhen überträgt, genau nichts, weil es nämlich nicht ankommt.

    Daheim sieht das genau anders aus.


    Für rund 50 Leute und Oldies im Freien würde ich mich nicht verrückt machen, sollte es die Anlage überhaupt hergeben und

    gewünscht sein, eins für die Bass Drum (meine Wahl: AKG D112; weil guter Kompromiss), ein bis zwei (braucht man wirklich

    stereo?) als Overhead für den gesamten Rest auf die Snare Drum ausgerichtet. Letzteres sollte gezielt aufnehmen, meine Wahl

    wäre Beyerdynamic M201TG, allerdings ist das eher schon empfindlich. Damit ist die Bühne erledigt, vom Budget müssen ja

    auch noch Kabel und Ständer (Overhead-Ständer ist teuer, meistens wird man mit Gesangsständern abgespeist, die gerne mal

    zu klein sind oder umfallen, wenn es ernst wird). Auch an der Bass Drum ist Stabilität sinnvoll, wer darüber stolpern will, darf

    gerne die nächsten Tage sich anhand des blauen Flecks erinnern, das ist besser als das Mikrofon im Gras zu suchen, wo es die

    Konversation von Würmern übertragen kann.


    Daheim nehme ich Beyerdynamic M88TG und M201TG. Von letzteren habe ich drei, so dass ich Overhead plus Snare Drum

    abdecken kann. Das D112 hatte ich zuletzt als Konferenzmikrofon am PC. Da wird ja auch viel Spezialschrott angeboten, den

    kein Mensch braucht.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ständer: K&M

    Kabel: Sommercable

    Guten Morgen,


    ich verstehe hinsichtlich Auslegeware nach wie vor nicht, warum

    die meisten Anbieter da dieses unhandliche LSD-Zeug verkaufen.

    Ich fahre hier Rockbag in Grau, den kann man auf 80 cm x 30 cm

    klein machen und früher (ja, inzwischen wird da auch an der meiner

    Meinung nach falschen Stelle gespart) gab es noch einen Tragesack

    dazu.


    Für daheim kann man ja sonstwas hinlegen, aber unterwegs will

    ich meine Markierungen sehen und sonst will ich meine Ruhe.

    Wenn ich in eine Kunstausstellung will, gehe ich ans Museumsufer.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich spiele derzeit in zwei südhessischen Akkordeonorchestern, von Finnland habe ich mal von den Leningrad Cowboys gehört, der Sami Järvinen spielt - glaube ich - andere Becken.

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    Ach ja, da gab es ja mal den Grand Prix de Eurovision de la Chanson, der jetzt ja kürzer und für alle verständlich Eurovision Song Contest heißt, da gabe es douze points, also wir wissen schon:

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    Bei denen sehe ich dann (egal ob Kita oder Mana) Kanadier, Vereinte Staatler und Deutsche.


    Hm, ach ja, die Geiger aus dem Nordenland:

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    Da wären wir wohl wieder bei den Schweizern.


    Ja, also dann mal die Frage: welche Becken soll ich mir da jetzt bestellen und warum?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich hatte so ein Problem mal an einer alten Perle, BLX mit Parallelgeschwür, das nervte mich auch.

    Erst klebte ich einfach die Schraube mit Gaffa fest, später habe ich die Trommel verkauft. Ich kann es einfach nicht ausstehen, wenn meine Arbeitsmittel nicht das tun, wofür ich sie gekauft habe.


    Bei meinen anderen Trommeln trat das Problem nicht auf.


    Also meine Lösung: verkaufen.

    Ganz einfach. Kostet nix und bringt noch Geld dazu.


    Grüße

    Jürgen