Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    bei dem Titel dachte ich, es geht um Ganzkörperfotos.

    Startseite


    Bei mir läuft das so ab:

    Erst mal gibt es einen Begrüßungssekt serviert von der hübschen Hostess im weißen Latexkleid,

    dann hält der Conférencier mit schwarzer Vollgummimaske eine Begrüßungsrede, anschließend wird in der Loge Platz genommen.

    Der Rest ist Rock'n'Roll und kann hier leider nicht dargestellt werden.


    Jedenfalls habe ich dann wieder einen Grund, daheim noch mehr zu tun, als ohnehin schon zu tun

    wäre und man munkelt, die Konkurrenz beginnt, schlechte Laune zu entwickeln.


    Grüße

    Jürgen

    jeden Tag einen Schlag besser

    Guten Morgen,


    ich selbst habe es gerne strukturiert.

    Praktischerweise spiele ich aktuell tatsächlich nur in Bands, wo das vorne einer regelt (Dirigent).

    In dem einen Orchester trinkt keiner, es gibt eine Pause, die Probe dauert 2 Stunden.

    In dem anderen trinken zwei, aber nur eins (0,5 l Weizen), das Ensemble probt 1 Stunde (knapp),

    das Orchester 1 Stunde und 15 Minuten.

    In dem Orchester, wo ich gerade aufgehört habe, wurden 2 Stunden geprobt. Pause und Saufen

    gab es für Bedürftige im Anschluss in einer dafür geeigneten Lokalität.

    In der Band davor, die zwar offiziell existiert, aber seit Corona nix mehr gemacht hat (jedenfalls

    mit meiner Beteiligung) wurde pausiert, mäßig getrunken und es ging nicht ganz so diszipliniert zu,

    aber das Programm wurde wie bei den meisten Kapellen üblich schon der Reihe nach abgearbeitet.

    In der Band davor ... usw. war das so ähnlich.

    Bands, wo übermäßig getrunken, geraucht, gelabert usw. wird, sind halt Zusammentreffen mit

    musikalischer Untermalung. Ich selbst bin Kollegenschwein, übe heimlich und erwarte eine Kapelle,

    die auch mal auftritt und sich dafür nicht totprobt. Saufen tue ich sowieso nicht, wenn dann gepflegt

    trinken. Man muss ja seine Arroganz pflegen.


    In früheren Zeiten habe ich Alkohol auch bei Auftritten erlebt und das fand ich immer suboptimal.

    Einerseits spielen die Besoffenen das, was sie nüchtern schon besoffen gespielt haben, anschließend

    eher mit deutlich geringerem Wiedererkennungswert und andererseits hasse ich es, wenn der Boden

    verklebt ist, weil die Intoxierten meist zu wenig Ballettunterricht hatten, um ihre Flasche noch grazil

    bewegen zu können, ohne Kollateralschäden. Spätestens, wenn die Liquide sich meinem Teppich

    nähern, ist für mich die Sache absehbar in der Abschlussphase.


    Prosit

    Jürgen

    Guten Morgen,


    die Frage ist ja, warum gibt es "tiefe" Bass Drums.


    Zunächst würde ich da noch mal ganz zurück. Was ist eigentlich eine Bass Drum?

    Vom Namen her macht sie einen tiefen Ton (oder jedenfalls ein tiefes Geräusch).

    Bei Drum-Sets findet man in den üblichen Standard-Ausstattungen die Durchmesser 18" bis 24",

    für Mini-Sets findet man inzwischen sogar 14" bis 16". 26" ist selten, obwohl der ein oder andere

    berühmte Mensch so etwas spielt oder gespielt hat.
    Im Marschbereich finden wir meist 20" bis 28".

    Im Orchesterbereich finden wir dagegen 28" bis 40".

    Wer hat Recht?


    Zur Tiefe:

    Die ist im Marschbereich praktisch immer flach. Das liegt offensichtlich nicht am guten Klang,

    sondern an der Handhabung.

    Dasselbe erfährt man bei diesen Mini-Drum-Sets. Die sind ja nicht so klein, weil das viel besser

    klingt, sondern, weil das in den Smart oder die S-Bahn besser passt. Noch krasser wird es mit

    dem Cajon, sofern es als Drum-Set-Ersatz dient, das ist ja mehr so die Variante statt Sauerbraten

    mit Rotgraut und Knödel gibt es heute Knäckebrot, kann man auch essen und manche meinen,

    dass es sogar ein bisschen nach Fleisch schmeckt, wenn man lange genug kaut.


    Ansonsten gibt es so ziemlich jede noch halbwegs praktikable Tiefe, oftmals mit dem Durchmesser

    korrespondierend, allzuoft aber inzwischen auch gar nicht mehr.

    Man kann die Frage eigentlich zu jeder Trommel stellen, denn die Bauweise ist weitgehend identisch.

    Lediglich die Funktion ist manchmal anders.

    Während in manchen Bereichen die Trommeln alle natürlich und "normal" klingen, gibt es populäre

    Genres, wo man bestimmte Trommeln sehr eigentümlich bearbeitet und klingen lässt, sowohl mit

    als auch ohne Kläranlage.

    Der Kessel ist eine natürliche Kläranlage. Jedes Fell klingt auch ohne Kessel, man schaue sich RotoToms,

    Arbiter Flats oder sonstige Flachbauweisen an, wo nur so viel Kessel verwendet wird, wie man braucht,

    um die Böckchen festzuschrauben. Wenn man ein Mikrofon dran stellt und es aufnimmt, wird der

    eine oder andere es gar nicht merken. Es kann ja jeder mal seine Tom-Toms von unten abnehmen und

    vorher ein passendes Loch ins Resonanzfell schnitzen (oder praktikabler: das Ding einfach entfernen.

    Der Klang hat viel weniger Anteil vom Anschlagsgeräusch und auch viel weniger prominente Obertöne.


    Und wenn man dann noch einen Kanal baut, wird die Außenluft noch mehr abgeschirmt, der Klang

    fokussierter, das Geräusch von luftigen Obertönen befreit oder beschnitten (je nachdem, wie man es

    bewerten möchte). Manche Leute sind erstaunt, wie tief ein Grundton einer Trommel oftmals ist, weil

    man aus Spielersicht ja meist sehr viele Obertöne und auch noch das prominente Anschlagsgeräusch

    hört und dabei die unteren Frequenzen subjektiv gar nicht so richtig wahrnimmt.

    Je länger (tiefer) der Kessel ist, umso mehr wird man diese dann doch wahrnehmen.

    Das ist der Sinn, warum man für die richtig harten Männer damals (so Mitte der 1980er) die ganz langen

    Kessel erfunden hat. Interessanterweise kamen sie ganz schnell wieder aus der Mode. Ob das immer

    klangliche Gründe hat, wage ich zu bezweifeln. Das ist wie mit den Klamotten. Zerrissene Jeans machen

    eigentlich keinen Sinn, trotzdem sind sie in Mode. Mal wieder.


    Was man mehr mag, ist Geschmackssache. Manche mögen es ja luftig und manche spielen gerne auf

    einer Kiste.


    Grüße

    Jürgen

    inkonsequent

    Guten Morgen,


    wir sind ja hier nicht auf der Beerdigung.

    (Falls ich mich irre, bitte ich um Aufklärung)


    In einem Forum sollte man auch aus Ereignissen lernen dürfen und das geht nur, wenn man auch mal über Tabus diskutiert.

    Immer nur wegsehen und schönreden bringt die Lebenden auch nicht weiter, im Gegenteil. Und die Lebenden sind wichtig. Sie können von den Toten lernen.

    Und gerade die zu früh Verstorbenen sind oftmals Beispiele dafür, wie irgendwo irgendetwas schief gelaufen ist. Das zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen und letztendlich vielleicht sogar umzusetzen, wie man es besser machen kann, ist doch das, was die Welt weiter bringt. Immer nur "er war großartig" und "Schnaps, das war sein letztes Wort" ist doch auch nicht angemessen, es sei denn man möchte es vielleicht doch durch Verschweigen verharmlosen.


    Ganz offensichtlich war der Held polytoxikoman.

    Soll das ein Vorbild sein?

    Man kann es abspalten und sagen: ja, nein, aber er hat doch immer so schön gelächelt und war so nett.

    Dennoch: er hat sich letztendlich selbst hingerichtet und seine Arbeitskollegen haben dabei quasi zugesehen.

    Es kann mir keiner glaubhaft erzählen, dass man es so gar nicht merkt, wenn einer auf der Tournee folgendes intus hat:

    "»... zehn verschiedene Arten von Substanzen«, darunter THC – das in Marihuana vorkommt –, trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide"

    (Quelle: https://www.spiegel.de/panoram…fa-474a-92ee-dc6026ad818b).

    Das heißt konkret: der Mann hat Zeug genommen, um hoch zu kommen, der Mann hat Zeug genommen, um runter zu kommen, letztendlich hat der nur funktioniert, weil es so schöne Mittelchen gibt. Ohne die wäre er nicht das gewesen, was er war und ohne die wäre er aller plausiblen Wahrscheinlichkeit nach nicht weit weg von daheim ganz allein im Hotelzimmer mit gerade mal 50 gestorben.

    Die Frage für den Beobachter noch weiter weg vor der Rechenmaschine ist doch: kann man nur Rockstar werden, wenn man sich alles Mögliche einfährt?

    Gibt es Alternativen? Oder kann man nur Rockstar werden, wenn man sich mit diversen Mitteln hilft?


    Diese Fragen darf man sich umso mehr beim Club 27 stellen (alles Superhelden mit oftmals zweifelhaftem Lebenswandel), aber auch beim ein oder anderen King. Und man darf sich fragen: was ist eigentlich mit denjenigen, die im hohen Alter noch leben und sogar unterwegs sind: sind das nur die Stars der zweiten Reihe? Oder sollte man sich besser an denen orientieren, vielleicht haben sie ja etwas richtig(er) gemacht? Oder einfach mehr Glück gehabt?


    Ich finde schon, dass die aktuelle Vermarktung des Todes ein Geschmäckle hat.

    Natürlich gönne ich es allen, die daran verdienen. Das gehört zum Geschäft. Aber die Heiligsprechung möchte ich der Aktion dann doch verwehren.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    bei aller Liebe zum Superstar (ich habe ja selbst den ein oder anderen daheim): die Verharmlosung von schädlichen Mitteln halte ich für problematisch.

    Sucht und Abhängigkeit haben nicht mit "zuwenig Grips" zu tun, aber es ist auch nichts, wonach man halt mal so eben greift, weil es irgendwo zwickt.


    Beim Thema Lampenfieber fehlt mir das Verständnis.

    Ich selbst habe welches, leide aber nicht darunter, weil ich es positiv bewerte. Ich habe auch keine Angst vor der Bühne. Und da unterscheide ich klipp und klar: wer Höhenangst hat, gehört nicht auf den Kran, wer Angst vor Zahlen hat, gehört nicht in die Buchhaltung, wer Angst vor Schlangen hat, gehört nicht in die Reptilienabteilung.

    Wenn sich da mal eben mehr Leute dran halten würden, gäbe es weniger Medikamenten(ab)usus, Drogenkonsum und sonstige Ausfälle bis hin zum Exitus.


    Ansonsten ist das Musikantenleben aus verschiedenen Gründen tatsächlich gefahrenträchtig. Auf der einen Seite kommt man leichter an zweifelhafte Substanzen ran und das teilweise unstete Leben mag den ein oder anderen verführen.

    Von daheim aus meinem billigen Amateursessel heraus ist das Urteilen natürlich leicht (bin ja auch Sportuniversaltrainer und Universumsgeneralpolitiker vor dem Bildschirm bei Chips und ... ähm ... ja, also ... äh ... natürlich Mate-Tee).


    Den Hype um diese Kapelle und deren Trommler habe ich bislang nicht so richtig verstanden, aber Erkenntnis soll ja mit dem Alter kommen, vielleicht bin ich noch zu jung.

    Mir schwant aber irgendwie, dass die Foo Fighter-GmbH vielleicht auch ein bisschen geschäftstüchtig ist. Möglicherweise bin ich aber auch nur neidisch, dass ich bislang alle überlebt habe, aber immer noch nicht in der Festhalle spielen durfte. Man weiß es einfach nicht so genau.


    Vielleicht sollte ich mir das Ding einfach mal ansehen, aber sechs Stunden?

    Das hält doch ohne ... ähm ... also ... einem Getreidekaffee niemand aus?


    Obwohl, bei Wagner dauert's doch auch immer etwas länger?


    Die Todesursache war übrigens Herzstillstand.*


    Grüße

    Jürgen


    *) Der Klassiker, wenn der Hausarzt den Totenschein ausfüllt.

    Guten Abend,


    leider wird selbst in einem Forum, wo "Musiker" unterwegs sein sollen, die Tonhöhe mit dem Tonklang verwechselt.

    Die Tonhöhe (also Bass, Bariton, Tenor, Sopran usw.) ist mit dem Kesseldurchmesser ermöglicht bzw. beschränkt.

    Auch wenn manche Leute einem gerne einen Bariton für einen Bass verkaufen wollen: Wer den Sarastro mit einem Sopran besetzt, hat einfach etwas verwechselt oder einen furchtbar subversiven Humor.


    Zur Tiefe (= Kesseltiefe): je kürzer der Kessel ist, umso luftiger klingt er und umso weniger fallen dem nicht so ganz aufmerksamen Zuhörer die Tiefen auf, weil er eben auch noch Höhen wahrnimmt. Je länger der Kessel ist, umso mehr werden die Höhen kanalisiert und verschwinden irgendwo im dunklen Kanal, während die Tiefen (= tiefe Töne) dann mehr auffallen als zuvor. Die Klangfarbe wird somit dunkler.

    Der Effekt, auch der Scheineffekt, wenn irgend jemand versehentlich das Schlägelanschlagsgeräusch zu prominent wahrnimmt, ist, dass manche Trommeln eben luftiger sind und andere komprimierter. Durch das Eliminieren von Luft fokussiert sich der Klang auf die düsteren Reste. Schmeißt man dann noch zu viele Decken hinein, kann der Ton sogar höher werden, erscheint dem ein oder anderen aber tiefer (weil dunkler), weil er nicht mehr von Obertönen abgelenkt wird.


    Wenn man eine Trommel lebendig klingend haben will, muss man halt anders vorgehen, wie wenn man so ein Popeimerchen will, was nur einen schmalen Frequenzbereich durchlässt. Da ist die Mode mal so und mal so. Und ein ganz klein bisschen hat es auch etwas mit der Musikrichtung zu tun und ob jemand, alles noch durch die Kläranlage jagt oder direkt an der Quelle lauscht.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    da fehlt die Quelle:

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    Ja, das ist ganz seriös, mit WDR, Geigen und natürlich ... richtigen (schönen) Becken ...

    ... und scheinbar ganz ohne Endossament (oder wie das heißt).

    Manche haben es halt nicht nötig. ;)


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    "Hit Like a Girl", ja da hatte ich auch mal eine Begegnung:

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    Die hatte mit ihrer damaligen Kapelle mal nach uns gespielt.

    Das war schon vollkommen korrekt, dass die die Headliner*in waren.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also in der Tat bin ich mit den Abkürzungen und Bezeichnungen da auch etwas durcheinander geraten, lustigerweise stimmt das Ergebnis aber dennoch: egal ob "Giant Beat" oder "Big Beat", beide Linien sind dem Grunde nach als Multifunktionsbecken kreiert und so ist es auch beim 2002 "Medium".


    Den Gewichtsfetischismus, der hier vor Jahren mal geherrscht hat, habe ich nie verstanden.

    Wenn ich ein Mega Heavy Crash und ein Very Light Ride auf die Waage lege, funktionieren die Becken ja nicht plötzlich umgekehrt, weil das eine schwerer als das andere ist.

    Ein Becken hat eine Anatomie. Genauso wie Menschen. Bloß weil die "Big Bottomed Girls" schwerer sind als die "Shiny Slim Boys" ändert sich das Geschlecht nicht.


    Ein Mulitifunktionsbecken ist ein Crash/Ride und funktioniert in der Anwendung anders.

    Man sieht ja auch an der Gewichtstabelle sehr deutlich, dass es Multifunktion offenbar in verschiedenen Gewichtsklassen gibt.

    Kein musikalisch denkender und hörender Mensch käme auf die ernsthafte Idee, sich jetzt ein Rude "Thin Crash" als leichtes Ride für Jazz hinzuhängen. Es sei denn, das wäre Amboss-Jazz.


    Das meine ich.


    Ich selbst verwende ja auch oft die "falschen" Becken, das ist aber dem Sparzwang geschuldet.

    Ansonsten würde ich jedes Lied mit einem anderen Beckensatz spielen.

    Und natürlich anderem Schlagwerkzeug, da werden ja auch gerne Äpfel und Birnen verglichen, wenn es heißt "bei mir klingt das Becken so und so". Bei mir klingt dasselbe Becken jedes Mal anders.

    Dennoch bleibt der Charakter grundsätzlich bestehen.

    Bei meiner ersten Aushilfe in einem Ensemble eines Akkordeon-Orchester hatte ich die Begegnung mit einem "Heavy Crash" von Sabine (ich erinnere den genauen Namen nicht mehr so genau ;) ), das war genau für nichts dort brauchbar.


    Letztendlich hilft alles nichts. Man muss ausprobieren, was im konkreten Kontext (unter den konkreten Stöcken (!)) passt oder auch nicht. Und dann ist ja noch der Sparzwang.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Bevor einer fragt: nein, ich habe nur eine Briefwaage, die geht kaputt, wenn ich mich da mit einem Becken drauf stellen. Das mache ich nicht.

    Bei den Big Beats gibt das 22er ein schönes Ride ab, das 20er ist mir als "Hauptride" zu arg Crash. Das rote 20er Classic ist mir als "Ride" zu dünn, was dem eigentlich widerspricht:

    Guten Morgen,


    man sollte nicht vergessen, die ursprüngliche Giant-Beat-Serie war als Medium (Crash/Ride; Bezeichnung: "Multifunction") konzipiert.

    Die 2002er Serie hatte "Crash" (=Thin), "Ride" (=Heavy) und - Achtung! - "Medium" (=Crash/Ride) im Programm. Wenn ich also GB mit 2002 vergleiche, sollte ich das "Medium" nehmen. Das benutze ich derzeit als einziges Becken am Miniset als "Ride" und "Crash". Für das Einsatzgebiet wäre ein Giant Beat tatsächlich noch passender, das Orchester hat nur elf Spieler aktuell, wenn ich mich nicht verzählt habe.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    in der Musik geht nichts am Üben vorbei.


    Wenn ich nicht weiß, was ich üben soll oder kann, dann nehme ich Unterricht.

    Und dann übe ich.

    Ansonsten besorge ich mir natürlich eine Kapelle, die ab und an mal wo auftritt, damit ich auch merke, wofür sowas gut sein soll.

    Das kann man jetzt gleich machen. Es gibt Kapellen auf allen Niveaus, auch auf niedrigen. Irgendwo muss man mal anfangen.


    Wenn man nicht übt, Grund ist egal, kommt man nicht vorwärts. Das ist so.

    Und wenn man immer dasselbe übt, kommt man auch nicht voran.


    Wenn ich immer nur Winneou I lese, werde ich halt auch nicht schlauer. Vor allem komme ich dann nie durchs wilde Kurdistan.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    am Samstag vor einer Woche durfte ich wieder mit einer Kollegin auftreten. Wir waren alle ganz sexy in Schwarz von Kopf bis Fuß, statt Unterwäsche flogen die Notenblätter und ansonsten war es auch ganz brav und züchtig, dafür sorgten die Dirigent*innen.


    Das Problem zweifelhafte Klamotten ist für mich virtuell.

    Wenn ich irgendwo auf den Brettern, wo wirklich Musik gemacht wird herumturne (oder davor), dann sehe ich eher normal gekleidete Menschen. Wenn ich ins Internet gehe, wo es nicht um Musik, sondern um Gliggs geht, dann wird halt eine andere Zielgruppe angesprochen.

    Dass man sich dafür zum Affen oder Sexobjekt macht, ist natürlich die mündige Entscheidung jedes Bürgers. Jeder zeigt halt das, was er zeigen will. Und jeder sieht sich an, was er ansehen will. Wenn man dann noch so blöd ist, das hier zu zeigen, zeigt man halt, wie notgeil man ist.

    Früher half eine kalte Dusche. Heute kommt ja nur noch warmes Wasser aus der Leitung bei diesem Wetter.


    Grüße

    Jürgen

    heiß und fettig - Sechs, Dachs und Roggenrolle


    PS

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    Da spielt jemand auf der Bühne statt im Wohnzimmer und ohne Musikuntermalung aus der Retorte. Das gibt es auch. Und ja, trotz der Hitze sind die alle halbwegs anständig angezogen.

    Guten Abend,

    wo setzt man das ein?

    Zum Beispiel auf der Straße, wenn man möchte, dass die Kinder einem daheim nicht auf die Nerven gehen mit dem elenden Geklopfe:

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    Manche nennen es "Rock".


    Wenn auf der Bühne wieder kein Platz für ein Schlagzeug war:

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    Kommt öfter in Haftanstalten vor, wenn's dort mal so richtig Party gibt.


    Und natürlich, wenn alle anderen nur mit den Stöcken klappern können:

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    Irgendwie hat es auch was mit Rock zu tun.


    Grüße

    Jürgen

    Cojones oder Cajon - es ist deine Entscheidung

    N'Abend,


    also wenn ich früher - als es noch kein Jutjuhb gab -, ein Video von mir, wo ich leidenschaftlich auf diverse Utensilien aus dem Haushalt geklopft habe, da wäre jeder blass geworden.


    Man kann auch einen Tribute-Band aufmachen, die ausschließlich Motörhead-Material spielt, mit Cajon, C-Sopran-Blockflöte und Melodica.

    Dazu singt man in Chinesisch (Sopranistin) und trinkt Mate-Tee. Das geht. Und man wird dafür ein Publikum finden. Ich bin da ganz sicher.


    Spiele zwar hobbymäßig Schlagzeug, stufe mich auch selbst noch als fortgeschrittenen Anfänger ein ;-), aber Cajons habe ich noch nie gespielt.

    Als Anfänger auf dem Cajon würde ich keine Wunder erwarten, auch nicht von einer Profikiste. Eine Kiste ist eine Kiste und klingt wie eine Kiste, mal wie eine teure Kiste und mal wie eine billige.

    Wenn man da nicht unheimlich gut ist, wird es so oder so nur mäßig klingen. Ob man das Geld dafür investieren will, sollte man sich überlegen.

    Cajons machen dann musikalisch (!) Sinn, wenn die Musik drumherum entsprechend passt. Tut sie das nicht und geht es ganz unmusikalisch und auch noch schlagzeuger- und lautstärkefeindlich um das Nichtbelästigen von empfindlichen Personen, dann sollte man es sich erst recht überlegen, ob das wirklich eine gute Idee ist.

    Es gibt in der Kleinperkussion transportfreundlichere und dankbarere Instrumente, die seit der Cajonitis-Pandemie völlig in Vergessenheit geraten sind. Was ist mit dem Triangel, den Tamburins, den Kastagnetten (für die Rocker), den Schüttelrohren, den Temple Blocks ... die verstauben einsam und vernachlässigt in den Lägern der Musikhäuser, weil alle Welt nur noch an Holzkisten denkt.


    Wenn die Bass Drum mal wieder zu laut ist, einfach die Fußmaschine weglassen:

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    Ein Schlagzeug passt in jede gute Stube.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    mein Notkachong passt in die Westentasche und klingt super.

    Am Bass kann man noch arbeiten, bin halt nur Tenor.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    ... Latino ... ist eher nichts für mich. ...

    Cajon für Flamenco gerne.

    Ich höre am liebsten Rock

    Bei welcher Rock-Nummer kommt so eine Kiste vor?

    Mir fällt gerade keine ein.

    Cajon feel the noise? Nee. No cajon today. Mist, ist Beat, kein Rock. Thunder and Cajon? Vielleicht doch zu heavy?

    Guten Nachmittag,


    bei der Polizeidiskussion sollte man nicht vergessen, dass die Trachtengruppe einem nicht das Geld zurück bringt.

    Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, deren Hilfsbeamte die Polizei darstellt, ist es, Straftaten zu verfolgen und ggf. vor Gericht zu bringen, wo dann ein Täter bestraft wird (oder auch freigesprochen oder Verfahren eingestellt). Jedenfalls bringt das nur, dass der Böse bestenfalls auf Staatskosten hinter Gitter kommt. Mehr nicht.


    Wer Geld will, muss auf dem Zivilrechtsweg klagen, da hilft keine Polizei und ein Anwalt nur dann, wenn dem langweilig ist oder es sich lohnt. Das sollte man schon mal verinnerlichen, bevor man auf höhere Mächte von staatlicher Seite hofft.


    Und ansonsten kann man sich Verallgemeinerungen tatsächlich wohin schieben.

    Es fängt schon mit der Anzeigeerstattung an, je nachdem mit welcher Güte man die gestaltet, geht es weiter, dann tatsächlich lokal (!) abhängig vom dortigen Sachbearbeiter. Während ich also auf dem Dorf schon mal angesichts freihändigen Fahrradfahrens lustig bemerkt worden bin ("wenn de den Lenger net brauchts, könne mir in dir auch abschraube"), schauen die Beamten im Bulli an der Ampel, wo die Fußgänger bei Rot drüber laufen, schön gerade rechts und links aus dem Fenster (und haben natürlich nichts gesehen).


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    ich hatte noch mal bei meinen Fotos gesucht, aber leider nix mehr gefunden, wo das weiße Ding sichtbar war. Es hatte definitiv schlichteg die gegenteilige Form zu dem oberen Röhrchen.

    Tatsächlich fand ich die Konstruktion seltsam und habe das irgendwann verkauft, aktuell habe ich nur noch sieben RotoToms und fünf Ständer dazu, die allesamt die damaligen Sonor-Rohre haben (die hatten mal den Vertrieb).

    Ich würde erst mal überlegen, ob ich das überhaupt brauche und falls ja, wohl doch eher so ein 19er Röhrchen reinstecken und den Rest entsorgen.


    Grüße

    Jürgen