Beiträge von Jürgen K

    Lass Dir auf jeden Fall Zeit und überstürze nichts!
    Vor zehn Jahren sagte meine Frau, ich soll mir doch mal was neues anschaffen (da war mein Set auch so zehn Jahre alt).
    Zum Glück hab ich das erst jetzt nach zwanzig Jahren gemacht, denn da wusste ich endlich, was ich wirklich möchte...


    Tom


    Hallo,


    das ist die Wahrheit.
    Wenn man selbst nicht weiß, was man will, wie sollen es dann andere wissen?


    Mein Set ist zwischen 0 und 30 Jahren alt.
    Nach 10 Jahren Besitz hätte ein Neukauf etwas anders ausgesehen als nach 20 Jahren Besitz. Einige Parameter sind allerdings gefestigt. Und dort, wo sie es nicht sind, kann mir auch niemand helfen. Da kann ich nur weiter probieren und studieren. Und diese Arbeit nimmt mir niemand ab. Jedenfalls nicht so, wie es mir gut tun würde.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich mache immer Kopfstand und singe währenddessen alle 13 Stimmen von "Ionisation" gespiegelt und gekrebst.
    Das fördert Körper und Geist immens.


    Ich sollte auch mal ein Buch schreiben. Schön behaarte Beine habe ich auch (doof gucken kann ich auch prima) und ich kann wenigstens die Füße auf die Pedale stellen.
    Immerhin.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ist schon wieder Fassenacht?

    Hallo,


    die Hi-Hat wird - wenn man sie mit links spielt - niedriger angenehme zu spielen sein.
    Wenn man sie mit rechts und mit links spielt, muss man Kompromisse eingehen.
    Früher hatte ich die Hi-Hat relativ hoch, das war für die linke Hand nicht optimal, da ich aber auch teilweise mit der rechten spielen musste, blieb das lange so.
    Erst vor einigen Jahren habe ich die Becken herunter gelassen und so geht es mit Links besser, mit Rechts wird es dann aber wirklich blöd.
    Dafür habe ich dann aber andere lustige Dinge installiert (die ich natürlich nicht spielen kann, aber es dennoch zu tun, macht auch Spaß).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ein Blick in die Geschichte empfehle ich auch. Der Franzose nennt heute noch die Hi-Hat liebevoll "Charley".
    Umgekehrt kommen Phil Rudd und Lars Ullrich nahezu ohne das früher obligatorische Rhythmus-Becken aus. Alles eine Frage der Mode.


    PPS
    Wer nicht weiß, wohin mit der Hi-Hat kann ja mal gucken, was sich Bill Bruford ausgedacht hat. Da gibt es dann auch rechtsführend kein Kreuz mehr.

    Hallo,


    es kann gut sein, dass der Herr inzwischen ein anderes Becken hat (soll ja vorkommen).
    Ansonsten würde ich mir einfach das Becken holen (oder auch nicht, falls schon vorhanden), das unter meiner eigenen Fuchtel für meine Ohren gut klingt (und natürlich dem Geldbeutel entspricht).
    Über den Burschen ist im Netz leider nicht viel zu erfahren, insbesondere fehlt er auf der Paiste-Homepage (was die Sache leicht gemacht hätte).
    Ich würde die Musik einfach mit einem meiner vorhandenen Becken bedienen, das 2002er Ride in 20 halte ich nicht für ungeeignet (außer für meine harte Hand), gerade angecrasht bei rustikalerer Musik finde ich das ganz nett. Als Ride war es mir aber zu schwach. Das Dark Dry wäre mir zu trocken, da bin ich kein Fan von, aber das ist reine Geschmackssache, jeder muss sein eigenes Becken (suchen und) finden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    toga: stimmt. Der soll ja auch für die Konversion vom Famularo nicht ganz unverantwortlich sein.


    Nebenbei hätte ich auch noch Mike Bordin aufführen können, der ein bisschen die in die Richtung von marvster aufbautechnisch geht.
    Carter Beauford ist auch noch nicht ganz unbekannt und klöppelt recht unabhängig daher.


    Gegenbewegung wäre Phil Collins oder Ian Paice: beide links, beide kreuzweise. Offenbar brauchte es da keine "Notlösung".


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Frage ist einfach, die Antwort schwer.
    Was ist "hell"?


    Ist es schon hell, wenn im Herbst morgens wolkenverhangen die Sonne mühsam ein graues Licht zaubert?
    Ist es erst hell, wenn im Hochsommer mittags die Sonne ihr gleißendes Licht unbarmherzig auf den kochenden Schädel wirft?


    Ein bisschen hell, extrem hell, eher hell als dunkel, bedingt hell, angemessen hell, etwas hell, schon hell, gut hell ...


    Und so sehen auch die bisherigen Antworten aus.


    Grundsätzlich finden wir hellere Becken im Bereich der dickeren und tendenziell auch eher bei B8 als bei B20.
    Dennoch gibt es auch dort ergreifende Unterschiede quasi wie Tag und Nacht, was ja auch eher hell und dunkel ist, aber je nach Ort mal mehr und mal weniger (Flughafen Frankfurt Mitternacht: hell oder dunkel?)


    Nebenbei kommt es auch noch ein wenig auf den Bearbeiter und dessen Werkzeug an: laut = hell, leise = dunkel, Prügel = hell, Zahnstocher = dunkel, Holz = dunkel, Polyamid = hell.


    Ich rate zu einem Becken-Plan.
    Selbstanalyse:
    Welche Musik mache ich?
    Welches Budget habe ich?
    Wie viele Becken sollen es dafür sein (1, 2, 3, ...)?
    Wie laut ist meine Kapelle?
    Will ich gehört werden?
    Wie haue ich rein?
    Was bieten die Hersteller an und was empfehlen sie für mein Profil?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich lehren würde, dann würde ich individuell unterschiedlich entscheiden und zwar mit dem Auftraggeber zusammen.
    Ich würde mich als Dienstleister sehen und das anbieten, was gewünscht wird und im Einzelfall sinnvoll ist.
    Das kann sehr unterschiedlich sein.


    Als Autodidakt habe ich relativ frühzeitig auf "open handed" umgeschaltet. In meinem Fall kamen mir die Stöcke und Hände ansonsten in die Quere. Ich bin zweifelsfrei Rechtshänder und musste anfangs die schwierigeren (schnelleren) Sachen mit rechts spielen.
    Das Ride-Becken hing damals rechts, das fand ich eine paritätische Entscheidung, die ein bisschen flexibler macht als irgendwelche Dogmen, von denen ich nichts halte. Offenbar geht es mir da wie Hey-Joe.
    Ich finde, dass jeder sein Becken dahin hängt, wo es ihm am besten gefällt. Der werktätige Musiker, der oft auf gestellten Sets spielt, wird gewisse Kompromisse im Hinblick auf Üblichkeit eingehen wollen, der freie Kreative, der immer sein eigenes Gerät nimmt, kann auch sehr ungewöhnliche Aufbauten realisieren.


    Als Schüler bin ich Auftraggeber.
    Wenn ich an einen Auftragnehmer gerate, der dogmatisch handelt, dann bin ich nicht mehr lange Auftraggeber. Es gibt nichts abtörnenderes als Unterricht mit Qual. Ein bisschen Arbeit muss sein, aber Spaß machen soll es auch. Alles was klingt und dabei Freude macht, ist letztendlich richtig.


    Ich meine also, das es keine Grundsätzlichkeit dahingehend gibt, ob ein Anfänger so oder so anfängt. Viele Menschen gehen quasi von Natur aus auf die ein oder andere Haltung. Das habe ich selbst schon bei Anfängern gesehen. Optimal ist letztendlich, wenn man Beides kann. Die ganzen Dogmen schränken nur ein.
    Wenn man es sich leisten kann, hängt man rechts wie links ein Ride hin, dann erspart sich die Diskussion. Ansonsten kann man es so oder so machen, das ist grundsätzlich nämlich egal.


    Dass "open-handed" oftmals als Lösung für Linkshänder angesehen wird, ist für meine Begriffe eine Missdeutung des Sinns und der Vorteile. Ohne Üben geht es aber nicht. Und es dauert.
    Dafür schränkt man sich aber letztendlich nicht mehr ein und freut sich der gewonnenen Freiheit.
    Meine Spaßburg hat alles doppelt, das Ding kann man rechts, links und kreuzweise spielen. Ich übe aber noch. Und das wird auch so bleiben.


    In meiner Philosophie bestärkt haben mich: Simon Phillips, Billy Cobham, Mike Mangini, Dom Famularo, Randy Black, Wolf Simon, Manni von Bohr. Die kenne ich zwar alle nur von der Bühne und vom Fernsehen, da habe ich aber einiges gesehen, was mich darin bestärkt hat, dass die Dogmatik vielleicht nicht der optimale Weg ist.


    Wer kreuzweise (traditionell) spielen will und damit glücklich ist, soll es tun, wer aber damit nicht glücklich ist, soll seinen Weg gehen, egal wie weit er vom Üblichen abweicht. Hauptsache ist, dass am Ende Musik dabei heraus kommt oder jedenfalls Spaß für Hobbyisten und Geld für Profis.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wenn ich dann mal groß bin, dann kann ich auch auf Linkshändersets spielen.


    PPS
    Dummerweise bin ich ausgewachsen.

    Hallo,


    das, was da vor vier Jahren im Rockpalast zu hören war (und heute bei Bedarf noch ist: wdr-rockpalast-video) dürfte ein normales Becken der höheren Serien sein, vorzüglich Signature, eventuell 2002, etwa 20", vielleicht auch 22", für mich klingt es aber nach 20.
    Z. B.Signature Full Ride 20", Signature Bright Ride 20", 2002 Ride 20". Das ist so ungefähr die Richtung. Rude, Twenty und besonders trockene oder dicke oder leichte Becken kann man ausschließen.
    Der Paiste Soundroom ist nicht schlecht. Ich bin dort gerne (wenn ich nicht im Proberaum bin).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    macmarkus: die PG-Serie ist aber nicht "gut", die ist vielleicht "befriedigend" oder "ausreichend". Und ob die Preise immer "angemessen" sind?


    Seven: dann nimm' halt MC 840 obenrum, sollen auch ganz ok sein.
    Man könnte noch für die Kreativität und die good vibrations ein Atmos 5.1 an die Decke hängen, nur zur Sicherheit, falls man mal einen Kinofilm vertonen muss. Dafür ist der Preis bestimmt "angemessen".


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    offenbar wurde das "neue Mitglied" ja nunmehr gesperrt.
    Die Bewertungen bei Ebay sprechen natürlich für sich.
    Laut Profil ist der Herr "Schüler", das kann (muss jedoch nicht) bedeuten, dass er minderjährig ist. Kennt jemand das Alter?
    In jedem Fall ein trauriger Sachverhalt.


    Hammu: ich stimme zu, dass die Marke "Shine" (ist es überhaupt eine Marke?) dem Namen alle Ehre gereicht. Ich halte "Shine" jedoch nicht für eine große "Marke" und es steckt wohl auch keine große Unternehmung dahinter. Weiterhin halte ich die Fälle nicht für glatt vergleichbar. Wie andere schon gesagt haben, kann ich als "Jürgen K Custom Drums" alles zu jedem Preis verkaufen (sofern sich ein Käufer findet), wofür ich die Rechte besitze. Das ist Marktwirtschaft. Wenn ich aber gar kein Recht an der Marke besitze, weil ich gar nicht der Inhaber Jürgen K, sondern der Ede Z bin und die Trommel auch gar nicht für mich hergestellt wurde, sondern für den XXX Musikladen für deren "Hausmarke" "Geil", dann sieht die Sache aus verschiedenen Gründen vollkommen anders aus. Sowohl straf- als auch zivilrechtlich.
    Und ich finde ganz persönlich, dass da auch noch ein moralischer Unterschied vorliegt. Das heißt nicht, dass die Herrschaften hinter Schein Engel sind, nein sie sind auch meiner Meinung nach Bengel, aber eher dunkelgrau, während der Themenstarter schon böse ins Schwarze tendiert.


    Vielleicht findet er ja noch den Pfad der Tugend.
    Bis dahin sollte er sich schon mal nach einem Strafverteidiger umsehen. Bei diesem Geschäftsgebaren kann wahrlich mehr passieren als eine Meldung bei Ebay oder gar eine Sperrung im Drummerforum.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die genannten Farben sind moralisch zu verstehen. Juristisch sieht es sicherlich anders aus, da kann dann schon der Eine möglicherweise viel weißer erscheinen als der Andere. Man sollte eben immer prüfen, mit was man wäscht. Noch besser ist, man macht sich gar nicht erst schmutzig.

    Hallo,


    wer suchet, der findet ...


    Viel Erfolg!


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ein gutes Set hat einen guten Preis. Irgendwie logisch.


    PPS
    Bin ja nicht so:


    Bass Drum innen: TLM 170
    Bass Drum außen: D 12
    Snare Drum oben: SM 57
    Snare Drum unten: C 414
    Tom Toms: MD 421
    Hi-Hat: B&K 4011
    Overheads: C 414
    Ambient: U 87
    Das wäre ganz gut.
    Und die Preise sind auch angemessen.

    Hallo,


    wer weiß denn, ob da wirklich ansonsten brauchbare Becken verbastelt werden oder ob da vielleicht doch der Ausschuss aus der Produktion zum Einsatz kommt?


    Aufregen ist immer gut, das trainiert den Blutdruck und trägt zum Thema natürlich auch nichts bei.


    Ansonsten: ja, im TV spielt Geld keine Rolle, für alles andere gibt es Werbung und GEZ.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    meine bescheidene Maschine (Braun) erreicht nur Bürostandardkaffee, obwohl sie mit Arabica und Melitta gefüttert wird.
    Das Wasser aus der Leitung ist aber auch nicht das Wahre.


    Dafür habe ich im Proberaum einen Karton (ja, der war billig) mit nur vier Mikrofonen (statt 7, wie in einem "Koffer").
    Der Karton mit den blöden Dingern hat doch glatt 700 Eier gekostet. Da habe ich mich wohl bescheißen lassen.
    Und keins davon funktioniert mit Kondensator, furchtbar.


    Ich könnte aber mal neue Felle kaufen, nach zwanzig Jahren klingen die ja doch nicht besser und die Gratungen könnten auch mal zur Gratungspflege.
    Dann könnte man noch den Stimmschlüssel schwingen, in einen anständigen Raum umziehen und sich ein Lehrbuch unters Kopfkissen legen.
    Es gibt so viel zu tun.


    Kaufen wir einen Koffer. Ob zum Schminken oder zum Abschminken, das wird die Erfahrung zeigen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zum Bezahlkumpel kann ich auch nichts sagen, mit dem hatte ich noch nichts zu tun.


    Zitat

    Vielleicht spekuliert der Verkäufer ja darauf, dass mir das zu blöd ist und freut sich insgeheim, seinen Elektroschrott losgeworden zu sein.

    Das ist leider gängige Praxis und aufgrund der niedrigen Gegenstandswert hat auch kaum jemand Lust, etwas dagegen zu tun. Egal, wie man es dreht und wendet: entweder man hat Glück und der Verkäufer ist im Urlaub und wird sich dann großzügig melden oder man investiert ordentlich Geld und Zeit bei vollem Risiko oder man entsorgt das Gerät korrekt oder man [Edit: die Anleitung an unsere Freunde mit wankelnder Gesinnung habe ich mal vorsichtshalber entfernt, nicht, dass da jemand etwas falsch versteht, stattdessen jetzt eine Alternative mit mehr Spaß] erschießt den Käufer und stellt aus den Knochen schöne Flöten her, die dann auf Ebay teuer verkauft werden.


    Die Beratungsqualität beim Bezahlkumpel hält sich im Rahmen:



    Noch ein Versuch?


    Grüße
    Jürgen

    "Saecokaffeemaschinenforum"


    Hallo,


    es gibt nichts, was es nicht gibt.


    Und ja: Also weiterhin Audixe leihen.
    AKG, Beyerdynamic, Sennheiser, Shure, EV, Neumann, Schoeps, ...


    Vielleicht frage ich in o. g. Forum mal nach, was von dem Kaffeeautomaten ohne Namen vom Discounter zu halten ist. Dann werden die antworten wohl auch von Arabica auf Robusta umschwenken.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich würde die Usis im Raum verteilen.

    Hallo,


    bei dem Betrag, der zu spenden sein wird, dürften die Spesen nicht so relevant sein. Wäre aber interessant.
    Vor allem, wer die Getränke bezahlt.


    Für einen Enthusiasten, der vielleicht auch noch Tennis spielt und ein bisschen Kleingeld hat, sicher interessant. Haben wir da jemanden?
    (Nein, es wird keine Antwort erwartet.)


    Grüße
    Jürgen


    Edith: "meals are not included"

    Hallo,


    wenn man die Tom Toms umdreht (upside down), dann hat man das Problem nicht mehr.
    Nach der Optik wurde ja nicht gefragt und nach dem Verschraubungsaufwand ohnehin nicht.


    Hinsichtlich der Mikrofone scheint das Budget ja nicht so richtig begrenzt zu sein. Aufrüsten könnte man vor allem an den Overheads, aber da wird es schnell richtig teuer.
    Das Opus 66 ist schon recht exotisch, ich habe es bisher nur bei einer Person gesehen, alle anderen hängen eher das M 201 TG an die Kleine. Das SM 57 ist etwas derber, das M 201 feiner im Klang.
    Beim Opus 66 ist natürlich die MKV 87 dabei, das kann ein Grund sein, aber letztere bekommt man auch einzeln.
    Mit dem Fuhrpark sollte man arbeiten können.


    Mit dem alten Sternenabguss (die müssen bei Tama viel Bubinga geraucht haben, um auf den Namen zu kommen) wäre es gegangen. Möglicherweise hatte man den neuen damals bei Beyers noch nicht im Schrank (manche Kommentare beim T. sind schon realitätsnah).


    Grüße
    Jürgen