Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    leider habe ich kein Diplom, aber viele Themen:


    • Das Schlagzeug im Aufnahmeraum - Ein ganz besonderes Klangereignis


    • Aufnehmen nach Abnehmen - Die logistische Reihenfolge



    • Die Einwirkung der Behämmerung des Becken und des Musters des Drahtkorbes des Mikrofons und viele andere unbeachtete Details der modernen wie retrospektiven Akustik im polytechnischen Studio der Neuzeit


    • Klangliche Aspekte der Beilagscheibe in Wort und Bild



    • Die Relevanz des Trommelstockholzes und die genetische Zusammensetzung des Handschweißes in ihrer Wirkung auf die harmonischen Obertöne im Spektrum von 21 bis 22,5 kHz bei Verwendung optischer Kabel


    • Welches Mikrofon passt zu welchem Instrument - eine Bewertung sämtlicher Standardprodukte im Wechselspiel von naturgetreuer Wiedergabe und künstlicher Befruchtung



    • Reziproke Kernanalyse der paraphernalen Tiefmitten der Caisse Claire im Soundroom bei Subwoofer-Tempo ohne Limit



    Falls noch mehr gebraucht, wird, kein Problem.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ob das in der Schweiz billiger sein wird?


    Wenn es gut werden soll, wird es teuer, ansonsten wird es eben ein kurzes Vergnügen mit langen Nachwehen.
    Alles, was nicht verchromt ist, ist qualitativ leider minderwertig. Da hilft keine Optik und kein Preis, das ist leider so.
    Selbst die beste Pulverbeschichtung ist gegen eine anständige Verchromung ein Witz.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn es musikalisch werden soll, sollte man das Stück dazu kennen.


    Da ich es nicht kenne, kann ich auch nichts zum Solo sagen.


    Außer mit dem Rat von Luddie kann man mit dem Rest hier nichts anfangen, bestenfalls als Anleitung für die totale Katastrophe.


    Die Komponenten sind: das, was vorher war und nachher kommt, das was das Blech macht, das, was der Rührknecht drauf hat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei Tama blickt der müde Laie auch nicht durch, denn Imperial- und Superstar kann sowohl als auch sein, Starclassic kann auch alles Mögliche sein und ein Performer könnte sowohl von Tama als auch von Sonor sein.
    Wer dort noch zwischen "Class" und "Classix" unterscheiden kann, der muss schon etwas von der Marketing-Historie verstehen, die schon mal vom -lite zum Hilite wurde, dem dann das Delite folgte, während ein heavy Kessel heute ungefähr so dick ist wie früher ein light Kessel.
    Früher gab es eine Signature vom Chef, heute von irgendwelchen Musikanten, denen man ein preisgünstiges Trömmelchen angedeihen lässt, während die Signatur vom ex-Chef nur für Zeug zu haben war, das niemand bezahlen konnte und heute sowieso niemand mehr bezahlen kann.
    Alles verrückt.
    Aber so ist die Welt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    korrekt heißt "click" "Klick" und ist ein lautmalerisches Wort für das Geräusch ("klick"), welches ein Metronom (Taktgeber) gewöhnlich von sich gibt.
    Mit der Verwendung des Wortes anstatt dem weiteren Teilen der Bevölkerung geläufigeren Fachbegriff versucht der anglizistisch infizierte Musikant sich seelisch zu erheben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn (passive) Boxen und Endstufe funktionieren, jedoch das Mischpult (und damit die Vorverstärker) nicht funktionieren, wieso soll dann eine (billigere) Endstufe die Lösung sein?


    Ich bin zwar kein Elektriker, keine Elektroniker, kein Elektrotechniker und auch sonst nichts mit "E", aber meine Logik sagt mir, dass da etwas komisch ist.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Dass die Transistoren schuld an der Dysfunktion des Mischpults sein sollen, halte ich eher für unwahrscheinlich, wenn ich mir mein gesammeltes Halbwissen und die hier dargelegten Fakten in Verknüpfung bringe. Liege ich da falsch?

    Hallo,


    wenn man Spaß daran und Geld zu viel auf dem Konto hat, dann sollte man es einfach tun.
    Praktisch ist das nicht, aber Vieles ist nicht praktisch, was in Proberäumen so herum steht.
    Ich persönlich steht mehr auf Flightcases, das wäre aber sicherlich auch nicht billiger, dafür aber schwerer und optisch wie in der Handhabung rustikaler.
    Tatsächlich ist mein Proberaum PC-frei. Man muss ja nicht überall diese Hexenmaschinen herum stehen haben. Oder doch?


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Ich frage mich halt, ob die Multiklammer den Durchmesser des Haltearms und des Beckenständers greift


    Halllo,


    die MC 276 müsste geeignet sein. Die baugleiche MCS 326 wurde damals beim Force 3001 mit geliefert und damit wurde das 14er Tom mit dem Halter an den Beckenständer geschraubt.


    Ansonsten müssten auch die meisten anderen Klemmen auf dem Markt ebenfalls geeignet sein.
    Ich empfehle allerdings nur Markenware. Das Fame-Produkt sieht auf die Entfernung hin ähnlich aus, aber schon auf dem Foto erkennt man, dass es wesentlich gröber geschnitzt wurde. Die besten Klemmen gibt es meiner Meinung nach von Tama. Wer die billigsten herstellt, interessiert mich persönlich nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    solange man vorne den Fuß nicht hebt, passiert nichts.*
    Deshalb ist Treten mit der Ferse entweder falsch oder wenigstens falsch ausgedrückt.
    So, da ich weiß, dass ich Recht habe, kann der Rest jetzt weiter unscharf formulieren oder fragwürdige Ratschläge geben, denn Treten mit der Ferse ist ungesund, auch wenn das vor vielen Jahren mal Pseudo-Orthopäden erzählt haben.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und Seb hat doppelt Recht.


    *)

    Zitat

    Das Becken öffnet sich nicht, weil man stampft, sondern weil der vordere Fuß sich hebt. Ob er das mit Unterstützung der final gefallenen Ferse oder der sich noch in der Luft befindlichen oder ganz ohne deren Support tut, ist zweitrangig und eine Frage der High-Heel- vs. Sandalen-Dogmatikern.


    PPS
    Wie alle vernünftigen Säugetiere laufe ich auf dem Ballen.

    Hallo,


    vermutlich hat man nicht einen extra Termin gemacht, sondern einen vorhandenen, wo der junge Mann sozusagen sowieso etwas aufzunehmen hatte, eben mal mitgenutzt hat, quasi eben mal in der Kaffeepause ein paar Becken vorbei gebracht, drauf gesemmelt, fertig im Kasten.
    Kostet ja auch Geld, so ein Studio und wir wollen ja nicht demnächst für jedes PST 3 einen Studio-Aufschlag von 5,83 Euro bezahlen, oderr?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde (wenn es dw sein soll), eine 5002 (gebraucht) kaufen.


    Ansonsten würde ich mal meinen Fuß (und den anderen auch) im Laden des Vertrauens auf die Dinger stellen und anschließend mal das Auge wachsam sein lassen. Bei dieser Herangehensweise kann sich noch die ein oder andere Meinung (um-) bilden.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Tama und Pearl, vielleicht auch Yamaha würde ich mir immer auch ansehen wollen.

    Hallo,


    die Idee finde ich auch gut.
    Man sieht aber, wie schwer so etwas in der Praxis ist.
    Der Soundroom bringt mir deutlich mehr, da man dort auch die individuell in Frage kommenden Becken direkt vergleichen kann.
    Aber auch da muss man natürlich interpretieren können, wie es bei der eigenen Spielweise klingen würde, was eine gewisse Erfahrung voraussetzt.
    Für den ersten Überblick und die Vorauswahl würde ich die meiner Meinung nach aussagekräftigen Prospekte konsultieren, da steht dann auch drin, für welche Lautstärke/Musik man das Becken theoretisch nehmen kann. Ich teile die dort getroffenen Einschätzungen weitgehend und werde mir deshalb manch gut klingendes Becken gerade nicht zulegen, weil es schlichtweg für meine Spielweise nicht geeignet ist und ich lege Wert auf Haltbarkeit. Umgekehrt kommen auch manche Ambosse für mich nicht in Frage, auch wenn sie für den Herrn im Video genau richtig sind.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mit welchen Mikrofonen wurde das eigentlich aufgenommen?

    Hallo,


    nur zur Klarstellung: ich sehe einen (wesentlichen) Unterschied zwischen Fallenlassen und Stampfen.
    Das Becken öffnet sich nicht, weil man stampft, sondern weil der vordere Fuß sich hebt. Ob er das mit Unterstützung der final gefallenen Ferse oder der sich noch in der Luft befindlichen oder ganz ohne deren Support tut, ist zweitrangig und eine Frage der High-Heel- vs. Sandalen-Dogmatikern. Wer die Ferse aber zum Treten, Stampfen etc. verwendet, wird je nach Konstitution früher oder später den Facharzt konsultieren.
    Das funktioniert lediglich bei relativ leichtem Anschlag und einer Dämpfung (ich halte es aber auch da für fragwürdig und mir fällt nur eine sinnvolle Anwendung ein). Diese (Dämpfung) haben wir bei der Hi-Hat-Maschine jedoch nicht.


    Im Video des Herrn Ashbaugh sehen wir kein "Stampfen". Er zieht (bitte das nicht wörtlich nehmen, sonst zieht es) den Vorderfuß nach oben und lässt dabei die Ferse fallen (die zudem noch vom sportlichen Gummisohlenschuh gedämpft wird). Er stampft nicht und er tritt auch nicht mit der Ferse. Er wippt bestenfalls.


    Und wenn jetzt jemand meint, das wäre "heel-toe", dann mag das vielleicht so genannt werden, aber mit dem toe spielt hoffentlich dennoch niemand (genauso wenig wie mit der heel). Der Auftreffpunkt ist der (vordere) Ballen, wenn man noch ein paar Jahre unbeschwert treten will.


    Man kann das alles unbewusst richtig machen, man kann es aber auch durch Missinterpretation von Videos bewusst falsch machen.


    Dies ist meine amateurhafte Laienmeinung, die aufgrund von Introspektion und Interpretation gewonnen wurde.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    möglicherweise habe ich keine Ahnung und sicher habe ich zu kleine Füße, aber ich stampfe nie (niemals) mit der Ferse auf irgendetwas.
    Was sagt denn der Facharzt für das gerade Kind dazu?
    Ich sehe da grundsätzlich (egal ob Ferse unten oder oben) ebenfalls die gleiche Technik wie immer, nur eben nicht abgedämpft durch liegen lassen, sondern eben anschlagen und schön das Füßchen wieder heben. So wie Seb das schon gesagt hat. Und mit der gleichen Technik bei der Großen Trommel klingt die länger (wenn man will) und auch bei den Händen soll das ja schon dem ein oder anderen Becken ein langes Leben voll sprühender Klangfreude beschert haben. Alles andere ist choking.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für 300 Eier gibt es kein Glück, das ist so oder so Gebastel.
    Ich würde erst mal Inventur machen und dann feststellen, was konkret fehlt.
    Dann Prioritäten- und schließlich Einkaufsliste.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meinl, Pa(i)ste und Zildjian bieten auch Billigblech an (klingt dann aber auch nicht so toll).

    Hallo,


    solange keine Stütze für die Bass Drum da ist, würde ich mich nicht auf "overhead" versteifen, sondern eher mal "room", "ambient" und so ausprobieren, in die Richtung geht ja auch der Kritische.


    Vorteil ist bei niedrigerer Position mit Richtung Bass Drum, dass diese besser rein kommt.


    Wenn ein räumliches Bild (stereo) nicht gebraucht wird, würde ich anstelle des zweiten Overhead-Mikrofons eher ein Stützmikrofon für die Bass Drum besorgen. Ich persönlich mag aber sehr die natürliche Abbildung der Räumlichkeit. Um diese zu erreichen, ist Recorderman eher suboptimal. Overheadmikrofonierung bei fehlender Stütze für die Bass Drum ist dann aber auch nicht die erste Wahl. Wenn der Raum groß genug ist, würde ich die Mikrofone vor (oder hinter) das Set stellen und vorzugsweise im ORTF-Verfahren aufnehmen.


    Alles ist aber graue Theorie. Je nachdem, wie das Set aufgebaut ist, wie es gespielt wird und wie der Raum klingt, kann die eine oder andere Methode unpraktisch oder gar unmöglich sein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    16" Signature Traditionals Thin Crash
    Sieht man doch.
    Und hört man auch.
    Man braucht halt noch den zweiten Mann für den kleinen Chinesen - so rein akustisch betrachtet.


    Grüße
    Jürgen