Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    irgendwann ist immer das erste Mal.


    1. Ich würde die Beine mit Klebeband und Stift markieren (was ich auch schon gemacht habe). Je nach Bein-Typ kann die ein odere andere Klemme zwar angebracht werden, das ist aber mit Kosten und Recherche verbunden und welches Bein zu welchem Böckchen gehört, sagt die Klemme auch nicht freiwillig.


    2. Ich selbst habe mal mein Set (damals) ohne Koffer transportiert. Dank der anschließend vorhandenen Lackschäden bin ich seitdem Koffer-Fetischist. Ohne Koffer geht bei mir nichts, wobei ich mit der Marke LeBlond (bei Musik-Produktiv als "Magnum" gehandelt, andere Läden verwenden die gleiche Ware mit anderen Namen) noch im preiswerten Bereich bin. Wenn nur wenige Transporte zu erwarten sind, halte ich auch preiswerte Taschen für zweckkonform. Ich persönlich mag an Koffern, dass man die Trommel einfach hinein legen kann, bei Taschen muss man meist mehr fummeln. Dafür sind Taschen PKW-freundlicher und natürlich leichter in der Ecke zu verstecken bei Nichtgebrauch (wobei man Koffer ineinander stapeln kann).


    3. Jede Bühne ist anders, da muss man einfach flexibel bleiben und die Nerven behalten.


    4. Zildjian bietet (siehe Homepage http://www.zildjian.com) eine breite Palette an schlechten günstigen bis guten teuren Becken an. Die Bezeichnung "Rock" dürfte ich mehreren Serien vorkommen. Wenn man die Serie ermittelt hat (zur Not durch Vorlage eines der Becken beim Händler), kann man dort weitere Becken notfalls bestellen. Was man letztendlich nimmt, hängt vor allem vom Budget, aber auch vom Geschmack ab. Da empfiehlt jeder meist sein aktuellen Lieblinge.


    Tochter möchte ich auch sein: eigener Roadie, kostenfrei, super Sache. Als stolzer Papa würde ich das auch machen. Bin nur neidisch.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ganz schön große Eimer und Bleche für die Kleine. Rock 'n' Roll!

    Ich finde - und das ist meine persönliche Meinung - die Geschäftsgebaren von musiker-in-deiner-stadt.de mehr als fragwürdig.
    Zur Begründung verweise ich auf deren Regelwerk und Erfahrungsberichte in anderen Foren. Näheres schreibe ich nicht, um keinen Ärger (bzw. Arbeit) zu bekommen.


    Hallo,


    da schließe ich mich vollständig an.


    Bisher habe ich Quoka, Musik-Service und Thomann verwendet. Überall kam es zu Kontakten.
    Thomann hat die angegebenen Daten zu Werbezwecken missbräuchlich verwendet. Quoka nervt mit Hinweisen auf kostenpflichtige Anzeigen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich fasse mal zusammen:


    Handtaschenrekorder geht gar nicht, es müssen die sieben Zwerge aus dem Koffer sein und die Frage ist dann, ob man bei den Buchsen sparen kann.


    Die Antwort lautet: nein.


    Alles andere als XLR ist zwar möglich, aber bringt in der Praxis nichts außer Ärger.


    Folglich: so ein Interface mit acht (sieben gibt es meines Wissens nicht auf dem Markt, wäre mal eine Lücke) Eingängen ist Pflicht.


    Ob das dann schwer oder teuer oder sonst was ist, interessiert nicht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Demnächst in diesem Theater:
    Wie soll ich die Mikrofone aufstellen?
    Und: reichen sieben?
    (Man hört immer wieder, dass man die Fußhupe ja doch besser mit zwei oder drei und die Kleine soll ja auch oben und unten und man könnte ja die Becken einzeln und dann wäre noch Overhead plus Ambience plus 5.1 und so weiter und so fort)

    Hallo,


    als ich vier Jahre gespielt hatte, da hatte ich eine Camco und ein Pearl-Anbauteil (P-850TW), erstere gebraucht, aber extrem gut erhalten und letzteres neu, aber noch zum humanen Preis. Hat zusammen rund 200 Euro nach heutiger Währung gekostet. Und die habe ich heute noch (etwa 20 Jahre später).
    Ein Hausmarkenprodukt hätte ich heute nicht mehr.


    Ob ich mir damals (hätte es das gegeben) ein Hausmarkenprodukt gereicht hätte?
    Keine Ahnung. Vermutlich aber nicht lange. Ich stehe mehr auf Produkte fürs Leben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wie wäre es mit einer Kontermutter?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    m_tree: ich habe mir das schon so gedacht, wer aber die Tama-Spezial-Schräubchen nicht kennt, könnte auf dumme Gedanken kommen, daher finde ich den Einwand von kride20 hier für die Gemeinde sehr berechtigt. Dank dem aufschlussreichen Foto sollten jetzt alle Unklarheiten beseitigt sein, so sie denn jemals vorhanden gewesen sein sollten.

    Hallo,


    ich würde das vom Lied abhängig machen (mal vom eigenen Können abgesehen, was eventuell dabei stören könnte).
    Also eindeutig: mal so, mal so und manchmal auch so oder gar so. Oder so.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was soll ich gegen die Größen schon sagen?


    Nur gegen die Farbe, da hätte ich was einzuwenden.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was nutzt es, wenn A sagt, bei ihm ginge das nicht und B sagt, bei ihm ginge das?
    Was macht dann C?
    Genau.
    Hier steh' ich nun, ich arme Tür und bin so klug als wie zuvür.

    Hallo,


    3005 ist rein chinesisch.
    Chinesisch ist billiger. Sonst würde man das ja nicht bei den billigen Waren verarbeiten.
    Amerikanisches nimmt man, weil der Kunde dafür mehr bezahlt und manche Leute behaupten, es sei besser.
    Sonor hat daher, um den Wert des Produkts zu heben, das amerikanische mit eingebaut. Inwieweit das Auswirkungen hat, muss jeder selbst entscheiden.
    Ich habe 3005 und 3007 noch nicht verglichen, meine Erfahrungen beschränken sich auf 3001.


    Jedes Naturprodukt (Camembert, Ahorn, etc.) hat eine Verarbeitungskette, die mit dem Anbau an einer bestimmten Stelle beginnt.
    Tomaten aus Spanien, Holland, Deutschland sind auch nicht gleich. Ich habe mal eine Zeit lang ganz gerne kanarische Tomaten eingekauft, obwohl die teurer waren.
    Der Otto-Normal-Verbraucher kauft bei Aldi und für den ist Tomate Tomate, Camembert Camembert und Ahorn Ahorn. Diese Kunden werden durch niedrigpreisig hergestellte Produkte aus China zu relativ guter Handelsspanne versorgt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Zu (Nord-)Amerika gehört auch Kanada.

    Hallo,


    bei mir stehen die Pedale immer an der gleichen Stelle, egal ob zwei Hupen, eine Hupe, Doppelpedal oder nicht.
    Diese Ergonomieprobleme kann ich nicht nachvollziehen. Insbesondere: wenn ich jetzt bei Set II die zweite Hupe entferne, kommt genau dort, wo vorher das linke Pedal war, eben wieder das linke Pedal hin, eben nur mit so einer Querstange zum rechten. Das war's.


    Das Argument von drumdidi mit seinen winzigen 176 Zentimeterchen ist meiner Meinung nach ebenfalls nicht haltbar, der von m_tree genannte nicht ganz unbekannte Kollege schafft das ja auch ganz gemütlich. Und wenn ich als blutige Armatur was dazu sagen darf: mit meiner stolzen Größe (irgendwo dazwischen, vermute ich mal), klappt das auch ganz gut mit den 24er Hupen. Wenn ich den Laufstall wegmontieren würde, könnte ich die Pedale sogar noch enger stellen. Dann gehen aber so langsam die Füße nicht mehr gerade auf den Boden, sondern schräg, weil ja die 14 Zöllchen der Kleinen Trommel (ist wohl heute auch nicht mehr erlaubt, 13 oder 12 sind ja modern) irgendwie den Kniechen im Weg sonst sind. Aber egal, in einem Punkt dürfte wohl Einigkeit herrschen: Geschmackssache.
    Und deshalb muss das jeder Einzelne für sich selbst ganz allein entscheiden, wie er sein Gerät in welcher Konfiguration hinstellen mag.


    Bei mir ist der Oberkörper gerade. Nicht nach vorn, nicht nach hinten, nicht rechts, nicht links.
    Außer ich habe gerade wieder ein Stöckchen verloren, was ich suchen muss.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich meine lediglich, dass aufgrund der Gesamtschau aller hier bekannten Merkmale
    - nicht mehr und nicht weniger -
    man nicht von einer hochwertigen Ware ausgehen kann.


    Es mag ja sein und ist auch so, dass es solche Beine früher auch bei etablierten Marken gab,
    es mag auch sein, dass die Verchromung dem Standard der 1980er Jahre entspricht,
    die weiteren Merkmale sprechen jedoch recht eindeutig gegen hochwertige Ware.


    Da kann ich mich so locker machen wie ich oder andere wollen, es ändern sich deswegen doch die Fakten nicht.
    Und nur darum geht es mir.


    Ich sage nicht, dass die Trommel schlecht ist oder sein muss, ich sage nur, dass nach Wertung der hier vorgestellten Bilder, verglichen mit der Erfahrung über bisher gesehene Ware davon auszugehen ist, dass die vorgestellte Ware eher dem preiswerteren Bereich zuzuordnen ist. Was ist denn daran so schlimm?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Begriffe wie "billig" und "hochwertig" werden offenbar verschieden definiert, Fakt ist:
    vor 25 Jahren war 1985 und da sahen Böckchen von Sonor, Tama, Pearl, Yamaha jedenfalls anders aus, jedenfalls in den Nicht-Einsteiger-Serien.
    Alle namhaften Hersteller, neben den Benannten also auch Premier etc. haben lustige Plaketten an ihre Trommeln, selbst an die billigsten, angebracht.
    Die dargestellte Gratung entspricht nicht unbedingt dem Industriestandard im Jahre 1985. Das Holz ist nicht eindeutig identifizierbar, es könnte sich um Red Lauan handeln, was ich vermute.
    Das Böckchen-Design ist mir komplett unbekannt und von den vier damals großen etablierten Marken meine ich die Designs noch zu kennen, wobei es bei Yamaha schon lückenhaft wird. Technisch entspricht das Böckchen dem Fernoststandard, am ehesten Pearl aus dem Kreis der drei Erstgenannten.
    18" x 15" war jedenfalls damals kein gängiges Maß bei den etablierten Marken.


    Falls es noch älter sein sollte, dann werden die etablierten Hersteller fast noch dünner, es war aber eigentlich ganz früher üblich, Verstärkungsringe zu verwenden, was bei den neun Lagen hier wohl nicht der Fall ist.
    Ich tippe auf "made in Taiwan" von wem auch immer aus der Gegend 1980 bis 1990. "Hochwertig" nenne ich das jedenfalls nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich finde "Was soll das?" vom Herbert aus Bochum besser, sowohl als auch.
    Geschmackssache.


    Groovt ordentlich und ist ansonsten ziemlich mainstream, einzige Irritation dürfte in Amerika das ständige Gepiepse sein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die korrekte Grußformel lautet in der Langversion: "Hello, boyz 'n' gals, ...".


    Wenn es nach mir ginge, würden bei der nächsten Rechtschreibreform zwei von drei Artikeln abgeschafft und die albernen männlichen und weiblichen Formen (in der Sprache natürlich nur) ebenso.


    Ausländerinnen und Ausländer würden es uns danken und wenn hier die Expertinnen und Experten stets von "die Tom", "der Tom", "die Bass", "der Becken" und ähnlich interessanten Kreationen berichten, dann fürchte ich, dass es auch hierzulande den einen oder die andere oder die eine oder der andere so etwas begrüßen würden.


    Aber offenbar braucht man ja neben das Bett auch noch die Decke und der Bezug. Alles Schwachsinn. Unsere Sprache.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Aussage "das Teil macht keinen billigen Eindruck" kann ich anhand der Fotos nicht nachvollziehen.
    Nach den drei Bildern ist das älteres Modell aus einer Fernostschmiede für den nicht gehobenen Bedarf.
    Alleine, dass man das Geld für eine Plakette gespart hat, deutet nicht auf hochpreisig und schwarze Folie mit Standardschrauben und Minifüßen sind auch nicht direkt Ausstattungsmerkmale, die man so von den besseren Serien her kennt, jedenfalls nicht seit der Neuzeit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nun gut, den Einwand nehme ich zur Kenntnis und gestehe:


    ich hatte früher einen deutlichen Hinkefuß. Das fiel erst auf, als ich ein Mikrofon für die Bass Drum gekauft hatte.
    Zum Aufnehmen nahm ich einen Kassettenrekorder, der zwei Spuren gleichzeitig aufnahm (auf den anderen beiden Spuren konnte man übrigens Playbacks währenddessen abspielen).
    Die Erkenntnis war hilfreich.


    Zwei Spuren reichen dann aber (notfalls), jedoch mit extra Mikrofonen, extra Ständern, extra Kabel.


    Wenn es aber - wie hier offenbar - bereits um gefestigte Vorstellungen mit gefestigtem Gerät geht, dann fehlen nur noch das Interface (ja, das sollte so viele Eingänge haben wie MIkrofone hinein sollen, sonst macht das ja keinen Sinn), die Ständer und die Kabel. Ein Mischpult hat meist zwei Ausgänge, da wird das vorherige Multimikrofonprogramm ad absurdum geführt. Deshalb so ein Firewire Interface oder wie der neumodische Kram heißt und wenn dann der Apfel nicht abstürzt.


    Das R16 dürfte wohl auch als Interface funktionieren glaubt man dem Hörensagen. Man könnte dann den Apfel auch gleich zuhause lassen, nur: hat es genügend Eingänge?
    Bei mir zwar nicht, aber für so ein Five-Piece-Kit sollten acht reichen, es sei denn man will es richtig krachen lassen, aber das sehe ich nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    noch mal zur Verdeutlichung:
    für die Kontrolle des eigenen Spiels genügt zur Not ein einfacher Rekorder.
    Es ist vollkommen unnötig, mehrere Spuren anzulegen, bestenfalls zwei für stereo, was bei den Handtaschenaufnahmegeräten komplett fertig eingebaut ist, vollständig ohne Anschlüsse und verwirrende Fachbegriffe.


    Mischpult ist weitgehend sinnfrei, Klinkeneingänge sind in der Regel nicht für Mikrofone ausgelegt, close miking ist prima für das professionelle Studio oder die gehobene Bühne, für reine Kontrollzwecke vollkommen obsolet, Pardon, überflüssig.


    Im Handtaschenaufnahmegerät (ab rund 200 Euro erhältlich) sind zwei Mikrofone fest eingebaut, die müssen nicht mehr angeschlossen werden, die sind drin.


    Alles andere ist Unfug, es sei denn das Budget liegt über 1.000 Euro.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich selbst nehme mit drei bis vier Mikrofonen auf und man hört (leider) (fast) alles. Hörprobe gefällig?
    Leider schon diese Variante mit Equipment jenseits der 1.000 Euro.


    PPS
    Ein günstiges Mikrofonset von einem Unerfahrenen benützt bringt weniger Qualität als ein simples Aufnahmegerät, mit dem man naturgemäß viel weniger falsch machen kann.