Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich halte Herrn Phillips zwar auch für relativ markentreu, aber im Studio von anderen Leuten kann schon mal Neumann, AKG, B&K auftauchen, auch an prominenter Stelle (Overhead: U 67, BD außen: U 87, SD unten: C-414, HH: 4011).


    Ist aber auch egal, der würde auch mit meinen Mikrofonen fast genauso klingen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    kein Wunder, dass da niemand mehr durchblickt.
    Sicherlich wäre SAE in der Lage, zu bestätigen (Papier mit Briefkopf, Text und Unterschrift vom Chef), dass der Studienort in Austria und nicht Australien liegt, also Vienna Calling sozusagen.


    Ansonsten: ich habe seit über 20 Jahren den DT 100 und noch keine Infektion gehabt. Heute würde ich vermutlich den DT 770 M nehmen, aber eben für das Schlagzeug und nicht für SAE. Ist halt ein Trommlerforum.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eben.


    Daher müssen wir uns keine Gedanken über teurere Mikrofone machen (in diesem Bereich).
    Wenn man in anderen Fadensträngen dann so liest, dass das SM 57 ja doch nicht so toll ist und man besser das x, y, oder z nimmt (grundsätzlich teurer), dann kann man ja mal überlegen, ob das wirklich nötig ist.


    In der Bass Drum hat er auch nur das relativ preisgünstige Beta 52. Andere Experten brauchen da schon mindestens noch eine Grenzfläche dazu und müssen auch live den Farbeimer reinstellen, einen Woofer davor klatschen etc. pp.


    Ich verwette meinen Hintern dafür, dass, wenn er Endorser von Beyerdynamic wäre, er Opus 88/87, wenn er Endorser von Sennheiser wäre, er e604 an den Toms hätte.


    Dass das Zeug anständig klingt, liegt - wer hätte es gedacht - eher an der Spiel- und Schraubweise. Und da hilft nur Üben. Einkaufen bringt nichts.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich kann nichts, nenne mich aber "Musiker".
    Der Begriff ist glücklicherweise nicht geschützt und man darf sich so nennen, sobald man Musik macht, egal auf welchem Niveau.
    Man sollte den Begriff je nach Umfeld des Gebrauchs mit einem erläuternden Wort versehen.


    So eine Kapelle schadet nicht. Früher war es umgekehrt: da hatte man erst die Kapelle und hat sich danach mit dem Instrument beschäftigt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    da sieht man, dass die Hitze auf der Bühne durchaus auch mal einen variablen (un-)dresscode erforderlich machen kann.


    Es soll ja sogar Kapellen und auch bekannte Einzelkünstler(innen) geben, die zwar bescheiden musizieren, dafür aber dank einer ausgefeilten Modenschau die Hallen gefüllt bekommen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man sollte die Kirche im Dorf lassen.
    Wenn ich professionell arbeite, dann habe ich ganz andere Ansprüche.
    Als Laie gibt man sich mit weniger zufrieden. Und wenn man dann den ein oder anderen Einkaufspreis sieht (nein, ich habe kein Shure-Enddingens), dann kann man schon mal auf gute und preiswerte Produkte von namhaften Mitbewerbern ausweichen.
    Wer dagegen all sein Geld ins Hobby steckt (also auch im Keller schon das Studio eingerichtet hat mit 5 m Deckenhöhe, Parkett-Boden, Oberlicht mit Gartenzugang etc.), der wird sicherlich auch sämtliche Halterungen einkaufen und durchtesten.


    Wer mindestens 18 Mikrofone an sein Gerät hängt, wird wegen einem Halter nicht mehr weinen.


    Das Interessantere ist eigentlich, dass Herr Phillips sich mit den schnöden SM 57 an der Kleinen zufrieden gibt. Das sollte mehr aufhorchen lassen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    diese Frage liegt in der Tat nahe,
    ich dachte auch eher, dass ein gemeiner Trommler mal bei SAE nachfragen sollte, welche Ohrwärmer die beste Musik machen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ein Nürnberg-Fan studiert in Wien, ist aber in Australien gemeldet?


    PPS
    Leistungen nach dem BAföG gibt es hierzulande übrigens auch nicht, wenn man - auch wenn es aufgrund eines traurigen Ereignisses ist - genügend eigenes Einkommen hat und Freifahrtscheine für den ÖPNV gibt es hierzuorts jedenfalls selbst für die Ärmsten der Armen nicht, die müssen auch zuzahlen.

    Hallo,


    bei mir als Legokind ist die Lösung ganz klar: Laufstall.
    Da kann man nach Belieben an- und abschrauben.
    Dazu gibt es einen praktisch unveränderten Grundaufbau.


    Ebene 0: ein Podest aus vier Teilen, jeweils etwa ein Quadratmeter, insgesamt also zwei mal zwei Meter (wird nicht immer und überall verwendet, kann aber bei allen Sets verwendet werden)
    Ebene 1: Teppich.
    Ebene 2: Fußraum und Rack
    Ebene 3: Aufbauten
    Ebene 4: Instrumente


    Bei kleinen (und den meisten) Veranstaltungen sieht man von diesem theoretischen Hintergrund ... nichts.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Theoretisch:

    (Podest ist auch da unsichtbar)
    Praktisch:


    An der frischen Luft hinten.jpg

    Buchenholz ist billiger


    Buche ist nicht Billiger.


    Hallo,


    vielleicht liegt das dann daran, wo es/sie herkommt?


    Kartoffeln, Tomaten und Eier gibt es ja auch in unterschiedlichen Preiskategorien und böse Zungen sagen, die Qualität wäre auch noch unterschiedlich.
    Solange man nicht weiß, wo es herkommt, bleibt natürlich Tomate Tomate und Ei Ei.


    Bei der Rohdichte scheint es nicht ganz irrelevant zu sein, wie trocken das Holz ist, zwischen waldfrisch und luftgetrocknet sind dann doch erhebliche Unterschiede feststellbar.
    Möglicherweise ist die schwere Buche bei Adoro einfach etwas erntefrischer? Oder wurde sie mit (schwerem) Weihwasser getränkt?
    Im trockenen Zustand liegt dort Buche und Ahorn im Bereich 0,61 bis 0,7 g/qcm. Dass Buche 20 % schwerer wäre - wie vom Adoro-Chef behauptet - kann man daraus auch nicht ablesen, es sei denn der Taschenrechner spinnt.


    Bei Sonor ist Buche aktuell tatsächlich teurer als Birke, wenn auch nur etwas:
    12" x 8" Tom Tom in schwarz mit verchromten Beschlagteilen:
    Ahorn: 522,96
    Buche: 487,09
    Birke: 457,11
    Jedenfalls bei der fertigen Trommel sind die Unterschiede dann nicht mehr so furchtbar erheblich. Klanglich ist es ja ähnlich.


    Sonor hat im Übrigen seit 2006 wieder Buche im Programm, Yamaha hatte eine ganze Weile Buche im Programm, war wohl nicht so der Verkaufshit, denn aktuell gibt es das Material dort nicht (dafür aber Eiche, nach der hier ja mal gefragt wurde). Dass das junge britische Unternehmen Adoro Musical Instruments Ltd. da einen Trend gesetzt haben will, kann ich auch nicht so recht nachvollziehen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    offenbar ist der Kapellmeister gar keiner, sondern er glaubt nur, einer zu sein.
    Wir wollen die Intima nicht näher beleuchten, viel Erfolg!


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Lila Hasenkostüm wäre mal ein Blickfang.
    Wer das auf dem Rockertreffen bringt, hat Mut (neudeutsch: echte, harte Eier in der Hose)

    Hallo,


    any publicity is good.


    Zitat

    Deshalb kämpfe ich hier manchmal gegen Mühlen der Propaganda


    Der Satz ist erklärungsbedürftig. Welche Mühlen mahlen denn Propaganda?


    Zitat

    zumindest wenn ich hier im Drummerforum oder in meinem eigenen eine Aussage mache, dann ist es Information, und keine propaganda.


    Gibt es eventuell einen Begriff zwischen der euphemistischen "Information" (üblicherweise auch als "Produktinformation" verwandt) und dem negativ behafteten Begriff "Propaganda"?
    Ich meine ja, und er heißt "Werbung". Werbung ist das Werben für die eigenen Produkte. Was ist an dem Begriff so schlimm, dass man ihn meidet wie der Teufel das Weihwasser?


    Zitat

    Buche hat gegenüber Ahorn und Birke den Vorteil, dass es ca. 20% mehr Masse hat, was Buchekessel bei ansonsten gleichen Maßen wesentlich tiefer klingen lässt


    Bubinga: 0,88 g/qcm
    Buche: 0,69 g/qcm
    Birke: 0,67 g/qcm
    Lauan: 0,64 g/qcm
    Ahorn: 0,61 g/qcm
    Pappel: 0,43 g/qcm

    Sind diese Zahlen veraltet und ist Buche inzwischen deutlich schwerer geworden, waren diese Zahlen schon immer falsch, kann ich nicht rechnen oder bin ich einfach nur doof?


    Und warum wird in einschlägigen Prospekten (Propagandamaterial?) namhafter Hersteller Birke und Ahorn als die Hölzer beschrieben, welche gegenüber Buche mehr Tiefen übertragen?
    Hatten diejenigen, welche früher vom Sonor-"pöck" in Buche dankbar auf Birke (lite) und später Ahorn (Hilite) umsattelten unrecht? (Dass es Freunde des "Pöcks" gibt, ist mir bekannt, meine Frage geht dahin, ob Buche wirklich tiefer klingt). Es wird ja auch von den meisten Herstellern behauptet, dass Birke heller klingt. Da es schwerer als Ahorn zu sein scheint nach den Zahlen, müsste es ja dunkler klingen. Andererseits soll ja Bubinga noch dunkler klingen, das würde dann wieder passen. Aber so recht logisch nachvollziehbar ist der Zusammenhang nicht, vielleicht spielen da auch noch andere Faktoren eine Rolle, die bislang nicht genannt wurden?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    als Endorser von


    AKG: D 112, C 1000; gibt es günstig gebraucht, locker im Budget
    Beyerdynamic: Opus 99, 87/88, 53; gibt es sogar mit Koffer
    Sennheiser: e602, e604, e614


    um mal die naheliegenden Unternehmen zu nennen.


    D 112 ist aus der Mode gekommen (ich bin klanglich auch kein Enthusiast davon), aber dafür aktuell schweinebillig und unverwüstlich sowie relativ flexibel positionierbar, was mit e602, e902, Beta 52 nicht ganz so gut geht (bei denen gibt es keine extre Klemme, die ist fest installiert). Klanglich ist natürlich D 6 top modern. Kostet aber auch mehr und klingt nicht besser, nur tiefer, für manche zu tief; ob so ein Eifonhörer das dann noch anständig überträgt?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Praktisch hat jeder namhafte Hersteller etwas im Angebot, was zum Budget passt und dann kommt es nur noch auf die Details an. Für Popularmusik sind die alle geeignet.

    Zitat

    Ich würde allerdings die Verhältnismäßigkeit wahren wollen und zunächst eine Abmahnung aussprechen.


    Hallo,


    das erinnert mich an einen Brief vom Gericht, der da neulich kam ...


    Tatsache ist im Ausgangsfall, dass die Sache ja so oder so keinen Sinn mehr ergibt.
    Wenn man sich nicht einigen kann, dann kann nur die Scheidung die Konsequenz sein.


    Alle funktionierenden Kapellen einigen sich stillschweigend oder ausdrücklich. Dann klappt es auch mit den Klamotten, egal ob schwarz, weiß, grau oder regenbogenfarben.
    Und das entscheidet jede Künstlertruppe gemäß ihrem Anspruch auf message, das kann Uniform jedweder Art oder auch bewusste oder gar unbewusste Anarchie sein.


    Grüße
    Jürgen
    Erfinder des Gala-Jogging-Anzugs und Protagonist des Schlafanzugs


    PS
    Mir wurden Gala-Jogginganzug, Kopfhörer und Hosenträger verboten. Damit konnte ich leben.

    Hallo,


    ich empfehle grundsätzlich nur Markenware verlässlicher Güte. Für Leute, die keine Ahnung haben, empfiehlt sich Standardware, die unproblematisch in der Handhabung ist.
    Z. B.: SM 57, D 112, e604, M 201 TG. Wenn es keine geschmacklichen Ausschlüsse gibt, kann man fast alles in der Stückpreisklasse 100 bis 200 Euro nehmen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es muss jede Kapelle wie jeder Verein und jedes Unternehmen selbst entscheiden, wie es öffentlich auftritt und wie sehr man die corporate identity pflegt oder auch nicht.
    Wenn man als Mitglied da ein Problem damit hat, dann passt es eben nicht und die Konsequenz liegt nahe. Umgekehrt genauso.


    Zitat

    Naja-das wollt ich und konnt ich nich.


    Damit ist alles gesagt.


    Mir persönlich sind Kapellmeister (oder solche, die es werden wollen) suspekt, die an den Klamotten (und meist auch anderem) herum mosern.
    Ausnahmen gibt es da aber auch, nämlich dann, wenn mir die Kritik einleuchtet. Im Einzelfall entscheide ich dann so oder so.
    War ja hier wohl auch nicht anders.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Widerruf nach Fernabsatz hat nichts mit Mängeln zu tun, sondern lediglich mit Meinungsänderung ("och nö").


    Ist die Ware nicht ok (kaputt, geht nicht, klappt nicht ...), dann wäre Gewährleistung ein Stichwort.
    Und logischerweise ist da die Siegelqualität von Verpackungen irrelevant.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Angaben ohne Gewähr

    Hallo,


    ich spiele zuhause Rolling Glide und im Proberaum der Hobbykapelle auswärts Power Glide.
    Wenn ich eine davon kaufen wollte, würde ich sie nebeneinander stellen und ausprobieren.


    Definitiv kann man mit beiden Rock und Hard Rock spielen. Ich kann es zwar nicht, aber es hört sich genauso schlecht an, egal, ob ich gerade auf Roling oder Power trete.


    Was mich ein den Cobras ein bisschen stört, ist der hohe Absatz. Und die Fußplatten hätten für mich auch kleiner ausfallen können.
    Sehr gut finde ich das Konzept mit dem Schlegelkopf. Deshalb sind an zwei meiner Camcos Iron Cobra Schlegel drauf (Klassik meets Pop).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Nummer mit dem Lautsprecher hinkt an mehreren Stellen. Das braucht man aber nicht zu diskutieren, denn Einstimmigkeit dürfte darin bestehen, dass es diese Teile hier völlig unabgestimmt in einer Größe gibt, es also - selbst wenn alle anderen Parameter vergleichbar wären - dem Zufall überlassen ist, ob etwas und ggf. was passiert.
    Wenn ich mir die Konstruktion des Lautsprechers ansehe, die ein nicht ganz unbegabter Schulkamerad seinerzeit berechnet und gebaut hatte, werde ich in meiner Meinung bestärkt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und ja: man sieht damit gleich professioneller aus.
    Nur: wie mache ich das bei mir: da wüsste ich gar nicht wo und wie ich das unterbringen sollte?
    Muss ich da jetzt mit der heißen Dose ein Loch für den Kickport brennen?
    Und wie halte ich die Ratten dann vom Kickport fern? Vielleicht mit einem Kick-Grill?
    Gibt es den vielleicht auch schon irgendwo, dann kann ich den ja gleich mitbestellen?