Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    Einschreiben gibt es in mehreren Formen.
    Die einzig vernünftige Form ist die mit Rückschein, der vom Empfänger unterschrieben werden muss. Wird der Empfänger vom Postboten nicht angetroffen, legt dieser eine Benachrichtigung ein und bringt den Brief zur nächsten Postfiliale. Dort wird er eine Woche aufbewahrt, holt ihn niemand ab, geht er zurück.
    Der Empfänger kann natürlich auch im Gespräch mit dem Postboten seine Unterschrift und die Annahme des Briefes verweigern, das ist aber in der Praxis eher selten.


    Theoretisch kann man auch ein Einwurf-Einschreiben verweigern, das dürfte aber noch seltener sein, weil der Aufwand (Verweigerungsvermerk und Rücksendung) relativ hoch ist. Nebenbei gibt es für Einwurf-Einschreiben meiner Meinung nach kein vernünftiges Einsatzgebiet.


    Traditionelle Handwerksunternehmen funktionieren deshalb so gut, weil es neben dem eigentlichen Handwerker meist noch jemand fürs Büro gibt, da können dann unterschiedliche Qualifikationen perfekt harmonieren. Das muss dann aber vom Kunden auch bezahlt werden.


    Grüße
    Jürgen

    Nicht nur Murat, auch Ibrahim und Mustafa haben für Meinl und auch für Paiste gehämmert.


    Hallo,


    laut den öffentlich bekannten Erkenntnissen hat Paiste selbst gehämmert, die bezogen nur den Rohling.
    Warum bei Paiste und bei Meinl jeweils die Zulieferung beendet wurde, darüber gibt es wohl unterschiedliche Auffassungen.
    Interessant wäre die Frage, ob die entsprechenden Serien (Byzance, Twenty, Diril M, Diril I, Samsun) tatsächlich gleich klingen oder ob es da doch Unterschiede gibt.


    Hinsichtlich der Qualitätsunterschiede ist es so, dass die unterschiedlichen Hersteller unterschiedliche Toleranzgrenzen haben. Besonders tolerant sind bekanntlich die Chinesen, ziemlich intolerant sind die Schweizer.
    Vergleichbar ist sowieso relativ wenig auf dem unübersichtlichen Markt und wenn man zum Diril geht (zu welchem eigentlich?), dann kann man da sicher "1 Becken, gut klingend" ordern und "1 Becken, gut klingend" bekommen, die Gewichtsklasse und Farbe sind ja auch nicht so schwer zu produzieren, bei Klangvorstellungen wie "glasiger Anschlag mit spritzigem Abgang bei butterigem Gefühl und sehr dunkler Note im Mittelgang" frage ich mich dann schon eher, wie der sprachbegabte Türke das dann exakt so übersetzt. Ich persönlich nenne das eher Überrasschung.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    streng an den Duden kann man sich ja auch gar nicht halten, weil sebst der nicht alles erklärt.


    Wenn ich von einer gewöhnlichen Tomate sprechen will, dann kann ich relativ unfallfrei von einer "ordinären" Tomate sprechen, wobei dann der Tonfall im ersten Fall bereits eine Wertung enthält, im zweiten Fall ist die Wertung etwas niedriger. Obwohl sie auf Lateinisch möglicherweise sogar den Namenszusatz "vulgaris" trägt, würde man dennoch nicht von einer "vulgären", sondern von einer "normalen" Tomate sprechen, um wertungsmäßig etwas höher zu liegen. Eine "vulgäre" Tomate wäre dann schon wieder unanständig, was immer das dann sein möge.


    Wenn ich davon spreche, dass sich der Tomatenhändler immer so vulgär oder ordinär ausdrückt, dann sind die Begriffe in der Tat nicht weit auseinander, wobei ersterer noch einen Ticken derber und wertungsmäßig stärker nach unten ausfällt.


    Man braucht aber gar nicht die aus dem Ausländischen kommenden Begrifflichkeiten zu bemühen, um Unterschiede in der Bedeutung zu finden.
    Das deutsche Wort "gemein" kann gemein (alt für "allgemein") oder gemein (nettere Form von "hundsgemein", also eher nicht "allgemein", sondern schon deutlich moralisch unterhalb dem Allgemeinen liegend) bedeuten.


    Der Duden hat da in der gelben Fassung nicht genügend Platz, um das umfassend darstellen zu können. Dennoch ein gutes und wichtiges Buch. Da erfährt man auch viel für die Maschinenschrift, das würde hier dem ein oder anderen auch nicht schaden, das mal gelesen und verinnerlicht zu haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wer Ansprüche durchsetzen will, schreibt keine E-Mails und liest schon gar keine vor, jedenfalls nicht vor Ort beim Gegner.
    Für die Dreckarbeit vor Ort gibt es den GV und schließlich kommt dann die eV und dann ist der Laden irgendwann dicht, wenn der Gläubiger das nachhaltig bewirkt.
    Ganz ohne Reisekosten wohlgemerkt und auch ohne zweifelhafte Methoden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn der Vollstreckungsbescheid existiert, dann ist das weitere Verfahren ja relativ klar.
    Ob eine Person noch unter einer Anschrift existiert, sollte man dann aber bereits wissen.


    Ich sehe den Grund der Eröffnung des Themas hier somit als Warnung an potentielle Kunden.
    So löblich das ist, unproblematisch ist es theoretisch nicht.


    Es ist leider ein grundsätzliches Problem beim Handel mit Vorauszahlung, der heutzutage leider modern zu sein scheint.
    Aber ich will nicht zu viel erzählen, wir sind ja hier im Drummerforum.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was soll den Hinfahren bringen? Inkasso Moskau? Davon würde ich dringend abraten wollen.

    Hallo,


    ich würde mir was Anständiges gebraucht kaufen, was man dann wieder mit wenig Verlust verkaufen kann.
    Einen Beckensatz für 100 Euro kann ich nicht empfehlen.


    Zitat

    Dabei sein sollte: Hi-Hat, ein oder zwei Crashs, evtl. auch china

    Ride brauchen wir nicht?
    Also: ein Becken kostet so rund 100 Euro neu, wenn es etwas taugen soll, ansonsten braucht man einen schlechten Gehörschutz und viel Betäubungsmittel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich es richtig überflogen habe, ist die Bestellung schon ein paar Tage her.


    Mir leuchtet der Sinn der Fragestellung nicht so ganz ein.


    Nehmen wir an, es meldet sich hier niemand, der in der besagten Zeit Kontakt hatte, was würde das nutzen?
    Nehmen wir an, es meldet sich jemand und sagt, dass alles in Ordnung war, was würde ...?
    Nehmen wir an, es meldet sich jemand und sagt, dass es nicht in Ordnung ...?


    Ansonsten könnte ich noch viel sagen, aber ... nein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    dem besagten Stimmbuch liegt eine CD bei.
    Falls man ein Abspieltgerät besitzt, kann man da selbst die grandiosen Unterschiede zwischen den Fellen hören, also eher nicht.


    Ich habe das wesentlich grobkörniger auch schon ausprobiert: einfach mal verschiedene Felle auf die Toms: solange man sie sieht, hört man wahnsinnig viel Unterschied. Nimmt man das Ganze auf, hört man nur noch, ob groß oder klein. Fellart, Holzart und sogar die Farbe des Sets werden auf einmal völlig irrelevant.


    Wir lassen uns zu sehr von Behauptungen und Optik beeinflussen.


    Und wenn man keinen Nachklang will, sind alte Felle sowieso besser als neue.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich dachte, das wäre eine Sängerin.


    Offenbar im Nebenerwerb Rubbelvorlage für Blümchensex-Freunde.


    Tja, so schließen sich die Kreise.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Donald Duck finde ich mal einen interessanten Fetisch.

    Hallo,


    ich würde mal die Preise dazu schreiben.
    Diese Geheimnistuerei finde ich ein bisschen zu schüchtern.


    Und fünf Kleine Trommeln kann man auch etwas genauer beschreiben als "Gretsch, Ludwig usw."


    Ganz nebenbei: die Beyerdynamic MD 421 und 441 würden mich mal interessieren.


    Habt Ihr Beziehungen zum Betreiber hier?
    Wenn ja: alles richtig gemacht.
    Wenn nein: dann muss das ins Hochsicherheitsforum, hier dürfen nur Leute mit Vitamin B.


    Ist so.


    Ich kann auch nichts dafür.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Also, ich meine, wir reden hier von nem DW collector...


    Hallo,


    hier können einige nicht lesen: es heißt:

    Zitat

    collestor


    Und solange es so heißt und die Bedenken von Trommelfreak nicht 1a gelöst sind, kann ich die Nummer hier nicht ernst nehmen.


    Wer neue Felle braucht, weil sie zu lange klingen, der soll halt mal die klassischen Hydraulics nehmen, die passen wenigstens zum Zustand.


    Dämpfen würde ich auf keinen Fall, das ist in höchstem Maße unprofessionell und an den Schrauben würde ich auch nicht drehen, da kann man viel kaputt machen.


    Und mit einem Pörl Export (nein, kein Pils) nach alter Sitte* wäre das alles kein Problem.


    Grüße
    Jürgen


    *) Gebraucht gekauft mit Original Pinstripe von 1985, oft gespielt, gedämpft mit vier Taschentüchern pro Fell oben und unten (unten noch das Werksfell), jedes Jahr einmal mit Bier geduscht und 15 Jahre lang im Proberaum einmal die Woche mit Tabak-, Buchenholz- und Weihrauch geräuchert.

    Hallo,


    wenn ich 800 Euro hätte und eben mal einkaufen wollte, dann würde ich auch über R-16 nachdenken.


    Für rund 400 Euro Rest würde ich drei gebrauchte Mikrofone kaufen, z. B. D 112 und zwei Opi 53, zwei K & M Mikrofonstative (also echte Ständer und keine Attrappen) sowie drei Marken-Kabel (je rund 20 Euro) und eine Ergänzungsschiene einkaufen.


    Mit den Thomannschen Attrappen würde ich mich nicht herumärgern wollen.


    Wenn Du aber auf Koffer stehst (einzeln ist der bestimmt billiger) und die Optik von viel Gelump am Gerät magst, dann lass Dich nicht aufhalten.
    Aber bitte nicht über den Wiederverkaufswert und bitte auch nicht über den Klang weinen. Leider sind im Koffer keine Taschentücher enthalten und eine Versicherung für die von den Ständerattrappen zerstörten Vitrinen, Vasen und Musikinstrumenten ist leider auch nicht dabei. Vielleicht kann man mit dem Mikrofonkabel wenigstens das Bündel für die bessere Entsorgung verknoten.


    Edith:

    Zitat

    Ich habe in den andern Artikeln gelesen dass ja die meisten von euch auf den Kauf von hochwertigeren Einzelmikros setzten


    Zitat

    Nun meine frage: Könnt ihr mir diese beiden Artikel eventuell empfehlen


    Die Antwort war ja schon vorher bekannt.


    Zitat

    ich weiß dass solche fragen in diesem Forum nicht besonders beliebt sind


    Kein Problem, Haue ist kostenlos.


    Zitat

    ich fühle mich einfach sicherer wenn ich vor meiner bestellung das drummerforum nach ihrer meinung gefragt habe


    Mich würde das eher verunsichern, aber die Charaktere sind ja bekanntlich verschieden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "Dani Califonia" spiele ich selbst.
    Die Nummer ist schwieriger als man zunächst vermutet.
    Die hier gezeigte Variante groovt und ist insgesamt ordentlich gemacht.
    Hier sehen wir oft Gegenbeispiele, das hier ist anständig.


    Ich persönlich klebe nicht so am Original, aber ich habe ja auch so viel Gerümpel herum stehen, dass in jedem Lied komplett eingesetzt werden muss. Dadurch wird es aber nicht besser.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde gar keine Felle drauf machen.
    Das klingt für mich am Klarsten und auch nicht so aufdringlich.
    Nebenbei ist es viel leichter zu stimmen.
    Und dank der eingebrannten Noten kann man so wunderbar tonal agieren, ohne dass disharmonische Obertöne den Wohlklang stören.
    Eventuell die Schrauben etwas dämpfen, sollten sie zu sehr sirren.


    Grüße
    Jürgen