Mittlerweile stelle ich fest, dass so recht kein Fortschritt zu erkennen ist. Das Erlernen neuer Techniken aus Büchern sagt mir irgendwie nicht zu. Wie es bei Lern-DVDs ausieht, weiß ich nicht. Und mit 39 zum Schlagzeugunterricht...hmmm.
Hallo,
die Problemlage ist klar: eigentlich bräuchte man ja, aber man ist ja eigentlich auch zu alt.
Ich selbst habe bis vor Kurzem auch die Autodidaktik betrieben und zwar exklusiv. Das hat Vor- und Nachteile. Unterricht hat auch Vor- und Nachteile. Das Eine schließt das Andere aber nicht aus und das ist eine Erkenntnis, der ich mich lange aus Gründen der Ignoranz und Sturheit, aber auch mangels dem unbedingten Willen und der naheliegenden Gelegenheit verschlossen habe. Kurz: ich würde noch drei Jahre warten, dann ist man reif für die Nachhilfe.
Wenn man keinen Bock auf Bücher hat, wird man auch keinen Bock auf DVDs haben. Die kann man zwar leichter angucken, aber auch leichter dabei telefonieren und Bier trinken. Und das Alter ist kein Hindernis. Ich würde es einfach mal ausprobieren. Bei mir sind in der letzten Zeit ein paar lustige Dinge zu hören, welche den Kapellenmitgliedern den Angstschweiß in die Stirn treiben. Üben ist asozial. Wer übt, kann nix. Und üben hilft leider. Und wenn der eigene Horizont klein erscheint, wäre die Erweiterung durch einen weiteren Horizont so ziemlich das Übelste, was man der Konkurrenz zufügen kann. Das ist schlimmer als eine Garage mit sauteuren Schlagzeugen vollzustellen.
Grüße
Jürgen
Auf Level 42 und mit der Kraft der zwei Hirne (Eigenes und Personal Drum Coach)