Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    also ehrlich gesagt: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.


    Wer eine Basshupe, eine Marschtrommel und noch zwei Mülleimer mit Gestänge und Blech in der Gegend herum schleppt, der sollte beim Metronom nicht schlapp machen.
    Oder wird dann mit Bleistiften gespielt, weil die Stöcke so unhandlich lang und schwer sind?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde beginnen mit "Amazing Grace". Wenn dann alle schön weinen, würde ich den Weichspüler "Let it be" hinterher jagen. Dann "Mit Gott auf unserer Seite", anschließend die zwei "Heaven"-Lieder (siehe Beitrag Nr. 4, den Sabbath würde ich weglassen, der ist jüdisch), dann "Sympathy for the Devil", "Heavy Metal Poisoning" und als krönende Abschreckung das Lied des Mannes, der vom rechten Weg abgekommen ist: "Highway to Hell".
    Als Gastmusiker würde ich noch eine Bassgitarre dazu nehmen, denn nur so wird aus der Standarte ein Standard. Dem "Gesag" (Gesagtes = Reden; Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, Singen ist Diamant) würde ich noch Gesang beibringen und damit es kein Mitleid gibt, würde ich statt "Leider" eher "Lieder" anstimmen.


    Als Zugabe wäre da noch: "People get ready" (das schleimt die Security ein, welche inzwischen aus der Schockstarre gerade genest) und schließlich das versöhnliche "Bright Side of Life". Da singen dann alle mit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    endlich mal ein Fred zum Thema des Jahrhunderts.


    Wenn ich an N. Y. und Leere im Luftraum denke, dann fällt mir ja ein, dass es schon Schlimmeres gab als diesen Eyjadingsbums, nämlich als unsere OB, die Frau Roth mit geliehenem Sweat-Shirt in Kanada ins Fernsehen musste, wo sie doch eigentlich auf dem Weg zum größten Verkehrsflughafen unseres Landes war.


    Also: nicht meckern, freuen, dass es nur Asche ist.


    Ansonsten: als ambitionierter Flugsimulator-Cessna-Bruchpilot rate ich: Flugschein machen, Cessna kaufen, Volltanken und ab über den Teich - immer schön auf Sicht und dann in Egelsbach runter, falls es knapp wird, direkt nach Reichelsheim, von da aus mit dem Fahrrad noch ein paar Kilometerchen und der Termin steht.
    Nur ein Schlagzeug kaufen, ist billiger.


    Ach ja, sollen wir hier sammeln und ein paar Trommelstöcke schicken (per Luftpost?)?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ob Mitleid oder Neid, das ist hier die Frage

    Hallo,


    ich bin ein kleines Licht und ich kann nix.
    Ich kann nicht stimmen, ich kann kein AC/DC und kein Metallica.
    Ich mag kein Bum-Tschak und ich spiele schon länger als fünf Monate.


    Aber: früher (als ich fünf Monate spielte) fand ich auch, dass AC/DC unter meiner Würde ist. Heute finde ich manches musikalisch immer noch zu blöd, manches kann ich aber einfach nicht und das ist schon hart. Aber so ist es: mit dem Alter wird man besser, hält sich aber für schlechter und umgekehrt. Das ist ganz normal.


    Genauso normal ist es, dass man in der Jugend lieber modisch aktuelle Waren kauft und im Alter eher Zeitloseres.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Stimmen: wenn es stimmt (an jeder Schraube der gleiche oder gewünschte Ton), dann stimmt es.

    Hallo,


    was meine Haftpflicht bezahlen würde, ist, wenn ich dem Bassisten seinen Bass fallen lasse. Hui!
    Wenn ich ihn geliehen hätte und das Ding mehr als 1.000 gekostet hätte, wäre es schon wieder eng. Aua.
    Was sie nicht bezahlt: wenn ich sein Auto zu Schrott fahre.
    Das mit dem Surfbrett lassen wir besser wieder, wir sind ja nicht die beach boys und wer so ein Ding braucht, kann sich ja selbst klug machen.


    Für die Allgemeinheit: bei der Privathaftpflicht sollte man halt vergleichen, was angeboten wird. Die Mietwohnung sollte man mitversichern, der Vermieter hat meist einen guten Anwalt (aber längst nicht immer), bei mir ist tatsächlich das privat genutzte Windsurfbrett (und sogar ein kleines Segelboot - wie süß) drinnen (das hätte ich aber nicht gebraucht), Hütung fremder Hunde ist auch nett (wenn der den Postboten beißt, kommt garantiert Post), Maximierung der Deckungssummen ist noch so ein Stichwort, Forderungsausfälle kann auch interessant sein, Schlüsselschäden sind auf jeden Fall mal ein Argument und natürlich die Versicherungssumme.
    Hat man den Proberaum der Nachbarkapelle abgefackelt und ist dabei dummerweise der ganze Bunker eingestürzt, dann muss man schon gucken, ob es noch reicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe das Zeug natürlich nicht gelesen, wozu auch?
    Jedenfalls kenne ich fast keinen Vertrag, der nicht Irgendetwas enthält, was rechtswidrig sein könnte.
    Dass diese Dinger nicht teilweise sittenwidrig sind, würde mich fast wundern, denn dafür sind AGB doch da.
    Ich erinnere mich noch an den Tag, als einer der hiesigen Mieterschutzvereine beim BGH ein paar Klauseln hat kippen lassen,
    ich nahm dann meinen Mietvertrag und habe anhand des Urteils etwa die Hälfte des Inhalts gestrichen. Dann habe ich gestrichen, was sowieso Quatsch war (Regelungen über Aufzug etwa - den gibt es nämlich nicht) und die Zusammenfassung dessen, was tatsächlich galt, war erstaunlich übersichtlich und verständlich.
    Genau das möchte der AGB-Verwender aber doch vermeiden: 1. soll der Gegner (pardon, Vertragspartner) gleich die Lust verlieren, den Mist zu lesen, 2. soll er daran glauben, dass die gesammelte Kompetenz der Rechtsabteilung des Verwenders nicht irren kann (und niemals auf die Idee käme, da Unsittliches oder so reinzuschreiben) und diese überhaupt beteiligt war (die können auch gut Kaffee trinken und milde lächeln).
    Verträge kann man leicht wasserdicht machen: einfach Ortlieb-Folie drumherum, aber gerichtsfest ...
    ... hohe See ...
    ... Gottes Hand ...
    da wäre ich ganz vorsichtig in der Vorhersehung.


    Nächster üblicher Irrtum in der Laiensphäre: Angst vor Klagen.
    Vor welchen Klagen?
    Wenn ein skrupelloser arbeitsloser Volljurist sich in der Personalabteilung einer Aktiengesellschaft einstellen lässt zur Beratung der Geschäftsführung und gezielten Durchführung von Rationalisierungsmaßnahmen, da werden dann - sagen wir mal - 1000 Leute gekündigt. Davon klagen wie viele?
    1000? Haha.
    Vielleicht 100. Bestenfalls.
    Und deren Kosten bezahlen wir von denen, die wir durch den erfolgreichen Rauswurf gespart haben. So läuft das.


    Bei non-food im Discounter nicht anders: wer gibt da schon das schon beim Zusammenbau zerbröselte Teil zurück?
    Und wenn es mal einer tut, hat man vorher schon genug Schrott verkauft, so dass man sich das auch noch leisten kann.
    Läuft im Müllenimumbereich auch nicht anders (also shame und wie das Zeug heißt).


    Zurück: Rechte abtreten für lau finde ich einen etwas ungleichen Vertrag. Das wäre prüfungswürdig. Vielleicht sind ja meine Rechte nichts wert. Aber warum will sie dann jemand haben? Merkwürdig.


    Bei anständigen Künstlern gibt es angeblich Knete.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und nicht jeder Volljurist macht Verträge. Viele Unternehmen haben keine Lust, so einen Bedenkenträger zu bezahlen, die stören oft nur beim Geld verdienen.
    Das macht der Student im Praktikum. Ist billiger. Bin doch nicht blöd.

    Hallo,


    meine Privathaftpflicht ist teurer, aber dafür ist auch mein Surfbrett (was ist das eigentlich?) mitversichert.


    Weglaufen ist doch klasse: das gibt dann eine lecker Verfolgungsjagd mit lecker Gebühren: 1 x Full Metal Jacket, 1 x Eiche rustikal ...


    Wer keine Privathaftpflichtversicherung hat, der hat entweder schon die Hand gehoben oder der hat es irgendwann einmal vor oder glaubt eben an Sonnenschein und Liebe jederzeit.
    Ich verkaufe die Dinger nicht und ich empfehle fast keine Versicherung. Das ist aber eine - wenn nicht die sinnvollste und weitgehend unterschätzteste - Versicherung für den normalen Bürger.
    Da würde ich eher an Hausrat und solchem Unfug sparen. Musiker sitzen eh auf Bierkisten und schlafen im Hühnerstall, da fällt kein Hausrat an, aber wenn die Scheune mal abfackelt ...
    so eine Kleine Trommel kann man ja noch aus der Portokasse zahlen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein IQ ist auch ziemlich niedrig.


    Was hier oft vergessen wird, ist, dass ein Schaden nicht immer sofort nach der Entstehung sichtbar ist.
    Was auch vergessen wird: es gibt nun mal solche und solche, nur: der Eigentümer bestimmt.
    Bestimmt er die große Freiheit ist das genauso zulässig wie das kleine Karo. Wer darüber hinweg sieht, muss die Folgen tragen.
    So ist das in der zivilisierten Welt.


    Wenn ich die Beckentotschlagszahlen bei manchen Leuten sehe, dann würde ich eben nicht Jeden an mein Gerät lassen.
    Hätte ich selber eine nennenswerte Zahl auf dem Kerbholz, dann könnte ich das wesentlich entspannter sehen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Ride-Z: wenn immer das gleiche Becken kaputt geht, dann würde ich den Fehler doch mal beim Ständer, beim Standort oder wo auch immer suchen. Ich behandele meine Becken unterschiedlich, jedes individuell sozusagen. Vergleiche sind da tatsächlich problematisch. Ich habe vorwiegend 2002er im Bestand, die allesamt bereits vom Vorbesitzer benutzt wurden. Lediglich 1 von 10 ist gerissen und das hatte - wie gesagt - eine Kerbe, die auf einen Fall schließen lässt. Alle anderen sind bei mir seit ein bis zwei Jahren im Einsatz und zwischen 4 und 17 Jahren alt. Die 505er, welche ich teilweise verkauft habe, sind 1983 gebaut und waren von mir von 1989 bis 2008 im Einsatz. Selbst wenn man Zeiten im Koffer entfernt, kommt bei den Hauptbecken (Crashes 16 und 18) eine rockige Spielzeit von rund 10 Jahren plus der Zeit, welche der Vorgänger damit verbracht hat. Und sie haben bis auf Kratzer vom Besen und eventuell einer Delle (da weiß ich nicht mehr, von wem die war) keinen Makel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nicht nur Papier ist geduldig.
    Ich wage zu bezweifeln, dass die Mehrheit hier überhaupt schon mal ihre Verträge gelesen hat.
    Versicherungsbedingungen? Ach, das Kleingedruckte, klar, liest jeder.
    Girokontovertrag? - Da gab es doch gar nichts zu lesen!?


    Youtube?
    Aha.
    Rechte unentgeltlich verkaufen*, das machen doch fast alle oder hat da jemand einen Spezialvertrag?


    Grüße
    Jürgen


    *) Der Jurist nennt das dann Schenkung, der Laie Geschenk. Davon lebt Youtube, von Abermillionen Geschenken. Toll.

    Hallo,


    ich bin auch kein Freund von Beckensätzen, was aber daran liegen kann, dass es sie zu meiner Zeit gar nicht gab.
    Ich bin so sozialisiert, dass man sich seinen individuellen Satz zusammenstellt.
    Das ist heute im Einstiegsbereich inzwischen offenbar anders. Nur dort macht es aber auch Sinn, denn da wissen die Kauffreudigen oft nicht, was sie wollen und dann gibt es eine Komplettlösung und alle sind glücklich. Ab einer gewissen Stufe (in jeglicher Hinsicht) ist das dann nicht mehr so und der Preis spielt dann eigentlich auch nicht mehr die tragende Rolle.
    Für meine Lieblings-Hi-Hat-Becken habe ich rund 20 Jahre gewartet. Diese Zeit hat man heute einfach nicht mehr.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn Paiste Becken tatsächlich nur 3 Jahre hielten, dann hätte ich kein einziges Becken.
    Mit Verlaub Herr Collins: das ist grober Unfug.


    Öko-Obi hat Recht: wenn man gepflegt mit dem Instrument umgeht, hält es und hält es und hält es.
    Wenn man es ein Mal auf den Beton fallen lässt oder ein "Kollege" mit Grobmotorik drauf deppert, dann kann es aus sein.
    Die Todesfaktoren kumuliert: Fallenlassen, mit Gewalt auf die Kante kloppen, festschrauben, überforcieren (Mini Splash als Metal Ride verwenden; modern: kleinere Crashes als Ride), mit lustigen Substanzen behandeln (siehe unsere dekadenten Hobbychemiker) und natürlich nachhämmern.
    Spielen sorgt zwar für Materialermüdung, allerdings äußerst langsam, so dass wir Jahrzehnte Freude an unseren Instrumenten haben können (wenn wir nur wollen).
    Wer natürlich Spielen mit Prügeln verwechselt (bei ersterem singt das Instrument, bei letzterem schreit es und verstummt letztendlich, das ist wie im richtigen Leben).


    Ich habe bislang zwei Becken auf der Todesliste, beide gebraucht erworben. Das Erste wurde vom Vorgänger stets einseitig behandelt, also offenbar festgeschraubt, das Zweite war offensichtlich (Kerbe am Rand) bereits ein Mal gefallen oder äußerst unsanft hängen geblieben. Mein 12" Splash feiert dieses Jahr seinen 27. Geburtstag.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    heutzutage scheint es üblich zu sein, den Verbraucher als Kreditgeber zu missbrauchen.
    Wenn man es genau betrachtet, ist das - zumindest kurzfristig - ein hervorragendes Geschäftsmodell.
    Unverbindliche Angaben sind eine wunderbare Sache. Und ich dachte immer, die Chinesen sind so fleißig und wer da nicht spurt, landet in Dr. Tods Gruselkabinett.
    Anscheinend entdecken die jetzt die Langsamkeit (wird demnächst Tibet frei?)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei den Kandidaten für DSDS oder Dschungelcamp sieht man ja, dass da nur unterschreibt, wer sowieso schon alles verloren hat und nun eben auch noch vom Dieter einen Tritt in den Hintern oder vom Dr. Bob ein paar Känguruhoden als Rohkost serviert bekommen. Es gibt Leute, die brauchen das.


    Bei DSDS haben die sogar einen Notar als Postboten eingestellt.
    Falls die Kammer mitliest: das ist Satire.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Der Notar bei Mach dem Stefan einen Brummschädel hat bestimmt auch mal unterschrieben, dass man sein Kurzvideo mit dem roten Telefon im Regieraum beliebig oft ausstrahlen darf.

    Hallo,


    man kann sich ja auch einen Drum-Set-Verstärker kaufen (kostet halt etwas und der Proberaum wird dann schön voll).
    Mit einer anständigen P. A. sollte man auch Elektrodrahtseilakrobaten wegpusten können bei Bedarf.
    Ehrlich gesagt, frage ich mich, was manche Leute da für Lärmorgien fabrizieren. Ich bin ja kein Kind von pianissimo, aber
    finales fortissimo possibile, also bis zur bitteren Verschrottung, das würde ich selbst Einsteigerblech nicht antun wollen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wie wäre es mit einer etwas größeren Box?
    Ich dachte so an 2,5 x 2 x 2 (jeweils m, BHT), an jede Seite ein Deckel mit Alarmanlage und Staub hat keine Chance mehr.
    Das Ding wäre so praktisch, da könnte man gleich noch die Overhead-Mikrofone dran schrauben und unten noch Rollen dran und die Einschublöcher für den Gabelstapler ...


    müsste nur noch die Tür zum Proberaum ein bisschen angepasst werden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich jemandem sein Zeug vernichte, dann erwarte ich eine Rechnung.
    Und genau dafür habe ich eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen.
    Es ist nicht Sache des Geschädigten nachhaken zu müssen, ob denn der gnädige Schädiger so frei war, sich abzusichern (zu versichern).
    Es ist Sache des Geschädigten schadensfrei gestellt zu werden. Fertig.


    Unter Freunden braucht man nicht im weltweiten Netz zu fragen. Da regelt sich das von alleine.


    Was ich nach wie vor nicht verstehe, ist, wie der Basser überhaupt das Ding in die Hände bekommen hat.
    Bei mir hat noch kein Bassist die Möglichkeit gehabt, eine Trommel fallen zu lassen (es sei denn, sie war verpackt und auf dem Weg zum Auto oder zur Bühne, dann wäre mir aber vielleicht auch der Bass vor Schreck aus der Hand gefallen, nein, Späßle, muss man ja dazu sagen).


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    haben wir jetzt seit einigen Tagen keinen Bassisten mehr .... ;)


    Hallo,


    fristlose Kündigung ist eine angemessene und zivilisierte Antwort auf vertrauensmissbrauchendes Verhalten.
    Wenn man böse wäre, könnte man noch eine Nutzungsentschädigungsrechnung hinterher schicken.


    Alle anderen Ideen sind erst ab 18 freigegeben und nicht zu empfehlen (also Starkstrom, Giftschlangen, etc.)


    Grüße
    Jürgen