Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    es gibt nichts Gutes außer man tut es.


    Ich könnte jetzt ein free style-Stück notieren, wenn das hilft. ;)


    Man kann aber auch einfach den Zettel mit den Noten vom Pult fegen ...
    wenn man kann.


    Ehrlich gesagt: ich habe keine Ahnung, wie man mangelnde Kreativität lernen kann.


    Aber Seppel hat mal wieder Recht: als Kind erfand man doch auch jeden Tag etwas Neues (auch wenn es das irgendwo von jemand anderem schon gab) und da gab es Noten erst viel später und hinterher.


    Die vorhandene Kenntnis ist völlig unwichtig.
    Frei heißt: erfinden, nicht nachklopfen.


    Obstsalat: ist wie Kochen. Die einen erfinden Gerichte, die anderen kochen nach Kochbuch. Manche machen Mischmasch. Andere bestellen beim Lieferservice.
    Selbst wenn man nur Äpfel hat: dann gibt es eben Apfelsalat. Oder Apfelbrei. Oder Kompott. Oder mit Äpfeln auf Trommeln geworfen (Vorsicht! Gibt Riesen Sauerei - eigene Erfahrung vorhanden).


    Eine kleine Übung: erfinde ein einminütiges Solostück für Dein Schlagzeug und notiere es aus. Kann man in langweiligen Unterrichtsstunden machen.
    Zu schwer?
    Ok: Takt: 9/8, Tempo punktierte Viertelnote = 108, erster Takt: Bass Drum auf 1 - 3 - 6 - 8, Snare Drum auf 4 - 7, Hi-Hat auf 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9, bei 9 offen, sonst geschlossen. Und jetzt Du.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    1. ist es leider üblich, im Versandhandel optimistisch zu sein.
    Speziell beim T. kann man ja recht schnell erkennen, dass schon die Produktbeschreibungen keineswegs immer und vollständig der Richtigkeit entsprechen.
    2. je nachdem, was es ist und wo es her kommt, ist das Risiko größer oder kleiner, dass gewisse Unpässlichkeiten (siehe Beitrag 769) entstehen.
    3. ist es ein weit verbreitetes Ammenmärchen, das T. die besten Preise hat.
    4. ist es immer gut, wenn man Zeugnissprache beherrscht: "gelb" heißt: es ist nicht da und es weiß nur der Allmächtige, ob und wann das wieder kommt, jedenfalls betet man intensiv. "Grün" heißt: vorgestern war es noch da, wenn sich der neue Azubi nicht geirrt hat, vielleicht finden wir es ja irgendwo. "Rot" heißt: wir schließen die Sache in unser Montagsgebet ein, aber den Glauben haben wir bereits verloren.


    Wenn man etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt möchte: anrufen und aktuelle Verfügbarkeit verifizieren, anschließend hinfahren und abholen. Wenn dann doch noch einer schneller war: PP, wenn die Auskunft falsch war: Scheiß Laden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn nur Einer singt, dann könnte man überlegen, ob man mit zwei Aktivboxen (ohne Mischer) auskommt, dann hätten Gesang und Tasten jeweils einen Verstärker.
    (Ich denke ja immer ans Schlimmste:) Dann hätte man auch bei der Scheidung die kleinsten Probleme (jeder trägt sein Gerät nach Hause und fertig).


    Wenn mehrere Goldkehlchen vorhanden sind, dann stellt sich schon eher die Frage nach dem Mischer.


    Die 10" erscheinen mir auch etwas klein.
    Bislang habe ich in Proberäumen ausschließlich 12" oder 15" für Gesang/Tasten gesehen (und gehört), wobei die wohl auch etwas leistungsfähiger waren.
    Das hängt natürlich auch von der Lautstärke der Kapelle und der Durchsetzungsfähigkeit der Stimme ab. Im Zweifel: ausprobieren.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ok, zwei Goldkehlchen und dann vermutlich auch noch zart (?) und noch ein Chor ... ich würde mal über Aufstockung des Budgets oder Abbau der Wünsche nachdenken.
    Das erscheint mir nicht so ganz kompatibel. Oder Du spielst schön mit dem Kehrbesen auf Deinen Krawallteilen. Das hätte was.


    Edith: das Yamaha-Teilchen hat aber nur vier (4) Mikrofoneingänge. Wie sollen da sieben (7) Mikrofone rein?

    Lieber Gemeinde,


    irgendwie ist das Wetter zu warm für die Heizung und da fiel mir ein:
    was ist das beste Trommel-Set aus der Zeit von ungefähr 1980 bis bestenfalls 2000?
    Ich kann mich da nicht entscheiden und in dieser jugendlichen Wankelmütigkeit dachte ich mir, da mache ich mal einen Fred auf, wie ich das als Teenager nicht konnte, weil es ja da noch gar kein ... Schlagzeug gab (oder so).


    Was mir so einfällt:


    Pearl BLX
    Tama Artstar
    Sonor Signature
    Yamaha Recording


    Und: gab es danach noch etwas Besseres?
    Von diesen unsäglichen Wackeldackeldingern (ach Rims genannt) und der Sparaktionen beim Holz abgesehen ist doch danach nichts mehr passiert oder?
    Vielleicht bin ich ja auch als alter reaktionärer Sack vollkommen verblendet und das Jinex Ultradevil Phunkpop Special Fuck-Edition setzt der Baukunst die Krone auf.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Gab es davor Besseres?
    Ludwig? Gretsch? Schlingerland?

    Hallo,


    ich habe zwar nur mit einem Achtelohr hin gehört, aber er hat doch an keiner Stelle gesagt, dass Sonor nicht die besten Trommeln bauen oder gar dw bessere baut.
    Das timbre matching hat er auch nicht erwähnt - so gesehen ist das alles konsequent.
    Und die schwarze Farbe - nun ja: passt zu allem.
    Dass der die Schrankwände ein bisschen beleidigt hat, ist vielleicht ein wenig inkonsequent, da er ja als Krake mal hinter einer zu sehen war.
    Allerdings war er ja seitdem dann doch eher klassisch silber oder gar durchsichtig unterwegs.


    Wenn man schon Endorsements mit Frauen vergleicht (was ich persönlich nicht täte, denn aufgrund meiner Verpflichtung zum Recht fällt mir da etwas aus dem Grundgesetz und der Rechtsprechung dazu ein, aber das ist eine kurze Geschichte und die will hier niemand hören, außer vielleicht ein paar ... ach, egal), dann muss man eben sehen, dass es Männer gibt, welche ihre Frauen nach der Vernunft wählen: blond: fällt nicht auf; dicke Möpse: super, wenn mal wieder kein Kopfkissen da ist; blöd: super, stellt keine Fragen und man kann in Ruhe Fußball gucken, Bier saufen und dumme Sprüche klopfen. (Es soll natürlich auch Frauen geben, die ihre Männer nach Vernunftsgesichtspunkten aussuchen. Wer dann im Falle der Scheidung jammert, dass die Alte die Knete will, tja, dann war die wohl doch schlauer ...)


    Grüße
    Jürgen
    Wer mich heiratet, der (äh?) liebt mich wirklich.

    Hallo,


    Zitat

    In der Schulbigband brauchst du mit dicken Rockbecken gar nicht erst ankommen.


    es ist immer die Frage, was "dick" ist.
    Wir hatten seinerzeit die Sabian Rock Sizzle Hats (14") und ein Paiste 2000 Ride (20"), (dazu ein Sonor Performer), mehr war nicht im Budget.
    Aufgepimpt wurde das dann bei Außenveranstaltungen mit Paiste 2002 Crash 16", 505 Splash 12" und Zildjian A Swish 18".


    Zitat

    Mit einer gescheiten Technik kann man auch dünnere Becken in lautem Kontext so spielen


    Laut ist auch immer relativ. Ab einer gewissen Lautstärke ist die Grenze aber erreicht. Ich halte nichts davon, Becken der Gefahr der Überforderung auszusetzen.
    Umgekehrt macht aber ein Amboss im Jazz-Club auch keine gute Figur.


    Zitat

    Du weißt aber auch, das so mancher Schweizer aus der Türkei kommt?


    Auf meinen Becken haben die sogar türkische Symbole heimlich aufgemalt.


    Und das Ende vom Lied?

    Zitat

    Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, nicht einmal durch "schlaue" Forenbeiträge


    Warum nicht einfach mal hören, statt schreiben und lesen?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man kann Becken nach dem Preis, nach dem Klang, nach der Farbe und nach der Gesamtqualität kaufen.


    Ich persönlich kann mit dem "großen" Klang der "Türken" nichts anfangen.
    Selbst die Amerikaner mit dem traditionellen türkischen Namen sind mir zu türkisch und die Kanadier konnten mich auch noch nicht restlos überzeugen.
    Aber auch in der nächsten Nähe wurde ich bislang nicht glücklich.
    Es kann individuell 1. anders und 2. komplizierter (oder auch einfacher) sein.


    Wenn man Becken will, die so klingen wie vom Schmied geplant, der kommt an der Schweizer Präzision nicht vorbei.
    Wer Überraschungseier liebt, ist da aber fehl am Platz.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Diril und Diril (und am Ende noch Diril) ist nicht dasselbe und warum die Türken trotz familiärer Bindungen immer gespalten auftreten müssen (selbst bei den großen Vier), das ist mir ein dauerhaftes Rätsel, was sicherlich mit der Mystik des Morgenlandes zu tun hat.

    Hallo,


    Wahan ist ein deutsches Unternehmen, Sonor Teil eines taiwanesischen Konzerns.
    Den Rest habe ich wieder vergessen.
    Unabhängigkeit des Forums? Das ist ein Lippenbekenntnis, dessen Gegenteil täglich bewiesen wird.
    Wie in der Politik.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    so isses.
    Eben an der Fabriktür angeklopft, boot camp schon geplant, dann muss noch schnell ein Set her (ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass dann ausgerechnet der schwarze Farbtopf in der Ecke näher stand als das exotische Loch-Ness-Sagentier-Furnier), schnell damit auf die Wiese vor der Werkshalle, Fotograf mit dem Taxi herbestellt, ein bisschen Maske (Sonnenbrille schützt auch vor Augenringen und Veilchen und ist schnell aufgelegt) der Azubi baut schnell auf, fertig. Und morgen hat man dann ein Foto für den Prospekt/die Homepage (wäre ja doof, das alte Delite oder Acryl-Ding am PC nachbearbeiten zu müssen).
    Natürlich hat er den Text eben mal aus dem Ärmel geschüttelt. Für so einen Scheiß hat der keine Zeit. Der übt lieber.
    Ich habe die Meinl-Bleche nicht identifiziert. Diejenigen, die er früher hatte, waren teilweise grausam, aber das ist bei der Legierung und der klanglichen Anforderung logisch.
    Wer die kauft, ist selbst schuld. Thomas Lang muss man halt mit Vorsicht genießen, dann klappt es.


    Grüße
    Jürgen


    "full throttle Übungsprogramm" - wenn das mal nicht Ärger mit der Flugsicherung gibt: flieg' nicht so hoch, mein kleiner Freund, Flieger, grüß' mir die Sonne, fly and touch the sun ...

    Hallo,


    wenn es nur drei Mal im Jahr passieren soll, würde ich über


    a) mieten und
    b) Aufrüstung des vorhandenen Materials mit den notwendigen Kleinigkeiten


    nachdenken.
    Insbesondere letztere Variante erscheint mir dann äußerst attraktiv, wenn die Tiefe nicht so wichtig ist.


    Schließlich halte ich die Empfehlung mit dem Gebrauchtmarkt nicht falsch, ich bin in der Bucht auch schon über solche Teile gestolpert und für 250 Sachen bekommt man da im Zweifel etwas, wo nicht "Blame" oder "Shame" drauf steht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sehe es auch so, dass es logischer wäre, das Kopfhörersignal direkt ans Ohr zu lassen und gegebenenfalls die Außendämmung zu erhöhen, als die Innendämmung so zu lassen und dann das Kopfhörersignal erhöhen zu müssen.


    Ich selbst habe zwar kein Eipott, setzt jedoch (für ein anderes Gerät) wahlweise den Beyer DT-100 (geschlossener Kopfhörer mit hoher Außendämpfung) oder ein In-Ear-System ein.
    Der Kopfhörer hat relativ viel Widerstand (400 Ohm), deshalb würde ich dann ein In-Ear-System bevorzugen. Ich verwende das DTX-50 von Beyerdynamic, was zwar nicht für professionelle Ansprüche genügt, für Spielen zum Playback auf mp3-Niveau reicht es jedoch. Das Teure daran ist aber die Otoplastik, welche ich mir dazu gegönnt habe und für normale Lautstärke (Rock) reicht mir das. Der Kopfhörer dämmt dagegen stärker und vor allem in den höheren Frequenzen, so dass das Set sehr dumpf klingt. Dafür hat er die bessere Tonqualität, wobei das DTX-50 eine stärkere Tiefenbetonung hat, was wiederum praktisch ist, wenn man den Bass (die Bassgitarre) auf der Aufnahme besser hören will.


    Wegen der Verstärkung: beim Kopfhörer muss ich halb aufdrehen, beim In-Ear nur ein Viertel. Letzteres hat so 25 Ohm, meine ich mich zu erinnern.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich meine das rein sachlich* und es ist nicht etwa ein Einzelfall, sondern die Regel.
    Selbst einem streng geborenen und noch strenger ausgebildeten Korinthenkacker passieren solche Dinge.
    Ich bilde mir auch immer ein, ich wäre in den 80ern geboren, wundere mich dann immer, warum die Knochen
    so quietschen.


    Im Ernst: hier gibt es einige Enthusiasten, die bei jedem Stuhlgang das Schlepptop mitnehmen, um das Sonormuseum oder die Katalogsammlung aus den letzten 50 Jahren auswendig zu lernen. Ob man das Fachforum, Kindergarten oder Klapse nennt, ist doch völlig egal. Locker bleiben. Jeder, der ein Forum betritt, hat einen an der Waffel, sonst würde man ja draußen bleiben.


    Grüße
    Jürgen


    *) das ist mitnichten ein persönlicher Angriff; wird aber von empfindlichen Seelen manchmal so gedeutet, daher die Erläuterung

    Hallo,


    wie immer kommt es auf die individuellen Anforderungen an.
    Schnelligkeit und Stabilität sind grundsätzlich Gegensätze und ein Kompromiss ist eben in keiner Hinsicht perfekt.


    Für mich reichen die Wäscheklammern (Sonor), denn:
    1. sie sind neu bzw. neuwertig
    2. sie werden zärtlich behandelt
    3. bis auf ein Ride und das China muss kein Becken von ihnen gehalten werden
    4. ich habe die passenden Halter (Beckenhalter) dazu.


    Zu 3) möchte ich meine Verwunderung ausdrücken: grundsätzlich stecken die Dinger (genauso wie normale Flügelschrauben auch) bei mir nur zur Dekoration oben drauf.
    Meine Becken dürfen (bis auf die noch nicht optimal gelösten Ausnahmen) frei schwingen. Und frei heißt frei: über den Crash-Becken ist Luft, dann kommt Filz und dann so ein Abschlussschmuckstück. Daher werden die gar nicht als Munition zur Verteidigung gegen Mitmusikanten und deren Waffen eingesetzt.


    Wenn allerdings die Becken ständig dagegen scheppern, dann hat das weiche Kunststoffinnengewinde gegen das Metallgewinde und die Stöße auf Dauer keine Wahl mehr, es kapituliert bzw. katapultiert.


    Die Alternativen kenne ich nur vom Sehen, wobei sie mir alle nicht danach aussehen, als würden sie meine Frei-Schwing-Ideologie unterstützen.
    Wer es sicher will, nimmt Mutter und Kontermutter, am besten verschweißt. Mit der Trennscheibe ist das dann auch fix wieder ab.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein klassisches Beispiel für Internet-Beratung.


    Sachverhalt geschildert: dunkelblaues Sonor aus den 80ern
    Beratung aufgrund des Sachverhalts: K 182 Performer in KM - Mitternachtsblau.
    Beweis durch Lichtbild: siehe Lichtbilder in Beitrag 6
    Urteil: Sonor Big Beat mit Perloid-Folie, roundabout 1967


    Was lernen wir daraus: die Aussagen von Personen sind immer mit Vorsicht zu genießen, da können die 80er Jahre auch schon mal um 1967 sein.
    Ich hatte mir schon so etwas gedacht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Thomas L. ist schon ein großer Spaßvogel.
    Wenn man ihn zu nehmen weiß, kann die Sache gut sein, wenn man mit Scheuklappen versorgter Vollhorst ist, dann kann das schnell schief gehen.
    Das Konzept finde ich (für mich und für viele andere) nicht überzeugend, es richtet sich jedoch auch an eine ganz andere Klientel. Von daher ist es nur konsequent, dass da der ein oder andere nicht hingehen will. Herr L. ist eben ein Spalter. Und da grinst er sich einen darauf. Immerhin spielt der den Doppelschlag auf dem Doppelhuf definitiv schneller als ... ich (*Hustenanfall* gefolgt von *chronischer Bronchitis*).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Herangehensweise von Thomas L. im Sinne von Technik über Musik überzeugt mich nicht.
    Ein paar Übungen würden mir dennoch nicht schaden. Drei Tage, acht Stunden, militär-erotisches Umfeld wären jedoch nichts für mich.

    Hallo,


    eine Einladung zur munteren Spekulation.
    Ohne aussagekräftige Lichtbilder oder wenigstens eine hervorragende Beschreibung kann man dazu viel Richtiges und noch viel mehr Falsches sagen.
    Ich fange mal konkret an: K 182 Performer in KM - Mitternachtsblau.


    Grüße
    Jürgen