Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ja, ich frug mich auch immer, warum die arme Cindy immer so ultra-mega-super-primitiv spielen musste.
    Dann las ich, dass der Bursche eben gerne alles selbst macht. Das erklärt Einiges.
    Ärgerlich ist dann, wenn man dann als hauptamtlicher Trommler (nun ja, tatsächlich noch weniger als nebenamtlich) solche lustigen Einwürfe (breaks) dann auch noch üben muss.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Frage aller Fragen.
    Beim Lachen das Getränk verloren, bei der Erkältung genießt, beim Spaghetti-Essen die Soße verteilt ...


    Bei den alten Glasscheiben war das ja einfach: Domestos und der Blick ist frei.
    Diese neumodischen Folien (aus Resten der Fellherstellung?) erscheinen mir da weniger robust.
    Was hilft? Was bringt den Tod?
    Trockener extra soft Micronanofaserspezialpflegetuch? Mit Gleitgel versehener Frotteewaschhandschuh leicht feucht? Brennspiritus auf der alten Socke?


    Grüße
    Jürgen
    Für mehr Durchblick

    Hallo,


    das mit der "Qual der Wahl" prickelt mir auch nicht so.
    Letztendlich ist es aber egal. Es geht ja mehr um die Bemühung, weniger um Inhalt und Ergebnis.
    Je mehr Herz drin steht desto mehr freut sich der Leser.
    Mein Englisch ist ohnehin zu bescheiden, um in die Materie einzusteigen.


    Ich hätte geschrieben:
    Hi Folks!
    I am Your Gain, the greatest drummer in da house. Now I'm gonna roll over Brittannia and rule the waves and hills.
    My kingdom will shine o'er ya.
    Lock up yer back door.
    Comin'!
    XXX
    J.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bitte nicht abschreiben. Man weiß nie, ob die humour haben.

    Hallo,


    tatsächlich ist das mit der Abstimmung etwas merkwürdig.
    Leider sind ja solche "votings" immer von der Stärke des Fan-Clubs abhängig und daher praktisch ausschließlich absurd.


    Zum Trost ein Fall aus dem Leben:
    Zwei Freundinnen machten einen Wellness-Urlaub. Eine der beiden stürzte auf dem feuchten Boden. Sie hatte komplizierte Frakturen, bekam alles schön zusammengenagelt und hat täglich Schmerzen. Lange war sie komplett arbeitsunfähig. Inzwischen macht sie eine Erprobung zur Rückführung in die Arbeit mit täglich drei Stunden. Die Nägel kommen nächstes Jahr raus. Bis dahin sind Schmerzen abonniert.
    Fazit: Wellness ist auch nicht immer das Wahre.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    inzwischen war ich einkaufen.


    Die Jazz Brushes von Vic Firth gefallen mir nicht mehr: es gibt nicht mehr die schöne Röhre und das Ding zum einziehen ist jetzt nicht mehr elegant schwarz und leider auch billiger gekrümmt. Das Ziehen erforderte massive Gewalt. Nein.


    Die Regal Tip 583R hatte ich ja schon und so wurden es kurzerhand (Regal Tip waren gerade mehr oder weniger keine mehr da) die lila Heritage Brushes von Vic Firth.
    Die sind den 583R sehr ähnlich, der Bogen am Einziehdraht ist für meinen Geschmack etwas zu billig/kantig, dafür ist die Farbe hübsch (alles Geschmackssache) und er riecht wesentlich angenehmer (mehr nach Flieder als nach Reifengummi - nein, er riecht tatsächlich weniger und angenehmer).


    Das Gadd-Modell habe ich gesehen und ich fragte mich, ob der Mann einen schlechten Tag hatte, als er sich das bestellt hat. Ich halte den Knick für amtlichen Unfug. Wer damit etwas anfangen kann, möge sich melden.
    (Gerade rief ein Steve aus den USA an ...) - nein, der zählt natürlich nicht und auch nicht das, was er da mit dem Vic im Delirium als Prospekt-Entwurf erfunden hat, ich meine mal ernsthaft.


    Den Hamilton und die TB 6 werde ich mir gelegetlich (Weihnachten oder so) mal ansehen, das klingt interessant. Ebenfalls im HInterkopf habe ich noch den mit dem Holzgriff (ohne Einzug), weil Holz ist Holz und dann gibt es noch diesen mit dem gelben Kunststoff hinten dran, das ist zwar interessant, aber irgendwie finde ich so Multi-Komponenten-Zeugs unausgegoren, zumal der Übergang nicht meinen zartfühlenden Samtpfoten schmeichelt und ich auch keine Lust verspüre, meine Becken mit diesem Nagelkopf da hinten zu quälen.


    Nylonbesen sind ja hübsch, aber zum Wischen hat die wohl ernsthaft niemand geschaffen. Der grobe Dreck lässt sich aber gut wegfegen und für Fassenacht sind die Farben optimal.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was für den Amerikaner korrekt ist, muss für den (deutschsprachigen) Schweizer noch lange nicht korrekt sein.
    München wird ja in Amerika auch korrekt "Munich" gesprochen und geschrieben,
    diese komische Göttin, die Schuhe herstellt, sprechen die da drüben auch etwas merkwürdig aus und
    wenn die dann "Jürgen" aussprechen, dann wird es manchmal auch lustig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Avatare sind so eine Sache.
    Meistens sind sie geschmacklos, illegal und fressen unnötig Speicher.
    Hier hält es sich mit dem Geblinke ja aktuell in Grenzen, dennoch muss es nicht sein.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mein Avatar ist geschmackvoll, weil es offenbar schmeckt.
    Und Legal ist es auch. Ich habe mir zuvor die Lizenz gegen Sachmittel besorgt.

    Hallo,


    zunächst einmal heißt ja "open-handed" nichts anderes, als dass man die Hände nicht kreuzt wie üblich.
    Wo welches Becken hängt, sagt der Begriff namentlich nicht. Jeder, der also aus dem Begriff wieder eine Dogma machen will ("dann muss aber auch das Rhythmus-Becken links hängen ..."), ist eben einer der Dogmatisten, die gerne Zucht und Ordnung in der Musik haben wollen.


    Ich selbst habe das (Haupt-) Ride-Becken auch rechts hängen. Es ist tatsächlich so, dass es sich anders anfühlt, auf der Hi-Hat oder auf einem stärker schwingenden, größerem Becken (Ride) zu spielen. Tatsächlich ist mir auch aufgefallen, dass ich auf der Hi-Hat und auf dem Ride - unabhängig davon, wo sie steht bzw. es hängt, teilweise (oder vielleicht eher auch grundsätzlich) unterschiedlich spiele. Ich verstehe daher das Problem(chen) durchaus, sehe es selbst aber eher als Herausforderung.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Was bringt es mir den Kriegsdienst zu verweigern, wenn ich im Ernstfall dazu verpflichtet werden kann in einem Kriegsgebiet tätig zu sein?


    Hallo,


    es geht (rechtlich) nicht darum, was es bringt, sondern was (verfassungs-)rechtlich möglich ist.
    Wer (den Kriegsdienst) im Sinne des Gesetztes verweigert (also keine Fahnen- oder Dienstflucht begeht, was etwas anderes ist) hat den Vorteil, dass er auf seinem Seelenkerbholz keine mit der Flinte auf Kommando abgeknallte Kollateralschäden verewigen muss. Was im Ernst- und Verteidigungsfall tatsächlich passieren wird, kann man schwer vorhersagen.


    Artikel 12a - wie man an dem Buchstaben unschwer erkennen kann - GG (das ist nicht der Göttergatte), hatten die Väter und Mütter (auch die gab es, wenn auch in übersichtlicher Anzahl) nicht erfunden und nicht beabsichtigt. Das haben andere eingeführt.


    Der Kurt Tucholsky hat da mal etwas gesagt, was gerne missverstanden wird. Dass er Taten im Sinne des heutigen § 211 StGB gemeint haben könnte, kann man historisch als ziemlich unmöglich ansehen. Dass Soldaten unter Umständen den objektiven Tatbestand des Totschlags (und damit teilweise auch des Mordes nach früherem Recht) begehen (müssen) dürfte kaum von der Hand zu weisen sein. Subjektiv kann man jedenfalls moralisch darüber streiten und deshalb ist der Ausspruch als (moralische - nicht rechtlich exakte) Meinungsäußerung erlaubt, wenn er nicht individuell konkretisiert und damit letztlich auch des eigentlichen Sinnes beraubt und falsifiziert wird.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wo sollte denn heutzutage ein symmetrischer Krieg entstehen, bei dem die Bundesrepublik beteiligt wäre?

    Hallo,


    das ist eine betrübliche Sache.


    Die Reparatur ist glücklicherweise möglich: Sonor SQ2 Heavy Maple mit Sonderwunsch ohne alles und mit den Bohrungen für die Hilite Hardware, lackiert in Schwarz, das müsste passen. Was es kostet, wird man bei Sonor oder einem Händler, der dann Sonor kontaktiert, erfahren.


    Wer für den Schaden haftet, kann man pauschal nur schwer sagen: der Versender ist verpflichtet, ordentlich zu verpacken, das Versandunternehmen ist verpflichtet, ordentlich zu transportieren. Je nachdem, wer was wie falsch gemacht hat, so gestaltet sich die Haftung. Dann kommt natürlich noch hinzu, dass sich die Frage stellt, welches (nationale) Recht gilt und schlimmstenfalls, wie man es dann international (na ja, innereuropäisch, das ist schon mal deutlich besser) dann durchsetzt. Freiwillige Vereinbarungen kann man natürlich auch treffen.


    Zwei Meter finde ich auch etwas erhöht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt von K&M diverse Notenhalter.
    Keiner davon ist für E-Drums-Rack und auch an meinem A-Drums-Rack fand ich bisher eine vernünftige Lösung ohne Improvisation.
    Bislang steht da deshalb auch ein ganz normaler (allerdings stabiler) Notenständer, den ich auch eben mal schnell woanders hinstellen kann, wenn gerade wieder umgebaut wird.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    sag' einfach "Vati".
    In Hessen sagt man auch "Babba".
    Früher sagte man auch "der Alte".
    Amerikanisch spricht man das dann Amerikanisch aus, aber das klingt aus deutschen
    Mündern immer so komisch und man könnte es schnell mit (Darth) Vader verwechseln
    und das wäre ja gefährlich.


    Solange hier keine Lautschrift möglich ist, nutzt das ganze Geschreibe sowieso nichts.
    Im Zweifel: frag' Alan: (781) 767-1877. Ach, so: 001 vorwählen wäre gut und Obacht, der Mann könnte nicht nur dieses Wort Amerikanisch aussprechen, sondern alles andere auch.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nehmen wir mal an:
    (frei erfunden mit Versatzstücken von wahren Begebenheiten)


    Die Zentrale der Supermarkt-Kette T in der kreisfreien hessischen Stadt F lässt über die Firma E ihre wöchentlichen Werbezettel verteilen.
    Die Firma E beschäftigt dazu die Verteiler A, B und C. A ist ein 13jähriger Springinsfeld, welcher die Zettel überall einwirft.
    K ist Bewohner eines Anwesens im Verteilbezirk des A und hat seinen Briefkasten mit einem Aufkleber, der "Keine Werbung" lautet, versehen.
    K geht zu seinem Anwalt R. R verlangt von T Unterlassung und Kostenersatz. T sieht das nicht ein und wird verklagt vor dem zuständigen Gericht.
    Dieses entscheidet gegen T. T sieht es nicht ein, auf dem Schaden sitzen zu bleiben und will ihn von E ersetzt bekommen. E sieht das nicht ein,
    wird vor dem zuständigen Gericht verklagt und muss dann doch ersetzen. E will auch nicht auf dem Schaden sitzen bleiben und verlangt Ersatz von A.
    A sieht das gar nicht ein, E klagt vor dem zuständigen Gericht und verliert.


    Frage: wie hätte das zuständige Gericht im letzten Fall entschieden, wenn A
    a) 15 Jahre alt
    b) 18 Jahre alt
    c) 75 Jahre alt und aktenkundig geschäftsunfähig gewesen
    wäre?


    Praxisfrage:
    Sie sind der Anwalt S der Firma E. Diese sucht sie zur Beratung auf und möchte wissen, wie sie sich sinnvoll gegen oben geschilderte Forderungen gegenüber den Verteilern absichern kann. Was würden sie als S der E raten?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Falls jetzt jemand einen halbwegs passenden Fall finden sollte: es wurden mindestens zwei bis drei Fälle kunterbunt zusammengemixt und noch eine kräftige Portion eines nicht existierenden Falles hinein gewürzt.

    Hallo,


    die einzelnen Unternehmen haben da unterschiedliche Anforderungen.


    Wenn wir aber davon ausgehen wollen, dass der Verdienst möglich ist (also eine ortsansässiges Unternehmen die lockerere Schiene fährt und ein Verteilbezirk um die Ecke frei ist; das Einverständis des Personensorgeberechtigten setzen wir auch mal voraus), dann wäre der Verdienst also 25 bis 50 Euro monatlich bei rund zehn Stunden monatlich. Bis man also die 549 zusammen hätte, müsste man elf bis zweiundzwanzig Monate arbeiten. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass bis dahin die Konfirmation kommt und Ostern sowie Weihnachten und Geburtstag schon war, dann kann man sich natürlich fragen, was effektiver ist. Und warten wäre dann wohl so oder so von Nöten. Nur für das Schlagzeug zu arbeiten, ist also möglicherweise nur bedingt sinnvoll.
    Wenn wir davon ausgehen, dass ortsansässige Unternehmen keine Minderjährigen oder keine unter 14, 15, 16, 17 Jahren aufnehmen oder kein Verteilbezirk frei ist oder die Personensorgeberechtigten nicht zustimmen, dann geht es sowieso nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein erstes Paar Hi-Hat-Becken hat mehr gekostet und ich habe sie wieder verkauft als ich ein besseres Paar erworben hatte.
    Mit 70 Euro wird es sehr dünn (auch gebraucht) an etwas zu kommen, was "gut" klingt.
    Was man selbst klanglich als akzeptabel betrachtet, ist individuell verschieden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sprach nicht umsonst von "seriös".
    Minderjährigkeit definiere ich mit noch nicht 18 geworden, wegen der Haftung halte ich eine Verteiltätigkeit von Minderjährigen für problematisch.
    Arbeiten als "Spazierengehen" deklarieren definiere ich als Etikettenschwindel (um mal keine Fachtermini verwenden zu wollen).
    Und warum sollte eine Älterer mit einem Jüngeren teilen wollen? Das Geld, was man da verdient, hält sich so sehr im Rahmen, dass weitere Subunternehmer nicht lohnen.
    Jedenfalls sind das meine Informationen. Es kann natürlich sein, dass in Dresden mehr als in Frankfurt am Main bezahlt wird. Allein mir fehlt der Glaube.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich glaube nicht, dass man mit legalen Tätigkeiten mit einem Lebensalter von 13 Jahren so viel Geld verdienen kann, dass es in kurzer Zeit für ein anständiges komplettes Schlagzeug reicht.
    Zeitung austragen mag ja früher (als alles noch besser war oder so) eine Methode gewesen sein.
    Ich weiß aus Quellen, die ich hier nicht unbedingt ausführlich nennen will, dass es jedenfalls hierzuorts für einen Vertrag mit so einem Werbezettelverteilunternehmen etwas mehr bedarf, als dem Willen, Geld zu verdienen. Dank gewisser Rechtsprechung hierzuorts muss so ein Verteiler (auch als Subunternehmer) lesen können und haftbar gemacht werden können. Das kann dank der Geschäftsfähigkeit und auch den finanziellen Verhältnissen bei Minderjährigen äußerst problematisch werden, um es mal vorsichtig auszudrücken. Auf Deutsch: ein seriöser Werbezettelverteilunternehmen und erst recht ein Zeitungsdistributionsunternehmen wird keine Verträge mit Minderjährigen abschließen. Ich weiß nicht, ob die Protagonisten dieser Jobs die aktuellen und lokalen Möglichkeiten aktuell (also heute und nicht früher) kennen.


    Bei einem Alter von 13 Jahren dürfte wohl die Akquise bei den Erziehungsberechtigten vorläufig die vernünftigste Idee sein und die Sache mit der Konfirmation (das richtige Bekenntnis vorausgesetzt) erscheint doch recht naheliegend (im Alter von 13 Lenzen ist das zwar weit weg, aber das Zeitgefühl ändert sich im Alter). Ostern wäre schon mal ein Anfang.
    Zum Trost (wenn es denn einer ist): ich habe mit 17 angefangen. Meine ersten Trommelstöcke habe ich selbst gekauft, meine erste Kleine Trommel (100 DM inklusive Ständer, Tasche und Lehrbuch - gebraucht) ebenfalls. Ein komplettes Schlagzeug (mit mehr als einem Becken und drei Toms) hatte ich erst mit 18 (oder 19? - müsste ich nachgucken) Jahren und das Gelump war gebraucht zusammengekauft.


    Grüße
    Jürgen