Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    aber bitte nicht weinen, wenn die Schrift nachher fehlt und der Wiederverkaufswert nach unten geht sowie die Garantie entfällt.


    Zitat

    Neuer Glanz für Töpfe und Pfannen. Zum kratzerfreien Reinigen und Polieren auch von Kupfer, Messing und Chrom. Phosphatfrei und biologisch abbaubar.


    Von Musikinstrumenten und Bronze steht da nichts.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn die Becken nichts kosten, außer einem Kasten preiswerter Pralinen, dann würde ich sie mir mal ansehen.
    Ansonsten würde ich mich fragen, ob ich Schrotthändler bin und eine Schmelze besitze.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    meine Fußmaschinen lassen sich diesbezüglich auch nur so verstellen, dass der Schlegel eben höher oder tiefer liegt.
    Bei mir sind die höher ausgefahren (auf die Mitte von 24"). Als ich die Maschine auf eine 22" geschraubt habe, vergaß ich, die Schlegel tiefer zu stellen und - ich habe es erst bemerkt, als ich sie nach vielen Monaten wieder abgeschraubt habe.
    Das mit dem Wumms hängt also eher am Bedienungspersonal, dem Raum, der Stimmung, der Dämpfung, den Fellen oder gar an der Größe (kleinere Trommel macht kleineren Bums, klingt logisch, ist es auch, aber es gibt Religiöse, die in ihrer Erleuchtung das Gegenteil behaupten).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Material der Trommel und Bauweise der Fußmaschine könnten natürlich auch noch eine Rolle spielen sowie das Wetter und die Laune. Das weiß ich aus Erfahrung.

    Hallo,


    wenn ich mal einen wirklichen Bass haben will, nehme ich dann nicht besser gleich zwei oder drei Kickports und davor stelle ich dann den Ultrasubkick mit Mega-Großmembran (18")?
    Dazu packe ich mein Standtom auf einen Riser und klöppele mit einem Tennisball (mehr Volumen - mehr Rebound) dagegen?
    Der Vorteil: ich brauche keine Bass Drum zu schleppen und kann bis Weihnachten die Zeit mit Bastelarbeiten verbringen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für die Abnahme nehme ich dann noch ein Profi-Bass-Drum-Mikrofon aus dem Koffer, der teurer war als sein Inhalt, und löte da noch die ein oder andere Optimierungsplatine hinein.
    Zum Üben komme ich allerdings nicht mehr. Keine Zeit.

    Hallo,


    das Programm erscheint in höchstem Maße tolerant, wenn man das so vorsichtig ausdrücken darf.
    Ein schwerbehinderter Türsteher mit GdB von 100 %, weil vollständig blind, gehörlos und mit starkem Schnupfen sowie einer BAK von 1,6 Promille arbeitet dagegen noch einigermaßen zuverlässig.
    Ist aber auch egal: abgemahnt und später dann verklagt und noch später vollstreckt wird ja nicht der bzw. gegen die Röhre, sondern die Realperson, welche das eingestellt hat. Jedenfalls hierzulande.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein Rechteinhaber kann gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen, er muss es aber nicht.
    Deshalb gibt es massenhaft Urheberrechtsverletzungen, die nicht verfolgt werden.
    Dass Youtube jedes Video prüft, halte ich für ein Gerücht. Wenn die jede Einstellung, welche verdächtig ist, entfernten, dann wäre es dort sehr übersichtlich.
    Dass die Amis (also so ungefähr 50 Staaten mit verschiedenen Rechtsordnungen *hüstel*) das lockerer sehen, halte ich auch für ein Gerücht.*
    Dass ein Endorsement vor Rechtsverfolgung schützt, ist mir auch neu und ich halte das für - na? - - genau: - ein Gerücht.


    Wenn ein Rechteinhaber ernst macht, dann wird es teuer. "Drum-Cover" ohne Lizenz ist eben ohne Lizenz. Dass man dann noch - möglicherweise sogar schlecht - dazu trommelt, macht die Sache nicht besser und dass man damit das Original auch noch kaum hört, auch nicht unbedingt.


    Grüße
    Jürgen


    *) Das mit dem copyright claim kann uns hierzulande sowieso egal sein, wir sind ja nicht in Amerika.

    Hallo,


    das Tatadingens mal übersetzt, so wie es geschrieben wurde:


    Ich glaube nicht, dass die Lautmalerei korrekt war.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint, dass "Lucifer" und "Seven Nation Army" bei Berücksichtigung von Fehlern und sehr großzügiger Interpretation (also extremer Spekulation) in Frage kämen.

    Hallo,


    da das hier ja ein Trommlerforum ist, kann man weder Notenkenntnisse (aktiv: schreiben), noch Tonbeispiele (selbst gespielt) erwarten.
    Die Lautmalerei als Schrift ist zwar suboptimal, aber am Aschermittwoch gut, den Lachmuskelkater aufgrund der Fröhlichkeit der vergangenen Tage ein wenig zu pflegen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es kommt ja nicht (nur) auf die Größe an, sondern auch darauf, was man damit macht.
    Zum Angucken ist so eine Bude natürlich nett. Diesen Effekt nutzte man auch früher schon in Prospekten, "The Drummer's Drum" enthält ja als Centerfold ein ähnliches Objekt, wenn auch ohne Fremdmarken, was wohl in der Natur der Sache liegt.
    Das Gerät selbst war ja auch seinerzeit schon umstritten. Einerseits gab es die konservative Fraktion, die Wertarbeit über alles schätzte, andererseits die Pragmatiker, die von Schlepperei und ähnlich profannen Dingen sprachen. Klang war auch so eine Sache. Die einen schworen darauf, die anderen fanden es gruselig. Heute jedenfalls komplett aus der Mode.
    Ich habe schon mal eine deutlich kleinere Ausfertigung live gehört und es gab auch Leute, welche das früher tatsächlich spielten und es soll auf der ein oder anderen Platte konserviert sein, wobei man da nicht ausschließlich nach den bösen Buben mit den langen Haaren suchen sollte, hinter Gino Vanelli und Angelo Branduardi standen auch schon Sonor Signature, genauso wie bei der berühmten Kapelle mit dem Namen des Massagestuhls, dort allerdings nur zeitweise und erheblich modifiziert. Ich selbst habe ja so ein kleines Trömmelchen aus der Serie, das aber auch nicht auf den allerersten Blick als solches zu erkennen ist, die würde ich nicht eintauschen wollen.


    Grundsätzlich haben große Sets den Vorteil, dass man damit mehr machen kann. Wenn ich also nichts kann und ein Solo spielen muss, dann bin ich mit zwei Toms bei einem dezenten Lauf darüber schnell fertig und am Ende des Lateins, während man mit zwanzig Toms dann schon eine halbe Minute Unterhaltung garantieren kann. Wenn man nicht charakterlich gefestigt ist, kann es schnell dazu ausarten, sinnlos überall hin zu hauen und dabei zu vergessen, dass das Lied schon lange vorbei ist oder irgendwie gerade etwas subtiler instrumentiert werden könnte. Preis und Schlepperei sind allerdings Totschlagargumente und wer da Opfer ist, muss eben neidisch sein. Oder daran arbeiten.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Kit 1 ist ein Phonic Plus.
    Ansonsten: klingt halt ein bisschen trocken, analytisch, präzise. Nicht so verwaschen wie heute.

    Hallo,


    die Dinger entsprechen einem Clear Ambassador mit aufgeklebtem Punkt aus Hazy Emperor, zu deutsch: mit Aufkleber in der Mitte.
    Dadurch wird der Ton gebremst, es entsteht weniger Nachklang (sustain), die Obertöne sind (bei Treffern in der Mitte) reduziert, bei sehr tiefer Stimmung klingen sie recht dunkel, beim Höherstimmen werden sie sehr schnell knochig trocken.
    Von der Haltbarkeit sind sie zwar strapazierfähiger dank des schützenden Aufklebers, klanglich sind sie allerdings komplett aus der Mode gekommen.
    Ich persönlich habe vor einigen Jahren Coated Ambassador aufgezogen und die sind auch recht strapazierfähig, wenn man zwar herzhaft, aber noch halbwegs zivilisiert, zuschlägt. Wenn Emperor und EC2 nicht munden, Nachklang gewünscht wird und die Musik sich im Rockbereich befindet, dann würde ich mal ein Clear Ambassador (oder G1 Clear oder Classic Clear der Konkurrenz) zum Testen kaufen, das könnte helfen.
    Ich selbst hatte auf Linde/Ahorn Coated Ambassador drauf, die klangen allerdings etwas dumpf bei sehr tiefer Stimmung.
    Letztendlich ist die Stimmung noch wichtiger als das Fell und dieses als das Holz, das grundsätzlich komplett überschätzt wird. Allerdings werden die günstigeren Holzsorten auch meist günstiger verbaut, so dass oft nicht klar ist, ob es am Holz oder der Verarbeitung (Ablagern, Sortieren, Schälen, Schneiden, Leimen, Pressen, Graten) liegt.


    Grüße
    Jürgen


    Edith: CS Black Dot habe ich seit vielen Jahren als Resonanzfell auf den Toms des Superstar (der ursprünglichen Generation lange vor diesem Jahrtausend), seit ein paar Jahren auf fast allen RotoToms (als Schlagfell natürlich) und inzwischen auch auf der Bass Drum.

    Liebe Kameradinnen und Kameraden!


    Der Bund ist Pflicht!
    Eine starke Truppe, die unser aller Vaterland verteidigt, zu Lande, zu Wasser, am Kundus und in der Luft brauchen wir und dafür brauchen wir auch Dich!
    Wer eine Pussy, Sissy oder ein sonstiges Weichei ist, das gleich zu heulen anfängt, wenn es mal mit der turbogeilen M 666 einen Feind unserer Sicherheit ordnungsgemäß eliminiert hat, für diese verkifften langhaarigen Nichtsnutze haben wir ein Verfahren eingerichtet, bei dem sie zu bekunden haben, dass sie lieber die verkackten Ärsche von dementen Rentnern desinfizieren wollen, anstatt mit hochtechnischem Gerät, das jedem strammen Buben die Augen glänzen lässt, lernt, wie man ordentlich seine Koje auf Vordermann bringt, seine Schuhe anständig wichst und in seinem Spind ein Weibsbild hängen hat, dessen Titten vor Silikon sich einem nur so entgegen recken.
    Kameradschaft, Saufen, Sadomasochismus. Das ist der Traum des frühen Adoleszenten.
    Und es ist für eine gute Sache.
    Die Kollateralschäden erledigen diese Warmduscher, welche sich zu fein waren, für Gott und Vaterland an der Front ihren Mann zu stehen.


    Abtreten!
    Jürgen K,
    Generaltambouradmiral des kaiserlichen Beckencorps von 2002,
    Oberfähnrich der schneeweißen Rhythmusgarde III. Klasse am grüngestreiften Bande,
    Kombüsenleutnant der Mikrowelle, 5. Garnison rechtsrheinisch,
    Dreifacher Träger des multiplen Ordens zur Rechtschaffenheit der grünen Olive,
    Weichzielmajor der Kompanie Stalinorgel,
    und zahlreiche weiteren Dienstgrade höchster Temperatur

    Wir buffen eigl. auch fast jede Probe. Am Anfang wars eher kreativitätsmindernd aber mittlerweile spielen wir breit viel besser. Bei mir z.b. wirkt sich das total gut auf meinen groove aus.
    Aber bedenke: Drogen sind schlecht ..


    Hallo,


    ja, Drogen sind schlecht, aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, dann klappt es ganz gut.
    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.
    Wenn man zu lange lebt, kann es zu Komplikationen kommen. Die können dann auch mal lethal sein.
    Da muss man durch.


    In jedem Falle: Glückwunsch! Die Krankenkasse zahlt jetzt jedenfalls schon mal die Entwöhnung, weil ein unwiderrückbares Krankheitsbild vorliegt.
    Daran muss man hart arbeiten und das Zeug ist ja auch nicht gerade billig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für die Mathematik:
    1000ml x0,05 x 0,8 ergeben 40 g Alkohol (Bier) = zwei große (0,5 l) oder drei kleine (0,33 l) Flaschen entsprechen etwa 120 ml (drei Doppelte oder sechs Schnapsgläser) Schnaps (mit 40 vol.-%)
    1000ml x0,40 x 0,8 ergeben 320 g Alkohol (Wodka) = 25 Doppelte (Gläser à 0,04 l = 4 cl).


    Zum eigentlichen Thema:
    ob man da mitmacht oder nicht, muss man selbst entscheiden.
    Das hängt von vielen Faktoren ab. Früher hätte ich mir das wohl eine Weile angesehen (zunächst mitgemacht beim Musizieren, nicht beim Inhalieren), heute würde ich die Kapelle nicht mit meiner Anwesenheit belästigen wollen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nach zwei Flaschen Bier mache ich ein Bäuerchen und schlafe ein.


    2 x 0,5 l bei 5 %: 50 ml
    3 x 40 ml bei 40 %: 48 ml
    Also: zwei Halbe Bier oder drei doppelte Schnäppsken sind so ungefähr diesselbe Menge an Ethanol.


    Ansonsten:
    aus Hanf kann man prima Seile machen.
    Das Zeug zu rauchen, kann medizinisch gewollte Effekte haben, in der Regel hat es medizinisch keine gewollten Effekte.
    Mit Alkohol kann man auch prima seinen Bildschirm desinfizieren und es gibt zweifelsfrei Dinge auf der Welt, die schädlicher sind:
    Kurt C. soll ja nicht an dem Heroin gestorben sein, sondern an irgendetwas, das im Wilden Westen häufiger als im alten Europa zum Einsatz kommt.
    Andererseits sollen auch schon Leute an Wasser gestorben sein, das ja weitgehend medizinisch empfohlen wird.
    Es ist wie mit Beton: es kommt darauf an, was man damit macht: dem besten Freund ein paar Schuhe gießen, das macht Spaß, ein Haus bauen, ist eher etwas für langweilige Spießer.


    Beim Musikantenstadl und im Sinfonieorchester nimmt man gerne mal Koks, aber nicht wegen der Kreativität, sondern als Aufputschmittel, um den ganzen Stress kurzfristig besser verarbeiten zu können. Auch Jeff "Rosanna" Porcaro wusste das Zeug zu schätzen und fiel dann auch planmäßig im Mittelalter um, weil eben der Körper doch nicht so super auf das ganze medizinische Zeug ausgelegt ist.
    Auch der jüngst umgefallene Popper-King hatte ja das ein oder andere Betäubungsmittel im Tagesdispenser. Besonders alt wurde er ja dann trotz ärztlicher Überwachung auch nicht.
    Andere - vornehmlich Bierselige oder Schnapsdrosseln oder gar Politoxikomane - gingen schon früher über den Jordan (Jimi, Janis, Bon, Keith, John ...). Auch Amadeus fand kein glückliches Ende. Ozzy O. dagegen läuft heute eben etwas komisch herum, er hat sicherlich durch große Bewusstseinserweiterung nun einen höheren Status des Bewusstseins und auch der körperlichen wie geistigen Koordination erreicht. Sicherlich ist ihm da eine Fledermaus aus Kindertagen nicht so gut bekommen ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zur Ausgangsfrage:


    man sollte auf das hören, was der Bauch sagt.
    Ich habe immer versucht, das irgendwie rational zu untermauern, inzwischen gelingt mir das sogar ansatzweise, aber letztendlich muss man sich in der Kapelle wohlfühlen, sonst wird es nichts.


    Zur Erfahrung:
    mangelndes Equipment ist ein Anfängerproblem. Wenn man selbst Anfänger ist, dann passt es, wenn die Anforderungen zu sehr abweichen, wird es auf Dauer nicht funktionieren.


    Große Ziele sind in der Jugend normal, im Alter fände ich das bedenklich.
    Drogenkonsum während der Probe (und auch außerhalb) - und mit Drogen meine ich auch Alkohol - haben mit professioneller Einstellung nichts zu tun.
    Wer professionell arbeiten will, ist clean, wer einfach nur saufen/kiffen/etc. will und dazu sich mit Kumpels in einem versifften Proberaum trifft und als Alibi die Musik wählt, hat eben eine ungesunde Freizeitbeschäftigung.


    Sex, Drugs & Rock 'n' Roll: die alten Kameraden sind entweder früh an ihrer Krankheit gestorben oder sie haben nach barbarischen Entzügen ein neues Leben begonnen.


    Cannabis war und ist eine der beliebtesten Drogen unter jungen Menschen. Es erweitert allerdings keine Bewusstsein, sondern schränkt es tatsächlich ein. Wenn man Konsumenten nüchtern betrachtet, dann ist das erschreckend. Viele Leute kommen nach einer wilden Phase des Ausprobierens schnell wieder davon weg, andere bleiben hängen. Ich habe noch niemanden gesehen, der damit etwas geworden ist.


    Grüße
    Jürgen