Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    nehmen wir mal an:
    (frei erfunden mit Versatzstücken von wahren Begebenheiten)


    Die Zentrale der Supermarkt-Kette T in der kreisfreien hessischen Stadt F lässt über die Firma E ihre wöchentlichen Werbezettel verteilen.
    Die Firma E beschäftigt dazu die Verteiler A, B und C. A ist ein 13jähriger Springinsfeld, welcher die Zettel überall einwirft.
    K ist Bewohner eines Anwesens im Verteilbezirk des A und hat seinen Briefkasten mit einem Aufkleber, der "Keine Werbung" lautet, versehen.
    K geht zu seinem Anwalt R. R verlangt von T Unterlassung und Kostenersatz. T sieht das nicht ein und wird verklagt vor dem zuständigen Gericht.
    Dieses entscheidet gegen T. T sieht es nicht ein, auf dem Schaden sitzen zu bleiben und will ihn von E ersetzt bekommen. E sieht das nicht ein,
    wird vor dem zuständigen Gericht verklagt und muss dann doch ersetzen. E will auch nicht auf dem Schaden sitzen bleiben und verlangt Ersatz von A.
    A sieht das gar nicht ein, E klagt vor dem zuständigen Gericht und verliert.


    Frage: wie hätte das zuständige Gericht im letzten Fall entschieden, wenn A
    a) 15 Jahre alt
    b) 18 Jahre alt
    c) 75 Jahre alt und aktenkundig geschäftsunfähig gewesen
    wäre?


    Praxisfrage:
    Sie sind der Anwalt S der Firma E. Diese sucht sie zur Beratung auf und möchte wissen, wie sie sich sinnvoll gegen oben geschilderte Forderungen gegenüber den Verteilern absichern kann. Was würden sie als S der E raten?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Falls jetzt jemand einen halbwegs passenden Fall finden sollte: es wurden mindestens zwei bis drei Fälle kunterbunt zusammengemixt und noch eine kräftige Portion eines nicht existierenden Falles hinein gewürzt.

    Hallo,


    die einzelnen Unternehmen haben da unterschiedliche Anforderungen.


    Wenn wir aber davon ausgehen wollen, dass der Verdienst möglich ist (also eine ortsansässiges Unternehmen die lockerere Schiene fährt und ein Verteilbezirk um die Ecke frei ist; das Einverständis des Personensorgeberechtigten setzen wir auch mal voraus), dann wäre der Verdienst also 25 bis 50 Euro monatlich bei rund zehn Stunden monatlich. Bis man also die 549 zusammen hätte, müsste man elf bis zweiundzwanzig Monate arbeiten. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass bis dahin die Konfirmation kommt und Ostern sowie Weihnachten und Geburtstag schon war, dann kann man sich natürlich fragen, was effektiver ist. Und warten wäre dann wohl so oder so von Nöten. Nur für das Schlagzeug zu arbeiten, ist also möglicherweise nur bedingt sinnvoll.
    Wenn wir davon ausgehen, dass ortsansässige Unternehmen keine Minderjährigen oder keine unter 14, 15, 16, 17 Jahren aufnehmen oder kein Verteilbezirk frei ist oder die Personensorgeberechtigten nicht zustimmen, dann geht es sowieso nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein erstes Paar Hi-Hat-Becken hat mehr gekostet und ich habe sie wieder verkauft als ich ein besseres Paar erworben hatte.
    Mit 70 Euro wird es sehr dünn (auch gebraucht) an etwas zu kommen, was "gut" klingt.
    Was man selbst klanglich als akzeptabel betrachtet, ist individuell verschieden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sprach nicht umsonst von "seriös".
    Minderjährigkeit definiere ich mit noch nicht 18 geworden, wegen der Haftung halte ich eine Verteiltätigkeit von Minderjährigen für problematisch.
    Arbeiten als "Spazierengehen" deklarieren definiere ich als Etikettenschwindel (um mal keine Fachtermini verwenden zu wollen).
    Und warum sollte eine Älterer mit einem Jüngeren teilen wollen? Das Geld, was man da verdient, hält sich so sehr im Rahmen, dass weitere Subunternehmer nicht lohnen.
    Jedenfalls sind das meine Informationen. Es kann natürlich sein, dass in Dresden mehr als in Frankfurt am Main bezahlt wird. Allein mir fehlt der Glaube.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich glaube nicht, dass man mit legalen Tätigkeiten mit einem Lebensalter von 13 Jahren so viel Geld verdienen kann, dass es in kurzer Zeit für ein anständiges komplettes Schlagzeug reicht.
    Zeitung austragen mag ja früher (als alles noch besser war oder so) eine Methode gewesen sein.
    Ich weiß aus Quellen, die ich hier nicht unbedingt ausführlich nennen will, dass es jedenfalls hierzuorts für einen Vertrag mit so einem Werbezettelverteilunternehmen etwas mehr bedarf, als dem Willen, Geld zu verdienen. Dank gewisser Rechtsprechung hierzuorts muss so ein Verteiler (auch als Subunternehmer) lesen können und haftbar gemacht werden können. Das kann dank der Geschäftsfähigkeit und auch den finanziellen Verhältnissen bei Minderjährigen äußerst problematisch werden, um es mal vorsichtig auszudrücken. Auf Deutsch: ein seriöser Werbezettelverteilunternehmen und erst recht ein Zeitungsdistributionsunternehmen wird keine Verträge mit Minderjährigen abschließen. Ich weiß nicht, ob die Protagonisten dieser Jobs die aktuellen und lokalen Möglichkeiten aktuell (also heute und nicht früher) kennen.


    Bei einem Alter von 13 Jahren dürfte wohl die Akquise bei den Erziehungsberechtigten vorläufig die vernünftigste Idee sein und die Sache mit der Konfirmation (das richtige Bekenntnis vorausgesetzt) erscheint doch recht naheliegend (im Alter von 13 Lenzen ist das zwar weit weg, aber das Zeitgefühl ändert sich im Alter). Ostern wäre schon mal ein Anfang.
    Zum Trost (wenn es denn einer ist): ich habe mit 17 angefangen. Meine ersten Trommelstöcke habe ich selbst gekauft, meine erste Kleine Trommel (100 DM inklusive Ständer, Tasche und Lehrbuch - gebraucht) ebenfalls. Ein komplettes Schlagzeug (mit mehr als einem Becken und drei Toms) hatte ich erst mit 18 (oder 19? - müsste ich nachgucken) Jahren und das Gelump war gebraucht zusammengekauft.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    hat das neue Superstar die gleichen Kessel wie das alte Kundensternstein (na, fällt der Groschen?)?


    Mal ganz im Ernst: höre in Dich und wähle das, was Deinem Bauch schmeckt.
    Rationale Lösungen alleine machen nicht glücklich.


    Und Meinungen werden hier so ziemlich alle vertreten. Ob die Mehrheitsmeinung hier immer der Bote des Glückes ist? Bei mir definitiv nicht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Kunde = ?
    Stern = ?
    (größerer) Stein = ?
    Und dann vielleicht einfach mal anders herum.

    Hallo,


    ich würde auch das "oder" durch ein "und" ersetzen.
    Wenn das Geld nicht reicht, würde ich mit 16" anfangen.
    Dann würde ich noch in eine anständige Fußtrommel investieren.


    Was ich nicht verstehe: es scheint ja Mode zu sein, seine Trommeln nutzlos in der Ecke mehr oder weniger dekorativ herumstehen zu haben.
    Ich finde, das verursacht nur Lagerkosten. Ich würde die zwei Standeimer rechts, 12 und 14 vorne und den Aschenbecher nach links.
    Damit er nicht so alleine ist, könnte man ihm gelegentlich noch ein 8er dazu hängen.


    Wenn es wirklich nur zwei werden sollen: 14 - 18 ist für die richtig Harten, das muss man schon wollen. Der Mode-Poprocker wird wohl 12 - 16 nehmen.
    10 - 14 könnte man dann für den Nachwuchs spenden.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint, dass es heutzutage wohl gar nicht mehr so viele Kundensternsteine gibt, da wird es beim 18er sowieso mehr als eng. Es sei denn, man ist da sehr flexibel.

    Hallo,


    ich persönlich würde in diesem Falle noch zwei 87er bestellen.
    Wenn man den Hals nicht extrem knickt (steht denn dazu nichts in der beiliegenden Anleitung?), habe ich keine Bedenken, außer, dass das Gehäuse Kunststoff ist, aber irgendwo muss der Preis ja her kommen. Und weil das 88er teurer ist, sehe ich nicht wirklich ein, warum man es dann kaufen, denn mit einem längeren Hals hat man grundsätzlich mehr Möglichkeiten, z. B. auch eine Abnahme von zwei Toms über ein Mikrofon (traditionelle Spar-Mikrofonierung) oder auch der Kick Drum, wenn es etwa ein darniedergelegtes Standtom ist oder die Musik elektrisch/modern klingen soll oder darf.
    Die verstärkten Obertöne beim 88er dürften in der Positionierung (näher am Rand = mehr Obertöne; weiter weg = mehr Gesamtton) begründet sein. Mir gefallen Toms ohnehin besser, wenn sie mehr nach Trommel klingen.
    Wenn die Becken nicht einstreuen: schön. Ansonsten könnte man auch überlegen, die Overhead-Mikrofone einzusparen. Wäre nicht mein Fall, aber erlaubt ist ja, was gefällt.


    Grüße
    Jürgen

    Halllo,


    der Rohrdurchmesser bei Tom- und Beckenhaltern bzw. Ständern ist bei Pearl 7/8" - definitiv.
    Meinen letzten Trommelständer von Pearl habe ich im vorigen Jahrtausend verkauft, wenn ich jetzt einen kaufen wollte, dann würde ich in den Laden gehen und dort nachmessen (ein Lineal habe ich im Kalender immer dabei). Das ist modellunabhängig eine sichere Methode.


    Von Tama und Sonor dürfte es den Korb ohne Untergestell einzeln zu kaufen geben, bei Pearl dürfte das als Ersatzteil auch möglich sein. Vielleicht wäre das noch relevant als Alternative.


    Bei der abgebildeten Konstruktion müsste man theoretisch auch noch auf die Stütze unten verzichten und damit praktisch jeden Korb oben einbauen können. Ich meine, dass dies beim Tama-Rack so gemacht wird (allerdings ist der Trommelhalter dort preislich eher gehoben). Vielleicht ist auch das noch eine Alternative. Jedenfalls hält die Konstruktion bei Tama erstaunlich gut (ich darf das selbst ab und zu am Objekt testen).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Deine Schuhe passen mir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.
    Warum sollte dann das Gefühl meiner Füße mit dem der Deinen übereinstimmen?


    Folgende Pedale spielen sich gut: Giant Step (alle), Iron Cobra Rolling Glide und Power Glide und auch das preiswertere Modell, Pearl (fast alle Modelle) und natürlich die Camco.
    Ich finde die alle prima und komme mit ihnen super zurecht. Kann ich empfehlen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    grundsätzlich kann man beide nehmen. Außer dem Hals gibt es ernsthaft keinen Unterschied (vom Preis abgesehen).
    Der längere Hals kann bei kleinen Toms im Weg sein und er kann leichter zu stark geknickt werden, was ihm dann den Garaus machen kann.
    Das ist bei dem kleinen Hals schwieriger. Der kann dann aber bei großen Toms zu kurz sein.
    Deshalb nimmt man die 88er für die kleinen und die 87er für die großen Toms. Man kann aber auch nur eine Sorte nehmen oder sonstwie mischen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist eine Milchmädchenrechnung.


    Erst vor ganz Kurzem ist jemand verstorben, der professionell mit so ähnlichen Sachen Geld verdient hat.


    Die Rechnung kommt ganz traditionell hinterher.


    Bezeichnend ist ja auch das hervorragende Deutsch aus der Maschine.
    Warum sollte dieses "neue Mitglied" der Welt etwas zu verschenken haben?


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    wenn du eher vorne spielst und die band das nicht will, dann such dir ne band, die das will, statt dich zu verbiegen.
    ausser sie bieten dir 100.000 euro pro jahr.


    Hallo,


    so ist es.
    Und genau deshalb werde ich weder meine Becken wie der Mann mit dem Namen, den ich nicht aussprechen kann, aufhängen, noch versuchen, so zu spielen und schon gar nicht zu diesem Lied, das ist doch ... Tanzmusik.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und ich werde auch nicht die gleiche Frau vögeln wie der Schornstein von der Starkstromkapelle, wo kommen wir denn dahin?


    PPS
    Ich habe früher einfach das Radio angemacht und brav jedesmal den selben Mist dazu gehämmert. Das funktioniert meistens sogar (man bildet sich das jedenfalls ein).

    Hallo,


    das Tom Tom auf einen Trommelständer zu legen, funktioniert nur mit Tom Toms, die auch darauf passen (je nach Ständer also 14", meist auch 13"; 12", 10" oder gar 15", 16", 18", 8", 6" wird schon schwieriger bzw. praktisch unmöglich).
    Die Möglichkeiten mit dem Trommelständer sind örtlich beschränkt. Er geht nicht unbegrenzt nach unten und auch nicht unbegrenzt nach oben und er wird dank der kleinen Füße bei extremer Stangenausfuhr und Anwinkelung schnell wackelig. Je nach Bearbeitung kann das Tom Tom auch vom Ständer springen, gerade bei leichter Auflage und weniger leichter Spielweise.
    Mit einem Tom Halter ist man insofern flexibler, dass man den mit entsprechenden Ständern und Klemmen oder Gerüst praktisch überall montieren kann. Das hat vor allem dann extreme Vorteile, wenn man mehr als ein Tom Tom benutzt.
    Die Trommelständer-Methode funktioniert am Besten bei einem gesitteten altmodischen Aufbau und hat dann den Vorteil, dass der Beckenständer vielleicht nicht sonderlich stabil sein muss und man die ein oder andere Klemme einsparen kann. Es ergibt aber eben nur bei diesen traditionellen Aufbauten Sinn. Alternativ könnte man natürlich auch ganz traditionell einen Einzeltomhalter in die Rosette der Bass Drum schieben, das ist aber trotz Tradition wieder unmodern, weil man ja die Rosetten polizeilich verboten hat.


    Grüße
    Jürgen