Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    "bezahlbar" steht in enger Relation zum Kontostand.
    Das ist bei manchen Leuten fünfstellig, bei anderen dreistellig, bei anderen exakt Null und bei wieder anderen minus im beliebigen Bereich.


    Gehörschutz beginnt mit Haushaltswatte, wird dann optimiert durch die gelben Schaumstoffteile ("Ear", ca. 1 Euro das Paar), geht dann über den Musikerbedarf (z. B. Alpine ab 20) über lustige Baustellen- und Hubschrauberpilotenteile zum Schallschutzanzug.
    Für einen armen Trommler, der nur seine Ohren schützen will, aber ziemlich laut ist, wären die gelben Dinger und verwandte Produkte ein preiswerter Einstieg. Schlagzeug klingt besser, weil die falschen Obertöne weg sind und Gitarren klingen dumpf. Die Alpine-Dinger und Artverwandtes sind dann der nächste Schritt, wenn es einigermaßen (also ungefähr) echt klingen soll.


    Grüße
    Jürgen

    ,,Die Tom ist für sowieso zu tief, die muss noch etwas höher....!"


    Hallo,


    wer diesen Satz zu mir und meinem Tom sagen würde, der bekäme anschließend mal eine offene Stimmung im drop down tuning, so dass er reif für Hawai wäre.


    Man soll sich nicht so viel von dem Gequatsche verunsichern lassen. Klingt die Trommel gut, ist alles ok.
    10 - 16 geht auch mit Oktave. Klingt halt doof. 10 - 16 klingt aber immer doof.
    Quinten klingen irgendwie nach Pussy. Zu Telekom mag das passen, die sind ja Pink, äh Magenta, egal, es war eine Frau.
    Meiner Meinung nach (mit Glockenspiel nachgeprüft) erscheinen mir Terzen und vor allem Quarten am Praxistauglichsten - allerdings mit üblichen Trommelgrößen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist ganz offensichtlich (!) ein hochwertiges Set professioneller Güte aus den 80ern aus Taiwan.
    Das Holz ist Red Lauan, eines der verbreitetesten Hölzer im professionellen Trommelbau, gerne auch als Philippine Mahagony gütevoll bezeichnet.
    Die Beschlagteile wurden von Pearl, Tama und Yamaha designed und von den Taiwanesen optisch nachgebaut und zu einem bunten Strauß komponiert.
    Die Marke ist absolut rare und das Set natürlich amtlich Retro oder Vintage.
    Die Felle sind gut eingespielte Nadelstreifen, die im Licht elegant den Regenbogen abbilden und gerne von arabischen Scheichs gekauft werden, weil es so schön nach Öl aussieht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mit neuen (nicht eingespielten) Fellen würde ich diesen Schatz nicht verunstalten wollen.

    Hallo,


    wenn ich jetzt in den Frankfurter Stadtwald gehe und mir einen Ast hole, den dann zuhause zurecht schnitze, ist das dann dasselbe wie Promark Hickory 5BN?


    Und: haben alle Stöcke einer Marke die gleiche Maserung (sind vom selben Baum/Wald)?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es heißt "the".
    "The drum".
    "Die Drum" ist weiblicher Drehtabak und das gibt es nicht.


    Ich würde mir ein Tama Artstar holen.
    Oder wenigstens ein echtes Superstar.
    Oder ein Phonic.
    Plus.
    Ups, ist ja von Sonor.
    Oder ein Recording Kostüm.
    Oder ein BLX, BMX, BMW, Btm, BtG, ... oder wie die Abkürzung heißt ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Da das alles Konjunktiv ist, werde ich es wohl nicht und was ich anstelle von jemandem machen würde, der meine Sprache nicht spricht, meine Schuhgröße nicht hat und so weiter, das wissen auch nur die Götter - und die werden noch kräftig empfehlen, denn jeder meint es gut.

    Hallo,


    wenn ich mein Schlagzeug nach dem Auto kaufen wollte, dann hätte ich kein Schlagzeug.


    Wenn ich mein Schlagzeug ausführen will, dann suche ich ein passendes Gefährt aus - nicht umgekehrt.


    Ansonsten:


    1. Weder Rammstein noch Metallica verwenden größere Eimer als 22". Klanglich machen da echte Trommeln ohnehin nur bedingt Sinn.
    2. Eine zweite Bass Drum mit Doppelfußpedal habe ich in meinem Leben genau zwei Mal gesehen. Das ist absolut exotisch.
    3. Warum also dicke Berta und nur zwei Marken - Ludwig aus Taiwan und Tama aus China (Herstellungsorte)?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ah-a.


    Ich dachte, es wäre alles ganz eindeutig:


    rim click = den aufgelegten Stock dezent auf den Rand (klingt dann wie "click")
    rim shot = den Stock weniger dezent, aber dennoch anständig auf Rand und Fell, damit es kracht ("shot"!)
    rim job = Arbeit am Rand (mit einem Muskel an einem Muskel, eher etwas für Körpertherapeuten)


    Wo ist da jetzt die Doppeldeutigkeit?


    Grüße
    Jürgen,
    der gerade dank Parasympathicus auf dem Schlauch steht

    Hallo,


    ich verstehe die Aufregung nur bedingt.


    Meine Wenigkeit hat die Drummer-Bravo im Abo und zwar wegen der Sache, wegen der die beiden anderen aufgewacht sind.
    Die Franzosen waren da schon länger voraus, die Drumheads hat es hier eingeführt: Voll-Playalong mit Noten.
    Die Sticks ist nachgezogen mit Playalong mit Gesang aber ohne Noten, sondern nur Lead Sheet. Ich persönlich profitiere davon.
    Als alter Sack ohne technische Ambitionen komme ich mit CD besser klar, denn die lege ich in das Laserabtastgerät und sie läuft - ohne Fensterchen, die mich fragen, ob ich das auch wirklich machen will und ohne lustige Warnhinweise und sonstige Fehlermeldungen. Dann ein Kabel zum Aufnahmegerät (das ist bei mir kein Notebook) und dann damit in den Proberaum. Das macht Spaß und ich hätte mir gewünscht, dass es das früher schon gegeben hätte.
    Interviews sind in der Drumheads in der Regel furchterregend und führen zu einem short dump (gut, dass man sie im water closet liest). In der Sticks fand ich immer schön, dass da auch mal die Menschen aus der zweiten Reihe portraitiert wurden. Die Drums and Percussion hatte die ausführlichsten Interviews und redaktionell das gesteigertere Niveau.
    Dass die Testberichte grundsätzlich selbst bei Kenntnis der Zeugnissprache nur bedingt aussagekräftig sind, ist ja hinlänglich bekannt. Wenn ich so ein Heft kaufe, dann wegen der Bilder oder vielleicht mal einem älteren Herren, den ich mal reden hören will.


    Im Vergleich zu anderen Magazinen ist die Preispolitik wohl normal, die Erhöhung ist marketingtechnisch wohl ungünstig in dieser Weise, der Preis selbst im Vergleich zur Drumheads ist weniger außerordentlich.


    Ein Magazin nach meinem Geschmack würden viele Leute nicht lesen wollen und es wäre auch noch sauteuer. Der Modern Drummer hat da gut Lachen: Amerikanisch versteht die ganze Welt. Bei den britischen Magazinen sieht es schon wieder dunkler aus. Die Franzosen machen noch ganz schöne Sachen, aber da hapert es bei mir doch zu sehr mit der Sprache (die Noten verstehe ich ganz gut, den Rest nicht).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Nr. 3 stach tatsächlich heraus, so dass ich da spontan auf Billigkondensator getippt hätte.
    Überraschend fand ich dann eher dass das NT-5 sich weniger auffällig in die dynamische Reihe gelegt hat.


    Beim Hören über die Computer-Lautsprecher (also miserabelsten Mist) klingt die 3 gut, mit meinem Kopfhörer schwächelt sie doch so stark, dass man nicht nur "Kondensator", sondern eben auch "billig" heraus hört. Wenn man dazu denkt, dass - wie hier bereits angedeutet wurde - ja das Mikrofon für die Kleine Trommel in der Regel eher als Stütze für die Overheads dient, dann ist für Aufnahmen das Opus 87/88/53 (in der Tat grundsätzlich die gleiche Kapsel, allerdings mit wohl teilweise anderer Elektrik und daher doch nicht ganz gleich) nicht unbedingt die erste Wahl. Für Auftritte dank der einfachen Befestigung und gerade dann, wenn Overheads dank kleiner Örtlichkeit nebst lauten Becken eher eingespart werden, durchaus bei der Wahl an vorderer Front.
    Für die Kleine Trommel - und gerade für eine solche - würde ich allerdings doch eher lieber etwas Wärmeres mit feinerer Zeichnung wählen wollen. Leicht gesagt.


    Auf Anhieb gar nicht gefallen hat mir die Nummer 6. Den Rest muss ich mir noch Mal in Ruhe anhören.


    Grüße
    Jürgen


    Edith hat gelinkt: Bernd N. von B. aus H. über Opa

    Hallo,


    ich baue symmetrisch auf: eine Bass Drum rechts, eine links, eine Hi-Hat rechts, eine links, ein Ride rechts, eins links und die Kleine Trommel mit dem dicken Jürgen in die Mitte ...


    in Wahrheit habe ich verschiedene Konzepte - je nach Veranstaltung, Kapelle, Musik und Mondphase.
    Früher verbrachte ich mehrere Minuten meines Aufbauens damit, die beiden Crash-Becken auf die gleiche Höhe zu justieren.
    Neulich habe ich doch glatt einheitliche Tom-Felle montiert.
    Ob etwas gut oder nicht gut aussieht, ist Geschmackssache und Geschmack kann sich auch ändern.


    Gut oder schlecht?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe gestern mal aus aktuellem Anlass ein zufällig im Weg stehendes 19" Zildjian K Dark Crash angedengelt. Als Crash ist es ja ganz nett, aber ehrlich gesagt könnte ich es als Ride tatsächlich gar nicht gebrauchen. Es hat überhaupt keine Definition beim Stockanschlag. Für die Begleitung eines Blockflötenquartetts ohne Verstärkung mit Rute oder Besen angeschlagen könnte ich das vielleicht noch lustig finden, aber bereits bei einer kleineren Kapelle mit ein bisschen Elektrifizierung würde ich da überhaupt nicht mehr glücklich werden.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Tatsächlich eingesetzt wird es als Crash mit Promark 5BN bei populärer rockorientierter Musik, da kommt es im Lärmbrei schön dunkel-weich daher.

    Hallo,


    in Friedberg spielt man auch 4" Rides und 20" Hi-Hats.


    Mein erstes "Ride" war ein 18" Crash - es gab eben neben den Hi-Hats nur das eine Becken.
    Für eine Jazz Combo oder ähnlich luftige Besetzung würde ich auch mein aktuelles Crash in 19" als Ride verwenden.


    So ein K hätte mir aber wahrscheinlich zu wenig Stockdefinition. An einem "richtigen" Ride wird da früher oder später (es muss ja nicht das getestete sein) kein Weg daran vorbei führen. Aber ein Versuch ist es wert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn die Trommeln endlos nachklingen, dann hat der Stimmer das Optimum erreicht.
    Wenn man das nicht will, muss man die Trommel verstimmen (in dem berühmten Buch wird es dann wahlweise warm oder kalt/der gescholtene Manni hat da auch so seine Technik) oder dämpfen. Wenn man keine Pinstripes will (die resonant gestimmt auch ordentlich sustain ausstrahlen können), weil die Polizei das verbietet, dann muss man zu anderen - oft illegalen - Methoden greifen: einfach, effizient, billig und furchtbar illegal sind Gaffa Tape und Papiertaschentuch. Ich persönlich halte das für die bessere Wahl als sich in Foren zu streiten. Wenn die Musikerpolizei vorbei kommt, einfach entfernen und danach wieder drauf kleben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in einer Kapelle, wo auf die Frage nach mehr Dynamik die Antwort kommt, dass doch schon alle Knöppe auf 10 sind (bei Spezialkapellen auch 11), sollte der rim shot Standard sein. Stöcke werden im Dutzend als Monatsabo geliefert, Hi-Hat ist immer offen, die Becken sind 16" Heavy Hi-Hat, 20" Ride, 22" Ride, 24" Mega Power Bell Ride, 24" China, die Trommeln 36" x 16" BD, 24" x 16", 20" x 16" FT, 16" x 16" TT, 14" x 8" SD Glockenbronze Kaliber 3 mm, Stöcke Promark Oak 3S. So macht das Spaß.


    Manche Jazzer, die aus Versehen Hard Rock spielen, gehen mit den Kantenschlägen eher sparsam um, aber die können nix.


    Let it crack!


    Grüße
    Jürgen


    Edith1: John Henry Bonham, der alte Säufer: Moby Dick.
    Edith2: Ian Paice: Es klappert die Mühle am rauschenden Bart

    Hallo,


    die Ausgangsfrage bezog sich ausschließlich auf oben bei Zwei.


    Unten bei Drei würde ich zwar die Hi-Hat mit links beginnen (und fortführen), aber jeder normale Mensch würde sie mit rechts beginnen (und fortführen). Auf die Snare Drum braucht man nicht zu kommen, da ist man ja schon die ganze Zeit gewesen, wenn man oben bei Eins und oben bei Zwei schon war.


    Grüße
    Jürgen