Hallo,
leider wurde die Norm für lautmalerische Umschreibungen noch nicht erstellt und so stellt sich jeder etwas anderes vor.
Für Viele sind manche Becken warm. Für mich klingen genau diese Becken eher wie ein frischer Wasserfall aus einem Gebirgsbach, während meine Becken schön warm klingen, welche für andere nur noch schneidend und langweilig wirken.
Weich hat viel mit dem Anschlagen zu tun: spiele ich leise, klingt alles weicher, spiele ich laut, klingt alles härter. So kann je nach Spielweise ein und dasselbe Instrument sowohl als auch klingen.
Knackig ist eine Bockwurst. Ich kann mir da noch am Ehesten ein klarsichtiges Fell mit vernehmbarem Anschlagsgeräusch vorstellen, das klingt, so wie wenn man in eine Wurst beißt.
Sanft hat doch in der schlagenden Zunft nichts verloren oder meinen wir etwa smooth brushes on a velvet coat?
Boom ist ein eher tieferes, vor allem dunkleres Geräusch mit eher längerem Nachhall. Könnte von einer ungedämpften Bass Drum hergestellt werden.
Offen? Ja, es gibt offene Weine.
Gegenteil wäre gedämpft, also offen = ungedämpft, mit Obertönen und Nachklang
Fokussiert ist so zusammengestutzt, dass Obertöne gedämpft werden und nur ein gewollter Mix aus Grund- und einigen Obertönen übrig bleibt. Klingt dann kürzer und dunkler, aber auch weniger lebendig.
Grüße
Jürgen