Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    wenn die Trommeln endlos nachklingen, dann hat der Stimmer das Optimum erreicht.
    Wenn man das nicht will, muss man die Trommel verstimmen (in dem berühmten Buch wird es dann wahlweise warm oder kalt/der gescholtene Manni hat da auch so seine Technik) oder dämpfen. Wenn man keine Pinstripes will (die resonant gestimmt auch ordentlich sustain ausstrahlen können), weil die Polizei das verbietet, dann muss man zu anderen - oft illegalen - Methoden greifen: einfach, effizient, billig und furchtbar illegal sind Gaffa Tape und Papiertaschentuch. Ich persönlich halte das für die bessere Wahl als sich in Foren zu streiten. Wenn die Musikerpolizei vorbei kommt, einfach entfernen und danach wieder drauf kleben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in einer Kapelle, wo auf die Frage nach mehr Dynamik die Antwort kommt, dass doch schon alle Knöppe auf 10 sind (bei Spezialkapellen auch 11), sollte der rim shot Standard sein. Stöcke werden im Dutzend als Monatsabo geliefert, Hi-Hat ist immer offen, die Becken sind 16" Heavy Hi-Hat, 20" Ride, 22" Ride, 24" Mega Power Bell Ride, 24" China, die Trommeln 36" x 16" BD, 24" x 16", 20" x 16" FT, 16" x 16" TT, 14" x 8" SD Glockenbronze Kaliber 3 mm, Stöcke Promark Oak 3S. So macht das Spaß.


    Manche Jazzer, die aus Versehen Hard Rock spielen, gehen mit den Kantenschlägen eher sparsam um, aber die können nix.


    Let it crack!


    Grüße
    Jürgen


    Edith1: John Henry Bonham, der alte Säufer: Moby Dick.
    Edith2: Ian Paice: Es klappert die Mühle am rauschenden Bart

    Hallo,


    die Ausgangsfrage bezog sich ausschließlich auf oben bei Zwei.


    Unten bei Drei würde ich zwar die Hi-Hat mit links beginnen (und fortführen), aber jeder normale Mensch würde sie mit rechts beginnen (und fortführen). Auf die Snare Drum braucht man nicht zu kommen, da ist man ja schon die ganze Zeit gewesen, wenn man oben bei Eins und oben bei Zwei schon war.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöchen,


    ich hatte mal ein Schlagzeug, das klang im Proberaum mit Scheißfellen ungestimmt gut. Als ich es dann einpackte und auf eine Bühne verbrachte, klang es dort nicht mehr so gut.
    Woran könnte das gelegen haben?


    Wenn ein Fell komische Töne von sich gibt, überprüft man, ob die Schrauben alle gleichmäßig angezogen sind und schraubt gegebenenfalls nach.


    Ich trage übrigens konsequent Gehörschutz. Damit klingt mein Set immer besser.
    Ansonsten habe ich Stimmschlüssel, Taschentuch und Klebeband im Gepäck. Das löst alle Probleme. Und gegen Nadelstreifen habe ich nichts. Für richtigen Lärm finde ich die sogar besser als die Imperatoren. Ich mag auch gerne ein Mäntelchen auf meinen Folien, das dämpft und hält den Ton warm. So reicht mir sogar der Botschafter. Da spart man sogar noch Geld.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    genau so ist es.
    Das Ding hat einen pädagogischen Zweck und der ist nicht, die Sache möglichst kompliziert zu machen (dann könnte man ja auch lustige Verrenkungen üben), sondern schnell und einleuchtend und die erste Version ist da in der Tat die einfachste und logischste. Einfach logisch: R - L - R - L. Fertig. Pasta.


    Pasta fertig - Mahlzeit
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin sehr dafür, dass eine Sinnlichkeits-Kommission eingeführt wird, welche dann prüft, ob die Themen auch dem hohen Niveau unserer Gesamtwahrnehmung wohltuen oder nicht.
    Auch eine Sinnigkeitskommission wäre nicht verkehrt.
    Von einer Sinnhaftigkeitskommission halte ich allerdings nichts. Das gab es schon in der DDR und auch davor in Gesamtdeutschland einschließlich einiger Ex-Gebiete und auch in anderen Ländern (China) ist so etwas ja üblich. Es führt in der Praxis nicht zu mehr Qualität, sondern zu mehr Langeweile und letztendlich zum fröhlich-freundlichen Stumpfsinn.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es gibt auch Foren ohne Edith.

    Hallo,


    der Hauptgrund - und genau der dürfte es beim aufgeweckelten Dave auch sein - ist, dass man - wenn man irgendwie zu viele Toms hat, irgendwann nicht mehr weiß, wohin damit. So hat seinerzeit der Dave das krumme Ding, was nicht in die Reige gepasst hat, nach links gehängt und wurde deshalb (?) berühmt. Heute macht der das so aber auch nicht mehr. Man wird älter und lernt dazu.


    Meine Meinung: wenn man darin keinen Sinn sieht, braucht man es nicht zu machen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wahrscheinlich werden die Neuen teurer sein, schließlich muss sich ja jemand hinstellen und eine Weile rubbeln.
    Für einen anständigen Jungmetaller zweifelsfrei elegante Schilde für die Trutzburg.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bewusst unbelastet sehe ich das nicht.
    Eher unbewusst belastet.
    Wenn man über römisches Recht spricht - etwa in einer rechtshistorischen Veranstaltung - mag der Spruch ja Sinn ergeben, als in ihrem unerreichten Zynismus durch Seitenscheitler gefertigte Begrüßungsornamente wohl auch noch, wenn auch sehr böse. Zur Beschreibung der Freiheit der Wahl des Konsums halte ich den Begriff auch unter Vernachlässigung des stark komprimierten 1000-jährigen Reiches sprachlich für ungeschickt.


    Interessiert aber niemanden, deshalb mir das Meiste - und zwar in gut und teuer.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was wer für was ausgibt, ist zunächst einmal persönliche Geschmackssache, reguliert durch das Budget.


    Niemand kann objektiv verstehen, warum ich als blutiger Amateur professionelle Instrumente verwende.
    Andererseits habe ich wiederum bestimmte Luxusgüter, welche andere als absolut lebensnotwendig ansehen, nicht im Hause und vor allem nicht auf der Straße.
    Wenn wir alle nur das einkauften, was wir bräuchten, um minimal vorwärts zu kommen, dann wären wir alle steinreich.
    Niemand muss zu McDonalds gehen, denn ein Butterbrot zuhause ist preiswerter und macht mehr satt. Lustigerweise dürfte es auch qualitativ wertvoller sein. Statt eines teuren Tellers isst man vom Tisch. Teller sind überflüssig. Statt den Teller zu spülen, kann man auch den Tisch putzen. Besteck? Wozu? Wir haben doch gesunde Hände und mit dem Multifunktionswerkzeug lässt sich notfalls auch die Butter aufs Brot streichen. Natürlich kann man sich fragen, wozu das Streichen wiederum gut sein soll, denn einfach einen Klumpen Butter in die Kekshöhle zum Brot hat letztendlich denselben Effekt: im Magen kommt der Kram sowieso zusammen in die Mischmaschine.


    Auf dem Dorf habe ich erfahren, dass es Bauern gäbe, welche ohne Unterwäsche auskämen. Dafür gibt so mancher Mensch viel Geld aus. Dann habe ich einen Studenten kennengelernt, der freimütig bekundete, die Universitätstoiletten zu benutzen, um zuhause Papier und Wasser zu sparen - da kann man die Schüssel dann auch gleich noch einsparen. Wer einen Garten hat, braucht auch kein Klo.


    Mir ist diese Logik scheißegal.
    Ich kaufe das, was mir Spaß macht und wenn ich darauf auch 20 Jahre lang warten muss.
    Und mir macht es einfach mehr Spaß, auf Trommeln aus guten Hause zu klopfen, bei denen ich weiß, dass die am Bau Beteiligten meine Sprache sprechen, meine Qualitätskriterien erfüllen und so nahe wohnen, dass ich sie notfalls heimsuchen könnte. All das bietet mir der anonyme Chinese nicht.
    Dass ich allzu oft auch auf Letzteren zurück greife, liegt daran, dass ich eben keinen Garten habe und auch lieber vom Teller esse und ähnlich nutzlose Dinge besitze, deren Masse ich mir dann tatsächlich nur noch leisten kann, wenn ich nicht in allen Bereichen auf Top-Qualität setze.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Mein Vorhaben ist es, eine bezahlbare Snare herzustellen und damit Leuten wie dir eine Freude machen.
    Die Hersteller die man im Laden bekommt verdienen 200 % an jedem Stück was die verkaufen, das ärgert mich gewaltig.
    Dann kommt noch das der Laden ja auch noch verdienen muss, also kommen wir auf 230 %.


    Hallo,


    hinsichtlich der Mathematik blicke ich da nicht so richtig durch.
    Was würde denn (nicht in %, sondern in €) das beschriebene Modell kosten? Was ist also "bezahlbar"?


    Sind aus Aluminium gefräste Reifen haltbar?
    Drehen sich da nicht die Stahlschrauben mit der Zeit hinein?


    Was würde ein Kessel (3 mm mit Gratung und fertig gebohrten Löchern für Böckchen und Abhebung) aus Glockenbronze für 14" x 8" kosten?
    "Phosphor Bronze" wird merkwürdigerweise immer billiger verkauft. Woran liegt das?


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    In Drumläden komm ich irgendwie nicht weiter, da die Snares da oft nicht gestimmt sind.


    Hallo,


    wenn ich in den Laden gehe und darauf hinweise, dass die Trommel, die ich eventuell (oder eben eine andere) kaufen möchte, dann geben die mir an der Theke ein paar Stöcke und einen Stimmschlüssel. Die Stimmung hängt ja doch oft von der Laune (Stimmung) des Bedienpersonals ab.


    Für Hard Rock und Heavy würde ich auch eher 8 Zoll nehmen, aber ich nehme 8 Zoll auch für andere populäre Stile ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Sonor Signature (also nicht die neuen, sondern die mit der signature vom Horst L.) kann ich in Holz und Metall empfehlen, mit denen würde ich sogar ... Jazz spielen.
    Holz oder Metall? - Quelle question! - Think twice - take both!

    Hallo,


    auf dem Foto tragen gerade die chinesischen Mitarbeiter von KHS in Tianjin die Farbe für ein Force 2003 Tom in Diamond Blue auf.
    Ein fertiges Tom ist unter dem Tisch zu sehen. Außer, dass die Maserung etwas durchscheint, gibt es keinen Farbverlauf.
    Wie schon zutreffend geschrieben wurde, hörten die Mitarbeiter an der Stelle des Fotos nicht auf, sondern arbeiteten weiter, so dass die auf dem Bild festgehaltene - unfertige - Variante nicht zum Verkauf kam.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist eine ganz normale Bass Drum. Die gibt es in 40, 36, 32, 28. Nur für Tanzmusiker nimmt man die Kleinen (26, 24, 22). Der Rest sind missbrauchte Standtoms (20, 18, 16) für perverse käuflich erhältliche Mugger.
    Gong Drum ist ohne Resonanzfell und mit zu großem Schlagfell. Das hat ein Japaner mal erfunden als ihm langweilig war und er gerade kein passendes Fell mehr hatte.
    Im Übrigen sind das nur 11 Toms, 2 Snare Drums und 4 Bass Drums, da hat die andere Firma dem Terry mehr hingestellt damals. Die Farbe ist grässlich. Dieser Glitzerkram sieht doch aus wie billiger Modeschmuck für Teenager.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man sollte vielleicht auch mal die Stimmschrauben anziehen.
    Wellen im Fell lassen sich so beseitigen.


    Stichwort: "Stimmen" (bitte nicht im Schizophrenie-Forum suchen)


    Bei der vorhandenen Ahnung würde ich allerdings dringend empfehlen, das Gerät mal einem Kollegen zum Augenschein zu bringen, manche Händler bieten einen solchen Service auch an.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bevor ich mir noch ein Thermometer für den Handhaartrockner anschaffe und mir Unterricht im richtigen Schwenken besorge, frage ich mich dann doch: wozu?


    Wenn es eilig ist.


    Aha.


    Wenn ein Demo ansteht, weiß man das ja meist den ein oder anderen Tag vorher, da könnte man ja rein theoretisch auch mal vorstimmen oder so.
    Beim Auftritt geht es bestimmt schneller und effektiver, wenn ich beim Fellwechsel auch noch mit dem Gerät auftauche, sofern eine Steckdose frei ist und das Publikum Humor hat. Hören wird da den Unterschied wahrscheinlich der Trommler in der 25. Reihe links, der nicht nur das absolute Gehör hat, sondern auch zufällig gerade da ist.


    Ich sehe noch Simon P. beim Trampolinspringen ...


    Ich bin für Entschleunigung. Und: no sports.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Früher meinte ich, mal dehnen zu müssen. Dass da das eine Fell leichter zu stimmen war, mag ja sein, aber das andere klang danach irgendwie tot.
    Das ist ein Prozess, der bei mir inzwischen einfach länger dauert. Für die Beschleunigung habe ich gar keinen Bedarf mehr.

    Hallo,


    ich habe das 19er Crash auch und streichle eher relativ.
    Ich verwende M 201 TG als Overhead im Proberaum an der Decke hinten. Die Decke und die Wände sind mit Teppich verkleidet.
    Die Becken klingen im Verhältnis zu den Trommeln relativ laut, das lässt sich aber mit der Spielweise und notfalls Stützmikrofonen verbessern.


    Auch in anderen Situationen (Raum, Instrumente, Mikrofone) war es nie nötig, die Becken abzukleben oder sonst zu bedämpfen.
    Bestenfalls im Zusammenspiel mit akustischen (unverstärkten) Instrumenten (bei Rock eher nicht vorhanden) gab es bislang dynamische Probleme.


    Rein spekulativ tippe ich auf ungünstige Aufstellung, Spielweise oder mangelhaften Mischer (Gerät oder Person).


    Grüße
    Jürgen