Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    man kann es drehen und wenden wie man will: wenn man mit dem Porsche auf den Acker fährt um Kartoffeln zu holen, ist das nicht optimal und wenn man mit dem Traktor auf der Autobahn fährt, ist das auch nicht das Gelbe vom Ei (abgesehen davon, dass es nicht erlaubt ist).
    In der Musik ist zwar alles erlaubt und ich persönlich mag es ganz gerne, wenn mal jemand etwas anders macht, aber im konkreten Fall ist es nunmal so, dass handelsübliche Besen für zivilere Musikarten und insbesondere Lautstärken gemacht sind und daher bei Überbeanspruchung schnell das Zeitliche segnen. Wenn man Besen sparen will, spielt man leiser, wenn man laut spielen will, spart man Besen. Alles andere ist der Versuch, ein Rechteck rund zu wünschen.


    Ich persönlich hätte eine sehr langweilige Lösung für das Problem, welche schon genannt wurde.
    Ebenfalls schon genannt, ist die Variante, dass Lautstärkeniveau den Besen anzupassen. Das wurde kategorisch ausgeschlossen.


    Ich hätte das auch gerne mal gehört, weil es sich interessant anhört.


    Der Tonfall hier ist oft hart, aber herzlich, manchmal auch deutlich daneben, aber das ist in jedem Forum mehr oder weniger so und in Wirtshäusern geht es auch unterschiedlich zu. So ist das Leben. Ich persönlich bevorzuge sachliche Argumente und bin der Meinung, was sich liebt, das neckt sich.


    Grüße
    Jürgen

    Hello,


    F*!
    Me, myself and I were most naughty, dirty and mighty unclean.
    And at 25th my bunch of phones are on holiday.
    Poor me.


    Congrats to the winner: nie mehr ohne Gummi!
    Und: happy ads.


    AGB?
    Datenschutz?
    Was ist das?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen. Also: ran an die Buletten!

    Hallo,


    wäre es möglich, die interessanteren Avatare wiederherzustellen?
    Ich bin ja nicht neugierig, aber aus wissenschaftlichen Zwecken würde es mich schon mal interessieren, mit welchem Unterbeinkleid (oder ist es eher ein Testikel-Phallus-Kleid?) man sich heutzutage so bekleidet, um gut trommeln zu können.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ob jemand mehr oder weniger streng zu beaufsichtigen ist, hat grundsätzlich nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun. Das wusste schon Gott.

    Hallo,


    "classic" gibt es nicht, das war ein Marketing-Gag, um die Retro-Welle auszunutzen.


    Dennoch würde ich statt der Abarten "cool" oder "wild" mein Augenmerk eher auf das Normale richten, bei Hard Rock/Funk sollte man auch über "heavy" oder gar "power" nachdenken.
    Das Nachdenken lässt sich durch Hören fördern.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Wurde beim Pro nur Mahagony verwendet?


    Hallo,


    nein.
    Mahagoni wurde ohnehin (naturgemäß) nicht verwendet, sondern, das, was gerade günstig im Einkauf war, z. B. "basswood and other selected woods".
    Die übliche Bezeichnung "Philippine Mahagony" zur Täuschung des nicht fachkundigen Kunden deutet zwar dem Namen nach auf Mahagoni hin, hat aber außer dem Namen nichts mit dem Holz zu tun.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Gibt es keine Möglichkeit (mit einer speziellen Clutch oder so) die HiHat geschlossen zu lassen und wenn man dann auf das Pedal tritt, sich die HiHat wie gewohnt öffnet?


    Hallo,


    genau dafür ist der obere Beckenhalter mit schneller Fallfunktion (deutsch: "drop clutch") da.
    Im Normalzustand wird ja das untere Becken hoch gehalten (wie der Name schon sagt: high hat). Erst dann, wenn man den Fuß auf das Pedal stellt, kommen die Becken zusammen. Wenn man nun den Fuß entfernt - zum Beispiel, um ihn für die zweite Bass Drum oder das linke Pedal der Doppelfußmaschine einzusetzen - kann man den Hebel der drop clutch bedienen und das obere Becken fällt auf das untere und bleibt dort liegen. Es liegt dort so lange, bis man mit dem Fuß wieder auf das Pedal der Hi-Hat-Maschine tritt. Dann geht die Mittelstange nach unten und ein Teil des oberen Beckenhalters verhakt sich mit den anderen Teil, so dass das obere Becken wieder hoch geht, wenn man den Fuß hebt.


    Meine Doppelfußmaschinen sind sehr lange haltbar (jedenfalls bei mir und eben meine). Ob das bei Nachfolgemodellen oder Modellen anderer Typen ebenfalls so ist, kann ich nicht beurteilen. Grundsätzlich kaufe ich aufgrund unangenehmer Erfahrungen und dem absoluten Unwillen gegenüber unwilliger Geräte lediglich Markenware - vorwiegend von etablierten Fabrikanten - und dabei definitiv nicht sogenannte Hausmarken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein Profi ist sparsam und kauft nur das, wovon er weiß, dass er es wirklich braucht.


    Wenn Du mit der 4000 klar kommst, brauchst Du keine andere. Wenn es die 5000 tut, braucht man die 9000 nicht (letztere käme mir definitiv nicht ins Haus).
    Weiter bringen tut Üben. Worauf, ist zweitrangig.
    Bis auf die Freisprecheinrichtung (die habe ich schon mehr oder weniger; obwohl, da fällt mir gerade ein ...) würde ich gegen das von mir aufgezählte Zeug nichts einzuwenden haben.
    Brauchen tut man drei Toms, vier Becken ..., aber das haben wir doch alle schon.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    soweit sind wir jetzt schon in einer Gesellschaft des pathologischen Kosumzwangs.
    Ich würde sagen: eine gute Schokolade. Die schmeckt und man kann sie immer gebrauchen.
    Ansonsten: Brotmesser, Freisprecheinrichtung für's Fahrrad, BD 24, FT 16, SD 14 x 6,5, Paiste 2002-Becken (kompletter Satz), Recording Custom Set mit zwei Fußhupen und sechs Toms, Iron Cobra Pedale, drei Rollen Gaffa Tape, die DVDs "Die schönsten Becken der Welt", "Lack und Ahorn", "Verchromte Sünden", "Keyhole oder Porthole - was ist besser?" ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Hat man in der frühen Adoleszenz heutzutage so viel Knete, dass man diese Probleme hat?
    Dann sei mein herzlicher Neid gewiss. Ich wusste, was ich wollte, wusste aber nicht, wo man die Knete dafür her bekommt.

    Hallo,


    unten beschichtet ist seit der 53. Verordnung zur Beschaffenheit von Polyesterfolien im instrumentalen Bereich vom 08.11.1984 (GVBl. VI S. 15893) leider verboten. Seitdem ist nur noch schwarz und klar erlaubt. Schwarz ist aber auch schon in der Diskussion.
    Oben klar ist aber erlaubt. Außer natürlich, wenn es einen Nadelstreifen hat - weil, der ist ja mit dem 8. ÄndG z G ü Plaste in der BRD (GV DCLXVI 333) abgeschafft worden ...
    Böse Zungen behaupten ja, dass seitdem mehr Suizide unter jugendlichen Trommlern stattfinden ob der Unmöglichkeit der obertonsingfreien Stimmung, aber das ist natürlich alles Unfug.


    Für Rock mit Eiern: CS mit Black Dot (nur echt in "black", "silver" ist für Fairies)
    Für echt satanistischen Metal: Ebony Pinstripe (illegal, aber egal, weil mit Kinky Illegal Satan Saver ausgestattet)
    Für realen Jazz: Fiberskyn mit einem halben Zellstofftaschentuch von Softies, wie zufällig fallen gelassen
    Für Schlager: Smooth White Powerstroke 3: sauber glänzend und weichgespült
    Für Soft-Elektro-Pop: Coated Diplomat (die feine Wahl in hell)
    Für Ethno-Folk: Renaissance
    Für stramme Burschen: White Max oder Black Max
    Für streichelzarte Studioisten: Suede Emperor.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zum Rumquasseln sind Foren ja da. So kann jeder seinen mehr oder weniger klug ausgeschütteten Mist von sich geben.
    Besser man redet mal drüber als wie wenn sich das irgendwo aufstaut.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Sagte ich schon, dass der Spaß erst bei 24" anfängt?

    Hallo,


    nebenbei macht es ja dann auch noch einen Unterschied, welche Obertöne man dämpft und welche nicht bzw. welche im Lärm noch zum Vorschein kommen, das kann auch etwas mit der Schrauberei an diesen vielen Vierkantdingern zu tun haben (wie die Tonhöhe im Übrigen auch; ich habe das mal ausprobiert: man kann eine Bass Drum auch hoch stimmen und dann ändert sich auch noch der Rückprall, o je, nicht, dass das jetzt wieder kompliziert wird ...).
    Wegen der Lautstärke behaupten ja manche Leute, dass dünne Kessel da unter Umständen anders ausarten als dicke, was aber nicht nur an der Dicke des Kessels liegt ...
    ach, ja, schönes Thema, die Akustik, ein Feld, wo selbst Physiker nicht mehr Bescheid wissen.


    Jedenfalls für die Pragmatiker: scheißegal.
    Ich trete sowohl 22 x 16 als auch 22 x 18 und 20 x 18 und 24 x 14 und 24 x 16 ...
    Ja, wenn man hinhört, merkt man es - jedenfalls dann, wenn man es weiß. Aber: was davon objektiv lauter ist, hängt von mir ab und was subjektiv lauter ist, hängt von allem Möglichem ab, am Wenigsten aber von den 2", für die man tatsächlich auch mehr reintreten muss. Nun könnte man natürlich einfach ohne zwei Zoll mehr reintreten ...


    Und für Geklacker gibt es doch Trigger ... oder?
    Holzklöppel machen zwar Felle schneller kaputt, sind aber auch noch ein kleines Eckchen lauter. Dicke Klöppel machen meist (!) mehr Krach als dünne, anständig ausholen soll auch ganz gut sein und das mit dem Kleingeld wurde ja schon hinreichend diskutiert.
    Jedenfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass die 20 x 18, die ich demnächst mal wieder angucken werde, auch nicht lauter ist, als die 22 x 16, die ich mir noch demnächster ansehen werde.


    Grau ist alle Theorie und viel Holz kostet viel Geld.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also ich hätte da mehr auf den Hüften ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich stehe auf Becken aus Bronze, die so schön glänzen, fein abgedreht sind, eine wohlgerundete Kugel mit einem 13-Millimeter-Loch haben und ansonsten bei mir im Proberaum hängen und ab und an mal nett bedient werden.

    Hallo,


    das optimale Fell für Alles ist: REMO Ambassador Coated.


    Für harte Schläger kann das CS Sinn machen, der Aufkleber erhöht die Haltbarkeit, der Klang wird unflexibler, härter, kälter. Außerdem hat man zwei Zonen (mit/ohne).


    Das PS ist für Freunde des trockenen Klangs. Dank selbstgebasteltem Ring aus altem Fell kann man sich diese Option günstig selbst machen. Wenn man niemals Obertöne braucht und ein Fan von milimetergenauen eingepassten Ringen, ok. Aber: es klingt eventuell zu dumpf.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    den Rockbag habe ich zweifach. Er ist jedoch nur 2 m x 1,6 m* und auch nicht ganz rechteckig.
    Praktisch daran: zusammengerollt in den Sack ist er kompakt transportabel, sieht anständig aus. Es steht fast alles (alle wichtigen Sachen einschließlich Hocker vollständig) darauf.
    Nachteil: die Ecken halten nicht ewig, das Ding wird in China unter den üblichen Bedingungen hergestellt ("keine Kinderarbeit" bei Rockbag bedeutet: der Chinese garantiert, dass die alle über 14 sind. Das sind nicht so ganz unsere westlichen Vorstellungen). Allerdings ist das bei den Alternativen (aus China) auch nicht besser.
    Alternative in teuer: hierzulande 4 qm Teppich besorgen. Mein Händler um die Ecke riet mir davon ab, weil teuer, wäre aber eine saubere Lösung.
    Alternative billig: Teppichreste, alter Teppich (hatte ich früher).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    2 m x 0,8 m als Rechteck und Trapez 2 m eine Seite, Parallele dazu 1,3 m, BreiteTiefe ebenfalls 0,8 m. Teile mit Bändern zusammengenietet. Sack: ca. 0,8 m hoch, Durchmesser je nach Rollung ca. 0,25 m.


    Edith korrigiert.