Beiträge von Jürgen K

    Good Afternoon,


    ich muss mich da mal outen:


    1. nicht alles ist Ironie, was so klingt. Tatsächlich fand ich den Prospekt aus den 80ern von Sonor sehr lehrreich. Und in jedem Prospekt einer nicht ganz neuen Gesellschaft, die Trommeln baut und nicht gerade aus China kommt, kann man doch wunderbar lernen, wie die einzelnen Teile auf Englisch heißen. Da ja Deutsch sowieso niemand mehr spricht, ist man da der ungebildeten Konkurrenz schon mal ein paar Meilen voraus.


    2. zu den Franzosen habe ich schon das ein oder andere Video gesehen (ich lese manchmal französische Schlagzeugmagazine*, also ich gucke mir die Bilder an und freue mich, dass ich wenigstens die Noten verstehe - wow - Esperanto lebt!) und da heißt die Berta Grosse Caisse, was exakt der (alten) deutschen Bezeichnung entspricht und im Übrigen auch von den Italienern (Gran Cassa) so gehalten wird.
    Charley ist in der Tat eine liebevolle Bezeichnung für die Charleston-Maschine bzw. das Charleston-Becken. Allerdings setzt sich auch bei den Franzosen nach und nach die "Ei-Ett" durch.
    Die "Caisse Claire" ist in der Tat mal wieder ein Ausrutscher in die Extrawurst. Der Italiener mit seiner Piccolo Cassa ist dann wieder bei uns.


    Bei mir heißt jedenfalls die Große Trommel Berta, die Hi-Hat Charley, die Tom-Toms Thomas primus, Thomas' Sekunde, Thomas Terz und Thomas zum Quadrat, die Kleine Trommel werde ich wohl Klara nennen ... und mein cellular phone heißt telefonino.


    In der Schule hat man mir wenigstens Noten, die Tonika, den Quintenzirkel und die Grammatik (so in den Grundzügen) beigebracht. Sonst könnte ich ja heute gar nichts ... außer fff.


    Grüße
    Jürgen


    *) Der Mann der Tochter der Oma der Frau, die ... also jedenfalls hat da mal einer gefragt, wieso ich mich für Batterien interessieren würde.


    Und noch Einer: wer Hunger hat, könnte im Laden des musikalischen Begehrs ein Stück Holz bekommen.
    Sprache ist doch einfach geil.

    Hallo,


    bei der Iron Cobra (jedenfalls bei meiner Rolling Glide) geht es zwar in die Richtung, kommt aber nicht tatsächlich ans Ziel.


    Theoretisch kommen definitiv das Sleishman Doppelpedal und das Middle Pedal aus der Giant Step Serie in Betracht, ausgewogener geht es nur mit zwei einzelnen Pedalen plus den Trommeln.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöchen,


    ich habe mir die Nummer mal angehört und die verlangte Basisarbeit mal vorgestellt. Da bleibe ich bei meiner Stellungnahme.
    Da das anscheinend auch anderen Leuten so gehen könnte, neige ich fast dazu, eine unterirdische, alle Regeln verletzende Aufnahme einzureichen mit der Sicherheit auf den letzten Platz und damit der Chance auf Bronze.


    Zuerst muss ich aber noch ein paar Hausaufgaben machen und mir dann ausdenken, wie ich das Werk auf mein transportables Diktiergerät bekomme. Sind ja noch drei Wochen Zeit oder so.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Würden besser mal die Juristen, äh, die Juryisten teilnehmen ...

    Guten Morgen,


    die Sache mit dem Schnarren hat sich wohl jemand ausgedacht, der zwar kein Englisch kann, aber sich gedacht hat, dass eagle und Igel ja auch irgendwie ähnlich klingt und folglich wohl dasselbe sein muss. Diese (meine) Meinung ist allerdings umstritten. Jedenfalls gibt es Im Englischen eigentlich kein richtiges Wort für "schnarren", bestenfalls to buzz oder to vibrate. Dass snare nunmehr auch als Schnarrsaite (und das wäre ja diese klassische Schepperding) übersetzt wird, dürfte somit doch eher in der Herkunft des Drahtes begründet liegen. Vielleicht gibt es hier ja auch anständige Anglisten, die sich da in der Historie ein bisschen auskennen. Ob ich mal die mir bekannten Übersetzerinnen kontaktieren soll? - Hm, das könnte teuer werden ...
    Die Bucht ist jedenfalls für die Wahrheit in der Sprache für mich eher eine der vorletzten Adressen. Wikipedia lebt auch viel von dem, was so mancher Autor sich gedacht hat oder meint, verbreiten zu müssen. Mein Wörterbuch ist da eher konservativ.


    Die Sache mit den Gotteslämpchen fand ich auch witzig, da hat allerdings (die Anzeige gab es auch noch an anderen Stellen) wohl der deutsche (?) Vertrieb ein bisschen Mist gebaut. Aber das ist Spekulation, wenn auch wahrscheinliche. Dennoch würde ich den Chinesen nicht trauen. Deutsche, englische, amerikanische, japanische Prospekte sollten allerdings etwas verlässlicher sein. Ich gebe zu, da schon mal eine große Enttäuschung erleben zu müssen, aber es war wenigstens kein Hersteller von Trommlerbedarf im engeren Sinne.


    Double bass ist ja bekanntlich der Kontrabass.
    Wer den Schwachsinn mit dem double bass drumming (Kontrabass trommeln?) weiß ich leider auch nicht. Vermutlich war es ein Teenager, der sprachlich und musikalisch nicht so furchtbar stark gebildet war ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei zwei Mikrofonen in XY-Anordnung (das dürfte wohl beim DR-07 so sein) würde ich als erste Position Overhead im wahren Wortsinne gerichtet in Richtung Snare Drum ausprobieren. Mit etwas Glück ist dann bereits ein brauchbares Stereobild vorhanden und die Bass Drum ebenfalls in angemessener Lautstärke hörbar. Je nachdem, was nicht oder unterdimensioniert ist, würde ich dann alternativ richten.
    Wenn ich viel Zeit hätte, würde ich auch vor dem Set in verschiedenen Höhen probieren.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es kommt natürlich immer ein bisschen auf den Aufbau, die Spielweise, den Raum und das Gerät an, was wie am besten funktioniert.

    Hallo,


    wahrscheinlich hat da ein Lautsprecherhersteller dem Zulieferer den Vertrag gekündigt und die müssen sich jetzt neue - wenn auch aberwitzige - Absatzmärkte erschließen.
    Eine Bass Drum braucht kein Loch und schon gar kein Plastik in einem Loch - egal wie das Scheiß-Ding heißt. Aber irgendwie muss man dem Trommler ja das schwere Geld aus den herunterhängenden Taschen mühsam entfernen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Instrumente werden entweder nach der Funktion bzw. dem Aussehen oder nach dem Klang benannt.


    Snare Drum kommt tatsächlich wohl daher, dass man ganz früher eine Fallschlinge, die eigentlich zum Fangen von Tieren ausgelegt zu werden pflegte, an das Fell angebracht wurde. Dieser Begriff findet meines Wissens nach keine direkte Übersetzung in anderen Sprachen. Bei uns hieß die Trommel vor der sprachlichen Besatzung Kleine Trommel und woanders meistens auch so oder so ähnlich.


    Bass Drum ist ein Hinweis auf die Tonhöhe: Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass kennen wir von den Singstimmen her, die Bass Drum war ursprünglich groß und klang tief (sie wurde ja immer kleiner, so dass heutzutage sogar Tenortrommeln von mancher Spezies fälschlicherweise so bezeichnet werden und deshalb nennt der amerikanische Tanzmusiker das Ding ja auch vorsichtshalber meist lieber Kick Drum, weil er sie mit so einer Maschine tritt, die auch erst kürzlich im vorigen Jahrtausend erfunden wurde). Bei uns hieß sie wie woanders auch eher Große Trommel (was ja aus besagten Gründen auch nur noch für die Klassik gilt).


    Die Hi-Hat heißt in Frankreich heute noch Charley. Ansonsten hat sich der amerikanische Begriff mit dem modischen Kürzel weltweit wohl durchgesetzt.


    Das Rhythmusbecken nennt man wohl inzwischen auch überall nach der Hauptfunktion Ride.


    Das Unfallbecken wie auch das Platschbecken und das Tom Tom (nix Thomas!) haben ihre Namen aufgrund des Klanges erhalten.
    Die Unterscheidung von Hänge- und Stand- bzw. mounted und floor beschreiben dagegen die Aufbauweise. Bei den Franzosen (die machen es ja gerne anders und lustig) nennt man die gerne auch nach der Tonhöhe: tom basse, tom baritone, tom tenore, tom alto.


    Das China-Becken hat seinen Namen aufgrund des Herkunftslandes. Den Klang kennt man zufälligerweise auch von daher. Die anderen Becken sind nämlich Türken, auch wenn heutzutage die Jugend glaubt, dass Türken-Becken nur im Schweiße des Angesichts handgehämmert in irgendeinem Stall ähnlich dem von Bethlehem von irgendeinem Cousin in der Türkei gebastelt werden können.


    RotoToms haben eine Funktion, die kaum jemand nutzt, welche aber für den Namen verantwortlich ist, sie können sich drehen (rotieren).


    Octobans traten zunächst im Achterpack auf. Die von Simon P. müssten demnach eigentlich Quadrobans heißen, naja, eigentlich sogar Quadrofours, denn "Bann" ist wohl nicht die passende Übersetzung.


    Die blödsinnige Gong Drum soll ja angeblich so ein bisschen der Gong der Drums darstellen, nun ja, so ein bisschen mag das stimmen, so recht fehlt mir aber der Glaube an einen super Einfall. Dennoch hat sich der Begriff durchgesetzt für verwaiste Große Trommeln, denen man ein zu großes Fell aufspannt und die man sinnlos irgendwo hinten hin stellt.


    Warum heutzutage so oft die Bass Drum falsch bezeichnet wird, liegt wohl einerseits in der Unmusikalität (lernt man das denn nicht mehr in der Schule?), andererseits in der mangelnden Bildung (Prospekte lesen bildet auch) sowie ganz andererseits in der absolut mangelnden Beschäftigung mit dem eigenen Gerät (was ich erschreckend finde). Schade.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man feste drauf haut, klingt es in der Regel lauter und bestenfalls höher und vor allem heller, jedenfalls aber nicht tiefer.


    Bring' das Ding mal zu jemandem in der Nähe, der schon mal ein gut klingendes Tom gehört hat und wenigstens ungefähr weiß, wie man das zustande bringt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich meine mich ja von vor langer Zeit zu erinnern, das "Standard" eher 8" bei 12" sein sollten, aber die Welt ist sowieso verrückt und von lustigen Erfindungen der Industrie geprägt. Das ganze Geschwafel soll nur davon ablenken, dass im Wesentlichen wie bei der Sommermode mal ein Zoll mehr oder weniger abgesägt wird und das dann angeblich der neueste Schrei ist und viel besser als alles andere zuvor. Minirock, knielang, knöchellang, 3/4-lang, Super-Mini, Standard-Mini, Hyper-Mini, X-tra Mini, Mini Plus, Mini Fast, Accel Mini, Power Mini, ach was weiß ich; wenn das Personal dahinter nichts taugt, muss eben die Klamotte gut klingen.


    Grüße
    Jürgen

    Zitat

    Ich spiele seit 10 Jahren Schlagzeug


    Hallo,


    und während der Zeit ist mir nie aufgefallen, dass die Große Trommel eher eine musikalische als eine stationäre englische Bezeichnung hat?
    Mich verwundert so etwas.
    Vielleicht hängt es mit der Schreibweise von "Braille" zusammen, aber das eigentliche Problem hängt weniger an Equipment oder dessen Einstellung, sondern fast immer hauptsächlich am Bedienungspersonal und dessen Einstellung. Wenn es ohne Nachhilfe nicht geht, sollte man diese eben in Anspruch nehmen.
    Nach zwei Jahren wird keiner Meister sein und was "schnell" ist, ist auch immer relativ. Entscheidend sollte sowieso die Musik sein und da kommt es eher auf "schön" als auf "schnell" an. Deshalb hat man ja auch keine Basistrommel, sondern eine Basstrommel für tiefe Töne und nicht basisorientiertem Maschinengewehr. Gewisse seltene musikalische Arten mögen bestenfalls die berühmte Ausnahme bilden, welche die Norm als solche manifestieren.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wo kann man die tolle Salbe kaufen?

    Hallo,


    hier die jugendfreie Fassung des Textes:


    Nur für Geld bist du am Leben
    Es hängt dir Gold an die Wand.
    Du bist ihm ganz und gar ergeben
    Du lachst, denn der Fan bezahlt.


    Du schuftest für Sieg und Heil
    So ein bisschen Provo und du wirst geil
    Der Geist schon total entstellt
    Egal erlaubt ist was gefällt


    Ich nehm dir Geld
    Tut mir nicht leid
    Das tut dir gut
    Hört wie es klingt


    Bei dir hab ich die Qual der Wahl
    Schwachsinn im Endkanall
    Leg dein Hirn in Schmalz und Feuer
    Erst verblödest du doch dann gehts unbeschwert weiter


    Pisse, Titten, harte Schläge
    Schlamm, Scheiße, etwas träge
    Wünsch dir was ich sag nicht nein
    Und führ dir Bullenscheiße ein


    Ich nehm dir Geld
    Tut mir nicht leid
    Das tut dir gut
    Wie sich mein Konto freut.


    Ich nehm dir Geld
    Tut mir nicht leid
    Es tut dir gut
    Hört wie es schneit.


    Du bist das Schiff ich der Kapitän
    Wohin soll denn die Reise gehn
    Ich seh im Focus dein Gesicht
    Du liebst mich denn ich scheiß auf dich.


    Ich nehm dein Geld
    Tut mir nicht leid
    Das tut dir gut
    Hört das Glockengeläut


    Ich nehm dein Geld
    Tut mir nicht leid
    Es tut dir gut
    Zur Weihnachtszeit.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ist das hier eigentlich öffentliche Werbung für die CD oder ist alles ok?

    Hallo,


    wenn ich Langeweile, zu viel Zeit, zu viel Geld und nichts Besseres zu tun habe.
    Nach sieben Jahren sind mir selbst die Schlagfelle noch nicht tot genug, wenn sie ein Mal die Woche gegerbt werden. Bei einem täglichen Gerber ist das im Vergleich natürlich nur ein Jahr.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    grundsätzlich soll die Kiste ja quasi die Große und die Kleine Trommel ersetzen, folglich sind Mikrofone für die entsprechenden Trommeln sinnvoll, wobei natürlich sowohl nach unten als auch nach oben das Spektrum eher begrenzter ist, so dass gute Tom-Mikrofone praktisch allesamt mit Erfolg eingesetzt werden können.


    Die genannten haben allesamt den Vor- wie auch Nachteil, dass man sie anklemmen kann bzw. muss.


    Das Opus 67 wurde mir kürzlich als "kehlig" beschrieben, zweifelsfrei gut geeignet dürfte das ebenfalls schon genannte, nur wenig teurere 87 sein, dass böse Tonmenschen notfalls auch für die Bass Drum nehmen würden.


    Grenzflächenmikrofone können in der Regel auch funktionieren, neben Shure bieten auch AKG, Beyerdynamic und Sennheiser solche an, die brauchbar sein müssten. Sie haben den Vorteil, dass man sie einfach hineinlegt und dann vergisst.


    Ein Mikrofon mit Ständer wäre natürlich auch möglich, ist grundsätzlich in vielen Lagen flexibler, jedoch in der Regel aufwändiger in aufbautechnischer und finanzieller Hinsicht. Hier wurde dies ja schon ausgeschlossen.


    Theoretisch könnte man auch noch eine Halterung fest einbauen, aber dann bohrt man in der schönen Kiste herum, das wäre eher etwas für eine schon verranzte.


    Grundsätzlich bleibt es dabei: eine Kiste ist relativ unproblematisch, wenn man nicht gerade im unterirdischen Sektor sucht, aber das ist hier ja ausgeschlossen, wobei mir die freche AKG-Kopie ein Dorn im Auge ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die AT 8665 ist zwar designmäßig von der MZH 504/604 geklaut, ist aber - wenn man mal genau hinsieht - irgendwie richtungsmäßig doch eher vertikal als horizontal.


    Grüße
    Jürgen

    Hello,


    ei ämm Schorsch Käe - Well Kamm tu Lick Laiberie!


    Well, there are so many triplets, triangles and triggered polyrhythms in most syncopated really musically approaches to the most world best music for acknowledged drummers in hole world's stylistic sophisticated Playalong DVD sound samples in high guessing John Bonham Stick acting on very quite enthusiastically an lots of power on different bullshit from really nice outer space ...


    Bye now for One Doll R Nineteen Ninety-Nein.


    Mai Hädd äiks.

    Hallo,


    die MKV 87 ist sicherlich am schnellsten an- und abmontiert und geht auch bei Holzspannreifen.


    Für Sicherheits- und Flexibilitätsfanatiker ist der traditionelle Ständer das Mittel der Wahl.


    Auch der KM 24030 wird schön festgeschraubt und man das Mikrofon ein bisschen verschieben.


    Die Kunststoffrastersysteme können bei nicht allzu häufigem Einsatz unter gesitteten Bedingungen durchaus befriedigend sein, ich sehe allerdings auf Dauer die Abnutzung der Verzahnung und ob die Biegerei dem Material gut tut, bezweifle ich ebenso. Das dürfte aber eher den Dauereinsatzbetrieb in rustikaler Manier beeinflussen.


    Ich würde mal einen Laden aufsuchen und die Dinger direkt an der eigenen Trommel oder einer mit vergleichbarem Reifen testen.


    Grüße
    Jürgen