Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    Hammu: danke. Ich selbst habe ja unter anderem auch Hybrid-Kessel am Start: eine ganz neue Mischung aus Hyper und Accel, Birke aus Japan, echter Geheimtipp, handgehämmerte Gratung, ohne Fön bearbeitete Felle (per Hand eingespielt - sau teuer!) ...


    HOHK: na, immer Hybrid. ab. Und klick nicht so viel rum, da sieht man zu viel und am Ende ist man noch schlauer, das ist asozial.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei Thomann stimmt Vieles auf Fotos, in Beschreibungen usw. nicht.


    Jedenfalls ist das sowieso alles Quatsch.
    Früher (ich spreche von der Zeit, als ich anfing, Prospekte zu lesen), da kam der Trend auf, fertige Trommelsets zu verkaufen, das war dann mal ganz schnell 22-12-13-16-SD-HW. Warum man gerade auf diese Zusammenstellung kam, ist mir - ehrlich gesagt - noch heute ein Rätsel.
    Dann kamen neumodische Klugscheißer und fingen an, etwas von Fusion zu faseln und ihre Tom Toms (auch die Stehenden) aufzuhängen und dann fielen auf ein Mal die komischen Abstände auf und die Zwei-Zoll-Norm wurde geboren und der Tod von 13er und 15er Toms eingeläutet. Diese modernen Fusionisten hatten P. A. und viele Mikrofone und sie wollten nicht mehr bestialischen Lärm, sondern perkussive Lustigkeiten verbreiten. Da kam der David Wecker (so ähnlich hieß er jedenfalls) gerade recht mit seinem Frickelvideo.
    Die Industrie stellte fest, dass man ja mit 20-10-12-14-SD-HW viel weniger Holz verbraucht als mit 22-12-13-16-SD-HW und druckte auf ihren Prospekten, das erstere Konfiguration ja viel besser wäre (das 14er hing natürlich, da sparte man auch noch den Stahl für die Beine), natürlich zum gleichen Preis wie letztere. Damit nicht genug, die Kessel wurden dünner (früher waren sie dicker geworden, weil stabil und gute Projektion), da sparte man noch mehr Holz und das erklärte man mit besserem Klang. Damit auch die Rocker an den neuen Fusion-Standard gewöhnt werden konnten, gab es auch 22-10-12-14-SD-HW. Das 14er Hängetom konnte man ja tief stimmen, dann klang das (angeblich) wie ein 16er (was ein wenig unlogisch erscheint und es auch ist, aber Werbung gewinnt). Nun kamen aber so unverbesserliche Komiker, die immer noch ihr 16er Standtom haben wollten: Folge: es gab die Sets als Standard, Fusion 1 und Fusion 2. Dann beschwerten sich die neu geborenen Bebop-Jazzer, die sich der Einfachheit halber einfach mal Jazzer nannten und wollten zu allem Überfluss auch noch ein liegendes Standtom zum Treten. Folglich gab es dann auch noch Kindersets, die natürlich marketingmäßig als "Jazz" verkauft wurden. Und nun, in diesem Jahrtausend wiederbelebten sich die Rocker und fortan muss es auch noch Rock-Sets geben. Wie die genau aussehen, ist nicht so ganz klar, aber mittlerweile ist sowieso nichts mehr klar, weil es inzwischen wieder Verstärkungsringe gibt, die zuvor ausgerottet wurden, weil man sie nicht mehr brauchte, weil selbst die kleinen Hängetoms nunmehr Füße angeschraubt bekommen, weil die Retrowelle das 13er wiederbelebt, weil es inzwischen wieder ausgerottete Folien gibt, die man nur im Drogenrausch erfinden und ertragen konnte und weil inzwischen sowieso keiner mehr was weiß, weil jeder macht, was er will und deshalb sollte man einfach sein Hirn einschalten und die Werbung in den Müll werfen.


    Dennoch herrschen in konservativen Kreisen erbarmungslose Regeln, welche selbst diejenigen zu beachten haben, die ganz bewusst ein anderes Empfinden haben, aber vor der drohenden Strafe knicken sie alle ein.
    1. "rockt halt schon bei kleinen Bassdrums" ist die Hymne der Alt-Fusionisten. Ihrer Meinung nach geht mit 20" alles und größer als 14" muss ein Tom nicht sein und ein 10er ist Pflicht und die Bass Drum darf nur mit der Körpergröße wachsen, weil ja der Trommler stets den Überblick bewahren muss als lebendes Metronom.
    2. "bei Thomann" ist die neue Norm. Wenn man auf ein Produkt hinweist, zeigt man nicht die Informationsseite desjenigen, der das Ding verbrochen hat, sondern die Verkaufsseite mit meist dünner Information, die oft auch noch falsch ist, des Marktführers in Sachen Kauf der Katze im Sack (man kann sie ja zurück schicken).
    3. "Mein Jazzkit hat eine 24x18 Bassdrum *whistling* und mein Rockkit auch. Und wie ich gerade mit Entsetzen feststellen musste, mein Fusionkit auch"
    Das sind die Untergrund-Rebellen von heute. Verstoßen gegen alle Vorschriften und posaunen das auch noch in die Öffentlichkeit. Mein lieber Herr zu Spät, Du stehst unter Beobachtung des Trommelverfassungsschutzes und das Sondereinsatz-Kommando Lizenzentzug ist schon unterwegs.
    4. "Man könnte auch sagen: Auf alten Jazzkits wird heute Rock gespielt.... " und "Auf alten Rockkits wurde früher viel Jazz gespielt. Heute ist das verboten. ": so sprechen die gut informierten Historiker. Ja, das ist die Wahrheit. Früher, da war alles anders und man durfte nicht mit Kinderschlagzeugen auftreten, wenn man schon über 18 war.
    5. "ja nur die kesselgrösse" - eine einfache Wahrheit, noch unprätentiös genannt. Doch es steckt so viel dahinter. Ja, mit einem kleinen Tom kann man auch Rock spielen. Macht ja Onkel Nicko von dieser Folterinstrument-Kapelle vor, der hat ein 6er. Und mit einem abgesägten 14er Tom kann man prima Kick Drum spielen, kann der Mann in der Fußgängerzone ja auch und der Bumms erschüttert (wenn man es mit einem Mikrofon abnehmen würde und eine anständige Anlage dahinter hätte) ja die ganze Fußgängerzone. Ich bin mal gespannt, wann die ersten Fusionisten beim Symphonie-Orchester auftauchen und dort 20er Bass Drums verkaufen wollen und Sopranino Snares und solches Zeug.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Kundenservice: siehe Homepages der Hersteller. Da gibt es von nichts bis recht gute Beschreibungen einschließlich Hörbeispielen und Pflegehinweisen sehr unterschiedliche Dienstleistungen.
    Zufriedenheit: sehr subjektiv. Es gab hier schon Leute, die mit Becken, die nach einem halben Jahr reißen, sehr zufrieden waren. Andere finden auch nach Jahrzehnten noch nicht ihren Beckentraum.


    Grundsätzlich gibt es verschiedene Lager:


    teuer - billig
    dick - dünn
    groß - klein
    laut - leise
    stetige Qualität - schwankende Qualität
    Päng - Paff - Basch
    vielseitig - speziell


    Am Anfang war das Budget.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Trommel auf den Bildern ist unvollständig.
    Sofern die Beschreibung stimmt und die fehlenden Teile vorhanden sind, dann ist es eine HLD 582 in der Ausführung mit 10 Stimmschrauben und der Sonderausstattung mit geflanschten Reifen (die natürlich auch nachträglich montiert sein können). Das ist zwar selten, aber möglich. Möglich ist natürlich auch, dass der oder die Vorbesitzer gebastelt haben.

    Bis auf die Parallelabhebung ist die Trommel identisch mit D 506.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    http://www.bilder-space.de/sho…=30.11YyXcnIevywdGOIc.JPG
    http://www.bilder-space.de/thumb/30.11YyXcnIevywdGOIc.JPG
    http://www.bilder-space.de/sho…=30.11wVWr92wyowFSrSW.JPG
    http://www.bilder-space.de/thumb/30.11wVWr92wyowFSrSW.JPG
    http://www.bilder-space.de/sho…=30.11QyUKtUVJJ57FOd6.JPG
    http://www.bilder-space.de/thumb/30.11QyUKtUVJJ57FOd6.JPG


    Edith streicht mal das Zeug, was nicht mehr so ganz aktuell ist.

    Hallo,


    ich bin brunette und männlich, dazu noch Equipment-Fetischist.
    Selbst ich hätte keine Ahnung, was dem besagten Herren gefallen könnte.


    Mir persönlich würde ein Elektrogerät überhaupt nicht gefallen und alles, was "nicht ganz soooo teuer" ist, gefällt mir meistens auch nicht.
    Als ich wieder anfing, ging ich viele Kompromisse ein, diese sind inzwischen fast restlos wieder verkauft.


    Ein glücklich machendes Komplettpaket ist eher ganz schön teuer.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Probe - Jugendzentrum - Metal: nach kurzer Hörprobe: seppel hat Recht.
    Wenn die Schlagfelle kaputt sind, würde ich die Resonanzfelle als Schlagfelle montieren, wenn diese kaputt sind, würde ich neue Felle kaufen.


    Beim Neukauf würde ich klare Pinstripes (oder eben die blauen Hydraulics, wenn es noch mehr "death" sein darf) und für die Kleine das beschichtete Ding mit dem Punkt unten drunter.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt hierzulande die Möglichkeit, die rechtliche und tatsächliche Gemeinschaft aufzulösen.
    Ein derartiges Ansinnen wäre für mich ein guter Grund, mal darüber nachzudenken.


    Weihnachtslieder sind schon schlimm genug.
    Eine Sängerin, die mit Sicherheit altersbedingt keinen Ton trifft,
    ein ekliges Elektroding, das wie ein Schlagzeug klingen soll,
    das Bedienungspersonal hat weiß auch nicht so recht ...


    alle Jahre wieder kommt die Horrornacht, auf die Erde nieder, schlimmer als wie Fastnacht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Kratzer von fremden Leuten trägt nur dann deren Haftpflicht, wenn sie a) eine haben (das ist gar nicht so häufig der Fall wie der Autofahrer gerne denkt), b) schuldig sind, c) ermittelt sind, d) der Geschädigte den Schaden nachweisen kann (auch die Entstehung, gelle) und da kann es schnell knirschen.


    Eigenes Vergessen ist grob fahrlässig und trägt weder die eigene noch eine fremde Haftpflicht. Ob es die Musikinstrumente trägt, müsste ich mal nachlesen. Falls ja - was schon abenteuerlich wäre -, dann käme anschließend mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Brief mit einer Erklärung, die in etwa so was wie Schluss machen bedeutet.


    Ich hatte bislang zwei Schäden während der Versicherung, einen davon hat sie kulanterweise getragen mit dem Hinweis, wie künftig auf das Zeug aufzupassen ist und im zweiten Fall war der Schaden nicht versichert.
    Wenn etwas von der Bühne geklaut wird, dann stellt sich sofort die Frage, ob der VN auch die Obliegenheit seiner Aufsichtspflicht (ich nenne sie mal so) Genüge geleistet hat. Eben mal mit den Kumpels ein Bier trinken gehört da nicht unbedingt dazu.
    Man sollte sich mal ganz konkret Geschichten ausdenken, bei denen Schäden entstehen, die man versichert haben will. Tatsächlich sind die meisten davon nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen versicherbar.


    Zu den 15 Euro: das wird nicht bis zum Lebensende so bleiben. Unser aller Gesetzgeber wird in absehbarer Zeit die Steuern erhöhen (vor allem die Umsatz- und wohl auch die Versicherungssteuer). Da haben wir dann alle was davon.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Diebstahl aus dem PKW, der nachts im Bahnhofsviertel stand? Vielleicht.
    Diebstahl aus dem Proberaum, wo der Türrahmen in einer Gipswand hängt und die Zugangstür zum Haus tagsüber gerne mal offen steht? O, o ...
    Diebstahl, wenn der gepackte Koffer hinter Einem stand, während man eine Kippe genoss? Uiuiui.
    Diebstahl der nagelneuen Supersnare, die man leider noch nicht beim Versicherer gemeldet hatte ...

    Hallo,


    als ich noch jung war und an Versicherungen glaubte, das Internet noch so ein Spielzeug von den Lords of Cold War war, da quälte ich meine damalige(n) Versicherung(en) damit, nach einem Equipmentwechsel diesen entsprechend anzuzeigen.
    Mein Schlagzeug besteht und bestand schon immer aus klar definierbaren Einzelstücken, z. B. Pearl Klemme AX-20, wo ist also das Problem?
    Ich glaube, der Versicherer war nicht so ganz richtig traurig, als ich ihm offenbarte, dass sich die Versicherung für mich nicht lohnt.
    Ich hatte damals übrigens eine tolle Reiseschreibmaschine, sozusagen das notebook der Vergangenheit. E-Mail ging noch über Recycling-Papier nebst Umschlag und nassklebendem Postwertzeichen. Die Post war noch monopolistisch und hoheitlich und für Equipmentkäufe trat man noch die Reise selbst an, bezahlte mit "DM" in Büttenpapier bei Übergabe ... ach, ja ...


    Die AGB (AVB) passen hier nicht rein, die verbrauchen schon kleingedruckt ein paar Seiten Papier und gelesen hat die meiner Meinung nach auch noch kein Mensch. Wer ein frisch im Karton geliefertes Set Aldi-Custom versichern will, hat es relativ einfach (vor dem Versicherungsfall tritt garantiert der Gewährleistungsfall ein und die Bestandteile sind ja leicht zu beschreiben ("Schrottkonvolut/Sondermüll"). Wer sich aus Verlies-XXL-Kesseln, gegratet beim Hansi, gemalt vom Heini und furniert von Tante Gerda, mit Vollklang-Spiralen und schwieriger Abhebung basteln lässt, jede Woche die Stimmschrauben und die Unterlegscheiben wechselt, alle drei Tage den Proberaum wechselt und sowieso eher flexibel ist, wird viel Freude haben.


    Was ist an einer Gitarre klar? Die nachgebastelten Mechaniken in 24 Karat und die Brücke vom Friseur um die Ecke sowie die platinierten Knöpfe wollen ja auch genannt werden, denn das Serienmodell kostet nur die Hälfte.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist ein Mikrofon mit der seltenen Bändchentechnik, welche recht empfindlich ist.
    Ich würde also erst einmal das Mikrofon vorsichtig auf Funktionalität testen. Dabei unbedingt beachten, dass die Phantomspannung ausgeschaltet ist, sonst kann das Bändchen reißen und dann hat man eine schöne Hülle ohne Funktion.
    Falls es funktioniert, ein Leckerbissen für Retrofreunde. Es ist ein Gesangsmikrofon* und wurde früher gerne von namhaften Künstlern eingesetzt.


    Grüße
    Jürgen


    *) Edith meint, dass der Jürgen im Alter zunehmend mit Zahlen nicht mehr umgehen kann. Das M 160 ist das Instrumentenmikrofon, das für den Gesang ist das ähnlichen M 260. Beide noch lieferbar. Informationen gibt es bei der Herstellerin.


    Wurde schon erwähnt, dass "N" dafür steht, dass die männliche Dose ein Adapter für moderne weibliche Steckplätze benötigt?

    Hallo,


    ich habe im Moment leider überhaupt keine Zeit, das wird sich erst im Laufe des Dezember wieder ändern.
    Allerdings kann ich auch nicht schaffeln und habe sehr umständliche Technik. Wer weiß, vielleicht wird ja die Frist noch mal verlängert (bis Sommer 2010), bis dahin könnte ich das mal geübt haben.


    Schöne Sache jedenfalls, aber da sieht man mal wieder wie es hier so zugeht: bei dummen Geschwätz sind alle an vorderster Front, geht es um Musik, dann sucht man die Burschen (sind ja meistens solche) vergebens.
    Bei Uff-Tschak konnte noch jeder mitmachen, bei schräger Mukke wurde es schon übersichtlich und bei Triangeln, Tripod, Tri... wie heißt das mit der Drei über den Noten doch gleich?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    korrekt wäre "double bass (oder besser: kick) drums". Bei "double bass" weiß der crossover musician nie so genau, ob der upright bass oder die beiden kick drums gemeint sein sollen.
    Zusammen schreiben übrigens nur die Deutschen. Die zeigen damit, dass sie kein Englisch können. Deutsch können sie meistens auch nicht mehr. Tragisch.


    Und in der Tat (double indeed): man braucht dafür kein Kochbuch (bei uns heißt das übrigens Schmand, deshalb sind wir Hessen alle jung und knackisch), man muss einfach nur schnell treten und dabei Youtube gucken.
    Dann wird es auch was mit dem Keltern.


    Das Buch von Bobby und Ralph habe ich auch. Da steht vorne, was der Unterschied zwischen double pedal und double kick drum ist und hinten sind ein paar Bilder von Leuten, die so was auch haben. In der Mitte sind lästige Übungen, die man sowieso nicht braucht: immer schön rechts-links-rechts-links und das bis die Füße in Gips sind, so empfiehlt es - glaube ich - der Blasen-Themer. Denn: no pain - no gain. Erst wenn Blut spritzt, ist es Bloody Metal.
    Ansonsten: ich würde niemals das mit den Füßen spielen, was für die Hände gut ist. Die armen Becken, diese Flecken, ach, nee ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn es unbedingt alles an einer Stange sein soll, siehe Beitrag #5.


    Ansonsten tut es jedes Gerüst. Bei mir hängen zwei Toms ganz intim beieinander gerade dort, wo jeweils eine Stange endet.

    Alles eine Frage des Aufbaus.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich glaube auch nicht, dass es an der Trommel liegt.
    Allerdings sehe ich zwischen "Remo" und "Coated" ein "CS". Felle mit dem Punkt klingen etwas härter. Für einen weichen Klang würde ich eher ein Coated Ambassador oder eines der vergleichbaren Felle der Mitbewerber nehmen. Ansonsten kommt der weichere Klang mit den Stöcken, dem Anschlag und der Stimmung. Darüber sollte es möglich sein.
    Die Teppichansprache könnte mit einem neuen Resonanzfell, der besseren Stimmung des alten, einem neuen Teppich oder der besseren Einstellung des alten oder eventuell einem noch flacheren Kessel verbessert werden. Letzteres halte ich jedoch ausdrücklich für obsolet, jedenfalls hinsichtlich der 5,5".
    Möglicherweise ist aber einfach der Raum so ungünstig, dass es zu dem unerwünschten Ergebnis kommt. Dann wäre vielleicht doch eine Dämpfung mit einem aufgelegten (weichen) Taschentuch ein probates (leicht entfernbares) Mittel.


    Aber Ferndiagnose ist mehr als schwer.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    mein lieber Herr Xytras, Ihr Beitrag ist leider unsubstantiiert. Es wäre von Nöten, eine konkrete Prozentzahl anzugeben. So bleibt offen, ob die Felle 2,5 % oder 85 % ausmachen sollen.
    Bei mir jedenfalls kann dasselbe Fell sowohl "Pöck" als auch "Boom" machen. Ich habe dazu ein Werkzeug aus verchromten Gussstahl mit einer raffinierten Aussparung, mit der sich lustig an den Fellfeststellschrauben herummodellieren lässt. Man kann da von ganz nett bis "St. Anger" ziemlich viel hin bekommen. Und da sind sie wieder, meine 9,9 %.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was ist eigentlich "Fusion"? Klingt irgendwie nach Eintopf. Ein Topf. Genau. Eine Trommel für Alles.
    Also: hoch gestimmtes 18er Tom Tom flachgelegt mit Fußmaschine getreten für Drum and Bass und tief gestimmte 26er Bass Drum für schweren Rock. Fusion ist dann 20 in Pop-Stimmung. Für nix gut, aber nirgends störend.

    Hallo,


    ob ein Schlagzeug rockig, jazzig, bluesig oder drum & bassig klingt, liegt zu 89,9 % am Bedienungspersonal.
    Ich würde mich nicht empfehlen.


    9,9 % liegen an der Stimmung.


    0,19 % liegen an den Fellen.


    Der Rest teilt sich auf in Raum, Farbe, Gummi, Lack und Chrom, Leim, Öl, Sperrholz.


    Man kann auch mit einem Death Punx Jazz spielen und mit einem Warlord die Hits von Woodstock. Mit Adoro geht auch satanistischer Black Metal. Muss ja keiner wissen.
    Das neue Superstar ist gar nicht für Rock geeignet, das ist viel zu poppig.


    Grüße
    Jürgen