Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    hierzuorts wird der Apfel getrunken, das ist etwas leichter und auch für ältere Semester unfallfrei möglich.
    Da merkt man doch gleich, dass man sich in der Zivilisation befindet. Maschinelles Vorkauen durch ausgefuchste Maschinen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    jetzt mal zum Spaß: man kann tatsächlich auch ohne Schrägstriche, große "i" und dergleichen schreiben und dabei die weiblichen Formen mitbenutzen, ohne dass es der Lesbarkeit schadet. Ich persönlich finde das angehängte "in" bzw. "innen" übrigens auch nicht emanzipatorisch korrekt, hätten die mich besser mal gefragt damals (Achtung: Lächelchen einfügen, bitte). Besser gelöst ist es im Englischen, wo die Form tatsächlich oft erst einmal neutral ist. Alleine die Unterscheidung in weiblich und männlich ist ja - bis auf Ausnahmen, wo es gerade darauf ankommt - diskriminierend. Für die Artikel gibt es meiner Meinung nach ohnehin keine vernünftige Rechtfertigung, außer vielleicht, Fremdsprachler zu ärgern. Statt "the" für sie, ihn und es müssen unsere Kinder "der, die, das" lernen. Vielleicht mal eine Überlegung für eine Rechtschreibreform. Da ist noch viel Potential. Auch "das" Mädchen und "der" Junge birgt Diskriminierung. Solche Dinge sind tief verwurzelt und deshalb bemerkt man sie gar nicht.
    Im Spielwarenbereich ist es besonders extrem. Unisex kommt dann erst bei den Jeans, aber da tragen die Damen entweder Männerhosen oder sie müssen die Knöpfe falsch herum öffnen, was nur den Linkshänderinnen zu Gute kommt.
    Ein spannendes Feld. Nicht nur für gut bezahlte Ex-Sozialarbeiter.


    Dass wir Buben uns mehr für lärmende Instrumente interessieren, hat ja auch seine gesellschaftspolitischen Gründe.
    Gerade als Mann im liberalisierten Patriarchat finde ich es allerdings immer ein bisschen komisch, wenn man bestehende Ungleichheit und Unlogik verteidigt. Das sollten echte Kerle doch nicht nötig haben.


    Grüße
    Jürgen


    Besitzer eines echten Männerschlagzeugs.

    Hallo,


    verbasteln wirkt sich auch immer auf den Wiederverkaufspreis aus. Aber bei einem jungen Trommler ist das ja egal, der behält den historischen Schinken bestimmt ein Leben lang.
    Auf deutsch hieß "CB" übrigens "Celluloid Black", anscheinend war das über dem Teich nicht interessant genug. Verständlich.
    Ich würde so ein Gerät für alte Leute anschaffen. Für sehr junge Leute würde ich etwas Moderneres wählen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "Kerb" ist der südhessische Begriff für "Kirchweih".
    Das ist eine Festveranstaltung, welche heutzutage mit der Kirche oder gar ihrer Weihe recht wenig zu tun hat und eher so eine Art Oktoberfest, Dippemess etc. im Kleinen darstellt, also Karussell, Autoscooter, Plastiktulpen schießen, Teddybär gewinnen, Watte essen, Bratwurst essen, Currywurst essen, Schiff schaukeln, Bier trinken, Schnaps trinken, hochwertig konversieren, Bier trinken, im Festzelt Musik hören von zweit- oder dritt- oder viertklassiger Kapelle, Bier trinken, urinieren, Bier trinken, übergeben, vom Sani wiederbeleben lassen, mit der Schubkarre heim zu Mama fahren lassen, dort in der Badewanne übernachten, ... mittags dann wieder los ...
    Es gibt dann noch die Kerweborsch, das sind dauerbesoffene frühe Adoleszente in Uniform, die einen gefällten Baum ans Wirtshaus binden und ganz lustige Lieder singen und dann gibt es noch einen Umzug (so eine Art Karawane), wo jeder Verein des Dorfes seine Mitglieder zur Schau stellt. Dieser kulminiert dann in einer Ansprache, welche die wichtigsten Ereignisse der letzten Zeit erhellt (beim Schreiner Müller ist ein Sack mit Sägespänen umgefallen und dahinter lag der Bürgermeister Schmidt mit der Schreinersgattin Müllerin, welche gerade über die neue Ortsumgehung anschaulich diskutiert hatten, bis dann eben der Sack ...). Nun ja, auf dem Dorf, das ist eben ein bisschen urbaner als in so einem internationalen Fachforum, wo gepflegt und elaboriert über Schrauben und Muttern sowie diverse Schmiermittel und ihren Klang disputiert wird.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde die rechte mal nach links und die linke nach rechts stellen.
    Wenn jetzt die eine so klingt wie die andere vorher und umgekehrt, dann hat das mit dem Stimmen usw. geklappt.


    Wenn nicht, dann gibt es mehrere Möglichkeiten.
    Wenn man die Fußmaschinen gegen die Wand stellt, klingen dann beide gleich?


    Weiterhin ist gleich und ungefähr gleich natürlich dehnbar.
    Auch auf einer Trommel, insbesondere einer Großen mit einem angeschraubten Doppelpedal klingen Schläge von rechts und links nicht gleich.
    Diese Toleranz sollte man auch den zwei Großen Trommeln gönnen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    dass es zu den besseren (!) Serien der etablierten Markenherstellern bau- oder qualitätsgleiche Alternativen von no names geben soll, ist ein unausrottbarer weit verbreiteter Irrtum.
    Ebenfalls ist es ein Irrtum, dass es in China gleichsam ein einziges Werk gäbe, das für alle möglichen Marken fabriziert. Selbst wenn dem so wäre, würde das allerdings dennoch keine Rückschlüsse auf die Qualität zulassen, denn auch bei Produkten aus dem gleichen Werk gibt es hinsichtlich der Serien durchaus auch Qualitätsunterschiede. Das war schon früher so und ist auch heute so. Bloß weil das Unternehmen X auch für Aldi herstellt, ist das Produkt Y bei Aldi nicht dasselbe wie das Produkt Z bei Rewe. Kann man schon anhand der Inhaltsstoffe erkennen, aber das liest ja keiner. Bei Ständern gibt es verschiedene Rohre und verschiedene Rohrstärken, es gibt verschiedene Verchromungen, es gibt mehr oder weniger taugliche Schrauben, Gewinde und letztendlich auch Hülsen und Filze. Ein Filz aus China verliert bei mir massenweise Härchen, einer aus Taiwan so gut wie keines und sogar die Motten fühlen sich darin pudelwohl. Das sieht man im Prospekt nicht und auf der Homepage schon mal gar nicht. Auch die Dicke des Rohres sieht man nur anhand des Außendurchmessers, nicht aber anhand der Wandstärke und ob eine Schraube bricht, merkt man auch erst, wenn es soweit ist. Klappernde Nieten sieht man auch nicht, mit der Zeit hört man sie eben und der ganze Ständer wackelt dann halt so vor sich hin.


    Ich bin zu alt und mein Restleben ist mir zu kurz, um weiterhin fragwürdiges Zeug zu testen. Für den Besten nur das Beste.
    Wenn man mal überlegt, was man wirklich braucht, dann kann der ein oder andere extra Ständer durchaus eingespart werden.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Dass es in China eine Endkontrolle gäbe, halte ich für ein unbestätigtes Gerücht.

    Hallo,


    ich weiß es auch nicht.


    Es gibt bessere und schlechtere.
    Ja, Tama soll ganz gute bauen. Das sagen viele Leute. Viele Leute sagen auch, dass das Imperialstar nicht dazugehören soll. Viele schwören auch auf Pörl. Andere finden Sonor toll. Wieder andere finden außer dw sowieso alles blöd. Andere nehmen auch pdp. Dann gibt es noch Leute, die gerne lustige Eigenmarken und gekaufte Marken verehren, wieder andere schwören auf kleine Unternehmen und Motorradfans kaufen eh nur Yamaha.


    Meine Sets sind alle ganz gut. Andere auch.
    In einer Band verwenden kann man die alle.
    Mir würden allerdings die Becken auf den Keks gehen. Andere Leute sind da toleranter.


    Grüße
    Jürgen

    "Ist Rick nicht ein auslaendischer Name?"


    Hallo,


    o, ja, und Nadine ist auch nicht urdeutsch.
    Da sieht man mal wieder, wie konservativ Schulbücher sind. Der Quoten-GI-Sohn und das Mädel vom Fiese-Matenten-Franzosen aus der alten Besatzungszeit wurden schon verarbeitet. Alles, was danach kam wurde noch nicht bearbeitet. Hoffentlich ist wenigstens die Rechtschreibung neu.


    Dass es tatsächlich wichtig ist - jedenfalls auf dem Dorf - den Leuten frühzeitig beizubringen, was Geschlechtsmerkmale sind und was eher Modeerscheinungen bzw. Anpassung an Konventionen sind, habe ich selbst schon erlebt:
    In einer Werkstatt für geistig behinderte Menschen wurde ich als besuchender Zivildienstleistender von einem Mitarbeiter sofort als Objekt des gepflegten Anbaggerns ermittelt.
    Der nicht ganz auf der IQ-Höhe liegende Bursche kannte zwei Dinge: Frauen lädt man zur Disko ein und sie haben lange Haare.
    Es gab auch noch weitere lustige Begegnungen und Berichte seinerzeit. Das war übrigens in den 80ern, also zur Hochzeit der Emanzipation.


    Wenn man dann hier die Diskussionen um schwule Farben für Instrumente, Männer-, Frauen- und Kindersets sowie Sissies, Pussies, Becken, T-Shirts (girlie oder normal?) und den ganzen Quatsch verfolgt, kommen Einem die Schulbuchkritikerinnen schon wieder erstaunlich sachlich vor. Alles eine Frage der Relation.


    Und ja, das Leben ist eine Satire, man wird geboren, um zu sterben. Wenn das mal kein Schwachsinn ist.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Sex, Sex und sexistisch sind verschiedene Dinge, aber das führt jetzt zu weit.

    Hallo,


    das ist Muschelholz vom Strand.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ohne Gewähr: anhand der mystischen Fotos käme Phonic Plus oder bestenfalls noch Performer in Frage. Möglicherweise gehören Bass Drum und Tom Toms auch nicht direkt zusammen, aber bei den Lichtbildern mit den üppigen Informationen (Größen?) geht nicht wirklich ein Licht auf.

    Hallo,


    mein bislang einziges Smooth White habe ich hier beim Schmidt gekauft (Powerstroke 3), das ist aber schon ein paar Tage (Jahre?) her.
    Dass es Smooth White Coated geben soll, ist mir neu. Die Prospekte, welche ich vom Hersteller von der Messe in amerikanischer Sprache erhalten hatte, wiesen solche Felle meines Wissens auch nicht aus.
    Aber: auf der Homepage gibt es die tatsächlich. War ich bisher blind? Sind die neu? Oder waren die im Prospekt immer weggelassen worden, damit der internationale Messegast nicht auf dumme Gedanken kommt?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Da unsere Forenverwaltung ja mit dem zuständigen Vertriebsmenschen für das Zeug ausgestattet ist, sollte die Info ja kein Problem darstellen.

    Hallo,


    ich finde, so ein frisches Orange passt wunderbar zu einem jungen dynamischen Burschen, der gute Laune verbreitet.
    Der Martin kann so etwas tragen. Der kann sogar knallige Badeanzüge tragen, fürchte ich.


    Bei den farblosen Eimern muss ich sagen, dass die natürlich für die meisten Herren ungünstig sind, denn entweder erblickt nun das Publikum das ganze Elend oder Mann muss vorher in die Maske. Nur Floridaboy Orange macht da auch noch eine gute Figur.


    Ich selbst muss berufs- und altersbedingt natürlich meine Geräte um mich herumscharen und diese für mich glänzen lassen. Aber früher ... damals ... ach ja ...


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ich wusste schon, warum ich die Klammer einfügte.


    Der kleine Nager ist möglicherweise tatsächlich nicht mehr unter uns, aber so genau weiß das niemand.
    Die beiden von meinem alten Avatar sind definitiv zu Staub zerfallen, wenigstens hat es die Trommel überlebt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Wenn ich mir hier dann so manch ein Avatarbild oder den "Bilderraetsel-Thread" anschaue muss
    sich der eine oder andere hier vielleicht auch selbst mal an die Nase fassen wie er mit Rechten Anderer umgeht.


    Meine Worte.
    Aber das will hier ja (kaum) jemand hören.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meine bisherigen Avatare waren und sind alle selbst geschossen.

    Hallo,


    das hier

    Zitat

    Wenn man sich "neben der Musik" noch einen schönen Job sucht tut man etwas für Kultur und die Gesellschaft.
    Was will man mehr ?


    sehe ich ebenfalls als ein Plädoyer zur Abschaffung des Berufsmusikantentums.


    Mir will es nicht einleuchten, warum Künstler, von denen ja einige fast Handwerker sind (Stichwort Tanzkapelle) eigentlich nicht professionell sein dürfen sollen.
    Möglicherweise sind da die alten Traditionen hinsichtlich brotloser Kunst und Tätigkeit für einen Appel und'n Ei sehr tief verwurzelt.
    Dagegen werden day time jobs durchaus als auch spaßige Dinge betrachtet, "mit denen man Geld verdienen kann und soll". Warum aber die Unterscheidung?
    Als Arbeitgeber würde ich da exakt so wie von newbeat beschrieben denken wollen. Konsequent wäre das Ansinnen für meinen Horizont nur dann, wenn man generell die Entlohnung abschaffen wollte. Das haben die im "real existierenden" Sozialismus auch eher als sehr theoretisch empfunden. Aber darum geht es nicht, die Frage ist nur, warum Musiker ungleicher sein sollen als Mediziner. Oder Bildhauer als Maurer. Oder Kunstschmiede als Schmiede?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    fwdrums: merci beaucoup. Dieu merci beitragsfrei (aus meinem Amateurmusikertopf hätte ich sonst nicht gewusst, woher ich ihn hätte entnehmen sollen).

    Hallo,


    wenn jemand das (Urheber-) Recht abschaffen will, dann stößt das bei mir zunächst mal auf Skepsis.
    Unser Recht wird im Ausland bewundert und es gibt viele Fachleute, welche hierher kommen, um für ihr Land etwas mitzunehmen.
    Wir gehören zu den Nationen mit den besten Rechtssystemen auf der Welt. Sie funktionieren trotz allem Sand im Getriebe überdurchschnittlich gut.
    Was also soll an unserem Urheberrecht (das hat mit der GEMA erst einmal noch nichts zu tun) falsch sein?
    Natürlich ist es bedauerlich, dass ich für gute Musik meist gutes Geld bezahlen muss. Umgekehrt ist es bedauerlich, dass Dieter Bohlen und Michael Jackson und die Rolling Stones und noch ein paar andere sich dumm und dämlich verdienen oder verdient haben. Schaffen wir den Mist also ab?
    Wenn ich mich in die sanitären Anlagen begebe und ein Lied trällere ("When the water falls"), was mir soeben in meiner grenzenlosen Kreativität eingefallen ist, darf dass mein zufällig im Treppenhaus vorbei laufender Nachbar dann aufzeichnen (telefonino hat man ja heute immer dabei) und dann ins Netz stellen, so dass sich die ganze Welt daran erfreuen kann? Nach dem bisherigen Recht nicht.
    Ich darf selbst entscheiden, ob ich meine Kunst in den Abfluss fließen lasse oder ob und wie ich mich der Welt mitteilen möchte.
    Das gilt für meine Musik, meine Bilder, meine Tagebucheinträge und meine Aufzeichnungen aus dem Schlafzimmer sowie der Kammer mit den zwei Buchstaben.
    Ich finde das gut so.


    Auch wenn ich der Welt ein Urlaubsfoto zeige, wo ich im Badeanzug am Strand von irgendwo stehe, dann hat bisher niemand das Recht, dieses Foto ins Drummerforum zu kopieren, damit man sich hier darüber ausgiebig fachlich unterhält. Ich finde das gut so.


    Wenn Mozart damals schon Mitglied der GEMA gewesen wäre (was aus verschiedenen Gründen seinerzeit noch nicht möglich war), dann hätte seine bescheidene Grabstätte sicherlich etwas besser ausgesehen und sein Siechtum davor wäre voraussichtlich auch ein wenig erträglicher für alle Beteiligten verlaufen.
    Wie die Befürworter der totally open source so etwas verhindern möchten, ist mir ein Rätsel. Vielleicht sind sie ja für eine Grundsicherung für Künstler (Hartz XIV - to be continued)? Ich habe keine Ahnung.


    Und: die Sache mit dem Abgeordneten, der gerne mal selbst als privat investigator im Netz agiert (so ließ er sich jedenfalls selbst ein) - bei Spekulationen halte ich mich mal zurück - ist schon etwas komisch. Ausgerechnet einen mutmaßlichen Straftäter ins Piratenboot zu holen, finde ich - man hätte ja bis zum Abschluss der Sache warten können - geschmacklich fragwürdig. Andere Leute sind da nicht so empfindlich. Ich bin es und mir schmeckt es nicht.


    Über andere Parteien kann man natürlich auch viel erzählen, aber die haben andere Themen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also ich habe ja wenigstens mal auf der Messe auf 101 geklopft. Ja, ich habe es überlebt.
    Meine erste Hi-Hat als Anfänger war eine 505 Heavy. Ich fand die damals gar nicht sooo super toll.
    Wenn man bedenkt, mit was sich die Jugend heute zufrieden gibt, da fragt man sich, ob nicht doch
    früher alles besser war.
    Schöne Überleitung, der Fred ist ja auch eher von früher.


    Grüße
    Jürgen