Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    "Es kennzeichnet verrückte, dass sie sich für die einzig normalen halten... "
    Dann muss ich doch normal sein. Komisch ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    vielen Dank, Drewi für den Beitrag.
    Ich hatte da auch daran gedacht und habe mich auch schon gewundert, warum heutzutage die weiß-roten Fackelfahrzeuge mit vier Druckgashörnern ausgerüstet sind.
    Neben der allgemeinen Verkehrssicherheit, die mit einer lauten Anlage per se bereits gefährdet ist, kommen solche konkreten Fälle leider fast täglich vor.


    Ich finde, so etwas sollte man auch bedenken.


    Zitat

    Ein normaler, höflicher Mensch aus der richtigen Welt


    Für die Einen sind geile Hintern, die halbnackig Autos waschen und den Fahrer - äh - waschen sowie frisierte Autos mit P. A. (public adress!), mit der ein Elektroschlagzeug so richtig gut rüberkommt, die richtige Welt, für andere eben nicht. Ich bin da lieber unnormal, unhöflich und komme aus der falschen Welt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich habe geile Becken!!!

    Hallo,


    Leute, hier geht es um High Fidelity im rollenden Zuhause des Mannes mit Geschmack. Jetzt wollen wir doch nicht über akustische Emissionen/Immissionen diskutieren.
    Der Torsten sucht einen Elektriker mit guten Drähten und den kann er hier ja auch bekommen. So ein Elektroschlagzeug kostet ja einen Haufen Geld, da verdient sich der ein oder andere sicherlich gerne mal ein TG.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    früher war das alles einfacher.
    Da gab es kein Internet und wenn man Musik machen wollte, dann hat man es einfach gemacht.


    Heute muss man vier Jahre Unterricht nehmen, mindestens 40 Rudiments vor- und rückwärts spielen können, mikro- und makrotimingfest sein, ein Doppelpedal, zwei Chinas und fünf Splashes haben und dann muss man natürlich odd times im Schlaf können. Vorher braucht man sich bei einer Kapelle gar nicht erst zu bewerben.


    Früher hat man (schlecht) AC/DC und Stones nachgespielt und einen Blues in A (moll) komponiert, heute muss es schon mal mit Double Bass Drum mit 180 Sachen los gehen.


    Das kann nicht funktionieren.


    Beim Fahrradfahren ist das ähnlich. Früher hat man die Kinder auf einen stabilen Schrotthaufen gesetzt, heute muss man ihnen erst einmal das gelbe Trikot kaufen, um dann mit Streckenfunk und dem Auto hinterher zu fahren.


    Egal: entscheidend ist, das, wenn die Zeit reif ist, das Obst von selbst vom Baum fällt. Das wurde schon gesagt, ich möchte es aber nochmal betonen, damit es nicht untergeht.
    Und: wenn man im Keller üben will und das Tageslicht meidet, ist das auch in Ordnung.
    Ich habe gerade in der Anfangszeit viele Leute kennen gelernt, die so viel Angst (Lampenfieber ist normal, wahre Furcht ist ein Warnsignal) vor der Bühne hatten, dass sie vorher Betäubungsmittel nehmen mussten. Ich finde das den falschen Weg.
    Man kann sein Set so aufbauen, dass es cool aussieht und sich dadurch sicher fühlen. Wenn man das aber unbedingt braucht, dann sollte man über das Leben auf der Bühne noch einmal nachdenken. Es gibt ja auch tolle Studiomusiker und es gibt noch viel mehr Kellermusikanten.
    Erst wenn man von selbst einen Antrieb hat, ja gleichsam einen richtigen Trieb, dann ist die Zeit reif.
    Und dann ist es egal, was passiert.


    Meine erste Bandvorstellung war der Witz schlechthin: ich konnte nichts und hatte fast nichts (BD, SD, HH, ein Crash, eine Kuhglocke und einen nagelneuen Hocker, extra dafür angeschafft) und die Kapelle war damals wahrscheinlich besser als ich es heute bin. Die waren aber so gut, dass sie die Sache mit Fassung nahmen. Später kam ich dann mit Mitschülern zusammen, das funktionierte eine ganze Weile. Wir machten eine Mischung aus fremden und eigenen Liedern, anfangs mehr fremd, später mehr eigen.


    Was ich am liebsten machen würde, mache ich natürlich nicht, das würde mich dazu bringen, einen Tennisschläger zu kaufen. Man sollte so anfangen, dass die Sache ein bisschen Aussicht auf Erfolg hat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    danke für die Nachtlektüre. Gibt es auch einen Band 1? (Edith ist dank "und es ist noch lange nicht vorbei!" beruhigt)


    Ich fand Martins Frage sehr wohlfeil und ästhetisch wie inhaltlich von wahrer Größe. Und an seinem Set kann man ganz hervorragend spielen, da würde ich sogar noch was dran hängen. More is more. Das einzige Argument gegen das Set ist die Schlepperei.


    Irgendwie kommt mir die Veranstaltung vor wie das literarische Quartett, allerdings basisdemokratisch und es erinnert mich an Alfredissimo, als seinerzeit Björn Engholm zu Gast war. Wie komme ich darauf?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das mit "relativ normal" war eine blöde Idee, vergessen wir es einfach.


    Ansonsten haben wir doch schon mal ein paar interessante Dinge gefunden:


    1. haben wir tatsächlich Einen gefunden, der statt Einzelschläge Doppelschläge spielt. Was ich mich anhand dieses Beispiels frage: Warum machen das nicht mehr Leute? Bei den Händen ist der double stroke roll ja gerade wenn es eilig wird, das präferierte Mittel der Wahl, warum also nicht untenrum?


    2. haben wir zwei Leute gefunden, die einen four stroke roll spielen. Wow! Hätte ich nicht gedacht, sind ja fast 20 % oder so. Und das auch noch im lustigen Fußsatz RRL(R). Da hätte ich banal RLR(L) bzw. LRL(R) getreten. Das ist wirklich mal was Anderes.


    3. haben wir dann eine Idee, von der wir nicht wissen, ob sie denn in der Praxis tatsächlich stattfindet: ein shuffle mit rechts und links noch die Geisternoten reingemogelt. Why not?


    4. haben wir dann die These, dass die Statistik einen guten Grund hat, nämlich dass das ganze Gefrickel weitgehend sinnfrei und überflüssig ist. Dafür sprechen ja schon die Kollegen ganz ohne Zweitpedal und natürlich auch diejenigen, die zwar der guten Ordnung halber eins haben, es aber außer beim großen Finale nie einsetzen. Ich halte das für bedenkenswert, immerhin spart es Übezeit und man kommt nicht auf die Idee, die Bandkollegen mit ungarem Zeug zu ärgern.


    5. haben wir dann allerdings die fragwürdige Variante
    a) in Form eines Herren, der ja wohl nie einen zweiten Huf im Einsatz hat, aber im Video erklärt, wie er es macht (und dann auch noch RRL in Sechzehntel - meint der Triolen oder verschiebt der den Puls?) und natürlich
    b) den Virgil Donati (den hatte ich anfangs als Gegenbeispiel zusammen mit dem langen Thomas im Kopf), den beide machen ja gerne mal eine Klinik, aber in welcher Kapelle die das Zeug mehr als einmal eingesetzt haben, das bleibt im Bereich des großen Fragezeichens.


    Beim Derek Roddy weiß ich nicht so genau, ob der zu Nr. 5 b sollte oder ob das mal ein Kandidat für Nr. 6 wäre oder ob der so absurdes Zeug macht, dass es so anormal wird, dass man darüber den Mantel des Schweigens decken sollte. Spielt der im Jazz auch Doppelhuf und macht der lustige Sachen mit kleiner und größerer Fußtrommel?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also ich spiele D 112.
    Es ist für mich wohl am besten geeignet. Jedenfalls hat mir bislang hier noch niemand erklärt, was an dem Ding für meine Zwecke schlecht ist. Für andere Zwecke kann es schlecht sein. Es wundert mich etwas, dass man über die Suche nichts findet.


    Ich fange immer so an: Budget.
    Dann wäre die Frage: wozu? Plug and play oder Lust auf Schrauben am Pult?
    Neutral oder gefärbt?


    Grüße
    Jürgen

    Liebe Gemeinde,


    ständig werden wir aus der Konserve und vielleicht auch en direct mit abwechselnd getretenen Pedalen konfrontiert, teilweise auch in olympischen Disziplinen.
    Nun habe ich mal von Leuten gehört, die auch etwas anderes mit den Hufen machen als RL oder LR. Die Leute, welche mir namentlich bekannt sind, machen jedoch hauptsächlich Veranstaltungen, auf denen sie mit ihren Trommeln und Becken allein das staunende Publikum betören.


    Was mich mal interessieren würde:


    Gibt es in der Profi- oder Amateur-Welt jemanden, der tatsächlich in relativ normaler Musik, der tatsächlich mit den Pedalen etwas anderes macht als single stroke roll (LLRR, RLRR, ...)?


    (Fußtechniken wie Ferse oben unten oder sonstwo sowie reine Soloveranstaltungen sind ausdrücklich nicht gefragt).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ob man die Entscheidung über Metalldächer mit einer fristmäßig bestimmten Garantiezusage (hier: 40 Jahre) auf eine fristmäßig eher schwammige Zusage ("lebenslang" - a) wessen Leben und b) wie lange lebt eine Trommel naturgemäß?) über Musikinstrumente und deren Zubehör übertragen kann, das bleibt natürlich offen, so dass man darüber weiterhin schön diskutieren kann.


    Ich würde als Hersteller feste Fristen nennen.


    Im Übrigen zeigt sich bei so etwas wieder, dass die alten Zeiten vorbei sind. Früher war man sich ziemlich sicher, dass ein Unternehmen lange lebt. Heute ist das wesentlich zweifelhafter (Unternehmen verändern sich mitunter sehr rasch und sie kommen und gehen auch schneller, inzwischen einschließlich diverser Traditionsunternehmen). Somit wäre die Garantie eines Unternehmens, das demnächst durch welche Krise auch immer vollständig untergeht, nur von sehr bedingtem Wert. Sicherheiten für die Zukunft sind immer etwas unsicher.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Es gibt andere Trommler, die anständig spielen können und bei denen man nicht mit einem Krankenhausaufenthalt rechnen muss.


    Vielleicht wird es jetzt ein bisschen klarer für die professionellen Missversteher.


    Zitat

    Daniels', was wolltest Du jetzt eigentlich sagen?


    Dass Herr Schmidt trotz seines fortgeschrittenen Alters wie der junge Moonie ganz toll Trommeln werfen kann und er das so cool findet, dass es ihm sogar egal ist.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was hat das mit "lifetime warranty" zu tun?
    Ach so, ein rhetorischer Trick, um die Aufmerksamkeit auf den Fred zu lenken, jetzt habe ich es kapiert. ;)

    Hallo,


    ich wusste doch, dass es um etwas ganz Anderes ging.


    Die Nummer ist nicht mehr neu und im Alter von Herrn Smith auch nicht mehr angemessen.
    Manche machen Musik und manche machen eben alles kaputt.


    Mir wäre es lieber, die Oberendorser gingen mit ihren Sachen etwas pfleglicher um.
    Gut, dass ich nicht Hagar heiße, sonst wäre das der letzte Auftritt von Herrn Schmidt in meiner Kapelle gewesen. Es gibt andere Trommler, die anständig spielen können und bei denen man nicht mit einem Krankenhausaufenthalt rechnen muss.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eine Garantie entsteht nicht durch Fall vom Himmel, sondern durch eine Erklärung.
    Die Erklärung lautet in der Regel nicht schlicht: "Garantie" (und jeder weiß, was gemeint ist, weil das ein irgendwo geregelter Begriff ist), sondern in der Erklärung steht drin, was garantiert wird und wo diese gilt und wie lange und was alles ausgeschlossen ist. Solange man diese Erklärung nicht im Wortlaut gelesen hat (das ist jetzt doppelt gemoppelt, aber sonst will es ja wieder keiner verstehen), weiß man auch nicht, um was es geht.
    Ich habe keinen Ost-Pack-Sack und kann daher nicht nachsehen, was da dem Kunden oder wem auch immer garantiert wird oder eben auch nicht.


    Grüße
    Jürgen


    Edith: bei Pörl sieht das so aus.
    Edith II: das Wichtigste steht immer am Schluss: "Note: This WARRANTY applies to the United States only and may vary in other countries."
    Edith III: für Chad S. und andere Rocker: "This warranty does not cover normal wear and tear or any damage to this product that results from improper installation, accident, abuse, misuse, natural disaster, repair or modification"


    Edith IV für Freunde des modischen Rucksacks: EastpakGarantie

    Hallo,


    ein Doppelpedal ist konstruktionsbedingt ungleich.
    Wenn man gleiche Pedale will, sollte man zwei Einzelpedale kaufen. Man benötigt dazu allerdings auch eine weitere Trommel.
    Eine weitere Alternative wäre beispielsweise das Sonor Giant Step Middle Pedal oder die wesentlich ältere Sleishman-Variante, welche sich beide nicht so richtig durchgesetzt haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich glaube nicht, dass


    1. eine "lifetime warranty" hierzulande ausgesprochen werden wird und


    2. Herr Smith aufgrund einer solchen sich zu der auf dem Foto gezeigten Handlung veranlasst sah und


    3. ein - sagen wir mal - produktschädliches Verhalten von einer Garantiezusage beinhaltet wird.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    War die Frage ernst gemeint?

    Hallo,


    verbrennen tut man Dinge, die man nicht mehr braucht.


    Löschen tut man Dinge, die vorher gebrannt haben.


    Wer Effekte braucht: Sänger beim letzten Lied erschießen, Gitarrist erstechen, Bassist aufhängen und Schlagzeuger vierteilen.
    Super Show garantiert! Ein einmaliges Ereignis!


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Liebe Kinder: mit Feuer spielt man nicht. Die Bronze verändert sich durch die Hitzeeinwirkung. Nebenbei kann das Bedienungspersonal und der Veranstaltungsort gleich mit brennen. Das mögen viele Leute nicht. Außerdem kann das böse Aua machen bis hin zum Exitus. Nebenbei kann dann der ein oder andere Partywagen mit den blauen Fackeln vorbei kommen, was für eine bizarre Stimmung sorgt. Später kommen dann die Eltern gut in Stimmung, wenn sie die Rechnungen bekommen. Und die Becken klingen dann halt komisch.
    Wasser schadet zwar den Fellen nicht, aber den Trommeln. Wenn die Trommeln billiger als die Felle sind, nur zu, ansonsten würde ich mir das spätestens beim zweiten Überlegen aus dem Kopf fackeln.

    Hallo,


    der "Schweineeimer" stammt ja nicht von den Journalisten, sondern von Herrn Jackson selbst. Der King of Pop höchstselbst hat ja dafür gesorgt, dass sein Image leidet.
    Bei anderen Popstars in dieser Größenordnung ist das nicht immer oder nicht in dieser Intensität der Fall. Dafür gibt es zwei Gründe: a) andere verbergen besser und hängen nicht jeden Fehltritt an die große Glocke und b) andere sind vielleicht doch nicht ganz so "wacko".
    Es mag ja Mode zu sein, an seinem von Gott gegebenen Körpfer herumschnippeln zu lassen, Herr Jackson dürfte darin aber die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen überboten haben.
    Es mag auch sein, dass in Prominentenkreisen die ein oder andere fragwürdige sexuelle Orientierung bis zur Asexualität vorherrschen. Herr Jackson hat durch seine stetige Selbstbekundung doch darauf hingewiesen, dass er auf Kinder steht. Dass er natürlich nur mit denen gerne im Bett kuschelte, kann durchaus sein. Normal oder gar verehrungswürdig halte ich das nicht und das wird man ja wohl sagen dürfen oder was stößt den Herrschaften dabei eigentlich so auf?
    Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Herr Jackson asexuell oder nicht war, mag jeder selbst beurteilen. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sogar er eine Sexualität hatte. Das ist einfach meine Meinung und dass das etwas mit "Juristenkacke" zu tun haben soll, ist mir nach wie vor nicht nur schleierhaft.
    Ob man die Musik von Herrn Jackson nun hören darf oder nicht, dazu habe ich mich meines Wissens nie geäußert. Ich würde gerne mal die Stelle lesen, wo ich das Hörverbot ausgesprochen haben soll. Wer nun selbst beim Hören unangenehme Gefühle hat, dem kann ich auch nicht helfen. Nur um diese Ungemach zu vermeiden, lasse ich mich jedenfalls nicht davon abbringen, die Tatsachen benennen.


    Was ich tatsächlich moralisch für verwerflich halte, ist den King of Pop als Gesamtperson quasi heilig sprechen zu wollen.
    Seine Musik zu hören, weil sie einfach gefällt, ist eine Sache. Ihn als Wohltäter der Welt zu stilisieren ist eine Ohrfeige gegenüber den von ihren Eltern verkauften Kinder und es ist eine Verkennung der Tatsachen. Michael Jackson hat "Neverland" nicht errichtet, um Kindern zu helfen, sondern um seine eigenen Interessen zu befriedigen. Das ging nach seinem eigenen Bekunden so weit, dass er mit Kindern im Bett schlief. Ob dabei sexuelle Handlungen stattfanden, ist umstritten. Dass es nicht normal ist, für einen erwachsenen Mann mit einem Haufen fremder Kinder im Bett zu liegen, sollte doch hoffentlich jedem einleuchten. Dass er mit einem Jungen zusammen gelebt hat, ist doch auch kein Grund, Herrn Jackson zu verehren. Der arme Bub wurde von seinem Vater verkauft.
    Die angeblich leiblichen Kinder vom Herrn Jackson sind nach meinen schwachen Biologiekenntnissen nie und nimmer seine leiblichen Kinder. Auch die hat er gekauft.
    Die Einstellung des Verfahrens im ersten Prozess hat er ebenfalls erkauft. Der Vater hat sich gefreut und gut verdient. Ist das für Herrn Jackson moralisch erhöhend?


    Zitat

    Ich trinke kein Wasser. Darinnen werden Fische gefickt mißbraucht.


    Dann höre auf zu Atmen. Selbst an der frischen Luft werden täglich Kinder missbraucht und sogar sexuell.


    Tatsächlich ist es eine Schande, dass man diese verkorksten so viel Aufmerksamkeit entgegenbringt. Dass es viele Leute gibt, die bessere Musik machen, ist für mich nicht entscheidend. Wer das Zeug hören will, soll es tun. Es gibt ja offensichtlich auch Leute, welche die Sachen vom Pop-Titan Bohlen konsumieren. Das ist musikalischer Geschmack.


    Aber die Heldenverehrung muss doch nun wirklich nicht sein.
    Michael Jackson ist zeitlebens auf der Stufe eines Kindes verblieben. Als erwachsener Mensch finde ich allein dies schon nicht verehrenswürdig, denn von einem Vorbild erwarte ich Wachstum. Michael Jackson siechte zusehens vor sich hin und lebte in seiner Traumwelt Neverland.
    Wenn dabei hörbare Musik dabei heraus gekommen sein mag, so sei es. Aber von einem Genius zu sprechen, da muss ich mich übergeben.


    Ich weine um die missbrauchten Kinder.
    Sie wurden von ihren Eltern missbraucht, indem sie an einen Irren verkauft wurden und dieser nutzte sie noch zu seinem Pläsier. Das muss schrecklich sein, egal ob es dabei zum Höhepunkt kommt oder nicht.
    Um Herrn Jackson kann ich anbetracht dessen, obwohl auch er eine zweifellos schreckliche Kindheit hatte, nicht weinen. Die Fans mögen mir verzeihen. Wer Steine werfen will, mag das auch tun, ich kann es jedoch nicht verstehen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Falls hier irgendwo aus Versehen ein juristisches Wort untergekommen sein sollte, bitte ich um einen Hinweis, dann werde ich es löschen. Es soll ja hier keiner animiert werden, auf Nebensächlichkeiten herumzureiten.

    Hallo,


    nochmal: ich habe eine private Meinung.


    Beruf ist etwas anderes. Richter, Staatsanwalt, Verteidiger, Nebenklägervertreter sind allesamt Juristen, behaupten allerdings in der beruflichen Praxis merkwürdigerweise oftmals verschiedene, gar konträre Dinge. Dennoch besitzen sie allesamt die Befähigung zum Richteramt. Vielleicht sollte der Laie mal darüber nachdenken, wie das kommt.


    Ansonsten darfst Du, lieber drumdidi, mich gerne bei der zuständigen Staatsanwaltschaft anzeigen. Offensichtlich ist es Dir ja sehr wichtig, dass Herr J. nicht befleckt wird.


    Meine Ausführungen, in denen häufiger das Wort mit dem "f" zitiert wurde, hast Du nichtbeim Nachlesen offenbar verstanden. Dort steht etwas ganz anderes als die von Dir geschilderte Behauptung.


    "In dubio pro reo" setzt ein gerichtliches Verfahren und einen Angeklagten voraus. Abgesehen von der praktischen Bedeutung, die weit geringer ist, als in der Laiensphäre, ist das das übliche Totschlagargument, um Meinungen in Diskussionen zu unterdrücken. Ich bin in der glücklichen Lage, mich von diesen Begriffen nicht beeindrucken lassen zu müssen, weil ich deren Bedeutung kenne. Für den Laien: in einer alten Sendung des "Verkehrsgericht" (ZDF) hatte mal ein Referendar dem Angeklagten telefonisch beraten und auf diesen Rechtsgrundsatz hingewiesen. Der Angeklagte wurde in der Verhandlung mit einer süffisanten Bemerkung des Vorsitzenden verurteilt. "Verkehrsgericht" war wahrscheinlich die erste und bislang realistischste Gerichtssendereihe im deutschen Fernsehen. Ist aber lange her.


    Grüße
    Jürgen


    Edith schreibt kursiv

    Hallo,


    recherchieren ist Glückssache. Lesen offenbar auch.
    "die ganze Wahrheit? So sieht es Martin Bashir" ist natürlich falsch.
    Jacques Peretti ist nicht Martin Bashir. Das sollte man auseinander halten können.
    Kinder "ficken" und missbrauchen sollte man ebenfalls auseinander halten können. "Ficken" von Kindern ist zwar eine Untermenge von Missbrauch, nicht jeder Missbrauch aber "Ficken". Wir hatten Mengenlehre in der Schule in der vierten Klasse.
    Wie wir alle wissen, findet "ficken" selten in der Öffentlichkeit statt. Bei Kinder "ficken" ist das noch seltener der Fall. Warum das so ist, kann man sich ausrechnen: der geständige Kinder"ficker" kann sich gleich den Strick geben, der leugnende hat sehr gute Chancen, dass er niemals überführt werden wird. Das ist die Realität.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wie geht es eigentlich Bubbles?


    Edith: ist es mit dem zweiten Staatsexamen plötzlich verboten, eine eigene Meinung haben zu dürfen?
    Ich urteile hier nicht im juristischen Sinne. Dazu wäre nur der zuständige Richter berufen. Deshalb ist der Hinweis auf meine Profession, die mit dem Forum in der Regel nichts zu tun hat, verfehlt. Noch verfehlter, ja sogar am Rande der Strafbarkeit, wenn man schon die Säbel rasseln lassen will, ist die Behauptung, ich riefe zur Kreuzigung auf. Abgesehen davon, dass ich mich etwas beleidigt fühle, dass man mir unterstellt, ich wäre intellektuell so unterdimensioniert, dass ich glaubte, dass man Tote kreuzigen könnte, verdreht es meine Meinung über Strafvollstreckung ins Gegenteil. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was diese ständige polemisierte Verteidigung dieses seinem Siechtum erlegenen Mannes soll.