Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich vermute eher, dass die Hüllen gleich sind.
    Koss soll bei 15 Hz los gehen, Beyer bei 10, Koss soll 100 db, Beyer 104 db haben.


    Wenn der Koss "Made in USA" ist (ist er?), dann muss das Wesentliche dort gemacht worden sein und das wäre jetzt mal aus der Hüfte geschossen wohl eher das System als die Hülle. Dann hätten beide Unternehmen ihr jeweiliges System in einer sonstwo (das böse Land mit den fünf Buchstaben?) besorgten Hülle verpackt.


    Vielleicht kennt sich da ja auch jemand aus?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "bpm" hieß früher "MM". Irgendwann hat es die Techno-Generation umgetauft und genau seitdem ist die Musik(theorie) und jahrtausende altes Wissen untergegangen.
    Wie schon ausgeführt, beziehen sich die Schläge (beats) auf die Schläge des Taktes, das ist immer der Nenner, also Viertel beim Viervierteltakt. Andere Definitionen kommen von Leuten, die von Musik keine Ahnung haben. Die lassen wir hier aber mal außen vor.
    Wenn ich das Metronom also auf 250 Sachen stelle, dann bimmelt das Ding 250 Mal in der Minute und zwar gleichmäßig. Wenn ich dazu Viertel klopfe, wären das eben auch 250, bei Achteln eben 500 und bei Sechzehnteln eben stolze 1.000.
    Warum hier ein paar Leute komisch gucken, liegt daran, dass der Rekord für alternierende Einzelschläge (neudeutsch: single stroke roll) da nur ein paar Prozente drüber liegt. Das wirst Du naturgemäß - es sei denn, Dein Name wäre Mike - nicht schaffen.
    Wenn Du Sechzehntel klopfen willst (in einem Viervierteltakt - also pro Takt sechzehnmal geklopft, natürlich gleichmäßig) und mit den 250 Schlägen des Metronoms immer nur je eine Sechzehntel auf die Trommel (oder was auch immer) haust, dann wären das in der Tat statt prestissimo extremo nur noch legère larghetto, nämlich die schon diskutierten 62,5. Bei einem modernen Metronom (das auch Unterteilungen vorticken kann), würde man dann die Viertel und damit die (Takt)schläge auf 63 (62,5 haben die wenigsten) setzen und - wenn gewünscht - noch die Sechzehntel hinzu mischen. Das klingt dann (Betonung auf Eins, Schläge etwas lauter, Sechzehntel leise) etwa Dadidididodidididodidididodididi und so ähnlich klingt dann eben auch das passende Geklopfe, wobei dies je nach Noten (sollte man auch mal lernen, was bringen die der Jugend heute eigentlich in der Schule bei?) eben nicht oder doch betont wird.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für das Selbststudium gibt es Bücher. Da steht viel drin.

    Hallo,


    nein, ich habe die Dinger ja erst gestern geholt. Allerdings habe ich schon terminiert.


    Bei den technischen Daten sehe ich kleine Abweichungen. Keine Ahnung, ob da der Inhalt auch identisch ist, oder ob nur die Hülle entspricht. Interessante Sache.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ok, ich muss das wahre Ausmaß berichten:
    eigentlich wollte ich ja erst mal ein preiswertes Grundmodell. Das hatte der auch da.
    Nur waren da so komische Zettel drin und irgendwie war die Schache dann doch sauehr teuer. Egal. Man lebt nur einmal.
    Die Filter sind übrigens von Elacin.


    Nach Kurzrecherche: die KEB24 sehen tatsächlich genauso aus - wer hat da von wem? Oder der unbekannte Dritte?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    vielen Dank für die Anregungen.


    Bislang habe ich neben dem Abo (DrumHeads ist richtig) auch noch acht Lieder von Konkurrenzblatt (sticks), dabei sind mir die Noten aber grundsätzlich zu rudimentär, dafür gibt es dann aber Gesang, das macht Laune.


    Ansonsten habe ich mir jetzt zwei Klassik-Rock-Bücher und eins von Pink Floyd besorgt, die ersten beiden sind bereits im Test. Schön dabei ist, dass auch der Text und teilweise auch die Gesangsnoten dabei sind (wenn demnächst die Nachbarproberäume fluchtartig verlassen werden, dann hat es mich gepackt (nein, nein, ich werde mich hüten, nur in der Badewanne)


    Lustigerweise ist das, was ich mir gedacht habe, eingetreten: man muss alles selbst prüfen. Ein Beispiel:


    Lenny Kravitz: Are You Gonna Go My Way - Takt 1:
    DrumHeads notiert Vorschläge, der Klassik-Rock-Sammler aus UK notiert einfache Schläge.
    Und auf Youtube spielt die Cindy B. doch glatt an anderer Stelle auch was anderes als auf der Platte. Sauerei. (Die Arme hält sich aber ziemlich sklavisch an dem Chef seine Vorgaben).


    Wenn ich dann die Klassiker drauf habe (also in ca. 1.000 Jahren), dann werde ich mich mir mal die hier genannten Objekte genauer ansehen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    vielen Dank für die Beiträge.


    Auch nach Sichtung der Verknüpfungen wurde ich nicht so recht schlau.
    Dann habe ich noch mal überlegt, wie professionell es denn sein muss (Hauptanwendung Metronom und Playalong) und wie die Optik so ist (diese profi-altrosa-Teile ultimativ teuer waren mir dann doch ein Spur zu hochpreisig und sanitärbedarfoptisch ausgelegt) und wie das mit dem Budget so aussieht und dann habe ich einfach mal so zwei Stöpsel mit einer Strippe beim lokalen audiophilen Laden mitgehen lassen (dummerweise haben die sich vorher an meinem Bankkonto vergangen).


    Die Dinger haben im Vergleich zu meinem bisherigen Hörer ziemlich viel mitte unten aufgebrezelt (erstaunlich, da es ja theoretisch anders herum sein müsste), dafür klingen sie aber auch etwas matschiger. Nach kurzer Gewöhnung kann ich aber im Internet alles hören und die Bumm und den Brumm sogar besser als vorher. Dafür durfte der klare nüchterne Klang etwas leiden, aber das ist Jammern auf halbwegs hohem Niveau.
    Ich bin zufrieden. Zubehör gibt es dann demnächst.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    alt: Beyerdynamic DT 100 (ich liebe ihn); neu: dito DTX 50 (jetzt kann die Kapelle nicht mehr meckern wegen der Optik, und der Transport ist auch irgendwie leichter)

    Hallo,


    ich würde ja das Budget erhöhen, etwas toleranter werden (Ahorn aus Fernost sieht doch nicht gut aus, da gibt es schöneres Holz) und auf dem Gebrauchtmarkt schauen.
    Was ist eigentlich am alten Eimer so verwerflich? Nur die Anzahl der Schrauben? Das Ding hat doch dafür sogar Gussreifen, oder?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Was mich interessiert ist, wann GEWA einen adäquaten Ersatz für das Basix Custom auf den Markt bringt.
    D.h. mich interessieren vor allem die Preise und die Lieferbarkeit von drumcraft.


    Du Lümmel!
    Genau diese Aussage impliziert ja wieder, dass Drumcraft doch ein bisschen Basix sein soll.
    Tatsächlich hat im Netz auch schon mal ein Mensch vom Fach kolportiert, dass ja das Basix Custom (BC) zugunsten von Drumcraft (DC) verschwunden wäre.
    Das sind natürlich nur Gerüchte und die Behauptung, dass DC ein aufgemotztes Basix sein soll, sind ja dank Behauptung des Unternehmens widerlegt. Jedenfalls für Zweibeiner.


    Egal. Der Glaube versetzt Berge.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Zum Thema Gummifüße: kann es sein, dass ich zwar welche habe, aber nicht nur? Also: dass es so eine Fernost-Company schon zu Zeiten des "Made in Japan" fertig brauchte, die Füße aus so einem Kunststoff zu machen, der eben kein Gummi war/ist? Vielleicht ist der Ständer auch schon so alt, dass es mir nur so vorkommt, weil der Gummi total verhärtet ist.


    Edith ergänzt: der Chef hat doch gesagt, dass die Außendienstler gerade fleißig sind. Je nachdem, wie kooperativ die Händler sind, bekommen sie dann auch etwas hingestellt. Einfach dem Händler vorschwärmen und dass man das ja so geil findet und überhaupt und sowieso, dann besorgt der sich das.

    Hallo,


    der Herr Powell war wohl einer der ersten Trommler, die ich mir näher (das war damals noch viel weniger als heute dank Internetz üblich) angesehen habe.
    Möglicherweise ist da etwas hängen geblieben (nein, nicht das Können, die Lautstärke natürlich - obwohl, da übe ich auch noch dran ...).


    Vor der berühmten Fernsehsendung habe ich den Herrn als Trommler einer Kapelle gehört, die zufällig in einer für mich wichtigen Zeit gerade im Fernsehen auftrat und gleichzeitig im Radio stereo übertragen wurde (damals war das noch üblich, weil die Fernseher in der Regel noch mono waren). Ich muss den Mitschnitt mal wieder auflegen, vielleicht hört man ja noch was darauf.


    Mir war damals der für die Zeit ungewöhnlich deutliche und expansive Einsatz der Doppelhupen aufgefallen. Ich fürchte, er ist mitschuldig, dass ich sowas auch immer mal haben wollte.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    jeder Mensch stirbt an einem Herzstillstand. Das ist eine stets zutreffende Diagnose und laut Rechtsmedizin auch äußerst beliebt auf Totenscheinen.
    Mehr sage ich dazu nicht. Die wahren Enthusiasten werden ja seinen Lebenswandel bestens kennen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich persönlich liebe Sprache.
    Dass, was man hier manchmal zu sehen bekommt, ist grausam und verursacht bei mir körperliche Schmerzen.
    Denglisch ist schon schlimm genug. Kauderwelsch ist natürlich noch schlimmer und beleidigt den Empfänger. Wenn ich den Adressaten liebe, dann schreibe ich so, dass er mich versteht. Wenn ich ihn nicht leiden kann, dann mülle ich ihn mit lieblos daher gerattertem Buchstabensalat voll.


    Mit schlechter Sprache ordnet man sich in den Kreis der schlecht Sprechenden ein. Wer es mag, soll es tun.
    Die tatsächlichen Fähigkeiten von Mitgliedern kann ich nicht beurteilen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    dann möge der Herr eine seriöse Quelle über den Raubbau hinsichtlich nordamerikanischen Ahorns finden und aufzeigen.


    Es ist nun mal so, dass es bei Holz eine Abstufung hinsichtlich ökologischer und politischer Kriterien gibt. Nicht in jedem Land der Welt wird ohne jegliche Skrupel abgeholzt auf Teufel komm raus. Dass gerade die sich dabei besonders hervortuenden Gebiete gerne für billige Trommeln genommen werden, hat eine gewisse Logik. Der Widerspruch zum Thema liegt nun mal darin, dass die neue Marke (ob das nun Basix forte oder etwas ganz Neues ist, kann man dahin gestellt lassen) damit wirbt, besonders anständig zu sein, dabei aber gerade die eher unanständigen Hölzer verwendet. Das passt einfach nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für Leute, die seriöse Quellen nicht besitzen:

    Zitat

    Bedrohte Taiga
    Die Taiga ist eines der größten Waldgebiete der Erde. Wenn nicht das Bedeutendste überhaupt: Insgesamt binden die Taigawälder rund 270 Milliarden Tonnen Kohlenstoff - in etwa so viel wie die Tropenwälder. Das Binden des Kohlenstoffs spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht unseres Klimas. Ohne die Taiga wäre der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre viel höher - und die globale Erwärmung noch weitaus stärker.
    Doch werden die borealen Wälder tagtäglich dezimiert - gigantische Kahlschlaggebiete und der weitergehende Abbau von Rohstoffen wie etwa Erdöl zeugen von der rücksichtslosen Profitgier großer Firmen. Mit dem Schwinden der nördlichen Urwälder drohen wichtige Lebensräume für Mensch und Natur unwiderruflich verloren zu gehen.

    Quelle: planet-wissen


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    vielen Dank für die wohlfeilen Worte aus dem professionellen Unternehmen.
    Der Zweibeiner (ein Begriff meines Namensvetters) kann nun beruhigt sein.


    Hauptargument ist ja das kontrollierte Holz. Da ist die Luft naturgemäß dünn und die Aussage luftig.


    Damit es in dem Roman nicht untergeht, hier die Übersetzung:


    Eine beeindruckende Stellungnahme und einer der besten Beiträge unseres Hawai-Imports. Danke.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mich juckt es zwar, ein wenig über die Definition von "Hersteller" zu schwadronieren, aber das ist meiner Meinung nach die kleinste Frage und würde zu viel Buchstaben kosten, welche vom eigentlichen Thema ablenken würden.

    Hallo,


    immer wenn das Drummerforum zum Trauerforum wird, riecht es komisch.
    Michael Jackson war eher Popstar als Musiker und mit Schlagzeug hatte er meines Wissens nichts zu tun.
    Er hatte ein paar wirklich gute Platten gemacht und zweifelsfrei spektakuläre Auftritte.


    Das mit der Empathie, was hier schon eingeworfen wurde, würde ich noch mal überdenken. Es ist keine Empathie, wenn man nur die Platten kennt.
    Und die Empathie mit den Kindern vermisse ich dann auch immer, ich finde das erschreckend. Alle Welt jammert über Kindesmissbrauch, wenn dann aber sicher ist, dass jemand dafür zuständig ist (die Bunte muss man dafür nicht konsultieren, es reichen seriöse Medien und ein bisschen Erfahrung mit den Untiefen des Lebens), dann darf man das nicht sagen, weil der ja der Popkönig sein soll. Ich finde das absurd und abstoßend.
    Die innere Problematik des tragischen Helden war ja äußerlich auch für den Letzten sichtbar. Der Mann war extrem krank.
    Ein Psychowrack als Idol zu haben, finde ich bedenkenswert.
    Ich finde, dass man Musik und Gestalt trennen kann. Über Musik schreibt aber kaum etwas, möglicherweise war die Pop-Musik zwar erfolgreich, jedoch musikalisch weit weniger bedeutend, als die Fans weis machen wollen. Einen Popstar zu verehren, ist Geschmackssache. Einen mit diesem Leben finde ich persönlich für geschmacklos.
    Aber über Geschmack lässt sich ja streiten. Wie über Politik und Religion.


    Grüße
    Jürgen


    Edith: von einem sich gerne selbst "Fach"forum nennenden Gerät erwarte ich mehr Sachlichkeit und weniger Krokodilstränen. Oder sind wir im Popstarforum?