Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    falls da wirklich ein Loch sein sollte, dann würde ich erst einmal prüfen, ob das Korn des Anstoßes vielleicht von außen gekommen ist, oder jedenfalls durch dieses Loch wieder nach außen befördert werden könnte.
    Ansonsten kommt mir die Klebstoffidee recht durchdacht vor. Ich hätte nur irgendwie Bedenken, aber die habe ich ja immer, deshalb bin ich ja kein Handwerker geworden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mir leuchtet es nicht so richtig ein, Trommeln in Polen mit welchen in Deutschland vergleichen zu wollen.
    Tatsächlich ist der Ort egal. Aber: es sollte derselbe sein.
    Und wenn ich verzweifelt einen Eimer suche, der trotz hoher Stimmung bauchig klingt, dann gehe ich zum Händler und schraube alle Eimer hoch und nehme dann den, der bauchig klingt.
    Die leidige Holzdiskussion ist ziemlich daneben. Was hat denn die Birke in einer Fernosttrommel aus diesem Jahr mit der Birke in einer deutschen Trommel aus 1985 und derjenigen in einer japanischen von 1980 gemeinsam? Richtig. Fünf Buchstaben. Bei Ahorn ist es dasselbe. Und dass wir noch nicht einmal Holz von Plastik unterscheiden können, hat uns ja das gehirntote Tier eindringlich bewiesen.
    Der einzige theoretisch-praktikable Hinweis mag der sein, dass Bauch von Bauch kommt. Wer keinen hat, wird auch nicht so klingen. Aber selbst das kann durch geschicktes Schrauben noch beeinflusst werden. Ob man gut schrauben kann, liegt nicht am Kessel, sondern an den Beschlagteilen. Ob die Sache klingt, hängt von der allgemeinen Verarbeitung ab.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ach, ja.
    In den 80ern waren die Trommeln noch schöner und die Becken auch.
    Ansonsten fing es mit dem Abwärtstrend an. Der Zenit war erreicht.
    Dennoch war damals nicht alles besser und auch nicht unbedingt anders.


    "regelmäßig zum Unterricht erschienen" bin ich nicht. Ich habe die Gleitzeit eingeführt.


    Fahrräder waren schwere Panzer in falschen Größen und grausamer Bereifung. In den 80ern habe ich Flicken gelernt. Heute verlerne ich es wieder und stoße nicht meine Glocken an der Stange. Die Hochzeit der Fahrräder war später, eher in den 90ern. Dann kam Alu und Plastik.
    Die Bordsteintauglichkeit ist mit der Alufelge allerdings gestiegen, wobei der fachkundige Eseltreiber ja wissen sollte, wie man mit solchen Hindernissen sachgerecht umgeht.


    "SILVESTER: Mann war das schön. ... Es gab auch immer jemanden, der amtliche Rohrbomben(mit Unkraut-Ex und Zucker) bauen konnte." - Von so Einem habe ich gehört, dass er jetzt ganz gut ohne Daumen lebt.


    "ALKOHOL: Auch wir haben gesoffen wie die Besenbinder, aber nicht mit 10-12, sondern eher ab 14-15." Gut, dass der Korsakow dann erst mit 55 - 60 kommt.


    "Die Bundeswehr und die NVA machten noch Spaß" - Das war damals aber eher Kindergarten. Die mussten sich ja noch gegenseitig mit Unfällen dezimieren. Heute gibt es ordentlichen Abenteuerurlaub am Hindukusch, wo man so richtig das Heimatland verteidigen kann, indem man auf so eine Mine tritt.


    "Wir hatten noch Plattenspieler (auf 33" und 45") " - Zugegeben, die Platten waren ganz schön groß.
    Aber: waren es nicht doch eher 12" und 7"?


    "und richtig geile Plattencover, auf denen man die Namen der MUSIKER ..." Milli Vanilli.


    "Wir haben kein BB geguckt" Das macht ja heute auch niemand mehr, aber wir hätten doch, hätte es das gegeben.


    "Und die Weiber hatten dicke Möpse und schmale Hüften, und nicht andersrum." - Im Fernsehen vielleicht. Silikon war ja schon erfunden.


    "Ihr Opel-Corsa-Popel!" - (Edith muss eingreifen:) Treffer! (In dem Ding passte wirklich nichts mehr rein; ich hatte noch den C-City-Kadett mit Sportlenkrad) Damit habe ich meine Kindersärge spazieren gefahren. Und das Ding hatte Dellen und Gaffa-Tape als Rostschutz.


    "AC/DC Einritzungen auf den Tischen sind von UNS - und es geschieht Euch nur recht, wenn ihr glaubt, daß die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo irgendein findiger Schüler seinerzeit die Abkürzung fur "Wechselstrom/ Gleichstrom" in die Bank gemeißelt hat!" - Ich dachte immer, da wollten sich welche zu ihrer Offenheit in alle Richtungen bekennen.


    "Außerdem aßen wir Würmer." - Und ich dachte neulich, dass hätte Granada TV erfunden.


    Das Grausamste aber war: in einem Vorort einer südhessischen Kleinstadt begann ein junger Mann mit der berüchtigten modischen Frisur sich für Schlagzeug zu interessieren.


    Grüße
    Jürgen


    Edith korrigiert.

    Hallo,


    ich würde es nicht tun.
    Einerseits ist Verbasteln auf gut Glück nicht meine Sache und andererseits befürchte ich die von Hammu geschilderten Effekte. Je nach Befestigung der Beine kann der auch weniger bis mehr auftreten, in der Variante "weniger" in der Regel aber aufwändiger.
    Darüber hinaus finde ich die Aufhängung als Tom nicht so unerträglich. Der Aufwand bei Auf- und Abbau hält sich in akzeptablen Grenzen. Das habe ich bei einem 14er geübt. Inzwischen habe ich auch ein hängendes 15er. Geht alles.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mich macht es nachdenklich, wenn ich höre, dass es Leute gibt, die, um ihr Hobby, das was sie freiwillig und freudig tun, ausüben zu können, sich betäuben müssen. Mir leuchtet das nicht ein.
    Und gegenüber dem Publikum finde ich es ein wenig respektlos, sich ein einen Zustand zu versetzen, wo nur noch die Empfänger meiner Darbietung deren Schwächen wahrnehmen können. Befremdlich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    John B. und Keith M. waren auch ziemliche Idioten, die außer Trommeln und Saufen nicht so furchtbar viel geschafft haben.
    Und - um mal wieder zum Thema zu kommen - Harz hatten die bestimmt auch nicht, obwohl es damals ja noch kein Gechlechts-Wachs und ähnliche Geschmacklosigkeiten gab.
    Vielleicht haben die ihre Prügel einfach in Bier getunkt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist relativ und deshalb wird es hier keine absoluten Zahlen geben, jedenfalls keine, die auch verifizierbar wären.


    Das Gerät erinnert ja nicht ganz zufällig an die Dekadenz-Burg aus Westfalen, die kurz davor auf Markt geworfen wurde. Die Dinger sind viel verbreiteter, sie waren zunächst nahezu unbezahlbar, dann wurden sie der Mode geopfert und zum lachhaften Preis verkauft, inzwischen sind sie wieder zu Preisen unterwegs, bei denen es dem Kreditgeber schwindelig wird.


    Tama verfolgt in den letzten Jahren wieder diesen Trend. Daher werden absolute Spitzenpreise wohl nicht möglich sein, aber der ein oder andere konservative Kenner und Genießer mit einem guten Bezug zu seiner Bank könnte sich erwärmen. Was der dann springen lässt, liegt im Bereich der Wettervorhersage für das nächste Jahr. Ich würde mir einfach selber überlegen, ab wann ich mich von dem Gerät lösen könnte und bis wann nicht. Alles andere ist graue Theorie ohne Bezug zur Praxis.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    vielleicht gehöre ich ja zur Mehrheit, aber ich nutze so ziemlich nichts, was Travis B. benutzt und ich sehe auch anders aus und benutze auch kein Harz.
    Mir fällt einmal je Probe ein Stock aus der Hand. Das ist eine für mich akzeptable Größenordnung. Ich sehe auch keinen Sinn darin, eine solche Sauerei zu veranstalten.
    Erstens zweifle ich grundsätzlich an der Notwendigkeit von Haftmitteln in unserer Zunft und zum Zweiten bin ich hilfsweise der Meinung, dass es dafür bereits genügend mechanische und rückstandsfreie (saubere) Lösungen gibt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Stockverschleiß kommt davon, was und wie man spielt. Einen 5A hätte ich zu meinen besten Zeiten während eines 90minütigen Auftritts geschrottet, bei zivilisierter Musik würde derselbe Stock trotz einiger Auftritte heute noch leben. Ohne Bezug kann man daher nicht beurteilen, ob X Wochen normal oder anormal sind. Bei einem einzigen Stock würde ich mich auch nicht verrückt machen. Der Trend geht ja zum Zweitpaar.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    West und Nord werden nur problematisch, wenn die Nachbarn nur darauf warten, einen Grund zu finden, sich zu beschweren. Falls es sich um diese Spezies handelt, müssten allerdings schon ein paar Fälle bekannt sein. Ansonsten halte ich diese Richtungen für irrelevant.
    Im Süden kommt es auf den allgemeinen Straßenlärm, die Entfernung und Lage des Nachbars sowie den Dämmqualitäten der Fenster an.
    Schallschutzfenster einzubauen verbietet das Budget. Da könnte man eventuell mit Dämmmaterial basteln, falls es notwendig werden sollte.


    Im Osten wäre dann die Frage, was "direkt" heißt. Sollte es sich um eine Doppelhaushälfte handeln und man den Nachbarn sowieso schon hört, wenn er seine Suppe löffelt, dann gute Nacht. Wenn da noch Luft ist, also keine Schallbrücke, dann sieht es schon freundlicher aus. Hauptemissionskanal ist - wie hier schon geäußert - die Tür. Den entsprechenden Ratschlägen schließe ich mich an, wobei da auch schnell die Budgetgrenze erreicht werden könnte. Alternativ eben durch Gebastel Tür dämmen. Je nach Geschick wird das befriedigend bis ungenügend.
    Hilfreich sind auch einigermaßen christliche Probezeiten zu regelmäßigen Terminen. Wenn das alle wohlwollenden Betroffenen wissen, dann machen die in der Zeit vielleicht so was wie Rasen mähen oder Bäume fällen und der Krach fällt gar nicht auf.


    Ferndiagnose ist aber immer schwierig mangels Kenntnis des vollständigen Sachverhalts. Im Übrigen sind wir ja keine Akustiker. Daher: Versuch macht kluch und wenn es nicht klappt, dann hat man eben umsonst geschuftet.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei manchen Nachbarn kann auch eine Bierlieferung pro Probe helfen. Wer selig schnarcht, beschwert sich nicht.

    Hallo,


    ja, ja, die gute alte Zeit.


    Heute muss ich ja eine Genehmigung vom Amt holen, dass ich auf 'ner 24er Hupe überhaupt treten darf bei meiner Zwergengröße.
    Und wenn meine Becken oben hängen, kommt sofort das Altenamt vorbei und versucht mir aufzuschwatzen, die niedriger zu hängen, weil ich da nicht dran käme und wenn doch, die kaputt hauen täte, ach ja.


    Und heute wird kastriert bis zum geht nicht mehr (egal, ob dann Löcher in eleganten Holz mit ekligem Kitt zugeknetet werden), hauptsache die ach so kurzen Ärmchen müssen sich nicht bewegen und das Publikum kann die rasierte und ausdifferenzierte Brust des Bedienungspersonals in aller Breite (16:9) genießen.
    Früher konnte man hinten noch sitzen, wie man wollte (sah ja eh niemand). Heute muss man vorher zum Stylisten, weil man ja dank durchsichtiger kastrierter Kessel und Splash-Becken alles, aber auch jeden Pickel, sieht.


    Die gute alte Zeit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mir waren die sogar anfangs zu hoch. Ich war da noch das alte Japan-Zeugs gewohnt.
    Ich sehe keine Bastelmöglichkeit, bin aber auch kein Handwerker.
    Die Höhe der Trittplatte müsste sich nachjustieren lassen. Vielleicht hilft das.
    Ansonsten kann man sich an unterschiedliche Fußmaschinen gewöhnen. Damit habe ich gute Erfahrung (und wenig Geschraube) gemacht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Einziger "Nachteil" ist das man natürlich erstmal alles bezahlen musste.


    Tja, und wenn ich Fußmaschinen testen will, dann lege ich erst einmal 4.000 Euro vor?
    Genau.
    Testen geht realistisch nur im Laden. Da kann man auf jedes Pedal treten und die engere Auswahl nachher sogar nebeneinander. Das ist wie Schuhkauf.
    Wer sich lieber Blasen läuft, bestellt.
    Wer was Passendes braucht, bewegt seinen Arsch.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    ja, ich bin krank und ja, ich bin auf der flucht


    Das sind schon mal gute Voraussetzungen.
    Ansonsten immer schön fleißig auf YouTube Videos suchen, in Foren kluge Ratschläge bekommen, tolle Bücher lesen und nicht vergessen:
    8 bis 12 Uhr: üben
    12 Uhr: Mittag
    14 bis 18 Uhr: üben
    18 Uhr: Abendbrot
    20 Uhr: Tagesschau
    20.15 Uhr: Freizeit
    22 Uhr bis 6 Uhr: Heia Safari
    6 Uhr: Frühstück


    Nach fünf Jahren sollte es klappen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    rechtlich ist das mit den 30 Tagen einerseits eine Verlängerung dessen, was sowieso Pflicht ist (siehe Fernabsatzgesetz, jetzt im BGB) und andererseits Kauf auf Probe (siehe BGB). Das heißt, ein Kaufvertrag ist geschlossen, der Käufer hat also bekundet, kaufen zu wollen und sich dazu auch grundsätzlich (Ausnahmen bitte nachlesen) verpflichtet.


    Wer aber nur dem Scheine nach kauft und insgeheim gar nicht kaufen, sondern nur probieren (leihen, mieten) will, der erregt beim Verkäufer einen Irrtum. Der Verkäufer denkt nämlich, dass der Käufer kaufen und nicht nur probieren will. Nur aufgrund diesen Irrtums geht der Verkäufer auf den Vertrag ein, den der Verkäufer von Anfang an nicht ernst meint, weil er ja die Ware nicht wegen Nichtgefallens, sondern wegen Kaufabsicht wo ganz anders zurück geben will. Dadurch wird der Verkäufer zu einer Vermögensverschiebung verleitet (Versand der Ware mit Eigentumsübertragung). Man könnte auf die Idee kommen, dass das rechtlich nicht so ganz ordentlich ist.
    Kennt jemand StGB? Hausnummer 263 würde ich da mal durchprüfen. Wäre mal wieder was für unsere Studenten (aber bitte kein Freispruch, das wäre langweilig).


    Man kann das so machen.
    Man sollte sich dann aber nicht wundern, wenn man nur Freunde hat, die einem ständig bescheißen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Als armer Student sollte man auch Rolls Royce fahren dürfen. Ich finde, da muss mal ein Gesetz her.
    Und jeder Hartz-IV-Kunde sollte Klavierunterricht mit Instrument bekommen, um das soziokulturelle Existenzminimum zu gewährleisten.