Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    bei mir hat sich das entwickelt.

    Bis auf eine Ausnahme habe ich nie einen Satz gekauft, sondern immer einzelne Becken oder mal zwei oder drei.


    Im Laufe der Zeit bin ich harmoniesüchtig geworden und habe mich dann entschieden, wo es hingehen soll und konsequent dann gewisse nicht passende Instrumente veräußert.


    Meiner Meinung nach kann man es pauschal nicht sagen.

    Bei den großen Marken gibt es ja vom Einstiegsblech bis zum Genießerstück so ziemlich alles und die Extreme würde ich da nicht zusammen haben wollen.

    Es kommt also auch auf die Serie an und da kann es schon mal sein, dass zwei Serien verschiedener Hersteller durchaus Ähnlichkeiten aufweisen. Ich würde das z. B. hinsichtlich der ersten Alpha-Serie von Paiste und der Amun-Serie von Meinl sagen wollen.


    Inzwischen überlege ich aber auch, welche beiden Ride-Becken miteinander harmonieren und wie es bei den Crash-Becken ist, da kommt es dann auch noch auf die Größe an. Bei Hi-Hats habe ich auch schon solche Überlegungen angestellt. Ich würde sagen, dass ich da noch nicht ganz fertig bin und dann kommt noch hinzu, dass verschiedene Kapellen möglicherweise mit verschiedenen Konzepten besser harmonieren.


    Ein weites Feld.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich selbst war im Dezember 1985 Anfänger und fing gleich in der Schul-Big-Band und einer Schülerkapelle an.

    Gekonnt habe ich damals wenig, aber wenig ist mehr als nichts.


    Wann ich mich als fortgeschritten bezeichnen würde, weiß ich nicht so recht.


    Um das Problem mal anders aufzuzäumen: wenn ich eine Suchanzeige schreibe, dann gebe ich dezente Warnhinweise.

    Wenn ich darauf aufmerksam machen will, dass es mir vielleicht oder eventuell an Erfahrung oder Können fehlt, dann schreibe ich, wie lange und vielleicht auch was ich spiele oder meine, spielen zu können. Aber ich würde da nicht zu vorsichtig sein, man kann das ja am Telefon (ja, ist oldschool, aber hilfreich) abklären. Und Mut zur Blamage:

    Es muss wohl Anfang 1986 gewesen sein (ja, da war ich wohl noch Anfänger), da habe ich mich bei einer Band vorgestellt, Mein Equipment war eine Bass Drum (lecker NewSound), eine Snare Drum (Tromsa, Hammerschlag-Design-Gratung), ein Paar Hi-Hats mit Ständer (gut), ein Crash-Becken (Meinl Laser, die Alten werden sich erinnern), eine Kuhglocke und ein nagelneu erworbener Hocker. Mein Können war nicht besser: wackelige 16tel auf der Hi-Hat, null Groove. Die netten Jungs meinten nur, das wäre nicht das gewesen, was sie sich vorgestellt haben.

    Fakt ist: Leute, die etwas können, sind meist eher nett und machen niemanden fertig. Diejenigen, die unangenehm sind, können auch meist gar nicht so viel, wie man anfangs denkt, die tun nur so.


    Es hat bei mir eine ganze Zeit lang gedauert, bis die Wahrscheinlichkeit bei Vorspielen auf ein Engagement größer wurde. Vielleicht war das ein Fortschritt.

    Entscheidend ist, dass man die Erfahrungen einfach sammelt, selbst dabei lernt man viel.


    Umgekehrt dachte ich früher immer, man müsste die besten Musiker suchen.

    Inzwischen weiß ich, dass man die suchen muss, mit denen man Musik machen kann. Auch nicht ganz so rattenscharfe Musikanten können erstaunliche Nebenqualifikationen haben, die sind oft unbezahlbar. Wer organisiert Auftritte? Wer macht die Homepage? Wer saugt den Proberaum? Wer sorgt für angemessene Laune?


    Am Anfang würde ich mir über die Klassifikation "Fortgeschrittener" nicht allzu viele Gedanken machen. Viele andere Leute wissen selbst nicht, wo sie stehen, man erlebt vermeintliche Bands mit "professionellen Ambitionen", "Semiprofis" und dergleichen, wo man sich fragt, was die im Tee haben. Anzeigen muss man wie Anzeigen (und Zeugnisse) lesen. Das hilft.

    Ich sehe mir die Leute am liebsten aber vor Ort an, denn da kommt die Wahrheit. Wenn der Profigitarrist seine Tempi wechselt wie die Töne, wenn der Keyboarder nach zwei Stunden seinen Sound gefunden hat, wenn der Bassist immer mal einen Halbton daneben spielt, dann muss das nichts Schlechtes heißen, aber das kommt vor. Ich selbst habe auch immer wieder ziemlich schreckliches Zeug abgeliefert. Das ist dann halt so. Entweder es passt oder eben nicht. Das muss man probieren. Alle Theorie ist grau. Musik machen ist bunt.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    ich bin ja nun auch schon etwas älter (53), da wird man bescheiden oder pragmatisch oder was auch immer.

    Es wird nur das gekauft, was auch mit gewisser Wahrscheinlichkeit zum Einsatz kommt. Da ich in letzter Zeit stärker in den (Akkordeon-) Orchesterbereich gegangen bin, ist das notwendige Gerät ja oftmals ohnehin Vereinsgerät. Aktuell komme ich mit einem umfangreichen Hauptset nebst ein paar Beklopptheiten, das auch immer mal wieder ein Teil abtrennt für Sondereinsätze und einem Feld-, Wald- und Wiesenset ganz gut aus.

    Snare Drums sind es drei ausgewachsene und ein Baby. Mehr brauche ich auch nicht, es sei denn, jemand will etwas tauschen.


    Ansonsten hilft es natürlich, entweder keine Frau oder deren viele zu haben oder noch besser selbst eine zu sein. Ich persönlich erzähle immer gerne, wenn ich mir einen Bleistift gekauft habe, wobei der natürlich auch mal bunt sein kann oder vielleicht mit Tinte schreibt ... das Krasseste war mal ein Füller mit Textmarkertinte - Dekadenz pur. Dummerweise habe ich den in einem Anflug von Altersweisheit verkauft.


    Na ja, bei längerem Nachdenken fällt es mir wieder ein, was mir fehlt: Pauken, Tam-Tams, Röhrenglocken, Mahlerhammer ...


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    nein, eine Standard-Notation gibt es nicht.


    Es gibt allerdings gewisse Üblichkeiten in bestimmten Bereichen.


    Sehr häufig findet man die Kleine Trommel (Snare Drum) im dritten Zwischenraum.

    Aber auch da gibt es Ausnahmen, insbesondere bei den Franzosen habe ich sie schon häufig auf der dritten Linie gesehen.


    Die Große Trommel (Bass Drum) findet man oft im ersten Zwischenraum, aber auch mal auf der ersten Linie oder eben unter dem System.


    Tom-Toms habe ich schon überall gesehen. Da kommt es natürlich auch darauf an, wieviele denn so im Einsatz sein sollen. Krassestes Beispiel war ein Musical-Werk, da habe ich dann insgesamt neun gezählt.


    Die Charleston-Becken (Hi-Hats) geschlagen erlebe ich im Rock meist über dem System, im Jazz und in Orchesternoten auch gerne im vierten Zwischenraum. Mit dem Fuß getreten finden sie sich meist unter dem System.


    Das Rhythmus-Becken (Ride) ist bei den Amerikanern gerne auf der fünften Linie, sonst auch über dem System oder gar auf oder über der ersten Hilfslinie oben.


    Akzentbecken (Crash) sind meist auf der ersten Hilfslinie, aber eben auch mal woanders.


    Lustig wird es, wenn noch Perkussion dazu kommt, da tauchen dann auch mal Dreieicke oder Vierecke auf.


    Zum Trost: manche Musiker klagen über Hilfslinien, Bassschlüssel oder gar ... Bratschenschlüssel ...


    Wenn der Arrangeur/Komponist/Notenschreiber nett ist, schreibt er es gerne mal dazu. Ansonsten hilft Erfahrung und Mut zur Improvisation.

    Ich persönlich habe meine eigene Schreibweise schon mehrmals geändert. Es kommt auch immer ein bisschen darauf an, was man für Musik macht und was man für Geräte im Einsatz hat.

    Ich meine mich zu erinnern, dass ein gewisser Dave aus Amerika in den späten 1980er Jahren mal zwei Systeme verwendet hat, weil er so viel Zeug hatte. Aber auch da wollen wir nicht jammern, die Klavierspieler kennen das und was soll ein Organist (ein richtiger) erst sagen?


    Grüße

    Jürgen

    stets gute Noten

    Guten Morgen,


    aktuell wundere ich mich ja, warum es so ruhig ist.

    Wahrscheinlich liegt es daran, dass der Weg nach Majorka nach Süden geht und nicht nach Norden.*


    Ich habe ja damals in der Schule mal was von Petitionen gelernt. Mir geht es da wie two in Beitrag #4, für mich sind Petitionen etwas, was man an die Volksvertretung richtet, siehe Art. 17 GG und (für mich) Art. 16 HV.

    Wenn ich etwas von EinfachDüse will, dann schreibe ich direkt an Thomas.**


    Ansonsten hat es wohl seine Gründe, warum manche Kapellen ihre Geräte im fernen Land mieten oder gleich mit dem eigenen Gerät fliegen:

    Ed Force One in Zürich: Iron Maiden stellt Merkel und Hollande in den Schatten - Panorama - Stuttgarter Nachrichten

    Ich gebe zu, gegen den fliegenden LKW der britischen Kapelle sieht das Gerät unserer Chefin irgendwie popelig aus.


    Don't think big! - Do it great!


    Grüße

    Jürgen


    *) Ich befinde mich nordöstlich vom Flughafen und höre und sehe bei Ostwind die Maschinen, welche via runway 07C (manchmal auch 07R) nach dem Start nach Norden abdrehen.


    **)

    Thomas Haagensen; Regionalgeschäftsführer
    easyJet Airline Company Limited
    Hangar 89
    London Luton Airport
    Luton
    LU2 9PF
    England


    Edith schreibt:

    Lieber Thomas,

    ich wollte mal fragen, ob ich nicht meine Kastagnetten, die Flamenco-Gitarre und natürlich mein kleines Drum-Set mit ins Cockpit nehmen darf, das wäre doch schön und ich würde mich ganz toll freuen und Dir auch einen Eimer roten Traubensaftes mit ökologischem Strohhalm spendieren, dann hättest Du auch ein bisschen Spaß auf der regnerischen Insel.

    XoXo


    Edith meint noch, beim Vultur gryphus ist immer eine fesche Gaudi:

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    Edith will noch darauf hinweisen, dass es manchmal im Frachtraum für die Instrumente besser sein könnte.

    Was nutzt das schöne Instrument, wenn es vollgekotzt ist?

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    Guten Morgen,


    wie bereits gesagt wurde, sind das sogenannte Stichnoten, die einerseits anzeigen, was das Gebläse so treibt, allerdings nicht nur so zum Spaß, sondern, weil das die akzentuierten Stellen in der ganzen Kapelle sind. Diese sind also mitzuakzentuieren, je nach Kapelle und Geschmack und Fähigkeiten dann mit mehr oder weniger Geschwurbel drumherum.

    Die Viertele bei der Bertha unten würde ich schon spielen, aber eben nicht wie im Rock, sondern "federnd", also zärtlich und leise, insbesondere, wenn ein Kontrabass dabei ist, mit dem sollte das nämlich harmonieren.


    Konkret wäre es als erste Möglichkeit denkbar, in Takt 11 das Becken akzentuiert auf die Cues zu setzen.

    Das wäre eine relativ dezente Interpretation für ein dezentes Orchester.

    In Takt 15 rufen die Drei und die Vier nach einer Einleitung, man kann sie spielen oder das Publikum überraschen, jedenfalls würde ich die Drei und Vier kurz (staccato) mitbetonen und dann in Takt 16 das spielen, was da steht.


    In Takt 1 bis 8 würde ich wahrscheinlich Hi-Hat spielen. Womöglich hat das der Arrangeur auch so geschrieben, dann macht der Wechsel in Takt 9 Sinn.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    also serienmäßig gibt es aktuell nur Farbe bei den 900ern.

    Alles andere sind Sonderanfertigungen, welche grundsätzlich immer möglich sind, aber gegen Sonderpreis. Bei dem Aufschlag überlegt man es sich dann doch, ob es nötig ist. Für einen Endorser sieht das natürlich günstiger aus.


    Die Frau Rybalchenkov (müsste es nicht Rybalchenkova heißen?) hat ja im Video die Crash-Becken als 2002er ganz natürlich, obwohl man das nicht hört bei dem komprimiertem Lärm.


    Tatsächlich spielt der Hamburger Jung Terrana die Blauen als Crash:

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    Hier klingt das ganze Gerät sogar recht realistisch, eben wie daheim neben der kahlen Wand.

    In der (wahrscheinlich) selben Bude klingen die 2002er meiner Meinung viel besser, setzen sich halt auch weniger durch bei Umgebungslärm:

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    Wobei das hier sogar die neuen "wilden" Crashes sind.


    Also ich persönlich würde die 900er nur wegen der Farbe kaufen.

    Ich hatte ja mal die Colorsound 5 als Crash 16" Schwarz, Splash 12" Rot, Power Ride 20" Schwarz und Heavy Hi-Hat 14" Rot. Davon habe ich nur noch die Hi-Hats. Die gefielen mir damals gegenüber den 505ern besser, allerdings sind sie etwas dünner konstruiert. Im Vergleich vom Splash Colorsound 5 gegen 505 hat Letzteres gewonnen, das hatte ich noch bis vor einiger Zeit im Fuhrpark. das Farbige klang metallischer. Gerade auch die dunklen Farben (Schwarz) wollten mir nicht munden. Das Crash war für laute Musik ok, aber nicht wirklich schön. Power Rides mag ich ohnehin nicht so gerne, das kleine Schwarze war mir viel zu metallisch. Solche Becken setzen sich bei lauter Musik gut durch, für leisere Veranstaltungen wirken sie schnell etwas grobschlächtig.


    Bei dem Herrn Bateman gefällt mir das 2002er in Natur am besten.

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass durch die Anordnung und die etwas rustikale Spielweise (Nickos Erbe?) der Klangeindruck etwas verschwimmt.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Hier nochmal der Hamburger mit einer Auswahl aus Rot und Schwarz in der neckischen Vorführung:

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    Man darf nie vergessen, dass der Mann spielen kann.

    Gude Morsche,


    ja, das nächste Stichwort wäre dann Psychoakustik.

    Ich will nicht ausschließen, dass bei nagelneuem Blech dieses sich schnell ein wenig verändert, aber viel mehr wird sich das Hirn an die Neuerwerbung gewöhnen. Was dann auch noch kommt, ist die Erfahrung, wann das Gerät wie klingt, man lernt damit umzugehen, so dass das Ergebnis besser wird.


    Tatsächlich kann ich mir vorstellen, dass ein warmes Becken anders klingt als ein kaltes, früher gab es ja noch diese netten Heizscheinwerfer, da wurde es auf der Bühne auch mal ganz schnell kuschelig. Ob dann das Blech weich wurde oder ob es doch eher mein Hirn war, das mögen die Wissenschaftler prüfen.


    Wer stellt denn Musikinstrumente an die Heizung? Aua. Haram!


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    es ist halt Vieles esoterisch.


    Das Problem oder die Kunst ist: wenn es einer nicht kann, dann wird es nix, egal, ob er eine Hexenmaschine programmiert oder mit dem Kriegshammer aufs Blech haut.


    Und letztendlich ist die Frage, was es werden soll und wer es wofür braucht oder glaubt ...


    Natürlich kann man Becken nach dem Zufallsprinzip herstellen und man kann versuchen, sie zu kategorisieren.


    Was aber immer vergessen wird: der Vergleich von alt und neu hinkt.

    Materialermüdung ist das Stichwort.

    Natürlich klingt der neue Porsche viel rigider, wenn man gegen die Tür tritt, die vom alten ist viel weicher und gibt geschmeidiger nach. Warum wohl? Weil früher alles besser war? Weil früher die Männer mit dem Hammer noch echte Gefühlsmänner waren?

    Nee. Das ist Materialermüdung. Da geht es dem Blech wie dem Menschen.


    Und letztendlich kommt es auf den Stock an.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    tatsächlich waren die 505er den 2002ern sehr (sehr!) ähnlich.

    Bei genauem Hinsehen waren sie weniger filigran verarbeitet, es hatte den Anschein, da wurde etwas weniger gehämmert und möglicherweise auch weniger abgedreht, aber grob betrachtet hat man es aus der Ferne nicht gesehen.

    Ähnlich war es mit dem Klang: gröber, aber aus der Ferne doch wieder ähnlich.

    PST7 ist für den Preis ein großer Wurf, aber für den Genießer nicht diskutabel.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich war leider noch nicht in der Schweiz und musste daher fernsehen.


    Da gibt es diverse Videos auf dem bekannten Portal, vor langer Zeit war mal ein Herr McBrain(1) dort und vor nicht allzu langer Zeit ein Herr Falk(2).


    Grüße

    Jürgen


    1)

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    2)

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    Guten Morgen,


    also auf meinen Blechen sieht man Hammerschläge.


    Selbstverständlich werden die 2002er (wie fast alle Becken) handgehämmert.

    Manche Arme hämmern halt so gut, dass es aussieht, als wäre es eine Maschine gewesen.

    Ja, es wird auch (nicht nur) mit der Hand gehämmert.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Meine Hi-Hats: 14" Heavy

    Die Medium und Sound Edge kenne ich auch, da habe ich jeweils auch immer die Hammerdellen des pneumatischen Hammers gesehen. Die vom groben Handhammer sieht man daran, dass es wie ein Becken aussieht. Ansonsten wäre die Scheibe flach.

    Hallo,


    wenn es um triolische Einwürfe in der Rockmusik geht, dann würde ich auch genau das üben.


    Alles andere ist sicher sinnvoll, wird aber erst nach dem Tod von Corona das gewünschte Ergebnis zufriedenstellend liefern.


    Tatsächlich gibt es jede Menge gerader Rockmusiklieder, welche mit Triolen gewürzt wurden.


    Wichtig ist, dass man eben nicht nur das Fill-In, sondern auch ein bisschen davor und danach mitnimmt, damit es nicht klingt wie Lied - Fill-In - Lied, sondern eben aus einem Guss kommt.


    Grüße

    Jürgen

    nach Diktat vereist

    Guten Morgen allerseits,


    die causa war mir auch schon seit längerem bekannt.


    Genauso ist es mir bekannt, dass die "Session"-Truppe offenbar, um Geld auszugeben, was sonst auch irgendwie weg wäre, so ziemlich jeden Musikladen aufkauft, der sich nicht einem solchen Angebot verweigert.

    Hier in meinem Ort gab es ja mal Schmidt, der heißt jetzt auch Session.


    Thomann ist im Gegensatz zu Session ein echter Händler, der allerdings den Vorteil hat, den IT-Bereich hausnah zu haben, um es mal so zu formulieren. Damit und mit kaufmännischem Geschick treibt er sich voran und untergräbt die ein oder andere Internet-Plattform, was sehr klug ist.

    Das mit dem Untergraben bitte nicht wörtlich nehmen, faktisch ist es auch oftmals ein schlichtes Installieren.


    Musik Produktiv war damals (in den 1980er Jahren) bei mir auf dem Halbdorf der Versandhändler schlechthin, da gab es den Katalog und da waren Schlagzeuge drin einschließlich Einzeltrommeln für billige Einstiegsschlagzeuge, das ist heute global undenkbar.


    Die Zeiten ändern sich.

    Ich selbst habe lange Zeit überhaupt nicht bei Thomann bestellt, inzwischen ist das nicht mehr so.

    Meine Herangehensweise ist aber nicht, erst mal zu sehen, was Thomann hat und dann davon die Entscheidung abhängig zu machen, sondern ich analysiere erst, was ich will und schaue dann, wo ich es bekomme.

    Aus diesem Grund hatte ich dann vor einiger Zeit dann auch mal bei Thomann bestellt. Und aus dem gleichen Grund habe ich eben erst bei Meisinger bestellt mit ebenfalls hervorragend guter Erfahrung. Dort gab es etwas, was es eben sonstwo nicht gab. Auch bei Schmidkonz wurde ich schon mit meinen Sonderwünschen fündig und sogar wo ganz anders hatte ich auch schon mal bestellt mit nicht ganz so guter Erfahrung.

    Bei Kabeln habe ich auch einen Händler gefunden, wo ich das bekomme, was ich will und nicht das, was verkauft werden soll. So bliebe alles divers, wenn nicht andere massenweise den Stangenstandard bestellen würden.


    Ein erst kürzlich entdeckter richtig schöner Schreibwarenladen (so mit Büromaterial) ist neulich geschlossen worden. Mein Lieblingsfüllerhändler ist schon seit Jahren nicht mehr. Tinte muss ich jetzt im Internet bestellen und sogar da gibt es im Moment hierzulande nur einen Händler, der hat, was ich will.

    Ja, ich könnte natürlich Pelikan 4001 königsblau, aber das sieht doch scheiße aus auf dem Bildschirm.

    Ich weiche ab, Zeit für den Mittagsschlaf.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Damals kam noch ein LKW (Spedition) und hat an der Haustür geklingelt, um die LeBlond-Koffer abzuladen. Das war noch Abenteuer.

    Die Dinger habe ich weitgehend heute noch.

    Hallo,


    bei mir war das nie relevant.

    Und es gibt aktuell meines Wissens auch kein Set auf dem Markt, dass ich so wie es gepackt ist, spielen wollte.


    Ich glaube, dass der Hauptvorteil für Händler und Hersteller der ist, dass sie auf einen Schlag gleich viel verkaufen, wo sonst eben nur eins gekauft worden wäre und das nächste dann viel später und das übernächste ...


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    früher hat man einfach das berühmte Klebeband angewendet, kostet wenig und

    sieht nach jahrelanger Nutzung schön scheiße aus. Klanglich allerdings lässt sich von bisschen bis bisschen viel einiges machen.

    Haben ganz früher die Jazzer erfunden, das sind die, die ihre Bleche nie putzen und damit ganz schlimme Dinge tun.


    Grüße

    Jürgen

    Gaffa is God

    Guten Morgen,


    ich selbst nutze seit 1988 den Beyerdynamic DT-100.

    Für den gibt es auch Ersatzteile im Inland.

    Die Dämpfung hängt da auch mit den verwendeten Polstern zusammen, das dürfte auch bei den verschiedenen Varianten des 770 so sein.


    Grüße

    Jürgen