Beiträge von Jürgen K

    Guten Abend,


    kann man machen, muss man nicht machen.


    Ich persönlich finde solche versuchten "Original"-Kopien irgendwie nicht so besonders berauschend.

    Wenn ich so etwas machen wollte, würde ich die Nummer spielen, wie ich sie spielen würde oder von mir aus wie sie der Einarmige spielen würde, wenn er noch zwei hätte.

    Ob mir das gelänge, sei mal dahingestellt.

    Wen es interessiert, wie Herr Allen spielt und was der mit seinen Füßen alles so macht, schaut es sich auf andern Kanälen an und kann vielleicht noch das eine oder andere lernen und beginnen zu verstehen, WIE gut das ist.

    Ich bin mal so frei:

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    Klingt irgendwie anders. Sieht auch anders aus. Ist auch anders gemacht.

    Guten Abend,


    im Home Rehearsal Office neigt man ja dazu, sich mal grundlegend zu beschäftigen (Staub wischen, Schrauben ölen, Holz wachsen, Gitarre lernen, Triangel suchen ...).


    Früher* gab es ja Leute, die meinten, man dürfe erst ans Drum-Set, wenn man alle Rudiments rauf, runter und rückwärts im Kopfstand konnte (= also nie). Heute fängt man ja gerne mit kompletten Geräten an, wo man gar nicht weiß, was die sollen, außer gut aussehen**.


    Nun ja, ich frag(t)e mich manchmal, wofür braucht man den Scheiß.


    Und dann ist ja noch die Frage, ob die alle Spaß machen und wozu-weshalb-warum, also 42.


    Kurz:

    Drei Fragen:


    1. Was ist Euer Lieblingsrudiment?


    2. Wo (genau) setzt Ihr selbst das ein?


    3. Wo (genau) kann man es in der bekannten Musik anderer bewundern/hören?


    Bei mir ist das einfach:

    ad 1) Triple Ratamacue

    ad 2) Nirgends

    ad 3) Keine Ahnung


    Noch eine kleine Anekdote aus der Vergangenheit: damals endete ich gerne mit einem Doppelvorschlag. Ich vermutete auch, dass der öfter mal wo vorkam, doch inzwischen weiß ich das das ein Dreifacher Vorschlag war, also nicht, der, den ich spielte, sondern der, der tatsächlich öfter mal wo vorkam. So blöd kann es sein, wenn man nicht bis Drei zählen kann.


    Grüße

    Jürgen


    *) ... war alles ... wie ... früher

    **) Es soll ja bekannte Trommler geben, die Geräte auf der Bühne haben, die da zwar stehen, aber nicht benutzt werden. Wer einen Roadie hat ...

    Hallöle,


    ich hatte auch mal solche Dinger gekauft.

    Mit 5 mm innen komme ich nicht klar, ich brauche da schon 6.

    Die Baumarktdinger hierzuorts waren mir auch gerne mal zu dünn, zu wabbelig oder einfach zu blass. Die Flightcase-Dinger sind schön stabil und elegant black wie mein Kaffee.

    Man gönnt sich ja sonst nichts.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Edith meint, ich hatte die in 50er Paketen gekauft, ich muss mal gucken, wo und was das gekostet hatte.

    Guten Abend,


    bei dem Titelsong des Westernklassikers tippe ich auf Gitarre hinter dem Vorhang.

    Irgendwie ist das schwer verfremdet, andererseits klingt es holzig.

    Der Sinn war wohl, eine Dampflokomotive nachzuahmen. Das macht man sonst im Zweifel mit der Kleinen, nach der klingt es hier aber irgendwie nicht.

    Irgendeine Holzkiste, ein Möbel oder eben eine umgedrehte Gitarre, vielleicht auch das Ersatzakkordeon ..., das wäre mein Tipp für heute.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    1. Thai Mingh

    2. Tähm-Poh


    Ja, bin schon länger dabei, aber die Probleme sind die Gleichen, wenn auch mit der Zeit nuancierter und auf den ersten Blick vielleicht nicht mehr ganz so krass.


    Das erste Problem ist bei mir immer die Exaktheit.

    Früher (also damals) klangen meine Fill-Ins wie Dienstag früh.

    Man muss wissen, Dienstag früh kommt hier die Müllabfuhr und leert die Tonnen, das klingt interessant.


    Das zweite Problem ist die Pubertät. Als Mann will man der Schnellste sein, der eine auf der Autobahn, der andere würde vielleicht gerne mal skandalös vom Sperrbezirk die Original-Charley-Figur klöppeln, wieder andere wollen gerne untenrum klingen wie der erste auf der Autobahn. Klappt damals nicht und heute auch nicht.


    Aber eigentlich wichtig ist, dass es klingt.

    Das vergisst man dann schnell wieder beim Rumpeln.


    Mit der Zeit habe ich gelernt, der Weg ist das Ziel.

    Üben hilft und üben ist der Schlüssel.

    Der wächst mit der Zeit.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    habe spaßeshalber mal die Steinsche Osterbimmeln nachgehört, da habe ich nur einen Treffer von Fünfen.

    Es ist tatsächlich relevant, was man kennt.

    Nur das kann man halbwegs erkennen. Tatsächlich habe ich hier wie dort nur das vernünftig zuordnen können, was ich kenne.


    Meine Lieblings-Hi-Hats habe ich schon gefunden, allerdings sind sie nicht in jedem Kontext optimal, letzteres ist wohl ein vernünftiger Grund, mehr als ein Paar zu haben, aber viel mehr braucht man wirklich nicht, vor allem dann nicht, wenn man eigentlich immer dieselbe Musik macht.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also ich habe mit der Marke keine Erfahrung und habe auch ansonsten eher wenig Verschleiß.

    Bei einer Trommel habe ich das Resonanzfell genau einmal gewechselt und den Teppich noch nie.

    Bei einer anderen habe ich unten nichts gewechselt, bei der dritten habe ich den Teppich mal gewechselt und beim Baby habe ich tatsächlich mal das Resonanzfell geschrottet.

    Tatsächlich müsste ich aber aus klanglicher Sicht mal wechseln.


    Insgesamt erinnere ich mich an zwei bis drei geschrottete Resonanzfelle und vielleicht so zwei Teppiche. Wenn ich dann noch ein oder zwei vergessen haben sollte, sind das dann über rund 25 Jahre (dezent gerundet) wohl eher uninteressante Schäden.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    wenn es um eine einzelne Fahrt geht, würde ich das Augenmerk auf übliche Verpackungen konzentrieren:

    die kleinen Tom-Toms dürften auch in einen Umzugskarton passen - Preis: unschlagbar.

    Dito für die Kleine Trommel.

    Dann noch eine billige Tasche (20 bis 30) für die Hupe und eine gut gefütterte (70 bis 80) für das Blech und zumindest bei Selbsttransport sehe ich keine Probleme mehr.


    Bei Fremdtransport würde ich alles in Kartonagen (ggf. zusätzlich) packen, die auch für einen Versand (rustikale Behandlung) noch geeignet wären.


    Rein theoretisch könnte man auch bei einem Kollegen (oder einer Kollegin; oder neudeutsch: eine*r/m Kolleg*in) aus der Nähe etwas ausleihen.


    Auch das Ständerzeug könnte man in Kartons verteilen. Da muss man dann aber aufpassen, es nicht zu übertreiben, dennoch hält ja eine Bücherkiste (Umzugskarton) einiges aus.


    Grüße

    Jürgen

    Hobbylogistiker

    Guten Morgen,


    ich habe ja auch schon mit Klavier und Bass gespielt, da wäre ich niemals auf die Idee gekommen, meine Akzentbecken aus der Rude-Serie zu nehmen.

    Allerdings hätte ich da einen Leoparden-Ritt wohl auch zuhause gelassen (tatsächlich hatte ich ein 20" Full Ride aus der ersten Paiste-Alpha-Serie statt meinem 21" Heavy Ride von Sabian aus der AA-Serie in Gebrauch).

    In der Tat klingen dicke Becken länger, aber eben auch dicker und damit weniger nach dem, was man sich so unter "Crash" vorstellt, es sei denn man meint eine Massenkarambolage.

    Ich würde eher ein großes Becken (mindestens 18", besser 20", vielleicht auch noch größer), das nicht zu dick ist, ins Auge fassen.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    ich würde den DT-770 nehmen.

    Mit dem Gutschein kann man ja bestimmt auch Klopapier kaufen.

    Oder Nudeln.

    Zumindest "Nudel im Wind" haben die auch.


    Grüße

    Jürgen


    PS

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    Guten Nachmittag,


    gut zu wissen, HaHa ist HaHa ist HaHa.

    In diesem Wissen:

    1. keine Ahnung - solide

    2. HaHa 13" fein und zart

    3. HaHa 13" fein und zart

    4. 505 Brot und Butter

    5. SE 2002 - hell und zischelig, noch etwas fein

    6. SE 2000 - hell und zischelig, derber

    7. meine, dunkel, unauffällig, dezent für alles


    Da bleibe ich jetzt dabei.

    Hugh!


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    ich persönlich bin kein Freund der hohen Spannung, man kann auch offen spielen mit niedriger Spannung (sowohl Fell als auch Pedalfeder), es ist aber ein gut geöltes Fußgelenk nötig, man muss also üben.

    Jedenfalls ist die Kombi aus fest und drin lassen sehr materialanstrengend, da kann dann auch mal was ermüden.

    Ich habe dann noch das Glück, dass ich mangels Trigger mich nicht diesem anpassen muss, sondern einfach höre, was mein Fliegengitter mit Aufkleber so macht ("klatsch", "papp", "bah", "Bapp-Ah"). An den Klang kann man sich auch gewöhnen. Sound of Corona.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    45° ist eine gute Temperatur untenrum

    Moin,


    ich höre das halt größer.

    Vielleicht liegt es am Mittagessen, das war vielleicht auch wieder zu groß.

    Die Produktpolitik von Sabian verstehe ich oft nicht, was ist eigentlich der Unterschied zwischen "HH" und "HandHammered"? Früher, da war die Welt noch in Ordnung, da hatte ich "AA".

    Fakt ist wohl morgens wie mittags, dass mir 7, 3 und 4 am ehesten zusagen. Der Rest ist mir irgendwie zu pieksig in den Höhen oder zu zischelig oder sonstwas.

    Aber ich sage ja immer: entscheidend ist, was man draus macht, am besten Musik.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    bei mir sieht das aus wie auf dem Foto.

    Wer genau hinsieht, sieht auf den Becken "SoundOff" (ob von HQ oder Evans sei mal dahingestellt), auf den Trommeln ist entweder "Silent Stroke" oder "T-Drum", also Fliegengitterzeug, auf der Hupe dazu noch "FalamsSlam" plus Gaffa plus altes Fell, auf

    der Kleinen liegt eine "Gladstone" (der früher übliche Gummi, in der Mitte dick, außenherum mit hübschen Blumen, ach nee: Violinschlüssel).

    Lautstärke ist im Raum etwa auf angeregter Unterhaltung, dank Trittschall kann der Nachbar unten in der Küche prüfen, ob ich richtig spiele. Nach oben geht es wohl auch ein bisschen, zur Seite eher wenig bis nichts.


    Warum?

    Ich wollte das Gerät jederzeit "normal" nutzen können (Fellwechsel ist dann halt obenrum nötig) und eine gewisse Tonalität haben. Dank der Resonanzfelle hört man durchaus, auf welchen Eimer man gezimmert hat. Die Becken klingen halt sehr kurz, daran muss man sich gewöhnen. Eine Elektrobude ist fast genauso laut vom Anschlagsgeräusch, klingt aber schlechter. Und das ganze Extraplastik mit dem Strom wäre mir zu teuer gekommen. Noch wichtiger: für Dynamik ist der Elektrokram extrem eingeschränkt. Wer mal orchestral üben will, kann schnell merken, dass es auch leiser und lauter gibt. Das ist so auch nicht optimal, aber viel besser hör- und spürbar.

    Die Lochbleche waren mir zu teuer und sie wurden auch erst erfunden, als ich das schon so konzeptioniert hatte. Das R-Tom-Zeug kenne ich nicht, das muss neu sein.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    getreu dem Motto "was interessiert mich mein Geschwätz von vorhin" höre ich jetzt:


    1. Das, was übrig bleibt.

    2. Sabian HH 13"

    3. Sabian HH 14"

    4. Paiste 505 Medium 14"

    5. Paiste 2002 SE 14"

    6. Paiste 2000 SE 14"

    7. Paiste 2002 Heavy 14"


    Dummerweise habe ich ja noch vor einem Dreivierteljahr die 2002er SE gespielt, fällt mir gerade ein, aber natürlich mit anderen Stöcken (uff, Glück gehabt, noch eine Ausrede gefunden ...)


    Grüße

    Jürgen

    jeden Tag am anderen Stock

    Guten Morgen,


    Ohrgeräusche sind eine Warnung des Körpers.

    Wer ohne Gehörschutz spielt, macht sich das Gehör frühzeitig und nachhaltig kaputt.

    Wenn das Phänomen trotz Gehörschutz auftaucht, dann sitzt dieser nicht richtig oder ist in der Dämmung unterdimensioniert.

    Lärm ist übrigens Stress.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich höre heute mal wieder schlecht ...

    (Ausreden ...)


    Die Sabians kenne ich alle nicht, von den Paistes besitze ich die 2002 Heavy und habe die SE mal gehört. Die 505 Medium habe ich wohl auch mal gehört, ist aber lange her. Die 2000 SE kenne ich auch nicht.


    Also ,,, die 7 ist die 2002 Heavy.

    Die SEs sind die 2 und die 6, wobei ich die 2 als 2000 und die 6 als 2002 spekulieren würde. Beide sind zischelig und klirrig.

    Die 13er sind die 1 und die 5, beide hell, die 5 sehr hell und zischelig, da würde ich letztere als die Billigere (XS) einordnen.

    Die 3 ist fein, trocken, zart und relativ dünn, da würde ich eine HH in 14" vermuten wollen.

    Die 4 ist aus meiner Sicht auch etwas zart und fein, aber irgendwie etwas preiswerter, muss dann wohl die 505 sein.


    Morgen klingt dann alles wieder ganz anders.

    Welche Stöcke waren das doch gleich?


    Da ich ja inzwischen viele Stilistiken durcheinander bediene, fällt mir immer mehr auf, wie unterschiedlich die Stöcke klingen, eigentlich viel billiger, als dauernd neues Blech zu kaufen, aber wir wollen ja den Wald schonen.


    Gute Nacht

    Jürgen

    Hallo,


    klingt es untenrum auch leiser als die anderen (alle mal auf den Kopf stellen)?

    War das schon immer so?


    Ich persönlich habe früher (ganz früher) auch mal gedehnt, irgendwann hatte ich mal überdehnt.

    Inzwischen halte ich davon nicht mehr viel. Von Heißgeräten halte ich sowieso nichts, damit trockne ich die feuchte Wand oder Hose, aber keinesfalls etwas aus Plaste oder Keratin.


    Ein 10er Tom-Tom ist schwieriger in der Dynamik, das kommt schneller an die Grenzen. Glücklicherweise ist so ein Fell in der Größe nicht ganz so teuer.


    Alternativ kann man auch beherzter anschlagen.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Klopftest: ist das das, was man macht, wenn man das Fell alleine in der Hand hat?

    Wenn ja: ja, da hört man recht sicher, ob es lebt oder nicht. Wenn nicht, klingt es auch da schon trocken wie frisch gebügelt und gefönt. Ansonsten wummert es fröhlich vor sich hin, zumindest eine kurze Zeit.