Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, den 29.09.2008
bei dem Landgericht
- 537 Js 78390/08 -
An das
Amtsgericht
- Strafrichter -
Frankfurt am Main
Anklageschrift
Der Kleinanzeigenordenträger Zaphod,
geboren am 24. Februar 1984 in Erlangen-City,
wohnhaft Loschgestraße 47a, 91052 Erlangen,
deutscher Staatsangehöriger, ledig,
wird angeklagt
am 26.09.2008 im weltweiten Internet
durch eine selbständige Handlung
eine zahlenmäßig unbestimmte Anzahl von Menschen,
vorsätzlich das Spiel verdorben zu haben.
Der Angeschuldigte löste im Fred "Geld machen mit der Blödheit Anderer" die Auflösung des Geheimnisses durch Benennung der Codierung der Mitglieder auf.
Vergehen, strafbar gemäß §§ 738, 739 Abs. 1; 639 Abs. 6 StGB; §§ 66 Abs. 1 Nr. 1 SpVVG, 52, 53 Abs. 1. StGB
Der Angeschuldigte hat sich als charakterlich ungeeignet zum Schreiben in Foren erwiesen (§ 69a SpVVG).
Das besondere öffentliche Interesse an der Strafverfolgung wird bejaht.
Beweismittel
I. Einlassung des Angeschuldigten
II. Zeugen:
1. Herbert Horch, zu laden über BKA, Thaerstr. 11, 65193 Wiesbaden
2. Franziska Lausch, zu laden über BKA, aaO
III. Urkunden:
Sachverständigengutachten Dr. Dipl. ing. Schbiehlfärdärbä vom 27.09.2008.
Wesentliches Ergebnis der Ermittlungen
Der Angeschuldigte wurde bereits im Jahr 2001 vom Amtsgericht Erlangen wegen Spielverderberei zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Es wird beantragt, das Hauptverfahren vor dem Amtsgericht in Frankfurt am Main zu eröffnen.
Huhmoorlohs, Staatsanwalt