Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    die mit den komischen Beinen (wie beim Beckenständer) hätten bei mir keinen Platz an der Stelle, wo der Besagte steht.
    Der Tama ist zwar verchromt, was im Licht eher blendet, hat dafür kürzere Rohre und ist leichter. Ebenfalls ein Fliegengewicht ist der Willie mit dem großen Fuß. Das wäre für mich auch keine Alternative. Einen schweren Gusssockel am Boden hält das Ding im Zweifel auch dort.
    Außerdem kaufe ich nach dem Subsidiaritätsprinzip: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah oder: made in Germany, der Hersteller spricht meine Sprache, umweltfreundliche Pulverbeschichtung und Standards, wie ich sie erwarte. Außerdem ist das Zeug überall erhältlich und die Produktpflege ist vorbildlich.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    bei der Frage nach dem woher würde ich immer den Fachhandel empfehlen. Die machen das zwar für Geld, aber die machen das.


    Zum Inhalt: mir gefällt das 20er sehr gut. Es ist schön weich, man kann es leicht anspielen, es lebt aber auch bei höherer Beanspruchung. Das 18er habe ich noch nicht gehört. Der Logik nach wird es für ausschließlich Akzentarbeit, die etwas knackiger und kürzer ausfallen soll, geeigneter sein. Praktisch sollte man Schuhe aber immer anprobieren, bevor man sie sich antut.
    Man hört auch immer wieder, dass Becken trotz Baugleichheit unterschiedlich klingen sollen.


    Grüße,
    Jürgen


    PS
    Chinas, die nicht ausschließlich für Ride-Arbeit eingesetzt werden, leben bei umgekehrter Aufhängung länger. Umgekehrt heißt: Glocke falsch herum, so dass der Rand nicht dem Stock entgegenragt (aua), sondern sich von ihm abwendet (ach).

    Hallo,


    es kommt darauf an, in welche Intervalle man zwischen den Toms haben möchte.
    Herr Phillips hat es anscheinend gerne eng und kommt wunderbar mit dem einen Zöllchen klar, allerdings nicht nur zwischen 12 und 13 ...
    Herr Bozzio kommt sogar neuerdings über weite Teile hin mit dem Nullabstand gut klar. Der ist aber auch sehr speziell.
    Wer es gerne etwas breiter angelegt hat, hat dann eben komisch klingende Eimer oder eben größere Abstände.
    Wer zwischen allen Toms gleiche Intervalle haben will, wird einigermaßen (exakt optimal sind Zölle nicht und Zentimeter auch nicht, da käme man auf sehr exotische Zwischengrößen) ähnliche relative Größenabstände bevorzugen.
    Wer oben gerne kleine Terzen hat und zwischendrin auch mal mit einer Sext gut leben kann, der wird auch mit lustigen Lücken froh.


    Was das alles mit Volumen zu tun haben soll, ist mir ein logisches Rätsel. Wir spielen doch Trommeln - oder spielt hier jemand Kugel? Bei der Trommel ist jedenfalls der Durchmesser der Rahmen für die mit dem Fell befriedigend stimmbaren Töne. Die Tiefe sorgt für hellen oder dunklen Klang. Wer es mit dem Hören nicht so hat, verwechselt auch gerne mal Ton und Klang. Deshalb ist es ja in der Laiensphäre weit verbreitet, zu glauben, Becken wären hoch klingende Teller. Man sieht da den Baum vor lauter Blättern nicht.


    Nach der Klangoptimierung kommt natürlich noch die Optik.
    Na ja, in Wahrheit kommt sie weit davor, aber wir bilden uns das eben gerne so ein. Manche Leute mögen es nicht, wenn man beim Konzert zwar die Instrumente, jedoch nicht das Bedienpersonal sieht (siehe Eiserne Jungfraum mit Herrn Kleinhirn). Andere wiederum müssen die Größe ihrer Testikel durch die Größe von Trommeln aufpuschen. Wiederum andere müssen zeigen, dass man auch mit nichts viel machen kann (das sieht zwar Scheiße aus, lässt aber die Kinnladen fallen). Wiederum andere sind einfach zu faul zum Schleppen, sehen es nicht ein, für jedes Zoll mehrere Euro extra zu bezahlen oder haben einen Kleinwagen, wo das Zeug eben hineinzupassen hat. Dabei kommen viele langweilige, aber auch einige sehr witzige Sachen dabei heraus, die uns zum Streiten animieren und das ist auch gut so.


    Die Sache mal aus der ein oder anderen Wissenschaft heraus zu beleuchten, ist interessant. Man sollte es nicht zu ernst nehmen und nicht vergessen, dass erst die Kombination aus allen Wissenschaften und dem ganzen Zeug darum, die Welt erklärbar macht. Kein Wunder, dass es keiner versteht. Von deep thought einmal abgesehen.


    Congas: 11 - 11 3/4 - 12 1/2 - Was das?
    Tom-Toms: 8 - 10 - 12 - 13 - 14 - 15 (bedrohte Art) - 16 - 18 - Wieso kein 9, kein 11?
    Pauken: 23 - 26 - 29 - 32
    Große Trommeln: 16 - 18 - 20 - 22 - 23 (Johnny hatte wieder mal so eine Idee) - 24 - 26 - 28 - 32 - 36 - 40
    Bongos: 6 1/2 - 7 1/2; 7 - 8 1/2; sind manche Machos größer als andere?


    Grüße,
    Jürgen


    Edith streicht zwei sinnlose Buchstaben.

    Hallo,


    es haftet grundsätzlich der Verursacher. Mitverursacher haften gegebenenfalls mit.
    Was in Verträgen zwischen mehreren (Mit-)Verursachern steht, ist dem Geschädigten egal und das kann es ihm auch sein.
    Wer wen in Regress nehmen kann und warum, mag man im konkreten Einzelfall klären.


    In der Tat ist es äußerst schwierig, einen Hörschaden kausal zuzuordnen.


    Lustige Schildchen wie "Eltern haften für ihre Kinder" gehören auf den Spielplatz. In der Juristerei interessiert das Niemanden.


    Die Pyro-Kombo ist sicherlich ein Spezialfall. Da spricht wohl der Anscheinsbeweis für sich. Das wird allerdings für die normale Mucke kaum der Fall sein.


    Die aktuellen Vorschriften zum Lärmschutz bei Veranstaltungen habe ich nicht auf dem Tisch. In der Praxis ist das meist egal, weil es ohnehin niemand überprüft. Wenn doch, dann muss man eben mal nachlesen. Wenn das ein Veranstalter gemacht und Angst bekommen hat, dann kann man ihn schon verstehen, wenn er diese Angst weitergeben möchte. Wie er das dann sinnvoll tun mag, darüber kann man diskutieren.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    ähnlich dürfte das beim Herrn Famularo geschehen sein, nur dass der noch das 16er häufiger braucht als das 14er.


    Vom Herrn Aronoff hatte ich mal gehört, dass der halt so eine Lücke hatte und da hat er eben ein 10er hingepackt. Ähnlich begründet ist wohl das 8er beim Herrn Minnemann.


    Bei Herrn Cobham hat man manchmal den Eindruck, der schraubt die Toms nach dem Zufallsprinzip auf. In der Liga ist wahrscheinlich sowieso alles egal.


    Lustig ist auch noch der Aufbau vom Herrn Mangini. Da kann man links wie rechts, je nach Laune. Herr Bruford macht das etwas dezenter, aber ähnlich.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    im ersten Fall ist das ein ziemlich flacher Eimer und viel vom Originalklang ist da nicht zu hören. Jedes Standard-Teil mit dem berühmten weißen kuscheligen Fell sollte dafür geeignet sein, also Stimmschlüssel und ein Haufen eckiger Kisten mit bunten Lampen.


    Im zweiten Fall ebenfalls flacher Eimer mit weniger Effekten.


    "Ziemlich flach" heißt bei mir 5" +/-. Befellung Standard (nix Löcher, Ring, doppelt, Aufkleber und das störenden Zeug). Stimmung eher hoch (normal). Material ist nebensächlich. Wenn es tendenziell trockener sein soll, dann eher Holz oder Alu.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    zur Problematik, was schlimmer sein könnte: 5 Jahre Lehrer oder 4 Jahre Pause:
    Ich meine, dass das egal ist. Wenn man nichts erreichen will oder muss, dann muss man nicht üben und braucht auch keinen Lehrer.
    Nur, wenn man ein Ziel hat, dann lohnt es sich, zielstrebig vorzugehen.
    Mit Lesen können ist das übrigens ähnlich. Die meisten Profis müssen Lesen können, die Wenigsten sind so gut, dass der musikalische Analphabetismus nicht mehr ins Gewicht fällt. Für den Hobbymucker ist sowieso alles zweitrangig. Da zählt Bier.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    sapere aude!


    Wieso?
    Ich kann doch im Drummerforum fragen und der Strom kommt doch aus der Steckdose, damit im Kühlschrank immer ein Lichtlein brennt.
    Klimawandel? - Was soll ich da machen? Vielleicht kaufe ich mir ein Klimagerät, wenn es im Sommer zu warm wird.
    Gentechnik? - Kenn' ich nicht, will ich nicht haben. Meine Milch kaufe ich im Supermarkt und zwar die Billige. Von Gentechnik steht da nichts drauf.
    Schwarze Löcher? - Habe ich auch. Zwei in der Nase, in jedem Ohr Eines ... Grundlagenforschung ist wichtig. Sonst hat man ja keine.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    nein, ich müsste das mal nachlesen, was erst nächste Woche wieder ginge; nach meiner Erinnerung sind der große und der mittelgroße Eimer aus Holz mit einem blauen Fell und nur die beiden Farbeimer oben sowie die klassische Blechtrommel aus Alu mit einem gelben Fell. Die filigranen Halterungen taugen wohl nur, damit man das Ganze so fotographieren kann, wenn da so ein Holzhacker wie ich dran ginge, würde sich da so Einiges selbständig machen.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    die Eimersammlung besteht laut dem Bericht in der Trommelzeitschrift vom Bahnhof nicht nur aus Aluminium, es ist auch ein bisschen Holz dabei und die Halterungen sind bemüht, ihrem Namen gerecht zu werden wie man wohlwollend zu berichten weiß.
    Einzeln mag das Zeug ja seinen Sinn zu entfalten wissen, so ist das mehr back to the roots (ich sammele mal meine Eimer und bastele mir ein Schlagzeug). Schön, dass die Samba-Firma Pearl es geschafft hat, sogar die Felle in den brasilianischen Nationalfarben einzutunken, so wirkt alles schön bunt und man kann die heißen Rhythmen im beginnenden Herbst gleichsam nach Farbcode spielen: gelb = hoch (wie der Gesang des Kanarienvogels), blau = tief (wie der atlantisch Ozean). Das Ganze im Look des Behälters für Wertstoffe aus der Küche - lecker, lecker. Und ganz stilsicher dann noch die verchromte Hardware aus dem modernen Popularmusikbereich. Da stimmt alles.
    Tiefe Kessel kommen wieder in Mode - das war doch klar, das ist die Anwort auf hyper. Omnitune in Perfektion wäre auch dabei, super.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    stimmen kann man alles.
    Dennoch fällt vom Klang her der Unterschied auf. Ich hatte lange Zeit (TT:) 12x8 -13x9 - (FT:) 16x16 und es hat mich immer genervt. Mit 12x8-13x9-15x12-16x16 ist es deutlich besser, aber auch da fällt es auf. 10x9-12x10-14x12-16x17 passt prima.
    Grundsätzlich würde ich in der Fernost-Klasse zunächst die Lieferbarkeit überprüfen. Ein extra Tom kann zufällig auf Lager liegen oder eben nicht, was schon mal ein paar frohe Ostern bedeuten kann. Die extra Große Kiste dürfte wirtschaftlich und organisatorisch (Mikrofon, Kanal, Koffer, Panorama, Roadie ...) tatsächlich nicht sinnvoll sein. Optisch natürlich klasse. Man muss dann eben nur immer jedem erklären, wofür das gut ist.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    das ist sicherlich eine seriöse und unterstützenswerte Sache:


    "Vom Obdachlosen zum Schlossbesitzer".
    "kauf dir Hunde um Mitleid zu erregen"
    "werde Trickbetrüger und klaue anderen Menschen Uhren, Brieftaschen und Schmuck."

    " * Promillesystem"
    " * Krankenversicherung"
    " * 24 Waffen zum angreifen"
    "* Kampfsystem"
    "* Haustierkämpfe"
    "* Pennerbanden"


    Irgendwie trifft das nicht so ganz meinen Humor.


    Die AGB sind einen Blick wert.


    Grüße,
    Jürgen


    PS
    "die einnahmen der werbung, oder auch der echten geldspenden kommen den obdachlosen in hamburg zugute! " In Form von Flaschenbier oder eher virtuell?
    Sicherlich ist der kommerzielle Anbieter rein gemeinnützig und selbstlos tätig. Das ist ja so üblich in unserem Wirtschaftssystem.

    Hallo,


    Zitat

    ehrlich gesagt hab ich halt keine lust mehr lange zu warten...


    Wahre Liebe wartet.


    Ich würde keine der vier Maschinen haben wollen. Im Übrigen spielen die ziemlich wahllos in verschiedenen Ligen.
    Meiner Meinung nach sollte man sich erst einmal umtreten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was den eigenen (!) Füßen liegt und was nicht. So manches Maschinchen wackelt auch anständig, manche sind schwer, manche leicht, usw. usf.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    dank Vicky Pedia kann man heutzutage Fremdwörter ja zumindest grob schnell entschlüsseln.


    Manches, was hier wie ein Fremdwort aussieht, ist allerdings einfach nur falsch (geschrieben).


    Ich würde mich da nicht verrückt machen lassen.


    Grüße,
    Jürgen


    PS
    Noten sind allerdings von Vorteil. Die kann man unabhängig von Denglisch und Fremdwörtern verstehen. Aber auch die lassen sich jederzeit lernen.

    Hallo,


    eine Graphikkarte kann man sicher anstelle eines Falam Slam oder Fünfmarkstücks auf das Fell kleben. Das gibt den künstlerischen Kick.


    Bei einer Doppelfußmaschine überlegt man zuerst, ob man überhaupt eine braucht. Wenn ja, bestimmt man das Budget und damit geht man einkaufen. Wenn es für das Budget was Anständiges gibt, Glück gehabt, ansonsten Pech. In ein paar Jahren kann man Pech billig verkaufen und sich glücklich machen. So war das früher, so ist das heute und morgen wird es auch noch so sein.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich die einzelnen Becken nicht kaufe, dann spare ich 1039 €, kaufe ich nur den Satz nicht, spare ich nur 550 €.
    Wenn ich ein paar Paletten Papier bestelle, spare ich gegenüber dem Einzelkauf auch ganz enorm.
    Was ich auch nie verstehe: Warum soll man an Dingen etwas sparen, für die man erst etwas ausgeben muss und dafür etwas erhält, was man so eigentlich gar nicht wollte.
    Was mache ich, wenn die Großpackung Damenbinden gerade im Angebot ist? Kaufen und sparen?
    Auch Sparen ist eine relative Sache.


    Grüße,
    Jürgen


    PS
    Vielen Dank an Loriot und Reinhard Mey für die Inspiration.

    Hallo,


    Zitat

    wer möchte schon diese roten kmoischen Buchstaben


    Na? Wer wohl?


    Wenn ich bei Sabina unter Vertrag wäre, würde ich wohl die meisten Zimbeln aus dem AA-Bereich wählen, AAX wäre mir schon zu viel X. Das ist zu modern für alte Säcke.


    Den vielgerühmten Wiederverkaufswert bei Becken, die massenweise verkauft werden, würde ich nicht so hoch ansetzen wollen, wie hier öfter mal daher geträumt.
    Wie will ich auch ein überschüssiges Becken an einen verkaufen, der den gleichen Satz erworben hat? Bei 12er Toms sieht man das auch deutlich. Die sind bei jedem Set dabei und so sieht auch der Gebrauchtpreis aus.


    Grüße,
    Jürgen