Hallo,
1. selbst testen und anhören.
Ich persönlich würde z. B. einige "Rock" Hi-Hats nicht für Rock benutzen und viele davon gar nicht.
2. Musikrichtung einschließlich Lautstärke sowie Anforderungen an das Instrument definieren.
Bei mir: Rock, aber dennoch vielseitig einsetzbar, möglichst dynamisch weit, Schwerpunkt auf laut, darf bei sehr laut nicht schlapp machen. Feiner Klang, angenehm zu hören mit Durchsetzungskraft.
3. die Prospekte von den Herstellern studieren.
Trotz aller Behauptungen kann man daraus eine gewisse grobe Richtung entnehmen. Ich konnte jedenfalls anhand der Beschreibungen zumindest einige No-Gos streichen.
4. eine Vorauswahl hinsichtlich der Serien treffen.
Bei mir: Paiste 2002, Sabian AA, Zildjian Avedis.
5. Testen, testen, testen. Dabei auch ruhig mal den Rest ins Auge fassen, der so da steht und notieren, was geht, nicht geht, vielleicht geht, um die Sache dann einzugrenzen.
Wichtig: man darf nicht vergessen, dass im Proberaum da noch ein paar Leute Lärm machen. Ein fein klingendes Jazz Light Becken mag beim Test super abschneiden, ist dann aber nicht mehr hörbar und wird folglich überbeansprucht und dann kaputt gehauen. Manch gröberes Becken klingt dann mit viel Lärm darum richtig gut. Deshalb sind ja die Extrem-Krachmacher-Becken sehr dick und groß und klingen alleine eher grausig. Für normalen Rock sollte man wohl einen Mittelweg finden können.
1 k € braucht man nicht. Das geht sogar neu und top of the cup wesentlich billiger.
Gebraucht wird es dann u. U. richtig attraktiv.
Grüße,
Jürgen