Beiträge von Jürgen K

    Gude Morsche,


    Kann es sein, dass ich da zwischen den Zeilen gelesen habe, dass Nicko irgendwie an der Firma beteiligt ist?


    Ich bin ziemlich sicher, dass der Nicko seinen Freund Keith unterstützt. Dazu gehört auch dieses Pseudo-Endorsement.


    Übrigens muss ich mich korrigieren, schon von Keith (damals noch bei Premier) gab es sick-amore für Nicko. Das hat sich dann bei Sonor fortgesetzt. Woher die Idee kommt, kann man sich denken (Johnny B. Goode, mit dem muss er definitiv schon mal gesprochen haben, irgenwo in L. A.).


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    um mal die Aufregung zu nehmen:
    spätestens zur nächsten Tournee im Land der unbegrenzten - äh - ja, also ...
    wird Sicko-Nicko sich ja wohl endlich etwas vom sickamore-tree (sick amore!)
    schnitzen lassen.


    Bei Karl-Heinz gab es ja schon die Kleine mit so einer Lage drin und unter dem Fuß
    stehen ja auch schon die Buchstaben.


    Von der Folie gibt es bestimmt noch eine dritte Fassung.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Falls mich jemand nicht versteht, kein Problem, ich verstehe mich auch oft nicht.


    PPS
    Also Dingens-Werkstatt hat ja auch ggf. güldene Ständer (die vom Neil müssten doch noch
    da sein?) im Zubehör-Bedarf, so dass man die Eimer auch mal etwas vom Boden abheben kann

    Guten Morgen,


    ich finde es prima, dass in einem Musikerforum nicht nur über Musik gesprochen wird.
    Wie alles im Leben, findet es im Rahmen des Lebens statt.


    Zum Anlass kann man alles nehmen.
    Damit der Blick sich öffnen kann (Weitblick) will ich auf die persönliche Ebene nicht eingehen.


    Neulich waren wir in der Oper.
    Der Dramaturg warnte das Publikum: es gibt eine Vergewaltigung, eine Auspeitschung, drei Morde und einen Selbstmord.
    Der Rezensent einer bekannten deutschen Tageszeitung schrieb eine Kritik, wo er Einiges in ein Licht stellte, auf das man erst mal kommen muss (so der Dramaturg).
    Die Musik war gewaltig.
    Es ging bis fffff.


    Beethoven ist ja auch dem gemeinen Musikantenvolk ein Begriff.
    Weniger bekannt ist vielleicht, dass da auch schon mal jemand an Gewalt dachte.
    Jedenfalls die Freunde des gepflegten Ruhrpott-Punks werden sich an Alex erinnern.
    Lustigerweise bezeichnete mal einer in dieser bereits erwähnten Tageszeitung die eben erwähnte Kapelle als "Altbiertrinksportgruppe".


    Die Beatles sangen mal über die Lucy, der ein oder andere nimmt das zum Anlass, dieser Kapelle die Verherrlichung von Drogen zu unterstellen.
    Bei anderen Kapellen gibt es solche und ähnliche Dinge ebenfalls zu Hauf, mal mehr und mal weniger verborgen.
    Es heißt ja nicht umsonst: Was sagt der Reggae-Hörer, wenn er seit einiger Zeit nichts mehr zum Kiffen hatte?


    Auch psychische Erkrankungen sind Thema im Popgeschäft, wir erinnern uns an Jimi, der liebe Junge, der einst seine Gitarre verbrannte.


    Ansonsten gibt es natürlich Lieder über Liebe.
    Sehr gerne bedient sich der mainstream daran, etwa "Schwarzbraun ist die Haselnuss ... schwarzbraun muss mein Mädel sein ..." oder
    "Geschwisterliebe" oder "Bück dich" oder "... I really love your peaches, wanna shake your tree ..." oder oder oder ...


    Natürlich haben wir auch religionsfreudiges Liedgut: "... And just go there, to the YMCA
    I'm sure they can help you today ..." oder "Mit Gott auf unserer Seite, Jesus in einem Boot" oder auch "So if you meet me, have some courtesy, have some sympathy, and some taste"


    Ich habe hier noch ein paar Blätter von Christliche Literatur-Verbreitung e. V. aus Bielefeld, sehr lesenswert.
    Die Blutwurst von Badesalz bezieht sich übrigens auf ein Phänomen, das auch mal als Buch verbreitet wurde. Damals hatte man noch Platten und konnte die (wenn man seinen Plattenspieler kaputt machte - das ist ein anderes gewalttätiges Lied (Verherrlichung von Sachbeschädigung, Androhung schwerer Ungemach, Verharmlosung von hartem Alkohol etc.) rückwärts abspielen lassen, dann hörte man Dinge, die man vorher nicht hörte. Sehr deutlich übrigens dann später bei Styx (Kilroy was here) ganz unverhohlen Grüße an die Unterwelt.


    Kommen wir zum Thema zurück.


    1. Schlagzeug
    Ein gewalttätiges Instrument, das nicht umsonst von einigen Musikanten verpönt wird.
    Manche Mitmusikanten haben sich darauf versteift, lieber mit zarten Drähten ihre Kleine zu kehren, andere streicheln die Kiste, worauf sie sitzen, manche wickeln Wattebüschel um ihre ...
    nun ja, die Wahrheit ist: hartes Holz und damit geschlagen.
    Brutal.


    Frage: spielen wir Schlagzeug, weil wir unsere Gewaltphantasien kanalisieren wollen?
    Oder wollen wir uns für den nächsten Kriegszug aufputschen? (Soll es ja gegeben haben in der Marschmusik)
    Werden wir durch unsere Tätigkeit brutal?


    2. Texte
    Musik lebt dort, wo gesungen wird, auch oder manchmal auch eher ausschließlich vom Text.
    Mal spielt er mit der Musik, mal dagegen und mal plätschert es so irgendwie daher.
    Oftmals ist Musik, wo gegen oder für etwas gerufen wird, recht ähnlich, erst am Text merkt man den Unterschied.
    Heißt das, die Musik ist egal?


    3. Musik
    Sie ist oft mit Geräusch verbunden (da sind wir wieder beim Schlagzeug) und mancher empfindet sie als Lärm (sagte schon ...).
    Ich höre es oft im Proberaum: "man hätte es dynamischer spielen können".
    Woanders rückt auch schon mal jemand demonstrativ vom Schlagzeug weg.
    In der Oper ist es mal leise, mal laut, mal zart, mal hart, mal so, mal so.
    Bei mancher Musik ist es nur noch so oder so. Bedeutet das etwas?
    Und bedeutet es überall auf der Welt das Gleiche?
    Sind tiefe Töne das Werk Satans und hohe Töne himmelsgleich?


    Fragen über Fragen.


    Und dann kommen die Hobbyfreuds und wahren Experten.
    Doch wer weiß schon die Antwort?


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    Shalömchen
    Jürgen
    I love it loud

    Guten Morgen,


    jede Geschäftsbeziehung hat mehrere Facetten.


    Gut, so manch einer, der morgens seine Semmeln und die Zeitung kauft, will das nicht direkt sehen, aber auch dort wird er sich schnell überlegen, wenn die Bedienung wechselt, weshalb er gerade dort immer eingekauft hat und dass ihm das vorher nie so klar war, dass es vielleicht doch etwas ganz anderes war als das schöne Brötchen.


    Als Herr McBrain von Sonor nach Premier wechselte, gab es bei Sonor intern einige Wechsel. Als Herr M. von Premier nach Sonor wechselte, gab es bei Premier intern Wechsel. Als Herr M. nach einer eher unbekannten Marke wechselte, gab es einen entscheidenden Wechsel.

    Hat evtl. mit dem Ruhestand von Karl Heinz Menzel (ex-Sonor Chef/GF) zu tun?!
    Das waren alte Spezis seit den 80ern.
    Und er hat maßgeblich an der Rückkehr von Nicko mitgewirkt.


    Nebenbei geht es noch um Gerät und die ein oder andere Vergünstigung,

    mal wohin eingeflogen für Besuche oder mediale Auftritte. Das und manches mehr kostet logistischen Aufwand, Manpower und....


    nicht zu vergessen auch die gegenseitige Werbewirkung.


    Für Sonor sehe ich das zweischneidig.
    Die Werbung (er war zwei mal dabei) bekommt man nicht mehr weg. Der ein oder andere Tribute-Trommler wird auf Tradition setzen.
    Die Buden, welche in den letzten Jahren gebastelt wurden, waren sauteuer, der Gegenwert muss erst mal eingefahren werden.


    Und wie das mit dem doch eher kleinen Laden laufen soll, ist mir noch ein Rätsel. Offensichtlich wurde bei der Außengestaltung ja schon Alt(bewährt)es verwurstet, ich frage mich da schon ein wenig, welche Lochabstände eigentlich die Böckchen haben, nur so aus wirtschaftlicher und marketingmäßiger Sicht.
    Man weiß aber auch nicht, wann die Jungfrau in Rente gehen wird, einige Beteiligte sind ja erstaunlich kerngesund (ich bekomme immer Leistenbruch, wenn Herr Gers seine neckische Beinakrobatik vorführt (der Mann ist zehn Jahre älter als ich)), aber irgendwann wird die Biologie da auch zuschlagen, zumal die Veranstaltungen ja nichts für Rollatorfahrer sind. Bei Herrn Dickinson hört man ja schon, dass er keine Zwanzig mehr ist. Man darf gespannt sein.


    Wichtig ist, dass ein 6"-Tom-Tom dabei ist.
    Ohne das geht gar nichts.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    wer den Meister der Live-Hampler erleben will, muss wohl zu Rick K. and the Allnighters gehen:

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    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,
    Kali Nichta,
    Dobre Dingens,


    Schlagzeug heißt auf italienisch Batteria und auf spanisch bateria.


    ... und auf Französisch (ich weiß, die Sprache sprechen viele nicht ...) ... la batterie, wie übrigens auch eine der Gazetten unseres Nachbarlandes.
    Kleine Anekdote: Vater meiner Freundin zur ihr: seit wann interessiert sich der Jürgen für Batterien?


    Vor zwei Jahren sah die Veranstaltung übrigens noch so aus:

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    Ich bin natürlich der Bestaussehendste unter den Fünfen.


    Ach ja, damit die Schande etwas gemildert wird: es gibt neben Keyboards, Gitarre auch tatsächlich nicht batterie-, aber zumindest elektr(on)isch betriebene Quetschgeräte, die nennen sich irgenwas mit Bass und Elektronium.


    Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen
    Slainte mhath
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Wieso schaut man sich überhaupt eine so dämliche Sendung an? Diese Frage ist doch viel interessanter als die Frage, warum da jemand herumhampelt.


    Na ja, ansonsten hätte man halt nichts gehabt, um sich aufzuregen.
    Die Tage sind ja grau und blass ansonsten.


    Wir waren in der Oper.
    Da hampelten sieben Schlagwerker plus Pauker in einem so vollbesetzten Orchester, dass die meisten Blechbläser in die Leuchtklappen eingebaut werden mussten.
    Ich hätte nicht gedacht, dass ein unverstärktes Glockenspiel so gnadenlos laut sein kann. Und das Tam-Tam ... :love:


    Worum ging es doch gleich?


    Ach, egal.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Früher war alles besser.
    Da hieß es noch Grand Prix Eurovision de la Chanson und das Orchester hat gespielt und Madonna war noch die Gipsfigur aus der Kirche.
    Und in der Maus haben die Müllmänner gesungen.


    https://www.dailymotion.com/video/x2l9wp2

    Guten Morgen,


    ich wollte mal dezent darauf hinweisen, dass ich endlich mal mit einer Band Bohemian Rhapsody spielen darf.
    Sonst traut sich das ja keiner.


    Und ein bisschen Krieg mit Pauke und vier Schlagwerkern zelebrieren wir bei Pearl Harbor.


    Ansonsten gib's noch Tango, Chanson, Swing, Udo und natürlich die inoffizielle finnische Hymne mit Wirbel in ppp auf der Großen (leider nur 22", vielleicht wächst sie noch), nebenbei noch Filmmusik von der Parkbank mit Pralinen usw. usf.


    Bad Vilbel
    Kultur- und Sportforum
    Eintritt 14 €
    Sonntag, 17. November 2019 zur Kaffeezeit (16 Uhr pünktlich), Einlass ab 15 Uhr


    Cheerio
    Jürgen

    Hallo,


    auf der Bühne zählen oft Zeit und Pragmatik.
    Auch wenn es nicht meine Lieblingsmikrofone sind, ich würde nehmen, was problemlos funktioniert.
    Eine Grenzfläche habe ich auch schon erlebt, das geht sehr einfach (ein Loch vorausgesetzt).
    Alles andere geht auch, ist aber schon fehlerträchtiger (ich sehe da immer irgendwelche Spezialisten,
    die versehentlich den Ständer durch unachtsame Berührungen manipulieren.


    Selbst benutze ich das M 88 TG.
    Das liegt daran, dass ich es habe und ich es einfach schön finde. Allerdings ist es für die Bühne eigentlich
    zu schade.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für "gelegentliche" Dinge heißt die Devise: mieten.
    Kaufen lohnt nur, wenn man es unbedingt haben möchte oder eben öfter auch mal benutzt.


    Ansonsten ist mein Jazz-Set-Up:
    Beyerdynamic M 88 TG untenrum, M 201 TG obenrum und für die Kleine.
    Das geht auch billiger, wenn es nicht schön klingen muss und es geht auch teurer, wenn man
    besondere Anforderungen hat oder gewissen Glaubensordnungen meint nachfolgen zu müssen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es ist mitnichten so, dass man das als Ungeübter einfach heraushören kann.


    Wie man sieht, hören ja einige so Einiges nicht.
    Einfach mal die "Tabs" mit den Noten vergleichen, da sieht man direkt, wer Ahnung hat und wer es halt nur von sich selbst glaubt.
    Zur Ehrenrettung der Schwerhörigen: die Hupe ist auch ziemlich klein und ghost notes sind halt leise ...


    Zum Spielen sollte man halt überlegen, was man kann.
    Ich könnte das nicht mal eben vom Blatt runterjodeln.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was "korrekt" ist, hängt natürlich davon ab, welche Fassung man heranziehn möchte,
    das Werk wurde ja schon öfter mal aufgeführt.

    Mahlzeit!


    Felle wechseln ist eine Modekrankheit.


    Gerade am Anfang, wo man gar nicht so der Held im Stimmen und Anschlagen ist,
    kann das verdrießlicher sein, als einfach die alten drauf zu lassen.
    Wenn man die Schlagfelle mit Matten dämpfen will, dann leuchtet mir ohnehin nicht
    ein, warum man diese tauschen will, vielleicht, damit die Matten nicht schmutzig
    werden? (Dann würde ich eine Folie dazwischen legen)


    Die Resonanzfelle hört man.
    Und man hört sie insbesondere dann, wenn man die Schlagfelle abdämpft.
    Wie sie klingen, kann man auch hören. Einfach mal zart an-schlagen, Betonung
    liegt auf "an" und nicht auf "schlagen", dann hört man es.
    Stimmen kann man sie auch. Klingt es dann völlig unbefriedigend, kann man über
    einen Austausch nachdenken. Bei einem Einstiegsgerät würde ich da aber lieber
    noch einen Tag länger darüber nachdenken, denn eine teure Trommel erfahren
    justiert profitiert von einem frischen Fell überragend mehr als ein Einstiegs-
    trömmelchen mit unerfahrener Hand.


    Bei den Becken gibt es Abstufungen, die sich im Preis niederschlagen, aber es
    kommt auch auf die Spielweise, den Geschmack und die zu bedienende Musik
    einschließlich Orchestergröße und Raum an. Ohne diese Parameter ist Becken-
    wahl eher Lotterie.
    Trotz der Abdämpfung würde ich da allerdings als Erstes ansetzen, sofern die
    bisherigen Becken wirklich so gruselig sein sollten. Auch da würde ich lieber noch
    einen Tag länger denken und im Zweifel lieber üben anstatt über Profizeug nach-
    zudenken.


    Ich musste schon oft gruseliges Zeug in Proberäumen zum Vorspielen benutzen und
    erstaunlicherweise kann man aus dem ein oder anderen Blech mit Erfahrung ein
    wenig herausholen. Ein gutes Blech klingt halt von alleine, aber gespielt dann auch
    nur so gut, wie der Spieler.


    Größtes Problem beim Dämpfen mit dem Zweck, die Nachbarn zu trösten ist der
    Trittschall - ein Problem, das ich selbst nicht wirklich gelöst habe.
    Für den Rest verwende ich Gewebefelle (sog. "mesh-heads"), eine Gummiauflage
    für die Kleine Trommel ("Gladstone") und Gummi- bzw. Neopren ("Sound Off") für
    die Becken, dazu ein Tuch zwischen den Hi-Hat-Becken und ein Aufkleber auf der
    Großen Trommel ("Falams Slam", weil der schon abgenudelt ist, klebt darüber ein
    Stück altes Fell, selbst ausgeschnitzt mit Gaffa-Tape passgenau angebracht).
    Wenn der Nachbar dann weiß, wann man täglich seine Waschmaschine zum
    Schleudern bringt, ist viel geholfen.


    Wenn die Bude dann mal mit anderen gehört werden soll, ist der Zeitpunkt, über
    sachdienliche Reparaturen oder Aufrüstungen nachzudenken, es sei denn es ist
    Weihnachten und die Knete muss weg oder man will sich's daheim halt gemütlich
    machen.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit!


    Bald ist ja der 11.11.


    Tatsächlich habe ich die von einem talentierten Mann transkribierten Noten vorliegen, denn meine mehr oder minder talentierte Kapelle hat das Werk im Programm.
    Ich kann davon eigentlich nichts so richtig nachspielen. Den ersten Takt bekomme ich noch hin, schon beim Zweiten muss ich aufpassen und spätestens in der Strophe holpert bei mir gerne der Schlag der Großen auf der 11ten Achtel (ja, bei mir hat das Lied sogar zwölf Achtel je Takt). Ansonsten wird es hintenheraus auch im Refrain so, dass ich meinen Fuß nicht so hinbekomme, dass ich bei diesem zarten Tempo das Gerummse hinbekomme und ich bin mir ziemlich wahrscheinlich, dass der Herr P. das seinerzeit mit einem Fuß gemacht hat, der andere musste ja auf der Charlestonmaschine stehen bzw. sich dort auch noch bewegen.


    Ich weiß nicht, was hier los ist, aber ich erinnere mich noch düster an Zeiten, wo ich wenig konnte, aber glaubte, viel zu können. Das war die Zeit, wo ich eine Gitarre und eine Bassgitarre nicht so recht unterscheiden konnte (klanglich aus dem Radio).
    Natürlich konnte ich damals auch schon "Rosanna" spielen, sah dann halt so aus wie bei Ringo. Nein, ganz ehrlich, das sah bei mir schlechter aus.


    Man muss halt üben.


    Es ist völlig egal, ob man talentiert ist, denn Talent hilft, eine halbe Stunde (bestenfalls) ein wenig Schaum zu schlagen.
    Danach merkt jeder, dass nichts mehr kommt.


    Ich habe eins gelernt: Musik machen ist Arbeit. Jahre-(!)langes Üben und ein qualifizierter Unterricht sind unabdingbar, damit es mehr als für die Angehörigen und Besoffenen erträglich ist. Da hilft kein Talent und auch sonst nichts.


    Es hilft nur üben.


    Und wenn man das ein halbes Jahr lang gemacht hat, dann kann man eine Band gründen und ein paar Lieder schwurbeln, aber um sich an die Werke der Weltliteratur heranzuwagen, sollte man noch ein bisschen länger üben, es sei denn man wäre talentfrei.


    Grüße
    Jürgen
    hatte Nudeln, vorzüglich kredenzt in Goudadecke an Salzbrösel, bunter Pfefferdeko und Zitronenabrieb sowie - unverzichtbar - Butter. Ob's für die ersten drei Sterne reicht, weiß ich noch nicht, aber talentiert bin ich.

    Guten Abend,


    hat man sich erst mal eine "Technik" angewöhnt, die nicht zielführend ist, muss man von vorme anfangen.
    Das heißt konkret: Tempo 1/4 = 40.
    Nur so kann man sich an etwas gewöhnen, was man vorher noch nie gemacht hat.
    Jede Übung nur solange, wie ein Lied dauert, denn alles andere ist (es wurde schon gesagt:) etwas anderes.
    Morgen dann gerne 42, übermorgen 44 und am Freitag 46.


    Tatsächlich übt sich das Fußgelenk am besten mit aufliegender Ferse.
    Dabei wird sich ein Muskel melden, von dem man gar nicht wusste, dass er da ist. Daher auch gerne die Übungen
    beschränken, denn nach Sport kommt Mord. Man hat ja auch noch andere Sachen zu üben.


    Für jedes Tempo die Fußmaschine umzubauen oder die Trommel umzustimmen, halte ich für wenig praktikabel,
    wenn man nicht längere Umbaupausen ohnehin hat. Meine Trommeln stimme ich danach, wie sie klingen sollen.
    Ob das dann leicht oder schwer zu spielen ist, ist für mich irrelevant, sonst hätte ich mir schon längst ein
    Keyboard gekauft. Federn spanne ich auch nicht übermäßig an (eher untermäßig), ich will ja nix kaputt machen.


    Irgendwann kommt man dann zu dem Punkt, wo es mit der aufliegenden Ferse nicht mehr so recht weitergehen
    will, da würde ich dann mal so (aufliegend) und mal so (angehoben) üben und darüber hinaus dann halt angehoben,
    allerdings weiterhin mit Bewegung des Fußgelenks, dass jetzt nämlich viel besser (bzw. erstmals überhaupt)
    arbeiten kann. Wenn man das entspannt angeht, wird es nach ein paar Jahren total lustig.


    Wenn man ordentlich geübt hat (also über Jahre hinweg), dann ist einem die Fußmaschine notfalls egal.
    Ich muss(te) ja auch ab und an mal an fremden Sets (vor-) spielen, da kann ich auch nicht anfangen, die Fußmaschine
    zu verstellen, die Trommeln umzustimmen usw. usf. (wobei ich leider sogar Kollegen kenne, die das machen).


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich trage ja derzeit gerade wieder mal mein Zeug herum und stelle fest, das ist ganz schön schwer.
    Da fragt man sich: brauche ich das wirklich?


    Bei meiner Sonor D 528, wo am Teppich schon zwei Spiralen fehlen und bei einer Rändelschraube der Chrom abfällt,
    ansonsten ist sie super mit zwölf Schräubchen oben und unten und natürlich dem phänomenalen Parallelgeschwür.
    Sie kam schon lange nicht mehr zum Einsatz. Daher überlege ich: lohnt sich ein Verkauf.
    Konkret: was kriege ich?


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich war mal auf der Messe.
    Das war die Zeit, wo es in (einer) der Techniker-Halle(n) gerne etwas ruhiger sein durfte.
    Da spielte eine Kapelle auf Zimmerlautstärke. Irgendetwas irritierte.
    Richtig, es war dieses nervige Geklapper.
    Tatsächlich war es ein E-Drums, nur dass eben der Sound aus der Box dezenter war als
    das Geräusch, was eben die Eingabegeräte so verursachen, wenn man sie schlägt.


    Jetzt klingt natürlich jedes Eingabegerät anders und jede Dämpfung hat auf jedem Gerät
    andere Effekte und es kommt natürlich auch darauf an, wer wie darauf (ein-) schlägt.


    Ohne das alles jetzt aufschlüsseln zu wollen, kann man zusammenfassend schließen:
    ein Set kann auf Zimmerlautstärke gebracht werden, in der Tat werden wir da bei irgendetwas
    in den 80ern db-mäßig landen.


    Was davon beim Nachbarn ankommt, erklärt uns dann der Fachmann, nachdem er beim Nachbarn
    war. Praktischerweise verfliegt der Luftschall recht gut. Der Trittschall dagegen ist gemein und
    kommt dann gerne als Hubschrauber oder Waschmaschine im Schleudergang oder was auch immer
    durch die Decke. Da ist es dann noch egaler, ob E, A oder einfach gar nix, denn mein Getrampel
    ist das Problem, nicht die Peripherie.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Drum-Set mit Gladstone auf Snare Drum, mesh heads als Schlagfelle auf allen anderen Trommeln,
    normale Felle auf der Resonanzseite, Neopren bzw. Gummi ("Sound Off") auf allen Becken, zwischen
    Hi-Hats zusätzlich ein Tuch, auf Bass-Drum-Fell zusätzlich "Falams Slam" plus Gaffa plus Stück altes
    Fell in Form des Schlegels.
    Man kann beim Üben Radio in (gehobener) Zimmerlautstärke hören.

    Hallo,


    von Remo: Diplomat/Ambassador/Emperor Coated, Renaissance, Smooth White, Suede, White Suede - je nach Geschmack.
    Mehr oder weniger dasselbe in Weiß gibt es auch von Evans, Aquarian und vielleicht auch ganz anderen.


    Ich kenne mich mit Licht nicht aus und weiß (!) daher nicht, worauf es da am meisten ankommt.


    Vom Klang her wird alles etwas gedämpfter (wie beim Licht halt auch) erscheinen. Manche Felle sind glatt, manche texturiert
    und manche beschichtet. Es gibt noch ein paar andere Varianten, die dann aber fleckig erscheinen könnten. Bei Renaissance
    wäre auch schon zu befürchten, dass es ein bisschen zu sehr ins Naturweiße geht.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    habe ich irgendwann mal im Radio gehört, fand ich ganz hübsch:

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    Ansonsten ist natürlich alles, wo Steve Winwood dabei ist, hörenswert:

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    Und Jack Bruce sollte man auch nicht vergessen:

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    Ginger Baker war zu seiner Zeit wohl einer der (noch) wenigen, der mit zwei
    Bass Drums auftrat. Sein Ton war immer etwas direkt, eher hart und kurz,
    fast eckig. Durch die dünnen Stäbchen wurde es nie wirklich fett, sondern
    klang dann drumherum immer noch leicht-luftig, um nicht zu sagen, es war
    viel Luft. Man kann das mögen oder auch nicht, es war halt so. Genauso
    wie das mit den Drogen, man sieht es überall, dass da etwas nicht stimmen
    konnte und oft hört man es auch. So etwas wollte ich nicht im Proberaum
    haben und wahrscheinlich bin ich nicht der einzige.


    Na, wer traut sich auf Eins und Drei zu klatschen?

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    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    mir kommt es nach einem Missverständnis vor


    ja, aber woanders ...


    Welchen Einfluss hat das auf den Klang der Toms?


    Um es mal klar (also weder hazy noch gar coated zu sagen:):


    Echter Jazz nur mit meinem Set:
    Kleine Trommel: Coated Ambassador/Hazy Ambassador
    Tom-Toms: Coated Ambassador/Clear Controlled Sound Black Dot
    Bass Drums: Clear Pinstripe/Powerstroke 3 Smooth White bzw. Clear Pinstripe/Clear Controlled Sound Black Dot


    Ich komme mir schon ganz verwegen vor, für schwereren Rock ein Diplomat Clear Schlagfell auf der Unterseite einzusetzen


    Das ist auch verwegen.
    Ich habe mal auf meiner 10" x 2" Baby-Snare-Drum ein Schlagfell spaßeshalber montiert, geht, machte aber keinen richtigen Spaß. Klang eher wie etwas aus dem Mittelalter.


    Grüße
    Jürgen


    Puh...Schwein gehabt...die CS Felle unterliegen nicht dem mosaischen Gesetz.


    Jetzt konnte ich es gestehen.