Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    wenn Hobbymathematiker und Praktiker sich streiten wollen ...
    als Interpretationswissenschaftler würde ich mal einwerfen wollen, dass

    Zitat

    Es hat doch jeder verstanden, was gemeint war.

    An der Ersparnis der Differenz aus Einkaufspreis in D und U gab es keine Abzüge und Gewährleistung war irrelevant, da die Dinger ja sowieso bei der nächsten Probe zu Kleinholz verarbeitet wurden, womit wir dann bei der Korinthenkackerei, hier Sägespanherstellung wären ...


    Zum Thema Gewährleistung und Garantie: ob man in den USA Rechte hat, ist hierzulande ziemlich egal und umgekehrt genauso, jedenfalls sieht das in der Praxis so aus, wenn es wirklich Ärger geben sollte.
    Garantie gibt ein Hersteller erstens vielleicht und zweitens in der Regel nicht übers Wasser hinaus. Und in den USA gekauftes Zeug dann nach Japan, Taiwan, China, ... zu schicken, um vom kulanten Hersteller ... naja, wem's gefällt.


    Grüße,
    Jürgen


    Free Shipping gilt nur, wenn es nicht aufs Schiff kommt. :)


    Edith meint, dass maxPhil den ersten Absatz irgendwie ungefähr konkret etwas klarer ausgedrückt hat.

    Hallo,


    wer hat behauptet, ich wäre lustig?


    Ein Preis, den ein Kunde bereit ist zu zahlen, sollte auch Unwägbarkeiten mit einbeziehen. Ich kenne Leute, die sich für viel Geld für alles Mögliche versichern, was sie nie brauchen werden.
    Freiwillig auf die Möglichkeiten der gesetzlichen Gewährleistung zu verzichten, sollte mit einkalkuliert werden. Unannehmlichkeiten bezüglich Korrespondenz, Versendungsdauer, Transaktionskosten etc. gehören auch zur Preiskalkulation.
    Und in meinem Alter ist Zeit manchmal Geld und Nerven sind mir inzwischen manchmal auch etwas wert.


    Wenn ich hier etwas hole und es passt nicht, dann kann ich es einen Tag später zurück bringen. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
    Wie Du schon sagst: jedem wie es ihm gefällt.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    bei so einem kurzen Zeitraum würde ich potentielle Geldgeber im persönlichen Umfeld beanspruchen und/oder die Gläubiger vertrösten. Letzteres ist in der Praxis fast immer möglich.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    wenn es schnell gehen muss, gibt es das klassische Pfandleihhaus.


    Ansonsten empfehle ich bei dringendem Finanznotstand die zuständigen staatlichen Stellen: Arbeitsgemeinschaft Bundesagentur für Arbeit/kommunaler Träger oder Sozialamt.


    Bei vorhandender Bonität helfen auch Banken, aber das scheint ja nicht gegeben zu sein.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    seppel:


    das Strafrecht schützt genausowenig vor stinknormalem Mord oder besoffen Autofahren. Letzteres findet ziemlich häufig unentdeckt statt. Mit dem Mord hast Du das selbst schon gesagt. Selbst dort, wo man für Mord ermordert wird, gibt es Mord.


    Für falsche Beschuldigung und ähnliche Delikte haben wir bereits Straftatbestände. Falls es so ausgesehen haben sollte, dass ich deren Schaffung oder Bestand für unnötig hielte, so stelle ich klar, dass ich auch diese Vorschriften dem Grunde nach für sinnvoll halte, obwohl diese Delikte statistisch eher eine untergeordnete Bedeutung haben.


    Mir ist durchaus bekannt, dass das Strafrecht kein geeignetes Mittel ist, gesellschaftliche und insbesondere familiäre Missstände beseitigen zu können.
    Allerdings ist das Strafrecht eben schon so etwas wie die zehn Gebote. Es sind Regeln, an die sich zwar viele nicht halten, die aber dafür da sind, um für jeden erkennbar zu machen, wie es sein sollte und was vor allem besonders abscheulich ist.
    Wo die meisten Missbräuche stattfinden, ist mir übrigens sehr wohl bekannt.


    Zitat

    diese frau hat, als sie erwachsen war, ihren stiefvater angezeigt.
    seitdem hat ihre mutter den kontakt zu ihr abgebrochen, da sie (die missbrauchte tochter) ihr leben zerstört hätte!!!
    gehts noch kranker?


    Ich habe das hervorgehoben, weil es leider nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist.
    Echte Opfer werden als die bösen Anzeigeerstatter dargestellt. Wird langsam klar, worüber ich mich aufrege?


    Und es hätte auch der 17jährige Bruder sein können.


    Wenn Dennis (17) der Ann-Christin (14) für 10 Euro an die Titten packt, dann wird er zu wieviel Jahren Zuchthaus bei Wasser und Brot verurteilt?
    Wer die Buchen kennt und sie trotz des vielen Waldes erkennt, weiß, dass da gar nix dabei heraus kommt, außer eine Tracht Prügel vom besoffenen Papa, der seinen Sohn gemäß den Richtlinien der -zensiert- erzieht.
    Das meine ich: keine Ahnung vom Strafverfahren, aber behaupten wollen, dass man für Kleinkram kriminalisiert wird. Das ist die Stimmungsmache von eingebildeten Waldkennern.
    Es gibt in jeder Universitätsbibliothek Bücher, in denen jedes Paragräphchen schön erklärt wird. Wenn man davon mal ein paar gelesen hat, dann wird einem Einiges klarer. Wenn man sie nicht liest, braucht man sich über die eigene Unwissenheit nicht zu wundern.


    @Psycho: danke für das Beispiel.
    Juristisch vermeintlich eindeutig. Für Waldkenner steckt da mehr dahinter.
    Immerhin 4 Monate Untersuchungshaft für einen Vorbestraften. Der Haftgrund wurde leider nicht genannt. Normalerweise wird man wegen gefährlicher Körperverletzung nicht in U-Haft genommen.


    Grüße,
    Jürgen


    Edith verweist auf BGH 2 StR 589/06 - Beschluss vom 18. April 2007

    Hallo,


    mit wenigen Worten kann man nur wenig sagen. Und das ist dann naturgemäß verkürzt und gar nicht ausführlich.


    Ein Unternehmen braucht Ihr nicht gründen, das habt Ihr schon getan.


    Es gibt den Unterschied zwischen reiner Hobbykapelle und Unternehmen, dass grundsätzlich auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist. Das entscheidet sich ganz nach dem Erscheinungsbild der Kapelle. Aber Textilien und Tonträger verkaufen klingt für den unbedarften Dritten schlicht und einfach nach professionell.


    Es gibt die Besteuerung von Kleinunternehmern, da ist das dann etwas einfacher. Auskunft erteilt das Finanzamt.


    Grüße,
    Jürgen


    Schlagzeug - Schlagzeuglehrer
    Gitarre - Gitarrenlehrer
    Band - Unternehmensberater

    Hallo,


    ja.
    Wenn ich mein 10" Trömmelchen und dann mein 18" Trömmelchen mit den Stöcken haue, dann geht das bei dem 10er ganz einfach und beim 18er tun die Arme weh.
    24er Bass Drum ist auch schwerer zu treten als eine 22er.


    Grüße,
    Jürgen


    Edith merkt an, dass Hartgummi noch einen stärkeren rebound haben müsste

    Hallo,


    das Elektroteil mit dem kleinen Fell hat einfach mehr Rückprall als die Große Trommel mit dem großen Fell. Füsik ist das. Tausch' mal die Pedale, dann müssten plötzlich die Cobras schneller sein.


    Da hilft nur Abfinden, Üben oder überall das gleiche Zeug hinstellen.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    Impressum, Steuernummer und ein bisschen Kontakt mit dem Finanzamt machen die Sache seriös.


    Wenn da nur drei CDs im Jahr verkauft werden sollen, würde ich einfach die Telefonnummer für Demo-Bestellungen veröffentlichen - und natürlich auf Einnahmen verzichten.


    Wenn das was Richtiges werden soll, dann ist es geschäftsmäßig und dann muss das eben anständig gemacht werden (machen zwar viele trotzdem nicht, ist aber illegal, oft scheißegal, manchmal teuer).


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    an das Lied dachte ich auch schon, allerdings hatte mich die Taktnummer wieder davon abgebracht, tja, wieder was dazu gelernt.


    Das Getrete ist dann wohl eher was für Hyperaktive oder Leute, die eine gelangweilte zweite Hi-Hat herumstehen haben.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    ... ich geh' einfach ein paar Kilometer zu einem ortsansässigen Händler und nehm' das Metall mit, was da so rum steht ...
    wie einfach die Welt doch ist, wenn man in seinem Dorf bleibt ...


    Iron Cobra bekam ich sogar in Frankfurt, obwohl die ja in Taiwan gemacht ist. Die Welt ist verrückt.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    eine einheitliche Norm gibt es nicht, dennoch ist das Kreuz unten in der Regel die mit dem Pedal getretene Hi-Hat und das Kreuz oben müsste von der Lage die Hi-Hat mit der Hand gespielt sein, so dass da manche Kombinationen ohne Erläuterung unverständlich sind und die bereits erfolgten Spekulationen hervorrufen.
    Ohne Informationen aus der Quelle wird es da wohl keine gesicherte Antwort geben können.
    Wo ist es denn her?


    Grüße,
    Jürgen


    P. S.: die Methode des Lehrers ist natürlich eine praxisorientierte Lösung. Damit wäre das Problem beseitigt.

    Hallo,


    bei mir geht's mit Feuerfuchs.
    Vielleicht ist das Notizbuch ein bisschen überlastet.


    Zum Thema: mit null, zwei und drei Toms habe ich auch schon Auftritte überlebt, ohne dass es Beschwerden gab. Wie manch Vorredner schon gesagt hat, ist die Frage immer die, was man bei der jeweiligen Musik sinnvoll einsetzen kann und will.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe nicht gesagt, dass ich denke, die Präsentation wäre unseriös.


    Mir erscheint allerdings Dein Ansinnen vollkommen verschleiert.
    Frage nach der Seriösität einer Homepage, Bezug auf einen vier Jahre alten thread ... ?(


    Grüße,
    Jürgen


    Edith bemerkt, dass der Tarzan der Trommler den Schleier hebt ...
    I can see clearly now ...

    Hallo,


    ob die Präsentation seriös ist, kann ich derzeit nicht beurteilen.
    Ich gebe aber zu bedenken, dass es sich offensichtlich um einen Anbieter aus einem fernen Land handelt. An welcher Stelle im Forum hast Du die Adresse denn kennengelernt? Mir ist die hier noch nicht aufgefallen.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin ein technisch veralteter alter Sack, der es jetzt immerhin geschafft hat, Dateien im Format "wav" herzustellen und diese auf dem Rechner abzuspeichern und hörbar zu machen. Ich weiß, dass das heute jedes Kind kann.


    Um nun diese Dateien auch der Welt hörbar machen zu können, habe ich zwei Probleme:


    1. Wie bekomme ich eine Datei mit mehr als 80 MB auf eine Homepage, auf der nur Dateien mit max. 50 MB drauf passen? Komprimieren, aber mit was?


    2. Gäbe es danach noch eine sinnvolle werbefreie urheberrechtswahrende Variante, das Ganze hier hörbar zu machen? Wahrscheinlich nicht. Würde eine Verknüpfung zur Homepage diese dann schnell, mittelfristig oder eher nicht zum Absturz/Erzeugen höherer Kosten oder sonstiger Unannehmlichkeiten führen?
    Oder klarer: wieviel Datentransfervolumen sollte die Homepage vertragen?


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    das Beispiel hier als Anlass zu nehmen, grundsätzlich über Sinn von Strafrecht und Recht an sich in Theorie und Praxis halte ich nach wie vor für ungeeignet.


    Wenn man davon ausgeht, dass Strafrecht keinen Schutz bietet, kann man durchaus die Meinung vertreten, dass es abgeschafft werden sollte.
    Wenn man aber das Strafrecht bestehen lässt, warum sollte dann ausgerechnet die hier beschriebene Gesetzesänderung so schlimm sein?


    Hinsichtlich Empirie könnte man im Prinzip auch den sogenannten Mord als qualifiziertes Tötungsdelikt abschaffen. So oft kommen Morde nämlich nicht vor. Dagegen müsste Beleidigung als Straftatbestand geradezu verschärft werden. Empirie als Argument für oder gegen die Schaffung eines Straftatbestandes halte ich für fragwürdig und regelmäßig wenig brauchbar.


    @Psycho: noch immer habe ich keine Fundstelle für willkürlich unschuldig Verurteilte in unserem Lande erhalten.
    Das hat meiner Meinung nach einen ganz klaren Grund. So viele davon gibt es nämlich nicht.


    Und selbstverständlich ist der Schutzzweck oder das Schutzgut des Strafrechts praktisch niemals der Schutz vor sich selbst, sondern immer vor einem anderen. Das gilt grundsätzlich für alle Menschen unabhängig vom Alter. Jegliche Taten gegen sich selbst sind in unserem Rechtssystem straffrei. Die Kinder und die Jugend soll vor sexueller Ausbeutung geschützt werden. Ob das gelingt, ist ein anderes Thema. Aber der Schutzzweck ist meiner Meinung nach weder verwerflich noch missverständlich. Ich verstehe es nach wie vor nicht, wie man einen deutschen Satz nicht verstehen kann, wenn dort doch die Tatbestandsmerkmale einem deutlich entgegenleuchten: "Missbrauch": wie kann man das fehlinterpretieren?
    "Ausnutzung einer Zwangslage": Hallo?
    "gegen Entgelt": sex for cash. Ältestes Gewerbe der Welt. Warum da Kinder und Jugendliche als Anbieter nicht schützenswert sein sollen, kann ich nicht begreifen.


    Und wenn das Argument mit der falschen Beschuldigung schon wieder kommt: mit diesem Totschlag-Argument kann man das ganze Strafrecht abschaffen. Man kann wegen allem falsch beschuldigt werden: vom Falschparken über Steuerhinterziehung bis zum Mord. Warum soll ausgerechnet ein doch eher mit weniger Lebenserfahrung ausgestatteter Teenager in der Lage sein, einem unbescholtenen minderjährigen Bürger per Racheakt etwas ernsthaft anhängen zu können? Ich halte das für unwahrscheinlich. Und Anwälte sind Parteivertreter. Selbst wenn der Teenager sich da den skrupellosen Anwalt leisten kann, der kräftig auf den Putz haut (was auch nicht gerade sehr wahrscheinlich ist), dann gibt es ja auch noch den Verteidiger.
    Ganz nebenbei wäre ja da noch die Staatsanwaltschaft und später das Gericht im Rennen. Dass die alle nur in eine Richtung denken (Teenager haben immer Recht und wir glauben jeden Scheiß), halte ich für ein Gerücht, was sogar widerlegbar sein dürfte.
    Ich halte dieses Beispiel nach wie vor für paranoid. Eher fällt einem ein Dachziegel auf den Kopf oder man bricht sich den mittleren Fußzeh beim Aufstehen.


    Man kann über Straftheorien (Sinn des Strafrechts an sich) diskutieren.
    Hier (zu diesem Fall) halte ich das für verfehlt.


    Grüße,
    Jürgen


    P. S.: Fachidiotie ist zweifelsohne ein Problem. Allerdings sind mir im Zweifel Buchenkenner noch lieber als diejenigen, die meinen, Buchen gefunden zu haben, jedoch tatsächlich vor Birken und Ahorn stehen. Ganz schlimm wird es, wenn die sich dann auch noch dank Erkennen des Unterschieds zwischen Baum und Gras für ausgemachte Waldkenner halten.