Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    interessant wäre noch die "Gratung", also die Kesselrandbearbeitung,
    insbesondere für den Wert.


    Vermutlich ist es tatsächlich ein Modell aus der "Performer"-Serie, das
    verschiedene Bauformen beinhaltete. Wenn auf der Kesselinnenseite
    der Stempel noch lesbar ist, weiß man, wann sie geboren wurde.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    die konkrete Mutmaßung kann ich ebenfalls entschieden zurückweisen.
    Es gibt überhaupt gar keinen Hinweis auf die genannte Marke.


    Ansonsten lässt der rudimantäre Ausschnitt auch nur erahnen, dass
    es sich um eher preisgünstige und ältere Ware handelt.
    Lediglich die bewegliche Messinghülsen lassen das Herz jauchzen und
    dem ein oder anderen dürfte die Farbe und deren Zustand zusagen.


    Die Böckchenform ist mir unbekannt.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Buche, Eiche, Ahorn, Birke. Mehr braucht in Realiter niemand ernsthaft.


    Soll ich die Hickory-Stöcke jetzt wegwerfen?


    Zum Kommunalrecht in D: die Dreieicher Baumschutzsatzung gilt nicht für Wald im Sinne des Hess. WaldG. Für den Wald gilt hier offenbar Landesrecht.


    Ansonsten: dass das mit dem Tropenholz nun weniger werden wird, war absehbar.
    Den Bubinga-Hype habe ich wie das Hyperdrive nie verstanden, bin halt nicht so der Hyper,
    was das bei Tama mit Sonor zu tun haben sollte, habe ich allerdings stets noch weniger verstanden.


    Wo das Holz aus meiner DLX-Hupe herkommt, weiß kein Wildschwein, die Mischung ist auch recht wild.


    Grüße
    Jürgen
    Ferro-Mangan-Stahl klingt eh besser.

    Hallo,


    für den "Kleinen" würde ich "sowas" empfehlen.
    Die haben ein gutes Preisleistungsverhältnis und taugen auch für
    Große und Fortgeschrittene.


    Die angepassten Dinger vom Hörgeräteladen sind nur für Erwachsene
    und auch deren Geldbeutel, entscheidend aber: die Ohren wachsen,
    daher ist Anpassung nur sinnvoll, wenn man ab und an mal neu anpasst,
    bei Kleinen, die noch groß werden, ein noch teurerer Spaß und daher
    nicht sinnvoll.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was steht zwischen Drum-Set und Perkussion?

    Guten Abend,


    bei mir klingt ein und dasselbe Becken komplett anders, wenn
    ich statt dem Rohema Tango Hornbeam den Promark Oak 3S nehme.


    Früher habe ich mal sehr lange mit Nylonspitzen gespielt, davor und
    danach mit Holzspitzen. Ich wette, dass im Blindtest hier 90 % aller
    Schreiber behaupten würden, sollten sie die Klänge hören, dass es
    verschiedene Becken sind.


    Nebenbei macht auch die konkrete Bearbeitung durch den Musikanten
    einen Unterschied.


    Deshalb: selbst testen oder wenigstens wissen, wie der Tester gearbeitet
    hat und wie weit das mit der eigenen Situation differiert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    auf jeden Fall


    ist eine Aussage, die meist weniger stimmt als gedacht.


    Tatsächlich gibt es nicht nur "gut" klingende Becken, sondern auch welche, die für die ein oder
    andere Anwendung geignet oder weniger geeignet sind.
    Bei der weiten Streuung bei manchen Herstellern kann man keine pauschalen Aussagen treffen,
    da liegt oftmals gut und schlecht nebeneinander.


    Ich würde nacheinander kaufen und dabei die Qualität exorbitant steigern, so ist das letztendlich
    von Messing-Ebene auf Bronze-Einstiegsebene und damit kein Sprung, wo man klangliche Offenbarung
    erwarten kann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wieso sind in dem doch sehr umkämpften Preisbereich nur
    diese drei Sets in die Auswahnl gekommen (zumal ja das
    vorhandene Becken, das bleiben darf, ein "B8" ist)?


    Grüße
    Jürgen


    Paiste PST7, PST8, Meinl Classics ...


    PS
    Kaufen würde ich allerdings Paiste 900, wenn ich heute nochmal 20 wäre,
    heute würde ich 2002 kaufen, eben dann gebraucht und hintereinander.
    Aber die Geschmäcker sind verschieden.

    Guten Morgen,


    während Becken 1 und 2 relativ "normal" klingen und
    somit für weitgehend alles Übliche einsetzbar sind,
    erscheint 3 sowohl in v1 als auch v2 doch sehr exotisch,
    deutlich stärker v1 diesbezüglich.


    Als Ergänzung zu meinen beiden Hauptakzentbecken
    habe ich stets ein eher flexibleres China gefahren,
    das nicht ganz so weit weg fliegt.


    Die Geschmäcker sind verschieden, deshalb
    gibt es ja so viele Becken auf dem Ständer und so viele
    Blumen auf der Wiese.


    Ich würde dringend dazu raten, die konkreten Becken
    direkt daheim oder im Laden zu vergleichen, alles andere
    ist grau(sam)e Theorie.


    Grüße
    Jürgen
    the real thing is not in the internet

    Hallöle,


    dank der aktuellen Temperaturen spiele ich nur noch Viertel.


    Im Zweifel ist es besser, abzuspecken als auf dem letzten Loch zu pfeifen,
    klanglich jedenfalls.


    Grüße
    Jürgen
    trinkt kalten Kaffee zur Erfrischung

    Hallo,


    in der Tat ist das Hauptkriterium der Preis.
    Der ist irreal.


    Kein professioneller und auch kein "seriöser"
    Verkäufer kann zu solchen Preisen verkaufen.


    Ansonsten kann man im Drumherum natürlich
    noch hunderte Fehler suchen und finden, das
    führt sich dann erstaunlich konsequent fort.


    Wenn man den Namen seines Gegenübers
    schon nicht kennt ... heißen die nun Aq oder
    Bq? Und wo sind die?


    Ach ja, virtuell.
    Natürlich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    nun ja, in die Oper geht ja auch keiner, was soll's.


    Damit es nicht so theoretisch-trocken wird:


    Zusammenfassung zur Titanic:

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    Vom Schiff zum Starship ist es also gar nicht so weit und irgendwann kommt dann das Raumschiff zurück:

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    Grüße
    Jürgen


    PS
    Paul Kantner und Grace Slick hießen später auch mal Jefferson Airplane, später Jefferson Starship und irgendwann
    nur noch Starship. Bei Star Trek dagegen ging je in jedem Kinofilm mindestens einer der Kähne unter, inzwischen
    sind da ja auch schon Generationen vorübergezogen, das Leben ist ein Fluss ...


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    Guten Morgen,


    wir arbeiten ja alle (ob professionell oder hobbyesk) im Entertainment.
    Dazu gehört neben der Akustik (die bei Musik ja nicht unerheblich ist)
    auch die Optik.


    Für Veranstaltungen, wo es darauf ankommt, muss natürlich die Ästhetik
    stimmen, da gibt es kein Pardon.


    Heimlich im Studio ist es natürlich optisch egal.
    Und erstaunlicherweise hängt die Akustik ja stark von der Optik ab,
    jedenfalls dann, wenn man nicht direkt am Gerät ist, sondern ein paar
    Meter weiter, dann hört man plötzlich Dinge oder eben auch nicht,
    für die wäre man von der Musikantenpolizei gesteinigt worden.


    Tatsächlich fahre ich im Moment für kleinere Bühnentätigkeiten
    Set "Rotgraut" auf, das besteht aus Wine Red, Cherry Wine, Gun Metal
    Grey und natürlich Stahl nebst den Bronzescheiben in Kupfergold, wo
    sich aber auch noch ein rotes Pärchen eingeschlichen hat, zur Verfeinerung
    dann noch etwas Alu zur Umrandung.
    Klanglich allerdings ist das Superstar-Tom vom Granstar-Tom naturgemäß
    wenig entfernt.


    Früher hatte ich mal beim Force 3001 hintenrum zwei Hilites daran stehen,
    war alles unauffällig schwarz, klanglich wurde es hinten etwas besser, aber
    im Grunde hat man es auch nicht gehört.


    Tatsächlich habe ich gerade bei Jazzern und in der Klassik schon Tom-Reihen
    gesehen, wo mal der Spannreifen oder sogar die heilige Befellung so gar
    nicht mehr passen wollten. Im Konzertsaal hat es keiner gehört.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit setzt man dort auf Stimmkünste und Realität
    (wenn halt kein Fellsponsor die Ersatzkiste immer dazu stellt, wird halt das
    genommen, was da ist). Die Unterschiede der Felle sind dann auf die Entfernung
    hin möglicherweise auch nicht mehr so gravierend.


    Wenn ich es mir leisten kann, fahre ich aber am liebsten harmonisch, deshalb
    habe ich für gesittete Auftritte auch die große Blonde, die nach Belieben
    für jeden Anlass verkleinert werden kann. Tatsächlich ist sie noch nie mit mehr
    als vier Tom-Toms ausgerückt fällt mir gerade ein, vielleicht sollte man das mal
    ändern, aber in diesem Jahr wohl nicht mehr.


    Bei den Becken habe ich allerdings aus klanglichen Gründen (gerade dort hört
    man es im Zweifel nämlich viel stärker als bei Tom-Toms), aber eben auch ästhetischen
    und sogar haptischen die Harmonisierung relativ konsequent durchgeführt.
    Auch im Bereich der Kleinen Trommel ist die Varianz übersichtlich, da wurde auch
    schwer harmonisiert, aber vorwiegend aus praktischen Gründen wegen etwaigen
    Ersatzteilbedarfs, dann aber auch wieder inkonsequent angelöst, nun ja, das
    Leben ist ein Fluss.


    Grüße
    Jürgen
    inzwischen auch wieder mit verschiedenen Stöcken unterwegs

    Hallo,


    für das "normale" Geballer, wo es eben obenrum und drumherum auch noch etwas gibt,
    was musikalisch treibend laufen soll, würde ich ebenfalls das in der bereits geschilderten
    Weise setzen (spiele es aber nicht, schon gar nicht vom Blatt bei der Tempo-Angabe).


    Wenn es singulär als Solo der Großen Trommel sein soll, würde ich alternierend spielen.
    Aber dann wäre es auch notiert und der Spieler trüge einen Anzug.


    Grüße
    Jürgen
    I..I

    Hallöle,


    nun gut:


    Beckenständer mit stufenlos sicher fixierbarem Beckenhalter (Qualitätsprodukt),
    Wasserwaage,
    stabiler unbeschädigter Filz (oder gleich Cympads),
    Paiste (Edith: natürlich auch unbeschädigt)


    Das ist am präzisesten, könnte schon gesagt worden sein, aber nur zur Verdeutlichung.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man darf neben individuellen Geschmäckern und ganz vielleicht
    auch physiognomischen Gegebenheiten auch die Musik (was ist das?)
    nicht vergessen:
    die Blasmusikanten spielen ihr "Crash"-Becken gerade im lokalen Bereich
    auch gerne mal mit der Spitze des Holzstäbchens an, da wäre die
    randfordernde Hängeweise etwas ungünstig, nebenbei wollen die auch
    gerne kontrollierte Klingzeiten.


    Im Übrigen sind 45° nicht extrem, es gab auch mal die 90°-Mode, von
    daher ist die Nilles jetzt halt auf dem Gegentrip.
    Ich muss Donar sei Dank nicht jeden Scheiß mitmachen und kann meine
    Becken hängen, gleich wie es mir gefällt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für die waa-gerechten gibt es Wasser-waagen, damit können sie alles
    wa(a)gen.

    Guten Morgen,


    in der Tat gibt es "moderne" Becken, die extra
    dreckig oder sonstwie komisch behandelt sind.
    Wenn man daheim eine fleißige Perle hat, dann
    poliert die - während man nichtsahnend auf der
    Arbeit ist - alles blitzeblank, ein gewisser Joseph
    aus der bildenden Kunst und andere wissen davon
    ein Lied zu singen.


    Ich verstehe den Putzwahn einerseits nach wie
    vor nicht und andererseits das mit dem Fissler
    nicht. Warum soll ich mir Fissler kaufen, wenn
    ich doch Paiste habe.
    Der Fissler kostet mich 12,99, der Paiste 9,00.


    Übrigens wird für die bunten Becken bei Paiste
    herstellerseitig empfohlen, keinen Beckenreiniger
    einzusetzen (nur Wasser und CD sozusagen).


    Und damit ist eigentlich alles gesagt.


    Wer natürlich seine Becken im Garten eingräbt,
    nachdem der Hund darauf markiert hat und
    das zu Weihnachten ausgräbt, der darf auch
    mal mit Essig und Zitrone ran, am Ende klingt
    es bestimmt viel mehr nach einem Becken, das
    schon etwas erlebt hat.


    Grüße
    Jürgen