Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    von Pauschalempfehlungen halte ich nichts.


    Es kommt auf die Umstände an.


    Dabei zählt nicht nur die bereits (nicht) erwähnte Musik,
    sondern auch der Raum und die Instrumente.
    Es gibt die verschiedensten akustischen Verhältnisse.


    Einigermaßen pauschal kann man eigentlich nur sagen, dass
    die Bass Drum am ehesten untergeht und Verstärkung gerne
    hätte.
    Becken sind oft recht gut in der Projektion, es gibt aber auch
    moderne Becken mit ganz schlechter Projektion.
    Auch Trommeln sind mal mehr und mal weniger durchsetzungs-
    stark, das hängt nicht nur von der Stimmung ab.


    Wenn es doch pauschal werden soll:
    1. Bass Drum
    2. (Jazz): Overhead, (Pop/Rock): Snare Drum
    3. + 4. (Jazz): Overhead, Snare Drum, (Pop/Rock): Hängetom, Standtom


    Bei meinen letzten beiden Auftritten gab es null Mikrofone für Drum-Set,
    davor mal eins für die Hupe und mal sechs Mikrofone, da hat sich die Frage
    praktischerweise nie gestellt.


    Grüße
    Jürgen


    Equipment: je nach Veranstaltung


    PS
    Mikrofone und Ständer kann man mieten.

    Mahlzeit,


    Zwischenstand:
    den Bolero (Vic Firth SD2) habe ich jetzt schon im Einsatz gehabt, nahezu für alles vom Konzertorchester und
    neulich auch auf der Bühne für eine Big-Band.
    Mit dem Ding kann ich arbeiten, er wirkt zwar etwas wurstig, hat dann vorne aber das kleine Kügelchen für die
    Filigranität. Solange mir nichts besseres einfällt (also in die Hände fällt), ist das jetzt erst mal mein Favorit.


    Aber das Bessere ist ja des Guten sein Feind, folglich habe ich mich mal mit dem Tango (darf man damit auch Rumba
    spielen? - Rohema Hornbeam) und dem SD4-H von Rohema eingedeckt. letzterer ist die konsequente Fortführung
    meines Rundkopf-Tests, wo ich seinerzeit 3A, RT5B, WZ707 und LY737 im Programm hatte, alle hatten ihr Anwendungs-
    gebiet gefunden, wobei mir der WZ am wenigsten lag. Der SD4 ist nahe am Lytton (LY737), hat allerdings einen recht
    kleinen Kopf und der ist sehr viel kleiner als beim Step707, weshalb ich letzteren, der dünner ist, mal im Laden liegen
    ließ.


    Auf den Tango bin ich am meisten gespannt, der Zahnstocher für Kapellen, denen alles zu laut ist, mal sehen, wie lange
    der hält (und für was der überhaupt taugt).
    Den Echo vom VicFirth (SD5) hatte ich spaßeshalber auch mal in der Hand, das Ding war mir aber zu spacig, die Form
    ist doch ziemlich speziell.


    Der AJ6 (VicFirth) hat für meinen Geschmack einen zu klassisch-flachen Kopf, ich bin ja seit Jahren auf dem Rund-Trip,
    der Erskine sieht verdächtig nach abgemagertem Bolero in Hartholz aus, hatte ich auch in der Hand, war mir dem Bolero
    zu ähnlich vorne und hinten dann eher zu dünn.


    Nach Karlsruhe fahre ich mal besser nicht, sonst lasse ich dem am Ende noch meine Stöcke da und suche mir ein anderes
    Hobby. ;)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    so etwas passiert ja, wenn die Spannungsverhältnisse nicht (mehr) stimmen.
    Als ich so etwas mal entdeckt habe, habe ich einfach nichts gemacht.
    Bevor ich die Spannung wieder verändere, lasse ich der Natur einfach ihren
    Lauf. Praktischerweise ist es bei mir auf der unteren Seite, da guckt man
    nicht so oft hin.


    Ach so, gehört habe ich es natürlich nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    grüne Flecken auf Becken deuten darauf hin, dass sie mit
    aggressiven Flüssigkeiten in Berührung kamen.
    Bei mir kommt das meist nach Auftritten vor, wenn ein
    Schweißtropfen sein Unheil anrichtet und zum bösen
    Grünspan führt.


    Ansonsten ist Plastik gut, Filz aber besser.
    Wer will schon in Plaste gekleidet sein?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe daheim übrigens Gummi über den Becken.
    Auch wenn es sich anders anfühlt: so kann ich immer
    noch realistischer spielen als auf einem Ding, das
    mir hinterher ein Geräusch zaubert, das mit dem,
    was ich geklopft habe, gar nicht so wirklich viel
    zu tun hat.


    Sobald es schnell oder dynamisch wird, macht die
    Elektronik sich über den Spieler lustig und das
    nicht nur bei der Hi-Hat.


    Grüße
    Jürgen
    akustisch - praktisch - gut

    Guten Morgen,


    Finger weg!


    Wer nicht getriegelt ist, darf auch nicht noten.


    Zitat

    § 541
    Mißbrauch von Notentriegelung


    (1) Wer absichtlich oder wissentlich
    1. Notenrufe oder Notenzeichen mißbräuchlich triegelt oder
    2. vortäuscht, daß wegen eines Notenhinfalles oder wegen gemeiner Notierung die Hilfe anderer erforderlich sei,


    wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.



    Grüße
    Jürgen
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/64017/3693797

    Gude Morsche,


    das Ding klingt ja wie diese anglo-amerikanischen Militärschnarren,
    von daher wäre das doch eine Alternative.


    Ok, man hat halt seinen Schaff mit dem Aufbau ...

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    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    wie immer fühlt man sich wie in den wilden Siebzigern.
    In der Tat muss man den Leslie erklären, eine fantastische Erfindung,
    nur leider sackschwer, aber der Klang ... ein Gedicht.


    Die kunterbunte Bude passt ins Bild, klanglich insbesondere beim Blech
    ohnehin über alles erhaben, schöne Musik schön gespielt.


    Früher war ich Sockenspieler, vielleicht sollte ich auch mal auf barfuß
    umsatteln, die Schlappen sind schon wieder kaputt.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    dieser Fred wirkt für mich immer wie vom anderen Stern.


    Mir kommt es dann so vor, dass diese astrein fotografierten
    technisch wahnsinnig ausgeklügelte Aliens doch eigentlich gar
    nicht verkaufbar sein können, wer bezahlt das?


    Wenn ich dann im Proberaum auf den Tepich mit den Erdklumpen
    sehe, wo die Spinnweben an der Vorkriegsmaschine hängen ...


    Welten.


    Grüße
    Jürgen
    verwirrt - Zeit für Mittagsschlaf

    Mahlzeit!


    Ja, ja, das Alter, da wird aus einem Chinesen auch mal ein Unfall ...
    (Edith hat's ko-, äh, also, äh, richtig gemacht)


    Damit es nicht voll off-t wird ...


    Äktschen-Rock und Sax & Rhythm Orchestra open air live 2017:
    Paiste Colorsound 5 Heavy Hi-Hat 14"
    Paiste 2002 Heavy Ride 20"
    Paiste 2002 Medium 18"
    Paiste 2002 Crash 19"
    Paiste 2002 China 20"


    Sax & Rhythm Orchestra indoor 2017:
    Paiste 2002 Heavy Hi-Hat 14"
    Paiste 2002 Medium 20"
    Paiste 2002 Medium 18"


    Äktschen Rock 2016 open air:
    20" PAISTE 2002 China Type II
    22" PAISTE 2002 Ride
    20" PAISTE 2002 Crash
    18" PAISTE 2002 Crash
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat top
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat bottom
    8", 6", 4" PAISTE 2002 Accent


    The ROBS 2016 indoor:
    20" PAISTE 2002 Heavy Ride
    20" PAISTE 2002 Medium
    18" PAISTE 2002 Medium
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat top
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat bottom


    Äktschen Rock 2016 indoor:
    22" PAISTE 2002 Ride
    20" PAISTE 2002 Crash
    18" PAISTE 2002 Crash
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat top
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat bottom


    Soular Plexus 2015 open air:
    20" PAISTE 3000 China Type
    22" PAISTE 2002 Ride
    20" PAISTE 2002 Crash
    18" PAISTE 2002 Crash
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat top
    14" PAISTE 2002 Heavy Hi-Hat bottom
    12" PAISTE 505 Splash
    5" PAISTE 2002 Cup Chime #7
    8" PAISTE 2002 Accent
    6" PAISTE 2002 Accent
    4" PAISTE 2002 Accent


    Ja, ok, ich habe immer dasselbe Set, so vom Prinzip her ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Druck verändert den Ton.
    Das ist normal.
    Je empfindlicher (dünner) das Blech ist, umso schneller bemerkt man den Effekt.
    Mit Druck sollte man bewusst und empfindsam agieren, ansonsten gibt es eventuell noch andere Effekte (siehe vorherige Beiträge).
    Der freundliche Fuß lässt locker, wirklich locker, aber kontrolliert. ;)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    beim Akkordeon-Orchester tragen wir rote Halsteilchen und sonst Schwarz, die Skyliner haben ein rotes Leibchen und
    die Local Calls tragen das, was sie haben.


    Da ich für Bumm-Bumm zuständig bin, lasse ich die anderen Sachen von anderen machen, mein Notenpultlämpchen
    bringe ich selbst mit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für das Budget 200 bis 250 kaufe ich alles gebraucht.


    Ok, die eine habe ich damals günstig ...
    aber die beiden Freiflieger waren in diesem Bereich
    und es gibt noch viele andere, die ich kaufen würde
    oder die empfehlenswert wären.


    Von Mode-Snares halte ich nix.
    Kann man spielen, muss man aber nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    wozu diese Reibeisen-Aufkleber gut sein sollen, ist mir auch
    nicht klar, vielleicht ein Projekt der Filzindustrie, damit die
    mehr Ersatzteile produzieren dürfen?


    Ansonsten:
    ich habe meine alten Filz-Cobra-Teile durch neue Filz-Cobra-Teile
    ersetzt, ganz einfach, ganz langweilig.
    Und wenn mir das Geld für Falams Dingens ausgeht oder der Händler
    gerade nicht die Wunschgröße und -farbe im Tresen hat, dann nehme
    ich halt ein altes Fell, die Schere und mein Lieblingsklebeband, der
    Rest ist dann die hohe Kunst der Bastelei.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    AOBV Konzertorchester und Akklibitum:
    Paiste 2000 Medium Hi-Hat 14"
    Zildjian K Heavy Ride 20"
    Sabian HH Thin Crash 16"


    Local Call:
    Paiste Colorsound 5 Heavy Hi-Hat 14"
    Paiste 2002 Ride 22"
    Paiste 2002 Crash 20"
    Paiste 2002 Crash 18"
    Paiste 2002 Crash 20" China


    Skyline Big-Band:
    Paiste 2002 Heavy Hi-Hat 14"
    Paiste 2000 Ride 22"
    Paiste 2000 Crash 16"


    Änderungen vorbehalten


    Grüße
    Jürgen


    Edith musste korrigieren

    Hallöle,


    ich habe bis heute (auch nach Wiedereinstieg) kein Podest gebaut und auch
    kein E-Drums angeschafft und werde das aus praktischen, rechtlichen und
    musikalischen Gründen auch nicht tun.


    Meine Frage lautet immer: wie lautet das Ziel?


    Wenn es heißt "leise(r) zu üben", dann habe ich das jedenfalls preiswert
    und sachdienlich gelöst:
    1. Gewebefelle ("mesh heads", namentlich aktuell Remo SilentStroke) für Bass Drum und Tom-Toms als Schlagfell
    2. Gummimatte ("Gladstone") für die Snare Drum
    3. Evans "Sound Off" Gummi- bzw. Neoprenmatten für Hi-Hat, Ride und sonstige Becken
    4. Tolle Nachbarn
    5. Ältester Mieter im Haus
    6. Selbstbewusstsein oder Mut des Verzweifelten
    7. Super Übeperformance, die applauswürdig ist
    8. Relativ klare Übezeiten
    9. Proberaum in 5 km Entfernung, wenn mal Weihnachten ist


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    die Sets sind immer Geschmackssache, mir gefällt auch das ein oder andere besser oder schlechter, letztendlich
    ist es aber nicht mein Set und deshalb muss es mich nicht wirklich stören.


    Den Arm in die Höhe ist manchmal leichter als nach vorne zu bringen, ohne sich das Kreuz (Buckel) zu verbiegen oder sogar den "Poppes vom Thron zu erheben. Also So "verkehrt" find ich den Aufbau jetzt nicht.


    Das finde ich allerdings auch und ich kann viele Flachbauten ergonomisch gar nicht nachvollziehen. Man darf nie die persönlich Physiognomie
    und auch die Musik (laut - leise) außer acht lassen, das macht viel aus.


    der Mann ist medial eine Granate zumal man bei ihm diese wundervolle typisch-britische Mischung zwischen den Polen politness und "distinguierter" Grenzauslotung/"Frechheit" studieren kann


    Yes, indeed.


    Die Frage sollte nun eher lauten, spielt er die auch alle live bzw. im Studio?


    Ei, sischer.
    Einfach mal reinhören.
    In der Tat spielt er aber nicht stets alles und vor allem die Randbereiche kommen natürlich seltener bis seltenst zum Einsatz, das eine Tom-Tom, wo das Ride Cymbal drüber hängt, ist halt ein Kompromiss, ich habe so etwas Ähnliches auch irgendwo und es klappt halt mal erstaunlich gut und auch mal nicht. Herr McBrain verfügt über die Gabe des Improvisierens (alter Jazzer) und kann mit kleinen Misslichkeiten ganz gut umgehen. Wenn man sich für eine Maiden-Cover-Band rüsten wollte, sollte man schon ein paar Tom-Toms dabei haben, neun wären vielleicht nicht nötig, aber drei wären ein bisschen popelig, die Wahrheit liegt in der Mitte. Der Vorgänger seinerzeit (the Governour rest his soul) hatte einen realistischen Aufbau dessen, was man so ernsthaft brauchen könnte.


    Grüße
    Jürgen