Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    mit dem Bescheißen meine ich die heute üblichen Herrgottsbescheißerle,
    nämlich durch eingebaute Ringe und dergleichen heimlich vorgedämpfte
    Felle.


    Früher hatten die Jazzer Ambassador (ein gewisser Simon P. ist auf dem
    Trip hängen geblieben, allerdings in der klaren Popper-Variante) und
    die Harten PinStripe (ganz im Gegensatz zu ihrem Bühnenanzug).


    Für die meisten gut klingt so ein Fell untenrum aber in der mittelstarken
    Variante mit leichter aber effektiver Dämmung, deshalb ist ja PS3 und
    dasselbe in Grün von Evans und Aquarian so beliebt.
    Nur die Spezialisten tragen noch anderes Zeug auf, ich finde zum Beispiel
    Smooth White optisch ganz praktisch für die Besucheransicht, zumal
    man darauf auch Adhäsionsfolie draufpappen kann, da würde ich aber
    nie ein Loch reinmachen.


    Viel wichtiger ist aber die Spielweise (auch in Relation zum Fell).
    Bei einem großen Raum und dezentem Anschlag klingt auch meine
    "Jazz"-Hupe mit Pinstripe als Schlagfell und CS Black Dot als Reso
    schön voluminös tief,
    bei kräftiger Spielweise wird es dann aber schnell "pöckig", das
    Ding knallt dann einfach.
    Für solche Pop/Rock-Dinger vertraue ich dann auch mehr auf meine
    DLX-Hupe mit der Evans Popper-Packung (das, was alle haben), das
    klingt auch laut moderner (aber eben auch leise, ist einfach weniger
    flexibel).


    Auch der Simon P. bescheißt ja mit seinen Hotelhandtüchern und
    im Studio sogar noch Lackeimern.


    Von daher sollte man sich wegen so einem kugelsicheren Bapper
    nicht blöd machen lassen, sieht doch gut aus.


    Grüße
    Jürgen
    Hey, wir haben draußen Wind!

    Hallo,


    das festgebabbte Ding geht nicht ab, jedenfalls nicht ohne Verlust.


    Ich selbst habe schon Felle kaputt gemacht.
    Im Proberaum ist das ja ok, aber auf der Bühne will ich das nicht haben.
    Wenn man seine Felle öfter wechselt und ansonsten auch aufpasst, ist
    das meist kein Problem, man sieht ja meist schon die Eindellung, bevor es
    geschieht.


    Der Vorteil des Stück alten Fells, das man selbst aufbabbt, ist, dass man
    den Babber wählen kann, das kann die Entfernbarkeit erheblich verbessern.


    Hinsichtlich der Dämpfung wird ja viel beschissen, gerade das berühmte
    Kraftstreich Drei und seine Kollegen sind vorgedämpfte Felle, das hat es
    früher zur Wolldeckenzeit so ja gar nicht gegeben.
    In der Tat kann ich mit modernen Fellen ohne Inhalt treten, bei alten
    kommt der Ruf nach Dämpfung dagegen schnell.


    Grüße
    Jürgen

    Mit Filz könnte ich wahrscheinlich auch gut direkt auf das Fell spielen, oder?


    Hallo,


    man kann mit allem direkt drauf gehen, es ist halt eine Haltbarkeitsfrage,
    wobei naturgemäß Wolle und dann Filz schonender zur Plaste sind als Gummi
    und spätestens Holz, aber es kommt auch auf die Form an,
    vor einiger Zeit hatte Tama mal so ein lustiges Dreieck, mir kam das gleich
    wie ein Mordwerkzeug vor und just bei einer öffentlichen Vorführung konnte
    man auch alles sehen einschließlich dem Stress, den die hatten, bis das Fell
    dann mal gewechselt war.


    Für Bühnenveranstaltungen setze ich grundsätzlich stärker auf Sicherheit.
    Der Klang ist da nachrangig, es nutzt ja nichts, wenn man fünf Minuten
    gut klingt und dann gar nicht mehr.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es kommt vor allem aber auf den Bleifuß an, wer zart feathered, hat ein
    langes Leben, Rock'n'Roll ist hart und kurz.

    Hallo,


    was "maschinell gefertigt" sein soll, darf man mir gerne mal ausführlich erläutern, meine Becken
    gingen allesamt durch mehrere Hände bei der Fertigung.


    Manche Leute hören auch zwischen 101 und Signature keinen Unterschied, das ist alles relativ,
    neben dem Alkoholpegel auch durchaus der Lärmpegel der Umgebung, die Spielweise, der Raum,
    der Spieler, seine Stöcke usw. usf.
    Im direkten Vergleich daheim, im Laden und sogar auf der Messe (wenn nicht gerade so ein
    Allestester sich neben einen bewaffnet bereitgestellt hat) hört man durchaus die Unterschiede,
    wenn man entsprechend anspielt, auch und gerade zwischen PST 5, 7 und 8.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöchen,


    also beschichtet ist untenrum nix (not coated), ich habe keine Ahnung, was "die Autorität" da aufgelistet hat,
    aber man kann natürlich alles untenrum verbasteln, wenn man es gerne "extra dry", "death dry" oder wie auch
    immer haben will.
    Fakt: Remo gibt es in "hazy" (milchig) und klar (durchsichtig), in den Stärken Diplomat (2 mil), Ambassador (3 mil)
    und Emperor (5 mil). Das Renaissance sowie das Samtschwarz ist auch in der Fassung für untenrum texturiert,
    aber nicht beschichtet.


    Auf einer meiner Trommeln habe ich unten ein Hazy Emperor, ansonsten fahre ich meist das, was schon drauf
    war, also Hazy Ambassador.
    Renaissance und Black Suede finde ich auch interessant, aber sicher nicht für jeden geeignet, vor allem nicht
    jeden Geldbeutel.
    Auf meiner 10er Jungle hatte ich unten mal spaßeshalber (das Original war gerissen und es war gerade kein
    Ersatz da) ein Coated Ambassador drauf gemacht, sehr "vintage", mir gefiel es nicht wirklich und ich machte
    mich dann auf den Weg zum Nachschubhändler.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    schon in meinem "neuen" (steht so drauf) Duden vom MMVI steht der Schlögel für die das Fressjen
    und der Mället für das, was uns interessiert.


    Es soll ja Leute geben, die noch oder wieder Sütterlin schreiben, kann jeder halten, wie er will,
    aber wenn man verstanden werden will, muss man sich eben anpassen, ich hatte neulich auch
    noch von der Keule gesprochen, wo es um die zarten Stäbchen mit Wollfilz ging.


    Grüße
    Jürgen
    alt wie 'ne Kuh, lernt immer noch dazu

    Hallo,


    beschichte Felle haben doch nur Jazzer. ;)
    Spaß beiseite: in der Tat: da muss man dann halt aufpassen und Hand anlegen, so oder so.


    Ansonsten ist Filz ja der Standard und bei den Temperaturen auch am Geeignetsten.
    Holz ist halt auch ein bisschen brutal, da geht natürlich auch das Fell schneller in die Post-Gerbung über.
    Plaste und Gummi neigen stärker dazu, bei Hitze komisch zu werden, insbesondere in Verbindung mit
    Plastefellen.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    echte Männer nehmen Holz.


    Ich muss auch schreiben, was für Musik ich spiele. Meistens irgendwas im Bereich Rock, Hard-Rock


    In der Tat: wenn es richtig (wirklich) laut wird, dann hilft im Zweifel Holz.
    Für normale Musik tut es regelmäßig der Filz, erst wenn es ganz weich klingen soll, kommen die Fellfreunde zum tragen
    und bei Percussion, z. B. Jam Block finde ich auch Gummi mal ganz interessant


    Gummi hatte ich auch mal zum Üben im Einsatz, das roch dann aber im Sommer gerne nach der Aufwärmphase ein wenig wie
    am Nürburgring.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wie man auf allen Bildern und Videos sieht, haben die Pearl "Free Floating" oder neuerdings auch "Free Floater"
    Snare Drums unten einen Aluminiumrahmen, der mit den dort eingelassenen Hülsten dafür sorgt, dass man
    beide Felle unabhängig voneinander stimmen kann.
    Ob das dann "echtes" "free floating" ist, sei dahingestellt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    oben hoch,
    unten ganz hoch.
    In sich muss es dann auch noch stimmen und notfalls noch ein Tuch drauflegen
    und dann halt ordentlich spielen.


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    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin ja der Meinung, dass E-Drums in Klassik und Jazz nicht funktionieren und in den meisten
    anderen Bereichen auch keine Vorteile haben.


    Dennoch gibt es Anlässe, wo für so etwas Raum ist und ich erinnere mich an Aufnahmen in den
    1980er Jahren, da waren solche Klänge teilweise sogar en vogue.


    Das, was der Dirk Brand da macht, ist fantastisch, ich habe das Gerede überhört, denn dieser
    Technikkrams ist sowieso nichts für mich, aber das Getrommel ist wirklich sehenswert.


    Für Leute, die sich halt einschränken wollen oder müssen oder eben alles andere schon haben,
    kann so ein Gerät durchaus an der ein oder anderen Stelle zum Einsatz kommen.


    Für Vollblutmusiker sind E-Drums sowieso nicht die erste Wahl.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde auch die Richtcharakteristik des Mikrofons nicht vernachlässigen wollen,
    ich habe das mal an der Fußhupe probiert, D 112 versus M 88, ein Unterschied wie
    Tag und Nacht, was die Einstreuung des Restsets betrifft, übrigens hatte ein gewisser
    Phil mal eine gewisse Zeit auf das M 88 geschworen, möglicherweise hatte das mehrere
    Gründe.


    Ganz sauber kann man das Signal aber nicht bekommen, dagegen spricht tatsächlich
    die Physik, bei größeren Bühnenanwendungen kann man die Schlagzeugmikrofone entsprechend
    leiser fahren, da wird es nicht so sehr ins Gewicht fallen.
    Daheim im Übekeller müssen notfalls sich halt andere anpassen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöchen,


    da wir nur ne klitzekleine Band sind ist das bei uns vermutlich gar nicht so sehr das Problem. Bei uns gibts auf der Website keine Tracker, kein Gästebuch, keine Links, kein IP-Logging

    So isses.


    Es wird wohl wieder so sein, dass in Deutschland die Hühner scheu gemacht werden


    Es ist ja immer so, dass die Kleinsten am meisten jammern.
    Tatsächlich sind sie aber am wenigsten betroffen und die Großen können sich die Mitarbeiter leisten, welche das dann ordentlich umsetzen.


    Ich halte ohnehin nichts von diesen elenden Kontaktformularen und dem ganzen Cookie-Scheiß.
    Wer das privat meint zu brauchen, soll sich halt damit beschäftigen.
    Der Rest hat es einfach.


    Und ansonsten: ich sehe ständig Homepages von Bands, deren Anbieterkennung schon fehlerhaft ist, offenbar interessiert das die ach so prominenten Abmahner aber gar nicht.


    Diese Rechtsvorschriften sind halt eine (verspätete) Antwort auf den bisherigen Wildwuchs im Internet, natürlich helfen sie etwaigen Betroffenen nur marginal.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    da ja niemand auf die Messe geht, haben es (fast) alle verpasst, hier zum Nachgucken:

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    Grüße
    Jürgen
    beyond human being