Hallo,
der Einzähler ist halt falsch.
Kommt vor.
Ich habe auch mal das falsche Lied eingezählt und der
Gitarrist fängt im halbwegs richtigen Tempo das richtige
Lied an.
Einzählen wird überbewertet.
Grüße
Jürgen
Hallo,
der Einzähler ist halt falsch.
Kommt vor.
Ich habe auch mal das falsche Lied eingezählt und der
Gitarrist fängt im halbwegs richtigen Tempo das richtige
Lied an.
Einzählen wird überbewertet.
Grüße
Jürgen
Mahlzeit!
Ganz ruhig!
Gerade ich bin ein Adrenalin-Junkie und liebe Lampenfieber.
Das ist wie ... nun ja, also ... schön.
Und danach lauscht man den kaputten Stöcken, wie sie im
Lager- oder Kaminfeuer knistern und trinkt einen Tee.
Ansonsten: ich habe für den geschilderten Fall einen Flug-
simulator, damit kann ich jede Katastrophe simulieren,
ich erinnere mich noch an die Landung in Nizza, wo ich
(weil Pilot und Co-Pilot eine Fischvergiftung hatten) die
737 schnellstmöglich herunterbekommen musste.
Nach 1 km stand das Ding (soll noch mal einer sagen, die Landebahnen
wären dort so kurz).
Ok, die Bugräder waren gebrochen und dem ein oder
anderen bestimmt etwas flau, aber alle halbheil gelandet.
Zurück zur Bühne:
der erste Gig ist genauso katastrophal wie alle anderen danach auch.
Man gewöhnt sich an den Irrsinn.
Und das Publikum bekommt von all den Verwicklungen meist nichts mit.
Ich hatte mal meinen Teppich vergessen und ganz früher hatte ich gar
keinen dabei.
Auch schön war die Irrfahrt im Odenwald, wo wie völlig verspätet kamen,
aber nicht die Letzten waren und vor allem kam der Veranstalter noch
später (der hatte Stau auf der Autobahn).
Von einem Professionellen habe ich mal gehört, dass der wo auftrat, wo
keiner kam. Man frug sich dann, wer eigentlich die Werbung gemacht
hatte und erfuhr, dass es niemand war.
Da waren wir damals mit drei Gästen im Jugendzentrum noch bestens
bedient.
Grüße
Jürgen
Hallo,
viel Spaß beim Stimmen!
Wieso kauft man sich so etwas?
endlich wieder ein Schlagzeug zugelegt, sowie diese Snare hier erworben
War die zufällig dabei und der Rest einfach unschlagbar preiswert?
Grüße
Jürgen
dessen erste Kleine Trommel von Tromsa war
Guten Morgen,
Lampenfieber hat jeder - mehr oder weniger.
Es wirkt sich höchst unterschiedlich aus.
Bei Manchen merkt man es kaum, manche merken es selbst nicht
und wieder andere bekommen ernsthafte Probleme.
Leider "therapieren" manche Musikanten das dann mit Mitteln,
welche die Steuerungsfähigkeit beeinflussen, das geht über kurz
oder lang dann vollständig den Bach hinunter.
Für professionelle Musiker ist das Problem auch bekannt und
es gibt da schon massenhaft Ratschläge von oft zweifelhaften
Seiten.
Von pauschalen Tipps halte ich nichts, jeder Jeck ist anders
und je nach Struktur funktioniert die ein oder andere Methode
oder eben auch nicht.
Bei hartnäckigen Fällen würde ich dazu raten, sich ein anderes
Hobby zu suchen.
Tatsächlich gibt es Menschen, die einfach nicht für die Bühne
gemacht sind (und auch umgekehrt).
Grüße
Jürgen
Guten Nachmittag,
es haben sich doch erstaunlich viele gemeldet und die Hinweise gehen in die ein oder andere
Richtung, vielen Dank schonmal, das deckt sich teilweise mit meinem eigenen Recherchen,
vor allem beruhigt es mich, dass ich offenbar nicht wirklich etwas übersehen habe, der Markt
scheint übersichtlich (Konzerttrommelstöcke) bzw. unübersichtlich (Schlägel für diverse Idio-
oder Membranophone) zu sein.
online bei Kolberg findet sich gewiss was
Kolberg hat sicher was, vermutlich aber nicht gerade nachgeschmissen
Ja, in der Tat, allerdings sind die Beschreibungen dort auch nicht wirklich bahnbrechend informativ.
Schlegel, da tät ich beim Fleischerfachdachverband anfragen
Ja, in der Tat, ich hätte zuvor geschworen, das man beides schreiben darf, die Wörter sind ja auch verwandt, aber in der Tat wollen wir hier ja über tote Tiere sprechen.
Vic Firth ist ebenfalls nicht schlecht sortiert im klassischen Schlagwerk, da habe ich z.B. den Tim Genis Leggiero und den SD2
Der Leggiero ist aus einem anderen Holz und sieht aus wie von einem anderen Stern, ich glaube ich hatte so eine Form mal in der Hand und sah dabei sehr skeptisch aus ...
Vic Firth hatte auch mal einen Bolero-Stick, der etwas schwerer war
Vic Firth Schlägel sind die SD2 Bolero. Empfehlenswerte Allround Schlägel
Ja, der Platzhirsch hat vor allem den SD 1 General und eben den dezenteren SD 2 Bolero, beide aus Ahorn, was irgendwie die anscheinend hierzulande üblicheren dunkelfarbigen Stäbchen (Palisander, Ebenholz u. a.) konterkariert. Ich frage mich: was ist der Sinn? Black or White?
Lefima Sticks, die waren glaub ich aus Palisander (oder Ebenholz?) und sauschwer hatten aber einen vergleichsweise kleinen Kopf. Für den genannten Anwendungsbereich waren die aber perfekt. Mit denen darf man aber halt wirklich nur Snare auf Fell spielen, kein Rim, keine Becken
Da ist schon mal der erste Sinn, die Ahorn-Teile sind für Drum-Set zugelassen ("Allround"), die Spezialdunkelstäbchen offenbar nicht.
von Rohema recht gute Alternativen
In der Tat, wobei da das Sortiment inzwischen etwas übersichtlich ausgedünnt wurde, tatsächlich finde ich aber zwei Modelle recht interessant.
Rohema Tango HB
Das ist jetzt schon wieder ein anderer Tanz und noch ein anderes Material, hm ...
mit kleinem runden Kopf für feine, leise Passagen
Große Köpfe und Eicheln mit größerer Oberfläche sollten einen dunkleren Klang erzeugen meine ich, aber mitunter auch dafür nicht so schön klar definiert auflösend, kommt mit Sicherheit aufs angeschlagenen Instrument an
Ehrlich gesagt, neige ich derzeit auch zu kleinen Rundköpfen (für die großen habe ich mich schon für lautere Musik begeistert), bei der Kleinen Trommel brauche ich derzeit eher etwas für filigranere Anforderungen.
zweite kleine Trommel
Daran habe ich auch schon gedacht, durchaus eine Überlegung, hat dann aber auch logistische Aspekte (Bühnenplatz, Transportlogistik), mal sehen ...
Bei den Schlägeln herrschen zwei Fraktionen:
die einen nehmen Paukenschlägel, die anderen Vibraphon-/Marimaschlägel:
Sonor Paukenschlegel in mittelhart
Paukenschlegel (älteres Sonor Modell) mit dickem Wollfilzkopf für Beckenwirbel
Wincent die Swoosh-Sticks
Mit weichem Filz habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie schnell verschlissen sind
Ja, in der Tat habe ich da schon seit langem immer etwas im Gepäck, im Vergleich zu den Verkaufsfotos sehen die weichen Wollfilzdinger aber ziemlich heruntergekommen aus.
Timpani-Schlägel zum Beckenspiel verwenden. Das ist ein absolutes No-Go und ruiniert den (meist teuren) Timpani-Schlägel
Ja, das könnte sein, s. o.
Mallet-Sticks mit einem relativ harten Kopf (Vibra, Marimba)
einfach Marimba oder Vibraphon Schlägel
Mallets aus dem Vibra-, Marimba Bereich. Mittelhart oder Weich
Nun, das scheint mir der nächste Schritt zu sein.
Zwar hätte ich noch die harten Filzschlägel als Allroundwaffe im Angebot, die klingen aber eben auch hart und die Zerfledderung von Schlägeln, die für
Membranophone gemacht sind (jetzt ist es mir zum ersten Mal eingeleuchtet), sind vielleicht für Idiophone, wozu ja auch Becken gehören, nicht die
erste Wahl, jedenfalls im Hinblick auf Haltbarkeit. Nun denn, neue Ufer ...
Ansonsten habe ich bislang verwurstet:
Rohema LY 737 für Kleine Trommel und Drum-Set (sind Allround-Stöcke, die ich ansonsten für Pop, Blues, Soul und auch Jazz eingesetzt habe), die sind mir für filigrane Sachen etwas zu "brutal".
Wahan Combi M (entspricht Rohema 5CFK, allerdings mit runder Spitze), mein Allzweckgerät für alles und nix. (anstelle des harten Filzes nutzte ich früher Regal Tip H-2)
Vic Firth T1 General, ziemlich kräftiger Stock mit großem Filz, was inzwischen eben ziemlich gelitten hat. (davor hatte ich Sonor Sch 60 im Gebrauch, sieht auch nicht mehr so frisch aus)
Neu eingekauft zu Testzwecken habe ich mal den allseits verfügbaren und auch schon genannten Vic Firth SD 2 Bolero, mal sehen, wie er sich macht, immerhin hatten den auch zwei Kolleg(inn)en
beim letzten Konzert dabei und wohl auch im Einsatz.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
es gibt unerschütterliche und teilweise auch bestens geübte Bastler,
die machen alles Mögliche möglich,
aber wenn man da schon vorsichtig bis ängstlich herangeht, dann
würde ich dringend die Finger weglassen, dafür ist der Gerät zu
teuer.
Nebenbei kann man Birke zwar mit scharfen Mitteln kaputt machen,
aber als "weich" würde ich das Holz nicht bezeichnen wollen.
Ich persönlich bleibe bei meinen Leisten.
Mein Set III ist Rot-Grau, deshalb heißt es auch "Rotgraut".
Außer hier im DF hat sich noch niemand über das Design
beschwert.
Grüße
Jürgen
Guten Nachmittag!
An die Freunde des gepflegten Musizierens:
für Rock, Oldies, Death Metal und wer weiß was gibt es ja tausend Varianten und sie sind überall
verfügbar.
Wie sieht es aber bei den Klassikern aus, weiß da wer was?
Konkret:
was nimmt man am besten für Kleine Trommel (insbesondere dann, wenn Dynamik gefragt ist und
es im Zweifel eher dunkel klingen soll)?
Und: was eignet sich für angenehme Beckenwirbel (auch eher dunkelbetonend)?
Die Ausstatter in der erreichbaren Nähe sind erstaunlicherweise (oder auch nicht) diesbezüglich
eher nicht ausgestattet.
Ich gebe mal keine eigenen Ideen und (ehemalige) Besitztümer vor, um niemanden vorzubeeinflussen,
werde mich dann aber später einordnend dazu melden, vor allem dann im Mai, wenn es wieder an konkretere
Erprobungen gehen wird.
Grüße
Jürgen
Edith schreibt recht.
Hallo,
konkret kann ich dazu nichts sagen.
Allgemein sind solche Freds durchaus interessant, eine Sammlung
wäre sicherlich sinnvoll, klappt aber anderweitig mangels Funkdisziplin
aber auch gelegentlich nicht.
Ansonsten fehlt natürlich die Signifikanz, ich erlebe es immer wieder,
dass Dinge, die ich in Proberäumen sehe, anders sind als Dinge, die
ich im Forum sehe, auch sind längst nicht alle Trommler hier aktiv oder
auch nur passiv.
Dass ein Preis irgendwo herkommen muss, ist klar, bei den Becken
"made in Turkey" (genauso wie bei "made in China) kommt er eben von der Globalisierung, dort sind
die Produktionskosten niedriger, allerdings wird auch anders produziert,
die Varianz wird im Zweifel eher größer, das nicht nur in klanglicher Sicht.
Das hat hier womöglich einen Einfluss, womöglich auch nicht.
Was man auch nicht vergessen darf, "thin" ist naturgemäß auch schwer
empfindlich, da kann ein versehentlicher Treffer, den das "heavy ride"
noch locker weggesteckt hätte, schon den sofortigen Tod bedeuten.
Aber auch das kann hier sein, muss aber nicht.
Nix Genaues weiß man nicht und genauso ist das dann mit der Frage,
wie der konkrete Händler (oder gar der Hersteller) mit der Frage umgehen wird.
Grüße
Jürgen
PS
Beim Anschlagen kommt es nicht nur auf den Winkel an, ein falscher Winkel
mit minimalster Kraft (etwa das bewusste Anschlagen im rechten Winkel am
Rand um einen sehr leisen singenden Ton zu erzeugen) kann schadlos bleiben,
während ein Dauergewitter im "richtigen" Winkel ein zartes Becken vernichten
kann. Letzteres auch nur ein allgemeiner Hinweis, hier ist dieser Fall anhand
der Beschreibung im Eröffnungsbeitrag auszuschließen.
Guten Morgen,
wenn man länger nachdenkt ...
fällt mir ein, dass meine alte Kuhglocke an einem ganz alten Halter hängt, den ich mal mit der Feile modifiziert und mit Lack und Klebeband gepimpt habe, der könnte auch no-name sein.
Auf der Bühne benutze ich fürs Metronom seit Jahren die hier reicht zur Übertragung vom "BIEP" völlig aus, sind laut genug, schirmen gut ab und kosten nur einen Bruchteil von den Ultimate Ears die ich davor hatte
Und da fällt mir ein, dass ich für das Metronom daheim auch mal das meinem Telefon beigelegte Ohrenset verwende oder neuerdings auch so einen stylischen Hörer aus dem Schrottsegment des Discounters (gekaufte Marke, neckisch designed, grausame Qualität, für "beep/clock" reicht es natürlich).
Auf der Bühne mit Rock-Bands (bei Jazz oder Klassik habe ich es noch nicht probiert) wäre mir die Abschirmung aber nicht ausreichend und die Verlässlichkeit, dass so ein Ding immer im Ohr bleibt, hängt auch stärkstens vom Ohrendesign und dem Bewegungseifer der Rübe ab.
Grüße
Jürgen
wurde auch billig produziert
Gude Morsche,
ich benutze ein no-name L-Stück als Teil eines Percussion-
Halters, das hat mir der Händler damals aufgenötigt.
Das von Tama gefällt mir trotzdem besser.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
Oberhessen, Mittelhessen ... oder einfach die Metropole der Beklopften.
Es ist stets ein besonderes Vergnügen und in der Tat ist und bleibt da
der Dank erstmal an den Gastgeber einschließlich seiner mehr als wohlwollenden Angetrauten,
ohne die das gar nicht möglich wäre,
dann natürlich die kulinarische Versorgung höchster Güte neben der heißen Koffeinbrause
die fantastischen Backwerke von Maddins und Gsälzbärs nicht minder fantastischen Backofenzauberfeen.
Dann ist es immer wieder beachtlich, was der ein oder andere da an Gewichten heran- und (leider) auch
wieder hinwegkarrt, diesmal neben Maddins fest installierter Grünfläche eine Meeresbrise im Holzrahmen
und opulentem Bronzedekor vom iconi sowie der Heilige Gral vom Slinor.
Letzterer hat allen ein bisschen die Show gestohlen, meiner konservativen Meinung nach allerdings mit
Recht (und dafür muss ein Mann viel und schwer (er-) tragen, dafür bekommt man aber auch amtlichen
Bums schon beim 10er Tom (das habe ich sonst noch nirgendwo erlebt). Die Signature-Metallkonstruktion
bleibt mein Favorit bei Kleinen Trommeln, der Ferromanganstahl ist ungeschlagen.
Dennoch hat sich auch noch ein anderer Schatz im Getümmel in dezentem Schwarz verkleidet, eine Radio
King sieht man auch nicht alle Tage und da fragt man sich auch gleich, was man als Holzkessel ansonsten
noch haben will.
Gelernt habe ich auch, dass Holzklöppel gleich mal ganz anders performieren als die dezenten Filzlatschen.
Da knallt es sofort.
Etwas versteckt war dann noch das MEK des Gsälzbär, das auch singen kann. Für gewisse Anwendungen
immer eine Idee, so ein DTX passt in die Aktentasche und kann durchaus das ein oder andere Problemchen
behandeln (für mich wäre das eine interessante Ergänzung für abgefahrene Klänge)
Die größte Attraktion sind aber die Menschen, die aus nahezu aller Herren (Bundes-) Länder erscheinen,
jeder Jeck is anders, aber alle sind sie herrlich bekloppt und tragen zu einem fröhlichen Nachmittag und
Abend bei. Dieser wie meist bei Frollein Chantalle (man merkt so langsam, dass die Rentner überhand
nehmen), die den Chaotenhaufen erstaunlich souverän abfüllert.
Wann ist der nächste?
Genau.
In sechs Monaten. Das ist Oktober.
B. u. v.
Widerspruch zwecklos.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
es war Messe?
Stimmt, es stiegen an der Haltestelle wieder diese Leute
aus, die genau einmal im Jahr sich für Musikprodukte
interessieren und irgendwann vor 15 Jahren mal gehört
haben, da müsse man hingehen, wenn man cool ist.
Ich war nur auf der Durchreise, bin gar nicht erst
ausgestiegen.
Habe ich was verpasst?
Ja.
Aber man muss Prioritäten setzen.
Am Lustigsten finde ich die neuen bunten Felle für
das Konzert beim Christopher Street Day.
Ansonsten wäre ich gerne mal wieder beim Stock-
stand vorbei gegangen und man sagt ja, man treffe
dort Leute (je nach Glück).
Von den Fotos gefällt mir der Bozzio-Verschnitt
für Ärmste ganz gut, einfach eine Gummiklasse
für sich.
Toll natürlich auch die Lampions aus China,
aber das hatten wir ja auch schon mal (letztes
Jahr oder vorletztes oder war es schon vor-vor-
letztes?).
Nun ja, ich wäre gerne da gewesen, aber die Prioritäten
waren andere. Das muss man dann auch mal schaffen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
die grundsätzliche Idee, quasi von vorne anzufangen, ist richtig, in der Tat sollte das langsam
und in angemessen (zunächst kleinen) Schritten erfolgen, man will ja nichts kaputt machen.
Grundsätzlich kann man unten das machen, was man oben auch macht.
Wer da Unterschiede macht, ist schon auf dem Holzweg.
Musik wird es dann aber erst, wenn es zusammen passt, das sollte man vielleicht auch gleich
(mit) üben. Nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten nimmt es dann Formen an.
Grüße
Jürgen
Gude Morsche,
Edith kommt auch und swingt auf einem Star mit sieben Tom-Toms?
Groß(mutter)artig!
Grüße
- hab ich vergessen -
PS
6
Hallo,
ich habe schon in größeren Formationen musiziert, es läuft immer gleich:
es gibt eine Partitur und jeder hat eine Einzelstimme, gibt es etwas zu
ändern, wird das von oben (vorne) angesagt und jeder malt sich das hinein.
Bleistift und Radiergummi gehören zur Standardausstattung jedes Orchesters,
nicht umsonst gibt es Bleistifthalter für Notenpulte und -ständer.
Die modernen Musikanten scannen und haben dann ein Programm, mit dem
man halt mit dem Finger auf der Scheibe malen und radieren kann.
Grüße
Jürgen
Hallo,
die Alpha-Serie fing mal an und wurde dann mal geändert,
das sind schon teilweise gewaltige Unterschiede.
Die letzte Variante ähnelt meiner Meinung nach am ehesten
den PST8, die erste Variante hat teilweise tatsächlich Ähnlichkeiten
mit den neuen 900ern. Letztere würde ich wahrscheinlich heutzutage
als gehobenen Einstieg wählen, allerdings bin ich kein "Rock Crash"-
Spieler und daher kein gutes Beispiel.
Je nachdem, was man aber genau will, kommen auch andere Serien
als Alternative oder Ergänzung in Frage, wobei man dann aber nach
oben oder unten klassenmäßig abschweift.
Mischen lässt sich alles, wobei es eine Frage der persönlichen Toleranz
ist, wie weit man da gehen will.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
bevor es losgeht: noch die Bemerkung, dass jeder Spieler und jeder Musik eventuell andere Facetten hat
und es nicht das eine Becken gibt, das alles abdeckt. Ich würde sogar sagen, es gibt für jedes
Becken eine Musik, für manche Becken halt etwas mehr und für andere etwas weniger, für manche
auch sehr wenig und so weiter und so fort.
Ich habe rund 1986 im Alter von 17 Jahren begonnen und bereits ausführlich das Prospektmaterial
der damals relevanten Marken (es war noch übersichtlich) studiert, so dass ich die Papierform kannte.
Somit war der theoretische Beckensatz relativ klar planbar, jedoch fehlte - Überraschung - das Geld.
Auf der Prioritätenliste stand ganz oben die Hi-Hat und danach ein (ja, eins) Becken, das eben notgedrungen
erst mal alles abdecken musste. Es wurde ein Meinl Laser Crash 18", ein für mein Empfinden eher etwas dünnes
Becken, seinerzeit aber am Anfang durchaus für simpleren Rock, Blues, Deutsch-Rock (das war damals noch etwas
anderes) etc. halbwegs geeignet, wenn man klangliche und funktionelle Abstriche macht.
Allerdings war ich froh, als ich das Becken später wieder verkaufen durfte.
Schon im Jahr 1986 kam dann der erste Beckensatz, wo eben ein Ride dabei war, also nicht das theoretische
Wunschbecken und ich hätte es mir auch einzeln sicher nicht gekauft, es war aber eben dabei:
Paiste Colorsound 5 Power Ride 20" in Schwarz, man könnte auch sagen: Amboss. Es hat mir nir richtig gefallen,
aber es war halt da und auch da war ich gar nicht traurig, als es wieder weg durfte.
1988 wurde es dann näher am Wunsch.
Nach der Theorie kamen für mich seinerzeit (und der Witz ist, dass sich das nur in Nuancen geändert hat) nur
drei Serien letztendlich in Frage (die Exoten Ufip waren schon irgendwie zu speziell und vor allem nur schwer zu
beschaffen nebst schwerem Preis): Paiste 2002 (und als Einstieg: 505), Sabian AA, Zildjian A.
Tatsächlich konnte ich gebraucht in einem nicht allzu weit entfernten Nachbarort an einem Tag, wo es auf dem
Rückweg Eis auf der Straße gab und ich lernte mit Sommerreifen aus dem Graben wieder heraus zu fahren und
danach unfallfrei nach Hause zu kommen. Auf dem Rücksitz: Sabian AA Heavy Ride 21".
Dies war fortan mein Begleiter für Rock, Hard Rock und alles, was sonst so zu bewerkstelligen war, ich liebte die
Kraft und unbändige Lautstärke und auch die Möglichkeit, ganz normal vor sich hin zu pingeln, eine tolle Glocke,
ein toller Klang.
Erst m Jahre 2001, als ich dem Trend zum Zweitschlagzeug folgte, kam ein Paiste Alpha Full Ride 20" hinzu.
Neben dem erschwinglichen Preis war der Grund, eine für etwas leisere Bereiche ein Allzweck-Becken zu haben,
die Musikrichtung war seinerzeit offen, die Band kam nach dem Becken, das ganze Set war für Allround ausgelegt.
Bedient wurde sodann experimentelles Chanson, später dann Oldies, dafür war es ein tolles Becken, neulich habe
ich ein baugleiches bei einer Bandvorstellung spielen dürfen. Nun ja, der Gral war es halt nicht, immerhin spielte
das Geld bei der Wahl ja auch eine Rolle.
Es kam die Zeit, wo ich meinen Beckensatz hinterfragte.
Jahrelang hatte ich nahezu denselben Satz gespielt, das Ride hatte gewechselt, sonst war alles geblieben bis auf
die Abgänge wegen Austauschs zum Besseren. Stand war eine bunte Mischung aus Paiste Colorsound 5/505,
Zildjian A und Sabian AA bzw. eben dem Paiste Alpha. Ich ging in mich und fragte mich, ob die Gemischtwaren so
bleiben sollten. Es war mir schon aufgefallen, dass die Becken nicht ganz harmonisch zueinander waren, man
merkte schon, dass es kein Klang aus einem Guss war, sondern ein babylonisches Sprachgewirr, um mal restlos zu
übertreiben. Zildjian A und Sabian AA passten noch eher zusammen also die Paiste-Sachen zu den Beiden, also war
klar: entweder - oder.
Aufgrund der Konsistenz bei Paiste und auch ein bisschen wegen der Farbe (ich mag Rot) habe ich entschieden:
auch wenn es weh tut: alles raus außer 2002.
Zunächst wurde es 2008 der Standard, das Ride in 20". Da merkte ich schnell, dass mir das zu brav war, für Pop
prima, für Rock oder gar Metal zu zart und als Crash dann wieder zu hart, also war es nicht das ganz richtige.
Es kam dann das Heavy Ride 20", dieses hatte ich früher schon im Prospekt favorisiert und es passte mir besser,
wenn auch die zarteren Gefilde nicht seine größte Stärke sind, aber es ist noch im Rahmen.
Dieses Becken besitze ich noch heute und es hat von Jazz bis Metal alles spielen dürfen, für mich stets ein guter
Kompromiss und schließlich doch erstaunlich multifunktionell, wobei die Verwendung als Crash nicht wirklich
befriedigt.
Zum Jahresende konnte ich ein Medium 20" ergattern, für mich ein klassiches Crash/Ride, für laute Musik ein
volles Crash und für leise Musik ein feines Ride, tatsächlich hat es vor allem in den letzten Jahren für die Jazz-
Einsätze sehr befriedigende Dienste geleistet und klang oft besser als ich gedacht hätte. Auch dieses Becken ist
geblieben, aufgrund der Multifunktionalität eines meiner absoluten Lieblingsbecken.
2009 kam aufgrund dem Trend zur Zweitband der Plan eines zweiten Beckensatzes auf und die strenge Linie wurde
aufgeweicht, ein 3000 Ride 20" durfte her. Da hat mir sehr gut gefallen, dass es multifunktionell ist und eine kräftige
Glocke hat, das was bei den 2002ern etwas klein ausgefallen ist. Ein fantastisches Becken, es ist dann später dem
wieder erstarkten Harmonisierungswahn zum Opfer gefallen, dieser Verkauf hat mich ein Tränchen gekostet, aber
mein Ziel war ein großer Satz, der beliebig teilbar und kombinierbar ist bis hin zum kleinsten Tönchen.
Konsequenterweise kam dann ein Ride 22". Es hat so ziemlich alles, was ich brauche und wäre das Becken, das übrig
bliebe, wenn es nur ein Ride sein dürfte. Für ganz harte Sache etwas zu dezent, für ganz softe zu grob, aber für
Ein 2010 gekauftes Rude Ride/Crash 20", was ich schon immer mal haben wollte und bei meinem ersten Auftritt mal
auf einem Fremdset spielen durfte, war auch ganz schön, aber letztendlich nicht ganz zur strengen Linie passend
und insgesamt gegenüber den 2002ern und auch dem 3000er dynamisch deutlich eingeschränkter.
Zusammengefasst (nur Live- und Aufnahme-Einsätze - Angaben ohne Gewähr)
Schul-Big-Band: Paiste 2000 Ride 20" (gehört der Kapelle)
Children of Desaster: Paiste Colorsound 5 Power Ride 20", Sabian AA Heavy Ride 21"
Deaf, Blind 'n' Lonely, Cut the Crap u. a.: Sabian AA Heavy Ride 21"
Gegengift, First in Line, Given Four: Paiste Alpha Full Ride 20"
Quosh: Paiste 3000 Ride 20", Paiste Rude Ride/Crash 20", Paiste 2002 Heavy Ride 20"
Dark Phoenix: Paiste 3000 Ride 20", Paiste 2002 Ride 22"
Soularplexus: Paiste 3000 Ride 20", Paiste 2002 Ride 22"
Äktschen: Paiste 2002 Heavy Ride 20", Paiste 2002 Ride 22"
Sax and Rhythm Orchestra: Paiste 2002 Medium 20", Paiste 2002 Heavy Ride 20"
Akkordeon-Orchester Bad Vilbel: Zildjian K Heavy Ride 20" (gehört der Kapelle)
Aktueller Entwicklungsstand seit nunmehr rund neun Jahren:
Jazz (indoor): Paiste 2002 Medium 20" (eigentlich schon nicht mehr aktuell)
Allround: Paiste 2002 Ride 22"
Allround und Open Air: Heavy Ride 20".
Auf der Suche bin ich schon lange nicht mehr so richtig, letztendlich ist die Spielweise
auch wichtiger als das Becken und der ein oder andere Stock kann dynamisch auch noch
ein bisschen zwischen Perle und Donner varieren lassen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
ein Stock muss passen, sonst wird es nichts.
Vom Material her muss man aber flexibel sein,
meine Besen haben Gummi und meine Rute hat Kunststoff.
Meine Schlegel sind mit Bambus oder Hickory, die Stöcke
Eiche, Hickory oder sogar Ahorn und früher auch mal
Weißbuche.
Ich weiß nicht, ob ich wechselfeuchte Hände habe oder
hatte, aber irgendwie ging es immer dann nicht, wenn
es mit fataler Technik auf längere Sicht schon das Trommel-
fell gekostet hatte.
Ok, vor einer Woche habe ich wieder eins zerlegt, lag da
aber an der falschen Position von Einschlag und Anschlag
in Relation.
Egal, es soll ja Trommler mit Handschuhen geben, ob die
sich dieselbigen vorher wachsen, fetten oder mit sonstigen
Spezialmitteln versehen, ist mir nicht bekannt.
Grüße
Jürgen
trocken trinken - feucht spielen => Publikum macht sich nass
Gude Morsche,
ich persönlich bin inzwischen auf den Stand, eine Nacht darüber zu schlafen,
einfach, um Schnellschüsse auszuschließen, entweder das Bauchgefühl nimmt dann
über Nacht zu oder ab (in die ein oder andere Richtung).
Für mich ist nach wie vor die optimale Lösung die direkte Zusage
(wobei ich gerade da in den letzten Jahren auch so meine zweifelhaften
Erfahrungen hatte, daher bin ich jetzt auf der etwas mehr Distanz zu meiner
Lieblingsvariante gerückt).
Die geht halt nur, wenn wirklich alles stimmt und es keinen Diskussionsbedarf gibt.
Die zweitbeste, immer noch tragbare, Lösung ist es, die Schwierigkeiten auszuloten,
manche lassen sich lösen oder erscheinen mit der Zeit weniger schwierig, andere
wachsen zu einem Problem, das kann man manchmal vorhersehen, manchmal aber auch
nicht.
Der Casting-Methode kann ich immer weniger abgewinnen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich da immer "verliere", wobei das dann wieder win-win
ist, denn ich finde es immer lustig, wenn die Kapellen, die besonders viel Zeit brauchen,
gar nicht auf die Idee kommen, dass man selbst ja auch nicht unbedingt nur eine Kapelle
an der Hand haben könnte, zumal ein Einzelmusikant in mehreren Bands spielen kann,
eine Kapelle aber nur einen Schlagzeuger haben kann (o, Ausnahmen gibt es da natürlich
auch, aber Doppelbesetzungen sind ja im Amateurbereich eigentlich eher fragwürdig).
Grüße
Jürgen