Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    interessant, wobei ich aufgrund der vielen Dunkelheit ums Licht herum
    gar nicht erkennen kann, wenn ja wieviele und überhaupt?


    Fünf Trommler - die hatten dann unterschiedliche Farben?
    Und der Rest war im Dunkeln, was ist dieser rote Blitz, der ab und an
    mal erscheint? Autoleuchten?


    Das waren die Kunststoffstöcke, die im Dunkeln leuchten, für jede
    Farbe gibt es einen Stock?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also optisch war ich nie ein Freund der "Super Mahagony"-Farbe
    und das wird mir auch nicht hübscher, wenn da eine Scheiß-Bank
    damit Reklame macht.


    Tatsächlich hätte ich früher gerne ein X-tra gehabt irgendwann,
    dann aber doch lieber in Rot, Blond oder Granny-Style und mit einer
    ordentlichen Bank im Hintergrund.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Schnäppchen ...? Also nur das Kesselset um 500€


    bei der Marke scheiden sich die Geister, 500 ist jedenfalls kein "Schnäppchen".
    Ob es angemessen ist oder ob man für das Geld Besseres bekommt, da streiten
    sich die Gemüter - je nachdem welcher Glaubensrichtung sie angehören.
    4 Tom-Toms für Punk-Rock erscheinen mir ungewöhnlich, mir würden da zwei
    genügen.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    das mit dem würdigen Altern ist so eine Sache,
    bei mir herrscht eher würdeloser Unruhestand
    und auf jeder Probe entfahren mir Kindischkeiten,
    die einfach nur formatfrei sind.


    Mit 35 ist man übrigens noch nicht passiv wahl-
    berechtigt, jedenfalls nicht für höchste Würden
    (Art. 54 II GG).


    Das mit der Heimleitung halte ich auch eher so,
    wie man das früher gemacht hat: heim-(!)-lich
    aus dem Fenster klettern und am nächsten
    Morgen zum Frühstück wieder pünktlich und
    dementiert erscheinen.


    Grüße
    Jü ... äh .. also ... hä?

    Hallo,


    mal eine Meldung aus der Praxis:


    Tatsächlich hatte ich das Vergnügen vor gefühlt hundert Jahren
    irgendwo in Südhessen in einer beschaulichen Gärtnerei.
    Die zwei technikaffinen Saitenbetreiber nannten das "Proberaum",
    tatsächlich standen sie mit ihren Brettern und einem großen Mischpult
    mit Motorfadern (war damals der letzte Schrei) in einem recht großzügigen
    blumengeschmückten Raum, während es da so einen großen Kühlschrank gab,
    wo man freundlicherweise die Temperatur auf Normal geregelt hatte, da
    stand eine vollmikrofonierte Bude drin und man soll es nicht glauben, ich
    passte da auch noch hinein und fiel nicht tot um.
    Allerdings habe ich keine Langzeiterfahrung, es war ein einmaliges Vorspiel.
    Offenbar kann so etwas - zumindest auf dem Land - funktionieren.


    Ob das aber für die hohen Anforderungen unserer Heimwerkerprofis reicht,
    kann ich genauso wenig beurteilen, wie was aus der Kapelle geworden ist,
    damals waren meine Aufzeichnungen noch zu rudimentär.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Werkleistung des Unternehmers ist nicht die volle Hütte, dazu
    würde man keine Unterhaltungskapelle bestellen, sondern den Statisten-
    Service.
    Dass Onkel Erwin sich von der schönen blauen Wand insgeheim ein paar
    schöne (blaue) Stunden mit der Tante Hiltraut verspricht, sollten wir auch nicht
    verheimlichen.


    Grüße
    Jürgen
    ganz nüchtern

    Guten Morgen,


    wenn man Musiker mit Handwerkern vergleicht, dann
    muss man Profimusiker mit Profihandwerkern und
    Hobbymusiker mit Hobbyhandwerkern vergleichen.


    Was die Dienstleistung betrifft:
    es könnte auch eine Werkleistung sein.


    Ansonsten:
    einer bestellt und bezahlt (Auftraggeber),
    einer liefert und fertigt (Auftragnehmer).
    Das Publikum ist da nur kollateral, genauso
    wie diverse Werbungskosten und sonstige
    nebensächliche Kalkulationen.


    Wird man sich einig, verträgt man sich (deal),
    wird man sich nicht einig, eben nicht (no deal).


    Ach, ist das Leben einfach.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    pst ...

    Gefühl einer BD die am Zwerchfell


    ... die Elektrotrommler wollen doch leise sein und die Nachbarn nicht verärgern ... pst ...


    für ordentlich Bumms nimmt man natürlich die Gran Cassa (Zitat: "ich dachte, die Welt geht unter")


    Grüße
    Jürgen
    hat sich früher gewundert, dass das Autoradio nur 5 W hatte.

    Hallo,


    Zultan Aja gibt es sowieso in keinem Laden außer in Treppendorf,
    Zildjian ZBT ist genau das, was ich vorhin (gestern) beschrieben habe,
    das Einstiegsblech von Sabian und Zildjian ist doch nur dafür da, damit
    die Mär gefüttert wird, man könnte nix aus B8 kaufen.


    Sabian AA sind Profi-Becken, die hätte ich früher auch gekauft.
    Die "Rock Sizzle" hatten wir damals in der Schul-Big-Band (da waren
    aber nur die Becken professionell).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Du könntest also beispielsweise Deine Castingerfahrung und die Anderer noch ein Stück weiter systematisieren und aufbereiten.


    Gott bewahre!
    Ich bereite da schon genug auf ...
    Seit Herbst hatte ich noch drei Vorspiele, eins als Casting, zwei als klare Kiste. Letzteres ist mir grundsätzlich lieber,
    obwohl ich selbst dann oft etwas überfordert bin mit der eigenen Bewertung der Sache, in einem Fall bin ich aber sehr
    glücklich, in dem anderen Fall denke ich noch darüber nach, ob das etwas Längerfristiges werden kann oder soll, da ich
    da nur Zweitschlagzeuger bin, ist das erst mal auch kein Problem. Die Casting-Geschichte zieht sich jetzt dank Urlaub
    und Bombenfund in die Länge, ich merke immer stärker, dass ich davon kein Freund mehr werde. Nach dem Vorspieltermin
    hätte ich "ja" gesagt, wenn die Kapelle weiter prüft, werde ich das natürlich auch tun, von daher sehe ich in solchen
    Aktionen letztendlich nur Verlierer, zumal ungewisse Wartezeiten nichts für mein empfindliches Nervenkostüm sind.


    Nach dem Gig sagte der Klavierer zu mir: ok, wir nehmen Dich!


    So stelle ich mir das vor (selbstredend gerne mit den beschriebenen Folgen am Ende).


    vor allem erst mal auf das Menschliche


    Das ist selbstverständlich, wobei man da natürlich immer bedenken muss, wie intim das Ganze werden soll.
    Bei der Partnerwahl daheim kann man sich ja anstellen, bis man mit 90 als Jungfrau verstirbt, wenn es eine Band
    sein soll, muss man ja schon mit mehr Leuten klar kommen, die man dann aber doch wieder etwas eingeschränkter
    an sich heran lassen muss, von daher ist die Kunst, die richtigen Kompromisse zu finden bzw. die relevanten Knackpunkte
    zu erkennen, eine Kunst, die mit der Lebenserfahrung steigt.


    Wunsch nach einer Zigarettenpause


    Da hatte ich kürzlich ein Gespräch mit einem Kapellmeister, der unbedingt im Proberaum rauchen wollte/musste, da
    kam es dann folglich erst gar nicht zum Vorspiel.
    Früher war es halt üblich, dass man sich hat einräuchern lassen, heute ist es üblich, zum Ausdünsten an die frische Luft
    zu gehen. Ich begrüße Letzteres und habe auf Räucherkammern keine Lust mehr. Ich sehe Proberäume als Arbeitsräume,
    die dürfen nett sein, sollten aber nicht mit dem heimischen Wohnzimmer verwechselt werden.


    Zum Thema zurück: ich mag kein Casting, ich liebe das Standgericht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alles ist relativ,
    SBR (shr kenne ich nicht) ist Einsteigerware (Messing),
    das nimmt man, wenn man nicht weiß, ob es nicht doch
    in Bälde nutzlos wieder herumstehen wird oder wenn
    das Budget quasi Null ist.
    Solar war mal dasselbe in Grün, Einsteigerware in Messing.
    Pro Sonix ist schon mal Bronze, allerdings ist Sabian
    einer der beiden großen Hersteller, der meiner Meinung
    nach die B8-Bronze nicht so verarbeitet, dass sie gut
    klingt,
    das können Meinl und Paiste besser, die ehemaligen
    Preise habe ich aber nicht vorliegen, die Pro Sonix
    gibt es ja genauso wenig mehr wie die Solar.


    Nach der Papierform wäre also Pro Sonix die "beste" Wahl.
    Mich hat Sabian in der Einstiegsklasse bislang aber nicht
    überzeugt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    je billiger das Gerät umso mehr Geklapper.


    Es wird ja immer wieder gerne behauptet, dass
    man alles Mögliche bezahle, aber tatsächlich kommt
    es nicht nur auf Optik, sondern auch auf Fertigungs-
    güte an und die sieht man oft nicht so deutlich.


    Eventuell könnte man mit Fremdstangen experimentieren,
    möglicherweise sind die dann dicker, stabiler oder gerader,
    ob das dann aber immer passt, wäre zu prüfen.


    Ich selbst ignoriere so etwas einfach oder kaufe halt eine
    teure Maschine, die hat man dann halt auch bis ans Lebensende.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein Heim-Übe-Set ist tatsächlich weitgehend mit den durchlässigen Gewebefellen
    ausgestattet, allerdings habe ich auf der Kleinen Trommel eine Gummischeibe liegen,
    das hat man früher so traditionell so gemacht zu Zeiten als man die noch "Gladstone"
    nannte und die ganzen Latex-Stoppschilder noch nicht en vogue waren.
    Auf dem Fell für die Bass Drum klebt selbstverständlich noch ein Falams Slam und weil
    es schon abgenutzt ist, darüber Gaffa mit einem Stück altem Fell hübsch rund ausge-
    schnitten.
    Die Becken habe ich mit Evans (früher HQ) Sound Off gedämpft, das sind Gummimatten
    (bei Hi-Hat und Ride) bzw. Neoprenmatten (bei Crash und China). Zwischen den Hi-Hat-
    Becken liegt noch eine alte Baumwollwindel, die ich von den Roten Indianern aus einer
    Ferienfreizeit mitgenommen habe, jedenfalls war mir das untere Becken zu ungedämpft
    und deshalb kam da halt was drauf.
    Der Luftschall ist damit auf oberer Grenze von Zimmerlautstärke, man kann noch sprechen,
    Radio hören etc.
    Der Trittschall ist ungelöst, für die Leute untendrunter läuft halt jeden Tag die Waschmaschine
    im Schleudergang, die nehmen das aber mit kultivierter Fassung und die obendrüber haben noch
    nix gesagt, obwohl man es dort angeblich auch hört, aber die höre ich im Zweifel auch, wenn die
    oben Möbel rücken.


    Die Lochbecken wären mir wohl zu teuer, ich sehe sie aber durchaus als interessante Alternative.


    E-Drums habe ich zu Übezwecken noch nie als Alternative gesehen (jedenfalls nicht im Zustand
    mit Strom), denn für mich gilt es zu hören, was gespielt wird und nicht das, was eine Maschine
    daraus fabriziert, schließlich muss ich im Ernstfall mein Instrumentarium beherrschen einschließlich
    der vollen Dynamik, das können E-Drums nicht abbilden.


    Meiner Erfahrung nach gewöhnt man sich an verschiedene Schlagzeuge.
    Früher dachte ich, man müsste immer denselben Aufbau und immer alles gleich verwenden, heute
    weiß ich, dass der Mensch flexibel ist, allerdings fängt der Spaß dann erst ab einem gewissen fort-
    geschrittenem Stadium an.
    Neben dem heimischen Übe-Set habe ich dann noch ein Set im Proberaum, was dort derzeit auch
    nur zu Übezwecken (oder zum Daddeln) verwendet wird und bei den Formationen, wo ich zur Zeit
    spiele, steht (oder wird hingestellt) jeweils ein Set, was dort vor Ort wohnt.


    E-Drums spiele ich nirgends.
    Bei einer Band-Vorstellung hatte ich mal das zweifelhafte Erlebnis.
    Die Band sucht übrigens immer noch, falls jemand den Posten haben möchte.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das in der Anzeige ist das DR-1, das ist kabelverlegefreundlicher,
    denn da sind die Ecken innen offen und man kann besser manipulieren.
    beim Icon-Rack (DR-503 und ähnliche) müsste man die ganzen
    Verbindungsstellen noch bearbeiten, was gar nicht so einfach zu
    sein scheint, wenn ich da an das ganze Klemmzeug denke.


    Grüße
    Jürgen