Hallo,
mit BWL kann man sich genauso wie mit anderen Wissenschaften
den Tag vertreiben oder auch das Studium und möglicherweise
sogar das ganze Leben.
Man kann auch bei Angebot und Nachfrage bleiben und sich auf
den Kern konzentrieren.
Tatsächlich hat man als Musiker alles Mögliche zu tun, Musikmachen
ist dabei das Geringste. Von außen wird aber nur das Geringste wahr-
genommen, bestenfalls die organisatorisch Beschäftigten beim Ver-
anstalter interessieren sich noch für die ein oder andere Sache drum-
herum.
Die Dienstleistung heißt: Unterhaltungsprogramm.
Die Vergütung heißt: dafür gibt es X.
Es gibt Kapellen, die müssen dankbar sein, dass sie jemand spielen lässt
(das kann einem dann auch zu denken geben), es gibt auch Kapellen,
wo sich alle drum reißen und wo man auch manchmal denkt, woran das
liegt, aber so ist es nunmal.
Wenn man erfolgreich sein will, fährt man main stream, das dann aber
überdurchschnittlich (!) oder man macht etwas Verrücktes, das dann
aber so, dass es jemand hören und sehen will (!).
Und dann kommt noch Glück dazu.
Die Frage mit dem Hut stellt sich für Kapellen, die eben anders keine
Einnahmemöglichkeit aufgrund des Auftritts haben, somit ist das dann
so oder so ähnlich.
Wer Profi ist, weiß, wo er mitspielt und wo nicht, der Hobbyist darf
sich frei entfalten.
Grüße
Jürgen