Beiträge von Jürgen K

    Guten Abend,


    Und das Video soll uns genau waaas zeigen?


    Also ich sehe schöne Füße und ein Bendel, das mich ablenkt und ein wenig stört.
    Was mir auffällt: der Stuhl steht nicht still, soll dass so sein?
    Mich würde so etwas stören.


    Ansonsten finde ich Vergleiche mit Burschen, die heimlich geübt haben, immer
    destruktiv.


    Ob man sich's bequem macht und wundert, dass es nichts wird oder
    ob man ernsthaft sich mit einem Instrument beschäftigt, kann jeder
    selbst entscheiden.
    Man kann auch auf dem Keyboard Schlagzeug spielen, da braucht man
    wenigstens keine Füße, ist also bequemer.


    [video]

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    Rock'n'Roll is very simple.



    Wenn man das mal ne Weile übt, sind Doubles am Ende auf loose getunten Pellen auch nicht anstrengender, weil man es halt kann und automatisiert hat...


    Da muss ich dann doch etwas (!) widersprechen.
    Ja, man kann es dann und man kann dann damit Leuten, die es nicht können, zeigen, dass es geht und eben dann auch tief klingt (und nicht nur tief aussieht), aber dennoch ist es dann noch leichter auf high-pitch-Kinderkram zu daddeln.


    Grüße
    Jürgen
    empfiehlt Tom-Größen von 6 bis 20.

    Guten Morgen,


    Achte doch mal drauf, wie z.B. Leute wie Ian Paice, Keith Moon, Simon Phillips oder Billy Cobham ihre Fills machen


    Schöner Ansatz, dummerweise haben 1, 3 und 4 ziemlich viel geübt und daher schon mehr Repertoire als wir hier zusammen und 2 hatte einen kräftigen Dachschaden nebst inspirierenden toxischen Stoffen intus, das ist kaum nachzuahmen, wenn man nicht bald verrecken will.


    Ich würde mal unten anfangen: vier Takte Lieblingsgroove, vier Takte Solo und da capo. Natürlich zum Metronom, damit keiner ausbüchst und
    die Soli würde ich primitiv beginnen, richtig primitiv.


    Alles andere kommt dann in zehn Jahren.


    Grüße
    Jürgen
    der auch nur das spielen kann, was er vorher mindestens zwei Wochen lang geübt hat, meist noch viel mehr/länger

    Guten Morgen,


    Es kann nicht sein, dass ich bei einem KD-9 ein besseres Bassdrumgefühl habe, als bei einer richtigen Bassdrum.


    Doch, das kann sein und liegt möglicherweise daran:

    die meiste Zeit an E-drums


    Man gewöhnt sich an alles und wenn man sich an Substitute gewöhnt hat, glaubt man einfach nicht, wie das Original schmeckt,
    siehe auch Fruchtjoghurt mit Erdbeeren.


    Man muss einfach viel zu stark treten, damit sich die Bassdrum durchsetzen kann


    Anhand des Videos sehe ich kein "starkes" Treten, das ist eher Leisetreten. Wenn man einen lauten Klang haben will, muss man weit ausholen, das sehe ich hier nicht.


    vibriert der Beater im dritten Ausschnitt am Head


    Das ist eine Frage der (Fuß-!) Technik in Kombination mit dem Instrument. Wenn man mehr Rückprall will, muss man höher stimmen und muss dann auch besser kontrollieren (mit dem Fuß),
    wobei mit besserer Kontrolle auch das scheinbare Problem des fehlenden Rückpralls ausgleichbar wäre.
    Wenn man tritt, während der andere Fuß noch den Schlegel im Fell hält, dämpft man den Ton ab, da muss man aber die richtige Dosis an Kraft verwenden,
    nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, dummerweise hat man dann weniger Zeit für die Ausholbewegung für den nächsten Ton mit dem dämpfenden Fuß.


    neue Felle oder neues Set?


    Weder noch.
    Üben reicht vollkommen und ist sowieso nicht vermeidbar, wenn es besser werden soll.


    Reso Head sollte ich wohl auch wechseln - siehe Riss am Loch?


    Wozu?
    Optik? Klang?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eine gute Trommel erkennt man daran,
    dass sie nach dem Auspacken schon gut klingt
    und man sie kaum schlecht klingen lassen kann.
    Nebenbei hält sie ein Leben lang und macht nie
    Probleme.


    Eine schlechte Trommel erkennt man daran, dass
    man sie mit viel Aufwand auch mal gut klingen
    lassen kann.


    Die meisten Trommeln können halbwegs ok klingen.
    Wer sich damit zufrieden gibt, kann viel Geld sparen,
    sollte aber Pflaster im Haus haben.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    bug or feature?


    Bei Ludwig weiß man das nie,
    der Klang ist das eine, die Verarbeitung das andere.


    Wenn der Karton schon mal offen war, könnte
    auch ein anderer Kunde, der etwas konsequenter
    war, die Ware schon mal retour gesendet haben.


    Ob eine Trommel plan aufliegt, weiß ich nicht, das
    habe ich noch nie bewusst getestet.
    Kratzer, komische Flecken und eine geöffnete
    Packung sind aber ein Argument für einen Preis-
    nachlass, zumindest war das früher so.
    Meine D 528 hätte ja auch HLD 588 heißen sollen,
    bekam dann aber - vermutlich wegen Verfärbung
    innen - nur die silberne Plakette (statt die güldene).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die deutsche Wikipedia ist ohnehin nur für Laien, die meinen,
    sie könnten dort ernsthafte Informationen bekommen.
    Bei Boulevard-Themen mag das noch halbwegs gelingen
    (falls man mal das Geburtsdatum von Helene Fischer braucht),
    aber für Fachfragen würde ich eher fachlich fundierte Präsentationen
    konsultieren wollen.
    Dort, wo sich viele Laien herumtreiben, darf man sich nicht wundern,
    wenn das ein oder andere gerne mal fachfremd interpretiert wird.


    Wenn ein Sologitarrist so mit mir reden würde (im Original) würde ich
    ohnehin die Band wechseln.
    Da hilft auch die Übersetzung nicht, zumal hier ja alle krampfhaft versuchen,
    die zweideutige Gossensprache weiß zu waschen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn die Decke 3 m hoch ist, hätte ich keine Angst vor Tötung des Klangs.
    Wenn der Aufwand genehm ist, würde ich es ausprobieren, schlimmstenfalls
    ist der Effekt marginal, dann sieht es aber wenigstens professionell aus.


    Möglicherweise gibt es im Raum aber auch noch andere Stellen, die hart und
    reflektierend sind, wo man Entschärfungen punktuell vornehmen könnte.
    Da alles, Becken wie auch der Lärm der Umgebungsmusikanten, sich im Raum
    klanglich rundum verteilt, wirken die Maßnahmen natürlich auch generell,
    nicht dass dann ein Gitarrist meint, seine Axt sei so stumpf geworden.


    Vier Quadratmeter Schaumstoff bei 26 qm Raum halte ich aber für einen
    Versuch wert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Den "Downbeat" würde ich gefühlt durch das im Deutschen geläufigere "Backbeat" ersetzten wollen


    ich meine, dass der down beat vorne ist und hinten der back beat, von daher würde ich das lieber nicht verwechseln
    wollen, auch wenn es im deutschen Fermsehen offenbar (beim Klatschen) gerne verwechselt wird.


    Ansonsten ist Übersetzen immer ein gewagtes Ereignis, ich weiß noch wie damals aus dem jungen Mädchen die Jungfrau wurde
    und was das alles bis heute hin ausgelöst hat.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    mir fällt auch immer wieder auf, dass diverse Cover-Bands meinen,
    ein Lied, das vor 40 Jahren mal auf Vinyl gepresst wurde, ist in Stein
    gemeißelt.
    Ende der 1990er ist mir das wieder stark aufgefallen, als die Adler
    aus Amerika ihren Schlager über das Hotel in Kalifornien völlig neu
    arrangiert aufführten.


    Im Trommelbereich ist das noch schlimmer, da gibt es Leute, die
    heute dies und morgen jenes tun,
    Wir wollen ja gar nicht fragen, was manche Gitarristen alles veran-
    stalten, ich erinnere da Cheap Trick, da wurde auch mal im Lied
    die Gitarre gewechselt, alles für den guten Klang selbstverständlich.


    Konkret: Fakt ist wohl, dass der Roschee Schneider den Einkaufszettel
    schon seit mindestens einer Dekade verlegt hat und ganz pragmatisch
    das nimmt, was ihm Johnny B. Goode anbietet, ist ja auch nur ein
    Mensch, wenn auch im Diensten der Majestät.


    Ach ja, und dem Freddy hängen wir ein Mikro auf den Sargdeckel, muss
    ja original sein.


    Das Leben ist ein Fluss.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mit "rim" dürfte der Spannreifen gemeint sein, man kann die
    Kleine Trommel (Snare Drum) nur auf dem Fell spielen oder
    auch als rim shot auf Fell und Reifen gleichzeitig oder mit
    aufgelegter Hand nur mit dem Stock auf den Reifen schlagen
    (rim click).
    Man kann auch alleine den Reifen anschlagen.
    Ob das aber wirklich gemeint ist, weiß ich auch nicht, denn
    "rim me out a beat" klingt für mich als Deutscher komisch,
    ein wenig unanständig, wenn ich ganz ehrlich sein darf, im
    Zusammenhang etwa so wie "Klapper da mal zackig was zusammen
    ... nur auf dem Rand ohne die Schnarrsaiten" (der letzte Begriff
    ist dann aber für den sonstigen Ductus etwas zu elaboriert.


    Zum stomp: ja.


    Zum Tom: der Tom = Thomas, die Tom = Tomate, das Tom = das Tom-Tom (Trommel)


    Zum Becken-Crash: wäre ein Unfall, das "crash" als Verb meint die Spielweise, wie
    man üblicherweise ein als "Crash" bezeichnetes Becken (Cymbal) anschlägt, nämlich
    etwas angeschrägt auf den Rand, um ein akzentuiertes rauschendes Geräusch (das
    mit viel Fantasie wie "crash" klingt) zu erzeugen.


    Ansonsten würde ich das auch alles so verstehen wollen.


    Grüße
    Jürgen
    immer etwas langsam ...

    Hallo,


    wenn man Hard Rock spielt oder spielen will, dann kommt es mir merkwürdig vor,
    wenn man dazu Tanzmusikerstäbchen verwenden soll.


    Das Hauptproblem könnte auch die zu kleine Hütte (der Raum des Auftritts) sein.
    Wenn ansonsten alles angenehm ist und nur die Snare Drum zu laut erscheint,
    dann würde ich tatsächlich in diesem Fall auch dort ansetzen, allerdings nicht
    einkaufsmäßig, denn selbst wenn man den Innenraum mit Wattebällchen ausfüllt,
    ist das billiger als irgendein neues Teil, was einem dann am Ende vielleicht gar
    nicht gefällt.
    Wenn das innen zu schwierig ist (ja, die Schrauben, das Schrauben und dann auch
    noch Stimmen ...), kann man auch über Beläge nachdenken, Geldbörse, T-Shirt,
    selbstgeschnitzte Ringe aus alten Fellen, umgedrehtes ungenutztes Fell, Tempo,
    Gaffa, alles, was verboten ist, wirkt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Dazu habe ich entschieden - nach langer Phase des Spielens mit Remo PinStripe, CS clear, CS clear mit Dot und zuletzt Emperor clear - auf coated zu wechseln.


    Das Gute: alle diese Felle gibt es auch mit Beschichtung (coating).


    ob ich mit cotaed-Fellen endlich vom lästigen abkleben/abdämpfen wegkomme


    Im Vergleich zu ansonsten baugleichen Fellen ist die Beschichtung naturgemäß etwas dämmend, ob es dann individuell reicht, um musikerpolizeikonform arbeiten
    zu können, das hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.
    Der Haupteffekt der Beschichtung gegenüber einen klaren Fell ist die Minimierung des Anschlagsgeräuschs, dieses wird dumpfer (subjektiv leiser) und die Trommel klingt somit etwas tonaler. Das ist dann aber auch wieder stimmungs-, kessel- und anschlagsabhängig.


    Ich würde mir einfach ein (1!) Fell testweise besorgen und das einfach mal ausprobieren, das ist am Billigsten, zumal der ein oder andere vielleicht noch was auf der Restehalde hat (ich hätte wahrscheinlich noch ein Coated Abassador irgendwo in irgendeiner kleinen Größe).


    Meine Erfahrung: in letzter Zeit hatte ich öfter Begegnungen mit Coated Emperor, die waren sehr dankbar,
    für meinen Geschmack und mein Set schon etwas zu dumpf, aber wirklich sehr angenehm, eher rund und warm.


    Dünnere Felle sind dynamisch nach unten hin dankbarer, dickere vertragen naturgemäß dynamisch oben mehr,
    für mich ist Amabassador das Allround-Maß, das zwar keine Extreme, aber sonst so ziemlich alles abdecken kann.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was die leidige Beschichtungsdiskussion betrifft: ich habe da keine ernsthaften Probleme, weder daheim (Proberaum)
    noch woanders (Vereinssets). Dafür habe ich ein G1, wo man inzwischen mittig durchgucken kann. Irgendwie ist bei
    mir die Welt verkehrt.

    Hallo,


    ich dachte, "Santander" wäre eine Bank.


    Nun ja, man merkt es schon, das ist eine "Marke",
    die es nicht wirklich gibt.


    Wenn man ein Schlagzeug kaufen möchte, muss
    man sich überlegen, was man will.
    Das ist der erste Schritt.


    Einfach mal etwas zu kaufen, dass so ungefähr
    so aussieht, ist nicht zielführend.


    Grundsätzlicht:
    Stufe 1: buntes Plastik aus der Kinderspielzeugabteilung gibt es schon für wenige Euros, es gibt sogar Spaßvögel, die damit versuchen, Musik zu machen, ernsthaft tut das aber niemand.
    Stufe 2: Ein optisch halbwegs nach Drum-Set aussehendes Gerät im Karton beim Aldi und diverse Fantasienamen, die aber im Instrumentenbau völlig unbekannt sind, weil sie nur für "Einstiegsware" verwendet werden, kostet rund 200 Euro und ist so etwas, um einem Kind drei Tage Freude zu bereiten, bevor es sein Hobby wechselt.
    Stufe 3: Wer ernsthaft musizieren möchte, braucht ein ernsthaftes Instrument(arium), das kostet leider auch ernsthaft Geld.
    Entweder man spart für eine Komplettlösung oder man fängt mit einzelnen Teilen an, die für das Üben und Spielen essentiell sind.
    Dazu muss man sich mit der Materie bereits beschäftigt haben. Dafür hat man dann aber auch schon gelernt und hat die Chance,
    Musiker zu werden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich kenne so Einiges.


    Jede Gruppe hat ihre ganz eigene Dynamik


    So würde ich es auch zusammenfassen wollen.
    Jede Gruppe ist anders und es gibt so ziemlich alles Mögliche.
    Für mich ist es inzwischen wichtig, relativ zeitig zu kapieren, wo der Hase lang läuft,
    das war nämlich in der Vergangenheit oft das Problem für Fehlentscheidungen meinerseits,
    die dann letztendlich dazu führten, dass ich wieder ging oder auch gegangen wurde.


    Am Einfachsten sind für mich inzwischen klare Strukturen, bestes Beispiel Orchester, da
    gibt es klare Hierarchien, die einem dann entweder personell zusagen oder auch nicht.


    Bei klassischen Bands fand ich häufig Demokratie auf dem Türschild aber Diktatur im Raum.
    Das lernt man mit der Zeit immer besser zu erkennen. Inzwischen gucke ich da als Erstes
    danach und der Fisch stinkt vom Kopf, d. h. die Diktatur passt einem dann bzw. man kann
    sich damit arrangieren oder eben nicht.
    Manches bekommt man aber auch erst mit der Zeit mit.


    Meiner Meinung nach muss eine Band verschiedene Motoren (in einer oder mehreren)
    Personen beinhalten, sonst funktioniert sie nicht. Mitläufer muss man akzeptieren oder
    konsequent hinauswerfen, praktikabel ist eine gewisse Toleranz, die bedeutet, dass man
    die Fürs und Widers abwägt und Dinge so nimmt, wie sie sind.
    Wichtig ist, dass die Kapelle letztendlich einheitlich in eine Richtung geht, ich bin ein
    großer Fan der Zweitband für Leute, die noch Anderes machen wollen, was eben im
    derzeitigen Rahmen einfach nicht geht. Man kann nicht von allen den gleichen Ehrgeiz
    in allen Punkten erwarten, man selbst hat auch Defizite, oft sieht man die gar nicht so
    gut.


    Entscheidend ist, dass der kleinste gemeinsame Nenner von allen geteilt wird.
    Geht das nicht, dann wird es Personalentscheidungen geben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    jedem Arscherl sein Hockerl.


    Ich persönlich sitze auf allem, was mir hingestellt wird.
    Besonders angenehm fiel mir zuletzt so ein samtiges Gerät
    von Gibraltar auf, wo noch eine Lehne dran war, man wird
    alt.
    Was die Verstellerei betrifft, finde ich Spindeln dann sinnvoll,
    wenn mehrere das Ding benutzen, ansonsten halte ich davon
    nix.
    Oben ist mir eine richtige Klemme wichtig, damit sich nicht
    dauernd die Schraube löst, unten will ich ihn angemessen
    einklappen können und die Sitzfläche habe ich gerne so, dass
    sie auch in den Koffer passt, wobei man da ja auch den Koffer
    anpassen kann.


    Wozu Kanäle gut sein sollen, erschließt sich mir (noch) nicht,
    der Kontinenz sei dank. Weder an Fahrradsätteln noch an
    Hockern kann ich den Sinn von Belüftungen, Zweiteilungen
    und Ablaufrinnen erkennen, mir wäre das zu zugig, nicht
    dass man sich noch was einfängt.


    Früher dachte ich mal, Textil sei besser als Kunstleder, aber
    inzwischen mag ich es lieber abwischbar, wenn es nötig ist,
    lege ich einfach ein Textil auf.


    Für mich gibt es nur zwei Hockerklassen:
    a) Luxus (da kann man wenig falsch machen, außer dass das
    Zeug dann schwer und schwer transportabel wird)
    b) Kindergarten (da muss man manchmal Kompromisse machen,
    aber viele funktionieren tatsächlich ganz gut).


    Mein Bühnenhocker hat gerade mal rund 65 gekostet und
    daheim sitze ich auf meinem alten Ersthocker mit Zweitbezug,
    im Proberaum habe ich noch ein grausames Billigteil, wo man
    aber gemütlich sitzen kann.
    Geht alles.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei mir roch es im Sommer mal nach Autoreifen, die eine
    Vollbremsung hingelegt haben.


    Könnte daran gelegen haben, dass ich seinerzeit mal
    Gummischlegel ausprobiert habe.


    Vielleicht sollte ich mal ein Resonanzfell abschrauben
    und den Michel machen, vielleicht wirkt dann die
    Birke heiland.


    Sayonara
    Jürgen

    Hallo liebe Musiker


    Guten Morgen,


    irgendwie die falsche Anrede ...


    Im Ernst:
    wenn ich Schlagzeug spielen will, wie das Menschen tun, die in einer Kapelle spielen,
    dann sollte ich mich nicht in meiner Kemenate einschließen, sondern raus auf die
    Straße gehen, dort wo diese Leute sind, mit denen man eine Kapelle aufmachen kann.
    Alles andere ist grau(sam)e Theorie.


    "Rosanna" ist quasi die "Black Page" für Mainstream-Popper (die glauben wollen, dass sie Rocker wären).
    Man muss nicht jeden Scheiß versuchen, nachzumachen, vor allem dann nicht, wenn das Koks alle ist.


    Wenn man bei einer Stones-Cover-Band einsteigen will, sollte man vor allem Anzüge tragen können und
    gerne mal die Hi-Hat auf dem Back-Beat weglassen können.
    Will man zu den Beatles, sollte man alles verkehrt herum aufbauen und dann versuchen, damit klar zu
    kommen, was mit einem Klaren besser gelingen wird.
    Sollte der Weg zu den Who führen, sollte man zu Ecstasy greifen und möglichst viel um sich herum scharen,
    was man dann wegtreten kann.
    Für AC/DCs empfehle ich ein Tabak-Endorsement und Abstinent von allzuviel kompliziertem Krams.
    Wer masochistisch veranlagt ist und erst mal zehn Jahre knallhart üben will, kann natürlich auch in eine
    Golden Earring- oder ZZ Top-Cover-Kapelle einsteigen.
    Es ist für jede(n) etwas dabei.


    Grüße
    Jürgen