Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    der Kessel sieht auf dem Bild gar nicht schlecht aus,
    was er genau ist, lässt sich so aber nicht feststellen,
    es ist nicht ausgeschlossen, dass er tatsächlich von
    Sonor ist, es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass
    er von woanders ist.


    Einzelne Teile wurden offensichtlich von verschiedenen
    Trommeln zusammengesetzt, was der schwarze Punkt
    auf der Plakette soll, ist mir nicht erklärlich, die zwei
    Schräubchen daran sehen gruselig aus.


    Abhebung und oberer Reifen sind tatsächlich aus neueren
    Zeiten als etwa die Böckchenform (ob die Böckchen selbst
    älter oder neuer sind, lässt sich so auch nicht erkennen).


    Erhellung wird man am Schnellsten bekommen, wenn man
    den Verkäufer mal einer peinlichen Befragung unterzieht
    oder sich historisch ab etwa 1980 ein wenig ins Studium
    in den Elfenbeinturm setzt und dann ab und an mal in den
    Keller geht, um den Eimer auf dem Untersuchungstisch
    seziert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei den gestellten Anforderungen würde ich das nehmen, was am schnellsten lieferbar ist.


    Zu den gezeigten Angeboten fällt mir viel ein, das ist dann aber im Bereich von Spekulatius
    oder betrifft meine individuellen Spleens. Wenn die Dinger nicht kaputt sind, kann ich auch
    auf denen allen spielen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die vorhandene einpacken und mitnehmen geht gar nicht?

    Hallo,


    ich war ja mal Besitzer von "UT"-Fellen, das "T" steht übrigens für "Taiwan", auch
    wenn manche das mit China gleichsetzen, so machen die Erben Remos immer noch
    einen Unterschied.


    Auf meinem Force 3001 waren diese "Werksfelle" aufmontiert.
    Der Klang des Drum-Sets wurde gelobt.
    Später habe ich die Befellung mal gewechselt, da klang es noch
    besser. Dennoch klang ein Hilite-Tom, dass fellig und farblich dazu
    passte und hinzu gestellt wurde, irgendwie brillanter im Klang.


    Ich persönlich käme nicht im Traum (ok, im Albtraum vielleicht) auf die Idee, in
    minderwertige Felle zu investieren. Ich lasse einfach die Qualitätsfelle in Würde
    altern, auf Dauer ist das billiger und die meisten Musikanten hören das sowieso
    nicht, nebenbei investiere ich aber in projektionsfreundliche Trommeln, die
    Stimm- und Fellfehler tolerieren, das entspannt das Arbeiten zuhause und unterwegs.
    Eine Billigbude, wo man ständig justieren muss, um auf einen anständigen Klang zu
    kommen, hat bei mir Hausverbot.
    Nebenbei habe ich auf Bühnen auch nie die Zeit, die Felle mal alle durchzuföhnen und
    von Hinz zu Kunz nachzustimmen.
    Schon zu Zeiten als ich noch gar nicht stimmen konnte, fiel mir auf, dass eine
    meiner Trommeln praktisch immer gut klang, das war faszinierend. Übrigens machte
    die auch in jedem Raum eine gute Figur.
    Viele andere Instrumente sind deutlich zickiger.


    Nach meiner Meinung kommt der Klang in erster Linie vom Musikanten.
    Wenn man mal erlebt hat, wie ein und diesselbe Bude von mehreren Leuten bearbeitet
    unterschiedlich klingt, dann ist das schon interessant. Dabei verlieren Trommeln aber
    dennoch ihren grundsätzlichen Charakter nicht, der einzelne Musikant kitzelt lediglich
    jeweils andere Aspekte besonders hervor.
    Vollkommen unterbewertet wird in den Diskussionen auch die Dynamik.
    Manche Instrumente und eben auch Felle klingen in einer Holzhacker-Kapelle hervorragend,
    in einem Streicheltrio dagegen gruselig und umgekehrt (wobei dann auch mal schnell von
    "kaputt" gesprochen werden kann). Es ist völlig unsinnig, jedem dasselbe empfehlen zu
    wollen.


    Auch der Glaube an den ein oder anderen Guru ist immer schön.
    Meistens sind Aussagen von Musikanten oder derem technischen Hilfspersonal eher rustikal-
    stammtischrelevant oder gar ironisch gewürzt zu verstehen, nicht unselten sogar schlichtweg
    nach einer kurzen Nacht vor dem ersten Einwurf von erhellenden Hilfsmitteln eben mal im
    Schmerz dahergefaselt.


    Grüße
    Jürgen
    kocht jetzt mal Kaffee

    Guten Morgen,


    Warum heißt der Thread eigentlich "...das Drummerforum wünscht sich..." ???


    Le Forum - c'est moi.


    Tatsächlich ist das hier ein Sammelsurium von teilweise doch recht exotischen - und damit
    weder allgemeingültigen noch serienproduktionsmäßig sinnvollen - Einzelansichten.
    Fakt ist, dass das, was zu einem realen Kurs verkauft werden kann, auch verkauft
    wird und was die Masse von Kunden nicht für ordentliches Geld abnimmt, das gibt es
    eben nicht.
    Nebenbei gibt es natürlich neben BWL auch noch Naturwissenschaft. Wer allso eine
    Trommel, die Kaffee kocht, will, der sollte nicht erwarten, dass sie klingt, wie eine,
    wo keine Kaffeemaschine eingebaut ist.


    Es gibt Angebote von Herstellern, die werden schlicht von
    den Drummern nicht angenommen


    Das ist die andere Seite der Medaille, da gibt und gab es gute Ideen und Produkte,
    aber das gemeine Volk kauft dann halt doch nix oder absolut sinnloses Zeug, das
    der Nachbar halt auch hat und bei dem klingt es ja auch nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Klangqualität macht der Filter,
    die Dämmqualität das Silikon und der Filter oder der Ohrhörer,
    je nachdem, was man hineinsteckt.


    Ich hatte das auch mal so genutzt (Ohrhörer in Otoplastik gesteckt)
    und fand das gar nicht so schlecht - für Metronom.
    Ich finde aber diese Ohrhörer-Kabel recht unbequem und nutze daher
    lieber einen ohrumschließenden Kopfhörer, insbesondere dann, wenn
    ich die Playalongs in guter Qualität hören möchte.


    Das ist alles sehr individuell und auch eine Frage der Gewohnheit.
    Ich würde es einfach mal ausprobieren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe auch erst verstanden, dass lackiert wurde.


    Zu den Dellen im Fell kann ich auch nichts sagen.


    Das mit dem "asymmetrisch" kann am Kessel, am Fell
    und am Reifen liegen. Wahrscheinlich ist es Spiel.
    Das kommt in der Preisklasse häufiger vor.


    Wenn Laien herumschrauben, wird es meist nicht
    besser, eine Trommel stimmen, können wenige.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich meine mich dunkel zu erinnern, die Dinger mal auf der Messe
    angespielt zu haben.


    Grundsätzlich kann ich es klanglich singulär (alleine ohne Band)
    nachvollziehen, wenn man dünnere Becken schöner findet, aber
    als Praktiker interessiert es mich brennend, was hinten in der
    letzten Stuhlreihe ankommt, wenn noch ein paar Elektriker dabei
    sind. Das ist oftmals komplett anders und deshalb kann ich mit
    den dünnen Varianten nichts anfangen, ich würde wahrscheinlich
    die PST7 komplett in Rock nehmen.


    Ich verwende übrigens auch keine 2002 Thin Crashes, obwohl
    diese fantastisch schön klingen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Optimismus ist eine schöne Sache,
    solange man nicht weiß, was es ist,
    kann man fröhlich spekulieren, ich
    sage mal, dass es ein Concept ist
    und die Messingbleche sind sicher-
    lich auch keine Erbauung.
    Ich wundere mich schon fast, dass
    die sieben Jahre gehalten haben.


    DrumCraft würde ich nicht kaufen,
    mir gefällt die Lackierung nicht.
    Nebenbei gibt es das nur noch
    als Auslaufmodell und es wird keine
    Möglichkeit der Nachrüstung geben.


    Ich würde immer auf Bewährtes
    setzen, wo man zumindest Ähnliches
    nachkaufen kann oder was man zumindest
    gebraucht wieder gut verkaufen kann.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    für die heimlichen Dämpfer mag das der heilige Gral
    der Gottesbescheißung sein, mir wäre das zu unflexibel,
    das Loch meiner Waschmaschine hat keine 24".


    Grüße
    Jürgen
    abwaschbar

    Hallo,


    wenn man sieben Jahre schon spielt, aber offenbar relativ wenige
    Vorstellungen hat, dann kommt mir das merkwürdig vor.


    Offenbar scheint es aber eine Vorliebe für Black zu geben, das
    sieht man an der Musikrichtung und am ausgesuchten genannten
    Set.


    Dazu würden Paiste 900 in Schwarz passen.
    Kostet rund 550 und klingt metallisch.


    Untenrum dann noch Mapex Armory, hört sich martialisch an
    und ist schön schwarz. Das Design kostet halt 250.


    Dann fehlt noch ein Hocker und das Budget ist schon
    wieder überschritten, es ist ein Kreuz mit den Prioritäten.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich hatte jetzt schon den ein oder anderen Auftritt in
    den verschiedensten Formationen, so gut wie nie habe
    ich ein Mikrofon-Set selbst im Einsatz gehabt.


    Entweder die Auftritte sind so klein oder eben die Anlage
    so impotent, dass sowieso nichts dabei heraus käme, was
    man hören wollte oder es gibt einen Techniker, der das
    Gelump sowieso dabei hat.


    Es gab ein paar Ausnahmen, da war dann aber eine Anlage
    da.
    Es gab auch ein paar Fälle, wo Semiprofis gerne die Hupe
    abgenommen wissen wollten, manchmal habe ich das gemacht.
    Es gab aber auch Fälle, wo ich es nicht gemacht habe.


    Die Musik kommt vom Musiker, wernn der anständig treten
    kann, dann hört man auch was. Für die Übertragung ist
    der Techniker zuständig.


    Für 300 Eier gibt es sowieso kein Set, das was taugt.
    Wenn das Geld weg muss, würde ich ins Hupenmikro
    inklusive Ständer (muss auch taugen, nutzt nix, wenn's
    Mikro hinfällt oder der Trommler beim Schrauben sich
    die Finger aufreißt) und Kabel und schon ist das Budget
    geschrumpft, so dass man vom Rest noch ein gutes
    Buch kaufen kann.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Derzeit 6 Mikrofone (waren mal 8), letzter Einsatz:
    Mai (1).

    Guten Morgen,


    arti: jetzt mit der ausführlichen Beschreibung kann ich es nachvollziehen.
    Möglicherweise habe ich das auch schon (unbewusst - also nebenbei aus ganz
    anderen Gründen: Big Band) getan, bevor ich mir
    den Doppelhuf gekauft hatte, man vergisst schnell, was praktisch gestern
    war.


    DerNeue: das mit der Dämpfung kann die Dynamik natürlich töten, ich habe
    da schon einige Erlebnisse gehabt, da klang der Eimer praktisch immer gleich
    dank Bettzeug (heute auch mit modernen Spezialfellen leicht imitierbar).
    Wenn man im Pop/Rock/Metal-Bereich unterwegs ist, stört aber zu viel
    Dynamik, da ist man mit anständiger Dämpfung besser bedient, wenn die
    Dämpfung stark genug ist, erübrigt sich auch der ansonsten dämpfende
    Effekt des Liegenlassens des Schlegels im Fell, der ohnehin weder fell- noch
    gelenkschonend ist und in der Tat gut geübt sein will, wenn es nicht scheppern
    soll.


    meine Ar...muskeln müssten das übernehmen und ausgleichen


    Meiner Meinung nach werden die A-Muskeln von vielen unterschätzt.
    In der Tat sitze ich nicht mit den Füßen, denn die müssen ja spielen (können).
    Wenn ich die zum Stehen brauche, kann ich nicht damit spielen.
    Sitzen geht ohne Füße. Wer umfällt, muss üben, das Sitzen.


    Grüße
    Jürgen
    Ei babbel Hassian

    Guten Morgen,


    die alten Iron Cobras sind hervorragende Teile, die haben als Single
    mal 159 gekostet, ich würde die grundsätzlich für 80 (VHB) anbieten.


    Die Flexi ist die seltenste und wohl auch unbeliebteste Variante, da
    wird man länger warten müssen, bis sich ein Freund dafür findet.
    Die Power ist die beliebteste Sorte, die sollte in absehbarer Zeit weg
    gehen. Ich persönlich bin ein Freund der Rolling, kann hier somit
    niemanden von seiner Last befreien (und habe sowieso eher zu viele
    als zu wenige herumfliegen).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei der Devise auf Präzision üben bin ich dabei,
    bei der Devise auf Leise üben bin ich weg.

    oder war da auch noch was mit dem weg


    In der Tat.
    Wenn es laut werden soll, braucht man Weg, nach dem Treffer muss der Schlegel dann wieder weg und zwar schnell.
    Liegenlassen ist immanentes Dämpfen, das kann klanglich gewollt sein, es verhindert naturgemäß die volle Entfaltung des Tons
    und es verhindet auch, dass man wieder automatisch Anlauf für den nächsten Schlag hat, denn den bremst man damit auch aus.
    Ich persönlich bin ein Freund des offenen Spiels, ohne Druck (!), aber mit Schwung. Let it swing!


    Übrigens halte ich auch viel davon, mal dynamisch zu üben, die meisten Popper denken ja, untenrum gibt es einen Ton und eine
    Lautstärke, da lässt sich auch variieren, insbesondere im Hinblick auf Akzente (im Jazz braucht man die genauso wie das feder-
    leichte Leisespielen; für Doppelhuffreunde bietet sich auch ein Wirbel von ganz leise nach ganz laut und umgekehrt an, tolle
    Sache).


    Grüße
    Jürgen

    Das blöde ist halt dass dadurch der Sound des Natursets nicht mehr so dolle ist


    Hallo,


    ich fand früher mein Set besser klingend, wenn es in den Höhen dank Kopfhörer gedämpft wurde.


    Kinder sollten ohne Gehörschutz kein Schlagzeug spielen


    Das gilt auch für Erwachsene, es sei denn, sie sind bereits nahezu taub und hören es sowieso nicht mehr.


    Weder der DT770M wie auch der DT770Pro sind was die Dämmung anbelangt empfehlenswert.


    Ok, das werde ich demnächst mal ausprobieren, bisher hatte ich die Dinger nur ohne Schlagzeug drumherum mal auf den Ohren.
    Wobei Kind hin oder her es immer auf die individuelle Kopfform und auch das haptische Empfinden an, ich persönlich habe mit dem Zeug kein Problem, andere werden verrückt.


    Es muss passen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,
    ich fange zum Aufwärmen mit lustigen Doppelhufen an,
    allerdings kaum durchgehendes Getrampel, sondern hauptsächlich
    Rhythmen.
    Eine Zeitlang hatte ich das mal mit der Pyramide gemacht, das
    wird dann bei Zweiunddreißigstel aber etwas heiß und 160 bleiben
    dann leider weit weg.
    Im Moment mache ich Achteltriolen und Sechzehntel in verschiedenen
    lustigen Rhythmen.
    Ich hatte auch mal mit Rudiments unten angefangen, das ist aber
    ein bisschen frustrierend, wenn es schnell gehen soll.


    Wenn es wirklich um Geschwindigkeit in hohen Tempi gehen soll, dann
    würde ich wieder mit der Pyramide arbeiten. Man kann auch mal freies
    Tempo nehmen und accelarando-ritardando und da capo machen, da
    neigt man dann aber möglicherweise zum huddeln.


    Wenn man mit Ferse unten mal lernt, ordentlich zu bumsen, dann klappt
    es auch mit Ferse oben besser, jedenfalls bei mir.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Dauert natürlich alles ewig, bis das klingt und schwingt.

    Hallo,


    natürlich gibt es immer mal wieder Ausnahmen, die wirklich talentfrei sind,
    das sind aber grobe Ausrutscher aus der Statistik.


    Das Problem liegt fast immer bei vier Buchstaben:

    mehr oder weniger


    heißt, dass es relativ planlos stattfindet und somit eben keine schnellen Erfolge zu erwarten sind.


    Wer nach zwei Jahren noch

    Base


    schreibt, sollte durchaus mal überlegen, ob es das richtige Instrument ist.
    Das geht wirklich gar nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn es um die Playalong-Verabreichung geht, würde ich immer auf einen geschlossenen und ohrumschließenden Kopfhörer setzen,
    der passt auch noch, wenn die Ohren gewachsen sind und klingt im Zweifel (Preis/Leistung) besser.
    Ich persönlich nutze seit 29 Jahren einen DT-100, der DT 770 sieht viel moderner aus, ist ansonsten ebenso
    empfehlenswert.


    Ich habe damals (1988) übrigens ein Tape Deck mit regelbarem Kopfhörerausgang verwendet, letzteres war
    mich wichtig, denn Verstärker waren damals teuer und schwer.


    Playalongs über das telefonino (mp3) in Kombination mit solchen Ohrenstöpseln machen mir keinen Spaß, da ist
    mir die Außendämmung zu schlecht. Bessere Außendämmung sorgt dafür, dass man drinnen das Playalong besser
    hört und somit nicht so laut fahren muss. Noch ein Argument für klassischen Kopfhörer.


    Grüße
    Jürgen