Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    Die Einstellung der Pedale ist eine sehr persönliche Sache


    Ja.
    Allerdings komme ich jedenfalls immer wieder in die Verlegenheit, Fremdpedale spielen zu müssen/dürfen.
    Da lernt man dann manchmal ganz andere Einstellungen kennen.


    Ich brauche eine Einstellung, die mich auch mal was ruhigeres wie Blues spielen lässt


    Die harte Einstellung kenne ich auch, das machen gerne die Schnellmetaller, denn da hilft es.
    Bei langsam-locker-leise ist es dagegen schwerer, die Kontrolle zu bekommen/behalten. ich persönlich bin materialfreundlich eingestellt, lasse die Feder also dank légèrem Umgang länger leben und bin komischerweise - allerdings nach Jahren - schneller und länger unterwegs, wenn es sein muss, wobei ich eigentlich nie immer dasselbe ewig spiele oder gar übe.


    Gerade ca. 10-15 Minuten Heeldown üben, hat mich ziemlich weitergebracht


    Interessanterweise bin ich auch über das Üben mit Ferse unten besser geworden, tatsächlich übt man dabei konsequent, den Fuß zu bewegen, während man ansonsten leicht auf den Abweg kommt, das Bein arbeiten zu lassen, was naturgemäß (Masse ist träge) dann nicht schnell werden kann, bestenfalls eben laut.


    Zum Video:
    endlich mal ein Musikant, der anständig angezogen ist, kommt gleich viel seriöser rüber.
    Shoes: ich benutze das ganze Pedal und kann auch nackig,
    also unten
    an den Füßen.
    Warum der Mann das Pedal hinten spielt, muss er mir mal erklären, das kostet nämlich
    mehr Kraft, weil man den Hebel vor sich her schiebt, statt ihn zu nutzen, daher muss er
    wohl auch die Winkel höher stellen.
    Von dem Seitwärts-Gewackel konnte mich bislang auch niemand überzeugen, für mich
    ist das zusätzliche Arbeit, die man bei wirklich entspanntem Üben sich auch schenken kann.
    So hat jeder seinen Glauben.


    Am Ende zählt, wer klingt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wieviele Hits muss ich jetzt noch gleich machen?


    PPS
    Wer gerne singt und lila Wände mag ...
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    PPPS
    Und wer weiß, dass das sowieso alles Kindergarten ist ("no rocket science") ...
    [video]

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    PPPPS
    Ah, geht also doch mit Bar-Fuß ...
    [video]

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    PPPPPS
    Und ja, man kann auch das ganze Pedal nutzen ...
    [video]

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    PPPPPPS
    Jeder macht, was er will, wobei eigentlich sind ja alle falsch, denn
    Double-Bass geht eigentlich so:
    [video]

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    Guten Nachmittag,


    So sehr ihr euch auch bemüht, diese challenge schlecht, ja sogar kontraproduktiv zu reden, ihr bewirkt damit leider das Gegenteil, ich bin nämlich so ein jetzt-erst-recht-Mensch


    Ich sag' nix mehr.


    Ich war ja auch mal jung und habe mich an gewissen Dingen abgearbeitet.
    Aus der heutigen Sicht war Manches davon sinnvoll, anderes nicht.
    Mein Problem bei solchen Übungen ist und bleibt (!), dass sie nicht zielführend
    sind und - zumindest etwas empfindlichere Gemüter wie mich - zur Frustration
    bringen können.
    Selbst mit meinem heutigen Wissenstand ist es mir nicht gelungen, letztes Jahr
    alles unfallfrei zu gestalten, da gab es auch Noten auf dem Pult, die hätte ich
    besser frühzeitig vereinfacht, aber neues Jahr, neues Glück.


    Mein Übeprogramm ist voll.
    Hätte ich Langeweile, würde ich weder diese "challenge" noch einfach so
    Rudiments üben. Letztere machen für mich nur im Zusammenhang Sinn.
    Deshalb schreibe ich diese - sollte ich wirklich mal zu viel Zeit haben -
    in musikalische Kontexte um, so dass sie mit Drum-Set gespielt werden können,
    denn einfach nur Paradiddle auf der Kleinen ohne alles ist halt hinterher
    bestenfalls Paradegetrommel und eben noch kein Schlagzeug im popularmusikalischen
    Sinn.


    Wenn ich ganz am Anfang wäre, würde ich eher die wichtigen Sachen üben, also
    so etwas zum Beispiel:
    Bumm-Baff-Bumm-Baff (alles Viertele und obendrüber vier Viertele auf der Hi-Hat)
    und dann mal: Bumm-Bumm-Bumm-Bumm (braucht man dringend für Live-Auftritte),
    dann wieder Takt 1 und anschließend mal Ba-Ba-Ba-Ba-Ba-Ba-Ba-Ba (Achtele, wahlweise
    mit den vier Hupenschläden drunter, auch vier Tritte auf der Hi-Hat parallel oder
    alternativ und so weiter, damit man irgendwann mal ein Lied von vorne bis hinten
    realistisch hin bekommt.
    An Rudiments finde ich den "Brack" für laute Musik am Wichtigsten, alleine den
    Einzelvorschlag stadionrockmäßig sauber hinzubekommen über drei Minuten ist
    für Live-Auftritte von der Königin ("Wir wiegen dich") unabdingbar.


    Wenn man die Hi-Hat kennenlernt, darf man auch mal Treten ("chick"), geschlossen,
    halboffen, offen mal ausprobieren, da freut sich dann auch mal der linke Fuß, den
    viele allzu sehr vergessen oder vernachlässigen. Dann kann man nämlich den allseits
    braubaren Viertele-Groove variieren, ein Takt geschlossen, ein Takt halboffen usw.,
    muss man auch erst mal hinbekommen über drei Minuten lang (bis die Platte zu Ende
    ist).


    Aber man darf natürlich auch gleich Latein studieren, alles ist erlaubt, dies ist ein
    freies Land, also sowohl dieses als auch jenes.


    Geduld hab ich im Golf gelernt, da bin ich sattelfest


    Ich dachte, das mit den Sätteln wäre Polo.
    Egal, Hauptsache Fau-Weh.


    Grüße
    Jürgen
    wird auch immer manchmal missverstanden

    die Snare damals "nur" 250 Mark gekostet


    Gude Morsche,


    also für 150 € nehme ich die auch ohne Teppich und mit falsch montierten Stäben ...


    Zu den Stäben: bei der Montage auf dem Foto, bekäme ich Probleme beim abschalten des Teppichs.
    Schon mit richtiger Montage hatte ich schon Konkakt der einen Strebe mit einer Strebe vom Trommel-
    ständer (war allerdings auch nicht das Signature-Modell).
    Irgendeinen Grund gab es, warum die ursprünglich geraden Stäbchen später als gebogene verändert
    wurden, mir fällt er aber gerade nicht ein.


    Zu den Teppichen: ich hatte auch nur Trommeln mit 24er, dass es den 22er gab, weiß ich aus dem
    Prospekt. lustigerweise hat meine verbliebene D 528 nach einem Fall zwei Spiralen verloren, die ist
    jetzt also Jazz-Rock.


    Da fehlen aber 3 Spiralen


    Das ist ja dann schon fast Metal.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    is doch egal, dann nimmst halt ein Glas, einen Aschenbecher, einen kleinen Topf... wurscht!


    Nein, das ist keine Wurst.
    Hier gibt es nur Tofu.


    Ich hab da noch "ein paar" Challenges offen:


    In der Tat.
    Wenn man ein Haus baut, hebt man erst mal die Erde weg, um den Keller machen zu können.
    Wer oben gleich ein Penthouse draufsetzen will, nachdem gerade mal der Bauzaun steht, wird sich wundern.


    Also ich mache nicht mit. Ich kriege das nicht hin


    Die erste Erkenntnis des fortgeschrittenen Trommlers ist, dass er erkennt, dass er eigentlich nichts kann. Dafür habe ich auch eine Weile (Jahre) gebraucht.


    Ohne dir jetzt deinen grenzenlosen Optimismus und Enthusiasmus nehmen zu wollen, wette ich einen recht hohen Geldbetrag (oder deine IP gegen meinen Sensitone Blecheimer), dass du das in einem Jahr nicht hinkriegen wirst.

    Ich schließe mich an, kann noch eine Free-Floating einsetzen, falls Bedarf besteht.


    Die meisten hier (mich eingeschlossen) "quälen" sich wahrscheinlich mit wesentlich bescheideneren Aufgaben herum


    In der Tat.
    Man muss dann allerdings zwischen fröhlichem Erarbeiten und Quälen unterscheiden. Es hat mich lange Zeit (zwei Jahrzehnte) gekostet, die Quälerei zu beenden und endlich mal effektiv zu werden.


    Aus meiner alten Zeit:
    da hatte ich auch so spinnerte Ideen.
    Der "Erfolg" war: es klappte und klappte nicht.
    Praktischerweise wurde ansonsten nur Gustav geübt und der auch nicht so richtig effektiv. Das Ende vom Lied: es ging nur langsam voran und altersbedingt den anderen hinterher.
    Wenn man vorwärts kommen will, muss man sich realistische Ziele setzen und das sind keine "challenges", das sind einfache (ja, einfache) Übungen, die konkret helfen.
    Nehmen wir den Blödsinn mal auseinander:
    Timbale haben wir nicht, Kuhglocke ist für Perkussionisten, Tom-Toms werden überbewertet => weg damit!
    Glocke des Ride-Beckens treffen wir sowieso nicht, vor allem dann nicht, wenn wir keins haben => weg damit!
    Hi-Hat auf die Eins: super.
    Sechzehntel untenrum, was ein nerviges Gebumse, das geht auch straight: four-on-the-floor.
    Beklopptes Zwischengefrickel mit der Kleinen ist für Profis, in Pop-Rock-Punk geht es mit Zwei und Vier auf die Bank.
    Wow!
    Klingt (fast) genauso gut wie beim Paradetrommler und klappt dann nach ... zwei Wochen?
    (Mit "Klappen" meine ich, dass es so klingt, dass die Nachbarn tanzen und zwar nicht im Dreieck.)


    Grüße
    Jürgen


    Challenges: Schlafen, Essen, Trinken, Zähne putzen - back to basics

    meine Prioritäten wären


    Hallo,


    das ist beim Kauf mit begrenztem Budget aber unbegrenzten Wünschen immer als Erstes (sozusagen a priori)
    zu beachten.


    Wenn man das mal macht, sieht man klarer.


    Diese moderne Kompaktkaufmode (alles in einem Koffer) sorgt dafür, dass man dort schöne Dinge kauft, wo
    man sie nachher nicht hört und was man hört, ist dann oft nicht mehr schön.


    Funktional:
    Ohne anständige Ständer steht nichts anständig, wer kein Ästhet ist und auch nicht viel mit Auf- und Abbau
    oder gar Reise beschäftigt ist, kann da sparen, ansonsten ist das am Wichtigsten.
    Wer ab und an mal stimmen will, freut sich über Gewinde, die funktionieren, sowohl als auch (also drehen und
    stehen und das auch noch gleichmäßig).


    Klanglich:
    Erstens: Becken.
    Ich würde nie nach Trommelsets fragen, wenn ich auch Becken brauche.
    Im Zweifel lieber Scheiß-Trommeln und anständige Becken.
    Zweitens: Snare Drum - jedenfalls dann, wenn mehr als "baff" auf 2 und 4 passieren soll, einfach mal den Bolero
    von vorne bis hinten durchexwerziert und man sieht, was das Ding dynamisch kann, das ist dann nämlich sehr
    unterschiedlich, bei reinem "baff-baff-baff"-Geballer ist es dagegen möglicherweise nicht so wichtig.


    Zur Aversion gegen Gebrauchtware:
    das kann ich teilweise verstehen.
    Es gibt hier aber auch Angebote von Waren, wo ich persönlich keine Bedenken hätte, diese anstatt Neuware
    zu wählen. Das hier schon mehrfach gepriesene Ding aus dem Universum habe ich nur deshalb nicht gekauft,
    weil ich schon Trommeln habe, mein Bankberater flüchtet, wenn er mich sieht, es die falschen Größen für
    echte Männer hat und natürlich den falschen Namen auf dem Fell.
    Wenn ich jetzt 1500 da hätte und die beschriebenen Anforderungen, dann würde ich die weiße Pracht ernst-
    haft ins Auge fassen, bei den Becken wäre ich dort, wo ich bin und bei den Snare Drums würde ich versuchen,
    für 200 etwas Gebrauchtes zu bekommen, was Profis spielen. Hardware würde ich bei der geschilderten Anforderung
    durchaus mal an die ebenfalls schon empfohlene Yamaha-Leichtware denken.


    Übrigens habe ich das Dekaden-Ding und das aus dem Universum schon im selben Raum gehört.
    Nichts gegen die Perle, die ist für ihr Geld durchaus hübsch, aber eben eine andere Liga.
    Bei Snare Drums würde ich nie das mitgelieferte Ding haben wollen, dennoch kann man darauf spielen, aber eben nicht
    alles, für Mainstream reicht es aber lockerst.


    Wenn es unbedingt neu sein muss, würde ich einen Beckensatz für gut 500 (eher mehr), eine Snare für bis 300 und einen Trommelsatz
    mit Hardware für 600 nehmen, 100 gäbe es dann noch für den Hocker. Über Felle würde ich mir keine Gedanken machen,
    wer knapp kalkuliert, muss nicht die teuersten Felle drauf haben, die Bude wird ohnehin nicht überirdisch klingen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    Und das Video soll uns genau waaas zeigen?


    Also ich sehe schöne Füße und ein Bendel, das mich ablenkt und ein wenig stört.
    Was mir auffällt: der Stuhl steht nicht still, soll dass so sein?
    Mich würde so etwas stören.


    Ansonsten finde ich Vergleiche mit Burschen, die heimlich geübt haben, immer
    destruktiv.


    Ob man sich's bequem macht und wundert, dass es nichts wird oder
    ob man ernsthaft sich mit einem Instrument beschäftigt, kann jeder
    selbst entscheiden.
    Man kann auch auf dem Keyboard Schlagzeug spielen, da braucht man
    wenigstens keine Füße, ist also bequemer.


    [video]

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    [/video]
    Rock'n'Roll is very simple.



    Wenn man das mal ne Weile übt, sind Doubles am Ende auf loose getunten Pellen auch nicht anstrengender, weil man es halt kann und automatisiert hat...


    Da muss ich dann doch etwas (!) widersprechen.
    Ja, man kann es dann und man kann dann damit Leuten, die es nicht können, zeigen, dass es geht und eben dann auch tief klingt (und nicht nur tief aussieht), aber dennoch ist es dann noch leichter auf high-pitch-Kinderkram zu daddeln.


    Grüße
    Jürgen
    empfiehlt Tom-Größen von 6 bis 20.

    Guten Morgen,


    Achte doch mal drauf, wie z.B. Leute wie Ian Paice, Keith Moon, Simon Phillips oder Billy Cobham ihre Fills machen


    Schöner Ansatz, dummerweise haben 1, 3 und 4 ziemlich viel geübt und daher schon mehr Repertoire als wir hier zusammen und 2 hatte einen kräftigen Dachschaden nebst inspirierenden toxischen Stoffen intus, das ist kaum nachzuahmen, wenn man nicht bald verrecken will.


    Ich würde mal unten anfangen: vier Takte Lieblingsgroove, vier Takte Solo und da capo. Natürlich zum Metronom, damit keiner ausbüchst und
    die Soli würde ich primitiv beginnen, richtig primitiv.


    Alles andere kommt dann in zehn Jahren.


    Grüße
    Jürgen
    der auch nur das spielen kann, was er vorher mindestens zwei Wochen lang geübt hat, meist noch viel mehr/länger

    Guten Morgen,


    Es kann nicht sein, dass ich bei einem KD-9 ein besseres Bassdrumgefühl habe, als bei einer richtigen Bassdrum.


    Doch, das kann sein und liegt möglicherweise daran:

    die meiste Zeit an E-drums


    Man gewöhnt sich an alles und wenn man sich an Substitute gewöhnt hat, glaubt man einfach nicht, wie das Original schmeckt,
    siehe auch Fruchtjoghurt mit Erdbeeren.


    Man muss einfach viel zu stark treten, damit sich die Bassdrum durchsetzen kann


    Anhand des Videos sehe ich kein "starkes" Treten, das ist eher Leisetreten. Wenn man einen lauten Klang haben will, muss man weit ausholen, das sehe ich hier nicht.


    vibriert der Beater im dritten Ausschnitt am Head


    Das ist eine Frage der (Fuß-!) Technik in Kombination mit dem Instrument. Wenn man mehr Rückprall will, muss man höher stimmen und muss dann auch besser kontrollieren (mit dem Fuß),
    wobei mit besserer Kontrolle auch das scheinbare Problem des fehlenden Rückpralls ausgleichbar wäre.
    Wenn man tritt, während der andere Fuß noch den Schlegel im Fell hält, dämpft man den Ton ab, da muss man aber die richtige Dosis an Kraft verwenden,
    nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, dummerweise hat man dann weniger Zeit für die Ausholbewegung für den nächsten Ton mit dem dämpfenden Fuß.


    neue Felle oder neues Set?


    Weder noch.
    Üben reicht vollkommen und ist sowieso nicht vermeidbar, wenn es besser werden soll.


    Reso Head sollte ich wohl auch wechseln - siehe Riss am Loch?


    Wozu?
    Optik? Klang?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eine gute Trommel erkennt man daran,
    dass sie nach dem Auspacken schon gut klingt
    und man sie kaum schlecht klingen lassen kann.
    Nebenbei hält sie ein Leben lang und macht nie
    Probleme.


    Eine schlechte Trommel erkennt man daran, dass
    man sie mit viel Aufwand auch mal gut klingen
    lassen kann.


    Die meisten Trommeln können halbwegs ok klingen.
    Wer sich damit zufrieden gibt, kann viel Geld sparen,
    sollte aber Pflaster im Haus haben.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    bug or feature?


    Bei Ludwig weiß man das nie,
    der Klang ist das eine, die Verarbeitung das andere.


    Wenn der Karton schon mal offen war, könnte
    auch ein anderer Kunde, der etwas konsequenter
    war, die Ware schon mal retour gesendet haben.


    Ob eine Trommel plan aufliegt, weiß ich nicht, das
    habe ich noch nie bewusst getestet.
    Kratzer, komische Flecken und eine geöffnete
    Packung sind aber ein Argument für einen Preis-
    nachlass, zumindest war das früher so.
    Meine D 528 hätte ja auch HLD 588 heißen sollen,
    bekam dann aber - vermutlich wegen Verfärbung
    innen - nur die silberne Plakette (statt die güldene).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die deutsche Wikipedia ist ohnehin nur für Laien, die meinen,
    sie könnten dort ernsthafte Informationen bekommen.
    Bei Boulevard-Themen mag das noch halbwegs gelingen
    (falls man mal das Geburtsdatum von Helene Fischer braucht),
    aber für Fachfragen würde ich eher fachlich fundierte Präsentationen
    konsultieren wollen.
    Dort, wo sich viele Laien herumtreiben, darf man sich nicht wundern,
    wenn das ein oder andere gerne mal fachfremd interpretiert wird.


    Wenn ein Sologitarrist so mit mir reden würde (im Original) würde ich
    ohnehin die Band wechseln.
    Da hilft auch die Übersetzung nicht, zumal hier ja alle krampfhaft versuchen,
    die zweideutige Gossensprache weiß zu waschen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn die Decke 3 m hoch ist, hätte ich keine Angst vor Tötung des Klangs.
    Wenn der Aufwand genehm ist, würde ich es ausprobieren, schlimmstenfalls
    ist der Effekt marginal, dann sieht es aber wenigstens professionell aus.


    Möglicherweise gibt es im Raum aber auch noch andere Stellen, die hart und
    reflektierend sind, wo man Entschärfungen punktuell vornehmen könnte.
    Da alles, Becken wie auch der Lärm der Umgebungsmusikanten, sich im Raum
    klanglich rundum verteilt, wirken die Maßnahmen natürlich auch generell,
    nicht dass dann ein Gitarrist meint, seine Axt sei so stumpf geworden.


    Vier Quadratmeter Schaumstoff bei 26 qm Raum halte ich aber für einen
    Versuch wert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Den "Downbeat" würde ich gefühlt durch das im Deutschen geläufigere "Backbeat" ersetzten wollen


    ich meine, dass der down beat vorne ist und hinten der back beat, von daher würde ich das lieber nicht verwechseln
    wollen, auch wenn es im deutschen Fermsehen offenbar (beim Klatschen) gerne verwechselt wird.


    Ansonsten ist Übersetzen immer ein gewagtes Ereignis, ich weiß noch wie damals aus dem jungen Mädchen die Jungfrau wurde
    und was das alles bis heute hin ausgelöst hat.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    mir fällt auch immer wieder auf, dass diverse Cover-Bands meinen,
    ein Lied, das vor 40 Jahren mal auf Vinyl gepresst wurde, ist in Stein
    gemeißelt.
    Ende der 1990er ist mir das wieder stark aufgefallen, als die Adler
    aus Amerika ihren Schlager über das Hotel in Kalifornien völlig neu
    arrangiert aufführten.


    Im Trommelbereich ist das noch schlimmer, da gibt es Leute, die
    heute dies und morgen jenes tun,
    Wir wollen ja gar nicht fragen, was manche Gitarristen alles veran-
    stalten, ich erinnere da Cheap Trick, da wurde auch mal im Lied
    die Gitarre gewechselt, alles für den guten Klang selbstverständlich.


    Konkret: Fakt ist wohl, dass der Roschee Schneider den Einkaufszettel
    schon seit mindestens einer Dekade verlegt hat und ganz pragmatisch
    das nimmt, was ihm Johnny B. Goode anbietet, ist ja auch nur ein
    Mensch, wenn auch im Diensten der Majestät.


    Ach ja, und dem Freddy hängen wir ein Mikro auf den Sargdeckel, muss
    ja original sein.


    Das Leben ist ein Fluss.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mit "rim" dürfte der Spannreifen gemeint sein, man kann die
    Kleine Trommel (Snare Drum) nur auf dem Fell spielen oder
    auch als rim shot auf Fell und Reifen gleichzeitig oder mit
    aufgelegter Hand nur mit dem Stock auf den Reifen schlagen
    (rim click).
    Man kann auch alleine den Reifen anschlagen.
    Ob das aber wirklich gemeint ist, weiß ich auch nicht, denn
    "rim me out a beat" klingt für mich als Deutscher komisch,
    ein wenig unanständig, wenn ich ganz ehrlich sein darf, im
    Zusammenhang etwa so wie "Klapper da mal zackig was zusammen
    ... nur auf dem Rand ohne die Schnarrsaiten" (der letzte Begriff
    ist dann aber für den sonstigen Ductus etwas zu elaboriert.


    Zum stomp: ja.


    Zum Tom: der Tom = Thomas, die Tom = Tomate, das Tom = das Tom-Tom (Trommel)


    Zum Becken-Crash: wäre ein Unfall, das "crash" als Verb meint die Spielweise, wie
    man üblicherweise ein als "Crash" bezeichnetes Becken (Cymbal) anschlägt, nämlich
    etwas angeschrägt auf den Rand, um ein akzentuiertes rauschendes Geräusch (das
    mit viel Fantasie wie "crash" klingt) zu erzeugen.


    Ansonsten würde ich das auch alles so verstehen wollen.


    Grüße
    Jürgen
    immer etwas langsam ...