Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    arti: jetzt mit der ausführlichen Beschreibung kann ich es nachvollziehen.
    Möglicherweise habe ich das auch schon (unbewusst - also nebenbei aus ganz
    anderen Gründen: Big Band) getan, bevor ich mir
    den Doppelhuf gekauft hatte, man vergisst schnell, was praktisch gestern
    war.


    DerNeue: das mit der Dämpfung kann die Dynamik natürlich töten, ich habe
    da schon einige Erlebnisse gehabt, da klang der Eimer praktisch immer gleich
    dank Bettzeug (heute auch mit modernen Spezialfellen leicht imitierbar).
    Wenn man im Pop/Rock/Metal-Bereich unterwegs ist, stört aber zu viel
    Dynamik, da ist man mit anständiger Dämpfung besser bedient, wenn die
    Dämpfung stark genug ist, erübrigt sich auch der ansonsten dämpfende
    Effekt des Liegenlassens des Schlegels im Fell, der ohnehin weder fell- noch
    gelenkschonend ist und in der Tat gut geübt sein will, wenn es nicht scheppern
    soll.


    meine Ar...muskeln müssten das übernehmen und ausgleichen


    Meiner Meinung nach werden die A-Muskeln von vielen unterschätzt.
    In der Tat sitze ich nicht mit den Füßen, denn die müssen ja spielen (können).
    Wenn ich die zum Stehen brauche, kann ich nicht damit spielen.
    Sitzen geht ohne Füße. Wer umfällt, muss üben, das Sitzen.


    Grüße
    Jürgen
    Ei babbel Hassian

    Guten Morgen,


    die alten Iron Cobras sind hervorragende Teile, die haben als Single
    mal 159 gekostet, ich würde die grundsätzlich für 80 (VHB) anbieten.


    Die Flexi ist die seltenste und wohl auch unbeliebteste Variante, da
    wird man länger warten müssen, bis sich ein Freund dafür findet.
    Die Power ist die beliebteste Sorte, die sollte in absehbarer Zeit weg
    gehen. Ich persönlich bin ein Freund der Rolling, kann hier somit
    niemanden von seiner Last befreien (und habe sowieso eher zu viele
    als zu wenige herumfliegen).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei der Devise auf Präzision üben bin ich dabei,
    bei der Devise auf Leise üben bin ich weg.

    oder war da auch noch was mit dem weg


    In der Tat.
    Wenn es laut werden soll, braucht man Weg, nach dem Treffer muss der Schlegel dann wieder weg und zwar schnell.
    Liegenlassen ist immanentes Dämpfen, das kann klanglich gewollt sein, es verhindert naturgemäß die volle Entfaltung des Tons
    und es verhindet auch, dass man wieder automatisch Anlauf für den nächsten Schlag hat, denn den bremst man damit auch aus.
    Ich persönlich bin ein Freund des offenen Spiels, ohne Druck (!), aber mit Schwung. Let it swing!


    Übrigens halte ich auch viel davon, mal dynamisch zu üben, die meisten Popper denken ja, untenrum gibt es einen Ton und eine
    Lautstärke, da lässt sich auch variieren, insbesondere im Hinblick auf Akzente (im Jazz braucht man die genauso wie das feder-
    leichte Leisespielen; für Doppelhuffreunde bietet sich auch ein Wirbel von ganz leise nach ganz laut und umgekehrt an, tolle
    Sache).


    Grüße
    Jürgen

    Das blöde ist halt dass dadurch der Sound des Natursets nicht mehr so dolle ist


    Hallo,


    ich fand früher mein Set besser klingend, wenn es in den Höhen dank Kopfhörer gedämpft wurde.


    Kinder sollten ohne Gehörschutz kein Schlagzeug spielen


    Das gilt auch für Erwachsene, es sei denn, sie sind bereits nahezu taub und hören es sowieso nicht mehr.


    Weder der DT770M wie auch der DT770Pro sind was die Dämmung anbelangt empfehlenswert.


    Ok, das werde ich demnächst mal ausprobieren, bisher hatte ich die Dinger nur ohne Schlagzeug drumherum mal auf den Ohren.
    Wobei Kind hin oder her es immer auf die individuelle Kopfform und auch das haptische Empfinden an, ich persönlich habe mit dem Zeug kein Problem, andere werden verrückt.


    Es muss passen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,
    ich fange zum Aufwärmen mit lustigen Doppelhufen an,
    allerdings kaum durchgehendes Getrampel, sondern hauptsächlich
    Rhythmen.
    Eine Zeitlang hatte ich das mal mit der Pyramide gemacht, das
    wird dann bei Zweiunddreißigstel aber etwas heiß und 160 bleiben
    dann leider weit weg.
    Im Moment mache ich Achteltriolen und Sechzehntel in verschiedenen
    lustigen Rhythmen.
    Ich hatte auch mal mit Rudiments unten angefangen, das ist aber
    ein bisschen frustrierend, wenn es schnell gehen soll.


    Wenn es wirklich um Geschwindigkeit in hohen Tempi gehen soll, dann
    würde ich wieder mit der Pyramide arbeiten. Man kann auch mal freies
    Tempo nehmen und accelarando-ritardando und da capo machen, da
    neigt man dann aber möglicherweise zum huddeln.


    Wenn man mit Ferse unten mal lernt, ordentlich zu bumsen, dann klappt
    es auch mit Ferse oben besser, jedenfalls bei mir.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Dauert natürlich alles ewig, bis das klingt und schwingt.

    Hallo,


    natürlich gibt es immer mal wieder Ausnahmen, die wirklich talentfrei sind,
    das sind aber grobe Ausrutscher aus der Statistik.


    Das Problem liegt fast immer bei vier Buchstaben:

    mehr oder weniger


    heißt, dass es relativ planlos stattfindet und somit eben keine schnellen Erfolge zu erwarten sind.


    Wer nach zwei Jahren noch

    Base


    schreibt, sollte durchaus mal überlegen, ob es das richtige Instrument ist.
    Das geht wirklich gar nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn es um die Playalong-Verabreichung geht, würde ich immer auf einen geschlossenen und ohrumschließenden Kopfhörer setzen,
    der passt auch noch, wenn die Ohren gewachsen sind und klingt im Zweifel (Preis/Leistung) besser.
    Ich persönlich nutze seit 29 Jahren einen DT-100, der DT 770 sieht viel moderner aus, ist ansonsten ebenso
    empfehlenswert.


    Ich habe damals (1988) übrigens ein Tape Deck mit regelbarem Kopfhörerausgang verwendet, letzteres war
    mich wichtig, denn Verstärker waren damals teuer und schwer.


    Playalongs über das telefonino (mp3) in Kombination mit solchen Ohrenstöpseln machen mir keinen Spaß, da ist
    mir die Außendämmung zu schlecht. Bessere Außendämmung sorgt dafür, dass man drinnen das Playalong besser
    hört und somit nicht so laut fahren muss. Noch ein Argument für klassischen Kopfhörer.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "In-Ear" heißt nur "im Ohr" und das haben diese Kinder schon,
    denn es ist als Zubehör beim telefonino beigelegt.


    Ansonsten geht es bei Kopfhörern ganz unabhängig von der
    Bauform um Klang und ggf. Dämpfung, was dann aber je nach
    Form der Rübe unterschiedlich sein kann.
    Da es letztendlich aber auch auf den Tragekomfort ankommt,
    wird die Sache höchstindividuell, es gibt Menschen, die kotzen,
    wenn sie was im Ohr stecken haben, andere laufen so den
    ganzen Tag umher.


    Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wofür man beim
    Schlagzeug einen Verstärker braucht, abgesehen von ganz
    großen Auftritten war meins immer laut genug, wenn ich
    drauf gehauen habe. Da brauche ich Gehörschutz.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ja, ich gebe es zu, es gibt davon zahlreiche Versionen,
    so dass man natürlich auch auf die Idee kommen könnte,
    es ist Wurst.


    Die hier dargestellte Fassung entstammt einem Arrangement
    für Akkordeon-Orchester. Das ist dann nochmal eine andere
    Baustelle.


    Ist es nicht schön, wie vielfältig unsere Musik ist?


    (Mir fallen dann immer wieder Keller-Cover-Bands ein, die
    "original" spielen).


    Hier habe ich mal eine Variante gefunden, die scheinbar das
    gleiche Arrangement zum Grunde liegen hatte:
    [video]

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    [/video]


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    meine Befürchtung bestätigt sich: drei Köche, fünf Meinungen.


    Meine erste theoretische Herangehensweise war in der Tat, die
    Hi-Hat mit einer Hand zu spielen, wenn das Jojo kann ...
    Beim ersten Praxistest war mir das etwas (vielleicht auch molto)
    schnell, also das fühlt sich ungesund an und der Klang ist auch nicht
    besser.
    Das Lied muss aber auf den Punkt kommen, sonst klingt es nicht.


    Deshalb neige ich dazu, jedenfalls etwa die extrem witzige Charlie-Watts-
    Version von unserem Tüftelmann für mich jedenfalls ausschließen zu
    wollen.


    Tatsächlich habe ich mir dann als Alternative die Hi-Hat als
    R-RLL-L-LRL-L-L-* ausgedacht, das hat lustigerweise so noch keiner gemacht,
    allerdings schon einige ähnliche Ideen, die in die gleiche Richtung gehen,
    wurden genannt. Mich interessiert, welche davon am Schnellsten und
    Saubersten (soll ja klingen) zum Ziel (138) führt.


    In der Tat ist es alles andere als verkehrt, dazu nach der Nummer zu fragen,
    denn jede Musik kann und darf anders klingen.


    Ich verrate es dann mal: James Bond
    Wer weiter raten will, markiert das jetzt bitte nicht, ansonsten ist es halt raus.


    Mein Plan A ist weiterhin die Einhandvariante, ich fürchte, das ist das wirklich
    Wahre.
    Plan B ist ja jetzt auch bekannt (da bin ich mir noch nicht sicher, ob das wirklich
    schneller auf Betriebstemperatur sein wird, also auf Sollgeschwindigkeit und
    beim Klang teile ich die Bedenken),
    dann werde ich mal die anderen Ideen durchprobieren, ob das irgendwie besser,
    schlechter oder genauso kommt.


    Vielen Dank für die rege und konstruktive Diskussion!


    Grüße
    Jürgen


    *) Ich persönlich spiele ja grundsätzlich das, was Links steht, mit Links und umgekehrt,
    nennt man auch open handed, für die Kreuzweisen einfach umdrehen oder Spiegel
    aufstellen.


    PS
    Scheiße, ich glaube der Gitarrist im Original spielt das auch mit einer Hand ...
    das ist hart, wenn Gitarristen schon ... nee, jetzt gehe ich üben ..., jetzt ist gut,
    es reicht ... Grusel ...

    Guten Morgen,


    ich habe da frischgepresste Noten und wollte die Gemeindeteile,
    welche gerne etwas tüfteln, mal fragen, welchen Finger- (pradon:)
    Handsatz sie hier anwenden würden.


    Ich persönlich habe jetzt mal das Metronom auf andante gestellt und mir
    zwei Varianten ausgedacht, womit kommt man Eurer Meinung nach
    am Geschmeidigsten auf das anvisierte allegro?



    Wem langweilig ist, der kann auch noch raten, welches Lied das sein könnte,
    eine recht bekannte Melodei, die nach einem aufrüttelndem Intro einsetzt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein lieber Herr Josh,
    ich würde sagen, ja, die Kuppe hält länger.
    Dummerweise nutzt das nix, weil zwischenzeitlich der Rand aus dem Splash ein
    Trash gemacht hat.


    Ansonsten: basteln ist prima, wenn man das Zeug dazu hat.
    Fehlt es schon am Geodreieck, um 6 oder 8 mit Pil mal Daumen zu spekulieren,
    dann würde ich doch eher auf Frischware aus dem Handel setzen, zumal sie
    ja doch recht preiswert ist.


    Ja, selbst ich habe doch neulich mit einem Gewindestäbchen gebastelt, aber
    weniger kompliziert, bin ja Akadingens.


    Die Chinesen sind tradtionell so gebaut, weil man sie so beim Zusammenklatschen
    besser fand (ja, früher hatte man zwei davon und schlug sie zusammen, haben
    die Türken dann auch gemacht). Die Drum-Set-Variante kam später und da waren
    die dann halt schon so. Die mutigen Stäbchenspieler hingen sie so, die schwäbischen
    Hausfrauen halt anders auf. Heute ist anders der Standard. So ändert sich die Welt.


    Hat das jemand verstanden?
    Egal, Freitag!


    Grüße
    Jürgen

    Kann das denn so schwer sein, eine Snare und Beckensatz zu finden, die bezahlbar sind und dennoch was taugen?


    Hallo,


    nein, man muss halt nur genug Geld haben, dann kann man auch bezahlen.


    Hier empfiehlt halt jeder mal mehr und mal weniger luxuriös,
    tatsächlich findet man in diversen Proberäumen auch ab und an richtige
    Schrotthaufen, wo die Leute tatsächlich ernsthaft mit proben wollen.
    Andererseits findet man auch Luxusburgen, die sich kaum ein Profi
    leistet.
    Die Frage ist halt konkret, was genau passieren soll.
    Da muss man persönliche Prioritäten setzen.
    Den Generalvollumschlag mit leerem Umschlag gibt es nicht.


    Spätestens jetzt sollte der Schlagzeuglehrer ins Spiel kommen. Der ist nämlich der Fachmann vor Ort


    Ei, wo isser denn?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    sobald man auf dem Rand herumdengelt, bringt man das kleine Ding ins Jenseits.
    Wenn man das irgendwo sieht, dann sind das Leute, die es geschenkt bekommen
    oder zu viel Geld haben oder das Ding nie spielen oder es so speziell spielen, dass
    sie es mit der Spitze zärtlich im Bogen berühren.


    Ich würde da eher in einen Aufsatz ("stacker") investieren (10 €) als in neue
    Becken (70 €).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich mir eine neue Kleine Trommel kaufen wollte, dann
    wäre Mapex niemals meine erste Idee.


    Lediglich die Sache mit der Raubkatze ist natürlich emotional
    sehr ansprechend und teilweise witzig gemacht, für normale
    Anwendungen abseits von Optik und Esoterik aber auch nur
    das, was andere auch können.


    Ich persönlich bin auch inzwischen kein ausgewiesener Freund
    mehr von Holztrommeln, ich sehe darin eher eine Einschränkung
    als eine Erweiterung. Wenn man allerdings sehr fokussierte
    Vorstellungen hat, kann aber genau das genau richtig sein.


    Hier kann ich aber keine speziellen Vorstellungen erkennen.
    Bei Kleinen Trommeln gibt es ja Klassiker, Vielseitige und
    Spezielle. Ich persönlich habe zum Beispiel doch recht klare
    Vorstellungen hinsichtlich Durchmesser und Mindesttiefe,
    aber auch zur Bereifung und schließlich auch zur Farbe.


    Da so etwas hier nicht zu erkennen ist, kann man die komplette
    Palette von oben nach unten und umgekehrt wahllos empfehlen.


    Wenn Mapex bei mir anriefe und mir eine in Holz schenken wollte,
    dann hätte ich ein echtes Problem, wenn ich antwortete:
    Black Panther Wraith Matt Halpern Snare Drum.
    Mit d-c-fix drüber kann man die auch als Holz verkaufen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man könnte auch auf die Schnapsidee kommen und
    versuchen (ich gebe zu, es ist nicht ganz einfach),
    das Loch in der Hupe auszumessen.


    Vermutlich - aber auch das könnte man versuchen
    zu messen - ist der Rohrdurchmesser des oberen
    Rohrs des Tomhalters kleiner.
    Sollte er wider Erwarten passen, wäre das Problem
    schnell zu lösen.


    Ansonsten: ja, es gibt zumindest auf dem Gebraucht-
    markt mit Geduld alles. Neu wird es bei alten Trommeln
    schwierig, weil die Rohre immer kleiner wurden und
    neue daher nicht mehr auf alte Rosetten passen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich das richtig sehe, soll es um ein Bühnengerät gehen, wo
    verschiedene Leute drüber rühren und das auch öfter mal umgebaut
    werden soll.
    Nebenbei soll es grundsätzlich abgenommen werden für Metal-Musik.


    Bei dieser Lage würde ich auf Stabilität und Funktionalität setzen,
    tendenziell mein Augenmerk auf die Hardware legen, die geht als
    Erstes kaputt und was da beim Einkauf gespart wurde, wird hinter-
    her den Finger einklemmen oder auf den Fuß fallen.


    Ob die Kessel Papier oder Plaste sind, wäre mir bei dieser Problemlage
    völlig egal. Allerdings ist Hochglanzlack weniger anfällig als Seidenmatt,
    aber eine dicke Folie ist auch nicht verkehrt und letztendlich kann man
    es ja später als "Restposten" über einen Bochumer Händler verkaufen.


    Scherz beiseite: lieber nicht die billigste Hardware nehmen.
    Und abseits der Diskussion wer oder was Trommelkraft sein soll: die
    Hardware würde ich da nicht nehmen. Pearl, Yamaha, Tama, Sonor,
    allerdings nicht in der Einstiegsklasse. Das Forum ist zu weit unten,
    mindestens Export (da dann aber eine Variante, wo es bessere Hard-
    ware gab, das unterscheidet sich ja bald jedes Jahr der drei Jahrzehnte
    oder wie lange das schon wieder her ist).


    Grüße
    Jürgen