Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    die Seite der "Iberica-group" ist auch nicht koscher


    Jedenfalls ist die Verknüpfung eine Subdomain, die in jeglicher Form jeder anlegen kann, wenn ihm langweilig (oder geldgierig-kriminell) ist:

    Zitat

    Welcome!


    http://www.iberica-group.com is being shared via Free DNS, a dynamic DNS domain sharing project where members can setup, and administrate their dns entries on their own remote internet connected systems in real time.


    Auf Deutsch: das ist eine Sammeladresse für jedermann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich spiele z.B. ausschließlich Paiste.


    Gerade deshalb ist es mit dem Schmutz einigermaßen gut gelöst, denn die Schweizer versiegeln ihre Becken recht ordentlich, so
    dass lange Zeit Glanz fast von alleine kommt. Wenn die Schutzschicht weg ist, nimmt auch dort die Oxidation zu und irgendwann sehen
    auch die Schweizer aus wie Kanadier oder US-Amerikaner.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Sind für euch Becken eher Gebrauchs- oder Verbrauchsgegenstände?


    Für mich sind Becken Musikinstrumente, daher also - wenn man kategorisch so will - Gebrauchsgegenstände.
    Ich gehe mit ihnen so um, dass sie ihr Potential und ich mein Potential gemeinsam optimal entfalten können.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt für alles Vor- und Nachteile und zuerst sollte man sich
    immer fragen, wozu man es haben/machen will.
    Nur dort, wo die Vorteile sich auswirken und die Nachteile
    im Rahmen bleiben, wird es befriedigend funktionieren.


    Um den Klang zu verbessern, wird die Maßnahme meines
    Wissens nach nicht eingesetzt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die inzwischen doch etwas langwierige Diskussion zeigt
    ja, dass es eben wohl doch nicht so einfach ist.


    Ich meine, dass man sich zunächst fragen sollte, wofür
    die Übung dienen soll:


    Klassisch-Konservativ spielt man möglichst original nach,
    dafür braucht man aber auch möglichst originale Equipment
    und auch das passende Publikum.


    Mainstream spielt man zur Bespaßung und dabei nicht nur
    Collins-Literatur, sondern eben auch alles andere, daher
    muss man den Gesamtklang und auch die Gesamtstimmung
    naturgemäß etwas verflachen und tanzfreudiger sowie
    bierseliger gestalten. Da gibt es dann von leichten Kompromissen
    bis hin zur grausigen Verunstaltung eine große Bandbreite.


    Künstlerisch interpretiert wäre dann noch interessant, da
    wagt sich aber kaum jemand heran, die Wahrscheinlichkeit,
    dass es furchtbar wird, ist auch sehr hoch.


    Fast alle hier - eigentlich alle - spielen irgendwo auf dem breiten
    Band des Mainstream, die Frage ist halt, wie nah man an die
    Stimmung des Originals möchte oder wie sehr man für ein Publikum
    bezahlt wird, das dem Wirt die sieben Fässer Wein leer trinkt.
    Gewisse Möglichkeiten hinsichtlich des eigenen Vermögens und
    vor allem Unmöglichkeiten bis hin zu Fragen der eigenen Ausstattung
    aber auch allzu wichtig derjenigen Drumherum (Raum! Zelt?) sollte
    man nicht vergessen, wenn man sich wundert.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    für die Substitutionsfreunde: man kann auch einer alten Snare Drum die beschwerenden Beschlagteile entfernen und sie dann als Timbale gebrauchen.


    Ansonsten: der typische Klang der Timbale verlangt einen kurzen Kessel, sonst wird der Klang zu dunkel, wer RotoToms hat oder auch Octobans oder
    flache Toms kann auch diese verwenden, bei den Octobans dann unbedingt von oben abnehmen, sonst hat man zu viel vom Tunnelklang, den man ja
    nun gerade nicht will.
    Viel wichtiger als das ganze Gesäge ist aber die hohe Stimmung bei relativ dünnem Fell. Wer das vergisst, hat keine Chance.


    Ob Holz oder sonstwas ist zweitrangig, Obertöne eliminieren ist die einfachste Übung, wenn es altertümlich dumpf-trocken klingen soll.


    Wer als Nachspieler in einer Nachspielkapelle neben dem Hotel C. auch noch das mit der Luft heut' Nacht im Programm hat, hat ja sowieso schon
    ein paar halbwegs geeignete Concert-Toms am Start.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das sind Timbales.
    Die nannte man damals so und es gibt sie im Prinzip auch heute noch
    überall dort, wo der lateinische Perkussionist einkauft.
    Üblicherweise sind sie aus Metall, aber Holz ist auch erlaubt.


    Wenn das heute irgendwer Hippodrive Bottomless nennt, ist es
    Marketing Bullshit.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Noten für den Einsteiger:
    http://www.onlinedrummer.com/s…air-tonight-phil-collins/
    https://www.sticks.de/lessons/…llins-in-the-air-tonight/
    https://www.google.de/imgres?i…wgpKAQwBA&iact=mrc&uact=8


    Die (kostenlosen) Noten im Netz haben einen Vorteil (sie sind kostenlos) und zwei Nachteile:
    Zum Einen bedient man seine eigene Faulheit und lernt es nicht selbst und zum
    anderen spielt man dann im Zweifel die falschen Noten, die ein anderer Schwerhöriger
    glaubte zu hören, punktgenau falsch nach. Oft fehlt auch das ein oder andere entscheidende
    Quentchen.


    Ich persönlich finde schon die Programmierung der Linn Drum schwierig,
    genau genommen habe ich gar keine.
    Dann fehlen mir auch die sechs Concert-Toms, aber das lässt sich noch
    simulieren (einfach mal die Felle runter oder die Ohren zu).
    Der Hupenschlag dazwischen ist nicht so im Vordergrund, sorgt aber dafür,
    dass es schwieriger ist, als es aussieht.
    Beim Rest ist halt die Frage, ob man Geisternoten und Charley eher den Profis
    überlässt oder ob man es halt richtig schön machen will.


    Ja und da ist die Crux: irgendwie irgendwas hingehämmert geht auch morgen
    schon, für etwas, wo die Herzen schmelzen, braucht man dann doch ein paar
    Jahre länger.


    Konkreter:
    ich habe mal den Agostini Vol. 1 angefangen und bin dann irgendwo auf den
    ersten Seiten eingeschlafen oder versackt, das Ding liegt hier mit Vol. 2 (auch
    angefangen und nicht weit gekommen) im Historienschrank.


    1:1 ist etwas für Leute, die mehr können, definitiv, ich halte die Nummer als
    inzwischen etwas Fortgeschrittener für gar nicht so einfach, denn das ganze
    Lied lebt vom Spannungsbogen, der nur funktioniert, wenn man das Ding richtig
    kann, alles andere ist ein hübsches Privatvergnügen für den Keller oder dort, wo
    der Hopfensaft reichlich fließt und damit die Stimmung anderweitig und auch
    anders erzeugt wird.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint: ;)

    Mahlzeit,


    abgesehen davon, dass die Aktion eher etwas für Fans* ist:
    zu dem ewigen Glauben, dass Handarbeit teurer sein darf/muss:
    1. sind Maschinen, die exakt arbeiten, nicht billig,
    2. gibt es Länder, wo Handarbeit billiger als Maschinenarbeit ist,
    3. was ist überhaupt Hand-/Maschinenarbeit:
    Wenn ich daheim mit der Hilti ein Loch in die Wand mache, ist
    das dann Hand- oder Maschinenarbeit?
    Wenn ich es mit der Black & Decker mache, ist es dann anders?
    Wenn es meine syrische (selbstverständlich ganz legal schwarz
    beschäftigte Haushaltshilfe) macht, ist es dann wieder anders?
    Wenn ich es mit dem Handbohrer mache, ist der Handbohrer eine
    Maschine?
    Muss ich es mit dem Finger bohren, damit es Handarbeit ist?
    Oder sollte ich es nageln?
    4. Wie macht denn der Zildjian (älteste türkische Beckenschmiede)
    diese Bleche nun tatsächlich? Lädt da der LKW eine Tonne Metall ab,
    es kommt in eine Wanne und wird dann in einem Gebäude, wo kein
    Mensch rein darf (heiß, laut, gefährlich) und dann hinten fertig
    in Folie geschweißt heraus?


    Manchmal habe ich den Verdacht, dass hierzulande zu viele Leute
    die Autoindustrie (ich fuhr gestern gerade wieder bei den beschaulichen
    Opelwerken vorbei) mit der großindustriellen internationalen Bronzeteller-
    Fabrikation verwechseln.
    Falls nicht, habe ich nichts gesagt und gehe wieder in meinen Kunststoffturm
    (früher hatten wir handgeschnitztes Elfenbein) zurück.


    Grüße
    Jürgen


    *)

    Vielleicht hätte Zildjan bei der letzten Preiserhöhung noch 10% draufpacken sollen, dann könnten sie sich jetzt ein vollwertiges Gewinnspiel leisten

    :thumbup:

    Guten Nachmittag,


    Uriah Heep ist eine halbvergessene geniale Kapelle,
    die trotz einiger Änderungen immer noch unterwegs ist.
    Seinerzeit waren die Chöre und die Orgel besonders
    auffällig, zwischendurch gab es auch noch einen Wahn-
    sinnsbassisten.
    Ich fand ja die Schlagzeug-Arrangements früher immer
    etwas arg zurückhaltend.
    Melodien waren stets überragend.


    Heute (na ja) hört sich das so an:
    [video]

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    [/video]
    Trotz moderner Technik immer noch Hammer.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    Warum haben sich Keyplayer der Drumbranche schon vor Jahrzehnten mit E-Drums schwer verhoben? (Tama, Pearl, Sonor etc. und größtenteils sehr rasch aus dem Marktsegment verabschiedet?).


    In der Tat war es nur der Bootsmotoren- und Flügelbauer Yamaha, der neben Roland die Elektroschiene weiter fuhr, auf der Strecke blieben sogar die runden Schweden (mit den echten Fellen drauf) und die sechseckigen Engländer, welche jede Pop-Gruppe mal auf Platte pressen musste.
    Das orangene Plasteding für die Kiste wurde vor ein paar Jahren hier auch wämstens gelobhudelt, durchgesetzt hat es sich nicht.
    Alles, was ich seit den 1980ern von E-Drums gehört und gesehen habe, hat mich immer weiter davon entfernt. Dafür muss es einen Grund geben.
    Die Remo Silentstroke, die ich neuerdings in allen Größen einkaufen kann (und teilweise eingekauft habe) können wohl nicht das Problem sein, die
    sind gut.


    Grüße
    Jürgen
    hatte mal ein SDS-1

    Hallo,


    man muss bei DeineRöhre einfach zwischen Spezialveranstaltungen und
    der Wahrheit auf der großen Bühne unterscheiden, gerade Thomas L. ist
    dann für seine Anti-Fans* nur marginal (na, wo ist die Doublé Bouillabaisse
    dezent untergebracht?) erkennbar.
    [video]

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    [/video]


    Grüße
    Jürgen


    *) Bitte nicht überbewerten, man darf ihn gut und schlecht finden und
    auch Beides zugleich.

    Hallo,


    die Frage gefällt mir sehr gut,
    denn einerseits stelle ich sie mir gerne selbst und
    andererseits lenkt sie erfrischend mal von den
    üblichen eingefahrenen Gleisen und den sonstigen
    Themen zum Doppelhuf, die ja doch eher eingleisig
    laufen.


    In der Tat beginnt die Frage dort, was man unter
    "Song" und "songdienlich" verstehen will, da kann so
    extrem gehen, dass man eben Genres hat, wo songdienlich=
    zuballern heißt oder eben soweit, dass man die Existenz
    des Doppelhufs gleich mal als obsolet betrachtet.


    Die genannten Personen sind vielseitiger als ihr Ruf,
    das unterscheidet den Könner vom Möchtegern.
    Wer etwas kann, kann, muss es aber nicht zeigen und
    umgekehrt.


    Um von den enervierenden Sechzehnteln mal runter
    zu kommen, muss man eben auch Pausen und andere
    Brüche üben und zwar so lange, bis man sie eben mal
    locker-fluffig wo unterbringen kann.


    Da hilft nur: Üben - und das bis in alle Ewigkeit.
    Viertele, Achtele, halbe Bembel, Barrels, Pints und dann noch alles kombiniert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin da irgendwie aus der Zeit gefallen,
    auf Monitoren habe ich noch nie Schlagzeug gewünscht
    und ich übe am liebsten so, dass ich höre, was ich tue
    und nicht das, was irgendwer mit irgendeiner Maschine
    dazugeschraubt hat.


    Ob ich klinge?


    Das kommt auf den Raum an.*


    Grüße
    Jürgen


    PS
    *) Ist natürlich (teilweise!) Quatsch, aber der Ton kommt aus den Fingern,
    Fußzehen sind Finger und wer auf einem Brett nicht klingt,
    klingt auch auf dem Luxusschiff nach neureich.

    Hallo,


    ich finde das neue Spielzeug sehr schön.


    Was da für Preise stehen, interessiert mich nicht.
    Entweder ich habe sowieso kein Geld für so etwas oder
    ich haue es einfach raus und zeige den Neidern mal, wer
    hat, der hat.


    An die Kritiker: gibt es irgendwo einen vergleichbaren
    Konfigurator?
    Ich kannte früher das dw-Ding, was mal sehr schnuckelig
    war, dann aber zugunsten eines ästhetisch nicht meinen
    Geschmack treffenden Teils ersetzt wurde, seitdem muss
    ich meine Sets wieder selber malen - evtl. wäre das für
    den ein oder anderen eine preiswerte und effektive
    Alternative, DIY ist ja modern und Bleistifte sind preisgünstig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    auf die Idee käme ich tatsächlich nur dann, wenn keine Alternativen vorhanden wären.


    Für Aufnahmen würde ich ohnehin eher auf möglichst gute Trennung achten und im Zweifel
    lieber einen Ständer mehr aufstellen, für Auftritte kommt die Klemme* an den Spannreifen,
    simpler und effektiver geht es nicht.


    der Mikständer nervt immer mal wieder...


    Dann wirf' ihn weg und kaufe einen Guten.


    Grüße
    Jürgen


    *) Für meine M 201 TG nehme ich die MKV 87,
    für SM 57 nehmen ich K&M 24030

    Guten Morgen,


    das kann schnell gehen oder nicht so schnell oder auch langsam oder sehr langsam und schlimmstenfalls gar nicht.
    Von daher wird man da ohne nähere Kenntnis wohl so ziemlich auf jedes Pferd setzen können.


    Ich finde es auch sehr schade, dass da im Moment tote Hose ist.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint "tran-fering" klingt eher danach, dass es sich zieht oder langsam dauert.