Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich habe auch immer mal wieder geguckt, wo und wie man
    ein halbwegs ordentliches Beckentransportteilchen
    bekommen kann.


    Von der Stange sehe ich da ausschließlich das Flaggschiff
    vom Hardcase aus England in der Plaste-Version und
    eigentlich genausoteuer ist die Flugkoffer-Variante in
    der Individualversion.
    Etwas Schlaueres ist mir auch noch nicht eingefallen.


    Wobei ich es als Marktlücke sehe, einen Koffer zu haben,
    wo man die Zimbeln wie bei einer Tasche oben einführt.
    Andererseits fällt mir keine Lösung dazu ein, wie man
    dafür sorgt, dass das Ding dann nicht übergewichtig
    wird wegen des Bauchumfangs.


    200 Eier sind zwar erst mal viel, aber wenn ich mir
    angucke, wie meine beiden Flightcases (ganz ohne
    Rollausstattung) aussehen, dann bin ich immer noch
    der Meinung, dass man da mehr fürs Geld bekommt.


    Die eine Tasche habe ich nur, weil sie als Rucksack
    einsetzbar ist (und so wird sie auch genutzt).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich die These richtig interpretiere, dann ist
    das germanistisch betrachtet vielleicht mehrdeutig
    formuliert, so dass man je nachdem, ob man dem
    Autor wohl- oder unwohlgesonnen ist, das so oder
    so interpretieren kann.
    In jedem Fall ist es höhere Philosophie, die einen
    Anfänger - offenbar bis hin zum weit Fortgeschrittenen -
    nicht belasten sollte, denn bis man so weit ist, sich
    über solches Zeug das Hirn ernsthaft martern zu
    dürfen, stehen noch einige Jahre im Übungskeller
    bevor.


    Mal die Frage: für wen ist das Buch eigentlich gedacht?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    früher zu meinen Zeiten gab es alles:
    vom Handschuhträger bis zu den dauerblauen Chaoten.


    Ich habe anfangs auch ein paar Fehler gemacht, die
    bereue ich noch heute.


    Wenn man natürlich ein Mama-Papa-Endorsement hat(te)
    und die Hefe in Strömen fließt, dann ist sowieso alles egal
    bis der Abdecker kommt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wer mein Becken anfasst, kann sich auf etwas gefasst machen
    oder wir waren vorher schon intim.

    Hallo,


    "generalüberholt" heißt ja nur, dass der General des Ladens das Ding mal hat
    kielholen lassen, damit man es als mit Bilgenwasser veredelt, besser bejubeln
    kann.
    Bestimmt war ein Azubi vom Hersteller auf Urlaub mit dabei und hat sich über
    das Freibier gefreut.


    Wenn ich der Käufer wäre, läge der Brief an die zuständige Behörde schon in
    der Schublade. Je nachdem, ob der General zwischenzeitlich mal zackig
    ausgenüchtert ist oder nicht, ginge das Ding dann die nächsten Tage auf
    die Reise.
    Ich meine auch, dass das verboten ist.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Mittag,


    die Spiegelei-Nummer ist cool gemacht.
    In der Tat stört mich ebenfalls die Unterkühlung.
    Neben den etwas künstlichen Klängen sind die natürlichen auch recht aufgeklärt
    und es schwurbelt immer dieses synthetische Zeug drumherum.
    Insgesamt wäre technisch-klanglich mehr Schmutz (Blut, Schweiß, Tränen) dienlich,
    was aber auch Geschmackssache ist.
    Musikalisch-technisch habe ich zumindest teilweise
    etwas den Eindruck, dass es nicht "laid back" ist, sondern "a little bit after laid back" ist,
    das macht es (für mich) etwas anstrengend wie wenn man gegen eine abgenudelte halbangezogene
    Handbremse fährt. Aber wenn das so sein soll, habe ich nichts gesagt, Im Elektro-Fach bin ich
    wunder Laie.


    Grüße
    Jürgen.

    Guten Mittag,


    die

    Beschreibung "Restposten"


    ist sicherlich humorvoll gemeint.


    Bei einem

    eigentlich sehr seriös wirkenden Schlagzeugladen


    fragt man sich natürlich, warum das "eigentlich" und warum es nur so wirkt.


    So wie die Karre aussieht, stand das Set auch nicht nur im Laden als Ausstellungsstück herrum, sondern war im jahrelangen Verleih.


    Sieht aus wie ein typisches Verleihkit das als Backline rumgeschleift wurde


    Das scheint mir auch so zu sein, ich sehe in den Fotos eine Kiste, die auf Tournee war und zwar für 100 Auftritte mit einer Rock-Kapelle in mittelprächtigen Schuppen.


    Das ist Gebrauchtware und kein Restposten


    So würde man es halbwegs seriös ausdrücken. Ein Hinweis auf stärkere Gebrauchsspuren würde ich da gerne noch dabei haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Herkunft des Produkts ist offensichtlich Indonesien.
    Vermutlich hat sich kein Vertrieb erbarmt, die in sein
    Programm aufzunehmen oder es gibt sie nicht mehr oder
    unter anderem Namen.


    Die Adresse in Kanada dürfte die Vertriebsadresse für
    dort bzw. Nordamerika gewesen sein, der Hersteller
    war das nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    meine Entjungferung müsste demnach so mit 17 gewesen sein, 1986 waren jedenfalls Schlagzeug, Band und Bühne vorhanden.


    trommle so seit einem Jahr vor mich hin


    Nun ja, vom Vor-Sich-Hin-Trommeln ist noch keiner Meister geworden, das ist ganz unabhängig vom Lebensalter.


    zweifeln lässt, ob ich nicht zu alt und zu doof bin


    Entscheidend ist das Übealter, wie lange habe ich schon gut geübt.
    Ja, die Qualität des Übens ist auch wichtig, aber ganz ohne Plan und Ziel kommt natürlich von alleine sehr wenig.


    Zuletzt bin ich fast am Verzweifeln an Doppel-Bass und dann noch die Kombi Doppel-Snare gewesen.


    Wir reden von einem Jahr am Instrument?
    Aha.
    Soll das ein Witz sein?


    ob ich das nicht besser kann, weil ja älter


    Ja, nee, is klar.
    Trommeln lernt man durch ungenutzten Zeitablauf, kann jeder, einfach nur lange genug warten, kommt von alleine.


    Mein Traum ist ja noch immer, ein kleiner regionaler Rockstar am Set zu werden


    Da würde ich an meinem Image arbeiten, vielleicht ein paar Straftaten, eine eingestürzte Bühne, Drogenexzesse, brennende Schlagzeuge ...
    oder einfach in eine Punk-Band, die gute Beziehungen und viel Geld hat, einsteigen.


    Wann sollte oder muss man sozusagen in eine Band einsteigen, bevor es gänzlich zu spät ist?


    Heute, spätestens Morgen.
    Worauf warten? Auf Godot?


    Musstet ihr Valium nehmen?


    Nö, das Zeug kenne ich nur aus dem Medizinschrank.
    Mir reicht Gehörschutz.


    Ich glaube, es hilft, sich Ziele nicht zu groß zu stecken


    Ein weises Wort, zart ausgesprochen.


    Nach einem Jahr mit den Klöppeln sucht man sich eine Feierabendkapelle, die so Zeug wie Stones oder Beatles macht, notfalls auch AC/DC.
    Alles ohne Doublé-Bouillabaisse und sonstigem göttlichen Unfug.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Falls doch Doppelhupen gewollt sind: einfach mal üben, langsam halt, bis zur Erfindung des Mach-2-Flugzeugs hat es auch ein bisschen
    gedauert.

    Hallo,


    in der Tat passt da jedes Tom-Tom-Fell.
    Bei den Bereichen, wo die Industrie uns Schein-Bass-Drums (also optisch
    ähnlich, klanglich halt Bariton) verkauft, hat die Fellindustrie passende
    "Bass"-Felle konstruiert (wie sie bei echten Bass Drums vorkommen).
    Dummerweise gibt es aber immer noch Tom-Toms in den traditionellen
    Größen, da muss man beim Einkauf in der Gegend von 16 bis 20 ganz
    schön aufpassen, damit nachher der Kragen passt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Seite der "Iberica-group" ist auch nicht koscher


    Jedenfalls ist die Verknüpfung eine Subdomain, die in jeglicher Form jeder anlegen kann, wenn ihm langweilig (oder geldgierig-kriminell) ist:

    Zitat

    Welcome!


    http://www.iberica-group.com is being shared via Free DNS, a dynamic DNS domain sharing project where members can setup, and administrate their dns entries on their own remote internet connected systems in real time.


    Auf Deutsch: das ist eine Sammeladresse für jedermann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich spiele z.B. ausschließlich Paiste.


    Gerade deshalb ist es mit dem Schmutz einigermaßen gut gelöst, denn die Schweizer versiegeln ihre Becken recht ordentlich, so
    dass lange Zeit Glanz fast von alleine kommt. Wenn die Schutzschicht weg ist, nimmt auch dort die Oxidation zu und irgendwann sehen
    auch die Schweizer aus wie Kanadier oder US-Amerikaner.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Sind für euch Becken eher Gebrauchs- oder Verbrauchsgegenstände?


    Für mich sind Becken Musikinstrumente, daher also - wenn man kategorisch so will - Gebrauchsgegenstände.
    Ich gehe mit ihnen so um, dass sie ihr Potential und ich mein Potential gemeinsam optimal entfalten können.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt für alles Vor- und Nachteile und zuerst sollte man sich
    immer fragen, wozu man es haben/machen will.
    Nur dort, wo die Vorteile sich auswirken und die Nachteile
    im Rahmen bleiben, wird es befriedigend funktionieren.


    Um den Klang zu verbessern, wird die Maßnahme meines
    Wissens nach nicht eingesetzt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die inzwischen doch etwas langwierige Diskussion zeigt
    ja, dass es eben wohl doch nicht so einfach ist.


    Ich meine, dass man sich zunächst fragen sollte, wofür
    die Übung dienen soll:


    Klassisch-Konservativ spielt man möglichst original nach,
    dafür braucht man aber auch möglichst originale Equipment
    und auch das passende Publikum.


    Mainstream spielt man zur Bespaßung und dabei nicht nur
    Collins-Literatur, sondern eben auch alles andere, daher
    muss man den Gesamtklang und auch die Gesamtstimmung
    naturgemäß etwas verflachen und tanzfreudiger sowie
    bierseliger gestalten. Da gibt es dann von leichten Kompromissen
    bis hin zur grausigen Verunstaltung eine große Bandbreite.


    Künstlerisch interpretiert wäre dann noch interessant, da
    wagt sich aber kaum jemand heran, die Wahrscheinlichkeit,
    dass es furchtbar wird, ist auch sehr hoch.


    Fast alle hier - eigentlich alle - spielen irgendwo auf dem breiten
    Band des Mainstream, die Frage ist halt, wie nah man an die
    Stimmung des Originals möchte oder wie sehr man für ein Publikum
    bezahlt wird, das dem Wirt die sieben Fässer Wein leer trinkt.
    Gewisse Möglichkeiten hinsichtlich des eigenen Vermögens und
    vor allem Unmöglichkeiten bis hin zu Fragen der eigenen Ausstattung
    aber auch allzu wichtig derjenigen Drumherum (Raum! Zelt?) sollte
    man nicht vergessen, wenn man sich wundert.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    für die Substitutionsfreunde: man kann auch einer alten Snare Drum die beschwerenden Beschlagteile entfernen und sie dann als Timbale gebrauchen.


    Ansonsten: der typische Klang der Timbale verlangt einen kurzen Kessel, sonst wird der Klang zu dunkel, wer RotoToms hat oder auch Octobans oder
    flache Toms kann auch diese verwenden, bei den Octobans dann unbedingt von oben abnehmen, sonst hat man zu viel vom Tunnelklang, den man ja
    nun gerade nicht will.
    Viel wichtiger als das ganze Gesäge ist aber die hohe Stimmung bei relativ dünnem Fell. Wer das vergisst, hat keine Chance.


    Ob Holz oder sonstwas ist zweitrangig, Obertöne eliminieren ist die einfachste Übung, wenn es altertümlich dumpf-trocken klingen soll.


    Wer als Nachspieler in einer Nachspielkapelle neben dem Hotel C. auch noch das mit der Luft heut' Nacht im Programm hat, hat ja sowieso schon
    ein paar halbwegs geeignete Concert-Toms am Start.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das sind Timbales.
    Die nannte man damals so und es gibt sie im Prinzip auch heute noch
    überall dort, wo der lateinische Perkussionist einkauft.
    Üblicherweise sind sie aus Metall, aber Holz ist auch erlaubt.


    Wenn das heute irgendwer Hippodrive Bottomless nennt, ist es
    Marketing Bullshit.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Noten für den Einsteiger:
    http://www.onlinedrummer.com/s…air-tonight-phil-collins/
    https://www.sticks.de/lessons/…llins-in-the-air-tonight/
    https://www.google.de/imgres?i…wgpKAQwBA&iact=mrc&uact=8


    Die (kostenlosen) Noten im Netz haben einen Vorteil (sie sind kostenlos) und zwei Nachteile:
    Zum Einen bedient man seine eigene Faulheit und lernt es nicht selbst und zum
    anderen spielt man dann im Zweifel die falschen Noten, die ein anderer Schwerhöriger
    glaubte zu hören, punktgenau falsch nach. Oft fehlt auch das ein oder andere entscheidende
    Quentchen.


    Ich persönlich finde schon die Programmierung der Linn Drum schwierig,
    genau genommen habe ich gar keine.
    Dann fehlen mir auch die sechs Concert-Toms, aber das lässt sich noch
    simulieren (einfach mal die Felle runter oder die Ohren zu).
    Der Hupenschlag dazwischen ist nicht so im Vordergrund, sorgt aber dafür,
    dass es schwieriger ist, als es aussieht.
    Beim Rest ist halt die Frage, ob man Geisternoten und Charley eher den Profis
    überlässt oder ob man es halt richtig schön machen will.


    Ja und da ist die Crux: irgendwie irgendwas hingehämmert geht auch morgen
    schon, für etwas, wo die Herzen schmelzen, braucht man dann doch ein paar
    Jahre länger.


    Konkreter:
    ich habe mal den Agostini Vol. 1 angefangen und bin dann irgendwo auf den
    ersten Seiten eingeschlafen oder versackt, das Ding liegt hier mit Vol. 2 (auch
    angefangen und nicht weit gekommen) im Historienschrank.


    1:1 ist etwas für Leute, die mehr können, definitiv, ich halte die Nummer als
    inzwischen etwas Fortgeschrittener für gar nicht so einfach, denn das ganze
    Lied lebt vom Spannungsbogen, der nur funktioniert, wenn man das Ding richtig
    kann, alles andere ist ein hübsches Privatvergnügen für den Keller oder dort, wo
    der Hopfensaft reichlich fließt und damit die Stimmung anderweitig und auch
    anders erzeugt wird.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint: ;)

    Mahlzeit,


    abgesehen davon, dass die Aktion eher etwas für Fans* ist:
    zu dem ewigen Glauben, dass Handarbeit teurer sein darf/muss:
    1. sind Maschinen, die exakt arbeiten, nicht billig,
    2. gibt es Länder, wo Handarbeit billiger als Maschinenarbeit ist,
    3. was ist überhaupt Hand-/Maschinenarbeit:
    Wenn ich daheim mit der Hilti ein Loch in die Wand mache, ist
    das dann Hand- oder Maschinenarbeit?
    Wenn ich es mit der Black & Decker mache, ist es dann anders?
    Wenn es meine syrische (selbstverständlich ganz legal schwarz
    beschäftigte Haushaltshilfe) macht, ist es dann wieder anders?
    Wenn ich es mit dem Handbohrer mache, ist der Handbohrer eine
    Maschine?
    Muss ich es mit dem Finger bohren, damit es Handarbeit ist?
    Oder sollte ich es nageln?
    4. Wie macht denn der Zildjian (älteste türkische Beckenschmiede)
    diese Bleche nun tatsächlich? Lädt da der LKW eine Tonne Metall ab,
    es kommt in eine Wanne und wird dann in einem Gebäude, wo kein
    Mensch rein darf (heiß, laut, gefährlich) und dann hinten fertig
    in Folie geschweißt heraus?


    Manchmal habe ich den Verdacht, dass hierzulande zu viele Leute
    die Autoindustrie (ich fuhr gestern gerade wieder bei den beschaulichen
    Opelwerken vorbei) mit der großindustriellen internationalen Bronzeteller-
    Fabrikation verwechseln.
    Falls nicht, habe ich nichts gesagt und gehe wieder in meinen Kunststoffturm
    (früher hatten wir handgeschnitztes Elfenbein) zurück.


    Grüße
    Jürgen


    *)

    Vielleicht hätte Zildjan bei der letzten Preiserhöhung noch 10% draufpacken sollen, dann könnten sie sich jetzt ein vollwertiges Gewinnspiel leisten

    :thumbup: