Beiträge von Jürgen K

    Gude Morsche,


    ich war ja ganz früher ein Fan von Massen-Castings, gemäß dem Motto "viel hilft viel" und "drum prüfe, wer sich ewig bindet".
    Das hake ich inzwischen als Jugendsünde ab, wobei es auch realitätsfern war, denn:

    In der Praxis haben sich aber nicht viele beworben


    Meist waren es gar nicht so viele


    Mein Rekord waren mal mehr als ein Dutzend Anfragen, da hätten wir aber auch nur ein halbes bis vielleicht knapp ein Dutzend
    Castings hin bekommen, wobei dann schon klar wird, dass man das als Amateurkapelle organisatorisch gar nicht halbwegs vernünftig
    machen kann.


    jeweils nach ungefähr einer Woche kam die Zusage


    Inzwischen erscheint mir das als eine angemessene Verfahrensweise, kein Schnellschuss, aber auch kein Warten auf Godot.


    eher kompliziert, innerhalb einer Probe herauszufinden, ob man zur Band passt bzw. ob der Bewerber zur Band passt


    Jein, Ausschließen kann ich relativ schnell, aber in der Tat kann man manche Dinge, die sich erst im Laufe der Zeit zeigen, nicht ohne weiteres sofort erkennen, das erlebe ich auch stets aufs Neue.


    die beste Personen wählen; was ja nicht der beste Musiker sein muss


    Früher legte ich tatsächlich auch mehr Wert auf das Handwerk, inzwischen habe ich eingesehen, dass das zu nichts führt, was nutzt der beste Musikant, wenn er beseelt im Keller verendet?


    Die Erfolgswahrscheinlichkeit liegt bei 37 %


    Da muss ich mal nachzählen, also jedes dritte Vorspiel ein Treffer?
    Käme ungefähr hin (bei mir), wobei die Halbwertszeit unterschiedlich ist.


    Ist doch eigentlich immer das gleiche Vorgehen


    Das sehe ich anders, es ist das Häufigste, aber tatsächlich habe ich alles - zumindest ansatzweise - schon erlebt.


    Mist, jetzt braucht man um Musik mit einer Band machen zu können auch noch ein Mathematik


    Ich finde ja ohnehin, dass Musiker auch Rechnen und Schreiben können sollten, aber da stehe ich in der Rockmusikantenamateurliga ziemlich außen.


    interessant, dass ich durch dieses Format noch ein bisschen vor dem Proberaum lauschen konnte, was mein Nachfolger so bringt


    Das ist in der Tat interessant: wie geht jemand anderes mit der gleichen Situation um? Heutzutage hat man es da dank Audio und Video mit kleinen Apparaten und einem weltweiten Netz viel einfacher, manchmal kann man sogar Probeaufnahmen vergleichen, echt interessant, was der ein oder andere an der ein oder anderen Stelle tut oder auch nicht.


    ehrlich sein und gleich sagen, wenn man das Gefühl hat, es passt irgendwie nicht.


    Das war bis vor Kurzem meine Devise über längere Zeit, inzwischen bin ich wieder etwas vorsichtiger, manchmal legt man den Schwerpunkt auf das falsche Detail, aber wenn es sonnenklar ist, dann denke ich auch weiterhin: raus damit (mit der Sprache und dann aus dem Proberaum).


    Casting-Weltmeister


    Nein, in diesem Jahr hatte ich nur sechs Vorspiele, das Meiste löst sich ja doch schon in der Vorkommunikation wieder auf.


    Wert drauf legte, ob die "Bewerbung", die mich erreichte, gut zu lesen war und nett klang


    Auch das finde ich interessant und wichtig, tatsächlich merke ich hinterher, dass verwirrende Anfragen meist auch ergebnislos verlaufen. Dennoch erlebt man auch da Überraschungen in jede Richtung.


    und sagten noch am ersten Probeabend zu. Unsere Menschenkenntnis sei dank, es passt


    Wenn man einen trifft und es passt alles, warum zögern und warten


    So ist es optimal, nicht lange fackeln, wenn man merkt, dass es taugt.


    Ich selbst ging mal zu einem Casting, sollte 3 - 5 vorgegebene Songs lerne, konnte sie alle, aber die Band am Ende nicht.


    Auch eine schöne Sache und leider in der Amateur-Liga weit verbreitet. Da weiß man dann schon, dass die Halbwertszeit begonnen hat, bevor es überhaupt richtig los geht.


    Vermutlich suchen wir Menschen aber immer noch mal nach dem Besseren, dank Internet mit Preisvergleichmaschinen, Kundenrezensionen u.ä. wird es einem ja auch "leicht" gemacht, immer alles (und jeden) zu vergleichen, um am Ende das Beste für sich selbst zu finden.


    Ja, das ist ein Phänomen, manche Kapellen und Musiker suchen Ewigkeiten nach dem heiligen Gral, andere nehmen alles, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, ich versuche da gerade mal wieder, den Mittelweg zu finden, trotz meiner Erfahrung tue ich mir damit immer wieder schwer und jedes Mal hatte der Bauch letztendlich recht.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    sex im taucheranzug


    Ich hab's mal geguggelt:
    http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/483367/


    Aber so richtig fündig wird man da nicht, das ist eine Marktlücke!


    Den Machine-Gun-Effekt hat doch Roland Hendrix erfunden ...
    [video]

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    Das gibt es natürlich auch im Original:
    das gleiche Lied habe ich nicht gefunden, aber man kann wohl mit den 15er
    tolle (andere) Sachen machen:
    [video]

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    Wenn ich mir das so anhöre und überlege, dass der Mann ein klein wenig besser spielen kann,
    als so mancher Stadttrommler, dann ist es doch erstaunlich, dass da so lustige Sachen dabei
    herauskommen. Ist ja sicher mal ganz witzig für einen Kindergeburtstag, aber einen ganzen
    Probenaben lang: wer hört sich das freiwillig an?


    Ich brauche jetzt dringend Beach, Beech, Bitch oder ... Scotch.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    so richtig schlau bin ich zwar noch nicht, aber deutlich schlauer.


    Nach deiner Beschreibung war es vermutlich das Td-15


    In der Tat, nachdem ich das jetzt mal nachgeschaut haben, genau das war es, so wie es zahlreich im Internet abgebildet ist.


    Von einem einzigen Auftritt ohne Zeit, sich mit so einem Gerät auseinanderzusetzen würde ich aber keinerlei Schlüsse ziehen.

    Nun ja, es war zwar kein Auftritt, sondern eine Probe, aber die Frage ist ja: wenn ich das öfter mal machen wollte (also proben mit dem Ding), dann müsste ich mich demnach damit auseinandersetzen und wie soll das gehen? Dann müsste ich mir ja spaßeshalber noch eins daheim hinstellen ...


    Ein Keyboard ist eben kein Flügel und umgekehrt. Entsprechend passt sich die eigene Spielweise dem jeweiligen Instrument an ...

    Sodele, also neben dem Auseinandersetzen mit lustigen Einstellungen müsste auch noch die Spielweise neu gelernt werden, eine echte Herausforderung. Ehrlich gesagt geht es mir da wie mit Opernsängern, die Angst haben, ihre Stimme zu ruinieren, wenn sie parallel noch Death Metal singen.


    Bei der HH klingt es so, als wäre sie verdreht gewesen (Schriftzug muss nach Hinten zeigen)

    Ja, der Effekt trat nach dem Drehen auf (es hatte sich die Schraube vom oberen Beckenhalter gelöst und ich habe mir zunächst nichts dabei gedacht, das Ding zu drehen, ist ja überall Gummi und es gibt keine Zielscheibe aufgemalt).


    stell Dir vor Du spieltest ein Leben lang akustische Gitarre, kommst als Aushilfe in ne Band und eine E-Gitarre in die Hand gedrückt.

    Das wäre ein Spaß. Allerdings würde die elektrische (nicht elektronische) Gitarre wenigstens Drähte besitzen, die schwingen und vor einem Resonanzkörper montiert sind. Gerade die Gummibecken haben mit Bronzebecken doch recht wenig gemein, außer man würde das neue Nudelsieb von Zildjian nehmen wollen, das geht zumindest in die Richtung, wenn man dann noch bedenkt, dass je manche echte Becken auch schon als Emmentaler verkauft werden.


    beim TD11/15 bei maximaler Spiel-Velocity extrem dünn und leise; insofern kann man geiles Open-Closed-Hihat-Spiel getrost vergessen.

    Den Chick-Klang selbst empfand ich sogar als überragend laut, aber nur beim beherzten Treten. Öffnen und Schließen sowie Dynamik waren aber in der Tat ein Spiel mit dem einarmigen Banditen, wenn man in der anderen schon das fünfte Bier hält.


    Und da scheint ja doch einiges mit entsprechenden Aufwand zu gehen.


    Ich fürchte, den notwendigen Aufwand möchte derzeit niemand betreiben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    auf der gesamten Aufnahme ist der Schlagzeug-Klang modebedingt
    extrem elektrolastig.


    Ich als reaktionärer Akustiker würde das mit einem anschwellendem
    Wirbel erledigen, ganz klassisch im Sinne der Klassik.
    Kostet dann halt ein paar Übungsstunden extra, dafür spart man das
    Geld für den Elektroscheiß, der bei Stromausfall oder sonstigen Umwelt-
    ereignissen gerne mal unerlaubt streikt.


    Grüße
    Jürgen
    back to Neandertal

    Guten Morgen,


    zum Force-Off-Topic:
    mein Force 3001 hatte auch die Erinnerungsschlösser dran,
    der Aufbau seinerzeit lief stets unproblematisch.
    Für meine alten Tamas brauche ich länger.


    Zum Thema:

    Martini, Safari und Bop sowie die ganzen Force-Geschichten alle unter der einen A-Serie zusammenzufassen,
    find ich einen recht geschickten Zug in Richtung Übersichtlichkeit!


    So sehe ich das auch und das scheint ja aktuell auch Sinn der Sache zu sein, nebst ein paar Änderungen, wie sie überall stets
    üblich sind. Wer da nicht durchblickt, kann ja mal die Perlenbuchstaben sortieren, viel Spaß!


    Grüße
    Jürgen
    IQ69

    Hallo,


    ich selbst bin ein Crossover-Typ und lasse mich nicht festnageln.
    Von Jazz bis Metal mache ich alles (wenn es mir gefällt).
    Da es auch im Jazz (jedenfalls jenseits der Dogmatiker) Doppelpedale
    und traditionell sogar zwei Bass Drums gibt (Ausnahmen sind das zwar,
    aber ziemlich bekannte), muss da nichts geopfert werden, dass ein
    Doppelpedal nur für sauschnelles alternierendes (und vielleicht auch
    enervierendes) Geballer taugen soll, ist das Ammenmärchen von Leuten
    mit eingeschränkter musikalischer Vorstellungskraft.


    Es ist für jeden Musiker gut, über den Tellerrand hinaus zu blicken,
    man wird tatsächlich in einem Genre besser sein als in einem anderen,
    und wenn man alles machen will, wird man zwar supervielseitig, aber
    halt kein Superspezialist sein, ab einem gewissen Niveau ist es aber
    auch wieder egal, denn seltenst wird extremes Spezialkönnen abgefragt.


    Viele bekannte Musiker sind für bestimmte Dinge bekannt, können aber
    tatsächlich auch andere Dinge, die sie aber öffentlich sichtbar nicht so
    oft oder gar nicht tun.


    Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Gruppe "Helloween" (seinerzeit
    bekannt für schnellen Schwermetall auf irgendeiner Aufnahme einer Bühnen-
    darbietung mittendrin geswingt haben (die Erinnerung ist aber durch die
    lange Zeit sehr trüb).


    Genre-Musiker auf Abwegen:
    [video]

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    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich hatte kürzlich das (zweifelhafte?) Vergnügen, E-Drums zu einer Vorstellung
    spielen zu dürfen oder zu müssen (man kann darüber streiten).


    Lag es an mir, lag es am Gerät oder was war da los?


    Zunächst ist festzustellen, dass es technische Probleme (Kanalausfall, Wackelkontakt
    im Hörbereich gab, die möglicherweise von anderen Geräten (Mischpult) kamen, denn
    die komplette Kapelle einschließlich den E-Drums kamen auf den Kopfhörer (ein Beyerdynamic
    der neueren Bauart mit Stoffpolster).


    1.
    Am besten gefallen hat mir der Bass-Drum-Sound, der war modern Pop/Rock und recht zuverlässig,
    zwar ohne Dynamik, aber die braucht man da auch nicht wirklich und komischerweise hörte ich das
    zweite Pedal irgendwie nicht so richtig, eine Tama-Doppelfußmaschine älterer Bauart (dürfte die
    erste Iron Cobra gewesen sein oder so in der Zeit jedenfalls), die Schlegel waren rechts mittig und
    links eben links versetzt treffend auf dem runden Trittempfangsgummiständer, dürfte wohl der Vorläufer
    der heutigen 11er bis 25er sein. Vermute ich richtig, dass der Schlag jenseits der Mitte nicht ordentlich
    aufgenommen wurde und somit das Ding für Doppelfußmaschinen nur bedingt geeignet ist oder liegt da
    ein schlichter Anwendungsfehler?


    2.
    Die Snare Drum hatte einen Gummiring als Kante, rim shots kamen anders als normale Schläge auf das Fell,
    ein rim click war aber nicht im Angebot, das fühlt sich sehr komisch an. Was macht man da?
    Der Maschinengewehreffekt war tadellos herstellbar, die Dynamik sehr eingeschränkt und der Klang irgendwie
    ... komisch (auf dem kleinen Kasten stand im Anzeigefeld "beech" oder war es "Beach"?


    3.
    Die Tom-Toms klangen auf dem Rand irgendwie anders, ist das ein absichtlich anderer Klang oder eigentlich
    gar nicht vorgesehen?
    Übrigens war da der Maschinengewehreffekt noch krasser.


    4.
    Die Hi-Hat hat mich verrückt gemacht, das Ding konnte ich nicht kontrollieren,
    a) ich hatte den Eindruck, dass sie dort, wo "Roland" steht, leiser aufnahm als gegenüber,
    b) war sie mit dem Tip in der "Becken"-Mitte zwischen Loch und Kante am Lautesten,
    am Rand angeschlagen anders, aber eher leiser,
    c) klang sie wie als wäre eine Schellenring auch gleich dabei (den ich aber vergeblich gesucht habe) und
    d) die Arbeit mit dem Fuß nur eingeschränkt und teilweise paradox möglich war, hätte ich da mehr üben sollen?


    5.
    Die Becken waren erstaunlich kontrollierbar, allerdings waren es nur zwei und sie waren sehr klein, auch klanglich.
    a) Eine Glocke für das Ride konnte ich nicht erkennen (akustisch) und
    b) konnte man die Becken nicht abstoppen, das Festhalten hat im schlimmsten Fall einen Zusatzton hervorgebracht,
    wie macht man das im Sinne des Erfinders?


    Fazit: ich bin mir nicht so recht sicher, aber ich fühlte mich kastriert.
    Lag das mehr daran, dass ich mit dem Ding nicht umgehen kann oder geht da wirklich so gar nicht mehr?


    Was war es eigentlich?
    Es hatte diese "richtige" Hi-Hat-Maschine, die wohl nur beim 25er oder 30er aktuell dabei ist, die "Trommeln" hatten
    allesamt Gewebefelle, die "Snare Drum" war größer (12"?), die anderen kleiner (zwei mal 8" und ein mal 10"?), ein schwarzes
    Gerüst, zwei Beckengummis.
    Der Bedienkasten war silbergrau in leicht ange-V-ter Rechteckform, es stand "V-Drums" drauf, könnte etwas kleiner
    gewesen sein als beim aktuellen 11er.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    um die Opposition mache ich mir keine Sorgen, abgesehen von der
    Oppositionsführerin, die hat ja schon länger einen Selbstzerfleischungs-
    prozess am Laufen,
    spannend ist doch die lustig-bunte Regierungsbildung mit den Stiefbrüdern
    Christian und Cem sowie den Erzfeinden Angela und Horst, letzterer
    ja erstaunlicherweise immer noch kräftig auf Konfrontationskurs.
    Letztendlich entscheidet der Bundestag mit Mehrheit und nicht mit
    dem, was irgendwelche Neuzugezogene an Kapriolen von sich geben,
    das wird medial natürlich anders vermarktet, weil Gesetze langweilig
    sind und Geschwätz total interessant ist.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Kennt noch jemand den Lucke oder die Piratenpartei?

    Hallo,


    wer nur alle vier Jahre einen Auftritt hat, muss sich um Langzeitfragen keine
    Sorgen machen, für Leute, die aber ab und an mal unterwegs sind und dazu
    noch gerne verlässliches Zeug haben wollen, ist die Überlegung schon relevant,
    ob man alle paar Jahre X ausgibt und zwischendurch halt auch mal einen Abriss
    hat oder gleich Y ausgibt und das Ding dann hinterher vererben kann.


    Wenn man bedenkt, dass eine zweit- oder drittklassige Kiste oder gar Tasche
    (ich mag das Gewurschtel nicht) schon mal locker einen Hunni kostet, dann ist
    der Weg zur beschlagenen Kiste gar nicht mehr so weit, siehe Beckenkoffer,
    da kostet die stabile Holzkiste teilweise sogar weniger als Plaste- oder Stoffzeug.


    Was für die individuelle Nutzung relevant ist (fährt man überwiegend PKW oder
    gar ganz andere Fahrzeuge), muss natürlich jeder selbst entscheiden.


    Ich habe inzwischen auch schon den ersten "Magnum"-Kindersarg beerdigt.


    Auch bei Hardcase (in den HN36W gehen breite Teile wie Arschkissen hinein)
    geht gerne mal was ab (immerhin haben die ein vernünftiges Ersatzteilsortiment),
    für richtige Roadies auch mehr Design als praktisch fertig Gedachtes.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    bei der Größe scheint ja Einigkeit zu bestehen,
    mein Rohr bleibt aber ganz, weil ich einfach das ganze Rohr brauche und
    diese metallenen Teile (metal) von Doppeltomhalter sind dank ihrer Konstruktion
    ("the strongest name in drums") ganz schön schwer (heavy) und erinnern
    optisch doch sehr an den Flüsterhasen oder eben die Pommesgabel.


    Up the Irons!
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Werde ich dafür getötet?


    Definitiv ja.


    Ich hätte nie gedacht, das "Schnaps" tatsächlich schmecken kann.


    In der Tat ist es so, dass die dreckigen Fässer dafür sorgen, dass das gebrannte Zeug irgendwann sehr komisch riechten kann, je nach Gusto von Geil
    bis Erbärmlich.


    Daher ist die Frage wohl eher, ob der Herr eher den Inselschnäpsen (riecht gerne mal nach Zahnarzt) oder den inländischen Softdrinks zugeneigt ist,
    das ist so die Haupttrennlinie.


    Es soll zwar auch gute Amerika-Schnäpse geben, aber die eingefleischten Experten neigen da teilweise zu recht klaren Vorstellungen (Dogmen), so dass
    alles, was "falsch" geschrieben wird, sowieso keinen Zugang hat.


    Deutsche Schnäpse sind im Kommen, allerdings liegen die oftmals nicht so lange in der Tonne, weil man halt erst vor ein paar Jahren angefangen hat, so
    dass das auch eher etwas für offenere Gesellen geeignet ist; einem, der die karierten Röcke mag, sollte man vorsichtig begegnen, nicht dass er den
    Prügel freigibt, um dem Feind die Leviten einzutrommeln.


    Es gibt gute Iren, aber einem Schotten sollte man die nicht unterjubeln, das könnte auch Ärger geben.


    Slainte mhath!
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Lassen wir uns überraschen!


    In der Tat, es soll ja am Wochenende gelüftet werden, alles andere ist Spekulatius.


    Warum nicht mal bei Serienbezeichnungen bleiben?


    Vermutlich lautet die Strategie weiterhin, dass die Strategie aus dem Anfang des Milleniums weiter über den Haufen geworfen wird
    und demnächst nach und nach (nachdem bereits die Jahreszahlen verschwanden) die "Force" verschwindet.


    antiquiert anmutenden Bass-Klauen


    Die sind aber gnadenlos billig und wenn man etwas preiswert anbieten will, spart man am besten bei den Beschlagteilen.


    Das neue Konzept geht ja klar dahin, dass SQ2 das Flaggschiff bleibt und alles andere sich dann darunter herumsiedelt, mit SQ1 fing's
    an und jetzt halt AQ2. Vielleicht läuft "Vintage" demnächst unter "VQ0".


    Ist alles Geschmackssache, ich finde die Böckchen gelungen und fand sowieso die (teureren) Sonor-Böckchen bislang am Schönsten
    auf der Welt, es lebe der Schlägel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe den Halter im Proberaum liegen, daheim kann ich auch nur mit der offenen
    Rosette dienen.
    Aus Erfahrung weiß ich, dass es das größte Maß ist, was es im Schlagzeugrohrbau
    (mit Ausnahme des Gerüsts) gibt, es passen nur die Halter aus der damaligen Zeit,
    danach wurden sie immer ein bisschen schlanker.


    So mal aus der Lende geschossen müssten das locker über einem Zoll sein, ich meine
    mich an Achtundzwanzigkommadingens zu erinnern, nachmessen kann ich aber erst
    nächste Woche.


    Cheerio
    Jürgen
    heavy metal rules

    Guten Nachmittag,


    ich persönlich besitze (und habe ihn auch mal benutzt) den
    Rhythm Tech Hat Trick, den gibt es mit acht Schellenpaaren
    und zweireihig mit doppelt so vielen.
    Zur weiteren Fixierung nutz(t)e ich dann die Gewichte von der
    Iron Cobra.


    Ich finde den recht ausgewogen (in jeder Hinsicht).


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    ich hatte mal mehrere Taschen und immer noch habe ich zwei Kapellen,
    dennoch bin ich jetzt wieder zu einer Universaltasche gelangt, wo
    alles drin ist, was man für gepflegte Unterhaltung üblicherweise benötigt:
    Schlegel, Stock, Rute, Besen, Gehörschutz, Stimmschlüssel, Kofferschlüssel.


    Den Rest trage ich nur bei Bedarf in Spezialkoffern oder am Leib spazieren.
    Gaffa und Tempo habe ich im Rucksack, Werkzeug in der Hose.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Seit ich mal so einen sauteuren Gehörschutz mir habe machen lassen, bin
    ich in der Betrachtung von körperlichen Ausscheidungen auraler Natur
    etwas gelassener, die dortige Fachkraft war sehr erstaunt darüber, dass
    ich das für Schmutz hielte.


    PPS
    Dennoch schleppe ich gerne etwas Desinfektionsmittel mit mir herum, man
    weiß ja nie, was auf dem Weg so alles passiert.

    Guten Morgen,


    ich nehme da einfach meine Rolex Drum-Master 69
    in der Bronze-Ausführung (B20).
    Für die Haftung sorgt Pattex.
    Praktischerweise sieht man dann auch immer, ob
    man mehr oder weniger als 60 bpm fährt, mit dem
    eingebauten Tempometer kann man dank der Striche
    auf der Lünette (linksdrehend - Trommler werden
    nur schneller) das aktuelle Tempo leicht ausrechnen.
    Und im Alter hat man dann Orientierung dank der
    Datumsanzeige.
    Eine Anschaffung für's Trommlerleben.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Dass Bonn-Ede das gut findet, liegt vielleicht daran,
    dass deren Brötchengeber den Stoff verkauft.