Hallo,
meine Entjungferung müsste demnach so mit 17 gewesen sein, 1986 waren jedenfalls Schlagzeug, Band und Bühne vorhanden.
trommle so seit einem Jahr vor mich hin
Nun ja, vom Vor-Sich-Hin-Trommeln ist noch keiner Meister geworden, das ist ganz unabhängig vom Lebensalter.
zweifeln lässt, ob ich nicht zu alt und zu doof bin
Entscheidend ist das Übealter, wie lange habe ich schon gut geübt.
Ja, die Qualität des Übens ist auch wichtig, aber ganz ohne Plan und Ziel kommt natürlich von alleine sehr wenig.
Zuletzt bin ich fast am Verzweifeln an Doppel-Bass und dann noch die Kombi Doppel-Snare gewesen.
Wir reden von einem Jahr am Instrument?
Aha.
Soll das ein Witz sein?
ob ich das nicht besser kann, weil ja älter
Ja, nee, is klar.
Trommeln lernt man durch ungenutzten Zeitablauf, kann jeder, einfach nur lange genug warten, kommt von alleine.
Mein Traum ist ja noch immer, ein kleiner regionaler Rockstar am Set zu werden
Da würde ich an meinem Image arbeiten, vielleicht ein paar Straftaten, eine eingestürzte Bühne, Drogenexzesse, brennende Schlagzeuge ...
oder einfach in eine Punk-Band, die gute Beziehungen und viel Geld hat, einsteigen.
Wann sollte oder muss man sozusagen in eine Band einsteigen, bevor es gänzlich zu spät ist?
Heute, spätestens Morgen.
Worauf warten? Auf Godot?
Musstet ihr Valium nehmen?
Nö, das Zeug kenne ich nur aus dem Medizinschrank.
Mir reicht Gehörschutz.
Ich glaube, es hilft, sich Ziele nicht zu groß zu stecken
Ein weises Wort, zart ausgesprochen.
Nach einem Jahr mit den Klöppeln sucht man sich eine Feierabendkapelle, die so Zeug wie Stones oder Beatles macht, notfalls auch AC/DC.
Alles ohne Doublé-Bouillabaisse und sonstigem göttlichen Unfug.
Grüße
Jürgen
PS
Falls doch Doppelhupen gewollt sind: einfach mal üben, langsam halt, bis zur Erfindung des Mach-2-Flugzeugs hat es auch ein bisschen
gedauert.