Beiträge von Jürgen K

    Guten Nachmittag,


    Uriah Heep ist eine halbvergessene geniale Kapelle,
    die trotz einiger Änderungen immer noch unterwegs ist.
    Seinerzeit waren die Chöre und die Orgel besonders
    auffällig, zwischendurch gab es auch noch einen Wahn-
    sinnsbassisten.
    Ich fand ja die Schlagzeug-Arrangements früher immer
    etwas arg zurückhaltend.
    Melodien waren stets überragend.


    Heute (na ja) hört sich das so an:
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    Trotz moderner Technik immer noch Hammer.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    Warum haben sich Keyplayer der Drumbranche schon vor Jahrzehnten mit E-Drums schwer verhoben? (Tama, Pearl, Sonor etc. und größtenteils sehr rasch aus dem Marktsegment verabschiedet?).


    In der Tat war es nur der Bootsmotoren- und Flügelbauer Yamaha, der neben Roland die Elektroschiene weiter fuhr, auf der Strecke blieben sogar die runden Schweden (mit den echten Fellen drauf) und die sechseckigen Engländer, welche jede Pop-Gruppe mal auf Platte pressen musste.
    Das orangene Plasteding für die Kiste wurde vor ein paar Jahren hier auch wämstens gelobhudelt, durchgesetzt hat es sich nicht.
    Alles, was ich seit den 1980ern von E-Drums gehört und gesehen habe, hat mich immer weiter davon entfernt. Dafür muss es einen Grund geben.
    Die Remo Silentstroke, die ich neuerdings in allen Größen einkaufen kann (und teilweise eingekauft habe) können wohl nicht das Problem sein, die
    sind gut.


    Grüße
    Jürgen
    hatte mal ein SDS-1

    Hallo,


    man muss bei DeineRöhre einfach zwischen Spezialveranstaltungen und
    der Wahrheit auf der großen Bühne unterscheiden, gerade Thomas L. ist
    dann für seine Anti-Fans* nur marginal (na, wo ist die Doublé Bouillabaisse
    dezent untergebracht?) erkennbar.
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    Grüße
    Jürgen


    *) Bitte nicht überbewerten, man darf ihn gut und schlecht finden und
    auch Beides zugleich.

    Hallo,


    die Frage gefällt mir sehr gut,
    denn einerseits stelle ich sie mir gerne selbst und
    andererseits lenkt sie erfrischend mal von den
    üblichen eingefahrenen Gleisen und den sonstigen
    Themen zum Doppelhuf, die ja doch eher eingleisig
    laufen.


    In der Tat beginnt die Frage dort, was man unter
    "Song" und "songdienlich" verstehen will, da kann so
    extrem gehen, dass man eben Genres hat, wo songdienlich=
    zuballern heißt oder eben soweit, dass man die Existenz
    des Doppelhufs gleich mal als obsolet betrachtet.


    Die genannten Personen sind vielseitiger als ihr Ruf,
    das unterscheidet den Könner vom Möchtegern.
    Wer etwas kann, kann, muss es aber nicht zeigen und
    umgekehrt.


    Um von den enervierenden Sechzehnteln mal runter
    zu kommen, muss man eben auch Pausen und andere
    Brüche üben und zwar so lange, bis man sie eben mal
    locker-fluffig wo unterbringen kann.


    Da hilft nur: Üben - und das bis in alle Ewigkeit.
    Viertele, Achtele, halbe Bembel, Barrels, Pints und dann noch alles kombiniert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin da irgendwie aus der Zeit gefallen,
    auf Monitoren habe ich noch nie Schlagzeug gewünscht
    und ich übe am liebsten so, dass ich höre, was ich tue
    und nicht das, was irgendwer mit irgendeiner Maschine
    dazugeschraubt hat.


    Ob ich klinge?


    Das kommt auf den Raum an.*


    Grüße
    Jürgen


    PS
    *) Ist natürlich (teilweise!) Quatsch, aber der Ton kommt aus den Fingern,
    Fußzehen sind Finger und wer auf einem Brett nicht klingt,
    klingt auch auf dem Luxusschiff nach neureich.

    Hallo,


    ich finde das neue Spielzeug sehr schön.


    Was da für Preise stehen, interessiert mich nicht.
    Entweder ich habe sowieso kein Geld für so etwas oder
    ich haue es einfach raus und zeige den Neidern mal, wer
    hat, der hat.


    An die Kritiker: gibt es irgendwo einen vergleichbaren
    Konfigurator?
    Ich kannte früher das dw-Ding, was mal sehr schnuckelig
    war, dann aber zugunsten eines ästhetisch nicht meinen
    Geschmack treffenden Teils ersetzt wurde, seitdem muss
    ich meine Sets wieder selber malen - evtl. wäre das für
    den ein oder anderen eine preiswerte und effektive
    Alternative, DIY ist ja modern und Bleistifte sind preisgünstig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    auf die Idee käme ich tatsächlich nur dann, wenn keine Alternativen vorhanden wären.


    Für Aufnahmen würde ich ohnehin eher auf möglichst gute Trennung achten und im Zweifel
    lieber einen Ständer mehr aufstellen, für Auftritte kommt die Klemme* an den Spannreifen,
    simpler und effektiver geht es nicht.


    der Mikständer nervt immer mal wieder...


    Dann wirf' ihn weg und kaufe einen Guten.


    Grüße
    Jürgen


    *) Für meine M 201 TG nehme ich die MKV 87,
    für SM 57 nehmen ich K&M 24030

    Guten Morgen,


    das kann schnell gehen oder nicht so schnell oder auch langsam oder sehr langsam und schlimmstenfalls gar nicht.
    Von daher wird man da ohne nähere Kenntnis wohl so ziemlich auf jedes Pferd setzen können.


    Ich finde es auch sehr schade, dass da im Moment tote Hose ist.


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint "tran-fering" klingt eher danach, dass es sich zieht oder langsam dauert.

    Guten Morgen,


    ich habe mich bei der Beckenwahl bewusst beschränkt.


    Das hat gewisse Vorteile, wie man nach der Lektüre hier
    sich wohl denken kann.
    Dennoch habe auch ich ab und an mal meine Meinung geändert,
    ob Ride 1 oder Ride 2 im Zweifel das wäre, was ich auf die
    einsame Insel mitnähme oder was für meine Nutzungen
    grundsätzlich besser funktioniert.


    In der Tat hängt das viel mehr vom Raum (oder auch Nicht-Raum:
    open air) ab, was man im Zweifel für besser geeignet empfindet.


    Obwohl ich ja versuche, ein Komplett-Set für alles und nix zu
    kombinieren, ist es doch so, dass ich verschiedene Kombinationen
    verwende, besonders bei Becken durchaus wegen verschiedener
    Umstände, dann insbesondere gerne die räumlichen.


    Da ich aktuellen Modeerscheinungen abgeschworen habe, ist bei
    mir die Optik eher aufgeräumt ohne nennenswerte Fragen, das
    schont die Nerven.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich stolpere gerade mal kurz rein,
    erstes Video ist nicht wirklich lahm, aber etwas unsauber, das machen aber viele Kapellen so, unter anderem eine ganz bekannte ...

    Ich wusste noch gar nicht, dass du einen auf Charlie Watts machen kannst


    Das Karlchen macht das aber auf der Charley und das aus einem anderen (eher nicht musikalischem) Grund, ich sehe da einen Unterschied.


    Beim zweiten Video ist das doch ein ganz anderes Schlagzeug - daran muss es liegen!
    Nee, das wird da definitiv auch anders gespielt, das sieht man an den dynamischeren Bewegungen und
    dann hört man es auch, insgesamt eine Liga drüber.


    Wer "leise" möchte, soll halt auch "piano" bestellen und nicht "batterie".
    Wenn ich in den Rocker-Club gehe, ziehe ich ja auch keine Bluse an.


    Astreine Kapelle!


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen, ich brech' zusammen,
    unsereiner kauft ja Felle für die Trommel,
    hier wird die Trommel zum Fell gebaut,
    nichts für schwache Nerven oder Leuten,
    denen nach der 13ten Daube der Daumen
    brennt.


    Wird das Gerät dann hinterher in ein Set integriert?
    Gar so eine Vintage-Bude mit Glockenspiel, Holzblock
    (falls noch eine Daube übrig bleibt), Kuhglocke ...?


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    bei mir hat sich auch bei einer Hi-Hat-Maschine das Anti-Rutsch-Gummi dank unserer
    wunderschönen brandheißen Sommer gelöst. Dafür war der Kleber wohl nicht vorgesehen,
    obwohl man ja beim Hersteller sogar an Warnhinweise für Erdbeben dachte.


    Kleben ist irgendwie doof, bei mir hält langfristig nix oder es sieht dann aus wie Hund.
    Mal eine Alternative: was ist mit Nageln, Schrauben, Nieten, Festbinden?
    Man sagt doch nicht umsonst: niet- und nagelfest.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe mal einen Kurzcheck gemacht.
    Kennt jemand
    a) die ladungsfähige Anschrift,
    b) die Rechtsform,
    c) den Geschäftsführer
    der "Firma" "Melany Drums" mit Sitz in Lettland?


    Will jetzt auch nicht den Hund in der Pfanne verrückt machen, viel Glück


    Dem schließe ich mich mal an, aber ...


    Trotz professionell wirkender Website


    Auf den ersten Blick wirkt sie so, auf den zweiten schon ganz und gar nicht mehr, sorry.


    Für Leute, die künftig sicherer gehen wollen:
    Gibt es kein Impressum (Anbieterkennung) und auch sonst keine essentiellen Kontaktdaten (Unternehmensform, Adresse, Geschäftsführer, Telefon, ggf. -fax), dann würde ich die Finger davon lassen - generell.


    per WhatsApp


    ist nicht professionell.


    Sendeverfolgungsnummer angefordert ... keine reaktion


    Dann gibt es auch keine.


    mit der brechstange


    Davon rate ich ab.
    Nebenbei: wohin sollte die Brechstange fahren?


    habe ich auch alles nie erhalten


    Dann gibt es das auch nicht.


    ich sehr gern rechtlich gegen ihren ehemaligen Mitarbeiter vorgehen kann


    Die haben/hat einen guten Humor.


    Ich will mich mal semi-professionell zurückhalten, aber das riecht sehr danach, dass da bei der Melanie irgendetwas dunkel ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    würde das auch voraussetzen, dass a) es objektive und allgemein anerkannte Kriterien für GBSB gäbe und b) dass die Becken tatsächlich von geeignetem Fachpersonal geprüft und sortiert werden. Außer bei Paiste wage ich zu bezweifeln, dass das eine Firma durchgehend und verlässlich tut


    Das sehe ich genauso.
    Gerade auch Meinl dürfte kaum Zeit und Geld für eine (zweifelhafte) Selektion verwenden. Ich erinnere mich da noch an einen Beitrag des Bayerischen Fernsehens, der war - wenn man Ohren hat und bis zum Ende durchhält - sehr aufschlussreich.
    Im Einzelfall könnte es tatsächlich vorkommen, dass der Chef eines Unternehmens mal im Lager selbst das Zeug zusammensucht, aber aus pekuniären Gründen (Zeit und Geld) bleibt das auf wenige Einzelfälle (und damit auch einzelne Becken) beschränkt.
    Letztendlich muss - gerade bei Musikinstrumenten - sowieso der Endkunde die Endkontrolle durchführen. Je nach Ergebnis wird es endlose Liebe oder ein schnelles return to sender.


    Die Optik neumodischer auf Pseudoalt getrimmter Becken geht dank der Mode auf dreckig, ob man das dann jeweils als bug oder feature ansieht, bleibt einem selbst überlassen, gefällt es oder gefällt es nicht, wer die Musik bezahlt, entscheidet, was gespielt wird. Die Welt ist groß, das Angebot weit gefächert.
    Der eine hat es gerne verlässlich, der andere liebt das Abenteuer oder gar die Gefahr. Für Alle gibt es Blech.


    Grüße
    Jürgen

    Good Afternoon,


    ich frug' mich, wie man auf 120 % kommen kann, aber tatsächlich:
    Überhang- und Ausgleichsmandate machen auch das möglich
    und demnächst kommt ja noch der atmende Deckel.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    die nächste Zugverspätung kommt bestimmt.
    Bis dahin frohe Fahrt mit dem verspäteten Nahverkehrszug nach Nirgendwo.


    Grüße
    Jürgen


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    Gerade weil mir die Musik SEHR wichtig ist, möchte ich keine halben Sachen machen


    Guten Mittag,


    so etwas höre und lese ich bei der Band-Suche (von anderen) relativ häufig,
    es sind die Musiker bzw. Bands, mit denen ich regelmäßig nicht so viel zu
    tun habe.


    Das Leben besteht nur aus halben Sachen, perfekt ist lediglich der Tod,
    der macht aber so gar keinen Spaß, ich meine so 0 %.
    Die Extreme sind halt immer dicht beieinander.


    80 % finde ich ziemlich viel.
    In den Bundestag schafft man es schon mit 5, Mehrheit hat man mit 51 und
    absolut ist es schon bei 67. 99 gab es nur in der DDR.


    Grüße
    Jürgen

    Mit anderen Musikern spielen heißt, sich unterzuordnen und Kompromisse einzugehen


    Guten Morgen,


    Kompromisse muss man im Leben immer eingehen, das fängt schon morgens beim Aufstehen an und endet dann
    abends im Proberaum oder im Swinger-Club oder wo auch immer man sein jeweiliges Hobby zu betreiben pflegt.
    (Hobby nenne ich es hier deshalb, weil sich die Frage für Profis naturgemäß nicht stellt)


    Das mit dem Unterordnen sehe ich nicht zwangsweise so, man kann - wenn man kann - sich auch als Band-Leader
    aufspielen, das tun manche anderen ja auch, oftmals die Eierschneider, aber keineswegs immer und auch keineswegs
    immer in dieser Deutlichkeit.


    Schlagzeug ist in der Popularmusik und auch im klassischen Bereich eher weniger als Soloinstrument(arium) verbreitet,
    sondern in den weitesten Teilen der Literatur als Begleitinstrument(arium) vorgesehen. Will man dem folgen, so muss
    man seinen Weg finden.


    Kompromiss bedeutet: was kann ich künstlerisch oder egozentrisch für mich noch akzeptieren und wo hört es auf,
    auch da ist der Vergleich mit dem Swinger-Club durchaus passend: gehe ich überhaupt dorthin und wenn ja, wie weit
    gehe ich dort oder bleibe ich lieber daheim und mache es mir gemütlich.


    Dasselbe kann auch ein Gitarrist machen: vom Vor-dem-Spiegel-Posen bis zum 100-köpfigen Gitarrenorchester ist da
    Einiges möglich.
    Und auch als Schlagzeuger kann man das letztendlich machen, wie es einem selbst halt liegt.


    Ich bin ja etwas promiskuitiv, was Bands belangt, derzeit sind es zwei, der Trend geht zur Dritten.
    Bei der Suche habe ich mir meine Tabus notiert, das ist das, was gar nicht geht, dann kommen die diskutablen Dinge,
    die eigentlich nicht gehen, aber bei Überzeugung durch sonstige Pluspunkte gangbar werden, dann die ohnehin
    diskutablen Dinge und das, was mir gefällt, ist am Unwichtigsten.
    Warum?
    Weil es nicht daran scheitert, dass die Band geile Musik macht, sondern daran, dass ich nach der fünften Probe dem
    Gitarristen die Geige abfackele oder es scheitert nicht daran, dass der Sänger super singt, sondern daran, dass er
    ständig seine Kaugummis auf meine Becken klebt oder oder oder.
    Deshalb muss man sich klar werden, was geht und dann danach suchen, wo diese No-Gos nicht im Wege stehen.


    Wenn man zu viele Tabus hat, wird es halt nix, siehe Swinger-Club. Hat man zu wenige, kann man auch mal darüber
    nachdenken, das professionell zu machen (soll es ja auch geben).
    Die meisten bewegen sich irgendwo dazwischen, oft in recht eingen Kreisen und das ist ja auch gar nicht so verkehrt,
    es muss halt passen und allen (!) Beteiligten halbwegs (also 80 % offenbar) Spaß machen und so ist es gut.


    Grüße
    Jürgen