Hallo,
doller Name und schicker Retro-Schriftzug.
Lustigerweise war ich doch neulich mal in Darmstadt und gehe da wahrscheinlich auch mal wieder hin,
die Welt ist klein ...
Grüße
Jürgen
Hallo,
doller Name und schicker Retro-Schriftzug.
Lustigerweise war ich doch neulich mal in Darmstadt und gehe da wahrscheinlich auch mal wieder hin,
die Welt ist klein ...
Grüße
Jürgen
Hallo,
arti: so isses. ![]()
Ich selbst habe die Iron Cobra, weil sie schön aussieht und schön (b/h)eißt.
Dann wäre da noch die Camco und noch eine Pearl und noch eine Kombi.
Ich stelle anfangs ein und dann erwarte ich, dass das Ding läuft.
Der Rest ist Üben und zwar mit dem Fuß, nicht mit irgendwelchen technischen
Einstellungen, Schwimmen lernt man ja auch nicht dadurch, dass man ständig
an der Badehose schneidert.
Grüße
Jürgen
Aber wenn ich nicht vorwärts komme und ich nicht so entspannt spielen kann, hinterfrage ich meine Einstellungen schon.
Ich hinterfrage da zuerst meine Einstellungen obenherum, ganz weit oben.
Da liegt vieles begraben, was dann woanders nicht so richtig in Fahrt kommt.
Hallo,
Bluesmaker: es ist richtig, dass vieler Leute Fähigkeiten sich im Rahmen halten,
ich habe das auch schon von Mitmusikern erlebt einschließlich der Lautstärke,
dort namentlich auch ohne geäußerten Wunsch. Dafür habe ich Gehörschutz.
Ich stoppe auch im Club nicht.
Und meine Devise ist: ich weiß wie das Lied geht und kann es notfalls auch alleine
spielen, das Publikum muss das gar nicht merken, dass ich die schiefen Töne von
Mitmusikanten nicht gehört habe.
Einen guten Bassisten höre ich immer.
Grüße
Jürgen
Gude Morsche,
Mich hätten ein paar richtig schlechte Räume im Vergleich interessiert...
Ja, wäre schön gewesen, wenn die das ganze Zeug noch aufs Bahnhofsklo geschleppt hätten, aber irgendwie kann ich verstehen, dass man das dann doch nicht gemacht hat.
Ehrlich gesagt, fand ich gerade die kleinen Räume schlimm genug. Kein Wunder, dass man in den meisten Proberäumen so beschissen klingt.
Grüße
Jürgen
Hallo,
das ist in der Tat sehr anschaulich.
Ich selbst habe das schon erlebt:
dasselbe Set mit demselben Trommler und derselben Band
im Proberaum: kacke,
auf der Bühne: geil.
Warum?
Kellerverschlag mit nackter Wand oder Saal mit Einrichtung sind halt doch wie Himmel und Hölle.
Tatsächlich war es auch so, dass da just in diesem Proberaum mal jemand meinte, mein Becken würde
"scheiße" klingen, ich solle mir mal ein gutes kaufen, Zildjian mache gute Becken.
Es ging um ein Avedis Swish in 18", das 20 cm vor der nackten Wand hing, den Schriftzug konnte man
nicht mehr lesen.
In jüngerer Vergangenheit:
Im Proberaum: Gemecker wegen Lautstärke
Auf der Bühne: Lob wegen warmem rundem Klang
War zwar ein anderes Set, es lag auch am Set, aber nicht nur,
das weiß ich.
In dem Video hört man allerdings schon noch den Einfluss von anderen Komponenten, insbesondere
der Totdämpfung mit u. a. großzügig verteiltem Mondgelee.
Grüße
Jürgen
Hallo,
ich bin konservativ-pragmatisch.
Im Proberaum erwarte ich, dass das Zeug so aufgebaut wird, dass sich
die Band ordnungsgemäß gegenseitig so beschallt, dass jeder all das zu
hören bekommt, was er hören möchte.
Alles andere verkompliziert und verteuert die Angelegenheit und es wird
vor allem störanfälliger. Eine Band muss aus sich heraus funktionieren,
das ist absolute Grundlage, wo das nicht geht, werden die Probleme
sprießen.
Individuell darf sich jeder dann noch seine Lieblingspetersilie in die Ohren
stopfen, bei mir wechselt das immer mal wieder von billig bis teuer.
Auf Bühnen erwarte ich, dass der Veranstalter die P.-A.- wie auch die
Monitoranlage stellt, in der Regel kommt dann so ein eckiges Ding in
meine Nähe, ausgerichtet auf meine Birne.
Da ist dann vorzugsweise nur das zu hören, was hinten sonst nicht zu
hören wäre, meist Gesang oder so Zeug ohne Verstärker. Bass und
Schlagzeug sollte man auch ohne das Ding hören, sonst stimmt was nicht.
HiFi-Klang erwarte ich nicht, den gibt es daheim. Ich spiele für das Publikum,
nicht für mich, vorne muss die Kapelle gut klingen, ich sorge hinten dafür,
dass es vorne ankommt, wie es soll, hinten klingt es anders, das ist Natur.
Grüße
Jürgen
Gude Morsche,
Ach so - jetzt werden wieder schuldige gesucht... ?
Ich gebe es ja zu, ich hatte an dem Tag nichts Besseres zu tun, das Wetter war gut und ich wollte es auch (mal sehen). Ab und zu ist halt
Maso-Tag - mittwochs alle 14 Tage - nächste Woche (vielleicht): Millenium.
Zur Erholung muss ich dann heute diversen Holzkisten mit Faltenbalg einpeitschen, das macht wenigstens Spaß.
So werden sie es schwer haben jemanden zu finden.
Ja, das sehe ich auch so, wenn sich jemand bewerben will, ich kann das weiterleiten, man kann auch sein eigenes Set reinstellen, sogar
akustisch wäre zugelassen (meins passt halt nicht wegen der Größe).
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
die Herrgottsbescheißerle EC2 habe ich auch schon erlebt, wer über PinStripe oder
Dämpfen schimpft, ist da richtig, zur Deko kann man auch noch ein Mond-Gelee drauf
pappen, damit es so aussieht, als käme ohne die Dämpfung ein (unsauberer) Ton heraus.
In der Tat wären die Öl-Teile noch eine Alternative, die sind wirklich genial und auch
noch farblich interessant, fordern allerdings auch stocktechnisch eine rustikalere
Handlungsweise.
Ich persönlich bin ja inzwischen auf dem Coated-Ambassador-Trip für normale Tom-Toms.
Allerdings habe ich auch vorgedämpfte Kessel ...
alles relativ.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
also fangen wir mal grundlegend an, warum sollte man überhaupt ...
1. Ich will trommeln lernen und hab eine Wohnung mit Nachbarn
2. E-Drums sind teuer also bastel ich selbst und teile das mit anderen (DIY)
3. Roland ist böse
4.) Roland ist bei weitem nicht so toll, wie er von sich behauptet, hilft uns aber immens das die Nachbarn nicht auf uns böse werden.
Zu 1. und 4.) Das ist für mich kein Grund, mit Gewebefellen (mesh heads) und Neopren-Matten (nein, nicht aus dem Essai X-Schopp) hat man die Vorteile (leise) gewonnen und die Nachteile (siehe oben) verbannt, abgesehen vom nicht so prickelnden Klang, aber Dynamik, halbwegs realistische Ansprache und die Abwesenheit von verwirrenden Überraschungen sind für mich nach wie vor der Grund, auf die Elektrifizierung zuhause zu verzichten.
Zu 2.) Das scheint sinnvoll zu sein, wenn man handwerklich halbwegs begabt ist und auch elektrisch keine Vollniet(e).
Zu 3.) Das geht mir zu weit, ich kenne den Boss ja gar nicht.
ich kann das nicht glauben
Ich kann es auch nicht glauben und irgendwer hat mich beschwafelt, mir das mal anzutun, jetzt haben wir das Trauma.
90 % Deiner Fragen
selbst beantworten kannst
Leider ja.
Wobei ich mich frage, was man da noch einstellen will, wenn der Profi im Werbefilm die Probleme lediglich mit fulminantem
Können an anderen Ecken und Enden überpinselt, selbst die 10 % hier waren eher nebulös.
"High Ggloss Red" Finish Laquer
Dafür wäre ich auch zu haben, aber wenn es dann wieder nicht klingt ...
ein Roland in Ferrari-Rot ist halt kein Superstar, egal ob Rot oder Blond.
Mein Fazit von der Theorie zur Praxis bei E-Drums:
Out of the Blue - Into the Black.
[video]
Grüße
Jürgen
klassisch-konservativ
Gude Morsche,
ich war ja ganz früher ein Fan von Massen-Castings, gemäß dem Motto "viel hilft viel" und "drum prüfe, wer sich ewig bindet".
Das hake ich inzwischen als Jugendsünde ab, wobei es auch realitätsfern war, denn:
In der Praxis haben sich aber nicht viele beworben
Meist waren es gar nicht so viele
Mein Rekord waren mal mehr als ein Dutzend Anfragen, da hätten wir aber auch nur ein halbes bis vielleicht knapp ein Dutzend
Castings hin bekommen, wobei dann schon klar wird, dass man das als Amateurkapelle organisatorisch gar nicht halbwegs vernünftig
machen kann.
jeweils nach ungefähr einer Woche kam die Zusage
Inzwischen erscheint mir das als eine angemessene Verfahrensweise, kein Schnellschuss, aber auch kein Warten auf Godot.
eher kompliziert, innerhalb einer Probe herauszufinden, ob man zur Band passt bzw. ob der Bewerber zur Band passt
Jein, Ausschließen kann ich relativ schnell, aber in der Tat kann man manche Dinge, die sich erst im Laufe der Zeit zeigen, nicht ohne weiteres sofort erkennen, das erlebe ich auch stets aufs Neue.
die beste Personen wählen; was ja nicht der beste Musiker sein muss
Früher legte ich tatsächlich auch mehr Wert auf das Handwerk, inzwischen habe ich eingesehen, dass das zu nichts führt, was nutzt der beste Musikant, wenn er beseelt im Keller verendet?
Die Erfolgswahrscheinlichkeit liegt bei 37 %
Da muss ich mal nachzählen, also jedes dritte Vorspiel ein Treffer?
Käme ungefähr hin (bei mir), wobei die Halbwertszeit unterschiedlich ist.
Ist doch eigentlich immer das gleiche Vorgehen
Das sehe ich anders, es ist das Häufigste, aber tatsächlich habe ich alles - zumindest ansatzweise - schon erlebt.
Mist, jetzt braucht man um Musik mit einer Band machen zu können auch noch ein Mathematik
Ich finde ja ohnehin, dass Musiker auch Rechnen und Schreiben können sollten, aber da stehe ich in der Rockmusikantenamateurliga ziemlich außen.
interessant, dass ich durch dieses Format noch ein bisschen vor dem Proberaum lauschen konnte, was mein Nachfolger so bringt
Das ist in der Tat interessant: wie geht jemand anderes mit der gleichen Situation um? Heutzutage hat man es da dank Audio und Video mit kleinen Apparaten und einem weltweiten Netz viel einfacher, manchmal kann man sogar Probeaufnahmen vergleichen, echt interessant, was der ein oder andere an der ein oder anderen Stelle tut oder auch nicht.
ehrlich sein und gleich sagen, wenn man das Gefühl hat, es passt irgendwie nicht.
Das war bis vor Kurzem meine Devise über längere Zeit, inzwischen bin ich wieder etwas vorsichtiger, manchmal legt man den Schwerpunkt auf das falsche Detail, aber wenn es sonnenklar ist, dann denke ich auch weiterhin: raus damit (mit der Sprache und dann aus dem Proberaum).
Casting-Weltmeister
Nein, in diesem Jahr hatte ich nur sechs Vorspiele, das Meiste löst sich ja doch schon in der Vorkommunikation wieder auf.
Wert drauf legte, ob die "Bewerbung", die mich erreichte, gut zu lesen war und nett klang
Auch das finde ich interessant und wichtig, tatsächlich merke ich hinterher, dass verwirrende Anfragen meist auch ergebnislos verlaufen. Dennoch erlebt man auch da Überraschungen in jede Richtung.
und sagten noch am ersten Probeabend zu. Unsere Menschenkenntnis sei dank, es passt
Wenn man einen trifft und es passt alles, warum zögern und warten
So ist es optimal, nicht lange fackeln, wenn man merkt, dass es taugt.
Ich selbst ging mal zu einem Casting, sollte 3 - 5 vorgegebene Songs lerne, konnte sie alle, aber die Band am Ende nicht.
Auch eine schöne Sache und leider in der Amateur-Liga weit verbreitet. Da weiß man dann schon, dass die Halbwertszeit begonnen hat, bevor es überhaupt richtig los geht.
Vermutlich suchen wir Menschen aber immer noch mal nach dem Besseren, dank Internet mit Preisvergleichmaschinen, Kundenrezensionen u.ä. wird es einem ja auch "leicht" gemacht, immer alles (und jeden) zu vergleichen, um am Ende das Beste für sich selbst zu finden.
Ja, das ist ein Phänomen, manche Kapellen und Musiker suchen Ewigkeiten nach dem heiligen Gral, andere nehmen alles, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, ich versuche da gerade mal wieder, den Mittelweg zu finden, trotz meiner Erfahrung tue ich mir damit immer wieder schwer und jedes Mal hatte der Bauch letztendlich recht.
Grüße
Jürgen
Guten Abend,
sex im taucheranzug
Ich hab's mal geguggelt:
http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/483367/
Aber so richtig fündig wird man da nicht, das ist eine Marktlücke!
Den Machine-Gun-Effekt hat doch Roland Hendrix erfunden ...
[video]
Das gibt es natürlich auch im Original:
das gleiche Lied habe ich nicht gefunden, aber man kann wohl mit den 15er
tolle (andere) Sachen machen:
[video]
Ich brauche jetzt dringend Beach, Beech, Bitch oder ... Scotch.
Grüße
Jürgen
Hallo,
so richtig schlau bin ich zwar noch nicht, aber deutlich schlauer.
Nach deiner Beschreibung war es vermutlich das Td-15
In der Tat, nachdem ich das jetzt mal nachgeschaut haben, genau das war es, so wie es zahlreich im Internet abgebildet ist.
Von einem einzigen Auftritt ohne Zeit, sich mit so einem Gerät auseinanderzusetzen würde ich aber keinerlei Schlüsse ziehen.
Nun ja, es war zwar kein Auftritt, sondern eine Probe, aber die Frage ist ja: wenn ich das öfter mal machen wollte (also proben mit dem Ding), dann müsste ich mich demnach damit auseinandersetzen und wie soll das gehen? Dann müsste ich mir ja spaßeshalber noch eins daheim hinstellen ...
Ein Keyboard ist eben kein Flügel und umgekehrt. Entsprechend passt sich die eigene Spielweise dem jeweiligen Instrument an ...
Sodele, also neben dem Auseinandersetzen mit lustigen Einstellungen müsste auch noch die Spielweise neu gelernt werden, eine echte Herausforderung. Ehrlich gesagt geht es mir da wie mit Opernsängern, die Angst haben, ihre Stimme zu ruinieren, wenn sie parallel noch Death Metal singen.
Bei der HH klingt es so, als wäre sie verdreht gewesen (Schriftzug muss nach Hinten zeigen)
Ja, der Effekt trat nach dem Drehen auf (es hatte sich die Schraube vom oberen Beckenhalter gelöst und ich habe mir zunächst nichts dabei gedacht, das Ding zu drehen, ist ja überall Gummi und es gibt keine Zielscheibe aufgemalt).
stell Dir vor Du spieltest ein Leben lang akustische Gitarre, kommst als Aushilfe in ne Band und eine E-Gitarre in die Hand gedrückt.
Das wäre ein Spaß. Allerdings würde die elektrische (nicht elektronische) Gitarre wenigstens Drähte besitzen, die schwingen und vor einem Resonanzkörper montiert sind. Gerade die Gummibecken haben mit Bronzebecken doch recht wenig gemein, außer man würde das neue Nudelsieb von Zildjian nehmen wollen, das geht zumindest in die Richtung, wenn man dann noch bedenkt, dass je manche echte Becken auch schon als Emmentaler verkauft werden.
beim TD11/15 bei maximaler Spiel-Velocity extrem dünn und leise; insofern kann man geiles Open-Closed-Hihat-Spiel getrost vergessen.
Den Chick-Klang selbst empfand ich sogar als überragend laut, aber nur beim beherzten Treten. Öffnen und Schließen sowie Dynamik waren aber in der Tat ein Spiel mit dem einarmigen Banditen, wenn man in der anderen schon das fünfte Bier hält.
Und da scheint ja doch einiges mit entsprechenden Aufwand zu gehen.
Ich fürchte, den notwendigen Aufwand möchte derzeit niemand betreiben.
Grüße
Jürgen
Hallo,
auf der gesamten Aufnahme ist der Schlagzeug-Klang modebedingt
extrem elektrolastig.
Ich als reaktionärer Akustiker würde das mit einem anschwellendem
Wirbel erledigen, ganz klassisch im Sinne der Klassik.
Kostet dann halt ein paar Übungsstunden extra, dafür spart man das
Geld für den Elektroscheiß, der bei Stromausfall oder sonstigen Umwelt-
ereignissen gerne mal unerlaubt streikt.
Grüße
Jürgen
back to Neandertal
Guten Morgen,
zum Force-Off-Topic:
mein Force 3001 hatte auch die Erinnerungsschlösser dran,
der Aufbau seinerzeit lief stets unproblematisch.
Für meine alten Tamas brauche ich länger.
Zum Thema:
Martini, Safari und Bop sowie die ganzen Force-Geschichten alle unter der einen A-Serie zusammenzufassen,
find ich einen recht geschickten Zug in Richtung Übersichtlichkeit!
So sehe ich das auch und das scheint ja aktuell auch Sinn der Sache zu sein, nebst ein paar Änderungen, wie sie überall stets
üblich sind. Wer da nicht durchblickt, kann ja mal die Perlenbuchstaben sortieren, viel Spaß!
Grüße
Jürgen
IQ69
Hallo,
ich selbst bin ein Crossover-Typ und lasse mich nicht festnageln.
Von Jazz bis Metal mache ich alles (wenn es mir gefällt).
Da es auch im Jazz (jedenfalls jenseits der Dogmatiker) Doppelpedale
und traditionell sogar zwei Bass Drums gibt (Ausnahmen sind das zwar,
aber ziemlich bekannte), muss da nichts geopfert werden, dass ein
Doppelpedal nur für sauschnelles alternierendes (und vielleicht auch
enervierendes) Geballer taugen soll, ist das Ammenmärchen von Leuten
mit eingeschränkter musikalischer Vorstellungskraft.
Es ist für jeden Musiker gut, über den Tellerrand hinaus zu blicken,
man wird tatsächlich in einem Genre besser sein als in einem anderen,
und wenn man alles machen will, wird man zwar supervielseitig, aber
halt kein Superspezialist sein, ab einem gewissen Niveau ist es aber
auch wieder egal, denn seltenst wird extremes Spezialkönnen abgefragt.
Viele bekannte Musiker sind für bestimmte Dinge bekannt, können aber
tatsächlich auch andere Dinge, die sie aber öffentlich sichtbar nicht so
oft oder gar nicht tun.
Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Gruppe "Helloween" (seinerzeit
bekannt für schnellen Schwermetall auf irgendeiner Aufnahme einer Bühnen-
darbietung mittendrin geswingt haben (die Erinnerung ist aber durch die
lange Zeit sehr trüb).
Genre-Musiker auf Abwegen:
[video]
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
ich hatte kürzlich das (zweifelhafte?) Vergnügen, E-Drums zu einer Vorstellung
spielen zu dürfen oder zu müssen (man kann darüber streiten).
Lag es an mir, lag es am Gerät oder was war da los?
Zunächst ist festzustellen, dass es technische Probleme (Kanalausfall, Wackelkontakt
im Hörbereich gab, die möglicherweise von anderen Geräten (Mischpult) kamen, denn
die komplette Kapelle einschließlich den E-Drums kamen auf den Kopfhörer (ein Beyerdynamic
der neueren Bauart mit Stoffpolster).
1.
Am besten gefallen hat mir der Bass-Drum-Sound, der war modern Pop/Rock und recht zuverlässig,
zwar ohne Dynamik, aber die braucht man da auch nicht wirklich und komischerweise hörte ich das
zweite Pedal irgendwie nicht so richtig, eine Tama-Doppelfußmaschine älterer Bauart (dürfte die
erste Iron Cobra gewesen sein oder so in der Zeit jedenfalls), die Schlegel waren rechts mittig und
links eben links versetzt treffend auf dem runden Trittempfangsgummiständer, dürfte wohl der Vorläufer
der heutigen 11er bis 25er sein. Vermute ich richtig, dass der Schlag jenseits der Mitte nicht ordentlich
aufgenommen wurde und somit das Ding für Doppelfußmaschinen nur bedingt geeignet ist oder liegt da
ein schlichter Anwendungsfehler?
2.
Die Snare Drum hatte einen Gummiring als Kante, rim shots kamen anders als normale Schläge auf das Fell,
ein rim click war aber nicht im Angebot, das fühlt sich sehr komisch an. Was macht man da?
Der Maschinengewehreffekt war tadellos herstellbar, die Dynamik sehr eingeschränkt und der Klang irgendwie
... komisch (auf dem kleinen Kasten stand im Anzeigefeld "beech" oder war es "Beach"?
3.
Die Tom-Toms klangen auf dem Rand irgendwie anders, ist das ein absichtlich anderer Klang oder eigentlich
gar nicht vorgesehen?
Übrigens war da der Maschinengewehreffekt noch krasser.
4.
Die Hi-Hat hat mich verrückt gemacht, das Ding konnte ich nicht kontrollieren,
a) ich hatte den Eindruck, dass sie dort, wo "Roland" steht, leiser aufnahm als gegenüber,
b) war sie mit dem Tip in der "Becken"-Mitte zwischen Loch und Kante am Lautesten,
am Rand angeschlagen anders, aber eher leiser,
c) klang sie wie als wäre eine Schellenring auch gleich dabei (den ich aber vergeblich gesucht habe) und
d) die Arbeit mit dem Fuß nur eingeschränkt und teilweise paradox möglich war, hätte ich da mehr üben sollen?
5.
Die Becken waren erstaunlich kontrollierbar, allerdings waren es nur zwei und sie waren sehr klein, auch klanglich.
a) Eine Glocke für das Ride konnte ich nicht erkennen (akustisch) und
b) konnte man die Becken nicht abstoppen, das Festhalten hat im schlimmsten Fall einen Zusatzton hervorgebracht,
wie macht man das im Sinne des Erfinders?
Fazit: ich bin mir nicht so recht sicher, aber ich fühlte mich kastriert.
Lag das mehr daran, dass ich mit dem Ding nicht umgehen kann oder geht da wirklich so gar nicht mehr?
Was war es eigentlich?
Es hatte diese "richtige" Hi-Hat-Maschine, die wohl nur beim 25er oder 30er aktuell dabei ist, die "Trommeln" hatten
allesamt Gewebefelle, die "Snare Drum" war größer (12"?), die anderen kleiner (zwei mal 8" und ein mal 10"?), ein schwarzes
Gerüst, zwei Beckengummis.
Der Bedienkasten war silbergrau in leicht ange-V-ter Rechteckform, es stand "V-Drums" drauf, könnte etwas kleiner
gewesen sein als beim aktuellen 11er.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
um die Opposition mache ich mir keine Sorgen, abgesehen von der
Oppositionsführerin, die hat ja schon länger einen Selbstzerfleischungs-
prozess am Laufen,
spannend ist doch die lustig-bunte Regierungsbildung mit den Stiefbrüdern
Christian und Cem sowie den Erzfeinden Angela und Horst, letzterer
ja erstaunlicherweise immer noch kräftig auf Konfrontationskurs.
Letztendlich entscheidet der Bundestag mit Mehrheit und nicht mit
dem, was irgendwelche Neuzugezogene an Kapriolen von sich geben,
das wird medial natürlich anders vermarktet, weil Gesetze langweilig
sind und Geschwätz total interessant ist.
Grüße
Jürgen
PS
Kennt noch jemand den Lucke oder die Piratenpartei?
Hallo,
wer nur alle vier Jahre einen Auftritt hat, muss sich um Langzeitfragen keine
Sorgen machen, für Leute, die aber ab und an mal unterwegs sind und dazu
noch gerne verlässliches Zeug haben wollen, ist die Überlegung schon relevant,
ob man alle paar Jahre X ausgibt und zwischendurch halt auch mal einen Abriss
hat oder gleich Y ausgibt und das Ding dann hinterher vererben kann.
Wenn man bedenkt, dass eine zweit- oder drittklassige Kiste oder gar Tasche
(ich mag das Gewurschtel nicht) schon mal locker einen Hunni kostet, dann ist
der Weg zur beschlagenen Kiste gar nicht mehr so weit, siehe Beckenkoffer,
da kostet die stabile Holzkiste teilweise sogar weniger als Plaste- oder Stoffzeug.
Was für die individuelle Nutzung relevant ist (fährt man überwiegend PKW oder
gar ganz andere Fahrzeuge), muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Ich habe inzwischen auch schon den ersten "Magnum"-Kindersarg beerdigt.
Auch bei Hardcase (in den HN36W gehen breite Teile wie Arschkissen hinein)
geht gerne mal was ab (immerhin haben die ein vernünftiges Ersatzteilsortiment),
für richtige Roadies auch mehr Design als praktisch fertig Gedachtes.
Grüße
Jürgen
Guten Abend,
bei der Größe scheint ja Einigkeit zu bestehen,
mein Rohr bleibt aber ganz, weil ich einfach das ganze Rohr brauche und
diese metallenen Teile (metal) von Doppeltomhalter sind dank ihrer Konstruktion
("the strongest name in drums") ganz schön schwer (heavy) und erinnern
optisch doch sehr an den Flüsterhasen oder eben die Pommesgabel.
Up the Irons!
Jürgen
Guten Morgen,
Werde ich dafür getötet?
Definitiv ja.
Ich hätte nie gedacht, das "Schnaps" tatsächlich schmecken kann.
In der Tat ist es so, dass die dreckigen Fässer dafür sorgen, dass das gebrannte Zeug irgendwann sehr komisch riechten kann, je nach Gusto von Geil
bis Erbärmlich.
Daher ist die Frage wohl eher, ob der Herr eher den Inselschnäpsen (riecht gerne mal nach Zahnarzt) oder den inländischen Softdrinks zugeneigt ist,
das ist so die Haupttrennlinie.
Es soll zwar auch gute Amerika-Schnäpse geben, aber die eingefleischten Experten neigen da teilweise zu recht klaren Vorstellungen (Dogmen), so dass
alles, was "falsch" geschrieben wird, sowieso keinen Zugang hat.
Deutsche Schnäpse sind im Kommen, allerdings liegen die oftmals nicht so lange in der Tonne, weil man halt erst vor ein paar Jahren angefangen hat, so
dass das auch eher etwas für offenere Gesellen geeignet ist; einem, der die karierten Röcke mag, sollte man vorsichtig begegnen, nicht dass er den
Prügel freigibt, um dem Feind die Leviten einzutrommeln.
Es gibt gute Iren, aber einem Schotten sollte man die nicht unterjubeln, das könnte auch Ärger geben.
Slainte mhath!
Jürgen