Aber ansonsten gibts Phasen wo auch Streichelbecken gut passen
In der Tat gibt es ja noch andere Formationen, hier z. B. etwas zärtere Tönchen: Sax & Rhythm Orchestra: In a Mellow Tone - Aufnahme von 2016 Das waren dann aber wieder ganz andere Becken ... und es gab ein paar Umstände, die man auch hört.
Die Frage ist dann aber naheliegend: werden nur brav Beiträge bezahlt oder ist schon irgendetwas passiert (bei so einem Tollpatsch (Fachjargon: Riiskoerhöhung) wäre das ja zu erwarten)?
komplettes Neuarrangement ist immer eine kreative Lösung, wenn auch nicht stets jedermann's Geschmack (und vielleicht auch nicht unbedingt überzeugend): [video]
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Die alten Säcke, die noch aus der Zeit sind, wo es nur Schwarz-Weiß-Fernsehen gab, könnte man auch einfach mal durch Frischfleisch ersetzen, siehe hier: [video]
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[/video] Vielleicht findet sich auch ein Sponsor, damit die mal ein richtiges Schlagzeug bekommen.
Meine Lösung: frischen Gesang verpflichten, frisch arrangieren (man ist ja Künstler) oder einfach in Rente gehen, übrigens in der Klassik üblich, wobei das dann wie im Sport läuft, man wird dann Trainer, ist für pädagogisch nicht so versierte Altrocker natürlich keine Lösung, die werden von Sharon - oder wer auch immer den Vertrag in der Hand hat - auf die Bühne geprügelt, bis sie dort verrecken.
Wenn man das Original hören will, muss man es halt tun, aber eben das von damals oder bestenfalls von einer phantastischen Cover-Band, die aber rar gesät sind und aus Kostengründen kaum ein Veranstalter bucht.
Aber einen Vorteil hat das Herunterstimmen doch tatsächlich: ich kann inzwischen (trotz völlig unfähigem Gesangstalent) alle Kiss-Lieder problemlos mitsingen, bei Ozzy klappte das auch früher schon (braucht dann halt ein paar geistige Getränke und etwas Nachhilfe von rosa Kreisen, wo man so spricht, wie der singt. Da man ja heutzutage wieder mit Auftritten Geld verdient und das Publikum halt wie beim Sport auch dafür bezahlt, Zeuge von Unfällen und Versagen zu werden. Manch einer will ja auch nur mitsingen und hört dann sowieso nur noch sich selbst, was dank eigener Alterung nebst etwas Hefe durchaus geschmeidig erscheint (aus der Selbstsicht).
So langsam wird mir klar, warum die Kapelle, wo ich neulich mal war, immer so junge Sängerinnen (deren Eltern in meinem Alter sind), hat(te).
Grüße Jürgen
PS Herr Rippert ("Rebroff") ist übrigens nur Scheinrusse, tatsächlich in Berlin geboren und Frankfurt gestorben, hier hatte er auch den ein oder anderen Bezug zur Gegend sitzt
egal, wo und wie ich spiele, ich mag es auch ganz gerne, wenn auch die Tom-Toms und insbesondere die Bass Drum anständig klingen und es gibt Trommeln, die da ihre Ein- schränkungen haben, bei ganz billigem Kram hilft das beste Fell nichts und gute Trommeln lassen sich viel leichter stimmen bzw. klingen in verschiedenen Stimmungen oder sogar noch verstimmt gut, während sehr schlechte Trommeln eine oft recht eingeschränkte Bandbreite haben. Aber auch die Psyche sollte man nicht vergessen, muss ich die ganze Zeit auf ein nicht so schönes Set gucken, dann spiele ich auch nicht so schön.
Entgegen diverser Behauptungen höre ich sogar beim Üben (also mit Gewebefellen auf den Trommeln und Neoprenmatten auf den Becken die Qualitätsunterschiede teilweise deutlich. Mit Lärm drumherum nimmt das tatsächlich ab, allerdings werden dann Fragen nach Projektion interessanter und da kommt auch nicht jedes Instrument mit.
das sieht sich in der Tat sehr ähnlich, definitiv Unterschiede dürften bei den Böckchen und den Gummis der Standtoms liegen und die Felle machen beim ganzen Set dann auch noch mal einen gehörigen Preis aus, insbesondere im Bass-Drum-Bereich kostet das ordentlich. Die Füße der Bass-Drums sind auch unterschiedlich. Anscheinend hat man dort gespart/aufgerüstet, wo es teuer ist, selbst die Plakette beim Superstar ist deutlich billiger gemacht. Ob das alles insgesamt die 1.500 rechtfertigt, kann ich nicht beurteilen, ich würde mich bei Kaufinteresse auch fragen, ob es nicht die billigere Variante sein darf, wobei ich allerdings auch reserviert gegenüber "hyper" Maßen bin, das muss einem ja schon gefallen, weil dran kleben oder verlängern ist schwierig.
Ups, auch die Tomhalterung (das Böckchen) ist anders und ich hatte neulich mal den Ersatzteilkatalog konsultiert, das neue ausgefuchste Zeug ist sauteuer, möglicherweise ist die Summe der Details, die man nicht sofort sieht, doch verantwortlich für den Preis.
aus der Praxis heraus konnte mir auch noch keiner sagen, wozu ich das Ding brauchen sollte, neulich war ich auf Probe, das 10er Tom klang grausman, natürlich hat man da alle Feintuning-Gerätschaften dabei und vor allem unheimlich viel Zeit, um zwischen zwei Liedern mit lustigen Kommentaren der Mitmusikanten das Gröbste wieder ins Lot zu bringen.
Auch an Auftritte, wo das Snare-Fell gerissen ist, kann ich mich entsinnen, da ist man von diesen ganzen modernen Extrawürsten (Kneten, Liegenlassen, Fönen, Trampolin- Springen, Wiegen und nun Botten) doch irgendwie weit entfernt.
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[/video] Da muss dann auch keiner mehr weinen.
Für die Jüngeren unter uns, die den Bassisten Hans Rolf Rippert nicht mehr kennenlernen durften hier ein (hier titelmäßig) passendes Beispiel: [video]
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warum soll es ausgerechnet dieses Becken werden? Liegt es am Namen, an der Farbe, am Preis?
Meistens beginnt man ja mit dem Budget, wenn das 50 ist, dann fängt es mit Messingblech an, geht dann über OEM-Ware aus China mit 25 direkt weiter zu B8-Markeneinstiegsware, wo es dann bei denen, die es gelernt haben um die 50 herum bereits halbwegs zu klingen beginnt, was sogar den ein oder anderen geübteren Spieler dazu veranlasst, so etwas mal am Zweitset im Proberaum zu verwenden.
Das Blech hier kostet 49, was macht es besonders (gegenüber Meinl Classics/MCS, Paiste PST7/5 oder gar Zultan Aja)?
es ist ganz einfach. Wenn ein Komponist (oder auch mehrere) etwas komponiert haben, was gut klingt, dann hat das einen Grund. Wenn dann irgendein unmusikalischer oder unfähiger Musikant meint, das verunstalten zu müssen, so ist das halt künstlerisch scheiße.
Je nachdem, worauf es bei der jeweiligen Formation ankommt, wird halt das ein oder andere gemacht. Ich kenne das ja auch aus Proberäumen, wo man unbedingt auf Teufel komm' raus irgendetwas spielen will, was aber eigentlich gar nicht mit dem vorhandenen Personal machbar ist, da wird dann fröhlich vergewaltigt.
Wenn ich mit einem Heavy Ride Splash spielen will, klingt das auch irgendwie komisch.
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[/video] Hier hört jeder, wo es herkommt, ein schöner Einstieg für Anfänger.
Das ist dann etwas für echte Musiker (pardon: Schlagzeuger). Wo wurde da geklaut? [video]
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Grüße Jürgen
PS Ich habe früher beim Schlagzeug-Solo auch immer kräftig geklaut, einmal hat das sogar jemand aus dem Publikum unmissverständlich kund getan (unglaublich, wie gut manchmal das Publikum hört oder wie gut informiert manch alte Säcke sind).
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[/video] Erkennt jemand den Einfluss?
b) Zitate (= in einem anderen Stück ein paar Takte eines anderen Liedes unterbringen) [video]
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[/video] Na, wer hat's erfunden?
c) ein eigenes Werk im Stile oder stilähnlich dem, was andere zu tun pflegen [video]
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[/video] Beeinflusst oder doch einfach nur geklaut?
Letztendlich ist dann bei c) auch wieder die Frage, wo fängt es an und wo hört es auf, jede Musik ist ja irgendwie beeinflusst und dann doch wieder anders.
ich bin ja im Moment gerade nicht auf Band-Suche und kann daher kurz darüber philosophieren.
Mir sind da ein paar Dinge aufgefallen, eine grundsätzliche Sache ist, wie man neue Musiker in eine Band integriert und umgekehrt, wie schnell man einer Band zusagt.
Im Wesentlichen gibt es ja zwei Szenarien: A. das Casting: a) Übrlich: Der Musiker spielt vor, am Ende heißt es: es kommen noch x weitere, die wollen wir auch noch hören. b) Extrem: es kommen mehrere gleichzeitig c) Light: wir müssen noch mal eine Nacht darüber schlafen B: Windhundeprinzip: Wer da ist und nicht weg geschickt wird, bleibt. Fertig. Wer nächste Woche gekommen wäre ist Wind.
Wir haltet Ihr es und warum, gibt es Unterschiede bei verschiedenen Formationen/Musikrichtungen, welche Entscheidung ist am haltbarsten?
Ich persönlich war früher wohl ein Anhänger des Castings, bin mit der Zeit aber immer entscheidungsfreudiger geworden und kann inzwischen auch Standurteile fällen, allerdings habe ich den Eindruck, in der letzten Zeit bin ich wieder etwas weicher geworden und mache ab und an mal Kompromisse, die man effektiver hätte gestalten können.
So, dann kann ich jetzt ja wieder weitersuchen ...
Frage. Am WE hab ich ein 2002 22" Black Label Ride gekauft. Die Seriennummer beginnt mit einer 1. Der Vorbesitzer hat mir nach dem Kauf, ich hätte es so oder so genommen, versichert, dass es schon in den 70ern in seinem Besitz war
Hallo, die Aussage ist glaubhaft. Grundsätzlich müsste bei der 2002er Serie alles gestempelt sein, Ausnahmen bestätigen die Regel.
der Kandidat war offenbar noch nicht im Optimalzustand. Vom Schluffi zum Soldat ist halt nur der halbe Weg, es geht danach weiter: und dann ist es gerade und sieht auch noch locker aus dabei.
Alle, die krumm sitzen, sind noch jung oder inzwischen verstorben.
Grüße Jürgen
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