Beiträge von Jürgen K

    Moin,


    alles Marketing, so bleibt man im Gespräch und es gibt minütliche Berichte von der Baustelle,
    ist wie die Boulevard-Medien beim Terroranschlag: "gerade fährt ein Auto vorbei" - "ja, es hat
    Blaulicht" - "genaues wissen wir noch nicht" - "ja, ich verstehe sie gut" - "es herrscht großes
    Chaos" - "ein Passant lief davon" - "da hinten scheint ein Panzer zu kommen" - "nein, es war
    wohl nur der Schatten des Hochhauses" - "mehr in der Spätausgabe".


    Grüße
    Jürgen
    unglaublich, eben stand noch die Kühlschranktür offen, jetzt ist sie schon wieder zu.

    Guten Morgen,


    Hat das dann wirklich was mit Schlagzeugspielen zu tun?


    Nein, das machen Keyboarder.


    Aber weitere Fragen:


    Warum dürfen keine alten Säcke mitmachen?
    Was sind "professionelle Erfahrungen"?
    Was ist ein "Bussdrum-Pedal""
    Sind die Hirne von Schlagzeugern und E-Drums-Spielern verschieden?
    Ist das weibliche Hirn zu klein für sichtbare MRT-Aufnahmen?
    Ist das Hirn von Open-Handed-Spielern zu schlecht für komplexe Verkreuzungen?
    Sind Spieler mit zwei Bass Drums neuronal doppelt ausgestattet?
    Sind klassische Schlagwerker aus Wien gemütlicher, weil sie immer nur Walzer spielen oder
    sind skandinavische Metal-Drummer allesamt ADHS-behindert?


    Das Hirn ist ein weites Forschungsgebiet.
    Viel Spaß!


    Grüße
    Jürgen
    hirnlos

    Guten Morgen,


    ich habe noch meinen DT-100 von 1988, aber gut zu wissen, dass VF jetzt auch "top" ist.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Weil Heilbronn auch damals schon weit weg war, hatte ich den beim lokalen Beschallungs-
    anlagenexperten gekauft.
    Die Ersatzteile bekomme ich immer blitzschnell zugeschickt.

    Hallo,


    ich halte wenig vom Online-Zahnarzt, der Online-Bank und der Online-Feuerwehr.


    Solche Formate sind allgemein gehalten und bieten oft keine und wenn, dann oft keine
    ausreichende Antwort auf dringende Fragen.
    Es gibt nichts, was den Individual-Unterricht auch nur annähernd ersetzen kann.


    Kein Video korrigiert mich, wenn ich krumm und schepp auf dem Hocker hänge,
    kein Video sieht, dass ich meine Stöcke krampfhaft festhalte,
    kein Video hält mich davon ab, etwas ganz anderes zu spielen als das Video mir vorgibt.


    Will oder muss man auf sich selbst gestellt sein, dann würde ich mir als Erstes selbst ein
    Konzept machen, was es werden soll.
    Wenn man in drei Monaten in die AC/DC-Coverband einsteigen will, macht es wenig Sinn
    Rudiments von vorne bis hinten durchzukauen.
    Will man beim örtlichen Fanfarenzug einsteigen, nutzt der Double-Bass-Workshop nur
    peripher.
    Soll es ein Jazz-Trio werden, könnte das Video "Kehraus" ein Trugschluss sein.


    Grüße
    Jürgen

    Eiszeit!


    Anscheinend ist das ein Phänomen bei audiophilen Drahtseilakrobaten noch am
    Ehesten en vogue.
    Angeboten wird es wohl von den Anbietern zur Metalloptimierung, um widerstandsfähiger
    zu werden.
    So ganz neu ist das nicht, wenn man mal den Stickstoff weglässt, Tempern und Wasser- oder
    Eiskühlen sind gängige Verfahren in der Metall-Herstellung.
    Allerdings geht man damit vorsichtig um, denn wenn man es planlos macht, wird das Material
    spröde, das ist ja immer so: ein bisschen ist gut, zu viel ist kaputt.


    Früher haben Bassisten auch gerne mal alte Saiten gekocht.
    Angeblich klangen sie danach wieder, waren dann aber auch schnell wieder ganz dahin.


    Grüße
    Jürgen
    wohltemperiert

    Hallo,


    Konkurrenz belebt das Geschäft.


    Soeben habe ich das Cryo-Institut Frankfurt (CIF) e. V. i. Gr. gegründet.
    Wir machen das nicht kommerziell, sondern gemeinnützig.


    Hier ist Platz für Euer Kühlgut:


    Für Vereinsmitglieder ist alles kostenlos, Nichtmitglieder bekommen die
    Abkühlung für einen kleinen Beitrag, der unter den marktüblichen Werten liegt:
    Programm 010: Eis-Sticks: alle Größen (außer Giant) nur 19,99 €/h
    Programm 020: Cool-Keys (rostfrei oder auch rusty vintage): nur 29,99 €/h
    Programm 030: Ice-Age-Sound (Gehörschutz auf den guten alten Vinyl-Klang abgestimmt): nur 69 €/h (ohne Schmuddelkram)
    Programm 040: kæst-skata-tuning: Sonderangebot für alle (!) Produkte mit Iceland-Odem: schlappe 273,15 € einmalig.


    Endorsement-Anfragen bitte an:
    Dedi Kuhl
    Postfach 47 11
    60111 Frankfurt am Main


    Grüße
    Jürgen
    cold as ice

    Gude Morsche,


    Immerhin glauben inzwischen wohl so viele daran, dass sogar die Industrie teils reagiert, und die Barcodes "entstört".


    Stimmt, habe ich selbst schon gesehen, da wird dann ein Strich durch den den Code gezogen, sieht aus wie durchgestrichen - win-win -, an der Kasse klappt das Einlesen dennoch und der Gläubige ist beruhigt.


    Der einzige Bar-Code, der sich hier negativ auswirken könnte, heißt im Volksmund "Tresen" :rolleyes:
    2 Gerstenkaltschalen, bitte ...

    Dazu bitte Stickstoff nehmen, dann schmeck es noch besser (oder ist wenigstens noch kälter).


    Ach ja, ich hatte da mal so ein Zeug, was man aufs Brot schmiert, das war mit Stickstoff aufgeschlagen, just an diesem Tage ... nun ja, das will niemand hören.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alter Hut,
    auch Rosen kann man mit Stickstoff so erscheinen lassen, als wären sie schon (weit mehr) als 50 Jahre alt.


    [video]

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    Bei der Sache fällt mir siedend heiß ein, dass ich ja dringend in den Garten muss, da hatte ich doch vor
    Jahren mal Becken vergraben ...


    Grüße
    Jürgen
    trommelt mit energetischem Wasser viel frischer

    Hallo,


    bei Tama muss man aufpassen:
    Swingstar ist für Jazz,
    Rockstar - ja, genau.
    Artstar ist dagegen für Künstler, da muss man sich selbst immer kritisch fragen, ob man das ist.
    Starclassic ist nur für echte Starlets, Celebrities und
    Superstar dürfen nur echte Männer spielen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Classic Rock, Art Rock, Prog Rock, Jazz Rock, Pop Rock, Punk Rock, Rock 'n' Roll, Rockabilly ...
    Nu Metal, Heavy Metal, Black Metal, Dark Metal, Symphonic Metal, White Metal ...

    Guten Morgen,


    ich finde es immer wieder interessant, was die diversen Musikerpolizeien so vorschreiben.
    Entscheidend ist doch letztendlich, was in der konkreten Situation funktioniert.


    Da ich mich nicht auf eine Musikrichtung festnageln lasse, kann ich auch zu Spezialbecken
    nichts sagen.


    Dieses Jahr hatte ich allerdings bei zwei Veranstaltungen (einmal drinnen und einmal draußen)
    jeweils ein 18" Medium (Paiste 2002 - haben früher auch mal "Jazzer" gespielt) im Einsatz,
    allerdings links.


    Mein "Main-Ride" war drinnen ein 20" Medium und draußen ein 20" Heavy Ride, drinnen war das
    recht befriedigend, draußen hätte ich alternativ teilweise lieber mein 22" Ride gesehen.


    Beides waren Vorstellungen mit Repertoire aus der ersten bis mittleren Hälfte des 20. Jahrhunderts,
    also eher "traditionell", Besetzung vierstimmiger Saxophonsatz plus Rhythmusgruppe, teilweise mit
    Gesang.


    Grüße
    Jürgen
    erlaubt ist, was (mir) gefällt

    Hallo,


    jetzt, wo es konkreter wird: ich kenne diese Problematik.
    Sie entsteht tatsächlich dort, wo andere den anderen nicht ernst nehmen, in der Tat wie in diesem saublöden Witz.
    Ich habe das gerade zuletzt auch wieder (allerdings nur von einer einzigen Person) wieder sehr deutlich erlebt:
    1. anderen Vorschriften machen,
    2. selbst keine Vorschläge annehmen.
    Solche Bands sind (egal, ob es nur einer ist oder mehrere) letztendlich resistent gegen alles, wer da keine Lust hat,
    sich zum Büttel zu machen, muss ziehen. Das ist meine Erfahrung.


    Die Probenhäufigkeit ist eine Sache, wo man sieht, wie die Zielvorstellungen passen oder auseinander gehen, ich
    selbst wäre mit drei Proben im Monat bei der ein oder anderen Kapelle schon positiv überrascht gewesen, aber
    das hängt von vielen Faktoren ab.


    Am Alter kann man das übrigens nur bedingt festmachen.
    Es gibt zwar Proberaumregenten, die gerne über andere auch altersmäßig herrschen (der Babba sacht dir mal, wie's geht),
    ich habe aber auch schon jüngere Burschen erlebt, die mir einen vom Pferd erzählen wollten, dort blieb ich dann tatsächlich
    wirklich nicht lange und war auch ziemlich erstaunt, wie die drauf waren, zumal ich da welche in Erinnerung habe, die eher
    selbst an ihrem Gerät mal etwas Nachhilfe hätten gebrauchen können, absurd war das.


    Ich habe überhaupt kein Problem mit sachlicher (auch unfreundlicher Kritik), aber Leute, die selbst keine Ahnung haben,
    einen für blöd verkaufen wollen und ihr eigenes Unvermögen mit dem Runtermachen von andern kaschieren wollen, gehen
    mir auf den Sack, zumal man sie gerade in der Kreisklasse immer wieder findet. Da gibt es nur einen Weg: raus und zwar
    schnell.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    die Beiträge passen prima zum Fred "nervige Bandmitglieder", irgendwie
    ist die Stimmung ja in der Siede.


    Man könnte provokant fragen: braucht es schlechte Stimmung für
    gute Musik?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sehe da vor allem ein Statikproblem.
    Das ganze Schwermetall belastet dann am Ende das kleine
    Trömmelchen, wie soll das halten?


    Das Problem ist, dass es eine Kabelmaschinde sein soll, die
    sind naturgemäß nicht unschwer und in der Handhabung
    etwas zickig.
    Ohne Pedal wäre es kein Problem und als "normale" Maschine
    auch nicht.
    Aber das Ding am Kabel irgendwo dranzuhängen erfordert
    einen ordentlichen (standhaften) Unterbau.


    Da ja noch andere Teile wohl dazu gehören sollen für das
    Gesamtpaket. Wie wäre es mit Gerüstbau?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    kennt ihr diese Momente


    ja, durchaus, meistens allerdings punktueller, also auf einzelne Ereignisse/Personen/Meinungen fixierbar.

    "love it, leave it or change it"


    In der Tat.
    Diskutieren macht meiner Erfahrung nach am wenigsten Sinn, es gibt Dinge, die man ändern kann, das sind aber wenige.
    Meistens ist die Frage: geht's oder geht's nicht?


    kann so ein Thread tatsächlich zur Problemlösung beitragen: Spätestens, wenn ein Bandmitglied das sieht


    In der Tat, wenn man die Frage schon öffentlich stellt, ist sie eigentlich auch schon beantwortet.


    Ich analysiere immer gerne, woran es liegt.
    Wenn man pauschal mit der ganzen Kapelle unzufrieden ist, riecht es danach, als würde man nicht dazu passen, dann ist der Weg klar,
    es sei denn es lag am (einem) schlechten Tag.
    Pauschal sollte man das aber normalerweise bereits bei der ersten Session so ungefähr im Gefühl haben.
    Manchmal trügt man sich selbst, indem man klare Signale sich selbst schön redet und umgekehrt, was dann später schließlich doch
    zum Bruch führt. Diese lassen sich meist aber aus der pauschalen Unzufriedenheit herausfiltern und sind allzuoft auch nicht behebbar,
    weil meist verschiedene Ziele der Beteiligten nicht kompatibel sind. Neben den Zielen können einzelne Verhaltensweisen stören, die
    oft auch gar nicht direkt mit der Musik zu tun haben, aber das Klima manchmal sogar für die komplette Kapelle versauen.
    Bei Profis ist das wieder einfacher, da gibt es ein Ziel, das alle naturgemäß haben, im Hobbybereich kann halt jeder machen, was er
    will und das übertreibt der ein oder andere, aber es spricht auch nicht wirklich etwas dagegen, es muss ja keiner davon leben und
    jeder kann nach Belieben auch wieder gehen.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    so ein Autostall ist schon ein passender Raum für die Probe zwischendurch ...


    in der Tat ist die Phonic das kleine Schwesterchen der Signature ohne die ganzen
    Protzaufbauten und zu einem amtlichen Klang bei guter Transportierbarkeit, ich
    selbst hatte mal die D 505, warum ich die verkauft habe, wissen nur die Götter
    (ok, sie war mir zu flach, aber eher optisch, da habe ich einen Dachschaden).


    Streng genommen ist es die gleiche Trommel ohne Para-Geschwür und Gussapplikation,
    daher durchaus eine ernsthafte Alternative, wenn man es etwas leichter mag.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    das mit dem Neuwert habe ich oben mal gestrichen, tatsächlich war meine "Erinnerung" da offenbar reichlich betrübt oder
    vernebelt, möglicherweise hatte ich tatsächlich die Haftpflicht im Hirn und die Hausrat auf der Zunge.


    Wenn ich jetzt aber schon mal in die Versicherungsbedingungen schaue, dann frage ich mich doch etwas, wie der ein oder
    andere Makler das macht, dass das Schlagzeug und das Gedöns drumherum in der Hausrat auftaucht, ich werde den Verdacht
    nicht los, dass man da den Kunden "versichern" (also in Sicherheit wiegen) will, während es dann im Schadensfall doch zu großer
    Verunsicherung kommen könnte, schließlich gibt es ja das Kleingedruckte, nunmehr § 7, da sehe ich für die meisten Proberäume
    eher negativ.


    Die Hausratversicherung ist insgesamt von ihren Bedingungen her nicht auf Musikinstrumente ausgelegt, da kann es an mehreren
    Stellen knacken. Ich würde immer eine Musikinstrumenteversicherung vorziehen, diese aber auch nur bei teuren Instrumenten,
    bei denen ein ernsthaftes Totalschadensrisiko nebst einer wirtschaftlich nicht möglichen kurzfristigen Wiederbeschaffungsmöglichkeit
    besteht. Alles andere verbuche ich unter Nervenberuhigung für Nichtschadensfälle nebst Spende für die Versicherungswirtschaft.


    Die höchste Wahrscheinlichkeit, sein Instrumentarium zu beschädigen, ist meiner Erfahrung nach - neben Allmählichkeitsschäden -
    der Transport einschließlich Auf- und Abbau.
    Das Diebstahlrisiko ist dort am höchsten, wo der Fall der Fälle von keiner Versicherung gedeckt wird.


    Eine Versicherung, die wirklich nennenswert reale Risiken abzudecken und im Fall der Fälle auch einen nennenswerten Betrag zu zahlen bereit ist, ist sehr, sehr teuer.


    Genau so ist es und deshalb macht es keinen Sinn, ein Schlagzeug zu versichern, wo realistischerweise mal ein Tom vom LKW überrollt wird oder wo
    jemand die Snare klaut, aber schon zu faul war, den Ständer auch mitzunehmen.


    Ich selbst war mal Versicherungsnehmer (Musikinstrumenteversicherungen), aus heutiger Sicht würde ich mir den Vogel zeigen.
    Insbesondere die Auflistung des Kleinkrams war absurd.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    genau sieht das dann nämlich praktisch aus.


    Versichert ist nur, wer sich selbst versichert und eine zweite Gitarre daheim hat,
    der Rest hat so oder so ein Problem oder viel Glück.


    Für den Prozess mit der Versicherung sollte man dann gleich noch eine Rechtsschutz- oder Prozess-Versicherung abschließen. ;)


    Neuwert aller Sachen (Drums, Mikrofone, Kabel, PC, Interface, etc) zusammenrechne


    Das mit dem "Neuwert" wurde schon genannt, meines (nicht mehr aktuellen) Wissens nach ersetzen Hausratversicherungen nicht den Neuwert. Das tun lediglich spezielle Musikinstrumenteversicherungen und da auch nicht alle bzw. nicht in allen Vertragsvariationen. Somit kann man sich ohnehin schon mal fragen, ob das wirklich so viel Geld ist, was da herum liegt. Edith hat das mal gestrichen, siehe unten


    Dann sollte man mal ernsthaft kalkulieren: welcher Dieb räumt den kompletten Raum aus?
    Ist es ein Problem, wenn die Kabelkiste geklaut wird oder vielleicht gar nur dem Gitarristen sein Designer-Kabel?
    Ist der PC überhaupt noch etwas wert?


    Wenn man dann noch das Risiko überlegt, wird man feststellen, dass Hochwasser und Brand bestimmt genauso, vielleicht sogar wahrscheinlicher sind als Diebstahl.
    Am Wahrscheinlichsten ist der Schaden durch sich selbst oder Helfer beim An- und Abtransport, der ja hier nicht so oft vorkommen wird, aber dennoch nicht ganz auszuschließen ist.


    Es hat schon seinen Grund, dass Fachleute, die nichts verkaufen wollen, durchaus skeptisch sind, was übliche Musiker im Popularbereich betrifft.
    Die Musikinstrumenteversicherungen sind eher auf Leute mit richtig teuren Instrumenten (Klassiker) ausgelegt, dort wo die Geige so viel kostet, wie sonst der Kleinwagen. So eine Geige kann man auch schön klauen (der Koffer hat sogar einen Henkel zum wegtragen).
    Ein Dieb mit minimalem Hirn überlegt es sich nur kurz, ob er einen Tag Zeit hat, jedes blöde Kabel, jede blöde AX-20, jeden Trommelstock, gemütlich in den vor der Tür parkenden LKW einzuladen oder ob es nicht vielleicht doch das Mikro vom Sänger, das einem so fröhlich entgegenreckt oder die Gitarre, wo "Tender" drauf steht, genügen mag, wenn man halbwegs schnell wieder weg sein will und auch der Hehler einem keinen Rabatt auf das zehnte Mikrokabel gibt.
    Versetzt Euch mal in die Lage des Diebs!


    Wenn man weiß, wie der Feind denkt, dann kann man ihm die Arbeit erschweren.


    Eine Versicherung ist weder für ein 800 noch ein 8.000-Schlagzeug sinnvoll (meine Meinung) und auch bei 80.000 sollte man überlegen, was man da besser absichert und was nicht, manchmal ist die dritte Tür oder der regelmäßige Proberaumbesuch die billigere Variante, die wenigsten Diebe möchten sich vor Ort mit dem Eigentümer unterhalten oder so lange am Schloss sägen, bis er kommt.


    Grüße
    Jürgen

    Das Gebäude ist durch eine dickere Tür abgeschlossen und der Proberaum nochmal durch eine Holztür (Wie eine normale Zimmertür).


    Hallo,


    egal, ob Hausrat oder Musikinstrumente, jeder Versicherer wird im Falle des Falles (Schadenfall) die Sicherung kritisch prüfen.
    Wenn die Holztür ein normales Zimmertürenschloss hat (so mit Guckloch) und ins Gebäude viele Leute Zutritt haben, dann wird
    es im Ernstfall problematisch, jedenfalls dann, wenn es um Geld geht (von peanuts, die man unbürokratisch beseitigt, sehen wir
    mal ab).


    Übrigens würde ich mir die Mühe machen, ma das Kleingedruckte zu lesen, da gibt es irgendwo auch einen Passus über ausgelagerten
    Hausrat, das sollte schon mal die erste Antwort sein, ganz unabhängig davon, was irgendwelche Leute, die den Zettel nicht gesehen
    haben, so erzählen.
    Vorsichtshalber (falls ich daheim Ikea und im Proberaum vergoldete Armaturen habe) sollte ich auch mal kurz über "Unterversicherung"
    nachdenken, rein vorsorglich.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Erfahrung mit tiefen Metallsnares


    Zufälligerweise war die vierte Snare Drum, die ich schließlich im Jahre 1986 kaufte, eine D 528 (die zweite Wahl der
    HLD 588, in meinem Fall war wohl der Kessel innen etwas angelaufen, dafür hat der Horst L. keine signierte Plakette
    vergeben).
    Aufgefallen ist mir im Laufe der Jahre: sie ist in allen - auch problematischen Umgebungen und mit perversen Fellen -
    stets eine dankbare Lösung (außer für den, der sie tragen muss).


    Alternativen dazu sehe ich keine, es sei denn man möchte etwas anderes.
    Mit Parallelabhebung sehe ich ohnehin keine Alternative, andere Hersteller haben das mehr oder weniger klapperiger
    gemacht und damit das System in Verruf gebracht, bei Sonor war es halt zu schwer und zu teuer, um den preisbewussten
    und schleppfaulen Allerweltsmusikanten zu gefallen.
    Mit dickerem Stahlkessel gibt es Alternativen, vor allem die Steve Smith, die ist richtig gut.
    Wer etwas breiter aufgestellt sein möchte, könnte sich für Bronze oder Messing interessieren, während zu ersterem
    natürlich der Heilige Gral von Ferne winkt, gibt es für letzteres doch einige Modelle auf dem Markt, sogar im erschwinglichen
    Bereich.
    Alles andere hat irgendwo Beschränkungen, namentlich Holz oder Alu, was aber in der ein oder anderen Umgebung genau
    das Richtige sein kann, allerdings deutlich empfindlicher für schlechte Räume.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    als Erstes würde ich mir mal überlegen, was mein Ziel ist.


    Es gibt ja neuerdings Leute, die spielen einfach fünf Jahre lang Schlagzeug daheim im Keller,
    früher gab es Bands, da spielten Gitarristen Schlagzeug, so ändern sich die Zeiten.


    So gesehen kann alles Ziel sein, deshalb ist der Rat, eine Band zu suchen, für jemanden, der
    lieber im Keller daheim alleine spielt, wenig sinnvoll, andererseits hat man als Musiker unter
    Musikern von außen dann immer das Problem, dass man nicht weiß, was man raten soll oder
    kann.


    Zitat

    ich habe über ein Jahr Unterricht bei einem Musiklehrer privat genommen. Habe auch mein eigenes Drum-Set. Soweit, so gut.


    Jo.

    Zitat

    Das erste Mal nach drei Monaten war schon sehr holprig


    Das ist normal, wer rastet, der rostet.

    Zitat


    irgendwie fehlt mir der Ansporn


    Warum?
    Das würde ich mich selbst fragen.
    Will ich etwas anderes, fehlt mir was?

    Zitat

    Einfach die Bücher von vorne bis hinten durcharbeiten?


    Da muss sogar ich sagen, dass mich das eher vom Üben und Spielen abhalten würde.


    Zitat

    Defizite habe ich auch bei normalen Paradiddles. Rudis habe ich auch nie gespielt.


    Das geht vielen Trommlern mehr oder weniger so, jedenfalls in der Hobbyklasse. Ob man das braucht,
    hängt vom Ziel ab. Für daheim braucht man es nicht und für die ein oder andere Kapelle braucht man
    es auch nicht.

    Zitat

    wenn ich dann trommle, hör ich nichts mehr von dem Metronnom


    Ein geschlossener Kopfhörer ist für mich die einfachste und effektivste Lösung,
    wobei ich auch normale analoge Metronome verwende, da bin ich altbacken.

    Zitat

    Würde am liebsten schon irgendein Stück von Metallica, Queen ... lernen. Aber dafür bin ich wohl bei Weitem noch nicht weit genug?!


    Nicht verzagen, "We will Rock You" geht immer und auch "Nothing Else Matters" ist (von ein bisschen Ausschmückung abgesehen) durchaus tauglich
    für den zarten Anfang als Tanzmusiker.

    Zitat

    Was empfehlt ihr mir?


    Übeplan

    Zitat

    Am besten, einfach das erste Lehrbuch schnappen und strikt vorne anfangen oder da, wo ich zuletzt war?


    Notfalls da, wo man zuletzt war. Was man kann, muss man nicht noch üben.

    Zitat

    Welche playalongs (Apps?) könnt ihr empfehlen?


    Alle Zeitschriften, namentlich die "Drum-Heads", da gibt es auch saubere Noten dabei,
    von den bekannten Musikverlagen gibt es auch schöne Hefte mit CD, oft auch als Sammelsurium von Evergreens der Popularmusik.

    Zitat


    Ich denke, dass ich mich echt an die Rudis ... setzen muss


    Warum?

    Zitat

    Ich mache zu viel aus den Schultern


    Wie geht das denn?
    Ich benutze natürlich alles, aber der Schlag kommt doch meist aus dem lockeren Handgelenk.

    Zitat


    Für ne Band ... da trau ich mich noch nicht.

    Warum?
    Es gibt gute und schlechte, anfangende und weit fortgeschrittene Bands, da ist für jeden was
    dabei.

    Zitat

    Meine Freundin hat mir schon gezeigt, was sie mit nem Drumpad machen würde, wenn ich mir auch noch sowas kaufen würde


    Das will ich sehen.

    Zitat

    Also lieber 20 Min jeden Tag, als 1 Stunde alle zwei Tage


    Ja.


    Ich würde aber tatsächlich die Suche nach einer individuell buchbaren Lehrkraft nicht aufgeben.
    Und früher hat man erst die Kapelle gegründet und dann das Instrument gelernt, vom Allgemeinen ins
    Spezielle, heute lernen viele ein Instrument alleine und haben dann Probleme, mit anderen zu spielen,
    weil ihnen der Zugang zur Musik als Veranstaltung von Mehreren fehlt. Ich würde mir eine Band suchen
    oder notfalls gründen.


    Grüße
    Jürgen