Hallo,
genau sieht das dann nämlich praktisch aus.
Versichert ist nur, wer sich selbst versichert und eine zweite Gitarre daheim hat,
der Rest hat so oder so ein Problem oder viel Glück.
Für den Prozess mit der Versicherung sollte man dann gleich noch eine Rechtsschutz- oder Prozess-Versicherung abschließen. 
Neuwert aller Sachen (Drums, Mikrofone, Kabel, PC, Interface, etc) zusammenrechne
Das mit dem "Neuwert" wurde schon genannt, meines (nicht mehr aktuellen) Wissens nach ersetzen Hausratversicherungen nicht den Neuwert. Das tun lediglich spezielle Musikinstrumenteversicherungen und da auch nicht alle bzw. nicht in allen Vertragsvariationen. Somit kann man sich ohnehin schon mal fragen, ob das wirklich so viel Geld ist, was da herum liegt. Edith hat das mal gestrichen, siehe unten
Dann sollte man mal ernsthaft kalkulieren: welcher Dieb räumt den kompletten Raum aus?
Ist es ein Problem, wenn die Kabelkiste geklaut wird oder vielleicht gar nur dem Gitarristen sein Designer-Kabel?
Ist der PC überhaupt noch etwas wert?
Wenn man dann noch das Risiko überlegt, wird man feststellen, dass Hochwasser und Brand bestimmt genauso, vielleicht sogar wahrscheinlicher sind als Diebstahl.
Am Wahrscheinlichsten ist der Schaden durch sich selbst oder Helfer beim An- und Abtransport, der ja hier nicht so oft vorkommen wird, aber dennoch nicht ganz auszuschließen ist.
Es hat schon seinen Grund, dass Fachleute, die nichts verkaufen wollen, durchaus skeptisch sind, was übliche Musiker im Popularbereich betrifft.
Die Musikinstrumenteversicherungen sind eher auf Leute mit richtig teuren Instrumenten (Klassiker) ausgelegt, dort wo die Geige so viel kostet, wie sonst der Kleinwagen. So eine Geige kann man auch schön klauen (der Koffer hat sogar einen Henkel zum wegtragen).
Ein Dieb mit minimalem Hirn überlegt es sich nur kurz, ob er einen Tag Zeit hat, jedes blöde Kabel, jede blöde AX-20, jeden Trommelstock, gemütlich in den vor der Tür parkenden LKW einzuladen oder ob es nicht vielleicht doch das Mikro vom Sänger, das einem so fröhlich entgegenreckt oder die Gitarre, wo "Tender" drauf steht, genügen mag, wenn man halbwegs schnell wieder weg sein will und auch der Hehler einem keinen Rabatt auf das zehnte Mikrokabel gibt.
Versetzt Euch mal in die Lage des Diebs!
Wenn man weiß, wie der Feind denkt, dann kann man ihm die Arbeit erschweren.
Eine Versicherung ist weder für ein 800 noch ein 8.000-Schlagzeug sinnvoll (meine Meinung) und auch bei 80.000 sollte man überlegen, was man da besser absichert und was nicht, manchmal ist die dritte Tür oder der regelmäßige Proberaumbesuch die billigere Variante, die wenigsten Diebe möchten sich vor Ort mit dem Eigentümer unterhalten oder so lange am Schloss sägen, bis er kommt.
Grüße
Jürgen