Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    etwas differenzierter:
    wann ein Stock bricht, hängt in erster Linie von der Behandlung durch den
    Nutzer ab (Spielweise), in zweiter Linie von Güte der Verarbeitung durch
    den Hersteller nebst Art des vewendeten Holzes und noch einem kleinen
    bisschen Zufalll.


    Als ich noch in der Schul-Big-Band war, hielt ein 7A auch gerne mal zwei
    Jahre, in der Schülerband zur gleichen Zeit brach ein 5B gerne mal nach
    90 Minuten oder wenigstens einmal im Monat.


    Was sagen eigentlich die Becken?


    Grüße
    Jürgen


    Antwort: aua!

    Guten Morgen,


    1. ist eine kleinere Kleine Trommel tatsächlich leiser, aber das ist für viele nicht hörbar und nebenbei
    hat so eine kleinere Trommel auch andere Eigenschaften auch hinsichtlich der Ansprache einschließlich
    der des Teppichs.


    2. gibt es tatsächlich Übungsscheiben mit Rasseleffekten und


    3. kann man sich ganz klassisch eine Gummischeibe auf die (normal große) Kleine Trommel legen,
    so haben das die alten Männer (und auch ein paar Frauen) im letzten Jahrtausend auch gemacht
    und manche davon sind ja Wirbelmeister(in) geworden.


    4. gibt es zwar Gewebefelle mit Luftdurchlass, diese sind auch deutlich leiser, aber die Ansprache
    des Resonanzfells und damit dann in Folge auch der Schnarrsaiten ist ebenfalls eingeschränkt, das
    klingt anders und fühlt sich anders an und ob das geeignet ist für fröhliches Wirbeln, das wage ich
    zumindest leicht zu bezweifeln.


    5. kann man alles auch trocken üben, also ohne Geraschel, das ist oftmals sogar hilfreicher, ob
    es hier das Mittel der Wahl ist, kommt darauf an, was konkret geübt werden soll, die Welt der
    Wirbel ist ja ein Universum.


    Grüße
    Jürgen
    nach Diktat vereist

    Hallo,


    Musikhaus Crusius, Darmstadt (1 Paar)
    div. Privatanbieter über Zeitung Sperrmüll, evtl. Inserat (ein Satz mit drei Becken und einem Paar, sechs Einzelbecken)
    Musikhaus Cream, Frankfurt am Main (4 Becken)
    PPV Medien Verlag (1 Becken)
    div. Ebay-Anbieter (8 Becken)
    div. Drummerforum-Anbieter (22 Becken)
    Session Musik, Frankfurt am Main (1 Becken)


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Keine Sorge, mehr als die Hälfte davon habe ich auch wieder verkauft, ich lebe also nicht im Bronzezimmer

    Hallo,


    in erster Linie steht die Frage, was überhaupt möglich ist.
    Die wenigsten Kapellen haben einen Trommler zur Verfügung, der auf Kommando,
    auf, vor und nach spielen kann.


    Wenn man es denn kann, ist es die Frage, was man mit der Musik erreichen will,
    darum geht es.
    Das kann dann auch bedeuten, das Metronom komplett zu ignorieren, in der "ernsten"
    Musik ist das der Standard, dort setzt man Tempoveränderungen als Dynamik ein
    oder (unprofessionell, aber ebenfalls gängig) kaschiert Unvermögen.


    Wenn ich persönlich denke, dass mein Gebremse ("laid back") unpassend ist, dann
    versuche ich es zu verändern, wenn ich glaube, dass es mir möglich ist, ansonsten
    ist es halt so und die Marketing-Abteilung muss es dann als Stilmittel verkaufen.
    Es gibt Lieder, die leben von einem mechanischen Getrommel als Zug, andere wollen
    rennen, wieder andere gemütlich sein. Danach ergibt sich, was im Einzelfall das
    Beste wäre.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    Haus ist mit Kindern, Opa und Ehefrau voll


    O je, da muss einer im Proberaum schlafen ...



    Da beide die gleichen Größen haben (die Sets, nicht die Member!) wird das spannend.


    Hoffentlich haben sie auch die gleichen Felle.
    Für Stimmung sorgen dann schon die anreisenden Vandalen (und wie die Verbände der Keulenschwinger
    so heißen).


    Grüße
    Jürgen


    Edith meint: es wurde zwar nicht gefragt, aber bevor alle anderen schneller sind: das Geschwätz von mir bedeutet natürlich,
    dass ich da wohl dieser durchsichtigen Veranstaltung beiwohnen möchte und mein Kühlschrank ist genauso leer wie mein Magen
    (ja, ist alles Luft).

    Gude Morsche,


    Zitat

    Was assoziiert ihr mit


    Pearl: Querflöten
    DW: Deutsche Welle
    Yamaha: Bootsmotoren
    Tama: ehemalige Bahnhofsvorsteherin von Kishigawa
    Sonor: Polyester-Gardine
    Gretsch: Elektrische Gitarre
    Ludwig: vor Kurzem leider gestorben, war ein toller Vater


    Zitat

    Was habt ihr für Erfahrungen (pros and cons) mit Herstellern gemacht?


    Bitte einfach die Beiträge in diesem Forum konsultieren, diese hier zusammenzufassen, überschreitet die zulässige Buchstabenzahl.


    Zitat

    Welche besonderen Inovationen diverser Hersteller sind euch bekannt?


    Schnellspannhebel beim Trommelständer: Sonor
    Nachvollziehbarer Klang und Klangbeschreibungen: Paiste
    Trommelfell aus Kunststoff: Remo
    Rute: Promark
    Hochwertige Doppelfußmaschine: Sonor
    Stabiles und logisch aufgebautes Gerüst: Pearl
    Becken: Zildjian
    Hochwertige Parallelabhebung: Sonor
    Praktikables Kesselaustauschsystem: Pearl
    Versenkbarer Galgen beim Beckenständer: Yamaha
    Octobans: Tama
    Gong-Tom: Tama
    RotoToms: Remo
    ...


    Zitat

    Welche Marke bevorzugt ihr, und warum?


    kommt darauf an, für was ich es brauche


    Zitat

    Was meint ihr?


    alles relativ


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    die Revival-Welle geht weiter.


    Für die Retro-Revivler gibt es ja auch ein schönes Swish 22" in der Twenty-
    und zwei Medium (18" und 20") in der Signature und jetzt auch große Größen
    bei den Giant Beats.


    Für die Popper aus den 1980ern kehrt die Farbe zurück und wer dann doch
    lieber auf aktuelles Asche-Design steht, bekommt es auch ohne Farbe, dafür
    mit mehr (Nach-) Klang.


    Überraschend dunkel klingen für mich die Crash-Becken bei den Bunten,
    ansonsten überrascht mich wenig.


    Preislich hat der Hersteller ja schon sortiert, die Becken findet man zwischen
    Alpha und PST X gelistet, das wird wohl auch der Preis sein, ich vermute mal,
    bunt und aschig auf einer Linie.


    Als Rot-Fan kann ich dazu nur sagen: wenn ich noch mal jung wäre, obwohl,
    äh, also, hm ...


    Grüße
    Jürgen

    Ich habe das schonmal bei Memphisdrumshop gesehen, die haben wohl alle Remofelle damit bedruckt?:


    Hallo,


    ich vermute mal ganz stark, dass den Druck der Hersteller besorgt hat.
    Der macht das nämlich nicht nur mit seinem eigenen Logo, sondern auch mit dem von Pearl, Sonor,
    Yamaha, dw, Mapex usw. usf., ab einer gewissen Bestellmenge lohnt sich das.


    Selbst kann man natürlich aus einer Kartoffel einen Stempel basteln oder auch einen Tampon-Drucker
    kaufen, das ist so eine Frage nach Budget und Anspruch, wie er sonst auch immer wieder vorkommt.
    So halbwegs üblich sind wohl Edding für die Rustikalen und Dymo für die Hausmeister.
    Darüber hinaus wird es dekadent.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe auch mal mein Set komplett abgenommen, als ich es konnte,
    allerdings habe ich es dann wieder gelassen (obwohl ich es noch konnte).
    Die Manipulation war mir zu stark, selbst ohne Geschraube an den Knöpfen.
    Beim Üben will ich hören, was passiert und nicht irgendetwas Weichgespültes.
    Für Aufnahmen, Auftritte oder Alleinunterhaltung gilt das natürlich nicht.
    Als Gehörschutz verwende ich Elacin ER-25 oder eben die Kopfhörer
    (Beyerdynamic DT-100), manch Musiker hört auch ohne Gehörschutz nicht
    mehr.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    zum Thema Tama - the strongest name in drums habe ich ja schon erzählt,
    da fällt mir noch ein, dass da bei so einem unter 30-Gerät (Tom-Halter aus den späteren 1980ern)
    auch mal ein Gussbruch mit durchgedrehter Schraube aufgetaucht ist (wer es war, ist unklar,
    der mehrere Finger im Spiel waren).


    Bei Yamaha hätte ich noch den Haken vom oberen Hi-Hat-Beckenhalter mit Fallhebel-
    Konstruktion, der ist aus so stabilem Material gewesen (Grauguss?), dass er durch
    Benutzung vom Kegel darunter abgehobelt wurde.


    Dann hätte ich noch ein Gummiproblem:
    Bei einem Snareständer von Tama, der stufenlos verstellbar war und eine Gummischeibe
    beiinhaltete, war diese leider nicht unseren modernen Temperaturen gewachsen, klebt
    wie Kaugummi ...
    Ebenfalls lösten sich ein Gummi meines Iron-Cobra-Hi-Hat-Maschinchens daheim und ein
    Gummi von K&Ms Telefonhalter ab, das war dann aber ein Problem des Klebstoffs, der
    keinen deutschen Summer in the City mochte.


    Den Tom-Halter von Pearl hatte ich auch mal, da war innen so eine Riffelung, die nutzte
    sich mit der Zeit ab.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für die Freunde des zärtlichen Anschlags hat die Industrie
    auf der anderen Seite vorgesorgt:


    https://www.bonedo.de/artikel/…lammfell-beater-test.html
    http://muffkopf.de/


    Zur Frage mit dem halben Pinstripe: ich hatte das auch mal irgendwo, das war mir
    aber zu anregefreundlich, so ein Selfmade-Diplomat reagiert ja schon fast wie das
    Reso von der Kleinen, das gibt auf der Bühne auch mal eine schöne Rückkopplung.


    Ansonsten habe ich auf den echten Fellen schon seit Jahrzehnten echte Felle,
    also alles Mylar (Kevlar kommt mir nur ans Übe-Geflecht), geht auch rechteckig:



    Cheerio
    Jürgen


    PS
    Filz ist auch beliebt:

    Hallo,


    mein Superstar (Tama - the strongest name in drums) ist übrigens irgendwann Anfang der
    1980er Jahre gebaut. Das war so die Zeit, wo die Vistafjord bzw. die Astor über den Bildschirm
    schipperte. Bei dem 16er Standtom habe ich die Beinhalteböckchen ruiniert, biem 18er Standtom
    sind sie heute noch intakt.
    Wäre ich der Reeder 16 würde ich sagen: "taugt nix", wäre ich der Reeder 18 würde ich sagen:
    "hält ewig". Als Trommler der SS Tama sage ich: "das kommt darauf an".


    Die 900er Vision-Hardware mit der ersten Baureihe mit dem speziellen Kunststoff war so in der Neuzeit,
    als die Deutschland zu ihren besten Zeiten dampfte. Die 800er Baureihe, aus der meine Pearl-Hardware-Zeit kommt,
    war noch zu Zeiten der Berlin. Inzwischen ist 800 damals und 800 heute tatsächlich etwas ganz anderes und bei
    900 sieht das genauso aus.
    Um wieder zu Tama zu kommen: auch da ist das Superstar und das Superstar so ziemlich etwas völlig anderes, um
    nicht zu sagen: selbst da sind Holz und Kunststoff nicht dasselbe und haben auch nicht die gleichen Eigenschaften.
    Um aber wieder auf Pearl zu kommen: mein 70er Hocker aus 2001 hat mit meinem 800/850er Hocker aus 1985/1991
    ebenfalls nichts zu tun.


    Die Fotos sehen in der Tat so aus, als hätte die Kamera 4 Promille Pixel.
    Ich glaube, ich muss mir heute mal Einen genehmigen.


    Slainthe
    Jürgen
    begrenzt haltbar

    Guten Morgen,


    dann trage ich auch mal ein paar Schwänke aus dem Leben eines Amateurschraubers
    zusammen:


    a) In den 1980er Jahren hatte Pearl mal eine Billigserie (700), da waren die Schrauben
    so schlecht, dass sie von alleine ...
    Meine Meinung zu billiger Hardware ist heute eindeutig.


    b) die Gussteile, welche bei Tama als Tomhalterosette und auch als Standtomrosette
    dienten, waren für zarte Gemüter. Beim 16er Standtom hatte ich binnen kurzer Zeit
    alle drei Teile (welche die Füße halten sollten) ermordet.
    Das lag daran, dass ich diese besonders fest anzog, da ich ja mit einem Bein auf dem
    Hocker und mit dem anderen auf dem Standtom stehen können musste.
    Meine Meinung zu Leuten, die ihr Instrument missbrauchen, ist heute eher ablehnend.
    Nebenbei habe ich Erinnerungsschellen an die Füße angebracht und schraube nur zärtlich,
    beim 16er sind darüber hinaus die besseren Starclassic-Teile montiert.


    c) Ein Beckenhalter aus der Heavy-Metal-Abteilung (Pearl mit Gegengewicht und Teleskop-
    arm im Ausleger) habe ich mal upside down montiert: erst nach unten, dort mit Bodenkontakt
    und dann wieder nach oben: so hielt das Becken fantastisch und der Halter passte ans
    Gerüst und überhaupt war alles schwer.
    Dass das dazu führen könnte, dass das Gussteil, was den Ausleger hielt, den Geist aufgeben
    könnte, darüber dachte ich damals nicht nach.
    Inzwischen heißt es für mich: weniger ist mehr, dann geht auch weniger kaputt oder es
    lässt sich praktischer benutzen.


    d) Eine Pearl-Snare habe ich mal verkauft, weil sich ständig die Einstellschraube des Teppichs
    von alleine auf den Weg machte. Das ist offenbar ein billiges nicht passendes Gewinde. Auch bei
    einer meiner aktuellen Snares tritt dieser Effekt (allerdings deutlich gemäßigter) auf.
    Das ist der Preis für preiswerte Trommeln.


    e) Bei der 3000er Hardware-Serie von Sonor konnte man seinerzeit die glatten runden Stangen
    kaum fest machen, selbst bei Auftritten von Profi-Kapellen konnte man zusehen, wie das Fach-
    personal nachschrauben musste.
    Auch Mike T., der ja gerne nicht die teuersten Hardware-Teile lustig verbastelt wurde schon
    mit zwei Trommelstöcken gesehen, wie er die Schrauben nachzog.
    Das mache ich mit den 3000ern auch, das Becken ist teuerer als die Halterung.


    Es gibt massenweise unausgegorenes Zeug, was dem Musikanten als der letzte Schrei untergejubelt
    wird, das Problem ist, dass für wirklich gutes Zeug das Geld fehlt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    auf dem Dorf (umzingelt von Handwerkern und Sprücheklopfern) habe ich gelernt: nach fest kommt ab.


    Dann habe ich von den Schweden gelernt: schraubst du noch oder spielst du schon?


    Hier ist die Problematik, dass es keine ganz einfache Lösung gibt.
    Normalerweise würde ich sagen: einmal was Richtiges gekauft, das hält immer.
    Aber wir leben in einer Zeit, wo es oft nichts Richtiges mehr gibt, weil es einfach nicht marktfähig ist.
    Deshalb sind auch Gewinde Wegwerfartikel. Und wenn man dann noch so rabiate Kandidaten hat ...
    dann geht der Trend zum Ersatzteillager.
    Von Tama gab es mal den Schnellspannhebel (da gibt es nach der Einstellung nur noch auf oder zu), das
    wäre wohl die Lösung. Da fällt mir ein, Sonor hatte das auch mal kurz.


    Zum Finger:
    mir fallen da jetzt eine Menge kulturelle Filmtitel ein, aber da kam die Fachangestellte bestimmt auch schon
    drauf, die kennen sich da aus.
    Wenn man alles mit der rechten Hand macht, wozu hat man dann die linke?
    Ich finde: Schrauben kann man auch mit links.


    Ansonsten könnte man auch mehrere Hi-Hat-Maschinen vorgeschraubt in verschiedenen Größen bereit
    stellen, bestimmt wollen dann alle die Maschine "Kinder" nicht spielen und wählen spontan die Maschine
    "Glamour Hard Rock für Real Men", aber zumindest würde niemand mehr schrauben und dann würden
    höchstens die Arme dick.


    Gibt es da vielleicht ein paar Documentary-Filme (mir fallen da ganz tolle Drehbücher ein)?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe die Tama-Version, die hat keine Gummis und da würde ich auf jeden Fall einen unterlegen.
    Wenn es weiter weg soll, könnte man noch auf die Idee kommen, das Ding nicht oben, sondern unten mittig-seitlich anzubringen,
    damit kann die Hi-Hat-Maschine weiter nach links, so etwas Ähnliches habe ich mal mit einer Kabel-Maschine gemacht.
    Aktuell und auch früher meistens habe ich die Maschine aber schlichtweg ans Gerüst geschraubt, da geht alles.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was haben ein Sektkühler und ein Aschenbecher an der Hi-Hat zu suchen?

    Hallo,


    bisher haben mich die Preise und nebenbei auch aufbautechnische Herausforderungen
    davon abgehalten, in so etwas zu investieren. Die Lösung ist für mich der übliche Kompromiss
    Doppelpedal von der Stange oder eben zwei Hupen, was beim Preis eines Mittentreters der
    Anbieter, die ich mir ansehen würde, teilweise geradezu günstig wirkt (natürlich nur mit
    billigen gebrauchten Hupen, wie ich sie habe, was es noch billiger macht).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was kostet ein Kick-Pad plus Einzelpedal und lässt sich so etwas in so ein E-Drums einstecken?

    einen weiteren Aspekt einbringen: 16tel auf der Hihat


    Hallo,


    in der Tat, auch daran sollte man denken,
    ich kenne da drei Lösungen, wovon ich zwei schon gesehen habe:
    1. tatsächlich LRLR usw., das habe ich noch nicht gesehen
    2. zwei Hi-Hats (Mike M., Chris S.)
    3. die Kabelmaschine mittig positioniert (Danny C., Bill B.)


    Und noch einer: man kann auch rechts eine normale Hi-Hat-Maschine
    hinstellen und sie mit dem rechten Fuß bedienen, während der linke
    die Bass Drum mit links oder eben die linke Hi-Hat bedient (Thomas L.).


    Ich persönlich spiele die Hi-Hat übrigens mit der linken Hand, habe ansonsten
    alles relativ "normal" aufgebaut, mein Grund war, dass überkreuz ich mir immer
    auf die Pfoten geklopft hatte und dann gerade zufällig der Simon P. im Fernsehen
    war. Wenn der das kann ...
    Es hat eine ganze Weile (Jahre) gedauert, bis das wirklich funktionierte, die
    Methode ist nichts für Leute, die ungerne üben oder schnelle Erfolge sehen
    wollen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Der Simon P. hat das übrigens vom Billy C. abgeguckt (der Aufbau ist eine
    recht genaue Kopie des C.-Sets aus den frühen 1980er Jahren. Anders als
    Billy C. ist Simon P. aber Rechtshänder.