Hallo Tim,
vielen Dank!!!
Gruss
Daniel
Hallo Tim,
vielen Dank!!!
Gruss
Daniel
So, Kolleginnen und Kollegen,
nachdem ich jetzt schon einige Monate verzweifelt versuche mein DW zu verkaufen, hab ich ein Angebot bekommen, es gegen folgendes Set zu tauschen:
http://haerbert.bei.t-online.de/Sets/Pearl%20Master.jpg
http://haerbert.bei.t-online.d…Gro%DF/Pearl%20Master.jpg
Natürlich heisst es immer (und natürlich völlig zu Recht):
"hinfahren, spielen, bei Gefallen mitnehmen".
Aber ich kenne mich: wenn ich mein DW erstmal abgebaut, eingepackt und nach 1-stündiger Fahrt wieder mühsam aufgebaut habe neige ich eher dazu aus dem Bauch heraus dem Deal zuzustimmen, auch wenn er sich auf Anhieb als wirtschaftlich nicht so vernünftig erweist.
Wer tauscht schon ein Pearl MMX gegen ein lackiertes DW? Das Pearl würde zur Zeit vielleicht € 1500,- bei ebay bringen (wobei ich zur Zeit skeptisch bin, ob mein ja fast 10 Jahre älteres DW die von mir gewünschten €1000,- mehr bringt).
Tja, eigentlich wahr, wenn nicht die Pearl Kessel GENAU die Grössen besässen, die ich zur Zeit favorisiere. Ok, die Snare und die 15er Tom/Bass sind Luxus, aber ja nunmal nicht schlecht, da man mit den Grössen flexibler ist und bei Bedarf ja auch 12,14,15 spielen kann.
Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gehabt ein DW Collectors Maple mit Powerkesseln mit nem MMX mit eher traditionellen Massen zu vergleichen (was nicht weiter überrascht).
Die Farbe ist ok, aber nicht so der Bringer.
Ein weiterer neben den Grössen für mich grosser Vorteil ist die Möglichkeit die Toms mit (Optimount-!) Halterung auf der Bass zu montieren. Ich steh' nämlich überhaupt nicht auf die Montage der Toms an Halterungen via Multiklammer oder Mehrfachständer.
Gussreifen sind eh klasse, besonders die von Pearl.
Ich befürchte allerdings wie gesagt mich vor Ort (wieder einmal) zu schnell zu entscheiden.
Ich hörte ausserdem, dass die MMX-Bassdrums nicht so der Bringer sind und die Verarbeitungsqualität der Sets schwankt.
Daher frage ich die MMX und DW-Erfahrenen unter Euch:
WAS TUN???
Vielen Dank für Eure (hoffentlich neutralen) Beiträge.
Viele Grüsse
Daniel
(Hochi, nicht enttäuscht sein! :] )
Hey, Spitze!
Originelle Idee. Jetzt brauchst Du nur noch die passende Lars Ulrich Signature Snare ![]()
http://www.tamadrum.co.jp/worl…s/snare/images/lu1465.jpg
Gruss
Daniel
Hilfe,
dieses Set hier ist gestern bei ebay verkauft worden.
Seht Euch mal den Verkaufspreis an!
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…=622&item=2534278250&rd=1
So weit ist's also schon für Verkäufer gekommen...
Gruss
Daniel
So, Kollegen, hier ist einer der sehr aussagekräftigen Threads:
http://www.drummerforum.de/for…oyan&hilightuser=0&page=1
Gruss
Daniel
Diesbezüglich gibt's schon echt interessante Beiträge u.a. von Groovemaster...
Gruss
Daniel
Hallo,
von der handgehämmerten Kupfer-Snare von Tama hab' ich jetzt schon einiges gehört.
Was kostet die z.Zt. eigentlich neu?
Gruss
Daniel
Tach zusammen,
auch ich habe mit der 700er Serie von Yamaha nur beste Erfahrungen gemacht.
Gebt lieber mehr aus (was zwar prozentual das Doppelte aber nominell "nur" 50 Euro sein dürften) und Ihr habt sehr lange was davon.
Gruss
Daniel
Auch keine schlechte Idee, ist mir aber zu ungenau.
Die Prospekte sind nicht zeitlich nicht eindeutig zuzuordnen.
Die sicherere Methode wäre sicherlich die Messeberichte eines jeden Jahren in den Fachzeitschriften zurückzuverfolgen.
Gruss
Daniel
ältere Prospekte hab' ich jede Menge.
Besonders interessant find' ich dieses Paiste Buch "Profiles of international Drummers" von denen ich die Ausgabe von 1976 und 1981 habe sowie das Zildjian Pendant. Selbstverständlich auch jede Ausgabe von d&p seit ca. 1983 und STICKS seit ca. 1988.
Und eben besagten ZildjianProspekt von 1987.
Yamaha Prospekte hab' ich noch von ca. 1988, 1990 und 1992. Das Beste in den Dingern sind allerdings die Frisuren der Endorser, spitze! Und wen seh ich da? Gregg Bissonette. Der hat ja seitdem mindestens 3mal seine Endorsements gewechselt.
Die Prospekte scannen und ins Netz stellen würde ich allerdings nur, wenn von mehreren Kollegen Interesse besteht. Sonst ist der Aufwand einfach zu gross.
Gruss
Daniel
@ 00Schneider
Hab' gerade mal in 'nem alten Zildjian-Prospekt von 1987 gestöbert und festgestellt, dass sämtliche Avedis Becken im Platinum Finish angeboten wurden. Dieses Platinum Finish wird als "special nine-step electroplating process" und als "high-voltage plating technique" beschrieben.
a) bin ich jetzt immer noch nicht schlauer
b) weiss ich nicht ob's das gleiche Finish ist wie das von Dir beschriebene
c) scheint dieser Prozess aber definitv in den USA angewendet worden zu sein, da es zu jenem Zeitpunkt in Kanada keine Produktionsstätte mehr gab.
Vielleicht hast Du noch Details zum kanadischen Platinum Finish?
Gruss
Daniel
Stimmt, die Avedis Reihe gab's mal im Platinum Finish.
Ich weiss auch, dass gegen Ende der 70er Jahre in Kanada Zildjian Becken hergestellt wurden. Diese Produktionsstätte wurde übrigens später die Sabian-Fabrik. Ich selbst besitze aus dieser Zeit ein 18" K-Zildjian mit dem Stempel "Made in Canada".
Ob es jedoch einen Zusammenhang zwischen der kanadischen Produktionsstätte und den A-Platinum Becken gibt, weiss ich nicht.
Gruss
Daniel
Ach?
Sehr interessant, das!
Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass sich in der Türkei jemand über die Umweltbelastungen Gedanken macht, geschweige denn sie durch Gesetze einschränkt....
Gruss
Daniel
Hallo Groovemaster,
findest Du nicht, dass der Sabian AA Sound der Zildjian Avedis Serie sehr nahe kommt?
Ich hatte beim letzten Soundcheck den Eindruck.
Gruss
Daniel
Hallo,
auch ich finde den Sound älterer Zildjian Becken aller Serien besser. Ich denke oft beim Antesten neuerer Zildjian Becken, dass sie neu auch früher für meinen Geschmack besser geklungen haben. Heutztage hau ich drauf und kann oft kaum glauben, dass Zildjian so viel Geld für oft einfach schlecht klingende Becken haben will.
Gruss
Daniel
Jeff Watts (und natürlich andere) spielt aber auch allzu oft auf grösseren Bassdrums, weil der Veranstalter keine andere zur Verfügung hat. So gesehen bei einem älteren Branford Marsalis Konzert, dass vor einigen Monaten auf 3Sat lief. Genauso Bill Stewart.
Er wird wohl daher kaum Stücke aus dem Programm nehmen lassen, weil die Nummern nicht klingen oder er sie deswegen nicht spielen könnte.
Man darf ja nicht vergessen, dass die kleineren Bassdrums nunmal mittlerweile zum "Jazzstandard" gehören.
Peter Erskine hat demzufolge sicher recht, je nach musikalischer Anforderung die passende Bassdrum auszuwählen. Ich persönlich wähle genauso aus:
Jazz: 18er oder 20er
Big Band 20er oder 22er
Fusion: 20er oder 22er
Rock/Pop: 22er
Eigentlich reichen 18er und 22er völlig.
Da ich aber bei meinem DW eine 20er spiele, kommt's zwangsläufig zu diesen Konfigurationen.
Die 20er DW Bassdrum musste ich beim letzten Gig sogar dämpfen, weil sie zu laut war!
Da ich in den Big Bands ausserdem meist akustisch spiele, steht die 18er Bassdrum gar nicht erst zur Debatte.
Viele Grüsse
Daniel
Wie gesagt spielen die meisten Big Band Drummer (so auch Louie Bellson) Bassdrums ab 22".
Louie Bellson war übrigens der allererste Drummer, der zwei Bassdrums eingesetzt hat.
Gruss
Daniel
Hallo,
ich hatte doch sowas in Erinnerung, dass irgendeiner der uns bekannten Drummer jener Zeit ein Statement bzgl. der Bassdrumgrösse abgegeben hat.
So kam eins zum anderen: Die kleinen Sets klangen nicht nur legitim, sie erlaubten auch ein besseres "Vorwärtskommen" und sparten Platz (der allerdings VOR Auftauchen der kleinen Bassdrums in ausreichender Form auch schon vorhanden sein musste).
Die komplexen Bassdrumfiguren liessen sich genauso (oder leichter?) realisieren und prägten den Drumsound jener Zeit.
Ich erinnere nochmal in diesem Zusammenhang an Steve Gadd, der Mitte bis Ende der 70er aus klanglichen Gründen als einer der ersten anstatt seiner Floortoms grosse Hängetoms verwendete. Viele machten es nach und prägten zusätzlich mit Verwendung von kleinen Toms den "Fusion-Sound". Die Konfiguration 22/12/13/16 gab es sogar einige Zeit nur als Einzeltrommelbestellung. Heute heisst diese Konfiguration wieder "Standard".
So ähnlich kann es sich damals mit den kleinen Bassdrums zugetragen haben. Allerdings wie ich meine zunächst aus der Not heraus Platz zu sparen (sowohl im Taxi als auch im Club). Die klanglichen Aspekte folgten später.
Gruss
Daniel
Also mit "komplexem BD-Comping" meinte ich die Bassdrumfiguren ausserhalb des "Four-On-The-Floor" Beats.
Natürlich nicht die von Elvin, Tony usw., die man eben sofort in Verbindung mit einer hochgestimmten kleinen Bassdrum bringt. Also natürlich auch alles "diesseits" von Tempo 300 b.p.m.
Von Elvin gibt's mit Coltrane sogar eine Aufnahme in Tempo 400 b.p.m.
Eine grosse BD ab 22" wummert ganz und garnicht und klingt in Verbindung mit einem Kontrabass immer noch toll. Gerade in der Zeit in der man halt die (grosse) Bassdrum Four-On-The-Floor spielte hört man sie doch zeitgleich mit einem Kontrabass.
Die meisten Big Band Drummer spiel(t)en eine grosse Bassdrum. Allerdings gibt es doch innerhalb der Big Band Stücke immer wieder Stellen ausserhalb der Ensemble Parts wo lediglich Rhythmusgruppe mit Solist zusammen spielen. Auch modernes Zeug. Denkst Du dann auch "Es klingt nicht, weil die Bassdrum zu gross ist weil sie wummert"? Ich persönlich habe auch im Big Band Kontext noch nie eine kleinere Bassdrum für "passender" gehalten. Aktuell spielen "Combo-Drummer wie z.B. Jeff "Tain" Watts, Joey Barron, Marvin "Smitty" Smith und Tony Williams bis kurz vor seinem Tod Bassdrums über 20".
Ich denke oft, dass sich die Entwicklung der Bassdrumgrössen im Jazz so zugetragen hat, dass ein oder mehrere Drummer aus o.g. logistischen Gründen Anfoderungen an ihre Hersteller gestellt haben ihnen doch kleinere Bassdrums zu bauen. Diese wurden dann natürlich populär gemacht und in Katalogen präsentiert.
Viele folgten, sei es aus geschäftlichen (Endorser!) oder idealistischen Gründen. Bis man feststellte, dass so eine kleine Bassdrum insbesondere mit den komplexen BD-Figuren (wie Du sie meintest) und im Zusamenhang mit einem Kontrabass ganz gut klingt. Willkommen war diese kleine Bassdrum natürlich auch in Clubs. Da dieser Sound nun immer häufiger zu hören war, prägte dieser wohl seine musikalische Ära bis heute. Ob es nun um Reproduktion von Sounds oder tatsächliche Soundvorstellungen geht lässt sich nur schwer abschätzen.
Ein überaus interessantes Thema über das es Spass macht mit jemandem wie Dir zu diskutieren :))
Viele Grüsse
Daniel
ZitatIch kenne eigentlich nur drummer, die 18er wegen des Sounds spielen. Die tun das auch, obwohl sie problemlos auch ne 22er in ihr Auto bekämen.
Das tu ich auch! Um damit dem traditionellen Sound näher zu kommen.
Insbseondere in New York war es so, dass die damals populären Drummer sich zwar natürlich ein (oder mehrere) Autos leisten konnten, es aber aufgrund des damals schon chaotischen Verkehrs vorzogen sich mit dem Taxi fortzubewegen. Alles einfacher mit einer "kleinen" Bassdrum.
ZitatKlar es gibt diese Geschichten mit dem Schlagzeug von Ampel zu Ampel, aber war das, auch bei Trendsetter, wirklich so verbreitet, dass damit ein Trend gesetzt wurde, den man dann später nachamte, so dass das Ergebnis heutzutage nur mit der Nachahmung des damals aus der Not gebohrenen Sounds zu tun hat?
Ich denke in der Tat, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang gibt.
ZitatStell dir mal vor, wie komplexe Compingpatterns bei 300 bpm in nem Club mit nem Trio oder Quartett auf ner 24x14er Kenny Clark BD klingen.
Kenny Clark und alle anderen Drummer seines Kalibers hätten dies hingekriegt. So wie Tony Williams auf seiner 24er Gretsch Bassdrum in den 70ern, gell??
ZitatJedenfalls kamen die kleinen BDs erst in den 60ern. Vorher gabe es die praktisch kaum, auch nicht von Gretsch. Zufall, dass in der Zeit die ersten Leute anfingen, komplexeres Zeug auf der BD zu compen?
Dass die kleineren Bassdrums erst in den 60ern kamen hab' ich wahrscheinlich nicht richtig erwähnt, meinte dies aber. Auf der Bassdrum wurde schon in den 50ern komplex gecompt. Es gibt m.E. keinen Zusammenhang zwischen den Instrumenten und der Entwicklung des Jazz. Will sagen, dass damals die Drummer nicht wegen der musikalischen Entwicklung und den Anforderungen an die Bassdrumarbeit kleinere Bassdrums spielten (siehe Beispiel Tony Williams).
Gruss
Daniel